Gefrorenes Herz
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Description
Wenn die Verbrechen der Vergangenheit ihre Schatten in die Gegenwart werfen, ist Cold-Case-Expertin Maria Just gefragt
Polizeihistorikerin Maria Just bereitet gerade eine Ausstellung zum Thema »100 Jahre ungelöste Mordfälle« im Polizeimuseum von Kopenhagen vor. Da wird mitten in der Stadt der Generalsekretär des Roten Kreuzes auf bestialische Art ermordet. Der Tote hängt gekreuzigt an einem Geländer, auf seinem Körper wurde ein rätselhaftes Zeichen eingeritzt. Die Polizei ermittelt unter hohem Druck von Presse und Politik. Doch es ist Maria, die schließlich eine Verbindung zu einem ungeklärten Doppelmord entdeckt, der über fünfzig Jahre zurückliegt. Ein dunkles Kapitel dänischer Geschichte dringt ans Licht. So dunkel, dass jemand auch nach Jahrzehnten noch Vergeltung sucht. Kann Maria den Rachefeldzug stoppen, bevor es zu spät ist?
Book Information
Author Description
LINE HOLM, Jahrgang 1975, ist mehrfach ausgezeichnete Investigativjournalistin, Kriminalreporterin und Buchautorin und hat fast zwanzig Jahre für »Berlingske« gearbeitet. Gemeinsam mit Stine Bolther veröffentlicht sie auch die international erfolgreiche Thriller-Reihe um Kriminalhistorikerin Maria Just, zusammen mit Jussi Adler-Olsen und Stine Bolther schreibt sie seit 2025 die internationale Erfolgsreihe um das Sonderdezernat Q in Kopenhagen fort.
Posts
Neues aus dem Norden 🇩🇰
Es wurde mal wieder Zeit für eine neue Krimiserie aus Dänemark! Außerdem wollte ich mir ein Bild der Debütreihe von Line Holm und Stine Bolther machen, bevor ich die von den beiden Autorinnen seit diesem Jahr fortgeführte Dezernat Q-Reihe weiterlese. Den ersten Band empfand ich als nicht ganz so düster wie andere „Nordic Noir“-Reihen. Aufbau und Inhalt von „Geforenes Herz” haben mir sehr gefallen. Verschiedene Erzählstränge und Wendungen fügen sich am Ende zu einer großen Story. Es gab einige „zufällige“ Zusammenhänge zu viel, doch insgesamt fand ich die Geschichte gelungen und unterhaltsam. Auch das Zusammenspiel von Maria Just als Polizeihistorikerin mit der klassischen Polizeiarbeit ging für mich auf. Die Handlung hat für mich allerdings nicht ganz ausgereicht, um die fast 600 Seiten zu füllen. Ganz ohne Längen kommt das Buch daher nicht aus… Zu den Ermittelnden habe ich gemischte Gefühle. Maria und ihre persönliche Geschichte mochte ich. Hier freue ich mich schon sehr auf die Charakterentwicklung ihrer Figur in den folgenden Büchern. Den Polizeiapparat hingegen fand ich leider etwas blass und stereotyp. Da gab es Frederik, das verkappte Computergenie mit dem kriselnden Privatleben, den geschiedenen und gebrochenen Mikael, ihren hyperkorrekten Chef sowie eine bissige Polizeipräsidentin... Alle an sich okaye Charaktere, doch die Konstellation wirkte für mich ein wenig zu austauschbar. Schade! Aber es ist noch viel Potenzial, um auch diesen Figuren in den kommenden Büchern ebenfalls weiterzuentwickeln. Ich werde dran bleiben!
Ausbaufähig...
Auf das Buch habe ich mich sehr gefreut! Kriminalromane lese ich am liebsten und ein Buch aus Dänemark hatte ich, glaube ich, noch nicht gelesen, dabei liebe ich vor allem die Skandinavischen Krimis. Zu Beginn des Buches war ich ehrlich gesagt sehr verwirrt, da das Buch sehr kurze Kapitel hat, wo jedes mal der Protagonist gewechselt wird und wir aus der dritten Person singular lesen. Das hin und her mit den Sichtweisen ist sehr anstrengend, weswegen ich das Buch durch die Spannung zwar immer in die Hand nehmen wollte, dann aber schnell wieder bei Seite gelegt habe. Ich war mir zeitweise unschlüssig, ob ich das überhaupt durchhalte. So ist für mich also der Krimi sprachlich schwer zu lesen, dennoch könnte ich Ihn am liebsten auf einmal weg lesen, da die Spannung fast immer da ist. Doch trotz hoher Spannung hatten wir auf den rund 570 Seiten auch langatmige Phasen, in denen man noch mehr Durchhaltevermögen beweisen muss, dem Buch hätte an einigen Stellen Kürzungen vielleicht doch gut getan. Die Polizeiarbeit wird sehr sachlich und detailliert beschrieben, weswegen es manchmal zu viel wurde, eher wie ein Sachbuch und nicht wie ein Krimi. Wir lernen durch die vielen Protagonisten wechsel viele verschiedene Charaktere kennen, die eine wichtig Rolle in dem Buch spielen. Die Gefühle und Gedanken der Protagonisten werden sehr ausführlich beschrieben, sehr viel wird erklärt und erläutert, was gar nicht nötig ist, da man die Beweggründe oft sofort durch die Handlung nachvollziehen kann. Protagonistin Maria Just ist sehr einfach gehalten und sympathisch, Polizeibeamter Mikael Dirk ist ein typischer Skandinavier, er ist unsicher mit Mitmenschen, geschieden und eher zurück gezogen, dennoch ein guter Ermittler und ein schöner Charakter in dem Buch. Zusammen mit seinem Kollegen hat Mikael viel durch gemacht und sie verstehen sich gut, arbeiten Hand in Hand. Das Buch hat auch Politische Merkmale, sowie Hintergründe, die ich allerdings nur teilweise folgen kann, da mir das auch in einem Kriminalroman manchmal zu viel waren.
Ein aufsehenerregender Mord erschüttert Kopenhagen: der Generalsekretär des Roten Kreuzes wird gekreuzigt und mit einer skurrilen Wunde aufgefunden. Polizeihistorikerin Maria Just will eigentlich nur eine Vorstellung vorbereiten, findet sich aber plötzlich selbst inmitten der Ermittlungen wieder und kann ihre Neugier nicht zügeln. Die Handlung wechselt zwischen verschiedenen Perspektiven, wobei ich das Gefühl hatte, dass insbesondere zu Beginn doch Polizist Mikael mehr im Vordergrund steht, dafür das man Maria im Klappentext eine so bedeutende Rolle zugedacht hatte. Der Stil war flüssig, unkompliziert und lädt zu langen Lesesessions ein. Manchmal hatte ich aber das Gefühl, bestimmte Dinge werden zu ausschweifend erzählt und hätten knackig kurz den gleichen Effekt erzielt. Band 2 steht aber schon mal sicher auf der Kaufliste.
🤯🇩🇰 🌟 Ein Buch mit toller Erzählweise, das trotz seiner Länge durchgehend spannend bleibt!
Das Buch war durchgehend spannend, vor allem durch die Erzählweise: Jedes Kapitel wurde aus der Sicht einer anderen Person geschrieben, das war besonders spannend 🤯 Zwar gab es keinen großen Plottwist, aber trotzdem konnte man ständig mitfiebern, weil die Figuren nach und nach neue Erkenntnisse in ihren eigenen Kapiteln gewannen. Ein kleiner Abzug für die Länge – an manchen Stellen hätte es etwas kürzer sein können. Trotzdem hat es sich gelohnt! Ich bin ein großer Fan von Maria Just, Mikael und Frederik 🌼🇩🇰 ⚠️ Spoiler zur Themenbehandlung: 🚩🚩 Das Buch dreht sich stark um politische Themen wie Migration und die rechte Szene in Dänemark, insbesondere um nationalsozialistische Strömungen
Detaillierte Beschreibungen mit spannender Geschichte.
Dieses Buch hat mich von Seite 1 an gefesselt. Maria Just arbeitet in einem Kopenhagener Polizeimuseum und stößt bei Recherchen zu einer neu geplanten Ausstellung, auf eine alte Fallakte zu einem unaufgeklärten Doppelmord. Fasziniert von dem Fall und um mehr Informationen für ihre geplante Ausstellung zu erhalten, versucht sie an mehr Informationen zu gelangen. Daher trifft sie sich mit einem ehemaligen Polizisten der in den Fall involviert war. Mehr und mehr verknüpfen sich die Stränge zwischen dem alten Mord und einem aktuellen Mordfall in dem der Polizist Mikael Dirk ermittelt. Mit jeder Seite, mit jedem neuen Kapitel werden neue Erkenntnisse offenbart und die scheinbar unzusammenhängenden Morde fügen sich zu einem großen Ganzen. Sprachlich ist das Buch gut geschrieben und mir persönlich gefiel es sehr, dass es detailreich mit Informationen zu Ermittlungsverfahren und internen Vorgängen bei der Mordkommission ausgestattet ist. Es bleibt spannend und Maria Just als Charakter fand ich gut gemacht, vor allem ihr Job gefällt mir! Nur das gesamte Ende des Buches fand ich nicht ganz zufriedenstellend, das nimmt dem ganzen jedoch nicht den Lesespaß und das Gefühl einen guten Kriminalroman gelesen zu haben!
Das Buch ist kein rasanter Krimi-Roman, sondern ein gut durchdachter, ausgeklügelter Kriminalroman.
„Polizeihistorikerin Maria Just bereitet gerade eine Ausstellung zum Thema »100 Jahre ungelöste Mordfälle« im Polizeimuseum von Kopenhagen vor. Da wird mitten in der Stadt der Generalsekretär des Roten Kreuzes auf bestialische Art ermordet. Der Tote hängt gekreuzigt an einem Geländer, auf seinem Körper wurde ein rätselhaftes Zeichen eingeritzt. Die Polizei ermittelt unter hohem Druck von Presse und Politik. Doch es ist Maria, die schließlich eine Verbindung zu einem ungeklärten Doppelmord entdeckt, der über fünfzig Jahre zurückliegt. Ein dunkles Kapitel dänischer Geschichte dringt ans Licht. So dunkel, dass jemand auch nach Jahrzehnten noch Vergeltung sucht. Kann Maria den Rachefeldzug stoppen, bevor es zu spät ist? „ Das Buch ist in verschiedenen Perspektiven aufgebaut, aber überwiegend natürlich in der Perspektive von Maria. Zwischendrin jedoch aber in der von Mikael Dirk, dem leitenden Ermittler der Polizei. Maria, völlig unabhängig von dem aktuellen Mord, ermittelt für ihre Ausstellung über interessante Mordfälle aus der Vergangenheit und möchte dabei einen noch möglicherweise lebenden Angehörigen sprechen. Denn: Sie hat einen interessanten Fall gefunden aus den 60er Jahren. Sie saugt alles an Informationen auf zu dem Fall und kriegt sogar Einsicht in die damaligen Ermittlungsunterlagen der Polizei. Dabei fällt ihr ein Bild ganz besonders auf. Es berührt sie zutiefst, heimlich macht sie sogar Fotos davon. Dass dieses Bild am Ende ein entscheidener Schlüssel zu vielen weiteren wichtigen Informationen sein wird in der laufenden Ermittlung, wird ihr erst später bewusst. Stück für Stück setzt sich in dem Buch ein Puzzle zusammen. Schlussendlich kann Maria mit ihrer guten Auffassungsgabe, Neugier und ihrem guten Gedächtnis sehr weiterhelfen. Manchmal hatte ich das Gefühl, das Buch ist zu genau, zu detailreich und es würde sich dadurch in die Länge ziehen, aber eigentlich hat alles genau gepasst und es blieb dennoch spannend. Es gab immer mehr Aha-Momente, erst recht zum Ende des Buches hin. Fazit: Das Buch ist kein rasanter Krimi-Roman, sondern ein gut durchdachter, ausgeklügelter Kriminalroman und hat mit Maria eine tolle Protagonistin. Das Buch erhält 5/5 Sterne!

Starker Krimi. Ich mag Cold Case Geschichten immer sehr gerne und da kam mir dieses Buch mit einer Kriminalhistorikerin in der Hauptrolle sehr gelegen. Die Hauptpersonen sind gut charakterisiert und Stück für Stück wird ein Mordfall aus der Gegenwart mit einem Cold Case aus dem Jahr 1968 verdorben. Dies ist sehr spannend gemacht und hat mich dazu gebracht das Buch kaum aus der Hand gelegt. Es werden viele Puzzleteile versteckt, sodass man als Leser wunderbar mit Rätseln kann, allerdings hätte ich mir am Ende eine noch überraschendere Wendung gewünscht, so bin ich tatsächlich auf die komplette Auflösung gekommen, deshalb zieh ich ein halbes Pünktchen ab. Trotzdem ein super Buch und ich werde auf jeden Fall die weiteren Fälle der Reihe lesen.
Im Gebäude des Roten Kreuz wird von einer älteren Dame die Leiche von Generalsekretär Georg Schmidt gefunden. Und das ziemlich präsentiert. Was steckt hinter diesem Mord? Und wieso, wird die Leiche so zur Schau gestellt, damit sie ja auch auffällt. Und wer steckt dahinter? Eine Privatperson? Die rechte Szene? Oder doch eine ganz andere Gruppierung? Dem ganzen gehen Mikael Dirk und Frederik Dahlin auf dem Grund, die zu diesem Einsatz beordert werden. Doch nicht nur die beiden kommen mit diesem Fall in Berührung, sondern auch die Mitarbeiterin des Polizeimuseums, die auf der Suche nach Fällen für eine neue Ausstellung ist. Sie findet einige Gemeinsamkeiten, die man jedoch nicht so ganz erklären kann. Als dann auch die Politiker noch Drohbriefe bekommen und die Mutter ihres alten Freundes tot aufgefunden wird, nimmt alles seinen Weg und wird nur noch verwirrender. Doch gemeinsam schaffen die beiden Ermittler und Maria - obwohl sie es nicht soll - den Fall nach und nach aufzulösen, was aber auch für Maria zur Gefahr wird. Die Charaktere haben mir in dieser Geschichte wirklich sehr gut gefallen und auch die Art, wie die beiden Autorinnen das ganze umschrieben und geschrieben haben. Ich war beim lesen voll mit dabei und habe mit gerätselt, hatte meine eigenen Ideen und wurde dann doch wieder überrascht. Tolle Story, toller Hintergrund, tolle Charaktere. Was will man mehr bei einem Kriminalroman. Von mir bekommt Gefrorenes Herz 5 Schmetterlinge.
Der Kriminalroman „Gefrorenes Herz“ des dänischen Autorinnen-Duos Line Holm und Stine Bolther ist mir vor einer Lese-Freundin aus dem heimischen Bücherforum für unser diesjähriges Bücherbingo ausgeliehen worden. Wir lesen beide gerne skandinavische Krimis und der Klappentext war wirklich vielversprechend. „Gefrorenes Herz“ ist der in Dänemark viel gefeierte Auftakt einer Krimireihe um die Polizeihistorikerin Maria Just. Maria Just, die Protagonistin dieser neuen Krimireihe, organisiert im Polizeimuseum von Kopenhagen einen Ausstellung zum Thema „100 Jahre ungeklärte Mordfälle.“ Bei ihrer Recherche stößt sie auf eine mögliche Verbindung zwischen einem ungeklärten Doppelmord, der vor 50 Jahren stattgefunden hat und dem aktuellen Mordfall am dänischen Generalsekretär des Roten Kreuzes, an dem die Ermittler Mikael Dirk und Frederik Dahlin sich die Zähnen auf Hochtouren ermitteln. Das klingt doch mega, ich mag die Idee um die Polizeihistorikerin und habe mich auf eine Mischung aus aktuellem Mordfall und Cold Case gefreut. Das ist genau mein Ding, ich bin Krimi- (nicht Thriller-) Leserin und finde Cold Cases so spannend. Außerdem ist es faszinierend, was heute mit den modernen Möglichkeiten heute alles möglich ist und aufgeklärt werden kann, wo die Ermittler früher gescheitert sind. Doch leider konnte mich das Buch nicht wirklich abholen. Ich habe zwar sicherlich schon schlechtere Krimis gelesen und ich brauche ja auch wirklich keine bluttriefenden Thriller, aber irgendwie war mir dieser Kriminalroman hier dann doch zu ruhig. Der Fall an sich ist ja nicht unspannend, aber die beiden Erzählstränge um Maria auf der einen Seite und Mikael Dirk und Frederik Dahlin auf der anderen Seite dümpeln relativ lange fast schon unabhängig nebeneinander her. Und irgendwie wirken die Verbindungen, die es ab und zu gibt schon ein wenig erzwungen, zwar nicht unlogisch, aber irgendwie alles zu gewollt. Außerdem tritt mir Maria, die ja die Hauptfigur der Krimireihe sein soll, in der ersten Hälfte des Buches viel zu selten in Erscheinung. Dabei ist es gerade ihr Aspekt in der Geschichte, der mich reizt. Generell finde ich die Figuren (Maria, Frederik und Mikael) ziemlich blass und langweilig. Ich bekomme kein Gespür für sie und es reizt mich nicht wirklich, sie näher kennen zu lernen. Vor allem Mikael Dirk, der die Ermittlungen leitet, ist sehr unnahbar. Wahrscheinlich soll das so sein und man kann die Ermittler ja auch noch in Folgebänden besser kennenlernen, aber um weitere Bände der Reihe zu lesen, müssen die Personen so angelegt sein, dass sie mich auch so interessieren, dass ich die Reihe weiterlesen will. Und das ist hier halt nicht der Fall. Im Endeffekt sind mir die Ermittler hier egal, da gab es in der Vergangenheit ganz andere Ermittler, zu denen ich direkt einen Draht hatte und an denen ich dran bleiben wollte. Ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, wenn denn weitere Fälle erscheinen und ins Deutsche übersetzt werden sollte, weiß ich noch nicht. Wenn, dann würde ich einen zweiten Band wohl eher wieder ausleihen und dann schauen, ob mich die Reihe packen kann. Aber momentan liebäugele ich eher mit anderen Krimireihen, die ich anfangen bzw. weiterverfolgen will.
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Wenn die Verbrechen der Vergangenheit ihre Schatten in die Gegenwart werfen, ist Cold-Case-Expertin Maria Just gefragt
Polizeihistorikerin Maria Just bereitet gerade eine Ausstellung zum Thema »100 Jahre ungelöste Mordfälle« im Polizeimuseum von Kopenhagen vor. Da wird mitten in der Stadt der Generalsekretär des Roten Kreuzes auf bestialische Art ermordet. Der Tote hängt gekreuzigt an einem Geländer, auf seinem Körper wurde ein rätselhaftes Zeichen eingeritzt. Die Polizei ermittelt unter hohem Druck von Presse und Politik. Doch es ist Maria, die schließlich eine Verbindung zu einem ungeklärten Doppelmord entdeckt, der über fünfzig Jahre zurückliegt. Ein dunkles Kapitel dänischer Geschichte dringt ans Licht. So dunkel, dass jemand auch nach Jahrzehnten noch Vergeltung sucht. Kann Maria den Rachefeldzug stoppen, bevor es zu spät ist?
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Author Description
LINE HOLM, Jahrgang 1975, ist mehrfach ausgezeichnete Investigativjournalistin, Kriminalreporterin und Buchautorin und hat fast zwanzig Jahre für »Berlingske« gearbeitet. Gemeinsam mit Stine Bolther veröffentlicht sie auch die international erfolgreiche Thriller-Reihe um Kriminalhistorikerin Maria Just, zusammen mit Jussi Adler-Olsen und Stine Bolther schreibt sie seit 2025 die internationale Erfolgsreihe um das Sonderdezernat Q in Kopenhagen fort.
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Neues aus dem Norden 🇩🇰
Es wurde mal wieder Zeit für eine neue Krimiserie aus Dänemark! Außerdem wollte ich mir ein Bild der Debütreihe von Line Holm und Stine Bolther machen, bevor ich die von den beiden Autorinnen seit diesem Jahr fortgeführte Dezernat Q-Reihe weiterlese. Den ersten Band empfand ich als nicht ganz so düster wie andere „Nordic Noir“-Reihen. Aufbau und Inhalt von „Geforenes Herz” haben mir sehr gefallen. Verschiedene Erzählstränge und Wendungen fügen sich am Ende zu einer großen Story. Es gab einige „zufällige“ Zusammenhänge zu viel, doch insgesamt fand ich die Geschichte gelungen und unterhaltsam. Auch das Zusammenspiel von Maria Just als Polizeihistorikerin mit der klassischen Polizeiarbeit ging für mich auf. Die Handlung hat für mich allerdings nicht ganz ausgereicht, um die fast 600 Seiten zu füllen. Ganz ohne Längen kommt das Buch daher nicht aus… Zu den Ermittelnden habe ich gemischte Gefühle. Maria und ihre persönliche Geschichte mochte ich. Hier freue ich mich schon sehr auf die Charakterentwicklung ihrer Figur in den folgenden Büchern. Den Polizeiapparat hingegen fand ich leider etwas blass und stereotyp. Da gab es Frederik, das verkappte Computergenie mit dem kriselnden Privatleben, den geschiedenen und gebrochenen Mikael, ihren hyperkorrekten Chef sowie eine bissige Polizeipräsidentin... Alle an sich okaye Charaktere, doch die Konstellation wirkte für mich ein wenig zu austauschbar. Schade! Aber es ist noch viel Potenzial, um auch diesen Figuren in den kommenden Büchern ebenfalls weiterzuentwickeln. Ich werde dran bleiben!
Ausbaufähig...
Auf das Buch habe ich mich sehr gefreut! Kriminalromane lese ich am liebsten und ein Buch aus Dänemark hatte ich, glaube ich, noch nicht gelesen, dabei liebe ich vor allem die Skandinavischen Krimis. Zu Beginn des Buches war ich ehrlich gesagt sehr verwirrt, da das Buch sehr kurze Kapitel hat, wo jedes mal der Protagonist gewechselt wird und wir aus der dritten Person singular lesen. Das hin und her mit den Sichtweisen ist sehr anstrengend, weswegen ich das Buch durch die Spannung zwar immer in die Hand nehmen wollte, dann aber schnell wieder bei Seite gelegt habe. Ich war mir zeitweise unschlüssig, ob ich das überhaupt durchhalte. So ist für mich also der Krimi sprachlich schwer zu lesen, dennoch könnte ich Ihn am liebsten auf einmal weg lesen, da die Spannung fast immer da ist. Doch trotz hoher Spannung hatten wir auf den rund 570 Seiten auch langatmige Phasen, in denen man noch mehr Durchhaltevermögen beweisen muss, dem Buch hätte an einigen Stellen Kürzungen vielleicht doch gut getan. Die Polizeiarbeit wird sehr sachlich und detailliert beschrieben, weswegen es manchmal zu viel wurde, eher wie ein Sachbuch und nicht wie ein Krimi. Wir lernen durch die vielen Protagonisten wechsel viele verschiedene Charaktere kennen, die eine wichtig Rolle in dem Buch spielen. Die Gefühle und Gedanken der Protagonisten werden sehr ausführlich beschrieben, sehr viel wird erklärt und erläutert, was gar nicht nötig ist, da man die Beweggründe oft sofort durch die Handlung nachvollziehen kann. Protagonistin Maria Just ist sehr einfach gehalten und sympathisch, Polizeibeamter Mikael Dirk ist ein typischer Skandinavier, er ist unsicher mit Mitmenschen, geschieden und eher zurück gezogen, dennoch ein guter Ermittler und ein schöner Charakter in dem Buch. Zusammen mit seinem Kollegen hat Mikael viel durch gemacht und sie verstehen sich gut, arbeiten Hand in Hand. Das Buch hat auch Politische Merkmale, sowie Hintergründe, die ich allerdings nur teilweise folgen kann, da mir das auch in einem Kriminalroman manchmal zu viel waren.
Ein aufsehenerregender Mord erschüttert Kopenhagen: der Generalsekretär des Roten Kreuzes wird gekreuzigt und mit einer skurrilen Wunde aufgefunden. Polizeihistorikerin Maria Just will eigentlich nur eine Vorstellung vorbereiten, findet sich aber plötzlich selbst inmitten der Ermittlungen wieder und kann ihre Neugier nicht zügeln. Die Handlung wechselt zwischen verschiedenen Perspektiven, wobei ich das Gefühl hatte, dass insbesondere zu Beginn doch Polizist Mikael mehr im Vordergrund steht, dafür das man Maria im Klappentext eine so bedeutende Rolle zugedacht hatte. Der Stil war flüssig, unkompliziert und lädt zu langen Lesesessions ein. Manchmal hatte ich aber das Gefühl, bestimmte Dinge werden zu ausschweifend erzählt und hätten knackig kurz den gleichen Effekt erzielt. Band 2 steht aber schon mal sicher auf der Kaufliste.
🤯🇩🇰 🌟 Ein Buch mit toller Erzählweise, das trotz seiner Länge durchgehend spannend bleibt!
Das Buch war durchgehend spannend, vor allem durch die Erzählweise: Jedes Kapitel wurde aus der Sicht einer anderen Person geschrieben, das war besonders spannend 🤯 Zwar gab es keinen großen Plottwist, aber trotzdem konnte man ständig mitfiebern, weil die Figuren nach und nach neue Erkenntnisse in ihren eigenen Kapiteln gewannen. Ein kleiner Abzug für die Länge – an manchen Stellen hätte es etwas kürzer sein können. Trotzdem hat es sich gelohnt! Ich bin ein großer Fan von Maria Just, Mikael und Frederik 🌼🇩🇰 ⚠️ Spoiler zur Themenbehandlung: 🚩🚩 Das Buch dreht sich stark um politische Themen wie Migration und die rechte Szene in Dänemark, insbesondere um nationalsozialistische Strömungen
Detaillierte Beschreibungen mit spannender Geschichte.
Dieses Buch hat mich von Seite 1 an gefesselt. Maria Just arbeitet in einem Kopenhagener Polizeimuseum und stößt bei Recherchen zu einer neu geplanten Ausstellung, auf eine alte Fallakte zu einem unaufgeklärten Doppelmord. Fasziniert von dem Fall und um mehr Informationen für ihre geplante Ausstellung zu erhalten, versucht sie an mehr Informationen zu gelangen. Daher trifft sie sich mit einem ehemaligen Polizisten der in den Fall involviert war. Mehr und mehr verknüpfen sich die Stränge zwischen dem alten Mord und einem aktuellen Mordfall in dem der Polizist Mikael Dirk ermittelt. Mit jeder Seite, mit jedem neuen Kapitel werden neue Erkenntnisse offenbart und die scheinbar unzusammenhängenden Morde fügen sich zu einem großen Ganzen. Sprachlich ist das Buch gut geschrieben und mir persönlich gefiel es sehr, dass es detailreich mit Informationen zu Ermittlungsverfahren und internen Vorgängen bei der Mordkommission ausgestattet ist. Es bleibt spannend und Maria Just als Charakter fand ich gut gemacht, vor allem ihr Job gefällt mir! Nur das gesamte Ende des Buches fand ich nicht ganz zufriedenstellend, das nimmt dem ganzen jedoch nicht den Lesespaß und das Gefühl einen guten Kriminalroman gelesen zu haben!
Das Buch ist kein rasanter Krimi-Roman, sondern ein gut durchdachter, ausgeklügelter Kriminalroman.
„Polizeihistorikerin Maria Just bereitet gerade eine Ausstellung zum Thema »100 Jahre ungelöste Mordfälle« im Polizeimuseum von Kopenhagen vor. Da wird mitten in der Stadt der Generalsekretär des Roten Kreuzes auf bestialische Art ermordet. Der Tote hängt gekreuzigt an einem Geländer, auf seinem Körper wurde ein rätselhaftes Zeichen eingeritzt. Die Polizei ermittelt unter hohem Druck von Presse und Politik. Doch es ist Maria, die schließlich eine Verbindung zu einem ungeklärten Doppelmord entdeckt, der über fünfzig Jahre zurückliegt. Ein dunkles Kapitel dänischer Geschichte dringt ans Licht. So dunkel, dass jemand auch nach Jahrzehnten noch Vergeltung sucht. Kann Maria den Rachefeldzug stoppen, bevor es zu spät ist? „ Das Buch ist in verschiedenen Perspektiven aufgebaut, aber überwiegend natürlich in der Perspektive von Maria. Zwischendrin jedoch aber in der von Mikael Dirk, dem leitenden Ermittler der Polizei. Maria, völlig unabhängig von dem aktuellen Mord, ermittelt für ihre Ausstellung über interessante Mordfälle aus der Vergangenheit und möchte dabei einen noch möglicherweise lebenden Angehörigen sprechen. Denn: Sie hat einen interessanten Fall gefunden aus den 60er Jahren. Sie saugt alles an Informationen auf zu dem Fall und kriegt sogar Einsicht in die damaligen Ermittlungsunterlagen der Polizei. Dabei fällt ihr ein Bild ganz besonders auf. Es berührt sie zutiefst, heimlich macht sie sogar Fotos davon. Dass dieses Bild am Ende ein entscheidener Schlüssel zu vielen weiteren wichtigen Informationen sein wird in der laufenden Ermittlung, wird ihr erst später bewusst. Stück für Stück setzt sich in dem Buch ein Puzzle zusammen. Schlussendlich kann Maria mit ihrer guten Auffassungsgabe, Neugier und ihrem guten Gedächtnis sehr weiterhelfen. Manchmal hatte ich das Gefühl, das Buch ist zu genau, zu detailreich und es würde sich dadurch in die Länge ziehen, aber eigentlich hat alles genau gepasst und es blieb dennoch spannend. Es gab immer mehr Aha-Momente, erst recht zum Ende des Buches hin. Fazit: Das Buch ist kein rasanter Krimi-Roman, sondern ein gut durchdachter, ausgeklügelter Kriminalroman und hat mit Maria eine tolle Protagonistin. Das Buch erhält 5/5 Sterne!

Starker Krimi. Ich mag Cold Case Geschichten immer sehr gerne und da kam mir dieses Buch mit einer Kriminalhistorikerin in der Hauptrolle sehr gelegen. Die Hauptpersonen sind gut charakterisiert und Stück für Stück wird ein Mordfall aus der Gegenwart mit einem Cold Case aus dem Jahr 1968 verdorben. Dies ist sehr spannend gemacht und hat mich dazu gebracht das Buch kaum aus der Hand gelegt. Es werden viele Puzzleteile versteckt, sodass man als Leser wunderbar mit Rätseln kann, allerdings hätte ich mir am Ende eine noch überraschendere Wendung gewünscht, so bin ich tatsächlich auf die komplette Auflösung gekommen, deshalb zieh ich ein halbes Pünktchen ab. Trotzdem ein super Buch und ich werde auf jeden Fall die weiteren Fälle der Reihe lesen.
Im Gebäude des Roten Kreuz wird von einer älteren Dame die Leiche von Generalsekretär Georg Schmidt gefunden. Und das ziemlich präsentiert. Was steckt hinter diesem Mord? Und wieso, wird die Leiche so zur Schau gestellt, damit sie ja auch auffällt. Und wer steckt dahinter? Eine Privatperson? Die rechte Szene? Oder doch eine ganz andere Gruppierung? Dem ganzen gehen Mikael Dirk und Frederik Dahlin auf dem Grund, die zu diesem Einsatz beordert werden. Doch nicht nur die beiden kommen mit diesem Fall in Berührung, sondern auch die Mitarbeiterin des Polizeimuseums, die auf der Suche nach Fällen für eine neue Ausstellung ist. Sie findet einige Gemeinsamkeiten, die man jedoch nicht so ganz erklären kann. Als dann auch die Politiker noch Drohbriefe bekommen und die Mutter ihres alten Freundes tot aufgefunden wird, nimmt alles seinen Weg und wird nur noch verwirrender. Doch gemeinsam schaffen die beiden Ermittler und Maria - obwohl sie es nicht soll - den Fall nach und nach aufzulösen, was aber auch für Maria zur Gefahr wird. Die Charaktere haben mir in dieser Geschichte wirklich sehr gut gefallen und auch die Art, wie die beiden Autorinnen das ganze umschrieben und geschrieben haben. Ich war beim lesen voll mit dabei und habe mit gerätselt, hatte meine eigenen Ideen und wurde dann doch wieder überrascht. Tolle Story, toller Hintergrund, tolle Charaktere. Was will man mehr bei einem Kriminalroman. Von mir bekommt Gefrorenes Herz 5 Schmetterlinge.
Der Kriminalroman „Gefrorenes Herz“ des dänischen Autorinnen-Duos Line Holm und Stine Bolther ist mir vor einer Lese-Freundin aus dem heimischen Bücherforum für unser diesjähriges Bücherbingo ausgeliehen worden. Wir lesen beide gerne skandinavische Krimis und der Klappentext war wirklich vielversprechend. „Gefrorenes Herz“ ist der in Dänemark viel gefeierte Auftakt einer Krimireihe um die Polizeihistorikerin Maria Just. Maria Just, die Protagonistin dieser neuen Krimireihe, organisiert im Polizeimuseum von Kopenhagen einen Ausstellung zum Thema „100 Jahre ungeklärte Mordfälle.“ Bei ihrer Recherche stößt sie auf eine mögliche Verbindung zwischen einem ungeklärten Doppelmord, der vor 50 Jahren stattgefunden hat und dem aktuellen Mordfall am dänischen Generalsekretär des Roten Kreuzes, an dem die Ermittler Mikael Dirk und Frederik Dahlin sich die Zähnen auf Hochtouren ermitteln. Das klingt doch mega, ich mag die Idee um die Polizeihistorikerin und habe mich auf eine Mischung aus aktuellem Mordfall und Cold Case gefreut. Das ist genau mein Ding, ich bin Krimi- (nicht Thriller-) Leserin und finde Cold Cases so spannend. Außerdem ist es faszinierend, was heute mit den modernen Möglichkeiten heute alles möglich ist und aufgeklärt werden kann, wo die Ermittler früher gescheitert sind. Doch leider konnte mich das Buch nicht wirklich abholen. Ich habe zwar sicherlich schon schlechtere Krimis gelesen und ich brauche ja auch wirklich keine bluttriefenden Thriller, aber irgendwie war mir dieser Kriminalroman hier dann doch zu ruhig. Der Fall an sich ist ja nicht unspannend, aber die beiden Erzählstränge um Maria auf der einen Seite und Mikael Dirk und Frederik Dahlin auf der anderen Seite dümpeln relativ lange fast schon unabhängig nebeneinander her. Und irgendwie wirken die Verbindungen, die es ab und zu gibt schon ein wenig erzwungen, zwar nicht unlogisch, aber irgendwie alles zu gewollt. Außerdem tritt mir Maria, die ja die Hauptfigur der Krimireihe sein soll, in der ersten Hälfte des Buches viel zu selten in Erscheinung. Dabei ist es gerade ihr Aspekt in der Geschichte, der mich reizt. Generell finde ich die Figuren (Maria, Frederik und Mikael) ziemlich blass und langweilig. Ich bekomme kein Gespür für sie und es reizt mich nicht wirklich, sie näher kennen zu lernen. Vor allem Mikael Dirk, der die Ermittlungen leitet, ist sehr unnahbar. Wahrscheinlich soll das so sein und man kann die Ermittler ja auch noch in Folgebänden besser kennenlernen, aber um weitere Bände der Reihe zu lesen, müssen die Personen so angelegt sein, dass sie mich auch so interessieren, dass ich die Reihe weiterlesen will. Und das ist hier halt nicht der Fall. Im Endeffekt sind mir die Ermittler hier egal, da gab es in der Vergangenheit ganz andere Ermittler, zu denen ich direkt einen Draht hatte und an denen ich dran bleiben wollte. Ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, wenn denn weitere Fälle erscheinen und ins Deutsche übersetzt werden sollte, weiß ich noch nicht. Wenn, dann würde ich einen zweiten Band wohl eher wieder ausleihen und dann schauen, ob mich die Reihe packen kann. Aber momentan liebäugele ich eher mit anderen Krimireihen, die ich anfangen bzw. weiterverfolgen will.



















