Der talentierte Mr. Ripley

Der talentierte Mr. Ripley

Softcover
4.0284

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Description

Unbeschwerte Dolce Vita: Das ist das Leben, von dem Tom Ripley in seinem New Yorker Kellerloch träumt – und das sein Schulfreund Dickie Greenleaf führt. Dickies Vater, ein reicher Reeder, bittet Tom, nach Italien zu fahren und seinen ›verlorenen Sohn‹ nach Amerika zurückzuholen: ein Traumauftrag für einen armen Nobody wie Tom. Noch ahnt niemand, wie weit Ripley gehen wird, um für immer zu Dickies Welt zu gehören. Mehr als 20 Jahre nach der Verfilmung mit Matt Damon feiert die Netflix-Serie ›Ripley‹ mit Andrew Scott in der Hauptrolle einen sensationellen internationalen Erfolg.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
432
Price
14.40 €

Author Description

Patricia Highsmith, geboren 1921 in Fort Worth/Texas, wuchs in Texas und New York auf und studierte Literatur und Zoologie. Erste Kurzgeschichten schrieb sie an der Highschool, den ersten Lebensunterhalt verdiente sie als Comictexterin, und den ersten Welterfolg erlangte sie 1950 mit ihrem Romanerstling ›Zwei Fremde im Zug‹, dessen Verfilmung von Alfred Hitchcock sie über Nacht weltberühmt machte. Patricia Highsmith starb 1995 in Locarno.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
10%
20%
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N/A
70%
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50%
25%
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N/A

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
60%
90%
75%
89%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate0%
Variable100%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Minimalistisch (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

53
All
5

Hochklassig, genial - Krimi grotesk ! Hier wären noch mehr Sterne zu vergeben, als nur die möglichen 5 !

Mit Tom Ripley wurde der sympathischste Mörder aller Zeiten erschaffen und ich ertappte mich beim lesen, dass ich stets hoffte, er "entwischt" der (gerechten) Polizeigewalt. Hier wird ein Krimi aus der Sicht des Mörders geschrieben, jedoch so excellent, dass man fast versucht ist, Tom's "Gründe" für seine Morde zu verstehen. So schockierend das klingt, so klar wird dadurch, welch hochklassigen Krimi Patricia Highsmith geschrieben hat. Eben ein grotesker Krimi der anderen Art - mit einem Mörder, der im Grunde doch "nur mordet", weil sich seine Opfer so "dusslig" anstellen und einfach nicht von alleine verschwinden wollen. So muß er sie eben "leider" umbringen, fast schon aus Versehen und im tiefsten Inneren nervt es Tom selbst. Hier liegt ein Krimi vor, in erstklassiger Manier geschrieben, niveauvoll, intelligent und mit einem Antityp von Mörder. Das eigene Wertegefühl wird schwer angekratzt, die Moralvorstellungen des Lesers werden ans Licht gezerrt und wenn man auch nicht wirklich einen Mörder verstehen will - so ist der Leser doch froh, wenn Tom jedesmal entwischen kann und es so eine Fortsetzung der Ripley-Reihe gibt !! Unbedingt lesen, für Krimifans ein Muß.

Hochklassig, genial - Krimi grotesk !
Hier wären noch mehr Sterne zu vergeben, als nur die möglichen 5 !
4

Mein erster Klassiker den ich zu Ende gelesen habe 😂♥️ Es war ruhig, aber unfassbar gut geschrieben. Ripley ist ein krasser Charakter und die psychologischen Abgründe haben mich gegruselt.

5

Klassiker Re-read, weil es einfach eines der besten Bücher ist, die ich kenne | Band 1/5 - Empfehlung für alle Bände.

Re-read 💚 Der talentierte Mr Ripley von Patricia Highsmith / Rezension ❤️ Hallo bookies, habt ihr schon Bücher der Autorin gelesen? Kennt ihr die Tom Ripley Reihe? Werbung, Überblick: - habe die Reihe schon oft gelesen - 1/5 Tom Ripley - Klassiker x psychologische Studie x Krimi - Erschienen 1955 - Deutsche Ersterscheinung unter dem Titel: Nur die Sonne war Zeuge Inhalt und Meinung Ich liebe dieses Buch und die gesamte Reihe, deshalb greife ich regelmäßig danach. Zum Inhalt: Tom Ripley, ein mittelloser Amerikaner und Trickbetrüger wird vom vermögenden Richard Greenleaf nach Italien entsandt, um seinen Sohn Dickie zu einer Rückkehr in die USA zu bewegen. Ein Fehler, wie sich später herausstellt. Tom infiltriert Dickies Leben wie ein tödlicher Infekt…. Atmosphäre, Handlung, Spannung - in diesem Buch stimmt einfach alles. Tom Ripley, nachweislich ein skrupelloser Krimineller, nimmt auch den Leser für sich ein. Man bangt und hofft mit ihm, was eigentlich gar keinen Sinn macht. Durch den Film ist dieses Buch erst recht berühmt geworden, aber nicht viele wissen, dass es 4 Folgebände zu der Geschichte gibt, die Band 1 in nichts nachstehen. Obwohl ich es fast auswendig kenne, ist es jedes Mal spannend. Es ist schwer, sich von gehypten Büchern abzuwenden und etwas anderes zu lesen, aber ich kann hier wirklich eine Leseempfehlung aussprechen. 5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Klassiker Re-read, weil es einfach eines der besten Bücher ist, die ich kenne | Band 1/5 - Empfehlung für alle Bände.
4

Ein absoluter Klassiker und deshalb habe ich zum Buch gegriffen. Ganz ehrlich: es hat mich ein wenig verstört. Ich war immer der Annahme, Ripley sei ein intelligenter Mann gewesen und wurde von der Geschichte echt überrascht. Das habe ich so nicht vorausgesehen und finde es aber sehr gelungen. Ein Klassiker, den man sicher gelesen haben muss - und für alle anderen ist er jetzt auch über Netflix zum schauen da.

Post image
4

Raffiniert und unterhaltsam

Spoiler! . . Tom Ripley ist ein wahnsinnig interessanter Hauptcharakter, ausgesprochen vielschichtig. Gerade, was Motive für seine Taten angeht, bietet sich so vieles an und viel scheint zu stimmen, aber nichts ist jemals eindeutig mit Tom Ripley. Ist er eifersüchtig auf Dickies Reichtum und will ihn deswegen umbringen? Will er sich endlich seiner Identität und seines Prestiges sicher sein, wie Dickie es ist? Sind es verletzte Gefühle aufgrund einer schiefgehenden Freundschaft? Obsession aufgrund unterdrückter Homosexualität? Der Leser ist in Ripleys Kopf, aber mit ihm wird ähnlich gespielt wie mit der Polizei und anderen aufklärenden Kräften. Mir persönlich hat das Spiel mit Identitäten und Ripleys unheimliche Obsession mit Besitztümern und Kleidungsstücken einen Schauer über den Rücken gejagt und das Buch hat mich definitiv überzeugt und unterhalten! Das Ende passt auch irgendwie.

4

Ärger im Paradies

Patricia Highsmiths Klassiker begeistert mit kurzweiliger Prosa. Es ist einer dieser Texte, bei der man durch die einfache, bildliche Sprache vergisst, dass man liest. Man geht ganz in der Lektüre auf und versinkt in der Stimmung des unbeschwerten La Dolce Vita. Wir erleben das dekadente und romantisierte Leben einer amerikanischen Oberschicht, die vor Langeweile und in Sehnsucht nach Unterhaltung und Kultur in Europa lebt. Dabei begleiten wir den namensgebenden Protagonisten Tom Ripley, einen aus einfachen Verhältnissen stammenden Tagedieb. Dieser wird durch eine zufällige Begegnung vom reichen Ehepaar Greenleaf damit beauftragt, deren in Italien lebenden Sohn zur Rückkehr zu bewegen. Kurzerhand reist Mr. Ripley nach Europa, wo er sich langsam in das Leben von Dickie Greenleaf einschleicht. Dieses besteht aus Sonnenbädern am Morgen, Margaritas am Mittag, Espressi am Nachmittag und Rotwein am Abend. Der Protagonist gewöhnt sich schon bald an diesen Lebensstil und stellt fest, dass er nie mehr ein anderes Leben führen möchte, als das von Dickie. Neid und Narzissmus bringen ihn schon bald dazu eine Tat zu begehen, die sein Leben dramatisch verändern wird. „Er hatte Dickie Freundschaft, Kameradschaft und Achtung dargebracht, alles, was er geben konnte, und Dickie hatte es ihm mit Undank und nun sogar mit Feindseligkeit gelohnt. Dickie warf ihn ungerührt in die Kälte hinaus. Wenn er ihn auf dieser Reise ermordete, dachte Tom, konnte er einfach einen Unfall vortäuschen. Er konnte ... Plötzlich hatte er eine brillante Idee: Er konnte Dickie Greenleaf werden.“ Das Lesen des Romans hat mir viel Spaß bereitet, allerdings hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Ripley ist weder ganz sympathischer Gauner, noch unmoralischer Narzisst. Auch kommt er hier sehr leicht mit seinen Taten davon. Weder italienische noch amerikanische Behörden, geschweige denn Ripleys Bekanntschaften sind anscheinend besonders scharfsinnig. Auch wenn der Fall mehr als offensichtlich ist, hat man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl dass jemand Ripley auf die Schliche kommt. Der Roman ist weder ein besonders guter Krimi, noch eine herausragende Charakterstudie. Dennoch ist der talentierte Mr. Ripley eine gute, leichte, unterhaltsame Lektüre, erzeugt schöne Bilder und einen schönen Vibe. Genau das richtige für den nächsten Strandurlaub, oder um sich in diesen hinein zu fühlen.

4.5

4,5/5 Klasse schreibstil, spannend mit gutem Ende

4.5

Ein Leben voller Sonntage

Für mich ist Der talentierte Mr. Ripley von Patricia Highsmith einer dieser Klassiker, die man seit ewigen Zeiten zwar auf dem Schirm hat, aber bisher nie zum Lesen gekommen ist. Glücklicherweise hat sich das geändert, als das Buch in unserem Buchclub vorgeschlagen wurde. Dieser atmosphärisch starke Krimi wirkt hell und sonnenbeschienen, getragen von seinen verschiedenen Schauplätzen, vor allem in Italien. Wir tauchen dabei in eine sehr wohlhabende, zugleich aber bemerkenswert substanzlose amerikanische Expats-Bubble ein. Dickie lebt ein Leben, das eher Pose als Substanz ist. Tom lässt sich hier als ästhetisch amoralische Figur lesen – jemand, der diese scheinbar intakte Idylle nicht nur stört, sondern ihre Leere sichtbar macht, indem er sie konsequent spiegelt und übersteigert. In diesem Sinne lässt sich eine gewisse Nähe zu Stawrogin aus Dostojewskis Die Dämonen erkennen, schließlich war Highsmith wohl auch begeisterte Dostojewski-Leserin. Tom begehrt Dickie, wobei dieses Begehren sozial und emotional nicht einlösbar ist, da seine Annäherungen auf Ablehnung und Distanz stoßen. Erst durch den Mord an Dickie verschiebt sich etwas Grundsätzliches: Die Beziehung kippt von unerreichbarem Begehren hin zu Aneignung. Nicht nur wird Dickies Leben nachgeahmt und seine Kleidung getragen, sondern seine Identität wird vollständig internalisiert und performativ fortgeführt. Der Mord kann damit auch als Punkt gesehen werden, an dem Tom erstmals eine stabile Form von Identität herstellen kann. In meinen Augen ist in diesem Roman für jeden etwas dabei: Der talentierte Mr. Ripley lässt sich als psychologische Charakterstudie lesen, aber auch einfach als spannende und wendungsreiche Kriminalgeschichte. Der Stil ist sehr flüssig und angenehm, sodass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte.

5

Für mich war es ein Reread des Buches. Erstmals gelesen habe ich es noch in der alten Übersetzung von 1971. Daher habe ich mich gefreut, nun die neue Übersetzung (Melanie Walz) lesen zu können; wobei diese bereits 2002 erstmals erschienen ist und nun in einer neuen Auflage 2024 erschienen ist. Dies im Zusammenhang mit einer Verfilmung auf Netflix, wo die Geschichte als Mini Serie zu sehen ist. Der Junge Tom Ripley verdingt sich sein Leben als Kleinkrimineller und Dokumentenfälscher in Boston, wo er mehr schlecht als Recht über die Runden kommt. Eines Tages bietet sich ihm die Chance, dieses karge Leben zu verlassen. In einer Bar spricht ihn ein älterer Herr an und stellt sich vor, als Mister Greenleaf. Dieser hat erfahren, dass Tom seinen Sohn Dickie gut kennt - was zwar nicht so ganz stimmt, von Tom jedoch nicht geleugnet wird. Dickie lebt seit einiger Zeit in einem kleinen Ort in Italien und weigert sich, nach Hause in die USA zurückzukehren, um dort das Unternehmen des Vaters zu übernehmen; er möchte lieber in Italien leben und das Leben genießen - zudem hat er sich der Malerei verschrieben. Da er ein eigenes kleines Vermögen besitzt, ist ihm dieses saloppe Leben problemlos möglich. Mister Greenleaf, bittet Tom nach Italien zu reisen und Dickie zu überreden, zurückzukehren; im Rahmen diese Auftrages werden ihm sämtliche Reisekosten und Spesen erstattet. Tom nimmt das Angebot an, da er hierin eine Chance sieht, sein tristes Leben hinter sich zu lassen; er reist nach Italien, um dort Dickie zu treffen. Er findet Dickie und nimmt Kontakt mit ihm auf, wobei dies sich schwieriger gestaltet, als zunächst gedacht. Denn Dickie zeigt sich spröde und abweisend und hat kein Interesse an einer Bekanntschaft mit Tom. Er verbringt seine Tage lieber - wie bisher - mit seiner Freundin Marge, einer Schriftstellerin, die er im Ort kennen gelernt hat. Marge sieht mehr in der Beziehung, für Dickie ist es wohl aber nur eine gute Freundschaft. Als Tom in Bezug auf seine Reise die Karten auf den Tisch legt und gleichzeitig versichert, er habe gar kein Interesse, Dickie zur Rückkehr zu bewegen, ist dieser so belustigt und erleichtert, dass er sich auf Tom einlässt. Nach und nach entwickelt sich etwas, wie eine Freundschaft; sie unternehmen Kurztripps in verschiedene nahegelegene Städte, besuchen Theater und Konzerte, gehen miteinander essen usw. Kurzum, Tom genießt mit Dickie La Dolce Vita! Dabei gelingt es Tom, durch Lügen und Intrigen, Marge immer mehr aus dem Leben von Dickie zu drängen - er treibt regelrecht einen Keil zwischen Marge und Dickie. Tom begeistert sich immer mehr für die Art und Weise, wie Dickie lebt er verliebt sich regelrecht in diese zwanglose Lebensart. Er stellt sich immer mehr vor, wie es wäre, Dickie zu sein. Eines Tages erwischt Dickie Tom dabei, wie er dessen Kleidung anzieht; Dickie ist außer sich und Tom versucht, ihn zu beschwichtigen. Doch ihm entgleitet die Situation. Dickie beginnt sich, von ihm abzuwenden. Da fasst Tom eine Entscheidung und schmiedet einen Plan, da es für ihn nur noch eine Möglichkeit gibt, das erstrebte Leben zu leben. Er muss zu Dickie werden; ergo muss Dickie verschwinden. Weiter möchte ich hier nichts verraten (in der Hoffnung, nicht schon zu viel gespoilert zu haben). Highsmith hat mit diesem ersten Band der Ripley-Reihe einen Krimi geschaffen, indem der Leser gar nicht unbedingt will, dass der Täter gefasst wird (ob er entkommt, verrate ich nicht). Vielmehr bangt man mit Ripley, der sich einmal mehr aus Situationen herauswindet, in die er sich selbst hinein manövriert hat. Und wenn er im Schlamassel steckt, dann immer für sein Vergnügen und seinen lockeren Lebenswandel. Denn darum geht es Ripley einzig und allein: Ihm soll es gut gehen, er möchte in den Tag hinein leben - lesen, wann er will, essen, wann er will, feiern, wann er will; und das auf Kosten der anderen. Denn sein titelgebendes Talent ist es, andere zu täuschen und zu manipulieren - er wird zum wahren Meister darin. Und da er auch eine gute Portion Glück am Start hat, gelingt es ihm ausgezeichnet - auch, wenn es manchmal doch sehr knapp ist. Ich empfehle dieses Buch (bzw. die ganze Reihe) all denjenigen, die auch den etwas anderen Krimi(mit bitterbösen Wendungen) lieben, der aber nicht von der Brutalität als solches lebt; was diesen Krimi so charmant macht, ist der junge Antiheld, der sich durch eine Widrigkeit nach der nächsten mogelt. Mit seinen Opfern sollte man jedoch nur wenig Mitleid haben - das hat Ripley auch nicht - erst dann macht es richtig Spaß. Von mir 5/5 Sternen und der Ratschlag, in Ruhe das Buch zu lesen und dann - wenn man denn möchte - in die drei bekannten Verfilmungen hineinzuschauen; die letzte ist die von NETFLIX. Als Miniserie konzipiert, ist sie wohl sehr erfolgreich - ich habe den ersten Teil geschaut und war enttäuscht, da Stimmung und Besetzung für mich alles andere als gelungen ist. Das ist jedoch nur meine persönliche Meinung. Wie auch immer: Das Buch lohnt sich sehr!

5

Für gut empfunden 😁

Habe die Netflix Serie dazu nie gesehen, muss aber sagen, dass ich das Buch echt gut fande. Es war einfach zu lesen und zu versehenen. Etwas leichtere Kost in meinen Augen, aber an sich eine gute Storyline, die nicht nur Spannung mit sich bringt, sondern auch ruhige Momente „in“ Italien/Europa.

4

Der sympathisch, unmoralische Gentleman Verbrecher

Tom Ripley will das süße Leben leben. Und was er dazu bereit ist zu tun versetzt den Leser immer aufs Neue in gespanntes Entsetzen

4.5

Übersetzt von Melanie Walz Okay. Stopp. Was ist hier gerade passiert? Warum bin ich gefühlt mit einem Düsenjet durch diesen Roman geflogen? Wieso lag dieses Buch so lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher, warum ist das mein erster Roman von Patricia Highsmith und- überhaupt- warum ist das mein erster Roman von Patricia Highsmith? Ich bin immer wieder erstaunt, dass immer wieder geniale Autor:innen durch mein mittlerweile doch sehr geschultes Leserinnenauge fallen. Geniale Autorinnen beispielsweise wie Patricia Highsmith, die praktischerweise ein sehr umfangreiches Lebenswerk hinterlassen haben und bei denen man anscheinend jetzt einiges nachzuholen hat. Und das ist doch auch das Schöne an Literatur, oder? Man entdeckt neue Autor:innen und ist dann ganz wild darauf alles zu lesen, was diese jemals geschrieben haben. Patricia Highsmith ist die Fundstelle des psychologischen Spannungsromans, bereits nach einigen Seiten war ich besessen von "Der talentierte Mr. Ripley". Glücklicherweise bislang von keiner Erfahrung filmischer Adaption geprägt, konnte ich mich ganz und gar in diesen grandios inszenierten Spannungsroman fallen lassen. In diese vielschichtige Geschichte, die so gut wie alles mit einem macht, was Romane dieser Art mit den Leser:innen machen sollen, aber noch einiges darüber hinaus. Ich ließ mich in die Irre führen, ich ließ mir eine ganze Palette unbehaglicher und verwirrter Emotionen auf den Rücken lagern, ich empfand Sympathie für Figuren und genau im nächsten Moment exakt das Gegenteil und irgendwo zwischen Irrsinn und absoluter Genialität schaffte es Highsmith dann irgendwie auch noch eine fast schon gemütliche Urlaubsatmosphäre in ihren Roman zu packen aber das wohl wichtigste erzählerische Mittel, das die Autorin hier ausspielt ist die Perspektive. "Der talentierte Mr. Ripley" wird komplett aus der Sicht von Thomas Ripley und damit eigentlich den Antagonisten der gesamten Geschichte erzählt. Dabei erfahren Highsmith Leser:innen alles über ihre Hauptfigur, jede kleinste und größte Emotion wird so detailliert wiedergegeben, dass etwas fast schon Unglaubliches beim Lesen geschieht. Man fiebert mit. Mit dem Betrüger, mit dem, der sich durch das Leben schummelt und eigentlich auf der Seite der Schurken und Bösewichte steht. Aber wie macht Highsmith das eigentlich? Wenn man sich noch nicht mit den literarischen Begebenheiten der Autorin auskennt, erfährt man unglaublich viel Lesenswertes im Nachwort des Romans von Paul Ingendaay. Für Highsmith gab es kein Gut und kein Böse, ganz bewusst ließ sie die angebliche Grenze zwischen diesen beiden Polen immer wieder verschwimmen. Ripley ist ein smarter und charismatischer Typ, man ist sich bewusst, dass er eigentlich ständig eine Rolle spielt und auch seine psychologischen Tendenzen machten mir nicht nur einmal Sorgen und doch schafft man es irgendwie nicht ihn komplett unsympathisch zu finden. Und so eine Figurenzeichnung in diesem Genre, in dieser literarischen Position, in der sich Ripley befindet, zu fabrizieren, das ist schon ein Meisterstück. Das Nachwort des Romans ist aber generell einen zweiten Blick wert, denn auch andere Interessante Aspekte, die mir persönlich während der Lektüre nicht aufgefallen sind, kommen dort zur Sprache. Ich bin indessen ganz ins Highsmith Universum gefallen, das nächste Buch ist bereits bestellt und ich habe das Gefühl, das könnte noch eine ganz große Autorinnenliebe werden. Besser spät als nie.

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5

Diesen Klassiker muss man einfach gelesen haben

Verfilmt mit Alain Delon Nur die Sonne war Zeuge diese Verfilmung fand ich etwas besser als die neue Verfilmung.

5

Ein toller Psychkrimi

Ripley, der talentierte Mr. Ripley ... habe ich bei Netflix gesehen und war total begeistert von der Serie. Immer wieder gingen mir die Bilder durch den Kopf. Passend, dachte ich und wie wird dann erst das Buch sein? Patricia Highsmith hat es geschrieben. Es wurde das erste Mal 1955 veröffentlicht. Beim Diogenes Verlag fand ich die aktuelle Veröffentlichung des Romans und steckte sofort die Nase in das Buch. Der talentierte Mr. Ripley Das Buch beginnt nicht ganz wie in der Serie. Der junge Tom Ripley wird von einem Mann in eine Bar verfolgt. Es stellt sich heraus, dass es der Vater von Richard Greenleaf ist. Ziemlich wohlhabend scheint der Werftbesitzer jedenfalls zu sein. Der alte Greenleaf möchte Tom dazu anstiften, seinen Schulfreund Richard nach Amerika zurückzuholen. Richard ist der Sohn des alten Greenleaf. Er lebt schon längere Zeit in dem wunderschönen italienischen Städtchen Mongibello, das liegt direkt am Meer in der Nähe von Neapel. Richard denkt nicht im Geringsten daran, nach Hause zurückzukehren. Tom, der sich mit Gelegenheitsjobs und kleinen Betrügereien über Wasser hält, ist erst gar nicht von der Idee angetan, findet sich dann aber ziemlich schnell in seiner neuen Rolle zurecht und sagt zu. Der alte Greenleaf bezahlt ihm ein Europaticket, besorgt ihm eine Kabine auf einem Ozeanriesen und gibt ihm Reiseschecks mit. Um Geld muss sich Tom nun keine Gedanken mehr machen. Und eine schöne Garderobe bekam er obendrein. In Italien angekommen, findet Tom schnell am Strand, seinen alten Schulfreund. Richard ist in der Gesellschaft einer jungen Frau. Am Anfang scheint es, dass Dickie (Richard) sich nicht an Tom erinnern kann, aber so langsam finden die jungen Männer zueinander. Tom macht den Fehler den alten Greenleaf zu erwähnen und hat schon die Befürchtungen Dickie würde sich von ihm distanzieren. Und doch scheinen die beiden jungen Männer sich anzuziehen. Wie weit würdest du gehen? Ich sagte ja schon, ich habe die Serie gesehen und kenne eigentlich schon das Ende und doch bin ich ganz fasziniert, was ich zwischen den Seiten noch alles gefunden habe. Ich weiß, wie weit Tom gehen wird. Und doch ist es noch einmal etwas gruseliger es zu lesen. Wenn man in die Rolle eines anderen schlüpfte, war das wichtigste, dachte Tom, Stimmung und Temperament des dargestellten beizubehalten und die entsprechende Mimik zu übernehmen, alles Übrige ergab sich von selbst. Seite 179 Das Buch hat mir auf jeden Fall gefallen! In der Serie nimmt man Gesten, Mimik und Taten von Tom wahr. Im Buch aber kann man lesen, warum er es tut. Sein komplettes Gedankenspiel ist greifbar. Und ja, wie weit würdest du selber gehen, wenn du plötzlich merkst, dass dich die ganze Welt ansieht und nicht übersieht, wenn dir Geld keine Sorgen macht. Wenn du begriffen hast, was Geld mit einem machen kann. Selbstbewusst nimmt sich Tom, was "ihm zusteht". Er belügt sich selber und andere und schlittert immer wieder an der Enttarnung vorbei. Nicht, dass ich Tom für seine Taten bewundern würde, ich finde nur, die Autorin Patricia Highsmith hat hier eine interessante Figur geschaffen. Aber nicht nur Tom auch der überhebliche Dickie und seiner Freundin, die graue Maus Marge, sind wunderbar gezeichnet. Ich habe das Buch noch mehr verschlungen als den Film. Rubi und ich geben dem Buch spannende 🐭🐭🐭🐭 Die Autorin Patricia Highsmith Patricia Highsmith ist 1921 geboren und hat einige gute Krimis geschrieben. Unter anderem unter dem Pseudonym Claire Morgan schrieb. Sie bevorzugte es, ihren Protagonisten als einen Durchschnittsmenschen zu beschreiben, der sich dann unglaublichen Verbrechen hingab. Viele ihrer Bücher wurden als Vorlage zu spannenden Filmen adaptiert. Alfred Hitchcock verfilmte ihren 1951 ersten veröffentlichten Roman Zwei Fremde im Zug. Die Übersetzung wurde von Melanie Walz gemacht. Sie hat einige Bücher von Highsmith übersetzt. Ein gutes Buch gewinnt nur durch eine gute Übersetzung.

Ein toller Psychkrimi
4

Tom Ripley - der Protagonist, der so unfassbar unsympathisch daher kommt & mit dem man dennoch mitfiebert. Bis zuletzt.

Highsmith schafft es im ersten Teil dieser Reihe ein Bild zwischen Hedonismus ohne Moral zu zeichnen, zwischen Egoismus in Kombination mit Selbsthass, zwischen Krimi und psychologischer Fallstudie . Man taucht ein in die verzweifelte Suche nach einem Neustart, stets nach dem amerikanischen Credo lebend: fake it till you make it. Ein Klassiker, der in keinem Italien Urlaub fehlen darf!

2

Oh man, ich musste mich durchquälen. Zieht sich wie ein Kaugummi.

4.5

Sehr unterhaltsam und kurzweilig, tolles Setting.

3

11.07.2024 Ich habe mich "pflichtbewusst" durchgequält...

Dieses Buch wurde in einem Buchclub vorgeschlagen- die Person war ganz hellauf begeistert vom Buch, vom Film, der Serie...Ich kann diese Begeisterung nicht verstehen.... Obwohl der Film mittlerweile vor 25 (!!! :-o) Jahren veröffentlicht wurde, habe ich ihn noch nie gesehen. Somit konnte ich tatsächlich meinem Prinzip treu bleiben, erst das Buch zu lesen bzw zu hören, bevor ich den Film sehe. Aber ich hatte tatsächlich die Schauspieler (Matt Damon, Gwyneth Paltrow) vor Augen beim Hören der Geschichte. Gert Heidenreich liest die Geschichte angenehm vor. Der Schreibstil hat mir auch gefallen. AAAAABER...... Die Charaktere waren mir ALLE durchgehend unsympathisch. Allen voran der Protagonist Tom Ripley hat mich so aufgeregt. Wieso kann er als junger, gesunder, pfiffiger Mann nicht Karriere machen, um an Geld zu kommen. Wieso muss er Unterschriften fälschen, Menschen betrügen, um seinen Lebensstandard zu erreichen, den er gern hätte... Und da reicht offenbar auch nicht gemütlicher Wohlstand.. Nein, es muss so sein, dass man genug Knete hat, nicht arbeiten zu müssen und in Saus und Braus das Leben zu feiern. Dickie hat mich auch genervt. Er lässt sich als erwachsener Mann von seinen Eltern finanzieren, das ist schon peinlich. Gut, er ist Künstler, da ist es bestimmt schwierig ausreichend Geld zu verdienen, wenn man noch nicht den Bekanntheitsgrad hat. Mich nervte aber seine nicht vorhandene Dankbarkeit. Selbstverständlich finde ich es nicht bei einem volljährigen Menschen, dass die Eltern weiterhin für sein Leben blechen, während er dieses auf Partys, in Restaurants verprasst. Dieses bedürftige Verhalten von Marge hat mir den Rest gegeben. Sie klammert sich an Dickie, der sich aber nicht sicher ist was er genau möchte...Man, sie ist eine Autorin, eine eigenständig denkende Frau, auch zu der Zeit, keine Hausfrau, deren Mann ihr sagt wie etwas zu sein hat und sie nur auf seine Anweisungen wartet. Warum verhält sie wie eine 16jährige, die das erste Mal verliebt ist und von nix eine Ahnung hat??? Ihr Buch hätte ich gern mal gelesen, was so eine Person anderen Erwachsenen über das Leben erzählen will. Dickies Eltern, die nicht verstanden haben, dass er nicht geboren wurde, um das zu tun was sie ihnen sagen, sondern ein eigenständiger Mensch mit eigenen Wünschen und Bedürfnissen ist und sie nicht das Recht haben ihm aufzuerlegen, wo er sein Leben zu verbringen hat. Alles sind erwachsene, unfassbar verwöhnte, irgendwie egoistische Menschen. Und wie tiefgründig und ehrlich die Beziehungen zueinander sind, sieht man dann am Ende... "Naja, dann ist es halt so, akzeptieren wir es mal." Ich habe mich häufig über die Figuren und den Verlauf der Geschichte aufgeregt, ganz besonders über die Dreistigkeit dieses Trickbetrügers. Ich hätte mich gefreut, wenn man wenigstens etwas über ihn erfahren hätte, was ihn mir ein wenig sympathischer gemacht hätte. So gebe ich wohlwollend 3 Sterne für den guten Schreibstil und die zugegeben spannende Geschichte, obwohl ich mir einen anderen Verlauf gewünscht hätte. (am Ende ein Sieg der "Gerechtigkeit"...)

5

Ein wirklich lesenswerter Klassiker, der unglaublich spannend ist.

5

Was Patricia Highsmith mit diesem Roman schafft ist erstaunlich. Man verfolgt die Geschichte eines cleveren, zugleich gescheiterten Amerikaners, der aus Verzweiflung über sein Scheitern zum Verbrecher wird. Voller Spannung verfolgt man seinen Weg durch das malerische Italien. Ich werde direkt im Anschluss den nächsten Teil zur Hand nehmen.

4

Tom muss schnell aus den USA verschwinden und hat Glück das der Vater eines früheren bekannten ihn nach Italien schickt um seinen Sohn zurück zu holen. In Italien merkt er wie angenehm das Leben sein kann und überlegt die Identität des anderen anzunehmen.Das ganze läuft natürlich nicht glatt und so ist er jetzt auf Glück und sein Improvisation Talent angewiesen. Es war spannend und man leidet auch mit ihm mit ich werde bei Gelegenheit auch die anderen Bücher lesen

1.5

Super geschrieben, aber es zieht sich. Für die heutige schnelllebigen Zeit sehr langatmig. Wer so etwas gerne hat, wird von diesem Buch begeistert sein. Ich war versucht, immer ein paar Seiten zu überschlagen, habe es aber nicht gemacht und bis zum Ende durchgehalten.

4

Ein Hervorragendes, streckenweise unangenehm zu lesendes Buch

„Mr. Greenleaf war ein so anständiger Zeitgenosse, dass er alle Mitmenschen automatisch für genauso anständig hielt. Tom hatte fast vergessen, dass es solche Menschen auf der Welt gab.“ S. 21 Auf dieser Prämisse baut Tom seinen Erfolg auf. Er lügt ohne Angst und so überzeugend, seine Mitmenschen an, dass es so scheint, er kommt damit durch. Dabei lässt Highsmith ihn in unangenehme Situationen reinlaufen, die einem alles zusammenziehen lassen, das man sich fast nicht traut, weiter zu lesen. Weil man als Leser gezwungen wird, durch die Brille eines Soziopathen zu sehen, der menschliche Gefühle wie Zuneigung oder Liebe nicht verstehen kann. Man muss trotzdem sagen, dass Highsmith sich das Ganze ab und an zurecht biegt, es kann in gewissen Situationen einfach passieren, dass es unlogisch wird und es einem aus seinem Lesegenuss rauszieht. Hat schon seine Jahre auf dem Buckel, das Buch. Geniales Werk, unangenehm in manchen Situationen, weil Ripley durchzieht und ganz selten der „konntest nur damals so machen“-Moment. Euch dann viel Spaß mit Ripley ^^

2

Ich hatte mir von diesem Buch definitiv etwas anderes erwartet.. Der Klappentext von "Der talentierte Mr. Ripley" hatte in mir eher das Bild eines düsteren Spannungsromanes entstehen lassen, bei dem klar ist, dass wir den Bösewicht verfolgen. Das tun wir zwar, doch die Handlung ist eher langsam und eintönig. Man begleitet Ripley auf Reisen, von einem Hotel zum Nächsten. Man hört sich die immergleichen Gedanken von ihm an ohne dass tatsächlich irgendetwas passiert. Die Geschichte tröpfelt so vor sich hin und ist letztlich viel zu konstruiert. Alles scheint sich immer wunderbar zu fügen, Zufälle ergeben sich und Ripley muss nicht viel tun, um immer wieder Glück zu haben. Spannung habe ich vergeblich gesucht.. Leider gar nicht meins.

4.5

Stilvoll, spannend, dazu die schöne Kulisse Italiens: Patricia Highsmiths Krimi-Klassiker macht auch heutzutage noch viel her. Von allen Büchern aus der Reihe das, was man gelesen haben sollte.

21. Abbruch

Nicht meine Sprachwahl die ich gerne lesen möchte.

5

Es gibt nicht viele Bösewichter in der Weltliteratur mit denen ich mehr mitgefiebert habe als mit Tom Ripley.

4.5

Toms actions shocked me and made me empathize with him at the same time? However the rational part of me cannot understand or empathize and rationalize his actions. Even if I understand his struggles with identity shown.I guess I don't have enough of a psychopath in me to do so. Couldn't put the book down so definitely lived up to the hype and deserves the stars.

5

Highlight Diesen Klassiker muss man einfach gelesen haben

Verfilmt mit Alain Delon also diese Erstverfilmung fand ich besser Die zweite ist auch nicht schlecht.

3

Verrückte Geschichte eher unspannend erzählt

Ich empfand den Schreibstil eher erzählerisch und ohne Spannungsbogen so dass es zwischendurch etwas langweilig wurde. Ich kannte den Film und die Serie noch nicht deswegen war ich unvoreingenommen und neugierig auf die Story. Hat mich nicht so ganz überzeugt. Dennoch kann man es gut lesen und die Geschichte ist natürlich total verrückt und einzigartig. Besonders cool wäre es denke ich gewesen das Buch um Urlaub zu lesen, im besten Fall in Italien. Ein Großteil des Buchs spielt nämlich in Italien.

5

Patricia Highsmiths Thriller erzählt die Geschichte des charmanten, aber skrupellosen Tom Ripley, der sich in Italien ein neues Leben erschleicht – mit tödlichen Konsequenzen. Mit kühler Sprache und psychologischer Tiefe zeichnet Highsmith das Porträt eines manipulativen Antihelden. Spannend, verstörend und literarisch brillant – ein Klassiker der psychologischen Spannungsliteratur.

4

Nachdem ich zuvor schon zwei Bücher von Patricia Highsmith gelesen habe, welche mir jetzt nicht so unbedingt gut gefallen haben bin ich komplett ohne Erwartungen an dieses Buch rangegangen. Und ich wurde mehr als positiv überrascht. Das Buch war super. Es gab keine längen wie bei den anderen Büchern, die ich von ihr gelesen habe. Es war einfach nur spannend. Man hat wirklich mitgefiebert obwohl man aus der Sicht des "bösen" gelesen hat. Es ist nicht direkt ein Krimi eher begleitet man eine gestörte Persönlichkeit und das Erschreckende ist, ich konnte komplett nachvollziehen wieso Ripley gehandelt hat wie er es tat. Auch wenn er vor Mord nicht zurück geschreckt hat.

3.5

Hat mich nicht umgehauen

Ich habe mir das Buch vor Langem gekauft, weil ich den Film super fand. Die Geschichte ansich gefällt mir auch sehr gut. Die Idee, den Mörder von Anfang an bereits zu kennen und ihn mit diesem Geheimnis zu begleiten ist klasse. Auch Tom Ripley und Dickie Greenfield haben mir sehr gut gefallen. Besonders Tom ist durch seine intellektuelle Art super gewitzt. Keiner wäre sonst mit dieser Geschichte durchgekommen. Allerdings hat mir der Schreibstil nicht gefallen. Bzw. ist Schreibstil wohl nicht ganz richtig, denn der ist sehr flüssig. Allerdings beschreibt die Autorin jedes kleine Detail, wodurch die Geschichte einerseits unnötig langgezogen ist und andererseits wenig Raum für Fantasie bleibt. Oft habe ich mir Dinge bildlich vorgestellt, ehe sie dann genau beschrieben wurden und mir mein Bild dadurch wieder kaputt gemacht wurde. Das fand ich sehr schade. Und daher reicht es auch leider nur für 3,5 Sterne, obwohl ich die Idee hinter der Story einfach grandios finde.

3.5

Habe das Buch gelesen weil ich die Netflix Serie sehr spannend fand und die Erzählweise und mir das Italien Setting sehr gefallen hat. Mit dem Buch war es etwas schwerer. Ich habe es schon sehr sehr lange aber wurde einfach nicht warm damit. Der Schreibstil ist was ganz anderes als was ich sonst kenne. Habe es irgendwann mal angefangen und nur so 80 Seiten gelesen und dann für einige Monate liegen gelassen. Vor ein zwei Wochen wieder angefangen und dann einfach so durchgelesen, weil es mich dann doch noch so gecatcht hat. Ich wurde warm mit dem Schreibstil und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Trotzdessen würde ich sagen, es ist etwas besonders geschrieben, aber wenn man erstmal dabei ist, liest es sich sehr gut :)

5

Das Buch ist wirklich sehr spannend und auf irgendeine Weise, ist mir Tom Ripley sogar ans Herz gewachsen. Ein wirklich gutes Buch und das Setting ist ein Traum!

5

Poah, echt doll, Patricia Highsmith schreibt, auch wenn es echt unangenehm ist, unglaublich gut. Lohnt sich sehr das mal gelesen zu haben. Zu großen Teilen wirklich sehr unangenehm beklemmend und großartig hedonistisch.

5

Zählt zurecht zu den großen Klassikern der Kriminalliteratur! Süffig geschrieben, lässt sich gut weglesen, ist dabei durchgängig raffiniert aufgezogen und spannend und lässt zugleich sehr stilvoll das Europa, insbesondere das Italien, der 1950er/60er Jahre aufleben. Und doch gibt es hinter der nur scheinbar schlichten Sprache Highsmiths, wie bei ihr fast immer, diese faszinierende Doppelbödigkeit, die raffinierten, psychologischen Abgründe in den grandios gezeichneten und zum Teil herrlich bösen Figuren. Highsmith konnte, wie kaum eine andere, grandiose, abgründige, schockierende Charaktere erschaffen und Tom Ripley ist sicher eine ihrer schillerndsten Figuren. Ich bin kein Freund von Fortsetzungsromanen, es sei denn, die Autorin ist Patricia Highsmith. Die Geschichte ihres Tom Ripley werde ich mit Sicherheit weiter verfolgen. Was für ein herrlicher Mörder! Was für ein spannendes, herrliches, wegweisendes und zurecht als Kultbuch gefeiertes Werk der Kriminalliteratur. Und was für eine Lesefreude! (Besonders im Sommer!) Leseempfehlung: unbedingt und für alle! Nicht nur für Krimifans! 10/10!!!

4

Nachdem ich zuvor schon zwei Bücher von Patricia Highsmith gelesen habe, welche mir jetzt nicht so unbedingt gut gefallen haben bin ich komplett ohne Erwartungen an dieses Buch rangegangen. Und ich wurde mehr als positiv überrascht. Das Buch war super. Es gab keine längen wie bei den anderen Büchern, die ich von ihr gelesen habe. Es war einfach nur spannend. Man hat wirklich mitgefiebert obwohl man aus der Sicht des "bösen" gelesen hat. Es ist nicht direkt ein Krimi eher begleitet man eine gestörte Persönlichkeit und das Erschreckende ist, ich konnte komplett nachvollziehen wieso Ripley gehandelt hat wie er es tat. Auch wenn er vor Mord nicht zurück geschreckt hat.

4

Hat mir grandios gut gefallen - kenne den Film nicht und so war es spannend und interessant, wie Mr. Ripley mit Identitäten jongliert hat - Außerdem mag ich dieses 50er Jahre Amerikaner-in-Europa-Gefühl. Einzig der Schluss hätte vielleicht noch nicht unbedingt der Schluss sein müssen (man hatte kurz vorher noch das Gefühl es spitzt sich zu und dann war plötzlich alles... - wie auch immer...) 9/10

4

Spannender Thriller mit überraschendem Ende. Absolut lesenswert.

3

Ich finde das Buch ist toll geschrieben, sehr bildhafte und eine schöne Sprache. Man mag gar nicht glauben, was Tom alles tut um jemand zu sein der er nicht ist und ein fremdes Leben zu leben. Allerdings finde ich die Geschichte etwas lang.

5

Spannender Krimi aus eigener Perspektive…

Protagonist oder Antagonist - bei Tom Ripley vermag man sich nicht entscheiden zu können. Was sich anfangs schon fast als leichte Romanze liest, entpuppt sich jäh als spannendes Katz-und-Maus-Spiel. Zeitloser Klassiker!

4

Konnte es nicht aus der Hand legen., obwohl ich die Geschichte schon in Grundzügen kannte. Fesselnd bis zur letzten Seite.

3

Man merkt dem Buch das Alter an, aber trotzdem gut geschrieben.

4

Great book 😮

I knew nothing at the beginning except he was a fraud (only from hearing about it). Everything came unexpected for me, which was so refreshing. And what a weird reason to go to Italy in the first place. The atmosphere and setting was beautiful and exactly what I was hoping for. His mind, thought patterns and tactics were wild to me. What a complicated, insecure and jealous human being. All this trades made him such an interesting main character. From the boat ride on it captivated me and I was all in since. What a great, well plotted, witty, exciting and in parts funny book!!!

5

Ein Klassiker und das zu Recht

Die Geschichte handelt von einem mäßig erfolgreichen Mann, der letztendlich aus Neid zum Mörder wird und das Leben eines anderen einnimmt. Ich habe es in der passenden Umgebung gelesen und es deshalb besonders toll gefunden.

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