Pi mal Daumen

Pi mal Daumen

Hardback
4.11421

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Description

Ausgezeichnet als Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen 2024

Bestseller-Autorin Alina Bronsky legt eine Komödie über zwei Menschen vor, die aus unterschiedlichen Welten stammen – und am Ende nicht mehr ohne einander sein wollen. Warmherzig, rasant und höchst unterhaltsam.

Sie begegnen sich zum ersten Mal in einer Vorlesung: Der hochbegabte Oscar ist 16, hat einen Adelstitel und ist noch nie mit der U-Bahn gefahren. Moni Kosinsky hat drei Enkel, mehrere Nebenjobs und liebt knalligen Lippenstift und hohe Absätze. Sie ist fest entschlossen, sich heimlich den Traum von einem Mathe-Studium zu erfüllen.

Doch im Hörsaal wird Moni für eine Putzfrau gehalten und belächelt. Wie kommt sie dazu, sich für eines der schwierigsten Fächer überhaupt einzuschreiben? Und woher kennt sie den berühmtesten Professor der Uni?

Bald muss nicht nur Oscar feststellen, dass Monis Verstand und Beharrlichkeit größer sind als ihre Wissenslücken. Denn Mathematik schert sich nicht um Fragen der Herkunft, des Alters und des Aussehens. Oscar dagegen kämpft mit dem Alltag und findet ausgerechnet in der warmherzigen Moni eine Vertraute, die seinem Leben eine entscheidende Wendung gibt. Bald verbindet die beiden Außenseiter eine Freundschaft, die niemand für möglich gehalten hätte.

Ein leichtfüßiger, raffinierter, tragikomischer Roman über eine schillernde Heldin und eine ungewöhnliche Freundschaft, die weit über Fragen nach der vierten Dimension und schlechtes Mensa-Essen hinaus durchs Studium und Leben trägt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
272
Price
24.70 €

Author Description

Alina Bronsky, geboren 1978, lebt in Berlin. Ihr Debütroman »Scherbenpark« wurde zum Bestseller und fürs Kino verfilmt. »Baba Dunjas letzte Liebe« wurde für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert und ein großer Publikumserfolg. 2019 und 2021 erschienen ihre Bestseller »Der Zopf meiner Großmutter« und »Barbara stirbt nicht«, 2024 folgte ihr Roman »Pi mal Daumen«, der als Lieblingsbuch der Unabhängigen ausgezeichnet wurde.

Characteristics

16 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
31%
59%
4%
0%
40%
9%
28%
47%
54%
57%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
71%
75%
65%
59%

Pace

Fast13%
Slow7%
Moderate80%
Variable0%

Writing Style

Simple63%
Complex0%
Moderate38%
Bildhaft (82%)Minimalistisch (27%)Poetisch (9%)

Posts

286
All
4

Eine schöne, unterhaltsame Geschichte. Es gab traurige Momente, aber auch sehr witzige Situationen. Ich fand den Aufbau sehr gut und vor allem, wie die Autorin hier mit Klischees und Vorurteilen gespielt hat. Manche Situationen fand ich etwas merkwürdig und sehr weit hergeholt und den Schluss (den Epilog) fand ich auch sehr seltsam, weil mir hier die Verbindung zwischen zwei bestimmten Personen fehlte.

4

Tolles Buch! Hier haben wir den hochbegabten, privilegierte Oscar (17 Jahre) und Monika (55 Jahre) die eher in schwierigen Verhältnissen lebt. Beide treffen in einer Vorlesung für ihr Mathematikstudium aufeinander. Und trotz der vielen, vielen Unterschiede wächst zwischen den zweien eine Freundschaft heran , welche beide in ihrer Persönlichkeit wachsen lässt. Ich fühlte mich an die Bücher von Ali Hazelwood erinnert, wobei hier der Spice wegfällt. Hat auch ohne super gut für mich funktioniert.

Alles wird durch Oscars Perspektive erlebt, der sich für das maßgebende, mathematische Genie hält. Das seine Sicht auf Moni( Monika) und alle anderen Nebenfiguren eher weniger verlässlich war in seiner Einschätzung, hat mir beim lesen große Freude bereitet. Ich bin so gar kein Mathematik Fan und fand es faszinierend Einblick in dieses Studium ( so ganz nebenbei) zu bekommen.

4.5

Witzige Dialoge und sehr gut zu lesen! Ich habe es sehr gemocht!

Wenn ich auch einige Passagen etwas unglaubwürdig fand, hat mich das Buch wahnsinnig gut unterhalten. Ich mochte Oscar und seinen unverstellten Blick auf die Welt und insbesondere die Mathematik. Seit seiner gut behüteten Kindheit in einem sehr wohlhabenden Elternhaus konnte er sich mit den kompliziertesten mathematischen Rätseln beschäftigen, keine Person aus seinem Umfeld konnten ihm bei seinen Gedankengänge folgen. Logische Schlussfolgerung, dass er mit 15 Jahren sein Studium der Mathematik in Berlin begonnen hat. Dort stieß er unfreiwillig auf die sehr kontaktfreudige Moni. Sie über 50, mehrfache Oma, bepackt mit Feuchttüchern, Windeln und Snackbox wich nicht mehr von Oscars Seite. Trotz all seiner Abschüttelungsversuche und verbalen Fehltritte (um nicht Beleidigungen zu sagen) kümmerte sie sich rührend um ihn, schaute, ob er genug aß und warm genug angezogen war. Im Laufe der Geschichte versteht man, warum Moni sich so rührend um ihn kümmert und was Monis Bruder Jan damit zu tun hat. Und auch Oscar hat in Monika Kosinsky eine Aufgabe gefunden: er will sie zu einem Abschluss in Mathematik bringen. Ich fand es bezaubernd, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt hat und wie sie aneinander gewachsen sind. Alina Bronsky hat einen humorvollen Blick auf ihre Protagonist*innen und schafft es, dass uns die Personen trotz ihrer Eigenarten und Schrulligkeiten ans Herz wachsen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung auch für all diejenigen, die Mathematik in der Schule abgrundtief verachteten - ich gehöre auch dazu.

5

Mathematikstudierende und wo sie zu finden sind

Ich wurde auf das Buch aufmerksam , durch meine Bibliothek, die es als Lesewoche zur Empfehlung ausgestellt hatten und mich sofort angesprochen hat. Lasst euch vom Cover nicht abschrecken - das Buch ist fabelhaft! Wir begleiten zwei Mathestudenten, die unterschiedlicher nicht sein können. Oskar ist 17, adlig und hochbegabt, und Moni ist 53 und für ein Studium komplett ungeeignet. Trotzdem - oder gerade deshalb - entwickelt sich zwischen den beiden eine besondere Freundschaft. Diese Geschichte hat mich mehr mitgenommen, als ich gedacht hätte. Die Charaktere haben es für mich gemacht. Ich habe sowohl Moni als auch Oskar so sehr ins Herz geschlossen! Man muss sich nicht unbedingt für Mathe interessieren, um die Geschichte zu mögen (auch wenn es manchmal lustige Easter Eggs gibt). Aber man bekommt tolle Einblicke, wie Leute, die Mathe studieren evtl. ticken könnten. Da wir alles aus Oskars Sicht lesen und seine Sicht der Dinge sehen, hat das Buch einen ganz besonderen Humor und Situationskomik. Ich musste mehrmals wirklich lachen (besonders bei der U-Bahn Szene). Große Empfehlung und für mich vielleicht sogar ein Jahreshighlight.

Mathematikstudierende und wo sie zu finden sind
5

Wirklich eine tolle Geschichte die zum Nachdenken anregt und einen lehrt: Man ist nie zu alt um seinen Träumen nachzugehen.

Sie begegnen sich zum ersten Mal in einer Vorlesung: Moni Kosinsky hat drei Enkel, mehrere Nebenjobs und liebt knalligen Lippenstift und hohe Absätze. Sie ist fest entschlossen, sich heimlich den Traum von einem Mathe-Studium zu erfüllen. Der Hochbegabte Oscar ist 16, hat einen Adelstitel und ist noch nie mit der U-Bahn gefahren. In der Not helfen sich die beiden Außenseiter- und begreifen bald, das sie nur gemeinsam weiterkommen können. ISBN:978-3-462-00425-0 Kiwi-Verlag

4

"Pi mal Daumen" ist eine amüsante und unterhaltsame Geschichte, erzählt aus der Perspektive von Oscar, einem mathematisch-hochbegabten, jungen Studenten, der die Bekanntschaft von Moni, einer 53-jährigen, dreifachen Oma macht. Ich fand es sehr kurzweilig die Beiden auf ihrem Weg durch das Studium zu begleiten. Alle Figuren (auch die Nebencharaktere) sind herrlich skurril gezeichnet und mit so manchem Klischee behaftet. Alles in allem ein kurzweiliger Roman, der mich bestens unterhalten hat - und man muss auch kein mathematisches Genie sein, um ihn zu genießen.

4

Das Buch habe ich in einen Rutsch durchgelesen, weil ich wissen wollte, was es mit Moni auf sich hat. Das Buch ist aus Sicht von Oscar geschrieben. Sprachlich gut erfasst ist die besondere Sichtweise, die er auf die Welt hat. Die Welt der Mathematik ist mir weitgehend fremd, so dass ich den Schluss glaube ich verstanden habe, es mir aber sehr fremd erscheint. Das kommt mir etwas überzeichnet vor, genauso wie die Personen und deren private Lebensumstände. Und doch habe ich das Buch gerne gelesen und empfehle es weiter.

4

Der hochbegabte, kontaktscheue 16jährige Oskar trifft im Mathestudium auf die quirlige Moni. Sie ist Anfang 50, Mama und Oma mit 3 Jobs, kümmert sich rührend um ihre drei Enkelkinder und möchte sich „nebenbei“ noch den Wunsch eines Mathestudiums erfüllen. Oskar fühlt sich Moni bei weitem überlegen und erwartet, dass diese bald das Handtuch werfen wird, aber es stellt sich heraus, dass Moni durchaus mit ihm mithalten kann. Moni nimmt Oskar menschlich unter ihre Fittiche, umsorgt ihn genauso wie ihre Enkel. Er lernt durch sie ein bisschen Empathie und knüpft zum ersten Mal Freundschaften. Oskar hilft ihr in mathematischen Fragen und bestärkt sie in ihrem Studium. Aus einer eher unfreiwilligen Lerngemeinschaft entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft. Alina Bronsky schafft es mit lockerem Ton kuriose Situationen zu erschaffen, die einen schmunzeln lassen. Ihre große Stärke sind die Charaktere, die sie sehr realitätsnah, nicht immer sympathisch, aber charmant und liebevoll zeichnet, so dass ich von Anfang an jede Menge Spaß mit dem Buch hatte. Voller Wärme beschreibt sie Moni und Oskar und lässt uns tief eintauchen in ihre Welt. Ein unterhaltsames Buch, das zum Nachdenken anregt und trotz des humorvollen Erzählstils auch sozialkritische Zwischentöne anklingen lässt. Das Buch wurde 2024 zum Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels gekürt. Absolut verdient!

5

Ich fand es einfach wunderbar! Ich liebe die Bücher von Alina Bronsky und dieses hier ganz besonders. Sie trifft den Ton und beschreibt geradezu liebevoll und einfühlsam die Lebenswelt, wie sie Menschen im Autismus-Spektrum oft erleben. In diesem Fall verknüpft mit einer besonderen Liebe und Begabung für Mathematik. Die Situationen sind oft komisch und dabei wiederum realistisch gezeichnet. Einfach wunderbar auf den Punkt. Ich habe viel gelacht und so Vieles wiedererkannt. Einfach wunderbar!

4

Nette Geschichte mit viel Humor

Dieses Buch glänzt durch eine gut gewählte Auswahl des Erzählers, die einem eine unterhaltsame Perspektive auf das Geschehen gibt. Gepaart mit guten Humor führte es für mich zu viel Spaß beim lesen. Lediglich zum Ende hin wurde das Buch aus meiner Sicht leider etwas schwächer.

4

Liebs

Mal wieder ein Buch über eine wachsende und innige Freundschaft zwischen jung und alt, deren Lebensrealitäten nicht verschiedener sein könnte. Wie Oscar und Moni sich mit Humor, aber auch Tiefsinnigkeit einander nähern, war so schön zu lesen, dass ich mich in beide Protagonisten auf ihre Art verliebt habe. Die Beiden konnten so viel voneinander lernen, aber auch als Leser hab ich richtig viel mitgenommen.

4

Toller ironisch witziger Roman. Zwei Charaktere wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten treffen beim Mathematikstudium aufeinander. Absolut kurzweilig.

4.5

Der hochbegabte, aber sozial absolut inkompetente Oscar (reiche Eltern, Adelstitel) beginnt mit 17 ein Mathematikstudium. Da einige Aufgaben nur als Partnerarbeit gelöst werden dürfen, bietet er Moni, einer dreifachen Großmutter mit mehreren Nebenjobs, die sich ihren Traum eines Studiums im höheren Alter erfüllen möchte, an, ihren Namen auch auf die Lösungen zu schreiben. Oscar beschließt, Moni als sein Wohltätigkeitsprojekt anzusehen. Doch schon bald wird deutlich, dass er sie mindestens so dringend braucht wie sie ihn. "Pi mal Daumen" ist eine tragikomische Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft und gleichzeitig ein Liebeslied auf die Mathematik (was mir persönlich schwerfällt, zu verstehen 😉). Was den Roman oft umwerfend komisch macht, ist, dass er komplett aus Oscars Perspektive erzählt wird. Dadurch werden seine abstrusen Vorstellungen über die Welt und andere Menschen als ganz normal dargestellt, was ihn in all seiner Schwierigkeit sehr sympathisch macht.

4

kurzweilig, witzig und ein sehr schöner schreibstil.

4

Als erstes muss ich mal vorwegnehmen, dass der Klappentext schon ziemlich viel verrät. Moni Kosinsky ist um die 50 und will ein Mathestudium durchziehen. Oscar, 16 Jahre, hochbegabt und aus gutem Hause, studiert ebenfalls Mathemathik und begegnet der schrägen Moni im Hörsaal. Bunt,schrill und etwas wirr kommt sie ihm vor. Wo ich zu Beginn der Geschichte noch der Meinung war das kann nicht gut gehen, und mir auch beide zum Teil nicht unbedingt sympatisch waren,wurde ich je weiter ich las ein absoluter Fan von Team Moni/Oscar. Mit einer richtig guten Dosis Humor erleben wir eine Geschichte über Freundschaft über Gesellschaftliche Norm hinweg, verpasste Träume und das es nie zu spät ist sich diese zu erfüllen. Daneben geht es natürlich sehr viel um Mathematik. Ich bin kein Mathegenie,aber trotzdem hat es mir Spaß gemacht.

5

Wieder ein Wohlfühlbuch

Moni und Oskar studieren beide im ersten Semester Mathe. Moni ist Mitte 50, Oskar 17. Die beiden kommen aus völlig verschiedenen Welten, das merkt auch Oskar schnell, als Moni das erste mal mit einem kleinen Kind bei der Vorlesung auftaucht. Die beiden entwickeln eine sehr interessante Dynamik, die nicht jedem gefällt. Gemeinsam erleben die beiden in diesem Buch viel zusammen. Die Charaktere sind fast alle sehr sympathisch und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Das war wirklich ein Premium Buch. ❤️

5

Ein wunderbarer Roman zum Lachen, Schmunzeln, Nachdenken, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.

Auch wenn es vorrangig um ein Studium in Mathematik geht, bilden die beiden Hauptpersonen Oscar und Monika das Grundgerüst dieses Romans, wobei Oscar der Erzählende ist. Hochbegabung trifft auf vermeintliche Mittelmäßigkeit bzw. Dummheit (lt. Oscar). Dabei erinnert Oscar in seinem Verhalten an den aus der Serie „The Big Bang Theory“ bekannten theoretischen Physiker Sheldon Cooper.

4.5

Ein gut zu lesender, amüsanter und auch nachdenklich stimmendender Roman für Zwischendurch über 2 Menschen unterschiedlichen Alters und Lebenssitationen, die sich in der Uni treffen und kennenlernen. Oskar eher ein Autist und Moni, eher schrill und auffallend, die sich einen großen Traum vom Mathematikstudimum mit über 50 Jahren erfüllen möchte. Trotzdem, dass beide aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen kommen freunden sie sich an, akzeptieren einander und helfen sich gegenseitig... Einfach ein netter Roman über die Menschlichkeit und das normale Leben...

4

Ein Buch über eine generationsübergreifende Freundschaft. Während der 16-jährige adelige Oscar keinerlei Lebenserfahrung hat und alle Privilegien dieser Welt hat (und sich dessen natürlich absolut nicht bewusst ist) versucht die 52-jährige Moni sich mit Kind, Enkelkindern und 3 Jobs durch das selbe Studium zu schieben. Die beiden entwickeln sich zu Freunden. Die Geschichte ist leicht geschrieben (super, weil ich bin krank und konnte trotzdem alles verstehen) und mit viel Humor. Auch die Handlung ist interessant und wird (anders als von mir erwartet) nicht langweilig. Lediglich der neurotische und privilegierte Oscar stört mich. Seine Charakterentwicklung hätte größer sein können.

4.5

Eine ungewöhnliche Freundschaft

In diesem Roman treffen wir auf zwei atypische Personen, Monika und Oskar, die sich während ihres Studiums kennenlernen. Monika ist eine selbstlose chaotische Person, die immer für andere da ist, während Oskar eher egozentrisch ist. Durch ihre Freundschaft lernen sie voneinander und wachsen als Personen. Die Geschichte ist ruhig geschrieben und konzentriert sich auf die Charakterentwicklung. Monikas Veränderung im Laufe der Geschichte ist überraschend. Die Story ist nicht besonders spannend, aber sie hat eine angenehme Atmosphäre, die das Herz erwärmt. Ab und zu gibt es auch humorvolle Momente, die das Lesen noch angenehmer machen. Insgesamt ist dieser Roman eine schöne Geschichte über Freundschaft und atypische Persönlichkeiten. Wenn du einen ähnlichen Roman kennst, der ruhig und humorvoll ist, der ohne Romantik und „spice“ auskommt… dann lass es mich bitte wissen. ☺️

5

Direkt im Januar ein Jahreshighlight. ⭐️ Ich habe an einigen Stellen gelacht, sowas kommt selten vor. Absolute Leseempfehlung.

4.5

Ich fand es echt toll, aber ich verstehe das Ende nicht🙊🙈. War Mr. Brown real?

4

Eine ungleiche Freundschaft

Erst war ich irritiert durch Oscars Verhalten bis dann sehr schnell klar was was eigentlich mit ihm "los ist" und ab dann hat es unheimlich viel Spaß gemacht. Unfreiwillig komische Reaktionen und Sätze seinerseits, bis hin ins absolut übergriffige was Moni aber bis zu einem gewissen Punkt stoisch erträgt... zwischendurch zieht es sich mal ein bisschen und dann kommt das Ende auf einmal ganz schnell. Für mich war es ein kleiner Wermutstropfen wie Moni gegen Ende ihr "Buntsein" etwas verliert... ist das nötig, kann man nicht auch als chaotisches Huhn eine echte Mathematikerin sein?

3

Nicht mein Buch Alina Bronsky‘s neuester Roman „Pi mal Daumen“ handelt von zwei Außenseitern. Der 16jährige, hochbegabte, adelige Oscar trifft in einer Mathematikvorlesung auf die 63jährige Moni, die sich mit dem Mathematikstudium einen Lebenstraum erfüllen möchte. Oscar hält die umtriebige, chaotische Frau zunächst für die Putzfrau und keinesfalls für eine Mathematikerin. Normalerweise werden Dilettanten ja auch gnadenlos ausgesiebt im Studium, doch Moni‘s Art rührt Oscar, und er beschließt ihr beim Fachlichen zu helfen. Auch Oscar profitiert von der patenten Alltagsmanagerin Moni, die notfalls ihre Enkel mit zur Vorlesung bringt. Die Geschichte wird aus Oscar‘s Sicht geschrieben, der zwar ein richtiger Mathe-Nerd ist, im Alltag und im Umgang mit anderen Menschen aber deutlich Nachholbedarf hat. So helfen sich diese beiden ungleichen Charaktere gegenseitig und werden Freunde. Leider, leider hat mich die Geschichte nicht ganz erreicht. Ich fand die Figuren stark überzeichnet und habe vielleicht den ein oder anderen Mathe spezifischen Gag nicht verstanden. Obwohl ich stellenweise wirklich Spaß hatte, hat mich die Autorin zwischendurch immer wieder verloren. Den Schluß der Geschichte mochte ich gar nicht. Schade, vielleicht waren die Erwartungen zu hoch. Es war nicht meine Geschichte, was natürlich ganz mein subjektives Empfinden ist. Für Viele war dieses Buch ein Highlight.

5

Eine schöne, kurzweilige Geschichte

Das Buch wurde dieses Jahr (2024) von den unabhängigen Buchhandlungen zum Lieblingsbuch gekührt. Es erzählt von der gemeinsamenen Geschichte von Oscar, einem sehr jungen Matheüberflieger mit autistischen Zügen, und Moni, einer 53-jährigen sympathischen Frau mit extremen Helfersyndrom. Oscar ist der Meinung, Moni ist sein Wohltätigkeitsprojekt und hilft ihr im Mathestudium, obwohl er definitiv weiß, dass sie es ja gar nicht schafft. Dabei merkt er nicht, wie sehr er eigentlich Moni selbst braucht in seinem Leben. Als Mathegenie fällt ihm der Rest des Lebens inklusive sozialer Interaktionen mehr als schwer. Die Geschichte ist aus Oscars Sicht geschrieben, mit seiner belustigenden Schwarz-Weiß-sachlichen Meinung sehr amüsant und sehr schön zu lesen gewesen.

4.5

Fand es genial. Alina Bronsky ist einfach die Meisterin der außergewöhnlichen Charaktere. Es war eine tolle Mischung aus The Big Bang Theory und Hausmeister Krause. 😂 Ich musste desöfteren herzhaft lachen. Ich liebe den teils sehr trockenen Humor in ihren Büchern. 🫶

4

Cool

Für andere ging es laut Rezessionen darum, sich im Alter Träume zu erfüllen.. Für mich ging es eher um Autismus und um Familiendynamik und Beziehungen. Das eine ü50 Dame studiert war für mich Nebensache..

Cool
5

Monika, Anfang 50 und Oskar, 16 Jahre, mit autistischen Zügen treffen beim Mathematikstudium aufeinander. Oskar, der Erzähler der Geschichte hält Moni zuerst für eine Putzfrau und kann es nicht fassen, dass Moni ihr Schreibzeug auspackt. Moni ihrerseits nimmt den Überflieger Oskar, der besessen von Mathematik ist, aber gern mal vergisst, zu frühstücken, unter ihre Fittiche. Ich habe das Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft sehr gern gelesen und habe oft lauthals gelacht, und damit meinen Mann und unsere Katzen erschreckt 🙀

5

Ein wunderbares Buch, das schnell zu lesen ist. Der Stil ist leicht und flockig, aber niemals trivial oder kitschig. Zwei Welten treffen aufeinander: der hochbegabte 17 jährige Oscar, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, und die 50-jährige Monika. Oskar ist Autist und hat eine ganz andere Sicht auf die Welt und auf die Kommunikation mit seinen Mitmenschen. Monika lebt in prekären Verhältnissen, wird von ihrer Familie ausgenutzt und bildet den Gegenpart. Beide treffen an der Universität im Studienfach Mathematik aufeinander. Wie sie sich annähern, wie sie beide voneinander lernen, ist herrlich dargestellt und hat mich oft zum Lachen gebracht. Dem Ende zu erscheint die Geschichte sogar etwas krimi-oder märchenhaft, je nachdem, welche Sicht man einnehmen möchte. Es hilft ein wenig Einblick in mathematische Prozesse und Formeln zu haben , aber auch ich habe es geschafft und ich bin absolut kein Fan von Zahlen und komplizierten Folgen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich das Ende mit Mister Brown richtig verstanden habe und die Pyramiden bleiben mir auf ewig ein Rätsel. Was den Verlag bewegt hat, dieses Cover zu wählen bleibt mir auch ein Rätsel. Davon nicht abschrecken lassen.

5

Witzig, warmherzig mit überraschendem Ende

Witzig, warmherzig mit überraschendem Ende
4

Kurzweilig und amüsant

Ein wenig Kurzweil hat mir Alina Bronsky mit ihrem Roman "Pi mal Daumen" beschert. Das Buch ist unterhaltsam, lustig und sehr süffig. Doch worum geht's? Oscar, 17 Jahre, adliger Herkunft, hochbegabt und scheinbar Autist, trifft auf Moni, Mitte 50, dreifache Oma, mit drei Jobs und der heimlichen Liebe zur Mathematik. Es ist der Beginn einer besonderen Freundschaft von der beide profitieren. Während für Oscar schon immer feststand, dass er Mathematik studieren möchte und mit 17 der jüngste Student der Uni ist, erfüllt sich Moni mit diesem Studium einen geheimen Traum. Moni ist eine echte Überoma, die sich gerne um die Probleme anderer kümmert und die Oscar quasi direkt adoptiert. Oscar hingegen, der lieber allein ist und allein arbeitet nimmt sich Moni quasi an, da der Prof eine Gruppenarbeit unumgänglich macht. So sieht sich Oscar anfangs als Monis Mentor, doch schnell merkt er, dass er gar nicht mehr ohne Moni kann. Die Geschichte wird aus Oscars Sicht erzählt und das ist wirklich schlau überlegt, denn dadurch entsteht eine ganz besondere Art von Humor. Oscars Sichtweise auf Menschen und das Leben ist schon sehr speziell und brachte mich oft zum Schmunzeln. Generell hat mir die Ausarbeitung der beiden Hauptcharaktere sehr gut gefallen, wenn sie natürlich auch überspitzt dargestellt werden, aber das macht hier auch den Humor aus. Bronskys Schreibstil tut sein übriges und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Das Einzige, das mir hier sehr gefehlt hat, waren ein paar mathematische Spielereien. Ja, die zwei, drei kleine kleine Spielchen tauchen auf, aber irgendwie hätte ich mir mehr davon gewünscht. Fazit: Es ist nicht Hochtrabendes, aber eine wirklich kluge und humorvolle Geschichte, die ich gern gelesen habe.

Kurzweilig und amüsant
5

Eines meiner Lieblingsbücher!

Ein wunderschöner Roman, der einem das Herz wärmt. Die Charaktere sind wundervoll gezeichnet und ich wünsche mir auch eine Moni in meinem Leben.

5

Mathematisches Genie trifft auf Leben… tolles Buch

Mathematisches Genie trifft auf Leben… tolles Buch
4

Nette Story für zwischendurch. Eine Geschichte mit zwei sehr unterschiedlichen Hauptfiguren, die sich eigentlich nie hätten gegebenen können. In mitten der Universität studieren Moni und Oscar Mathematik. Oscar 17 und Moni 53. Diese zwei lernen sich langsam kennen. Oscar ist hochbegabt und findet sich nur in strengen Strukturen zurecht. Moni dagegen hat drei Jobs eine fördernde Familie und kaum Zeit fürs Studium. Jeder schwärmt von dieser Geschichte und ich fand sie auch richtig süß und ich glaube ich habe die Message dahinter nicht verstanden. Aber es war nett.

4

Gelungene "Gleichung" zwischen zwei gänzlich unterschiedlichen Figuren, aus interessanter Perspektive erzählt aber mit zu kurzer Auflösung!

4

Zu Recht das Lieblingsbuch der Unabhängigen, auch wenn ich selbst weiterhin einen anderen Sieger gesehen hätte. Ein wirklich kurzweiliges Lesevergnügen, das man fast jedem/ jeder empfehlen kann!

Ich hätte „Pi mal Daumen“ von Alina Bronsky wahrscheinlich nicht gelesen, wäre es im letzten Jahr nicht das Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen geworden. Als es aber verkündet wurde, war ich ziemlich entrüstet, fand ich doch „Der Bademeister ohne Himmel“ grandios gut und hätte im Traum nicht gedacht, dass ein anderes Buch auch nur den Hauch einer Chance gegen den „Bademeister“ haben könnte….egal ob ich es gelesen habe, oder eben nicht! 😊 Als ich über diesen Schmerz hinweg war (und ihr seht, es hat ne Weile gedauert), wurde ich dann doch neugierig, was es mit „Pi mal Daumen“ auf sich hat.   Und was soll ich sagen? Ich verstehe, warum das Buch den Titel abräumen konnte. Es ist ein Buch für alle! Eines, das man der Oma, der besten Freundin, Tante oder auch dem (Mathe)studenten aus der Nachbarschaft in die Hand drücken kann mit den Worten „Lies das, du wirst es mögen!“ Es ist unglaublich unterhaltsam, locker geschrieben und es fehlt auch nicht an sozialkritischer Thematik. Zugegeben, man muss großzügig an dem ein oder anderen Klischee vorbeilesen und darf auch nicht erwarten, dass es in die tiefsten Tiefen eines Themas vordringt und diese aus allen Blickwinkeln beleuchtet. Da kommt es klar auf den eigenen Anspruch an Literatur an.   Ich für meinen Teil habe die Lektüre sehr genossen. Ich konnte lachen, mitfiebern, fast ein Tränchen verdrücken, mitfühlen und manches (Mathe) nicht verstehen. Tatsächlich bin ich auch ziemlich durchgerauscht, weil ich schon wissen wollte, wie es Moni und Oscar ergehen wird. Ich würde es allen empfehlen, die einen wunderbar guten Unterhaltungsroman suchen, und das ist bitte nur positiv zu verstehen. Auch das viel besprochene (und kritisierte Ende) finde ich sehr gelungen und mag, was die Autorin aus der sehr logischen Geschichte an dieser Stelle daraus gemacht hat.   Menschen, die gern im Kleinklein suchen und kritteln und alles ganz genau wissen wollen, denen würde ich hier eher abraten.   Also: Zu Recht das Lieblingsbuch der Unabhängigen, auch wenn ich selbst weiterhin einen anderen Sieger gesehen hätte. Ihr wisst schon, was ich meine 😊

5

Erneut ein großartiger, vielschichtiger Roman der Autorin 😊👌

Der adelige Oscar ist 16, hochbegabt und weltfremd. Moni Kosinsky ist dreifache Oma, liebt knallige Outfits mit dem dazupassenden Lippenstift und versucht, mit drei Jobs über die Runden zu kommen. Oscar und Moni begegnen einander in einer Vorlesung an der Uni. Für Oscar war schon immer klar, dass er Mathematik studieren würde, Moni erfüllt sich mit diesem Studium hinter dem Rücken ihrer Familie einen Traum. Obwohl die beiden unterschiedlicher nicht sein könnten, bauen sie eine Verbindung zueinander auf, die jedem von ihnen durch dieses Miteinander neue Wege aufzeigt. "Barbara stirbt nicht" von Alina Bronsky fand ich ja bereits großartig und mit diesem Roman habe ich schon länger geliebäugelt. Aufgrund mehrfacher Empfehlungen also gekauft, gelesen, geliebt! 🥰 Was für ein ungemein kluges Buch (und das hat nichts mit den mathematischen Ergüssen darin zu tun), das Bronsky uns hier beschert! Einfach meisterhaft, wie sie zwischen den Zeilen lesen lässt, während man in Oscars Gedankenwelt und seine Sicht auf seine Umgebung abtaucht und man im Laufe der Zeit beginnt zu verstehen, in welcher Welt Oscar lebt und warum er seine Umwelt so wahrnimmt, wie er das tut. Die kurzen mathematischen Passagen tun dem Lesevergnügen keinen Abbruch (was bin ich froh, dass ich damit nach der Matura nie wieder zu tun hatte! 😳😅), wobei der Mathe-Prof meiner Tochter bestimmt mehrfach Schluckauf hatte, weil ich während des Lesens sehr, sehr oft an ihn denken musste ("Das braucht ihr nur, wenn ihr mal Mathe studiert!"☝️). Humorvoll und mit grandiosen Fußnoten versehen, erzählt die Autorin eine Geschichte, die unterhält, bewegt und berührt. Ein unvergessliches Buch, bei dem am Ende manches offen bleibt, was in diesem Fall jedoch gut passt und das Ende noch intensiver erscheinen lässt. Großartig! 👌

Erneut ein großartiger, vielschichtiger Roman der Autorin 😊👌
5

Jahreshighlight!!

Oscar, 16-Jähriger, hochbegabter, aber alltagsuntauglicher Mathenerd und Moni, Mitte 50-jährig, in schrillen Outfits, ausgestattet mit diversen Enkeln und Nebenjobs, lernen sich in der Erstsemester- Vorlesung des Mathestudiums kennen. Gegensätzlicher können zwei Außenseiter eigentlich nicht sein. Dieser ironische, witzige, schlaue Roman hat wirklich alles, um seine Leser glücklich zu machen, eine ungewöhnliche, unterhaltsame Story, schräge, toll skizzierte Charaktere, 2 sympathische Protagonisten in einer warmherzigen Freundschaftsgeschichte... Fazit: alle unbedingt lesen!!

4

In der originellen und witzigen Geschichte dreht sich alles um Familie, Freundschaft, Gefühle, Zukunft und Vergangenheit. Und um Mathematik. Ich hatte viel Spaß beim Lesen.

4

Lustig, schräg und schnell "wegzulesen". Hat wirklich Spaß gemacht 😁 mal was leichtes und amüsantes! Und das meine ich als großes Kompliment 🥰

4.5

Eine wunderbare Freundschaft

„Pi Mal Daumen“ ist ein richtiges Herzensbuch, obwohl Mathe kein unwesentlicher Teil der Geschichte ist - oder gerade deshalb? Das 16 Jährige Genie Oscar und die 53 jährige Moni, dreifache Omi und vollbeschäftigt mit drei Jobs, haben auf den ersten Blick nichts gemeinsam und finden doch am ersten Tag in der Vorlesung zueinander. Es eint sie die Liebe zur Mathematik. Oscar wird von der quirlig liebenswerten Moni quasi als Enkel adoptiert und Oscar versteht sich als ihr Mentor, ohne den sie nicht bestehen könnte. Doch je mehr Semester verstreichen, desto mehr begreift er, dass er nicht mehr ohne Moni kann. Sie hat sein Leben auf eine wundervolle Weise verändert und berührt. Am Ende schließt sich der Kreis und die schicksalshafte Verbindung der beiden wird offenbart. Das sorgt noch Mal für Gänsehaut. Nicht alle Kapitel haben mich vollends überzeugt, aber Moni und Oscar umso mehr. Ich habe sie beide ins Herz geschlossen.

Eine wunderbare Freundschaft
5

Ein wundervoller Roman, dem ich durchaus auch mehr Sterne geben würde ⭐️ Ein Roman der ermutigt, Träume zu leben, Hilfe anzunehmen und andere in ihren Stärken zu sehen und zu unterstützen.

Ich mochte die Geschichte um Moni und Oskar sehr und fand die Erzählung aus Sicht des hochbegabten Oskar super witzig und authentisch. Den Protagonisten habe ich mich beim Lesen sehr nah gefühlt und mich über ihre Entwicklung gefreut.

5

Eine wirklich tolle Geschichte, die an einigen Stellen zum Schmunzeln einladen. Moni und Oskar so unterschiedlich sie auch sind ergeben im Ganzen ein toller Team. Ich habe es als Hörbuch gehört und würde es jederzeit wieder hören.

4.5

Finde die Schreibweise und den Humor genial und ist mal ganz was anderes. War auch ganz kurzweilig und schnell zu lesen und ich habe zwischendrin immer wieder gelacht. Den halben Stern Abzug gibt es für mich weil das Ende dann sehr abrupt und für mich etwas komisch und nicht nachvollziehbar war. Da hätte ich mir gern noch 100 Zeiten mehr gewünscht um dem Ganzen noch einen würdigen Abschluss zu geben.

4

Alina Bronsky schafft es immer wieder, dass mir eher skurile, nicht immer sympathische Charaktere im Laufe des Buches ans Herz wachsen. Wundervoll!

5

Alina Bronskys Roman "Pi mal Daumen" ist eine charmante und berührende Geschichte über zwei ungleiche Menschen, zwischen denen sich entgegen aller Wahrscheinlichkeit eine Freundschaft entwickelt. Oscar, ein Teenager mit Autismus-Spektrum-Störung, und Moni, eine Frau Mitte 50, die sich spät entschließt, Mathematik zu studieren, bilden ein unwahrscheinliches Paar. Bronsky gelingt es hervorragend, Oscars Perspektive darzustellen und dabei seine besonderen Stärken und Herausforderungen einfühlsam zu beleuchten. Moni, die anfangs von Selbstzweifeln geplagt ist, gewinnt durch ihre Freundschaft zu Oscar an Selbstvertrauen und entdeckt neue Seiten an sich selbst. Die Autorin schafft eine warmherzige Atmosphäre und lässt den Leser an den Höhen und Tiefen der beiden Protagonisten teilhaben. "Pi mal Daumen" ist ein unterhaltsamer Roman, der zum Nachdenken anregt und zeigt, wie unterschiedlich Menschen sein und trotzdem eine tiefe Verbindung zueinander aufbauen können.

5

Ein Buch, dass der Seele gut tut und erst noch wunderbar unterhält.

4.5

Erfrischend kurzweilig

Das Buch hat mich von Beginn an unheimlich gut unterhalten. Der Erzählstil und die Sicht des Erzählers sind erfrischend anders und trotzdem kann man sich irgendwie in die Perspektive einfühlen. Bronsky schafft es meisterhaft, eine ungewöhnliche Stimme zu gestalten, die mal humorvoll, mal nachdenklich, aber immer unterhaltsam ist. Die Figuren sind wunderbar gezeichnet – authentisch, schrullig und mit Ecken und Kanten. Sie wirken so lebendig, dass man sie beim Lesen förmlich vor sich sieht. Pi mal Daumen ist ein kurzweiliges, intelligentes und charmantes Buch, das ich jedem ans Herz legen kann, der ungewöhnliche Erzählstimmen und liebenswert schräge Figuren mag.

Erfrischend kurzweilig
4

1. Platz der unabhängigen Buchhandlungen

Jedes Jahr freue ich mich auf den Gewinner. Meistens habe ich deren Shortlist schon fertig und überlege, ob ich „einverstanden“ bin. Dieses Jahr ist komisch. Das Buch hatte ich mal ganz kurz gesehen, aber mehr auch nicht. Direkt gekauft und gestartet und dann… fast Ratlosigkeit. Es ist gut, aber so normal… wieso hat das gewonnen- keine Ahnung. Man kann es ganz gut lesen, vielleicht deshalb?!

4

Dieses Buch wird durch die tollen Protagonist:innen lebendig. Einzigartig, eigenartig, humorvoll und sehr unterhaltsam.

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