Open Hearts

Open Hearts

Paperback
3.343

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Description

Nach einer überraschen Trennung findet sich Misty unversehens in ihrem alten Kinderzimmer in Brighton wieder. Auf einer Dating-App lernt sie Christopher kennen - klug, charmant - aber in einer offenen Beziehung. Eigentlich ein No-Go für Misty, doch weil sofort eine heftige Anziehung da ist, machen sie einen Deal: Sechs Wochen treffen sie sich unverbindlich und ohne Drama. Einfach, damit Misty wieder ins Dating-Game kommt. Doch dann verschwimmen die Grenzen. Und während Misty herausfinden will, wie man liebt, ohne sich selbst zu verlieren, merkt sie: Erwachsenwerden ist kein Ziel, sondern ein ständiger Neuanfang. Und Liebe hält sich selten an Regeln.

»Ein witziger, zutiefst einfühlsamer Roman über Verlangen, Verbindlichkeit und die drastischen (manchmal fragwürdigen) Maßnahmen, die wir ergreifen, um uns selbst auszuweichen. Dunn schreibt mit einer Ehrlichkeit und Intimität, die beängstigend wäre, wenn das Buch nicht gleichzeitig so unterhaltsam wäre.« MORGAN DICK, Autorin von Mickey und Arlo

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Paperback
Pages
336
Price
17.50 €

Author Description

Bevor Roxy Dunn Romanautorin wurde, war sie 10 Jahre lang als Schauspielerin und Autorin für Theater, Film und Fernsehen tätig. Sie arbeitet außerdem als Drehbuchautorin und ist Absolventin des BBC Comedy Room. Ihre Show USELESS MILLENNIALS wurde von BBC Radio 4 ausgestrahlt. OPEN HEARTS ist ihr zweiter Roman.

Posts

10
All
2

Die Story konnte mich gar nicht erreichen. Ich fand beide hauptprotsgonisten extrem oberflächlich undaufgesetzt. Leider gar kein Buch für mich

3.5

Ein Roman, der sich auf eine interessante Protagonistin auf der Suche nach sich selbst konzentriert und dabei ohne unnötigen Kitsch auskommt

Worum geht’s? Nach der Trennung von ihrem Verlobten zieht Misty wieder bei ihrer Mutter ein und weiß zunächst gar nicht mehr, wo sie im Leben steht. Dann lernt sie Christopher auf einer Dating-App kennen. Christopher lebt in einer offenen Beziehung, etwas dass sich Misty gar nicht vorstellen kann. Dennoch lässt sie sich auf dieses Experiment ein. Wie war’s? Open Hearts war für mich kein klassischer Page Turner, sondern eine Geschichte, die man langsam verdaut und die nachhallt. Roxy Dunn schreibt wunderbar schnörkellos. Sie verliert sich nicht in Beschreibungen, sondern trifft den Kern und das immer wieder mit einer Prise Humor. Ein interessantes gestalterisches Merkmal, das sie nutzt, ist der regelmäßige Wechsel zwischen direkter und indirekter Rede. Während dies dem Schreibstil eine eigene, beobachtende Note verleiht, hat es für mich an einigen Stellen eine Distanz aufgebaut, an denen ich mir mehr Unmittelbarkeit gewünscht hätte. Misty und ihre Suche nach dem „Mehr“ im Leben bilden das Herzstück. Ich mochte sie als Protagonistin sehr gerne. Sie ist ehrlich, aufgeschlossen, klug und reflektiert. Insofern hat es mich etwas traurig gemacht, dass sie Christopher auf ein Podest stellt und sich im Vergleich kleiner macht. Christopher dagegen wirkt eher kontrolliert. Dadurch ist ihre Beziehung für mich nicht immer greifbar. Das schadet der Handlung jedoch nicht, da nicht die Romantik im Vordergrund steht, sondern vielmehr die individuellen Gefühle, die emotionale Abhängigkeit und die Machtstrukturen in dem Beziehungsgeflecht zwischen Misty, Christopher und seiner Partnerin Sara. Mistys Entwicklung zum Ende finde ich sehr gelungen und glaubwürdig dargestellt. Was mir besonders gefällt, ist dass gängige gesellschaftliche Konventionen hinterfragt werden. Es gibt kein richtig oder falsch und keine Beziehungsform wird romantisiert oder verurteilend dargestellt. Open Hearts ist für mich ein Roman über Selbstfindung und die Komplexität von Beziehungen. Wer charaktergetriebene Erzählungen und ein ruhiges Erzähltempo mag, wird hier auf seine Kosten kommen.

Ein Roman, der sich auf eine interessante Protagonistin auf der Suche nach sich selbst konzentriert und dabei ohne unnötigen Kitsch auskommt
4

Total witzig und trotzdem realistisch und tiefgründig!

Mir hat der Einstieg in Mistys Geschichte richtig gut gefallen: dieses Gefühl nach einer Trennung neu anfangen zu müssen und dabei erstmal herauszufinden, wer man eigentlich ist und was man selbst möchte, war wirklich authentisch dargestellt, so als wäre es mir von einer Freundin erzählt worden. Generell mochte ich den Schreibstil total, weil man total nah dabei war und ihre Gedanken und Gefühle mitfühlen konnte. Allerdings hat sich Misty dann leider in meinen Augen an den falschen Dingen verhakt und teilweise naiv gehandelt, was es mir dann schwer gemacht hat mich in sie hineinzuversetzen, trotzdem (oder gerade deshalb) hat sich in mir eine gewisse Wut und ein „Ich-will-Dich-gern-schütteln-“-Gefühl geregt, das mich zum weiterlesen gezwungen hat! Durch Mistys verpeilt-sympathische Art hat mich das Buch total amüsiert und trotzdem auch in einer Weise berührt und zum Nachdenken angeregt. Außerdem hat es ganz wunderbar aufgezeigt, dass Erwachsenwerden und Lieben Prozesse sind, die eben nicht linear und regelkonform verlaufen! 💭 ⭐️ F A Z I T Eine tolle Geschichte über Selbstfindung, persönliches Wachstum, Liebe und das Für-Sich-Selbst-Einstehen, die zum Nachdenken anregt und viel mehr mitbringt, als nur eine Liebesgeschichte! Mir hat’s richtig gut gefallen, allerdings ist es für mich kein Must-Read oder Highlight. Trotzdem gibt‘s 4 ⭐️ ! Definitiv ein Buch, das ich meinen Freundinnen, die gerade eine Trennung durchlaufen oder in der Dating-Phase befinden, nahelegen werde! 😬

3

Positiv hervorheben möchte ich zunächst den angenehm flüssigen und sehr zugänglichen Schreibstil von Roxy Dunn. Die Sprache ist klar und unkompliziert, sodass ich ohne Mühe in die Geschichte eintauchen konnte. Weder sperrige Formulierungen noch langatmige Sätze haben den Lesefluss gebremst. Wesentlich schwerer fiel es mir allerdings, einen Zugang zu den Figuren zu finden. Insbesondere Barney, Christopher, Mistys Mutter, Erica sowie Beth und Jon blieben für mich konturlos oder hinterließen keinen sympathischen Eindruck. Letztlich hatte ich bei fast allen Charakteren Schwierigkeiten, eine echte Verbindung aufzubauen. Auch Misty selbst blieb für mich lange schwer greifbar. Zwar empfand ich Mitgefühl für ihre Situation und wünschte ihr ein liebevolleres, unterstützenderes Umfeld, doch zugleich wirkte sie stellenweise naiv. Dadurch fiel es mir nicht immer leicht, ihre Entscheidungen nachzuvollziehen. Im weiteren Verlauf verstärkte sich mein Eindruck. Richtiges Lesevergnügen wollte sich einfach nicht einstellen und eine tiefere emotionale Bindung blieb aus. Besonders Christopher löste bei mir starke negative Reaktionen aus. Seine Art hat mich regelrecht wütend gemacht. Das Ende wirkte zwar überraschend „wholesome“ und versöhnlich, konnte für mich jedoch nicht mehr entscheidend zur Gesamtwirkung beitragen. Unterm Strich hat das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Mehr als einmal war ich versucht, das Buch abzubrechen. Sprachlich durchaus gelungen, konnte mich der Roman inhaltlich und hinsichtlich der Charaktere nicht überzeugen. Auch die Umsetzung der Thematik empfand ich als wenig stimmig und einige Entwicklungen wirkten unlogisch.

3.5

OPEN HEARTS von Roxy Dunn war wirklich witzig - vor allem wegen der super witzigen Charaktere. Erica ist dabei ganz klar meine Favoritin. Bei Misty bin ich ein bisschen hin- und hergerissen: Manchmal ist sie echt etwas anstrengend, aber gleichzeitig hat sie so einen speziellen Humor und macht im Laufe der Story eine schöne Entwicklung durch. Besonders lustig sind auch die „Therapiesitzungen“, die sie mit sich selbst führt. Generell sind die Dialoge einfach unterhaltsam und machen das Buch zu einer guten, lockeren Lektüre.

2.5

Holpriger Start, lohnenswerte Themen

In Open Hearts geht es um Misty, die nach dem Ende ihrer achtjährigen Beziehung plötzlich vor einem kompletten Neuanfang steht. Zwischen Rückzug ins familiäre Umfeld, Selbstzweifeln und neuen Dates versucht sie herauszufinden, wer sie ohne Partner an ihrer Seite eigentlich ist. Als sie sich auf einen Mann einlässt, der in einer offenen Beziehung lebt, wird sie mit der Frage konfrontiert, wie Liebe für sie künftig aussehen kann – und wie viel sie bereit ist, dafür von sich selbst infrage zu stellen. Den Schreibstil fand ich zu Beginn ehrlich gesagt ziemlich anstrengend. Vieles wirkte sprunghaft und detailverliebt, vor allem bei Nebenfiguren, die für mich kaum relevant waren. Ich hatte oft das Gefühl, die Handlung tritt auf der Stelle und verliert sich in Alltagsbeobachtungen, ohne wirklich voranzukommen. Dadurch fehlte mir gerade im ersten Teil die emotionale Tiefe – besonders die Trennung, die eigentlich ein einschneidendes Erlebnis sein müsste, wurde sehr nüchtern erzählt. Mit der Zeit wurde der Stil jedoch strukturierter und fokussierter. Die Geschichte bekam mehr Richtung, und die zentralen Themen – Selbstfindung, Beziehungsmodelle und familiäre Prägungen – traten klarer hervor. Mit Misty bin ich trotzdem nicht ganz warm geworden. Ihre sehr direkte, teilweise etwas plumpe Art hat es mir schwer gemacht, eine enge Verbindung aufzubauen. Ich konnte ihre Unsicherheiten zwar nachvollziehen, aber emotional hat sie mich selten wirklich berührt. Auch einige Entwicklungen wirkten für mich vorhersehbar. Gegen Ende nähert sich der Roman dann stärker dem, was ich mir erhofft hatte: eine ernsthafte Auseinandersetzung mit offenen Beziehungen und persönlichem Wachstum. Besonders die Einblicke in ihre Familiengeschichte fand ich gelungen. Trotzdem konnte mich das Buch insgesamt nicht ganz überzeugen, weil der holprige Start den Leseeindruck stark geprägt hat. Zu Beginn verliert sich die Geschichte in ausführlichen Beschreibungen von Nebencharakteren, deren Namen man sich kaum merken kann, und in Details, die wenig zur Handlung beitragen. Zwar bekommen einige dieser Figuren später tatsächlich eine Rolle, und auch der Schreibstil pendelt sich ein, doch es dauert einfach zu lange, bis die Geschichte an Fahrt gewinnt. Manche Szenen oder Entscheidungen wirken zudem weiterhin seltsam oder unnötig konstruiert, sodass der Lesefluss immer wieder gebremst wird. Für mich bleibt daher der Eindruck, dass Open Hearts viel Potenzial hat, dieses aber durch den unruhigen Anfang und die zahlreichen ausschweifenden Details nur teilweise ausschöpft.

2

Aufgrund des Klappentextes hatte ich komplett andere Erwartungen an das Buch. Needless to say, dass ich sehr enttäuscht war…

Misty wurde gerade von ihrem Verlobten verlassen, als sie auf einer Datingplattform auf Christopher trifft, der in einer offenen Beziehung lebt. Obwohl sie anfangs eine starke Verfechterin von Monogamie ist, lässt sie sich auf ihn ein. Leider ist dieses Buch eines der wenigen Bücher, bei denen ich leider nicht sonderlich viel finde, was mir gut gefallen hat. Der Schreibstil hat mich sehr verwirrt. Die Mischung aus direkter und indirekter Rede und Misty’s Art zu denken brachte mich immer wieder raus bzw. ermöglichten er mir nicht, so richtig in das Buch zu finden. Auch die Handlung machte auf mich eher den Eindruck von aneinandergereihten Momenten, die nur bedingt miteinander verbunden wurden und in der ich jedes Mal eine neue Version von Misty wiederfand, da sie jedes Mal, wenn sie eine Erkenntnis hatte, diese recht problemlos umsetzte bzw. das Verahlten abstellte. Das führte bei mir auch zu einer geringeren Glaubwürdigkeit der Hauptperson, was mich zu den Nebencharakteren bringt. Diese wirkten auf mich unfassbar eindimensional und waren teilweise so chaotisch eingeführt, dass ich eine Weile brauchte, um sie zuordnen zu können bzw. tauchten teilweise nur 1x auf. Prinzipiell hatte das Buch die Möglichkeit, einen zum Nachdenken anzuregen, da die theoretisch Charakterentwicklung gut angedacht war. Praktisch fand ich sie allerdings leider schlecht umgesetzt und muss sagen, dass ich nichts vermisst hätte, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte.

4

Sehr interessant geschrieben

Ich bin mit keinen Erwartungen an dieses Buch gegangen und das war auch gut so. Wer hier einen kitschigen roman erwartet ist falsch, es gibt zwar lustige und tolle Momente und auch romantische Szenen zwischen den Protagonisten. Das Buch ist am Ende dann aber doch lehrreicher als gedacht und zeigt auf das es am wichtigsten ist mit sich selbst im reinen zu sein bevor man sich in eine Beziehung zwingt und trotzdem alle Erlebnisse mitzunehmen denn diese prägen einen Charakter und formen Menschen zu dem was sie sind. Ich fand das Buch sehr locker und leicht geschrieben und es hatte eine gewisse leichte Spannung weil man wissen wollte was dahinter steckt. Am Ende war es für die Lehre und die Entwicklung von Misty richtig das diese nicht mit Christopher zusammen gekommen ist. Trotzdem empfinde ich es als Happy Ende und als runden Abschluss. Das Buch hat mir als zwischendurch Lektüre sehr gut gefallen ist jetzt aber kein Buch was als Highlight oder Riesenempfehlung gewertet wird.

3

Der Schreibstil ist entspannt und thematisch könnte das Buch so viel Tiefe haben. Die Protagonistin Misty ist aber leider eher flach und langweilig. Mir persönlich hat ein tiefer Wendepunkt gefehlt. So war es eher eine Aneinanderreihung von Ereignissen in ihrem Leben.

3

Schöne Geschichte für zwischendurch :)

Ich musste mich anfangs an Misty (Protagonistin) gewöhnen, aber ich mag sehr wie sie sich entwickelt hat. Das Ende war irgendwie mau, habe auch länger gebraucht um das Buch zu beenden, aber alles in allem eine super schöne Story, wie sie sich selbst gefunden hat nach einem Beziehungsende.

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