Nebelblau
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Description
Die Bestseller-Trilogie aus Schweden erobert Deutschland: der dritte Fall für Polizistin Eira Sjödin!
Als im Frühling das Eis zu schmelzen beginnt, nehmen Taucher im Hafen von Ådalen ihre Arbeit auf. Auf dem Grund des Ångermanland-Flusses gibt es viel zu untersuchen: Schiffswracks, die Überreste einer Kleinstadt aus dem Industriezeitalter und die Trümmer der Sandö-Brücke, die vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs einstürzte und zahlreiche Menschen in den Tod riss. Als die Taucher in der Nähe der Brückenreste ein Skelett finden, vermuten sie sofort, dass es sich um eines der nicht geborgenen Unglücksopfer handelt. Doch es stellt sich heraus, dass die Leiche jüngeren Datums ist: ein Mann, der ermordet wurde, vermutlich erschossen. Eira Sjödin und ihre Kollegen beginnen zu ermitteln.
«Ich will einfach mehr von Eira – so schnell wie möglich.» Skånska Dagbladet
Book Information
Author Description
Tove Alsterdal, 1960 in Malmö geboren, zählt zu den renommiertesten schwedischen Spannungsautor:innen, ihre Romane erscheinen in 25 Ländern und wurden vielfach ausgezeichnet. Mit der Trilogie um Ermittlerin Eira Sjödin gelang ihr in Schweden ein Sensationserfolg, für «Sturmrot» erhielt sie den Schwedischen Krimipreis 2020 und den Skandinavischen Krimipreis 2021, ebenso wie «Erdschwarz» stand der Roman wochenlang auf Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste. Auch in Deutschland stiegen die Romane sofort in die Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste ein. Die Filmrechte sicherte sich eine Hollywood-Produktionsfirma.
Posts
Letzter Teil der Eira Trilogie, ein Cold Case, viel Persönliches und viele offene Fragen werden geklärt
Schade, dass die Reihe mit Eira vorbei ist. Der 3. Teil klärt einige offene Fragen, kommt aber leider nicht an den 2. Teil heran. Das mag zum Teil daran liegen, dass ich mit der Geschichte der 60er und 70er Jahre und vor allem der Geschichte in Schweden nicht so vertraut bin... Dieses Ganze wer spioniert hier wen aus und wer ist ein Verräter fand ich teilweise verwirrend. Am Ende werden jedoch die wichtigsten Fragen geklärt und ich würde mir wünschen, dass Eira weiter ermittelt 🍀
Nicht sehr spannend.
Na klar, wenn man den dritten Teil einer Trilogie zuerst liest ist man schon doll selbst schuld, wenn es einen dann nicht mitreißt. Ich hab beim Kauf in der Grabbelecke leider nicht so genau hingeschaut und gedacht bei Skandinavien Krimis da kann man nix falsch machen. Kann man wohl! Es war tatsächlich nicht besonders schwer in die Story und die Charaktere hineinzufinden. So viele sind es auch irgendwie gar nicht. Dann geht es um den Vietnam Krieg und Kommunismus und Eifersucht. Die Klassiker eben ;) und wie nebenbei werden noch gefühlt tausende Familiengeheimnisse aufgedeckt... Möglicher Spoiler (weiß ja nicht was in den vorigen Bänden erzählt wird): Was sich mir überhaupt nicht erschlossen hat ist der Bruder, der für seine B**** von Exfreundin in den Knast geht es aber andererseits auch okay findet das noch jemand Unschuldiges für einen Mord verurteilt wird den er nicht begangen hat. Aber vielleicht wird das auch in den ersten beiden Bänden genauer erzählt.
Spannender Abschluss der Krimi-Reihe.
Mit Nebelblau liefert Tove Alsterdal einen kraftvollen Abschluss ihrer atmosphärischen Schweden-Krimireihe rund um Ermittlerin Eira Sjödin. Wie schon in den Vorgängerbänden begeistert auch dieser letzte Teil mit einer düsteren, dichten Stimmung, starken Charakteren und einem Gespür für die Abgründe menschlicher Beziehungen. Nebelblau überzeugt mit seiner ruhigen, aber spannungsgeladenen Erzählweise, seinem psychologischen Tiefgang und einer Sprache, die klar und eindringlich bleibt, ohne je nüchtern zu wirken. Ich habe das Buch verschlungen und war wieder ganz in der nordschwedischen Welt versunken – melancholisch, rau, wunderschön. Was bleibt, ist große Zufriedenheit, aber auch eine gewisse Sehnsucht: Was wurde aus Eira und GG? Ihre Beziehung, voller Brüche und unausgesprochener Emotionen, hätte noch ein paar Seiten mehr verdient. Die offenen Fragen am Ende lassen Raum für eigene Gedanken – und vielleicht für eine stille Hoffnung, dass es doch nicht ganz der letzte Fall war …
Leider kein ganz gelungener Abschluss
Polizistin Eira Sjödin ist hochschwanger und mehr oder weniger in den Innendienst versetzt. Als ein Skelett im Fluß gefunden wird, bekommt Eira den Fall zugewiesen. Die Spuren führen zurück in die 60er Jahre, zum Vietnamkrieg und zu Eiras Mutter … Ich hatte mich wirklich sehr auf den Abschluss der Trilogie um Eira Sjödin gefreut, ich mochte die ersten zwei Bände mit ihrer Mischung aus ruhiger Atmosphäre und spannenden Fällen. Und irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass im 3. Teil dann das Rätsel um Lina endgültig gelöst wird. Stattdessen geht es allerdings um einen Fall in dem drei amerikanische Deserteure des Vietnamkrieges eine Rolle spielen, um kommunistische Strömungen in Schweden zu Zeiten des kalten Krieges und wie Eiras Mutter darin verstrickt ist. Prinzipiell ist so ein Cold Case für die schwangere Polizistin schon passend, aber die ganze Sache ist leider nur mäßig spannend. Dazu kommt noch Eiras privates Thema, da sie ja nicht weiß, wer der Vater ihres ungeborenen Kindes ist, wobei ich die ganze Zeit gehofft habe, dass es nicht dieser Lackaffe August ist. Diese Dreierbeziehung, die er sich da vorstellt - die eine heiraten, mit der anderen ein Kind bekommen - ne, das war in einem Krimi irgendwie unpassend. Am Ende des Buches kommt dann doch noch etwas von den tollen ersten zwei Bänden durch und in meinen Augen sind da noch so viele lose Enden, dass ich wirklich hoffe, dass es noch einen vierten Band geben wird, den ich trotz dieses schwächeren Teiles sehr gerne lesen würde.
Ein Gerücht kann mehr Schaden anrichten, als wir ahnen. Es gibt immer eine Person, die es erzählt und andere verkaufen es als die Wahrheit. Niemand denkt sich vllt. etwas dabei und eine Geschichte, über einen anderen Menschen, ist schnell erzählt. Entspricht diese nicht unbedingt der Wahrheit, kann das für andere fatale Folgen haben. Werden wir uns dessen bewusst, kann es zu spät sein und nicht nur ein Leben ist zerstört. Dies ist aber nur ein Punkt, der in diesem Buch von Tove Alsterdal aufgegriffen wird. Auch richtet sich ihr Blick darauf, was es mit Familien macht, wenn die Kinder nicht nach den Überzeugungen der Eltern handeln oder den Weg, den die Eltern sich vorstellen, gehen. Beim Lesen dieses Buches kam in mir eine Frage auf. Wer gibt Eltern das Recht, Kindern einen Weg „vorzuschreiben“ oder vorauszusetzen, dass die Kinder die eigenen Überzeugungen mit übernehmen. Sollten wir nicht viel mehr auch den Willen der Kinder akzeptieren? Fanden wir es in unserer Kindheit okay, wenn unsere Eltern gegen unsere Überzeugung gehandelt haben? Besonders finde ich wieder, dass dieses Buch vieles Geschichtliches erwähnt und wirft damit auch einen neuen Blickwinkel auf geschichtliche Ereignisse. Wenn man das Verhalten einiger Akteure in der heutigen Zeit sieht, kommt es einem so vor, dass diverse Erwähnungen,nicht aktueller sein können. Auch in diesem 3. Teil kam das Gefühl auf, dass die Charaktere ihren Beruf von Herzen lieben und am liebsten versuchen würden, jeden Fall lieber jetzt zu lösen, als in der nächsten Woche. Dieses Buch hat einige Überraschungen in sich versteckt. Ob diese bei allen Lesern auf Zufriedenheit stoßen werden, das muss jeder für sich herausfinden. Für mich war es der beste Teil der Trilogie und daher gebe ich gern 5 Sterne. Der Lese_Rolli
Ende einer tollen Triologie - Band 3 eher langatmig
Eine tolle Triologie um Eira geht zu Ende. Buch 3 war oke, aber im Vergleich zu den ersten beiden eher wenig Spannung und Überraschendes. ich würde aber jedem die Bücher um Eira empfehlen. hat Spass gemacht. Bin gedpannt auf weitere Bücher von Tove Alsterdal
Grandioser Abschluss der Eira-Sjödin-Trilogie Worum geht’s? Taucher finden tief im Wasser und eingeklemmt unter einem Anker einen skelettierten Toten. Wer ist er? Und wer hat ihn ermordet? Eira lässt das Schicksal des Toten keine Ruhe und ihre Ermittlungen führen sie bald in die Jugendzeit ihrer eigenen Mutter. Meine Meinung: Mit „Nebelblau“ (Rowohlt Polaris, Juli 2023) beendet Tove Alsterdal ihre Krimitrilogie um die Polizistin Eira Sjödin. Was wirklich schade ist, denn dieser letzte Teil hat mir von allen am Besten gefallen. Der Schreibstil war noch fesselnder, die Ausflüge in die Vergangenheit interessant und der Fall wirklich spannend. Eira bekommt ihr Kind, von dem sie bis zum Ende des Buches nicht weiß, wer der Vater ist. Ein großer Einschnitt in ihr Leben, der sie aber nicht davon abhält, weiter in dem Fall zu ermitteln. Sie ist eben eine Polizistin durch und durch. Auch GG, August, Ricke, Magnus und Kerstin treffen wir wieder. Und ich gestehe, vielen der Charaktere bin ich in den ersten beiden Bänden nicht nahegekommen, in diesem Band waren mir alle irgendwie näher und sympathischer. Und der Fall – einfach grandios. Ein paar Knochen, hinter denen soviel Historie steckt. Die Autorin nimmt uns mit in die Zeit des Vietnamkrieges und wir lesen über Deserteure, Anti-Kriegs-Bewegungen, die CIA und wie versucht wurde, diese Anti-Bewegungen zu unterwandern und Deserteure umzudrehen oder zu bestrafen. Ein Thema, das ich wirklich sehr interessant fand und das in der Schulzeit oder auch in historischen Romanen eher weniger behandelt wird. Diese Details erfahren wir nebenbei zu den Ermittlungen in dem Fall um den toten Mann, der diesmal wirklich rasant und mitreißend ist. Es ist spannender, intensiver und atmosphärischer, als in den ersten Bänden. Das Tempo zieht immer mehr an und wird bei der Szene Eiras Nachbarn Allen richtig rasant. Zudem erfahren wir, was mit Lina passiert ist – darauf habe ich schon die ersten beiden Bände immer gewartet, dass wir hier eine Auflösung finden. Doch ist es wirklich eine Auflösung oder lässt uns Frau Alsterdal auch hier nochmals zappelnd zurück? Gut gefallen haben mir auch die Ausflüge in Kerstins Vergangenheit und die Verbindung zur Gegenwart. Am Ende erleben wir schließlich einen fulminanten Showdown, bei dem um Haaresbreite alles schiefgegangen wäre und der mir den Puls wirklich hochgetrieben hat. Ich muss sagen: Der perfekte Serienabschluss, auch wenn noch Fragen offen sind, ich sage nur: Nora. Aber wofür haben wir unsere Fantasie!?! Fazit: Mit „Nebelblau“ endet Tove Alsterdals Krimitrilogie um ihre Ermittlerin Eira Sjödin. Und dieser dritte Teil hat es in sich, geht unter die Haut, verbindet die Gegenwart mit dem Kalten Krieg und ist deutlich mitreißender und rasanter als die ersten Bücher. Der Ausflug in die Vergangenheit hat mich begeistert, der Fall selbst total gepackt und das Ende war unglaublich explosiv! Außerdem sind mir in diesem Teil die Charaktere viel nähergekommen, als in den Vorgängern. Schade, dass dies schon der letzte Teil war! 5 Sterne von mir für diesen gelungenen Abschluss!
Ein Toter im Fluss aber der liegt schon einige Jahre dort
Im Frühling findet man einen Toten im Fluss, Eira ist schwanger und soll den Fall klären, dabei werden Vergangenheit und Gegenwart geschickt ineinander verwoben. Auch der dritte Teil ist kein actiongeladener Krimi, sondern eine geschickt verzwickte Geschichte, die sich mit einem Kapitel der Geschichte befasst, die mir persönlich unbekannt war. Amerikanische Deserteure, die während des Vietnamkriegs nach Schweden geflüchtet sind und sich dort ein Leben aufgebaut haben. Während den Ermittlungen finden sie heraus wer der Tote aus dem Fluss ist und Eira entdeckt ein Bild auf dem Ihre Mutter mit dem Toten abgelichtet ist. Wie passt das zusammen? Die Geschichte ist gut erzählt, Eira kämpft mit ihren üblichen Privaten Problemen, das sie schwanger ist, macht das ganze jedoch nicht leichter und das Ihre Mutter in den Ermittlungen auftaucht ebenso wenig. Ein würdiges Ende der Trilogie, dennoch hätte ich Eiras Geschichte gerne noch weiter verfolgt.
Solider Abschluss der Trilogie
Der letzte Teil der Trilogie mit der schwedischen Ermittlerin Eira Sjödi hat mir gut gefallen. Ich finde es schade, dass die Reihe nicht fortgesetzt wird. Die Fälle waren zwar nicht die spannendsten, die ich je gelesen habe, aber die Ermittlerin Eira mochte ich sehr.
Das Buch ist quasi das Finale der Trilogie um die Polizistin Eila Sjödin. Die beiden vorherigen Teile heißen Sturmrot und Erschwarz. Ich bin ehrlich, so richtig warm wurde ich nicht mit dem letzten Buch der Reihe. In dieser Trilogie gibt es recht präsente Nebenhandlungen. Wobei, teilweise sind die Nebenhandlung schon fast eher ein Teil der Haupthandlung. Das bedeutet, dass neben dem eigentlichen Kriminalfall, nämlich der Fund einer männlichen Leiche, auch die privaten Konflikte der Figuren sehr im Vordergrund stehen. Manchmal stört mich das auch gar nicht, aber irgendwie war mir das hier ein bisschen zu viel. Dazukommt, dass wir nicht nur die Probleme der Hauptcharaktere auf dem Tisch hatten, sondern auch sehr viel in die Vergangenheit reisten. Dies war mitnichten uninteressant, sondern vielmehr wichtig für die Auflösung des Falls, doch dadurch war es für mich halt eher eine Form der Vergangenheitsbewältigung und weniger ein Krimi, der im Hier und Jetzt spielt. Es ging um den Vietnamkrieg, die Rolle Schwedens vor diesem Hintergrund und natürlich auch um politische Verflechtungen. Fairerweise muss man sagen, dass ich zu einem anderen Zeitpunkt das Buch vielleicht deutlich besser gefunden hätte. Nach dem zweiten Band „Erdschwarz“ hatte ich jedoch auf einen weiteren Krimi in diesem Stil gehofft hatte und es kam halt ziemlich anders. Die Trilogie war insgesamt nicht schlecht, ich hatte mir jedoch etwas mehr erhofft, wenn ich ehrlich bin. Beim ersten Teil haderte ich mit dem freigeistlichen Charakter, der sich in parallelen Ermittlungen der Protagonisten äußerte, und beim dritten Teil war es mir zu wenig „richtig“ Krimi und zu viel Geschichte. Sehr gut hingegen gefiel mir der mittlere Teil „Erdschwarz“.
Der letzte und schwächste Teil der Reihe
An sich könnte der dritte Teil mit seinen beiden Vorgängern mithalten... allerdings fehlte mir die Spannung, da es nicht um einen Mord ging, der aktuell passiert ist, sondern Jahrzehnte zurücklag. Mir fehlte auch ehrlicherweise das Wissen über den Vietnamkrieg und die Rolle der USA Ende der 60er Jahre, um alles zu verstehen, weshalb es zwischendurch wirklich sehr langatmig wurde. In den letzten dreißig Seiten passierte dann allerdings ungefähr genauso viel, wie in den 360 Seiten davor.
Ende der Serie mit Ermittlern Eira Sjödin, leider nicht fulminant.
Ein unaufregender Mordfall aus den 60ern wird der Schwangeren Eira zugeteilt. Wie passend, dass sie die Verbindung zu einem Trio amerikanische Deserteure dank ihrer Mutter machen kann. Und auch Lina Starved läuft noch frei rum. Eira kann den Fall lösen, und auch ihr Bruder kann Berufung einlegen. Das Ende der Krimi Reihe ist unspektakulär und die Geschichte ist doch reichlich konstruiert.
Überraschenderweise fesselnd
Nach dem Lesen des Klappentextes dachte ich zunächst, dass mir der Fall als Abschluss der Reihe langweilig werden könnte, weil ich häufig den Eindruck habe, dass ein Cold Case sich auch schnell „verirren“ kann, aber dieser hat mir richtig gut gefallen! Auch das Verhältnis zwischen dem Fall und dem Privatleben der Protagonistin war angenehm ausgeglichen - ein schöner Abschluss der Reihe für mich!
Gute Trilogie und eine gute Sprecherin
Eine gute Trilogie! Alle offene Fragen, auch zu Lina, wurden beantwortet. Ich mag die Langsamkeit, das genaue Hinsehen dieser Geschichte. Auch habe ich viel über die Vergangenheit gelernt, nicht nur über die Vergangenheit, ohne das es belehrend war. Ich bin froh, das ich diese Geschichte gehört habe. Und freue mich über weitere Bücher😊
Tove Alsterdal – Nebelblau
Der dritte und letzte Teil der Krimireihe um die Polizistin Eira Sjödin. Zum Buch: Dieses Mal untersucht Eira den Fall einer Leiche, die von Tauchern an der Sandö-Brücke gefunden wurde. Die Identität des Opfers ist unbekannt und es muss geklärt werden, wie lange die Leiche bereits im Wasser lag Handelt es sich um einen Mord oder um einen Unfall, welcher möglicherweise mit dem Brückenzusammenbruch in Verbindung steht? Hinzu kommt, dass Eira in diesem Teil der Reihe hochschwanger ist. Die Vaterschaft des Kindes ist noch ungeklärt und Eira muss sich entscheiden, ob sie sich für einen der beiden möglichen Väter oder für ihren Kollegen GG entscheiden wird. Schreibstil: Der Schreibstil des Buches ist ähnlich wie in den vorherigen Teilen etwas schleppend. Es gibt immer wieder Abschweifungen von der aktuellen Handlung, um Dinge zu erklären, die für die Geschichte nicht unbedingt relevant erscheinen. Fazit: Das Buch ist insgesamt gut geschrieben und der Fall ist relativ spannend. Es werden auch einige Details aus Eiras Leben und dem ihrer Mutter enthüllt. Ich persönlich werde Eira als Figur vermissen und hätte sie gerne noch weiter begleitet und besser kennengelernt. Da dies jedoch nicht möglich ist, wünsche ich ihr alles Gute und hoffe, dass wir uns vielleicht eines Tages wiedersehen.
Ich finde mit dem Buch hat Tove nochmal bewiesen das sie eine gute Autorin ist. Am Anfang ist es mir zwar schwer gefallen reinzukommen und es hat sich auch ein wenig gezogen, vorallem weil ich nicht alles verstanden habe was ich gelesen hatte. Doch ab ich schätze Seite 200 wurde es besser, ich verstand mehr und es wurde für much logischer und vorallem spannender. Auch finde ich das es ein gutes Ende hat auch wenn ich gerne gewusst hätte wie das Kind heißt, aber das werde ich wohl nie erfahren, aber wahrscheinlich hat sie den Namen genommen den sie zuletzt am überlegen war. Ich kann es aufjedenfall leuten empfehlen die gerne Krimis lesen. Ansonsten ist die Reihe denke ich auch für Leute geeignet die mal ins Genre reinschnuppern wollen auch wenn das mit den schwedischen Begriffen (Wohnorte/Namen) etwas kompliziert ist😂
Die perfekte Mischung aus Krimi und Drama macht das Buch zu einem packenden Leseerlebnis, das lange nachwirkt. Definitiv empfehlenswert für Leser, die gerne in spannende und emotionale Geschichten eintauchen.
"Nebelblau" von Tove Alsterdal ist ein fesselnder Krimi, der mit einer geheimnisvollen Atmosphäre und einer gut durchdachten Handlung beeindruckt. Die Autorin verwebt geschickt verschiedene Elemente, von Krimi bis Drama, und schafft dadurch eine packende Erzählung. Die Charaktere sind tiefgründig und authentisch, was die emotionale Tiefe der Geschichte verstärkt. Alsterdal zeigt meisterhaft, wie sie Spannung und menschliche Dramen miteinander verknüpft. Insgesamt ein Buch, das mit seiner rätselhaften Aura und durchdachten Handlung einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Mit „Nebelblau“ endet die Trilogie um die schwedische Polizistin Eira Sjödin.
Den Kriminalfall empfand ich als nicht ganz so spannend wie das vorherige, zumal das aufzuklärende Verbrechen schon so lange her ist, dass es verjährt ist und daher kein Täter zur Rechenschaft gezogen werden kann. Dafür waren die Einblicke in die Vergangenheit sehr interessant. Ich kann Nebelblau sowie die ganze Reihe um Eira Sjödin nur empfehlen.
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Die Bestseller-Trilogie aus Schweden erobert Deutschland: der dritte Fall für Polizistin Eira Sjödin!
Als im Frühling das Eis zu schmelzen beginnt, nehmen Taucher im Hafen von Ådalen ihre Arbeit auf. Auf dem Grund des Ångermanland-Flusses gibt es viel zu untersuchen: Schiffswracks, die Überreste einer Kleinstadt aus dem Industriezeitalter und die Trümmer der Sandö-Brücke, die vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs einstürzte und zahlreiche Menschen in den Tod riss. Als die Taucher in der Nähe der Brückenreste ein Skelett finden, vermuten sie sofort, dass es sich um eines der nicht geborgenen Unglücksopfer handelt. Doch es stellt sich heraus, dass die Leiche jüngeren Datums ist: ein Mann, der ermordet wurde, vermutlich erschossen. Eira Sjödin und ihre Kollegen beginnen zu ermitteln.
«Ich will einfach mehr von Eira – so schnell wie möglich.» Skånska Dagbladet
Book Information
Author Description
Tove Alsterdal, 1960 in Malmö geboren, zählt zu den renommiertesten schwedischen Spannungsautor:innen, ihre Romane erscheinen in 25 Ländern und wurden vielfach ausgezeichnet. Mit der Trilogie um Ermittlerin Eira Sjödin gelang ihr in Schweden ein Sensationserfolg, für «Sturmrot» erhielt sie den Schwedischen Krimipreis 2020 und den Skandinavischen Krimipreis 2021, ebenso wie «Erdschwarz» stand der Roman wochenlang auf Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste. Auch in Deutschland stiegen die Romane sofort in die Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste ein. Die Filmrechte sicherte sich eine Hollywood-Produktionsfirma.
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Letzter Teil der Eira Trilogie, ein Cold Case, viel Persönliches und viele offene Fragen werden geklärt
Schade, dass die Reihe mit Eira vorbei ist. Der 3. Teil klärt einige offene Fragen, kommt aber leider nicht an den 2. Teil heran. Das mag zum Teil daran liegen, dass ich mit der Geschichte der 60er und 70er Jahre und vor allem der Geschichte in Schweden nicht so vertraut bin... Dieses Ganze wer spioniert hier wen aus und wer ist ein Verräter fand ich teilweise verwirrend. Am Ende werden jedoch die wichtigsten Fragen geklärt und ich würde mir wünschen, dass Eira weiter ermittelt 🍀
Nicht sehr spannend.
Na klar, wenn man den dritten Teil einer Trilogie zuerst liest ist man schon doll selbst schuld, wenn es einen dann nicht mitreißt. Ich hab beim Kauf in der Grabbelecke leider nicht so genau hingeschaut und gedacht bei Skandinavien Krimis da kann man nix falsch machen. Kann man wohl! Es war tatsächlich nicht besonders schwer in die Story und die Charaktere hineinzufinden. So viele sind es auch irgendwie gar nicht. Dann geht es um den Vietnam Krieg und Kommunismus und Eifersucht. Die Klassiker eben ;) und wie nebenbei werden noch gefühlt tausende Familiengeheimnisse aufgedeckt... Möglicher Spoiler (weiß ja nicht was in den vorigen Bänden erzählt wird): Was sich mir überhaupt nicht erschlossen hat ist der Bruder, der für seine B**** von Exfreundin in den Knast geht es aber andererseits auch okay findet das noch jemand Unschuldiges für einen Mord verurteilt wird den er nicht begangen hat. Aber vielleicht wird das auch in den ersten beiden Bänden genauer erzählt.
Spannender Abschluss der Krimi-Reihe.
Mit Nebelblau liefert Tove Alsterdal einen kraftvollen Abschluss ihrer atmosphärischen Schweden-Krimireihe rund um Ermittlerin Eira Sjödin. Wie schon in den Vorgängerbänden begeistert auch dieser letzte Teil mit einer düsteren, dichten Stimmung, starken Charakteren und einem Gespür für die Abgründe menschlicher Beziehungen. Nebelblau überzeugt mit seiner ruhigen, aber spannungsgeladenen Erzählweise, seinem psychologischen Tiefgang und einer Sprache, die klar und eindringlich bleibt, ohne je nüchtern zu wirken. Ich habe das Buch verschlungen und war wieder ganz in der nordschwedischen Welt versunken – melancholisch, rau, wunderschön. Was bleibt, ist große Zufriedenheit, aber auch eine gewisse Sehnsucht: Was wurde aus Eira und GG? Ihre Beziehung, voller Brüche und unausgesprochener Emotionen, hätte noch ein paar Seiten mehr verdient. Die offenen Fragen am Ende lassen Raum für eigene Gedanken – und vielleicht für eine stille Hoffnung, dass es doch nicht ganz der letzte Fall war …
Leider kein ganz gelungener Abschluss
Polizistin Eira Sjödin ist hochschwanger und mehr oder weniger in den Innendienst versetzt. Als ein Skelett im Fluß gefunden wird, bekommt Eira den Fall zugewiesen. Die Spuren führen zurück in die 60er Jahre, zum Vietnamkrieg und zu Eiras Mutter … Ich hatte mich wirklich sehr auf den Abschluss der Trilogie um Eira Sjödin gefreut, ich mochte die ersten zwei Bände mit ihrer Mischung aus ruhiger Atmosphäre und spannenden Fällen. Und irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass im 3. Teil dann das Rätsel um Lina endgültig gelöst wird. Stattdessen geht es allerdings um einen Fall in dem drei amerikanische Deserteure des Vietnamkrieges eine Rolle spielen, um kommunistische Strömungen in Schweden zu Zeiten des kalten Krieges und wie Eiras Mutter darin verstrickt ist. Prinzipiell ist so ein Cold Case für die schwangere Polizistin schon passend, aber die ganze Sache ist leider nur mäßig spannend. Dazu kommt noch Eiras privates Thema, da sie ja nicht weiß, wer der Vater ihres ungeborenen Kindes ist, wobei ich die ganze Zeit gehofft habe, dass es nicht dieser Lackaffe August ist. Diese Dreierbeziehung, die er sich da vorstellt - die eine heiraten, mit der anderen ein Kind bekommen - ne, das war in einem Krimi irgendwie unpassend. Am Ende des Buches kommt dann doch noch etwas von den tollen ersten zwei Bänden durch und in meinen Augen sind da noch so viele lose Enden, dass ich wirklich hoffe, dass es noch einen vierten Band geben wird, den ich trotz dieses schwächeren Teiles sehr gerne lesen würde.
Ein Gerücht kann mehr Schaden anrichten, als wir ahnen. Es gibt immer eine Person, die es erzählt und andere verkaufen es als die Wahrheit. Niemand denkt sich vllt. etwas dabei und eine Geschichte, über einen anderen Menschen, ist schnell erzählt. Entspricht diese nicht unbedingt der Wahrheit, kann das für andere fatale Folgen haben. Werden wir uns dessen bewusst, kann es zu spät sein und nicht nur ein Leben ist zerstört. Dies ist aber nur ein Punkt, der in diesem Buch von Tove Alsterdal aufgegriffen wird. Auch richtet sich ihr Blick darauf, was es mit Familien macht, wenn die Kinder nicht nach den Überzeugungen der Eltern handeln oder den Weg, den die Eltern sich vorstellen, gehen. Beim Lesen dieses Buches kam in mir eine Frage auf. Wer gibt Eltern das Recht, Kindern einen Weg „vorzuschreiben“ oder vorauszusetzen, dass die Kinder die eigenen Überzeugungen mit übernehmen. Sollten wir nicht viel mehr auch den Willen der Kinder akzeptieren? Fanden wir es in unserer Kindheit okay, wenn unsere Eltern gegen unsere Überzeugung gehandelt haben? Besonders finde ich wieder, dass dieses Buch vieles Geschichtliches erwähnt und wirft damit auch einen neuen Blickwinkel auf geschichtliche Ereignisse. Wenn man das Verhalten einiger Akteure in der heutigen Zeit sieht, kommt es einem so vor, dass diverse Erwähnungen,nicht aktueller sein können. Auch in diesem 3. Teil kam das Gefühl auf, dass die Charaktere ihren Beruf von Herzen lieben und am liebsten versuchen würden, jeden Fall lieber jetzt zu lösen, als in der nächsten Woche. Dieses Buch hat einige Überraschungen in sich versteckt. Ob diese bei allen Lesern auf Zufriedenheit stoßen werden, das muss jeder für sich herausfinden. Für mich war es der beste Teil der Trilogie und daher gebe ich gern 5 Sterne. Der Lese_Rolli
Ende einer tollen Triologie - Band 3 eher langatmig
Eine tolle Triologie um Eira geht zu Ende. Buch 3 war oke, aber im Vergleich zu den ersten beiden eher wenig Spannung und Überraschendes. ich würde aber jedem die Bücher um Eira empfehlen. hat Spass gemacht. Bin gedpannt auf weitere Bücher von Tove Alsterdal
Grandioser Abschluss der Eira-Sjödin-Trilogie Worum geht’s? Taucher finden tief im Wasser und eingeklemmt unter einem Anker einen skelettierten Toten. Wer ist er? Und wer hat ihn ermordet? Eira lässt das Schicksal des Toten keine Ruhe und ihre Ermittlungen führen sie bald in die Jugendzeit ihrer eigenen Mutter. Meine Meinung: Mit „Nebelblau“ (Rowohlt Polaris, Juli 2023) beendet Tove Alsterdal ihre Krimitrilogie um die Polizistin Eira Sjödin. Was wirklich schade ist, denn dieser letzte Teil hat mir von allen am Besten gefallen. Der Schreibstil war noch fesselnder, die Ausflüge in die Vergangenheit interessant und der Fall wirklich spannend. Eira bekommt ihr Kind, von dem sie bis zum Ende des Buches nicht weiß, wer der Vater ist. Ein großer Einschnitt in ihr Leben, der sie aber nicht davon abhält, weiter in dem Fall zu ermitteln. Sie ist eben eine Polizistin durch und durch. Auch GG, August, Ricke, Magnus und Kerstin treffen wir wieder. Und ich gestehe, vielen der Charaktere bin ich in den ersten beiden Bänden nicht nahegekommen, in diesem Band waren mir alle irgendwie näher und sympathischer. Und der Fall – einfach grandios. Ein paar Knochen, hinter denen soviel Historie steckt. Die Autorin nimmt uns mit in die Zeit des Vietnamkrieges und wir lesen über Deserteure, Anti-Kriegs-Bewegungen, die CIA und wie versucht wurde, diese Anti-Bewegungen zu unterwandern und Deserteure umzudrehen oder zu bestrafen. Ein Thema, das ich wirklich sehr interessant fand und das in der Schulzeit oder auch in historischen Romanen eher weniger behandelt wird. Diese Details erfahren wir nebenbei zu den Ermittlungen in dem Fall um den toten Mann, der diesmal wirklich rasant und mitreißend ist. Es ist spannender, intensiver und atmosphärischer, als in den ersten Bänden. Das Tempo zieht immer mehr an und wird bei der Szene Eiras Nachbarn Allen richtig rasant. Zudem erfahren wir, was mit Lina passiert ist – darauf habe ich schon die ersten beiden Bände immer gewartet, dass wir hier eine Auflösung finden. Doch ist es wirklich eine Auflösung oder lässt uns Frau Alsterdal auch hier nochmals zappelnd zurück? Gut gefallen haben mir auch die Ausflüge in Kerstins Vergangenheit und die Verbindung zur Gegenwart. Am Ende erleben wir schließlich einen fulminanten Showdown, bei dem um Haaresbreite alles schiefgegangen wäre und der mir den Puls wirklich hochgetrieben hat. Ich muss sagen: Der perfekte Serienabschluss, auch wenn noch Fragen offen sind, ich sage nur: Nora. Aber wofür haben wir unsere Fantasie!?! Fazit: Mit „Nebelblau“ endet Tove Alsterdals Krimitrilogie um ihre Ermittlerin Eira Sjödin. Und dieser dritte Teil hat es in sich, geht unter die Haut, verbindet die Gegenwart mit dem Kalten Krieg und ist deutlich mitreißender und rasanter als die ersten Bücher. Der Ausflug in die Vergangenheit hat mich begeistert, der Fall selbst total gepackt und das Ende war unglaublich explosiv! Außerdem sind mir in diesem Teil die Charaktere viel nähergekommen, als in den Vorgängern. Schade, dass dies schon der letzte Teil war! 5 Sterne von mir für diesen gelungenen Abschluss!
Ein Toter im Fluss aber der liegt schon einige Jahre dort
Im Frühling findet man einen Toten im Fluss, Eira ist schwanger und soll den Fall klären, dabei werden Vergangenheit und Gegenwart geschickt ineinander verwoben. Auch der dritte Teil ist kein actiongeladener Krimi, sondern eine geschickt verzwickte Geschichte, die sich mit einem Kapitel der Geschichte befasst, die mir persönlich unbekannt war. Amerikanische Deserteure, die während des Vietnamkriegs nach Schweden geflüchtet sind und sich dort ein Leben aufgebaut haben. Während den Ermittlungen finden sie heraus wer der Tote aus dem Fluss ist und Eira entdeckt ein Bild auf dem Ihre Mutter mit dem Toten abgelichtet ist. Wie passt das zusammen? Die Geschichte ist gut erzählt, Eira kämpft mit ihren üblichen Privaten Problemen, das sie schwanger ist, macht das ganze jedoch nicht leichter und das Ihre Mutter in den Ermittlungen auftaucht ebenso wenig. Ein würdiges Ende der Trilogie, dennoch hätte ich Eiras Geschichte gerne noch weiter verfolgt.
Solider Abschluss der Trilogie
Der letzte Teil der Trilogie mit der schwedischen Ermittlerin Eira Sjödi hat mir gut gefallen. Ich finde es schade, dass die Reihe nicht fortgesetzt wird. Die Fälle waren zwar nicht die spannendsten, die ich je gelesen habe, aber die Ermittlerin Eira mochte ich sehr.
Das Buch ist quasi das Finale der Trilogie um die Polizistin Eila Sjödin. Die beiden vorherigen Teile heißen Sturmrot und Erschwarz. Ich bin ehrlich, so richtig warm wurde ich nicht mit dem letzten Buch der Reihe. In dieser Trilogie gibt es recht präsente Nebenhandlungen. Wobei, teilweise sind die Nebenhandlung schon fast eher ein Teil der Haupthandlung. Das bedeutet, dass neben dem eigentlichen Kriminalfall, nämlich der Fund einer männlichen Leiche, auch die privaten Konflikte der Figuren sehr im Vordergrund stehen. Manchmal stört mich das auch gar nicht, aber irgendwie war mir das hier ein bisschen zu viel. Dazukommt, dass wir nicht nur die Probleme der Hauptcharaktere auf dem Tisch hatten, sondern auch sehr viel in die Vergangenheit reisten. Dies war mitnichten uninteressant, sondern vielmehr wichtig für die Auflösung des Falls, doch dadurch war es für mich halt eher eine Form der Vergangenheitsbewältigung und weniger ein Krimi, der im Hier und Jetzt spielt. Es ging um den Vietnamkrieg, die Rolle Schwedens vor diesem Hintergrund und natürlich auch um politische Verflechtungen. Fairerweise muss man sagen, dass ich zu einem anderen Zeitpunkt das Buch vielleicht deutlich besser gefunden hätte. Nach dem zweiten Band „Erdschwarz“ hatte ich jedoch auf einen weiteren Krimi in diesem Stil gehofft hatte und es kam halt ziemlich anders. Die Trilogie war insgesamt nicht schlecht, ich hatte mir jedoch etwas mehr erhofft, wenn ich ehrlich bin. Beim ersten Teil haderte ich mit dem freigeistlichen Charakter, der sich in parallelen Ermittlungen der Protagonisten äußerte, und beim dritten Teil war es mir zu wenig „richtig“ Krimi und zu viel Geschichte. Sehr gut hingegen gefiel mir der mittlere Teil „Erdschwarz“.
Der letzte und schwächste Teil der Reihe
An sich könnte der dritte Teil mit seinen beiden Vorgängern mithalten... allerdings fehlte mir die Spannung, da es nicht um einen Mord ging, der aktuell passiert ist, sondern Jahrzehnte zurücklag. Mir fehlte auch ehrlicherweise das Wissen über den Vietnamkrieg und die Rolle der USA Ende der 60er Jahre, um alles zu verstehen, weshalb es zwischendurch wirklich sehr langatmig wurde. In den letzten dreißig Seiten passierte dann allerdings ungefähr genauso viel, wie in den 360 Seiten davor.
Ende der Serie mit Ermittlern Eira Sjödin, leider nicht fulminant.
Ein unaufregender Mordfall aus den 60ern wird der Schwangeren Eira zugeteilt. Wie passend, dass sie die Verbindung zu einem Trio amerikanische Deserteure dank ihrer Mutter machen kann. Und auch Lina Starved läuft noch frei rum. Eira kann den Fall lösen, und auch ihr Bruder kann Berufung einlegen. Das Ende der Krimi Reihe ist unspektakulär und die Geschichte ist doch reichlich konstruiert.
Überraschenderweise fesselnd
Nach dem Lesen des Klappentextes dachte ich zunächst, dass mir der Fall als Abschluss der Reihe langweilig werden könnte, weil ich häufig den Eindruck habe, dass ein Cold Case sich auch schnell „verirren“ kann, aber dieser hat mir richtig gut gefallen! Auch das Verhältnis zwischen dem Fall und dem Privatleben der Protagonistin war angenehm ausgeglichen - ein schöner Abschluss der Reihe für mich!
Gute Trilogie und eine gute Sprecherin
Eine gute Trilogie! Alle offene Fragen, auch zu Lina, wurden beantwortet. Ich mag die Langsamkeit, das genaue Hinsehen dieser Geschichte. Auch habe ich viel über die Vergangenheit gelernt, nicht nur über die Vergangenheit, ohne das es belehrend war. Ich bin froh, das ich diese Geschichte gehört habe. Und freue mich über weitere Bücher😊
Tove Alsterdal – Nebelblau
Der dritte und letzte Teil der Krimireihe um die Polizistin Eira Sjödin. Zum Buch: Dieses Mal untersucht Eira den Fall einer Leiche, die von Tauchern an der Sandö-Brücke gefunden wurde. Die Identität des Opfers ist unbekannt und es muss geklärt werden, wie lange die Leiche bereits im Wasser lag Handelt es sich um einen Mord oder um einen Unfall, welcher möglicherweise mit dem Brückenzusammenbruch in Verbindung steht? Hinzu kommt, dass Eira in diesem Teil der Reihe hochschwanger ist. Die Vaterschaft des Kindes ist noch ungeklärt und Eira muss sich entscheiden, ob sie sich für einen der beiden möglichen Väter oder für ihren Kollegen GG entscheiden wird. Schreibstil: Der Schreibstil des Buches ist ähnlich wie in den vorherigen Teilen etwas schleppend. Es gibt immer wieder Abschweifungen von der aktuellen Handlung, um Dinge zu erklären, die für die Geschichte nicht unbedingt relevant erscheinen. Fazit: Das Buch ist insgesamt gut geschrieben und der Fall ist relativ spannend. Es werden auch einige Details aus Eiras Leben und dem ihrer Mutter enthüllt. Ich persönlich werde Eira als Figur vermissen und hätte sie gerne noch weiter begleitet und besser kennengelernt. Da dies jedoch nicht möglich ist, wünsche ich ihr alles Gute und hoffe, dass wir uns vielleicht eines Tages wiedersehen.
Ich finde mit dem Buch hat Tove nochmal bewiesen das sie eine gute Autorin ist. Am Anfang ist es mir zwar schwer gefallen reinzukommen und es hat sich auch ein wenig gezogen, vorallem weil ich nicht alles verstanden habe was ich gelesen hatte. Doch ab ich schätze Seite 200 wurde es besser, ich verstand mehr und es wurde für much logischer und vorallem spannender. Auch finde ich das es ein gutes Ende hat auch wenn ich gerne gewusst hätte wie das Kind heißt, aber das werde ich wohl nie erfahren, aber wahrscheinlich hat sie den Namen genommen den sie zuletzt am überlegen war. Ich kann es aufjedenfall leuten empfehlen die gerne Krimis lesen. Ansonsten ist die Reihe denke ich auch für Leute geeignet die mal ins Genre reinschnuppern wollen auch wenn das mit den schwedischen Begriffen (Wohnorte/Namen) etwas kompliziert ist😂
Die perfekte Mischung aus Krimi und Drama macht das Buch zu einem packenden Leseerlebnis, das lange nachwirkt. Definitiv empfehlenswert für Leser, die gerne in spannende und emotionale Geschichten eintauchen.
"Nebelblau" von Tove Alsterdal ist ein fesselnder Krimi, der mit einer geheimnisvollen Atmosphäre und einer gut durchdachten Handlung beeindruckt. Die Autorin verwebt geschickt verschiedene Elemente, von Krimi bis Drama, und schafft dadurch eine packende Erzählung. Die Charaktere sind tiefgründig und authentisch, was die emotionale Tiefe der Geschichte verstärkt. Alsterdal zeigt meisterhaft, wie sie Spannung und menschliche Dramen miteinander verknüpft. Insgesamt ein Buch, das mit seiner rätselhaften Aura und durchdachten Handlung einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Mit „Nebelblau“ endet die Trilogie um die schwedische Polizistin Eira Sjödin.
Den Kriminalfall empfand ich als nicht ganz so spannend wie das vorherige, zumal das aufzuklärende Verbrechen schon so lange her ist, dass es verjährt ist und daher kein Täter zur Rechenschaft gezogen werden kann. Dafür waren die Einblicke in die Vergangenheit sehr interessant. Ich kann Nebelblau sowie die ganze Reihe um Eira Sjödin nur empfehlen.








































