Kalt und still
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Description
Bei Minus 20 Grad zählt jede Stunde
Der Auftakt der neuen Serie aus der Feder der internationalen Bestsellerautorin Viveca Sten um eine Stockholmer Ermittlerin - jetzt im Taschenbuch
Tief in den Bergen weiß jeder, wie grausam die Natur sein kann. Grausamer ist nur der Mensch ...
Als im Leben der Stockholmer Polizistin Hanna Ahlander das totale Chaos ausbricht, sucht sie Zuflucht im Ferienhaus ihrer Schwester, hoch im Norden Schwedens. Doch in Åre erwartet sie alles andere als eine ruhige Zeit. Das Bergdorf gerät in Aufruhr. Über Nacht verschwindet die 18-jährige Amanda - und bei Temperaturen von minus 20 Grad zählt jede Stunde. Was, wenn das Mädchen irgendwo da draußen ist? Hanna bietet der örtlichen Polizei Unterstützung an. Zusammen mit Kriminalkommissar Daniel Lindskog stürzt sie sich in die Ermittlungen. Ihre einzige Spur: ein roter Schal ...
»Viveca Sten ist eine Meisterin der sanften Erschütterung« Elmar Krekeler, DIE WELT
Alle Bände der Åre-Morde von Viveca Sten:
Band 1: Kalt und still
Band 2: Tief im Schatten
Band 3: Blutbuße
Band 4: Lügennebel
Band 1 und 2 jetzt als sechsteilige Netflix-Serie
Book Information
Author Description
Viveca Sten ist eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer aktuellen Reihe. Die Verfilmung der Åre-Morde stand auf Platz 1 der Netflix-Charts, ihre Sandhamn-Krimis lieferten den Stoff für die beliebte TV-Serie ›Mord im Mittsommer‹. Viveca Stens Bücher gehören zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und erscheinen in über 25 Ländern.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Die Åre-Morde Band 1 ist ein spannender Auftakt der Schwedenkrimi-Reihe rund um die Ermittlerin Hannah Allander.
Ich bin mal wieder auf die Autorin gestoßen, weil ich die erste Staffel bei Netflix gesehen habe. Die hat mir gut gefallen, so dass ich mir den ersten Band gleich mal auf die Wuli gepackt habe. Und was passt besser in die Winter-lese-Zeit, als ein Krimi aus dem kalten Norden, also blieb das Buch nicht lange auf der Wunschliste, sondern wanderte in den Warenkorb. Warum habe ich Intetesse an Büchern, deren Inhalt ich schon aus Serien oder Filmen kenne? Zum einen kann ich viel mehr in die Gefühlswelten der Charaktere einsteigen, da ich finde, dass die Bücher einfach noch eine Ebene mehr vermitteln können, wie z.B. innere Gedanken. Zum anderen werden die Bücher nie 1:1 umgesetzt. Es wird immer etwas weggelassen, etwas dazugepackt und etwas verändert. Zugegeben, das kann oft in die Hose gehen, das kann immer zu Enttäuschungen führen. Doch wenn mir ein Film oder eine Serie gefällt, bin ich eigentlich zumeist auch zufrieden mit dem Buch. Andersherum ist es oft schlimmer. Du liebst ein Buch und bist total enttäuscht von der filmischen Umsetzung. Ich weiß oft nicht, warum bestimmte Details verändert werden und es würde mich auch manches mal interessieren, warum. Wie bei diesem Buch. Das Buch könnte aus meiner Sicht, so wie es Viveca Sten geschrieben hat, als genaue Vorlage für das Drehbuch genommen werden, wurde es aber nicht. Das einzige, was ich rausfinden konnte ist, dass in der ersten Staffel bei Netflix auch Band zwei der Reihe mit verarbeitet wurde. Ein Grund mehr für mich, um weiter zu lesen. So genug drum herum gelabert, jetzt erstmal mal zum Inhalt des Buches: Hannah Ahlander wird mehr oder weniger vom Dienst frei gestellt, da sie aus Sicht ihres Vorgesetzen, in einer Ermittlung nicht kollegial gehandelt hat. Hinzu kommt, dass sich ihr langjährige Freund von ihr trennt und ihr offenbart, dass er bereits eine neue Freundin hat. Hannah fühlt sich von allen Seiten betrogen und flüchtet in das Ferienhaus ihrer Schwester nach Åre. Hier erfährt Hannah, dass es eine groß angelegte Suchaktion für eine vermisste Schülerin gibt. Kurzentschlossen beteiligt sie sich an der Suche und bekommt so die Chance zu beweisen, was sie als Ermittlerin alles drauf hat. Was als anfänglicher Vermissten Fall beginnt, entwickelt sich schnell zu einer spannenden Mörderjagt in Eis und Schnee. Mir hat der erste Band der Reihe gut gefallen. Ich mochte den Plot und die Charaktere. Die Entwicklung von Hannah im Laufe des Buches habe ich sehr gemocht, von einer Frau, die mehrere Tiefschläge wegstecken musste, zu einer selbstbewussten Ermittlerin. Die Geschichte fand ich sehr spannend erzählt. Die Autorin erzählt die Handlung aus den verschiedenen Perspektiven der Charaktere heraus. So bekommt man tiefe Einblicke in die seelische Verfassung der Betroffenen. Der Plot war für mich stimmig und das Ende hatte eine gewisse Dramaturgie. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen, um zu erfahren, wie der Weg für Hannah und ihren Kollegen Daniel weitergeht.
Der 1. Teil der Schweden-Krimi-Reihe mit Polizistin Hanna Ahlander hat mir gut gefallen: unterhaltsam, spannend, atmosphärisch und mit sympathischen Ermittlern. Hat alles, was ein Krimi braucht. Nur ein paar Kleinigkeiten, eher formaler Art, fand ich zwischendurch mal nervig. Als Hörbuch super gelesen von Vera Teltz. Eine Empfehlung für alle, die einen Krimi für den Winter suchen.
Ein toller Reihenauftakt! Lange stand dieses Buch auf meiner Wunschliste, ich hatte erst überlegt, ob ich wieder eine neue Reihe anfange, und nun bin ich froh, dass ich zu diesem Buch gegriffen habe. Der erste Fall für Hanna beginnt gemächlich, man lernt nach und nach die Protagonisten kennen und die Geschichte baut sich langsam auf. Die Personen haben mir alle sehr gut gefallen, ich freue mich schon, ihren weiteren Weg zu verfolgen. Das Ende war absolut passend und überraschend. Durch den wunderbaren Schreibstil und die tolle Stimmung der vereisten und verschneiten Landschaft hat das Buch eine sehr schöne Atmosphäre beschrieben. Es ist relativ ruhig, dennoch aber nicht weniger spannend. Diese Reihe werde ich unbedingt demnächst weiterlesen!
Lahm... 🥱
Die Handlung zieht sich endlos dahin, ewige Wiederholungen, ausschweifende Nebenhandlungen, erst auf den letzten hundert Seiten kommt die Ermittlung in Fahrt. Aber wirklich spannend wird es auch da nicht 🙈 Sehr viel Privatkram und völlig sinnlose Kapitel, die nichts für die Geschichte tun. Das Einzige, was ich toll fand, sind die mega kurzen Kapitel 😅 Da ich immer wissen möchte, wer der Mörder ist, habe ich es auch zu Ende überflogen! Tatsächlich kann ich, hier, nicht von lesen sprechen 😏

Der Auftakt einer tollen Krimireihe mit eiskalter Spannung! Ein flüssiger Schreibstil und super kurze Kapitel ließen mich dieses Buch verschlingen. Es ist ein eher ruhiger, unblutiger Kriminalroman, der mich aber durchaus fesseln konnte. Die Ermittlungsarbeit ist sehr interessant und packend. Hanna hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, man konnte sehr mit ihr mitfühlen. Generell sind die Charaktere in diesem Buch ein dicker Pluspunkt. Sten versteht es ihnen eine starke Persönlichkeit und Tiefe zu verleihen. Es wird aus vielen verschiedenen Sichten geschrieben. Der Fall ist sehr emotional und dramatisch. Das gibt dem Buch eine gewisse Tiefe und Intensität. Es gibt insgesamt einen guten Spannungsbogen, trotzdem gab es für mich doch ein paar Längen. Das Setting im verschneiten Schweden ist toll und atmosphärisch beschrieben. Ich habe auf einen großen Twist erwartet, leider blieb der für mich aus, da ich den Täter bereits auf dem Schirm hatte. Also: Zieht euren Winterparka an und ab nach Schweden! Deutliche Leseempfehlung von mir, Ich freue mich auf die weiteren Teile. Hinweis: Die ersten beiden Bände gibt es nun in der Netflix Serie "Die Are Morde" zu erleben.

Wow ein toller Start der Reihe
📚 Rezension 📚 Hanna Ahlander‘s Leben geht gerade den Bach herunter. Sie wird in Stockholm bei der Citypolizei suspendiert, ihr Freund Christian verlässt sie für eine andere Frau und lässt Hanna allein zurück. Da beschließt sie für einen Tapetenwechsel in das Ferienhaus ihrer Schwester Lydia im Norden Schwedens vorübergehend einzuziehen. Diese ist über die Feiertage mit ihrer Familie auf einer Kreuzfahrt, sodass Hanna erst einmal die Ereignisse sacken lassen kann. In Åre angekommen, erwartet sie schon die nächste Überraschung. Die 18-jährige Amanda wird seit einer Party vermisst. Draußen herrscht eine Eiseskälte bei Minus 20 Grad. Wenn Amanda nicht bald gefunden wird, könnte es für den Teenager zu spät sein. Hanna bietet der örtlichen Polizei ihre Mithilfe an und ist schon bald in Daniel Lindskog‘s Team, der die Ermittlungen leitet. Kommen sie noch rechtzeitig? Ich habe lange überlegt ob ich mir die Reihe kaufe. Und ich habe es keine Sekunde bereut. Hanna gefällt mir als Protagonistin sehr. Anfangs dachte ich, sie lässt sich total gehen. Aber schnell rappelt sie sich nach der Trennung von Christian auf und stürzt sich in den Fall, um Amanda zu finden. Sie ist eine starke Persönlichkeit mit der richtigen Einstellung zu ihrer polizeilichen Tätigkeit. Auch Daniel ist mir direkt sympathisch. Als frisch gebackener Papa einer 3 Monate alten Tochter versucht er den Spagat zwischen Familie und Job zu meistern, was ihm alles andere als leicht fällt. Das Buch ist sehr spannend aufgebaut, die Kapitel abwechslungsreich geschrieben. Ich freue mich schon auf den 2. Teil. ✍️ Fazit: für Fans von Karen Rose ein absolutes Muss. Spannend, tiefgründig, emotionsgeladen und dennoch mitreißend und packen geschrieben.

Zu langer Einstieg und zu gehetztes Ende!
Nachdem ich so viel gutes über dieses Buch gehört habe, hab ich mich sehr darauf gefreut es endlich lesen zu können. Ich mag Hanna und konnte über das ganze Buch mit ihr mitfühlen, doch fand ich den Einstieg in das Buch viel zu lang. Ich fand es sehr interessant zum lesen, aber ich finde man hätte mehr machen können. Vor allem das Ende wo es wirklich spannend wurde war es viel zu gehetzt und man hätte alles ein wenig mehr ausschreiben können. Man hat das Gefühl die Autorin wollte so schnell wie möglich das Buch fertig schreiben 👀 Trotzdem werde ich Band 2 lesen in der Hoffnung das es vielleicht besser ist. Es ist kein Krimi denn ich weiter empfehlen würde.
‚Nordic White‘-Krimi im verschneiten Skiort in Nordschweden ☃️🎿🇸🇪
Die Polizistin Hanna Ahlander hat an einem Tag alles verloren: Ihren Job, ihre Beziehung, ihr Selbstvertrauen. Hals über Kopf flieht sie aus Stockholm in das Ferienhaus ihrer Schwester im beschaulichen Skiort Åre. Wo kurz darauf ein Mädchen spurlos verschwindet… Hannas Chance auf einen Neuanfang? Ich habe vor einigen Jahren die Sandhamn-Reihe von Viveca Sten sehr gern gelesen und pünktlich vor dem Start der Netflix-Adaption nun auch endlich den ersten Band der (nicht mehr ganz so) neuen Reihe um Hanna Ahlander. Ihren Schreibstil kannte ich ja bereits – In diesem Buch hat mich das verwendete Präsens als Erzählzeit allerdings kurz überrascht, weil ich das nicht so gerne mag. Ich habe mich aber sofort an die Erzählweise gewöhnt und zusammen mit den kurzen Kapiteln war ich direkt mitten in der Geschichte drin. Die winterliche Atmosphäre in Nordschweden hat mir direkt super gut gefallen und auch mit Hanna als Hauptfigur bin ich schnell warm geworden. Daniel mochte ich als Charakter ebenfalls, aber vor allem seine privaten Entscheidungen fand ich nicht immer nachvollziehbar. ‚Kalt und Still’ ist ein solider, spannender Schwedenkrimi mit Fokus auf der Polizeiarbeit und dem Privatleben der Ermittelnden. Dabei ist die Stimmung nicht so düster oder gedrückt wie bei anderen Vertretern des Genres. Ein gelungener Reihenauftakt, bei dem ich gerne dranbleibe!
Spannend, emotional und fesselnd
„Kalt und still“ von Viveca Sten hat mich absolut begeistert! Ich hatte zuerst die Netflix-Serie gesehen – was ich sonst nie mache – und war trotzdem sofort wieder mitten in der Geschichte gefangen. Das Buch ist noch intensiver und tiefgründiger als die Serie und überzeugt mit einer unglaublich dichten Atmosphäre im winterlichen Åre. Hanna Ahlander ist eine spannende, vielschichtige Ermittlerin, die mich mit ihrer Stärke und Verletzlichkeit gleichermaßen beeindruckt hat. Viveca Sten schafft es, das beklemmende Gefühl der eisigen Kälte ebenso spürbar zu machen wie die zwischenmenschlichen Konflikte. Ich fand das Buch einfach super – fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Und insgeheim hoffe ich, dass Hanna Ahlander und Thomas Andreasson eines Tages gemeinsam ermitteln. Das wäre wirklich ein Dreamteam! Ein großartiger Auftakt einer neuen Reihe – atmosphärisch, emotional und voller Spannung.
Solider Start in die Reihe. Hanna ist eine sympathische und interessante Protagonistin, leider wurde ich mit Daniel als zweiten Ermittler nicht ganz warm. Das Setting im Norden Schwedens, in Orten die man sonst nur aus dem Wintersport kennt, ist interessant. Der Fall ist solide, da hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Hintergrund gewünscht.
Super Geschichte und mega Plot
Die Geschichte war von Anfang an super spannend, ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Kapitel waren auch relativ kurz, was sich super lesen lassen hat. Die Charaktere passen super zum Buch und der Plot ist einfach mega. Das Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen und es passt super zur Winterzeit.
Viveca Sten - Tief im Schatten In beliebten Skiort von Äre wurde die Leiche eines Weltklasse Skifahrers gefunden. Diese lag schwer verstümmelt am Straßenrand. Zeitgleich verwindet im Nachbardorf die junge Frau eines dortigen Pastors einer Kirchengemeinde. Hanna Ahlander und Daniel Lindskog geraten unter Druck. Haben die Morde etwas miteinander zu tun oder wurden beide Personen zufällig als Opfer ausgewählt?
REZENSION📖 Der zweite Teil der Reihe von Viveca Sten fing genauso spannend an, wie Teil eins aufhörte. Was mich hier am meisten überrascht hat, war das Ende. So war ich in der Mitte des Buches bereits fest davon überzeugt, den Mörder zu kennen, was sich aus komplett falsch herausstellte :) Die Charaktere sind auch in diesem Band wieder super herausgearbeitet und legen eine Entwicklung dar, bei der ich schon im dritten Teil sehr gespannt bin. Auch hier wurde wieder die Spannung bis zum Schluss aufrechterhalten und die Nebengeschichten so gut erzählt, dass es nie langatmig wurde. Auch dieses Buch wurde im Übrigen verfilmt und diesen werde ich mir die Tage definitiv einmal ansehen. Daher auch von mir wieder eine klare 5/5⭐⭐⭐⭐⭐, der alleine der Twist am Ende es wert ist.
Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Zunächst fand ich alle Protagonisten unsympathisch und nicht greifbar. Ebenso waren alle furchtbar egoistisch und haben wichtige Informationen viel zu lange für sich behalten. Was ich auch schade fand war, dass das Privatleben der Ermittler viel zu sehr und zu lange im Vordergrund stand, der Mord ist dabei ehr in den Hintergrund gerückt. Das Buch hat sich stellenweise sehr gezogen und war ohne jegliche Spannung. Erst ab Seite 450 ca. wurde es spannend und etwas rasanter. Die Geschichte wäre sicherlich auch mit 100 Seiten und weniger Beiwerk gut ausgekommen.
Hat mir gut gefallen
Sten schreibt aus meiner Sicht sehr flüssig. Ich fand spannend, dass die Geschichte immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven ihren Lauf nimmt… das steigert die Spannung. Teilweise überschlagen sich etwas die Ereignisse, wodurch es konstruiert und überzeichnet wirkt. Aber trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und ich bin für meine Verhältnisse schnell durchgekommen
Nicht mein letzter Fall von Hanna Ahlander
„Kalt und Still“ ist ein richtig starker Reihenauftakt rund um Hanna Ahlander. Der Schreibstil von Viveca Sten ist super angenehm und flüssig – man kommt sofort rein und will gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Story ist durchgehend spannend und vor allem nicht vorhersehbar. Immer wenn man denkt, man hat eine Ahnung, kommt es doch anders. Genau so muss ein guter Krimi sein! Dabei wird es zu keiner Zeit langatmig – es gibt keine unnötigen Längen, alles treibt die Handlung weiter voran. Für mich ein rundum gelungenes Buch und ein perfekter erster Fall für Hanna Ahlander. Klare 5 von 5 Sternen!

Toller Krimi
Dieser Krimi hat mir sehr viel Spaß gemacht! Die Auflösung war zwar keine riesen Überraschung für mich und die privaten Probleme der Ermittler waren irgendwann ein bisschen zu viel, aber alles in allem war es ein tolles Leseerlebniss. Man war sofort in der Geschichte drin und konnte das Buch kaum weg legen. Ich werde definitiv noch die anderen Teile der Reihe lesen.
Ich konnte mir die Stadt Are richtig gut vorstellen, und hab mir Amanda mitgefroren. Es war interessant dass ganze aus so vielen verschiedenen Perspektiven zu lesen und auch wenn ich normalerweise oft Probleme damit habe, habe ich mich hier gut zurecht gefunden. Unserer Ermittlerin Hannah habe ich mich gleich nahe gefühlt, auch wenn sie durch die verschiedenen POVs für meinen Geschmack etwas zu kurz kam. Ich freu mich sehr in nächsten Teil wieder von Hannah und Daniel als Ermittlerteam in Are zu lesen
Erster Krimi
„Kalt und Still“ war tatsächlich der erste Krimi, den ich je gelesen habe und ich muss sagen, es hat mir richtig gut gefallen. Die ganze Ermittlungsarbeit um die ermordete junge Amanda war richtig gut gemacht und auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Ich liebe es, wenn es immer verschiedene Sichtweisen gibt. Was mich ein bisschen gestört hat war, dass das Buch „ein Fall für Hanna Ahlander“ auf dem Cover stehen hat, diese allerdings erst spät eine wesentliche Rolle im Geschehen trägt. Werde trotzdem bald Band 2 lesen!
Frostige Spannung!
Hannas Leben geht den Bach runter und sie flüchtet in das Ferienhaus ihrer Schwester. Ihr Job bei der Polizei und ihre Beziehung.... alles im Eimer! Während Hanna ihre Wunden leckt, verschwindet plötzlich ein 18-jährigesMädchen und der beliebte Urlaubsort ist in heller Aufregung. Kriminalität ist normalerweise nicht existent in dieser Gegend, was ist also passiert? Ist sie durchgebrannt, gab es einen Unfall oder doch gar schlimmeres? Bei Schneesturm und - 20 Grad beginnt somit ein Wettlauf gegen die Zeit... Ich war wirklich positiv überrascht von diesem Buch. Man kommt schnell in die Geschichte rein, die Spannung baut sich stetig auf und es passiert so viel in so viele Richtungen, dass man nie weiß was als nächstes kommt und wie es weitergeht! Klare Empfehlung!
Starker Auftakt mit schwachem Ende
Joa, was zunächst durch eine knappe präzise Sprache, eine nachvollziehbare Protagonistin und ein hübsches Setting überzeugte (und zwar so sehr, dass ich mir nach circa 100 Seiten direkt schon einmal den zweiten Band bestellt habe), schwächelte dann zum Ende hin doch sehr. Täter völlig absehbar, keine raffinierte Auflösung eines komplexen Falls und irgendwie doch ziemlich viele lose Fäden, die am Ende übrig bleiben. Wer nun annimmt, der zweite Teil wird bei mir eine SuB-Leiche forever, der liegt wohl nicht falsch. Ich guck einfach die Serie.
Der Auftakt einer neuen Krimireihe um die Polizistin Hanna Ahlander ist solide, reicht aber bei weitem nicht an die Sandhamn-Krimis von Viveca Sten heran. Zu durchschaubar ist der Fall (erfahrene Krimileser wissen schnell, wer der Täter ist), zu eindimensional sind die Charaktere, zu überspitzt sind die Schicksalsschläge, die die Protagonisten ertragen müssen. Allerdings liest sich das Buch flüssig, ist gut geschrieben, auch wenn das typisch schwedische Flair der Sandhamn-Krimis hier fehlt. Vielleicht ist es in Are auch einfach zu kalt. Auf jeden Fall kann Frau Sten das besser. Ich werde es erfahren, im zweiten Fall für Hanna Ahlander.
Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Es handelt sich hierbei um den Auftakt einer Reihe. Alle Protagonisten werden ausführlich eingeführt und ich bin gespannt, wie es mit allen weiter geht. Der Fall war super gut aufgezogen und alle Handlungsstränge haben sich am Ende super miteinander verknüpft. Kurzweilig und genau richtig für die dunklere Jahreszeit
Was Ruhiges zum Auftakt
Hanna ist Polizistin bei den Stockholmer Behörden. Zuständig ist sie für Delikte im Rahmen der häuslichen Gewalt. Als sie unter ihren eigenen Kollegen ermitteln muss, wird sie kurzerhand beurlaubt und ihr flattert eine Verläumdungsklage ins Haus. Als könnte es nicht schlimmer kommen, trennt sich auch noch ihr Freund von ihr - er hat eine andere. Um dem Dilemma zu entfliehen, zieht sie sich nach Åre zurück. Ein abgelegener Ort im schwedischen Hinterland. Schon kurz nach ihrer Ankunft wird ein Mädchen vermisst. Hanna beteiligt sich an der Suche und kommt so auf gefährliches Terrain. Der Titel "Kalt und still" trifft es sehr gut: Eine kalte und düstere Stimmung macht sich im gesamten Buch breit. Dazu ist es ein sehr ruhiger Krimi. Viel Action kann man auch nach fast 100 Seiten Personeneinführung nicht erwarten. Charaktere gibt es haufenweise. Die HauptprotagonistinHanna hat mir sehr gut gefallen. Sie ist eine Frau wie Du und ich, bei der auch nicht immer alles glatt läuft. Man kann sich sehr gut mit ihr identifizieren. Vieles kann man ohne Probleme auf unser reales Leben umlegen und gerade ihre Unvollkommenheit macht die junge Frau extrem sympathisch. Zum Schreibstil lässt sich sagen, dass es sich von Satzbau und Wording wunderbar lesen lässt. Hat man sich an eine Handlung gewöhnt, wird man allerdings auch schonwieder in eine andere Perspektive bzw. Person geschmissen, wo man oft nicht sofort erkennt "Wer ist das jetzt?" Hier ist noch reichlich Luft nach oben und mit 3 🌟 möchte ich auch in der Bewertung diesen Raum zur Verbesserung lassen.
Der Anfang startet schon Start und das große Rätsel Raten beginnt. Wir begleiten Hanna auf dem Weg nach Åre, die eine Auszeit von ihrem Leben braucht, jedoch scheinbar nicht von ihren Skills als super Ermittlerin. Den recht schnell wird sie ihre Fähigkeiten vor Ort einsetzen und versucht mit ihrer Spürnase, das Verschwinden von Amanda aufzuklären. Viveca hat einen tollen und einnehmenden Schreibstil, der die Protagonisten regelrecht zu Leben erweckt. Alle Protagonisten bekommen genug Tiefe verliehen, so dass man mit den einen sympathisiert und andere bswp. nicht ausstehen kann. Wir haben uns versucht auf die Fährten zu stürzen und zu ermitteln und die liebe Sibbi aka Nadine hat hier ein gute Kenntnis gezeigt, denn schlussendlich lag sie mit ihren Vermutungen absolut richtig. Das ganze Buch über gibt es eine atmosphärische Spannung, die einen alles um einen rum vergessen und in die Geschichte eintauchen lässt. Für mich ein spannender und toller Auftakt, der nixur nur mit den Geschichten sondern allen voran den Protagonisten und ihrem Leben punkten kann. Ich freue mich schon sehr auf die Folgebände und kann den Auftakt nur wärmstens empfehlen ☺️🙏🏼

❄️🏔 Atmosphärisch, spannend, eiskalt.
"Es knarrt unter ihren Schuhsohlen, ansonsten ist es unwirklich still. Der Schnee dämpft alle Geräusche, die Welt ist eingehüllt in eine weiße Decke. Die Kälte macht ihre Finger und Zehen taub." Ich habe "Kalt und still" an einem Tag durchgesuchtet! Viveca Sten erzeugt während der gesamten Krimi-Handlung eine Atmosphäre von verschneiter Stille, in die man sich nur verlieben kann – auch, wenn man das Buch im Juni liest. Die bergige Landschaft und die Schneeflocken auf der Haut sind förmlich spürbar. Als erster Teil der Reihe wird in diesem Buch am Anfang noch ziemlich viel zum Hintergrund der Protagonisten erzählt und die Handlung läuft erst einmal etwas langsamer an. Das hat mich aber überhaupt nicht gestört, denn langweilig ist es zu keiner Zeit und ich finde sämtliche Handelnden nachvollziehbar und sympathisch. Doch auch die Kriminalgeschichte nimmt dann immer mehr an Fahrt auf, lockt teilweise auf falsche Fährten und überrascht am Ende doch. Gut hat mir auch gefallen, dass beleuchtet wird, dass es bei solchen Fällen nicht nur ein Opfer gibt, sondern ganze Familien darunter leiden und teilweise in noch größere Tragödien gestürzt werden. Das war übrigens mein erstes Buch von Viveca Sten... und ich bin Fan! 😍 Große Empfehlung für Fans von skandinavischen Krimis und winterlichen Landschaften.

Das Buch schafft es von der ersten Seite an mit seiner eisigen Kulisse und der bedrückten Stimmung des Leser zu fesseln.
Im Mittelpunkt steht die Polizistin Hanna Ahlander, die nach persönlichen und beruflichen Rückschlägen Zuflucht im abgelegenen Åre sucht. Doch statt Ruhe erwartet sie ein Vermisstenfall, der immer dramatischer wird. Besonders gelungen sind die glaubwürdigen Figuren und die emotionalen Einblicke in ihre Gedanken und Konflikte. Die Ermittlungen wirken authentisch und entwickeln sich ohne übertriebene Action, dafür mit stetig wachsender Spannung. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Kurze Kapitel und Perspektivwechsel sorgen dafür, dass die Spannung konstant hoch bleibt. Zwar ahnt man gegen Ende teilweise, in welche Richtung sich der Fall entwickelt, dennoch bleibt die Auflösung packend und emotional. Besonders Fans skandinavischer Krimis kommen hier voll auf ihre Kosten. Insgesamt ist „Kalt und still“ ein gelungener Auftakt der Hanna-Ahlander-Reihe – atmosphärisch, spannend und mit viel Gefühl für Figuren und Schauplatz. Ein empfehlenswerter Krimi für alle, die nordische Spannung und starke Ermittlerfiguren mögen.
Abwechselnde Perspektiven, guter Schreibstil und ohne viele Worte berührende Emotionen von Schuld, Trauer und Verzweifelung. Das Privatleben der beiden Ermittler war recht präsent, aber auch irgendwie interessant. Weil menschlich. Es wurde sehr spannend, das Ende kam dann leider etwas zu schnell.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Bei Minus 20 Grad zählt jede Stunde
Der Auftakt der neuen Serie aus der Feder der internationalen Bestsellerautorin Viveca Sten um eine Stockholmer Ermittlerin - jetzt im Taschenbuch
Tief in den Bergen weiß jeder, wie grausam die Natur sein kann. Grausamer ist nur der Mensch ...
Als im Leben der Stockholmer Polizistin Hanna Ahlander das totale Chaos ausbricht, sucht sie Zuflucht im Ferienhaus ihrer Schwester, hoch im Norden Schwedens. Doch in Åre erwartet sie alles andere als eine ruhige Zeit. Das Bergdorf gerät in Aufruhr. Über Nacht verschwindet die 18-jährige Amanda - und bei Temperaturen von minus 20 Grad zählt jede Stunde. Was, wenn das Mädchen irgendwo da draußen ist? Hanna bietet der örtlichen Polizei Unterstützung an. Zusammen mit Kriminalkommissar Daniel Lindskog stürzt sie sich in die Ermittlungen. Ihre einzige Spur: ein roter Schal ...
»Viveca Sten ist eine Meisterin der sanften Erschütterung« Elmar Krekeler, DIE WELT
Alle Bände der Åre-Morde von Viveca Sten:
Band 1: Kalt und still
Band 2: Tief im Schatten
Band 3: Blutbuße
Band 4: Lügennebel
Band 1 und 2 jetzt als sechsteilige Netflix-Serie
Book Information
Author Description
Viveca Sten ist eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer aktuellen Reihe. Die Verfilmung der Åre-Morde stand auf Platz 1 der Netflix-Charts, ihre Sandhamn-Krimis lieferten den Stoff für die beliebte TV-Serie ›Mord im Mittsommer‹. Viveca Stens Bücher gehören zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und erscheinen in über 25 Ländern.
Posts
Die Åre-Morde Band 1 ist ein spannender Auftakt der Schwedenkrimi-Reihe rund um die Ermittlerin Hannah Allander.
Ich bin mal wieder auf die Autorin gestoßen, weil ich die erste Staffel bei Netflix gesehen habe. Die hat mir gut gefallen, so dass ich mir den ersten Band gleich mal auf die Wuli gepackt habe. Und was passt besser in die Winter-lese-Zeit, als ein Krimi aus dem kalten Norden, also blieb das Buch nicht lange auf der Wunschliste, sondern wanderte in den Warenkorb. Warum habe ich Intetesse an Büchern, deren Inhalt ich schon aus Serien oder Filmen kenne? Zum einen kann ich viel mehr in die Gefühlswelten der Charaktere einsteigen, da ich finde, dass die Bücher einfach noch eine Ebene mehr vermitteln können, wie z.B. innere Gedanken. Zum anderen werden die Bücher nie 1:1 umgesetzt. Es wird immer etwas weggelassen, etwas dazugepackt und etwas verändert. Zugegeben, das kann oft in die Hose gehen, das kann immer zu Enttäuschungen führen. Doch wenn mir ein Film oder eine Serie gefällt, bin ich eigentlich zumeist auch zufrieden mit dem Buch. Andersherum ist es oft schlimmer. Du liebst ein Buch und bist total enttäuscht von der filmischen Umsetzung. Ich weiß oft nicht, warum bestimmte Details verändert werden und es würde mich auch manches mal interessieren, warum. Wie bei diesem Buch. Das Buch könnte aus meiner Sicht, so wie es Viveca Sten geschrieben hat, als genaue Vorlage für das Drehbuch genommen werden, wurde es aber nicht. Das einzige, was ich rausfinden konnte ist, dass in der ersten Staffel bei Netflix auch Band zwei der Reihe mit verarbeitet wurde. Ein Grund mehr für mich, um weiter zu lesen. So genug drum herum gelabert, jetzt erstmal mal zum Inhalt des Buches: Hannah Ahlander wird mehr oder weniger vom Dienst frei gestellt, da sie aus Sicht ihres Vorgesetzen, in einer Ermittlung nicht kollegial gehandelt hat. Hinzu kommt, dass sich ihr langjährige Freund von ihr trennt und ihr offenbart, dass er bereits eine neue Freundin hat. Hannah fühlt sich von allen Seiten betrogen und flüchtet in das Ferienhaus ihrer Schwester nach Åre. Hier erfährt Hannah, dass es eine groß angelegte Suchaktion für eine vermisste Schülerin gibt. Kurzentschlossen beteiligt sie sich an der Suche und bekommt so die Chance zu beweisen, was sie als Ermittlerin alles drauf hat. Was als anfänglicher Vermissten Fall beginnt, entwickelt sich schnell zu einer spannenden Mörderjagt in Eis und Schnee. Mir hat der erste Band der Reihe gut gefallen. Ich mochte den Plot und die Charaktere. Die Entwicklung von Hannah im Laufe des Buches habe ich sehr gemocht, von einer Frau, die mehrere Tiefschläge wegstecken musste, zu einer selbstbewussten Ermittlerin. Die Geschichte fand ich sehr spannend erzählt. Die Autorin erzählt die Handlung aus den verschiedenen Perspektiven der Charaktere heraus. So bekommt man tiefe Einblicke in die seelische Verfassung der Betroffenen. Der Plot war für mich stimmig und das Ende hatte eine gewisse Dramaturgie. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen, um zu erfahren, wie der Weg für Hannah und ihren Kollegen Daniel weitergeht.
Der 1. Teil der Schweden-Krimi-Reihe mit Polizistin Hanna Ahlander hat mir gut gefallen: unterhaltsam, spannend, atmosphärisch und mit sympathischen Ermittlern. Hat alles, was ein Krimi braucht. Nur ein paar Kleinigkeiten, eher formaler Art, fand ich zwischendurch mal nervig. Als Hörbuch super gelesen von Vera Teltz. Eine Empfehlung für alle, die einen Krimi für den Winter suchen.
Ein toller Reihenauftakt! Lange stand dieses Buch auf meiner Wunschliste, ich hatte erst überlegt, ob ich wieder eine neue Reihe anfange, und nun bin ich froh, dass ich zu diesem Buch gegriffen habe. Der erste Fall für Hanna beginnt gemächlich, man lernt nach und nach die Protagonisten kennen und die Geschichte baut sich langsam auf. Die Personen haben mir alle sehr gut gefallen, ich freue mich schon, ihren weiteren Weg zu verfolgen. Das Ende war absolut passend und überraschend. Durch den wunderbaren Schreibstil und die tolle Stimmung der vereisten und verschneiten Landschaft hat das Buch eine sehr schöne Atmosphäre beschrieben. Es ist relativ ruhig, dennoch aber nicht weniger spannend. Diese Reihe werde ich unbedingt demnächst weiterlesen!
Lahm... 🥱
Die Handlung zieht sich endlos dahin, ewige Wiederholungen, ausschweifende Nebenhandlungen, erst auf den letzten hundert Seiten kommt die Ermittlung in Fahrt. Aber wirklich spannend wird es auch da nicht 🙈 Sehr viel Privatkram und völlig sinnlose Kapitel, die nichts für die Geschichte tun. Das Einzige, was ich toll fand, sind die mega kurzen Kapitel 😅 Da ich immer wissen möchte, wer der Mörder ist, habe ich es auch zu Ende überflogen! Tatsächlich kann ich, hier, nicht von lesen sprechen 😏

Der Auftakt einer tollen Krimireihe mit eiskalter Spannung! Ein flüssiger Schreibstil und super kurze Kapitel ließen mich dieses Buch verschlingen. Es ist ein eher ruhiger, unblutiger Kriminalroman, der mich aber durchaus fesseln konnte. Die Ermittlungsarbeit ist sehr interessant und packend. Hanna hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, man konnte sehr mit ihr mitfühlen. Generell sind die Charaktere in diesem Buch ein dicker Pluspunkt. Sten versteht es ihnen eine starke Persönlichkeit und Tiefe zu verleihen. Es wird aus vielen verschiedenen Sichten geschrieben. Der Fall ist sehr emotional und dramatisch. Das gibt dem Buch eine gewisse Tiefe und Intensität. Es gibt insgesamt einen guten Spannungsbogen, trotzdem gab es für mich doch ein paar Längen. Das Setting im verschneiten Schweden ist toll und atmosphärisch beschrieben. Ich habe auf einen großen Twist erwartet, leider blieb der für mich aus, da ich den Täter bereits auf dem Schirm hatte. Also: Zieht euren Winterparka an und ab nach Schweden! Deutliche Leseempfehlung von mir, Ich freue mich auf die weiteren Teile. Hinweis: Die ersten beiden Bände gibt es nun in der Netflix Serie "Die Are Morde" zu erleben.

Wow ein toller Start der Reihe
📚 Rezension 📚 Hanna Ahlander‘s Leben geht gerade den Bach herunter. Sie wird in Stockholm bei der Citypolizei suspendiert, ihr Freund Christian verlässt sie für eine andere Frau und lässt Hanna allein zurück. Da beschließt sie für einen Tapetenwechsel in das Ferienhaus ihrer Schwester Lydia im Norden Schwedens vorübergehend einzuziehen. Diese ist über die Feiertage mit ihrer Familie auf einer Kreuzfahrt, sodass Hanna erst einmal die Ereignisse sacken lassen kann. In Åre angekommen, erwartet sie schon die nächste Überraschung. Die 18-jährige Amanda wird seit einer Party vermisst. Draußen herrscht eine Eiseskälte bei Minus 20 Grad. Wenn Amanda nicht bald gefunden wird, könnte es für den Teenager zu spät sein. Hanna bietet der örtlichen Polizei ihre Mithilfe an und ist schon bald in Daniel Lindskog‘s Team, der die Ermittlungen leitet. Kommen sie noch rechtzeitig? Ich habe lange überlegt ob ich mir die Reihe kaufe. Und ich habe es keine Sekunde bereut. Hanna gefällt mir als Protagonistin sehr. Anfangs dachte ich, sie lässt sich total gehen. Aber schnell rappelt sie sich nach der Trennung von Christian auf und stürzt sich in den Fall, um Amanda zu finden. Sie ist eine starke Persönlichkeit mit der richtigen Einstellung zu ihrer polizeilichen Tätigkeit. Auch Daniel ist mir direkt sympathisch. Als frisch gebackener Papa einer 3 Monate alten Tochter versucht er den Spagat zwischen Familie und Job zu meistern, was ihm alles andere als leicht fällt. Das Buch ist sehr spannend aufgebaut, die Kapitel abwechslungsreich geschrieben. Ich freue mich schon auf den 2. Teil. ✍️ Fazit: für Fans von Karen Rose ein absolutes Muss. Spannend, tiefgründig, emotionsgeladen und dennoch mitreißend und packen geschrieben.

Zu langer Einstieg und zu gehetztes Ende!
Nachdem ich so viel gutes über dieses Buch gehört habe, hab ich mich sehr darauf gefreut es endlich lesen zu können. Ich mag Hanna und konnte über das ganze Buch mit ihr mitfühlen, doch fand ich den Einstieg in das Buch viel zu lang. Ich fand es sehr interessant zum lesen, aber ich finde man hätte mehr machen können. Vor allem das Ende wo es wirklich spannend wurde war es viel zu gehetzt und man hätte alles ein wenig mehr ausschreiben können. Man hat das Gefühl die Autorin wollte so schnell wie möglich das Buch fertig schreiben 👀 Trotzdem werde ich Band 2 lesen in der Hoffnung das es vielleicht besser ist. Es ist kein Krimi denn ich weiter empfehlen würde.
‚Nordic White‘-Krimi im verschneiten Skiort in Nordschweden ☃️🎿🇸🇪
Die Polizistin Hanna Ahlander hat an einem Tag alles verloren: Ihren Job, ihre Beziehung, ihr Selbstvertrauen. Hals über Kopf flieht sie aus Stockholm in das Ferienhaus ihrer Schwester im beschaulichen Skiort Åre. Wo kurz darauf ein Mädchen spurlos verschwindet… Hannas Chance auf einen Neuanfang? Ich habe vor einigen Jahren die Sandhamn-Reihe von Viveca Sten sehr gern gelesen und pünktlich vor dem Start der Netflix-Adaption nun auch endlich den ersten Band der (nicht mehr ganz so) neuen Reihe um Hanna Ahlander. Ihren Schreibstil kannte ich ja bereits – In diesem Buch hat mich das verwendete Präsens als Erzählzeit allerdings kurz überrascht, weil ich das nicht so gerne mag. Ich habe mich aber sofort an die Erzählweise gewöhnt und zusammen mit den kurzen Kapiteln war ich direkt mitten in der Geschichte drin. Die winterliche Atmosphäre in Nordschweden hat mir direkt super gut gefallen und auch mit Hanna als Hauptfigur bin ich schnell warm geworden. Daniel mochte ich als Charakter ebenfalls, aber vor allem seine privaten Entscheidungen fand ich nicht immer nachvollziehbar. ‚Kalt und Still’ ist ein solider, spannender Schwedenkrimi mit Fokus auf der Polizeiarbeit und dem Privatleben der Ermittelnden. Dabei ist die Stimmung nicht so düster oder gedrückt wie bei anderen Vertretern des Genres. Ein gelungener Reihenauftakt, bei dem ich gerne dranbleibe!
Spannend, emotional und fesselnd
„Kalt und still“ von Viveca Sten hat mich absolut begeistert! Ich hatte zuerst die Netflix-Serie gesehen – was ich sonst nie mache – und war trotzdem sofort wieder mitten in der Geschichte gefangen. Das Buch ist noch intensiver und tiefgründiger als die Serie und überzeugt mit einer unglaublich dichten Atmosphäre im winterlichen Åre. Hanna Ahlander ist eine spannende, vielschichtige Ermittlerin, die mich mit ihrer Stärke und Verletzlichkeit gleichermaßen beeindruckt hat. Viveca Sten schafft es, das beklemmende Gefühl der eisigen Kälte ebenso spürbar zu machen wie die zwischenmenschlichen Konflikte. Ich fand das Buch einfach super – fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Und insgeheim hoffe ich, dass Hanna Ahlander und Thomas Andreasson eines Tages gemeinsam ermitteln. Das wäre wirklich ein Dreamteam! Ein großartiger Auftakt einer neuen Reihe – atmosphärisch, emotional und voller Spannung.
Solider Start in die Reihe. Hanna ist eine sympathische und interessante Protagonistin, leider wurde ich mit Daniel als zweiten Ermittler nicht ganz warm. Das Setting im Norden Schwedens, in Orten die man sonst nur aus dem Wintersport kennt, ist interessant. Der Fall ist solide, da hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Hintergrund gewünscht.
Super Geschichte und mega Plot
Die Geschichte war von Anfang an super spannend, ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Kapitel waren auch relativ kurz, was sich super lesen lassen hat. Die Charaktere passen super zum Buch und der Plot ist einfach mega. Das Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen und es passt super zur Winterzeit.
Viveca Sten - Tief im Schatten In beliebten Skiort von Äre wurde die Leiche eines Weltklasse Skifahrers gefunden. Diese lag schwer verstümmelt am Straßenrand. Zeitgleich verwindet im Nachbardorf die junge Frau eines dortigen Pastors einer Kirchengemeinde. Hanna Ahlander und Daniel Lindskog geraten unter Druck. Haben die Morde etwas miteinander zu tun oder wurden beide Personen zufällig als Opfer ausgewählt?
REZENSION📖 Der zweite Teil der Reihe von Viveca Sten fing genauso spannend an, wie Teil eins aufhörte. Was mich hier am meisten überrascht hat, war das Ende. So war ich in der Mitte des Buches bereits fest davon überzeugt, den Mörder zu kennen, was sich aus komplett falsch herausstellte :) Die Charaktere sind auch in diesem Band wieder super herausgearbeitet und legen eine Entwicklung dar, bei der ich schon im dritten Teil sehr gespannt bin. Auch hier wurde wieder die Spannung bis zum Schluss aufrechterhalten und die Nebengeschichten so gut erzählt, dass es nie langatmig wurde. Auch dieses Buch wurde im Übrigen verfilmt und diesen werde ich mir die Tage definitiv einmal ansehen. Daher auch von mir wieder eine klare 5/5⭐⭐⭐⭐⭐, der alleine der Twist am Ende es wert ist.
Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Zunächst fand ich alle Protagonisten unsympathisch und nicht greifbar. Ebenso waren alle furchtbar egoistisch und haben wichtige Informationen viel zu lange für sich behalten. Was ich auch schade fand war, dass das Privatleben der Ermittler viel zu sehr und zu lange im Vordergrund stand, der Mord ist dabei ehr in den Hintergrund gerückt. Das Buch hat sich stellenweise sehr gezogen und war ohne jegliche Spannung. Erst ab Seite 450 ca. wurde es spannend und etwas rasanter. Die Geschichte wäre sicherlich auch mit 100 Seiten und weniger Beiwerk gut ausgekommen.
Hat mir gut gefallen
Sten schreibt aus meiner Sicht sehr flüssig. Ich fand spannend, dass die Geschichte immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven ihren Lauf nimmt… das steigert die Spannung. Teilweise überschlagen sich etwas die Ereignisse, wodurch es konstruiert und überzeichnet wirkt. Aber trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und ich bin für meine Verhältnisse schnell durchgekommen
Nicht mein letzter Fall von Hanna Ahlander
„Kalt und Still“ ist ein richtig starker Reihenauftakt rund um Hanna Ahlander. Der Schreibstil von Viveca Sten ist super angenehm und flüssig – man kommt sofort rein und will gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Story ist durchgehend spannend und vor allem nicht vorhersehbar. Immer wenn man denkt, man hat eine Ahnung, kommt es doch anders. Genau so muss ein guter Krimi sein! Dabei wird es zu keiner Zeit langatmig – es gibt keine unnötigen Längen, alles treibt die Handlung weiter voran. Für mich ein rundum gelungenes Buch und ein perfekter erster Fall für Hanna Ahlander. Klare 5 von 5 Sternen!

Toller Krimi
Dieser Krimi hat mir sehr viel Spaß gemacht! Die Auflösung war zwar keine riesen Überraschung für mich und die privaten Probleme der Ermittler waren irgendwann ein bisschen zu viel, aber alles in allem war es ein tolles Leseerlebniss. Man war sofort in der Geschichte drin und konnte das Buch kaum weg legen. Ich werde definitiv noch die anderen Teile der Reihe lesen.
Ich konnte mir die Stadt Are richtig gut vorstellen, und hab mir Amanda mitgefroren. Es war interessant dass ganze aus so vielen verschiedenen Perspektiven zu lesen und auch wenn ich normalerweise oft Probleme damit habe, habe ich mich hier gut zurecht gefunden. Unserer Ermittlerin Hannah habe ich mich gleich nahe gefühlt, auch wenn sie durch die verschiedenen POVs für meinen Geschmack etwas zu kurz kam. Ich freu mich sehr in nächsten Teil wieder von Hannah und Daniel als Ermittlerteam in Are zu lesen
Erster Krimi
„Kalt und Still“ war tatsächlich der erste Krimi, den ich je gelesen habe und ich muss sagen, es hat mir richtig gut gefallen. Die ganze Ermittlungsarbeit um die ermordete junge Amanda war richtig gut gemacht und auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Ich liebe es, wenn es immer verschiedene Sichtweisen gibt. Was mich ein bisschen gestört hat war, dass das Buch „ein Fall für Hanna Ahlander“ auf dem Cover stehen hat, diese allerdings erst spät eine wesentliche Rolle im Geschehen trägt. Werde trotzdem bald Band 2 lesen!
Frostige Spannung!
Hannas Leben geht den Bach runter und sie flüchtet in das Ferienhaus ihrer Schwester. Ihr Job bei der Polizei und ihre Beziehung.... alles im Eimer! Während Hanna ihre Wunden leckt, verschwindet plötzlich ein 18-jährigesMädchen und der beliebte Urlaubsort ist in heller Aufregung. Kriminalität ist normalerweise nicht existent in dieser Gegend, was ist also passiert? Ist sie durchgebrannt, gab es einen Unfall oder doch gar schlimmeres? Bei Schneesturm und - 20 Grad beginnt somit ein Wettlauf gegen die Zeit... Ich war wirklich positiv überrascht von diesem Buch. Man kommt schnell in die Geschichte rein, die Spannung baut sich stetig auf und es passiert so viel in so viele Richtungen, dass man nie weiß was als nächstes kommt und wie es weitergeht! Klare Empfehlung!
Starker Auftakt mit schwachem Ende
Joa, was zunächst durch eine knappe präzise Sprache, eine nachvollziehbare Protagonistin und ein hübsches Setting überzeugte (und zwar so sehr, dass ich mir nach circa 100 Seiten direkt schon einmal den zweiten Band bestellt habe), schwächelte dann zum Ende hin doch sehr. Täter völlig absehbar, keine raffinierte Auflösung eines komplexen Falls und irgendwie doch ziemlich viele lose Fäden, die am Ende übrig bleiben. Wer nun annimmt, der zweite Teil wird bei mir eine SuB-Leiche forever, der liegt wohl nicht falsch. Ich guck einfach die Serie.
Der Auftakt einer neuen Krimireihe um die Polizistin Hanna Ahlander ist solide, reicht aber bei weitem nicht an die Sandhamn-Krimis von Viveca Sten heran. Zu durchschaubar ist der Fall (erfahrene Krimileser wissen schnell, wer der Täter ist), zu eindimensional sind die Charaktere, zu überspitzt sind die Schicksalsschläge, die die Protagonisten ertragen müssen. Allerdings liest sich das Buch flüssig, ist gut geschrieben, auch wenn das typisch schwedische Flair der Sandhamn-Krimis hier fehlt. Vielleicht ist es in Are auch einfach zu kalt. Auf jeden Fall kann Frau Sten das besser. Ich werde es erfahren, im zweiten Fall für Hanna Ahlander.
Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Es handelt sich hierbei um den Auftakt einer Reihe. Alle Protagonisten werden ausführlich eingeführt und ich bin gespannt, wie es mit allen weiter geht. Der Fall war super gut aufgezogen und alle Handlungsstränge haben sich am Ende super miteinander verknüpft. Kurzweilig und genau richtig für die dunklere Jahreszeit
Was Ruhiges zum Auftakt
Hanna ist Polizistin bei den Stockholmer Behörden. Zuständig ist sie für Delikte im Rahmen der häuslichen Gewalt. Als sie unter ihren eigenen Kollegen ermitteln muss, wird sie kurzerhand beurlaubt und ihr flattert eine Verläumdungsklage ins Haus. Als könnte es nicht schlimmer kommen, trennt sich auch noch ihr Freund von ihr - er hat eine andere. Um dem Dilemma zu entfliehen, zieht sie sich nach Åre zurück. Ein abgelegener Ort im schwedischen Hinterland. Schon kurz nach ihrer Ankunft wird ein Mädchen vermisst. Hanna beteiligt sich an der Suche und kommt so auf gefährliches Terrain. Der Titel "Kalt und still" trifft es sehr gut: Eine kalte und düstere Stimmung macht sich im gesamten Buch breit. Dazu ist es ein sehr ruhiger Krimi. Viel Action kann man auch nach fast 100 Seiten Personeneinführung nicht erwarten. Charaktere gibt es haufenweise. Die HauptprotagonistinHanna hat mir sehr gut gefallen. Sie ist eine Frau wie Du und ich, bei der auch nicht immer alles glatt läuft. Man kann sich sehr gut mit ihr identifizieren. Vieles kann man ohne Probleme auf unser reales Leben umlegen und gerade ihre Unvollkommenheit macht die junge Frau extrem sympathisch. Zum Schreibstil lässt sich sagen, dass es sich von Satzbau und Wording wunderbar lesen lässt. Hat man sich an eine Handlung gewöhnt, wird man allerdings auch schonwieder in eine andere Perspektive bzw. Person geschmissen, wo man oft nicht sofort erkennt "Wer ist das jetzt?" Hier ist noch reichlich Luft nach oben und mit 3 🌟 möchte ich auch in der Bewertung diesen Raum zur Verbesserung lassen.
Der Anfang startet schon Start und das große Rätsel Raten beginnt. Wir begleiten Hanna auf dem Weg nach Åre, die eine Auszeit von ihrem Leben braucht, jedoch scheinbar nicht von ihren Skills als super Ermittlerin. Den recht schnell wird sie ihre Fähigkeiten vor Ort einsetzen und versucht mit ihrer Spürnase, das Verschwinden von Amanda aufzuklären. Viveca hat einen tollen und einnehmenden Schreibstil, der die Protagonisten regelrecht zu Leben erweckt. Alle Protagonisten bekommen genug Tiefe verliehen, so dass man mit den einen sympathisiert und andere bswp. nicht ausstehen kann. Wir haben uns versucht auf die Fährten zu stürzen und zu ermitteln und die liebe Sibbi aka Nadine hat hier ein gute Kenntnis gezeigt, denn schlussendlich lag sie mit ihren Vermutungen absolut richtig. Das ganze Buch über gibt es eine atmosphärische Spannung, die einen alles um einen rum vergessen und in die Geschichte eintauchen lässt. Für mich ein spannender und toller Auftakt, der nixur nur mit den Geschichten sondern allen voran den Protagonisten und ihrem Leben punkten kann. Ich freue mich schon sehr auf die Folgebände und kann den Auftakt nur wärmstens empfehlen ☺️🙏🏼

❄️🏔 Atmosphärisch, spannend, eiskalt.
"Es knarrt unter ihren Schuhsohlen, ansonsten ist es unwirklich still. Der Schnee dämpft alle Geräusche, die Welt ist eingehüllt in eine weiße Decke. Die Kälte macht ihre Finger und Zehen taub." Ich habe "Kalt und still" an einem Tag durchgesuchtet! Viveca Sten erzeugt während der gesamten Krimi-Handlung eine Atmosphäre von verschneiter Stille, in die man sich nur verlieben kann – auch, wenn man das Buch im Juni liest. Die bergige Landschaft und die Schneeflocken auf der Haut sind förmlich spürbar. Als erster Teil der Reihe wird in diesem Buch am Anfang noch ziemlich viel zum Hintergrund der Protagonisten erzählt und die Handlung läuft erst einmal etwas langsamer an. Das hat mich aber überhaupt nicht gestört, denn langweilig ist es zu keiner Zeit und ich finde sämtliche Handelnden nachvollziehbar und sympathisch. Doch auch die Kriminalgeschichte nimmt dann immer mehr an Fahrt auf, lockt teilweise auf falsche Fährten und überrascht am Ende doch. Gut hat mir auch gefallen, dass beleuchtet wird, dass es bei solchen Fällen nicht nur ein Opfer gibt, sondern ganze Familien darunter leiden und teilweise in noch größere Tragödien gestürzt werden. Das war übrigens mein erstes Buch von Viveca Sten... und ich bin Fan! 😍 Große Empfehlung für Fans von skandinavischen Krimis und winterlichen Landschaften.

Das Buch schafft es von der ersten Seite an mit seiner eisigen Kulisse und der bedrückten Stimmung des Leser zu fesseln.
Im Mittelpunkt steht die Polizistin Hanna Ahlander, die nach persönlichen und beruflichen Rückschlägen Zuflucht im abgelegenen Åre sucht. Doch statt Ruhe erwartet sie ein Vermisstenfall, der immer dramatischer wird. Besonders gelungen sind die glaubwürdigen Figuren und die emotionalen Einblicke in ihre Gedanken und Konflikte. Die Ermittlungen wirken authentisch und entwickeln sich ohne übertriebene Action, dafür mit stetig wachsender Spannung. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Kurze Kapitel und Perspektivwechsel sorgen dafür, dass die Spannung konstant hoch bleibt. Zwar ahnt man gegen Ende teilweise, in welche Richtung sich der Fall entwickelt, dennoch bleibt die Auflösung packend und emotional. Besonders Fans skandinavischer Krimis kommen hier voll auf ihre Kosten. Insgesamt ist „Kalt und still“ ein gelungener Auftakt der Hanna-Ahlander-Reihe – atmosphärisch, spannend und mit viel Gefühl für Figuren und Schauplatz. Ein empfehlenswerter Krimi für alle, die nordische Spannung und starke Ermittlerfiguren mögen.























































