Leichenblume
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Description
»Die beste Crime-Serie, die ich dieses Jahr gelesen habe. Fesselnd, düster und sympathisch – Kaldan und Schäfer sind mein neues Lieblings-Ermittlerduo.« Harlan Coben
Sie schreckt vor keiner Wahrheit zurück. Bis sie ganz persönliche Post von einer Mörderin bekommt.
Die Kopenhagener Journalistin Heloise Kaldan erhält einen mysteriösen Brief – von einer gesuchten Mörderin. Die Absenderin ist seit einem brutalen Mord vor einigen Jahren spurlos verschwunden. In ihrem Brief stehen Dinge über Heloise, die eigentlich niemand wissen kann. Beunruhigt beginnt Heloise zu recherchieren. Zur gleichen Zeit erhält auch Kommissar Erik Schäfer einen neuen Hinweis auf die Gesuchte. Die Spuren führen ihn zu Heloise Kaldan – ist ihr Leben in Gefahr? Können der Polizist und die Journalistin einander vertrauen?
Der erste Fall für Heloise Kaldan und Erik Schäfer.
Ausgezeichnet mit dem dänischen Krimi-Preis.
»Vor kurzem noch unbekannt, überholt Anne Mette Hancock jetzt Jo Nesbø und Jussi Adler-Olsen auf den Bestsellerlisten.« Berlingske
»Bezwingendes Crime-Debüt auf höchstem skandinavischen Niveau.« Litteratursiden
Book Information
Author Description
Anne Mette Hancock ist ein Star der skandinavischen Krimi-Szene: Ihre Thriller um Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan und Kommissar Erik Schäfer sind internationale Bestseller, für die die Autorin mehrfach ausgezeichnet. wurde. Anne Mette Hancock studierte Geschichte und Journalismus in Roskilde und arbeitete als freie Journalistin für Tageszeitungen und Magazine. Sie stammt aus Gråsten an der dänischen Ostseeküste, lebte in Frankreich und den USA und wohnt mit ihrer Familie in Kopenhagen.
Posts
Dänemark-Krimi 🇩🇰
Die Kopenhager Investigativ-Journalistin Heloise Kandan steckt in einer beruflichen Krise: Sie hat einen Aufsehen erregenden Artikel veröffentlicht, der auf gefälschten Quellen beruhte - Quellen, die ihr ihr Liebhaber zugesteckt hatte. Mitten in diesem Dilemma erhält sie plötzlich kryptische Briefe von der flüchtigen Mörderin Anna Kiel. Was will Anna plötzlich von Heloise? Wieso weiß sie so viele persönliche Dinge von ihr? Heloise begibt sich auf die Suche, den damaligen Mordfall und die damit zusammenhängenden Verstrickungen aufzuklären und gerät dadurch nicht nur selbst in den Fokus der kriminellen Machenschaften im Hintergrund, sondern entdeckt zunehmend, wie sehr ihre eigene Geschichte damit verbunden ist. Für mich war das ein solider Skandinavien-Krimi. Als Thriller würde ich es nicht bezeichnen, dazu fehlte mir doch noch eine gute Portion Nervenkitzel. Trotzdem hat mich der Krimi als Skandinavien-Fan gekriegt, ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Ich bin geradezu durch die Kapitel gerauscht und wollte unbedingt wissen, was die Geschichte von Anna Kiel ist. Die Plottwists kamen für mich seicht daher, auch das Ende ist leise, aber das ist okay, irgendwie passte das für mich ins Setting. Was ich mir noch gewünscht hätte? Hier und da etwas mehr Charaktertiefe bei den Protagonist:innen Heloise und Erik, sowie ein bisschen mehr szenische Skandinavien-Beschreibungen. Da es aber ein Reihenauftakt ist, kann das ja noch werden. ;-)
Unterhaltsam und spannend
Der Schreibstil ist gut, das Buch einfach und flüssig zu lesen. Die Story baut sich gut auf und es wird immer wieder rätselhaft und auch spannend. In welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, hätte ich nicht gedacht. Auch die Charaktere sind gut beschrieben und wirken sympathisch. Zumindest die Hauptakteure 😉 Ich hatte Spaß beim Lesen und werde die Reihe definitiv weiterlesen.
Spannender Thriller
Die Kopenhagener Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan steckt in einer heiklen Jobkrise, als sie einen mysteriösen Brief erhält: von einer gesuchten Mörderin. Darin stehen Dinge über Heloise, die eigentlich niemand wissen kann. Beunruhigt beginnt Heloise, auf eigene Faust zu recherchieren. Die Absenderin ist seit einem brutalen Mord vor einigen Jahren spurlos verschwunden. Was will sie nun ausgerechnet von Heloise, und woher hat sie die Informationen über sie? Zur gleichen Zeit erhält auch Kommissar Erik Schäfer einen neuen Hinweis auf die Gesucht. Diese Beschreibung hat mich direkt neugierig gemacht und ich kann sagen das ich es nicht bereue dieses Buch gekauft zu haben. Die Charaktere sind gut beschreiben und man kann sich in sie und ihre Handlungen hineinversetzen. Es gab einige Stellen, an denen ich schmunzeln oder sogar lachen musste. Zum Ende hin nimmt die Geschichte eine unerwartet Wendung. Es lässt sich schnell und flüssig lesen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und freu mich bereits darauf Teil Zwei zu lesen.

Ein spannender und gelungener Einstieg in eine neue Thrillerserie Worum geht’s? Eine seit Jahren verschwundene Mörderin nimmt per Brief Kontakt zu der Journalistin Heloise Kaldan auf. Die Briefe scheinen verworren und behaupten, dass eine Verbindung zwischen Heloise und der Mörderin besteht. Daher beginnt Heloise auf eigene Faust zu ermitteln und greift unabsichtlich in ein Wespennest, das niemand vermutet hätte. Meine Meinung: Dieses Buch ist ein wirklich gelungener Einstieg in eine neue Thrillerserie. Es ist der erste Fall für die Journalistin Heloise Kaldan und Hauptkommissar Erik Schäfer. Das Buch beginnt geheimnisvoll. Die Autorin wirft und gezielt einzelne Brocken hin, die nach und nach das gesamte Bild ergeben. Es beginnt mit einem alten Mord und endet in einem Sumpf des Verbrechens, den man am Anfang nicht hat kommen sehen! Die Schriftsprache ist genial. Mitreißend. Das Buch ist ein absoluter Page-Turner, nur am Ende hätte ich mir für eine Thriller doch etwas mehr Spannung gewünscht, hier war alles fast zu schnell und zu einfach vorbei. Heloise ist ein spannender Charakter. Investigativjournalistin, schwierige Vergangenheit. Eigentlich typisch für die Protagonisten in Thrillern und dennoch auch wieder anders. Wir lernen sie hier noch nicht ganz so gut kennen, erfahren lediglich ein bisschen über sie. Aber ich mag sie ganz gerne. Sie wohnt fast neben ihrer besten Freundin Greta, die sie kennt, seit sie beide klein sind und die zugleich die Person ist, die am meisten über Heloise weiß. Dann gibt es noch den Hauptkommissar Erik Schäfer, ein etwas übergewichtiger Mann, der sich ungesund ernährt und zu viel raucht, aber auch er gefällt mir als Charakter ganz gut. Zusammen mit seiner Kollegin Lisa Augustin, die auf Frauen steht und wohl eine wirkliche Weiberheldin ist, aber auch sie mochte ich auf Anhieb. Sie war es auch, die die entsprechende Verknüpfung zwischen Heloise und der Mörderin fand. Der Fall selbst ist sehr gut aufgebaut. Es beginnt relativ langsam mit vielen unterschiedlichen Spuren und Rückblicken. Aber nach und nach zieht das Tempo an. Immer mehr Türen werden für uns LeserInnen geöffnet, bis wir schließlich das große Ganze erkennen und uns wiederfinden nicht nur in einem alten Mordfall, sondern sogar noch weiter zurück. Der Fall hat Spuren nicht nur in Heloises Vergangenheit hinterlassen, die ihr Leben geprägt haben, sondern auch in dem Leben von Anna. Wir ermitteln gemeinsam mit Heloise in Paris, in Kopenhagen und es geht hinein bis in die angesehensten Familien und nimmt fast schon mafiöse Züge an. Zeugen, die verschwinden. Reporter, die bedroht werden. Nur das Ende, da hätte ich mir einen etwas größeren Knall gewünscht. Es war das perfekte Ende, jedoch leider ein sehr leises Ende. Fazit: Mit ihrem Buch hat die Autorin den perfekten Auftakt zu der Thriller-Serie um Heloise Kaldan, der Investigativjournalistin, und Erik Schäfer, den Hauptkommissar gesetzt. Wir haben die einzelnen Charaktere kennengelernt, die teilweise typisch für dieses Genre waren, aber dennoch ihre liebenswerten Eigenheiten hatten, die sie sympathisch gemacht haben. Der Fall war mitreißend, die einzelnen Ermittlungsstränge sind logisch und perfekt zusammengelaufen und es war undurchsichtig und spannend bis zum Schluss. Nur ganz am Ende hätte mich mir doch etwas mehr Furore gewünscht! Daher sehr gute 4 Punkte für diesen genialen Einstieg und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil!
Sehr guter Plot. Durch die offen gelegte Täterin zu Beginn, geht es mehr um das wieso…schwer vorauszusagen und spannend bis zum Schluss. Die Protagonisten könnten noch einen Tick mehr Persönlichkeit vertragen. Insbesondere der Inspektor ist in diesem Teil noch deutlich im Hintergrund. Gespannt auf Teil 2
Da ich ein Fan von skandinavischen Krimis bin, war es quasi ein Muss für mich, mir den Auftakt von Anne Mette Hancocks neuer Serie genauer anzuschauen. Das Buch ist mit 360 Seiten nicht sonderlich dick, die Kapitel sind kurz, mit vielen Leerseiten, so dass ich den Thriller ziemlich schnell durchgelesen hatte. Hinzu kommt ein sehr flüssiger und angenehmer Schreibstil, der mich gut unterhalten hat. Die Hauptprotagonistin von „Leichenblume“ ist die Investigativjournalistin Heloise Kaldan, die kryptische Briefe von einer flüchtigen Mörderin erhält. Heloise beginnt Fragen zustellen und bringt sich dabei selbst in Gefahr. Grundsätzlich hat mir dieses Buch gut gefallen. Die ominösen Briefe waren auf jeden Fall eine gute Idee und ich war sehr gespannt, welche Verbindung zwischen Heloise und der gesuchten Anna Kiel besteht. Beim Lesen war mir zu keiner Zeit langweilig. Richtig gefesselt war ich allerdings leider auch nicht. Was ich definitiv vermisst habe, war mehr Spannung. Die komplette Geschichte kommt ziemlich unaufgeregt daher und kratzt viele Themen an, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen. Es war auch lange kein roter Faden ersichtlich. Geht es hier nun um den alten Mord, um die Vergangenheit von Heloise oder um ihre Verbindung zu Anna? Am Ende löst sich dann alles in einer für mich unbefriedigenden Weise auf. Schade auch, dass die Sache mit der Leichenblume, die sogar namensgebend für das Buch fungierte, so ins Leere läuft. Ich finde es oft suboptimal, wenn auf einem Cover Vergleiche mit anderen Autoren gezogen werden, da dadurch die Erwartungshaltung viel zu hoch geschraubt wird. Mit den Thrillern von Jussi Adler Olsen hat „Leichblume“ definitiv überhaupt keine Ähnlichkeit. Insgesamt war es für mich ein solider Thriller, dessen Fortsetzung ich sicherlich ebenfalls lesen werde.
Tolles Debüt!
Zu beginn des Buches kreisten beim lesen unendliche Fragezeichen, da gefühlt keine Information irgendwo hin führte. Wir begleiten Heloise (wir erfahren sogar wie man den Namen ausspricht), die Briefe mit kryptischen hinweisen von einer gesuchten Mörderin bekommt. Doch woher kennt, die gesuchte Anna, so viele Informationen und was will sie überhaupt!? Ab ca. der Hälfte bekommt man nach und nach aaaah Momente und bei den letzten 100 Seiten mag man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Generell ist der Schreibstil wirklich gut! Die Kapitel sind Kurz und lassen einem mit dem Gefühl zurück, dass man weiter lesen müsste. Mit der Wendung bzw. den Wendungen habe ich gar nicht gerechnet und war mehr als Baff und betroffen. Gerne würde ich erfahren was aus der Protagonistin wird... Das Cover finde ich allerdings falsch gewählt! Passend zum Titel wäre auch mit dem Inhalt eine Abbildung der Leichenblume angebrachter.

Für einen Thriller war mir hier zu wenig Spannung drin. Den Schreibstil und die Hauptfiguren mochte ich sehr, ich konnte aber in der ersten Hälfte nur langsam reinfinden, weil vieles noch keinen Sinn gemacht hat. Das Ende wurde dann zwar etwas rasanter, aber dann leider auch ziemlich vorhersehbar. Ich kann nicht sagen, dass es schlecht war, aber umgehauen hat es mich halt auch nicht. Wenn man die richtigen Erwartungen hat, nämlich einen eingleisigen, ruhigen Spannungsroman ohne krasse Wendungen und Blutvergießen sucht, dann ist man hier richtig! Teil 2 und 3 werde ich irgendwann auch noch lesen.
Okay, aber es fehlt der Thrill
Teil 1 der Heloise Kaldan Reihe. Das Buch hat mich druch das Cover und den Klappentext angesprochen. Ich fand die Story hat gut und spannend begonnen. Klar weiß man ja direkt wer die Mörderin in diesem Falle ist, aber man will natürlich den Hintergrund erfahren und auch den Hintergrund der mysteriören Briefe. Aber irgendwie ebte es dann recht schnell ab und nahm am Ende nochmal etwas Fahrt aus, allerdings war für mich an diesem Punkt das Ende vorhersehbar. Der Schreibstil war angenehm, die Kombination aus Ermittler der Polizei und einer Journalistin nicht uninteressant. Ob ich die Reihe noch weiterlese weiß ich nichtf ür einen Thriller fehlt irgendwie der Thrill... Hatte ich jetzt bei "Erinnere Dich" vom Fischer Verlage erst vor Kurzem auch...
📚Rezension | #Leichenblume - #AnneMetteHancock | #Thriller 📚 Moin ihr Leseratten, Heute gibts was aus #Kopenhagen auf Buchbrötchen. Worum es in dem gefeierten Debüt von @annemette.hancock geht, verrät euch Bild 2, ich stehe mal direkt mit der Bewertung ein. 📚 Bewertung 📚 Auch auf die Gefahr hin mich hier nach all den überschwänglichen Rezensionen unbeliebt zu machen, ich fand’s so Mittel. Gemeinsam mit @lesen_ist_mehr habe ich mich zwar über eine astreine Story gefreut, die auch sehr sauber aufgelöst wurde, aber zwischen einem fulminanten Start und eine bewegenden Ende war doch viel Zeit, die so vor sich hin plätscherte. Es war kein schlechtes Buch, aber auch kein überragender Thriller. Die Polizisten um Schäfer waren sehr sympathisch und teilweise echt lustig, hoffentlich kommen sie noch mal vor 😁 Ich gebe der Autorin auf jeden Fall eine zweite Chance, aber dieses Mal nur 6/10 ⭐️ Lesen kann man es alle mal, für mich ist es eine Urlaubslektüre 😁 Kennt ihr das Buch? Lohnt sich ein zweites Buch der Autorin? Ah übrigens ist das Buch hier ein #Mängelexemplar , Gebt ihr solchen Büchern auch eine Chance? Schönen Abend! Nick #sfischer #sfischerverlag #igreads #bookstagram #books #bookstagramgermany #fürmehrmänneraufbookstagram #bookaholic #leseliebe #bücherliebe #booklove #rezension #bücherbücherbücher #lesenmachtglücklich #buchempfehlung #buchblogger #buchtipp #buchliebe #thriller #thrillerlove #brosofbookstagram #book #igbooks
Leichenblume glänzt nicht durch Action, sondern authentischen Personen und einer unangenehmen, spannenden und realistischen Geschichte
Für den Großteil der Geschichte dient Kopenhagen als Schauplatz. Die Stadt wirkt erhaben aber auch irgendwie kühl zugleich. Heloise Kaldan ist eine unglaublich sympathische Protagonistin, deren innerer Konflikt – vor allem im Zusammenhang mit den Taten ihres Vaters – zu den stärksten Momenten in dem Buch zählt. Sie ist keine Star-Reporterin, sie ist eher eine von vielen die bei einer örtlichen Zeitung arbeitet und immer eher im Wirtschaftsbereich tätig war. Sie lebt ihr Leben in einer schönen Eigentumswohnung in Kopenhagen mit Blick auf die Kirche, auf derer Kuppel sie in Ihrer Kindheit viel Zeit verbracht hat und auch jetzt immer noch regelmäßig aufsucht. Die zweite Figur, die eine große Rolle in diesem Buch spielt, ist der ermittelnde Kommissar Erik Schäfer. Erik wirkt auf den ersten Blick wie der stereotype raubeinige Kommissar aus einem alten amerikanischen Action Film. Aber sein hartes Auftreten wird sehr gut durch seine liebevolle Beziehung zu seiner Ehefrau und seiner lockeren Beziehung zu seiner Partnerin auf der Arbeit ausgeglichen. Erik Schäfer ist sehr viel mehr als der knallharte Ermittler, er ist ein liebevoller Mann, der alles für seine Lieben geben würde. Das macht ihn ebenso wie Heloise zu einem sehr vielschichtigen und tiefgehenden Charakter. Einzig negativ muss ich hier erwähnen, dass mir die Beziehung zwischen Heloise und Erik Schäfer irgendwie zu schnell von der nervigen Reporterin zu einer engen fast schon Tochter wird. Aber eines Tages erhält Heloise eine Nachricht von Anna Kiel. Einer in Dänemark gesuchten Mörderin. Die Frage ist warum kontaktiert sie Heloise? Es beginnt ein spannendes Rätsel, dessen Verlauf stets Spannungsvoll verläuft und dessen Auflösung unerwartet an einem Ort in Frankreich stattfindet. Insgesamt hat mich das Buch mit seinen authentischen Figuren und der realitätsnahen Handlung von Anfang an gefesselt. Die unaufgeregte, aber eindringliche Erzählweise war eine tolle Abwechslung zu oft viel zu überdrehten Thrillern. Anne Mette Hancock hat einen klug inszenierten Thriller geschrieben, der mich auf eine ganz andere Weise durch die Seiten hat fliegen lassen.
Klasse Thriller!
Leichenblume Anne Mette Hancock Was soll ich sagen? Dieser Thriller hat alles, was einen guten ebensolchen (für mich) ausmacht - Psychopathen (in dem Fall nicht nur einen und es ist im Nachgang betrachtet ein bisschen fraglich ob der Täter überhaupt so wirklich einer ist oder eher Opfer der eigenen Vergangenheit - was die Taten an sich natürlich nicht rechtfertigt, aber… ja, was eigentlich? Verständnis bringt? Mitgefühl? Ein Gefühl von einer Art Gerechtigkeit?), gute Ermittler, eine tolle Journalistin mit absolut krasser Geschichte und Beziehungen und hier und da auch eine Stelle, die einen schmunzeln lässt. Geschrieben in Kapiteln mit Absätzen, gut zu lesen, eine absolut angenehme Sprache und flüssiger Stil. Fazit: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und gespannt auf die weiteren Fälle.

Eine neue Autorin ist auf dem Thriller-Radar erschienen. Ihr erster Teil der Heloise-Kaldan-Serie schoss durch die Decke und erntete nur gute Kritik. Es handelt sich dabei nicht um die übliche Verfolgungsjagd eines bestialischen Mörders/Psychopathen, sondern um das Aufklären rätselhafter Briefe, die mit einem alten Mordfall zusammenhängen. Ich bin ein wenig hin- und hergerissen, wie ich das Buch finden soll. Es hat mich unterhalten und ich konnte es gut weglesen. Die Charaktere sind sehr lebhaft und sympathisch gestaltet, sodass man mit ihnen mitfiebert und ich sofort eine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Allerdings fand ich es auch ab der Hälfte sehr absehbar auf welche Auflösung das gesamte Konstrukt hinauslaufen soll und dementsprechend ein wenig die Spannung verloren ging. Für mich handelt es sich eher um einen Kriminalroman als um einen Thriller. Wer sich für Recherche-Arbeiten und eine etwas langsamere Geschichte interessiert, die keine komplexen Wendungen hat, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Auch für alle die eine Pause von den blutigen, aufreibenden Thrillern braucht, kann getrost zu „Leichenblume“ greifen.
Die Idee der Story war ganz gut, aber es kam keinerlei Spannung auf. Ich hatte das Gefühl, dass die ersten zwei Drittel des Buches eigentlich nur so vor sich hinplätscherten und erst zum Schluss hin mal was passiert ist und auch erklärt wurde. Vorher wusste man eigentlich nicht so wirklich worum es ging.
Nach dem etwas mysteriösen Prolog geht es gleich los und wir lernen die Journalistin Heloise (mit stummen H) kennen. Sie arbeitet für das Demokratik Dagblad, hat jedoch mit ihrem letzten Artikel einen Skandal ausgelöst und ihre Karriere steht auf der Kippe. Da erreichen Sie die geheimnisvollen Briefe mit einem sehr persönlichen Inhalt. Absender ist anscheinend die seit langem gesuchte Anna Kiel, die einen erfolgreichen Anwalt grausam ermordet hat. Heloise wittert eine aufregende Story und beginnt zu recherchieren. Doch nicht nur bei ihr, auch bei der Polizei gehen Hinweise auf den alten Fall ein. Hier ermittelt Erik Schäfer, der sozusagen den Gegenpart zu Heloise bildet. Nicht nur bei ihren Ermittlungen ergänzen sich die beiden vollkommen unterschiedliche Charaktere gut. Mir waren die beiden Protagonisten sofort sympathisch und ich bin sehr gespannt wie sich ihre Geschichte in den nächsten Teilen entwickelt. Der Thriller ist gut und spannend aufgebaut. Die unterschiedlichen Perspektiven halten die Spannung von Beginn bis zum Ende aufrecht. Und auch das Rätsel, warum und wie die Journalistin und die Mörderin verbunden sind, ist super spannend. Von Beginn an habe ich versucht auf die Lösung dieses Rätsels zu kommen. Aber jedesmal, wenn ich dachte, jetzt weiß ich, wie es enden wird, wurde ich wieder überrascht. Wohl auch deshalb liest sich der Thriller sehr schnell und ich konnte und wollte ihn auch nicht mehr aus der Hand legen.
"Die Kopenhagener Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan steckt in einer heiklen Jobkrise, als sie einen mysteriösen Brief erhält: von einer gesuchten Mörderin. Darin stehen Dinge über Heloise, die eigentlich niemand wissen kann. Beunruhigt beginnt Heloise, auf eigene Faust zu recherchieren. Die Absenderin ist seit einem brutalen Mord vor einigen Jahren spurlos verschwunden. Was will sie nun ausgerechnet von Heloise, und woher hat sie die Informationen über sie? Zur gleichen Zeit erhält auch Kommissar Erik Schäfer einen neuen Hinweis auf die Gesuchte. Alle Spuren scheinen zu Heloise Kaldan zu führen. Ist ihr Leben in Gefahr? Und können der Polizist und die Journalistin einander vertrauen?" Aufgrund einer Empfehlung habe ich mir diese Buch gekauft, obwohl es mich eigentlich nicht so angesprochen hatte. Ich wurde jetzt nicht enttäuscht, aber für mich gab es hier keinen Wow - Effekt. Der Schreibstil ist wirklich gut und flüssig, sodass man wirklich sagen kann, dass es ein Pageturner ist. Die Charaktere mochte ich, vorallem den Kommissar und seinem Humor. Es dauert wirklich etwas bis die Geschichte etwas Schwung bekommt und es hat etwas die Spannung gefehlt. Knapp 100 Seiten vorher konnte ich schon erahnen um was es wahrscheinlich geht, was ich schade finde. Mir hat einfach die überraschende Wendung gefehlt. Das Ende war ok, dennoch hätte ich mir das etwas anders gewünscht. Trotz meiner Kritik konnte mich das Buch unterhalten und ich habe es gerne gelesen. Es ist eher ein Krimi für mich gewesen, den mal ganz gut für Zwischendurch mal lesen kann. Den zweiten Band habe ich mir vorbestellt und mal schauen was mich da erwarten wird.
Ein guter Krimi mit bekanntem nordischen Flair. Nichts Herausragendes, aber ich hatte einige angenehme und spannende Hörstunden damit. Achtung: dieses Buch kommt mit einigen eher deftigen Szenen daher, deshalb der Spoiler, da ich hier eine Triggerwarnung aussprechen möchte: Kindesmissbrauch. Da ich einige Leute, vor allem junge Eltern kenne, die solche Szenen nicht lesen möchte, weise ich hier darauf hin, auch wenn es sich um einen eher krassen Spoiler handelt. Ich habe zwar selbst keine Kinder, kann aber gut verstehen, wie man sich als Eltern fühlt, wenn es darum geht. Ansonsten war es für mich auch eine etwas nostalgische Reise zurück nach Kopenhagen. Definitiv kein Highlight, auch der eben erschienene zweite Band muss für mich nicht sein, aber für Fans und Liebhaber ein gut aufgebauter nordischer Krimi, der was kann.
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»Die beste Crime-Serie, die ich dieses Jahr gelesen habe. Fesselnd, düster und sympathisch – Kaldan und Schäfer sind mein neues Lieblings-Ermittlerduo.« Harlan Coben
Sie schreckt vor keiner Wahrheit zurück. Bis sie ganz persönliche Post von einer Mörderin bekommt.
Die Kopenhagener Journalistin Heloise Kaldan erhält einen mysteriösen Brief – von einer gesuchten Mörderin. Die Absenderin ist seit einem brutalen Mord vor einigen Jahren spurlos verschwunden. In ihrem Brief stehen Dinge über Heloise, die eigentlich niemand wissen kann. Beunruhigt beginnt Heloise zu recherchieren. Zur gleichen Zeit erhält auch Kommissar Erik Schäfer einen neuen Hinweis auf die Gesuchte. Die Spuren führen ihn zu Heloise Kaldan – ist ihr Leben in Gefahr? Können der Polizist und die Journalistin einander vertrauen?
Der erste Fall für Heloise Kaldan und Erik Schäfer.
Ausgezeichnet mit dem dänischen Krimi-Preis.
»Vor kurzem noch unbekannt, überholt Anne Mette Hancock jetzt Jo Nesbø und Jussi Adler-Olsen auf den Bestsellerlisten.« Berlingske
»Bezwingendes Crime-Debüt auf höchstem skandinavischen Niveau.« Litteratursiden
Book Information
Author Description
Anne Mette Hancock ist ein Star der skandinavischen Krimi-Szene: Ihre Thriller um Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan und Kommissar Erik Schäfer sind internationale Bestseller, für die die Autorin mehrfach ausgezeichnet. wurde. Anne Mette Hancock studierte Geschichte und Journalismus in Roskilde und arbeitete als freie Journalistin für Tageszeitungen und Magazine. Sie stammt aus Gråsten an der dänischen Ostseeküste, lebte in Frankreich und den USA und wohnt mit ihrer Familie in Kopenhagen.
Posts
Dänemark-Krimi 🇩🇰
Die Kopenhager Investigativ-Journalistin Heloise Kandan steckt in einer beruflichen Krise: Sie hat einen Aufsehen erregenden Artikel veröffentlicht, der auf gefälschten Quellen beruhte - Quellen, die ihr ihr Liebhaber zugesteckt hatte. Mitten in diesem Dilemma erhält sie plötzlich kryptische Briefe von der flüchtigen Mörderin Anna Kiel. Was will Anna plötzlich von Heloise? Wieso weiß sie so viele persönliche Dinge von ihr? Heloise begibt sich auf die Suche, den damaligen Mordfall und die damit zusammenhängenden Verstrickungen aufzuklären und gerät dadurch nicht nur selbst in den Fokus der kriminellen Machenschaften im Hintergrund, sondern entdeckt zunehmend, wie sehr ihre eigene Geschichte damit verbunden ist. Für mich war das ein solider Skandinavien-Krimi. Als Thriller würde ich es nicht bezeichnen, dazu fehlte mir doch noch eine gute Portion Nervenkitzel. Trotzdem hat mich der Krimi als Skandinavien-Fan gekriegt, ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Ich bin geradezu durch die Kapitel gerauscht und wollte unbedingt wissen, was die Geschichte von Anna Kiel ist. Die Plottwists kamen für mich seicht daher, auch das Ende ist leise, aber das ist okay, irgendwie passte das für mich ins Setting. Was ich mir noch gewünscht hätte? Hier und da etwas mehr Charaktertiefe bei den Protagonist:innen Heloise und Erik, sowie ein bisschen mehr szenische Skandinavien-Beschreibungen. Da es aber ein Reihenauftakt ist, kann das ja noch werden. ;-)
Unterhaltsam und spannend
Der Schreibstil ist gut, das Buch einfach und flüssig zu lesen. Die Story baut sich gut auf und es wird immer wieder rätselhaft und auch spannend. In welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, hätte ich nicht gedacht. Auch die Charaktere sind gut beschrieben und wirken sympathisch. Zumindest die Hauptakteure 😉 Ich hatte Spaß beim Lesen und werde die Reihe definitiv weiterlesen.
Spannender Thriller
Die Kopenhagener Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan steckt in einer heiklen Jobkrise, als sie einen mysteriösen Brief erhält: von einer gesuchten Mörderin. Darin stehen Dinge über Heloise, die eigentlich niemand wissen kann. Beunruhigt beginnt Heloise, auf eigene Faust zu recherchieren. Die Absenderin ist seit einem brutalen Mord vor einigen Jahren spurlos verschwunden. Was will sie nun ausgerechnet von Heloise, und woher hat sie die Informationen über sie? Zur gleichen Zeit erhält auch Kommissar Erik Schäfer einen neuen Hinweis auf die Gesucht. Diese Beschreibung hat mich direkt neugierig gemacht und ich kann sagen das ich es nicht bereue dieses Buch gekauft zu haben. Die Charaktere sind gut beschreiben und man kann sich in sie und ihre Handlungen hineinversetzen. Es gab einige Stellen, an denen ich schmunzeln oder sogar lachen musste. Zum Ende hin nimmt die Geschichte eine unerwartet Wendung. Es lässt sich schnell und flüssig lesen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und freu mich bereits darauf Teil Zwei zu lesen.

Ein spannender und gelungener Einstieg in eine neue Thrillerserie Worum geht’s? Eine seit Jahren verschwundene Mörderin nimmt per Brief Kontakt zu der Journalistin Heloise Kaldan auf. Die Briefe scheinen verworren und behaupten, dass eine Verbindung zwischen Heloise und der Mörderin besteht. Daher beginnt Heloise auf eigene Faust zu ermitteln und greift unabsichtlich in ein Wespennest, das niemand vermutet hätte. Meine Meinung: Dieses Buch ist ein wirklich gelungener Einstieg in eine neue Thrillerserie. Es ist der erste Fall für die Journalistin Heloise Kaldan und Hauptkommissar Erik Schäfer. Das Buch beginnt geheimnisvoll. Die Autorin wirft und gezielt einzelne Brocken hin, die nach und nach das gesamte Bild ergeben. Es beginnt mit einem alten Mord und endet in einem Sumpf des Verbrechens, den man am Anfang nicht hat kommen sehen! Die Schriftsprache ist genial. Mitreißend. Das Buch ist ein absoluter Page-Turner, nur am Ende hätte ich mir für eine Thriller doch etwas mehr Spannung gewünscht, hier war alles fast zu schnell und zu einfach vorbei. Heloise ist ein spannender Charakter. Investigativjournalistin, schwierige Vergangenheit. Eigentlich typisch für die Protagonisten in Thrillern und dennoch auch wieder anders. Wir lernen sie hier noch nicht ganz so gut kennen, erfahren lediglich ein bisschen über sie. Aber ich mag sie ganz gerne. Sie wohnt fast neben ihrer besten Freundin Greta, die sie kennt, seit sie beide klein sind und die zugleich die Person ist, die am meisten über Heloise weiß. Dann gibt es noch den Hauptkommissar Erik Schäfer, ein etwas übergewichtiger Mann, der sich ungesund ernährt und zu viel raucht, aber auch er gefällt mir als Charakter ganz gut. Zusammen mit seiner Kollegin Lisa Augustin, die auf Frauen steht und wohl eine wirkliche Weiberheldin ist, aber auch sie mochte ich auf Anhieb. Sie war es auch, die die entsprechende Verknüpfung zwischen Heloise und der Mörderin fand. Der Fall selbst ist sehr gut aufgebaut. Es beginnt relativ langsam mit vielen unterschiedlichen Spuren und Rückblicken. Aber nach und nach zieht das Tempo an. Immer mehr Türen werden für uns LeserInnen geöffnet, bis wir schließlich das große Ganze erkennen und uns wiederfinden nicht nur in einem alten Mordfall, sondern sogar noch weiter zurück. Der Fall hat Spuren nicht nur in Heloises Vergangenheit hinterlassen, die ihr Leben geprägt haben, sondern auch in dem Leben von Anna. Wir ermitteln gemeinsam mit Heloise in Paris, in Kopenhagen und es geht hinein bis in die angesehensten Familien und nimmt fast schon mafiöse Züge an. Zeugen, die verschwinden. Reporter, die bedroht werden. Nur das Ende, da hätte ich mir einen etwas größeren Knall gewünscht. Es war das perfekte Ende, jedoch leider ein sehr leises Ende. Fazit: Mit ihrem Buch hat die Autorin den perfekten Auftakt zu der Thriller-Serie um Heloise Kaldan, der Investigativjournalistin, und Erik Schäfer, den Hauptkommissar gesetzt. Wir haben die einzelnen Charaktere kennengelernt, die teilweise typisch für dieses Genre waren, aber dennoch ihre liebenswerten Eigenheiten hatten, die sie sympathisch gemacht haben. Der Fall war mitreißend, die einzelnen Ermittlungsstränge sind logisch und perfekt zusammengelaufen und es war undurchsichtig und spannend bis zum Schluss. Nur ganz am Ende hätte mich mir doch etwas mehr Furore gewünscht! Daher sehr gute 4 Punkte für diesen genialen Einstieg und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil!
Sehr guter Plot. Durch die offen gelegte Täterin zu Beginn, geht es mehr um das wieso…schwer vorauszusagen und spannend bis zum Schluss. Die Protagonisten könnten noch einen Tick mehr Persönlichkeit vertragen. Insbesondere der Inspektor ist in diesem Teil noch deutlich im Hintergrund. Gespannt auf Teil 2
Da ich ein Fan von skandinavischen Krimis bin, war es quasi ein Muss für mich, mir den Auftakt von Anne Mette Hancocks neuer Serie genauer anzuschauen. Das Buch ist mit 360 Seiten nicht sonderlich dick, die Kapitel sind kurz, mit vielen Leerseiten, so dass ich den Thriller ziemlich schnell durchgelesen hatte. Hinzu kommt ein sehr flüssiger und angenehmer Schreibstil, der mich gut unterhalten hat. Die Hauptprotagonistin von „Leichenblume“ ist die Investigativjournalistin Heloise Kaldan, die kryptische Briefe von einer flüchtigen Mörderin erhält. Heloise beginnt Fragen zustellen und bringt sich dabei selbst in Gefahr. Grundsätzlich hat mir dieses Buch gut gefallen. Die ominösen Briefe waren auf jeden Fall eine gute Idee und ich war sehr gespannt, welche Verbindung zwischen Heloise und der gesuchten Anna Kiel besteht. Beim Lesen war mir zu keiner Zeit langweilig. Richtig gefesselt war ich allerdings leider auch nicht. Was ich definitiv vermisst habe, war mehr Spannung. Die komplette Geschichte kommt ziemlich unaufgeregt daher und kratzt viele Themen an, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen. Es war auch lange kein roter Faden ersichtlich. Geht es hier nun um den alten Mord, um die Vergangenheit von Heloise oder um ihre Verbindung zu Anna? Am Ende löst sich dann alles in einer für mich unbefriedigenden Weise auf. Schade auch, dass die Sache mit der Leichenblume, die sogar namensgebend für das Buch fungierte, so ins Leere läuft. Ich finde es oft suboptimal, wenn auf einem Cover Vergleiche mit anderen Autoren gezogen werden, da dadurch die Erwartungshaltung viel zu hoch geschraubt wird. Mit den Thrillern von Jussi Adler Olsen hat „Leichblume“ definitiv überhaupt keine Ähnlichkeit. Insgesamt war es für mich ein solider Thriller, dessen Fortsetzung ich sicherlich ebenfalls lesen werde.
Tolles Debüt!
Zu beginn des Buches kreisten beim lesen unendliche Fragezeichen, da gefühlt keine Information irgendwo hin führte. Wir begleiten Heloise (wir erfahren sogar wie man den Namen ausspricht), die Briefe mit kryptischen hinweisen von einer gesuchten Mörderin bekommt. Doch woher kennt, die gesuchte Anna, so viele Informationen und was will sie überhaupt!? Ab ca. der Hälfte bekommt man nach und nach aaaah Momente und bei den letzten 100 Seiten mag man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Generell ist der Schreibstil wirklich gut! Die Kapitel sind Kurz und lassen einem mit dem Gefühl zurück, dass man weiter lesen müsste. Mit der Wendung bzw. den Wendungen habe ich gar nicht gerechnet und war mehr als Baff und betroffen. Gerne würde ich erfahren was aus der Protagonistin wird... Das Cover finde ich allerdings falsch gewählt! Passend zum Titel wäre auch mit dem Inhalt eine Abbildung der Leichenblume angebrachter.

Für einen Thriller war mir hier zu wenig Spannung drin. Den Schreibstil und die Hauptfiguren mochte ich sehr, ich konnte aber in der ersten Hälfte nur langsam reinfinden, weil vieles noch keinen Sinn gemacht hat. Das Ende wurde dann zwar etwas rasanter, aber dann leider auch ziemlich vorhersehbar. Ich kann nicht sagen, dass es schlecht war, aber umgehauen hat es mich halt auch nicht. Wenn man die richtigen Erwartungen hat, nämlich einen eingleisigen, ruhigen Spannungsroman ohne krasse Wendungen und Blutvergießen sucht, dann ist man hier richtig! Teil 2 und 3 werde ich irgendwann auch noch lesen.
Okay, aber es fehlt der Thrill
Teil 1 der Heloise Kaldan Reihe. Das Buch hat mich druch das Cover und den Klappentext angesprochen. Ich fand die Story hat gut und spannend begonnen. Klar weiß man ja direkt wer die Mörderin in diesem Falle ist, aber man will natürlich den Hintergrund erfahren und auch den Hintergrund der mysteriören Briefe. Aber irgendwie ebte es dann recht schnell ab und nahm am Ende nochmal etwas Fahrt aus, allerdings war für mich an diesem Punkt das Ende vorhersehbar. Der Schreibstil war angenehm, die Kombination aus Ermittler der Polizei und einer Journalistin nicht uninteressant. Ob ich die Reihe noch weiterlese weiß ich nichtf ür einen Thriller fehlt irgendwie der Thrill... Hatte ich jetzt bei "Erinnere Dich" vom Fischer Verlage erst vor Kurzem auch...
📚Rezension | #Leichenblume - #AnneMetteHancock | #Thriller 📚 Moin ihr Leseratten, Heute gibts was aus #Kopenhagen auf Buchbrötchen. Worum es in dem gefeierten Debüt von @annemette.hancock geht, verrät euch Bild 2, ich stehe mal direkt mit der Bewertung ein. 📚 Bewertung 📚 Auch auf die Gefahr hin mich hier nach all den überschwänglichen Rezensionen unbeliebt zu machen, ich fand’s so Mittel. Gemeinsam mit @lesen_ist_mehr habe ich mich zwar über eine astreine Story gefreut, die auch sehr sauber aufgelöst wurde, aber zwischen einem fulminanten Start und eine bewegenden Ende war doch viel Zeit, die so vor sich hin plätscherte. Es war kein schlechtes Buch, aber auch kein überragender Thriller. Die Polizisten um Schäfer waren sehr sympathisch und teilweise echt lustig, hoffentlich kommen sie noch mal vor 😁 Ich gebe der Autorin auf jeden Fall eine zweite Chance, aber dieses Mal nur 6/10 ⭐️ Lesen kann man es alle mal, für mich ist es eine Urlaubslektüre 😁 Kennt ihr das Buch? Lohnt sich ein zweites Buch der Autorin? Ah übrigens ist das Buch hier ein #Mängelexemplar , Gebt ihr solchen Büchern auch eine Chance? Schönen Abend! Nick #sfischer #sfischerverlag #igreads #bookstagram #books #bookstagramgermany #fürmehrmänneraufbookstagram #bookaholic #leseliebe #bücherliebe #booklove #rezension #bücherbücherbücher #lesenmachtglücklich #buchempfehlung #buchblogger #buchtipp #buchliebe #thriller #thrillerlove #brosofbookstagram #book #igbooks
Leichenblume glänzt nicht durch Action, sondern authentischen Personen und einer unangenehmen, spannenden und realistischen Geschichte
Für den Großteil der Geschichte dient Kopenhagen als Schauplatz. Die Stadt wirkt erhaben aber auch irgendwie kühl zugleich. Heloise Kaldan ist eine unglaublich sympathische Protagonistin, deren innerer Konflikt – vor allem im Zusammenhang mit den Taten ihres Vaters – zu den stärksten Momenten in dem Buch zählt. Sie ist keine Star-Reporterin, sie ist eher eine von vielen die bei einer örtlichen Zeitung arbeitet und immer eher im Wirtschaftsbereich tätig war. Sie lebt ihr Leben in einer schönen Eigentumswohnung in Kopenhagen mit Blick auf die Kirche, auf derer Kuppel sie in Ihrer Kindheit viel Zeit verbracht hat und auch jetzt immer noch regelmäßig aufsucht. Die zweite Figur, die eine große Rolle in diesem Buch spielt, ist der ermittelnde Kommissar Erik Schäfer. Erik wirkt auf den ersten Blick wie der stereotype raubeinige Kommissar aus einem alten amerikanischen Action Film. Aber sein hartes Auftreten wird sehr gut durch seine liebevolle Beziehung zu seiner Ehefrau und seiner lockeren Beziehung zu seiner Partnerin auf der Arbeit ausgeglichen. Erik Schäfer ist sehr viel mehr als der knallharte Ermittler, er ist ein liebevoller Mann, der alles für seine Lieben geben würde. Das macht ihn ebenso wie Heloise zu einem sehr vielschichtigen und tiefgehenden Charakter. Einzig negativ muss ich hier erwähnen, dass mir die Beziehung zwischen Heloise und Erik Schäfer irgendwie zu schnell von der nervigen Reporterin zu einer engen fast schon Tochter wird. Aber eines Tages erhält Heloise eine Nachricht von Anna Kiel. Einer in Dänemark gesuchten Mörderin. Die Frage ist warum kontaktiert sie Heloise? Es beginnt ein spannendes Rätsel, dessen Verlauf stets Spannungsvoll verläuft und dessen Auflösung unerwartet an einem Ort in Frankreich stattfindet. Insgesamt hat mich das Buch mit seinen authentischen Figuren und der realitätsnahen Handlung von Anfang an gefesselt. Die unaufgeregte, aber eindringliche Erzählweise war eine tolle Abwechslung zu oft viel zu überdrehten Thrillern. Anne Mette Hancock hat einen klug inszenierten Thriller geschrieben, der mich auf eine ganz andere Weise durch die Seiten hat fliegen lassen.
Klasse Thriller!
Leichenblume Anne Mette Hancock Was soll ich sagen? Dieser Thriller hat alles, was einen guten ebensolchen (für mich) ausmacht - Psychopathen (in dem Fall nicht nur einen und es ist im Nachgang betrachtet ein bisschen fraglich ob der Täter überhaupt so wirklich einer ist oder eher Opfer der eigenen Vergangenheit - was die Taten an sich natürlich nicht rechtfertigt, aber… ja, was eigentlich? Verständnis bringt? Mitgefühl? Ein Gefühl von einer Art Gerechtigkeit?), gute Ermittler, eine tolle Journalistin mit absolut krasser Geschichte und Beziehungen und hier und da auch eine Stelle, die einen schmunzeln lässt. Geschrieben in Kapiteln mit Absätzen, gut zu lesen, eine absolut angenehme Sprache und flüssiger Stil. Fazit: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und gespannt auf die weiteren Fälle.

Eine neue Autorin ist auf dem Thriller-Radar erschienen. Ihr erster Teil der Heloise-Kaldan-Serie schoss durch die Decke und erntete nur gute Kritik. Es handelt sich dabei nicht um die übliche Verfolgungsjagd eines bestialischen Mörders/Psychopathen, sondern um das Aufklären rätselhafter Briefe, die mit einem alten Mordfall zusammenhängen. Ich bin ein wenig hin- und hergerissen, wie ich das Buch finden soll. Es hat mich unterhalten und ich konnte es gut weglesen. Die Charaktere sind sehr lebhaft und sympathisch gestaltet, sodass man mit ihnen mitfiebert und ich sofort eine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Allerdings fand ich es auch ab der Hälfte sehr absehbar auf welche Auflösung das gesamte Konstrukt hinauslaufen soll und dementsprechend ein wenig die Spannung verloren ging. Für mich handelt es sich eher um einen Kriminalroman als um einen Thriller. Wer sich für Recherche-Arbeiten und eine etwas langsamere Geschichte interessiert, die keine komplexen Wendungen hat, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Auch für alle die eine Pause von den blutigen, aufreibenden Thrillern braucht, kann getrost zu „Leichenblume“ greifen.
Die Idee der Story war ganz gut, aber es kam keinerlei Spannung auf. Ich hatte das Gefühl, dass die ersten zwei Drittel des Buches eigentlich nur so vor sich hinplätscherten und erst zum Schluss hin mal was passiert ist und auch erklärt wurde. Vorher wusste man eigentlich nicht so wirklich worum es ging.
Nach dem etwas mysteriösen Prolog geht es gleich los und wir lernen die Journalistin Heloise (mit stummen H) kennen. Sie arbeitet für das Demokratik Dagblad, hat jedoch mit ihrem letzten Artikel einen Skandal ausgelöst und ihre Karriere steht auf der Kippe. Da erreichen Sie die geheimnisvollen Briefe mit einem sehr persönlichen Inhalt. Absender ist anscheinend die seit langem gesuchte Anna Kiel, die einen erfolgreichen Anwalt grausam ermordet hat. Heloise wittert eine aufregende Story und beginnt zu recherchieren. Doch nicht nur bei ihr, auch bei der Polizei gehen Hinweise auf den alten Fall ein. Hier ermittelt Erik Schäfer, der sozusagen den Gegenpart zu Heloise bildet. Nicht nur bei ihren Ermittlungen ergänzen sich die beiden vollkommen unterschiedliche Charaktere gut. Mir waren die beiden Protagonisten sofort sympathisch und ich bin sehr gespannt wie sich ihre Geschichte in den nächsten Teilen entwickelt. Der Thriller ist gut und spannend aufgebaut. Die unterschiedlichen Perspektiven halten die Spannung von Beginn bis zum Ende aufrecht. Und auch das Rätsel, warum und wie die Journalistin und die Mörderin verbunden sind, ist super spannend. Von Beginn an habe ich versucht auf die Lösung dieses Rätsels zu kommen. Aber jedesmal, wenn ich dachte, jetzt weiß ich, wie es enden wird, wurde ich wieder überrascht. Wohl auch deshalb liest sich der Thriller sehr schnell und ich konnte und wollte ihn auch nicht mehr aus der Hand legen.
"Die Kopenhagener Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan steckt in einer heiklen Jobkrise, als sie einen mysteriösen Brief erhält: von einer gesuchten Mörderin. Darin stehen Dinge über Heloise, die eigentlich niemand wissen kann. Beunruhigt beginnt Heloise, auf eigene Faust zu recherchieren. Die Absenderin ist seit einem brutalen Mord vor einigen Jahren spurlos verschwunden. Was will sie nun ausgerechnet von Heloise, und woher hat sie die Informationen über sie? Zur gleichen Zeit erhält auch Kommissar Erik Schäfer einen neuen Hinweis auf die Gesuchte. Alle Spuren scheinen zu Heloise Kaldan zu führen. Ist ihr Leben in Gefahr? Und können der Polizist und die Journalistin einander vertrauen?" Aufgrund einer Empfehlung habe ich mir diese Buch gekauft, obwohl es mich eigentlich nicht so angesprochen hatte. Ich wurde jetzt nicht enttäuscht, aber für mich gab es hier keinen Wow - Effekt. Der Schreibstil ist wirklich gut und flüssig, sodass man wirklich sagen kann, dass es ein Pageturner ist. Die Charaktere mochte ich, vorallem den Kommissar und seinem Humor. Es dauert wirklich etwas bis die Geschichte etwas Schwung bekommt und es hat etwas die Spannung gefehlt. Knapp 100 Seiten vorher konnte ich schon erahnen um was es wahrscheinlich geht, was ich schade finde. Mir hat einfach die überraschende Wendung gefehlt. Das Ende war ok, dennoch hätte ich mir das etwas anders gewünscht. Trotz meiner Kritik konnte mich das Buch unterhalten und ich habe es gerne gelesen. Es ist eher ein Krimi für mich gewesen, den mal ganz gut für Zwischendurch mal lesen kann. Den zweiten Band habe ich mir vorbestellt und mal schauen was mich da erwarten wird.
Ein guter Krimi mit bekanntem nordischen Flair. Nichts Herausragendes, aber ich hatte einige angenehme und spannende Hörstunden damit. Achtung: dieses Buch kommt mit einigen eher deftigen Szenen daher, deshalb der Spoiler, da ich hier eine Triggerwarnung aussprechen möchte: Kindesmissbrauch. Da ich einige Leute, vor allem junge Eltern kenne, die solche Szenen nicht lesen möchte, weise ich hier darauf hin, auch wenn es sich um einen eher krassen Spoiler handelt. Ich habe zwar selbst keine Kinder, kann aber gut verstehen, wie man sich als Eltern fühlt, wenn es darum geht. Ansonsten war es für mich auch eine etwas nostalgische Reise zurück nach Kopenhagen. Definitiv kein Highlight, auch der eben erschienene zweite Band muss für mich nicht sein, aber für Fans und Liebhaber ein gut aufgebauter nordischer Krimi, der was kann.




































