Sungs Laden
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Description
Eine herzerwärmende Geschichte über Völkerverständigung und Alltagsmagie im Berlin unserer Tage.
In Karin Kalisas Bestseller-Roman Sungs Laden nimmt ausgehend vom kleinen vietnamesischen Geschäft des studierten Archäologen Sung eine ganz besondere interkulturelle Begegnung ihren Lauf. Mit viel Wärme, Witz und einem Gespür für die kleinen Wunder des Lebens erzählt Kalisa von überraschenden Verwandlungen in der Hauptstadt: Urberliner und Nachkommen vietnamesischer Vertragsarbeiter verbünden sich in einer spielerischen Revolution des Alltags. Brücken aus Bambus verbinden die Häuser, Parkwächter tragen Kegelhüte, auf Brachflächen sprießt exotisches Gemüse und ein Zahnarzt öffnet sonntags für Patienten aus Fernost. Das scheinbar Unmögliche wird wahr: Gute Laune macht sich breit in der Metropole! Eine inspirierende Utopie, die unserer Gegenwart gar nicht so fern ist. "So leicht und beschwingt erzählt, so wohltuend warmherzig, dass man sich fragt, warum es eigentlich nicht häufiger solche wunderbaren kleinen Bücher gibt." (Jan Ehlert, NDR Kultur)
Book Information
Author Description
Karin Kalisa, geboren 1965, lebt nach Stationen in Bremerhaven, Hamburg, Tokio und Wien seit einigen Jahren im Osten Berlins. Sowohl als Wissenschaftlerin als auch mit dem Blick einer Literatin forscht sie in den Feldern asiatischer Sprachen, philosophischer Denkfiguren und ethnologischer Beschreibungen. Nach Karin Kalisas erstem Roman "Sungs Laden" erschienen ihre Wintererzählung "Sternstunde" und ihre weiteren Romane "Radio Activity", Bergsalz" und "Fischers Frau". Zuletzt erschien von ihr "Magst Du die Nacht?".
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Eine Utopie
KK's Bemühen zur Völkerverständigung, die sie mit diesem Buch unternimmt, rechne ich ihr hoch an. Ich weiß allerdings nicht, ob sie sich und der vietnamesisch-stämmigen Bevölkerung Deutschland's damit einen Gefallen getan hat, indem sie die Geschichte dermaßen ins Utopische verlagert. Wäre nicht etwas mehr Realismus besser gewesen? Ich konnte mit diesem Buch nur teilweise etwas anfangen und zwar dann, wenn sie näher auf ihre Protagonisten eingegangen ist. Irgendwie fand ich es etwas "billig", das Aufeinandertreffen der verschiedenen Gruppen fast ausschließlich auf Puppen und Brücken abzuwälzen. 🤔 Die zwischenmenschlichen Beziehungen kamen für meinen Geschmack viel u wenig vor. Auch KK's Schreibe hat mich nicht für diesen Roman/dieses Märchen eingenommen. Dafür war sie zu distanziert/von oben herab.
Ein Märchen! Lange ist es her. .. und wenn sie nicht gestorben sind, dann lebt die Community
Erstmal muss ich sagen, dass ich das hübsche Buch“cover“ schon lange auf der Liste habe, weil es irgendwann auf der Shortlist Lieblingsbuch der Unabhängigen war. Sichere Bank die Bücher. Aber ich dachte, dass das irgendwo in Asien spielt und darauf hatte ich ehrlich nicht so Lust. Weit gefehlt. Das Märchen spielt in Berlin. Mehrere Generationen einer vietnamesischen Familie, deren erste Generation zu DDR- Zeiten in Berlin gearbeitet hat. Wie hat sich deren Leben und das Leben im Kiez im Laufe der Zeit verändert? Wer Lust hat auf ein wunderbares Miteinander, einer schönen Gemeinschaft, wo fast alles klappt, wo alles mit und ohne Genehmigung funktioniert, bisschen Drama … Man muss echt oft schmunzeln, weil man so oft denkt „oder hat es das vielleicht doch gegeben??“ Nein, kann ja nicht, aber schön wäre es. Deshalb ein Märchen, aber ohne Zeigefinger und ohne Hexe 😊.
Ein gut zu lesendes, unterhaltsames Buch über eine Utopie im Kleinen. Nicht zu anspruchsvoll, aber auch nicht seicht. Hat mir gut gefallen, besonders die Verwicklungen und Beziehungen zwischen den Menschen. Irgendwann hat sich der Zauber aber leider etwas verflüchtigt. Trotzdem schön für Zwischendurch.
Super süße Geschichte
Für mich ist Sungs Laden eine super süße Geschichte. Sie hat mich aufgebaut, in einer Zeit, in der es mir nicht sehr gut ging. Obwohl das Buch über keine großen Spannungsbögen verfügt, war ich super unterhalten und ich konnte von Anfang an in die Geschichte eintauchen. Die Story hat mich sehr bewegt und auch berührt. Sie hat mich an die Menschlichkeit erinnert, die ich in real life oft sehr vermisse und die unterschiedlichen Charaktere und Kulturen waren einfach nur entzückend. Die kleinen und großen Ereignisse, die wiederum andere kleine und große Ereignisse auslösen, haben mir zu denken gegeben. Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben, denn mir persönlich hat es viel gegeben und es hat mich glücklich gemacht 💕
Es war ein Vergnügen in das vietnamesische Berlin einzutauchen
Ein so schönes Buch! Es lässt einen eintauchen in die Folgen des Vietnamkrieg.. wie Menschen ihre Heimat verlassen mussten und damit auch ihre Kultur.. einiges der Kultur konnten sie mitnehmen.. einiges nicht! Die Geschichte fängt aus der Sicht des Sohnes der Hauptperson.. Aber wandelt und wird immerwieder von jemanden anderen weitererzählt: von der Oma, dem Vater, des Schuldirektors, des Höhenkletteres… jedes Leben eines Erzählers ist irgendwie mit dem Leben des Nächstes Erzählers verbunden. Es ist irgendwie traurig zu sehen, wie die Oma Hiên ihre Kultur abstreift und sich so sehr in Deutschland zu integriere, dass sie sogar fortan nur noch deutsch spricht und somit ihrem Sohn Sung die Chance auf die Vietnamesische Sprache nimmt. Erst als der Engel sich auf Grund eines schulprojektes mit der Kultur von Vietnam beschäftigt, kehr sie zu ihren Erinnerungen und Vergangenheit zurück.. einer Anzug: zu viele Namen, die man zu schnell verwechselt..

Alles beginnt damit, dass Sungs Sohn Minh ihn nach etwas fragt, was typisch vietnamesisch ist, was er in der Schule bei einem Projekt vorstellen kann. Sung kann ihm nicht wirklich eine Antwort darauf geben, immerhin ist er in Deutschland geboren und hat keine wirklich Ahnung, was in Vietnam als besonderes Kulturgut gilt. Also wendet sich Minh an seine Großmutter, welche ihn letztendlich sogar in die Schule begleitet. Im Gepäck hat sie eine alte Holzpuppe, welche eine besondere Bedeutung in ihrem Leben hat und sie schon so manch anderen regelrecht verzaubert hat. Und auch bei ihrem Auftritt in der Aula scheint genau das wieder zu passieren und binnen eines Jahres ist der Prenzlauer Berg nicht mehr das, was er einmal war. Das Szene-Viertel entdeckt seinen asiatischen Anteil und belebt seine anarchisch-kreative Seele neu, inklusive der Garantie, dass Gute Laune ansteckend ist. Ich muss sagen, dass ich den Schreibstil doch ganz gut fand, wenn auch manchmal etwas langatmig. Das Buch liest sich so, als würde jemand die Geschichte erzählen, die Geschichte einer Kultur, welche am Prenzlauer Berg lange vergessen gewesen zu sein scheint, oder eher nicht wahrgenommen. Ich muss allerdings sagen, dass ich mir keiner der Personen so wirklich warm geworden bin, da auch niemand wirklich richtig vorgestellt wurde. Man bekommt zwar einen kleinen Einblick in das Leben der Großmutter, in das Leben Sungs und auch ein bisschen in das seines Sohnes, aber wirklich tiefgründig fand ich es nun nicht. Es ist zwar humorvoll und konnte mich auch ein paar Mal zum Schmunzeln bringen, aber wirklich.. sagen wir beeindrucken konnte es mich nicht. Es hat sich schnell gelesen, aber wirklich etwas hängen geblieben ist nicht, obwohl ich die Geschichte hinter dem Buch - gerade aufgrund der asiatischen Kultur - wirklich klasse fand. Es war einfach kein Buch, wo ich sagen würde, dass ich es vorbehaltlos weiterempfehlen würde.
Ein Grundschuldirektor am Prenzlauer Berg bekommt vom Schulamtsleiter den Auftrag doch etwas für die interkulturelle Kommunikation zu tun. So veranstaltet er kurz vor Weihnachten einen Abend, an dem es um die Dinge der Welt geht. Jedes Kind mit einem multikulturellen Hintergrund stellt ein Ding aus dem Land seiner Vorväter vor. Mingh wird von seinem Vater zu seiner Großmutter geschickt und so stehen die beiden an diesem Abend mit einer vietnamesischen Puppe eines Wassertheaters auf der Bühne. Dieser Auftritt setzt so manches in Gang und nach Jahresfrist hat sich der Prenzlauer Berg sehr verändert. Dies Veränderungen mögen manch einem Leser ein wenig zu glatt gehen, es scheint so als würde alles einfach zu glatt gehen. Mir hat aber genau das gut gefallen. Es gab mir ein wohliges Gefühl beim Lesen, dass auch manchmal einfach alles gut gehen kann und sich die Dinge zum Besseren verändern. Im Laufe des Buches lernt man viele Menschen aus dem Prenzlauer Berg kennen, deren Zusammentreffen mit der vietnamesischen Kultur ihr Leben maßgeblich verändert. Aber auch das Schicksal der vietnamesischen Gastarbeiter in der DDR wird hier thematisiert. Ich habe Mingh und seine Familie gerne durch dieses eine Jahr begleitet, das so viele Leben verändert hat. Daher von mir eine volle Leseempfehlung!
Klappentext: Am Anfang ist es nur eine alte vietnamesische Holzpuppe, die in der Aula einer Grundschule Kinder und Lehrer bezaubert. Noch ahnt keiner, dass binnen eines Jahres der Prenzlauer Berg auf den Kopf gestellt werden wird: Das Szene-Viertel entdeckt seinen asiatischen Anteil und belebt seine anarchisch-kreative Seele neu. Brücken aus Bambus spannen sich zwischen den Häusern, Parkraumwächter tragen Kegelhüte, auf Brachflächen grünt exotisches Gemüse, und ein Zahnarzt macht Sonntagsdienst für Patienten aus Fernost. Nachdem auf dem Dach des Bezirksamts kurzzeitig auch noch die Ho-Chi-Minh-Flagge wehte, münden die Aktionen in ein Fest, wie der Kiez noch keines erlebt hat: großes vietnamesisches Wassermarionettentheater in einem Ententeich! Vom Gemischtwarenladen des studierten Archäologen Sung nimmt all dies seinen Ausgang. Hier treffen die Schicksale ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeiter mit den Lebensgeschichten früherer DDR-Bürger zusammen, von hier aus wird der Kiez nicht nur mit Obst und Gemüse, sondern auch mit dem guten Geist der Improvisation versorgt. Und siehe da: Gute Laune ist auch in Berlin möglich! Eine Utopie, natürlich. Aber eine hochgradig ansteckende. WAS EIN TOLLES BUCH! Ich hatte das Hörbuch via audible und kann nur sagen: GENIAL. Ein absolutes Kleinod unter den Büchern. Liebevoll erzählt, kurzweilig. Mit viel Herz und Liebe. Ach, was soll ich noch mehr schreiben. Lest oder hört es und macht Euch selbst ein Bild. Und denkt dran: Gute Dinge können auch aus kleinen Dingen entstehen!
Und alles fing mit einer Puppe an Einer Wassertheaterpuppe aus Vietnam. Wassertheater? Was ist das denn. Dann schau mal hier Sungs Laden Von Karin Kalisa In meiner Stadt Berlin, gibt es unglaublich viele Menschen, die hier nicht geboren sind. Sie sprechen unsere Sprache nur mäßig und kamen hier her, weil es in ihrem Land unerträglich war und sie sich ihres Lebens nicht sicher sein konnten. Sie kamen, als die Stadt noch geteilt war und lebten in engen Wohnheimen in schlechter Qualität. Die „Vietnamesen“ oder „Fidschis“, wie sie abfällig genannt wurden, arbeiteten in Fabriken für wenig Geld. Und als die Deutschen sich wieder zusammenfügten, standen die Zugezogenen auf der Straße und konnten weder in ihr eigenes Land zurück, noch konnten sie einen „normalen“ Job annehmen, da sie selten die deutsche Sprache sprachen. Viele kamen auf die „schiefe“ Bahn oder verkauften billige Zigaretten an Menschen, die die Vietnamesen nicht einmal richtig ansahen. Da hatten die Eltern von Sung Glück, denn Dete, die Hebamme, half dem Pärchen einen kleinen Laden aufzumachen, nachdem sie den Beiden schon geholfen hatte, ihren Sohn auf die Welt zu bringen. Was ich gelesen habe Eine kleine mitreißende Geschichte, in einem etwas fiktiven Berlin! Wäre es nicht schön, wenn es tatsächlich so wäre, wenn es ein Miteinander ohne Hass gäbe. Karin Kalisa erzählt eine leicht zu glaubende Münchhausen-Geschichte, die so liebevoll erzählt ist, dass man sich wünscht, sie wäre wahr! In dem Buch kommt ein kleiner Stein ins Rollen, der es möglich machen könnte, dass ein Zahnarzt, einfach nur aus Nächstenliebe, die nicht versicherten Asiaten behandelt oder die Ordnungshüter sich verpflichtet fühlen, dem netten Vietnamesen, den Imbiss gegenüber dem Spielplatz, zu gestatten, weil frisches Obst und Gemüse so viel gesünder ist, als die olle Currywurst. Bezaubernd beschreibend, zog mich die Autorin mit. Meistens lächelte ich bei der Erzählung und immer wieder staunend, ob der interessanten Schreibweise, des Romans. Am Ende war ich traurig, dass die Geschichte schon zu Ende war. Ich habe die 246 Seiten in zwei Tagen verschlugen und mochte das Büchlein kaum aus den Händen legen. Einige Sätze haben mich zum Lachen gebracht. Die Autorin wies in ihrem Roman darauf hin, dass man doch nur in Berlin geblieben oder hergezogen sei, weil es dort so viel lustiger und freier zugehen würde, als in so manch anderer Stadt. Man kann in Berlin... eine Sitzgruppe mit der U-Bahn transportieren, ohne dumm angequatscht zu werden… (Seite 183) Daran sollten wir uns erinnern, wenn wir dieses Buch zur Hand nehmen. Sollten uns daran erinnern, dass es einfach spannend und inspirierend ist, mit fremden Menschen, woher auch immer sie stammen, ins Gespräch zu kommen. Uns ihre netten Angewohnheiten zu eigen machen, um unserer Stadt weiterhin den Anstrich des Besonderen zu geben! Toleranz üben und Spaß haben. Auf den letzten Seiten findet man einige Hinweise auf Literatur, die ich mir unbedingt noch einmal ansehen möchte. Wusste ich doch so vieles nicht, über das Leben der Vietnamesen in Berlin. Wie sie hier her gekommen sind und unter welchen Bedingungen sie hier lebten (und immer noch leben) Dass sie hier keine Kinder zur Welt bringen durften und viele kein Deutsch können, immer noch nicht.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Eine herzerwärmende Geschichte über Völkerverständigung und Alltagsmagie im Berlin unserer Tage.
In Karin Kalisas Bestseller-Roman Sungs Laden nimmt ausgehend vom kleinen vietnamesischen Geschäft des studierten Archäologen Sung eine ganz besondere interkulturelle Begegnung ihren Lauf. Mit viel Wärme, Witz und einem Gespür für die kleinen Wunder des Lebens erzählt Kalisa von überraschenden Verwandlungen in der Hauptstadt: Urberliner und Nachkommen vietnamesischer Vertragsarbeiter verbünden sich in einer spielerischen Revolution des Alltags. Brücken aus Bambus verbinden die Häuser, Parkwächter tragen Kegelhüte, auf Brachflächen sprießt exotisches Gemüse und ein Zahnarzt öffnet sonntags für Patienten aus Fernost. Das scheinbar Unmögliche wird wahr: Gute Laune macht sich breit in der Metropole! Eine inspirierende Utopie, die unserer Gegenwart gar nicht so fern ist. "So leicht und beschwingt erzählt, so wohltuend warmherzig, dass man sich fragt, warum es eigentlich nicht häufiger solche wunderbaren kleinen Bücher gibt." (Jan Ehlert, NDR Kultur)
Book Information
Author Description
Karin Kalisa, geboren 1965, lebt nach Stationen in Bremerhaven, Hamburg, Tokio und Wien seit einigen Jahren im Osten Berlins. Sowohl als Wissenschaftlerin als auch mit dem Blick einer Literatin forscht sie in den Feldern asiatischer Sprachen, philosophischer Denkfiguren und ethnologischer Beschreibungen. Nach Karin Kalisas erstem Roman "Sungs Laden" erschienen ihre Wintererzählung "Sternstunde" und ihre weiteren Romane "Radio Activity", Bergsalz" und "Fischers Frau". Zuletzt erschien von ihr "Magst Du die Nacht?".
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Eine Utopie
KK's Bemühen zur Völkerverständigung, die sie mit diesem Buch unternimmt, rechne ich ihr hoch an. Ich weiß allerdings nicht, ob sie sich und der vietnamesisch-stämmigen Bevölkerung Deutschland's damit einen Gefallen getan hat, indem sie die Geschichte dermaßen ins Utopische verlagert. Wäre nicht etwas mehr Realismus besser gewesen? Ich konnte mit diesem Buch nur teilweise etwas anfangen und zwar dann, wenn sie näher auf ihre Protagonisten eingegangen ist. Irgendwie fand ich es etwas "billig", das Aufeinandertreffen der verschiedenen Gruppen fast ausschließlich auf Puppen und Brücken abzuwälzen. 🤔 Die zwischenmenschlichen Beziehungen kamen für meinen Geschmack viel u wenig vor. Auch KK's Schreibe hat mich nicht für diesen Roman/dieses Märchen eingenommen. Dafür war sie zu distanziert/von oben herab.
Ein Märchen! Lange ist es her. .. und wenn sie nicht gestorben sind, dann lebt die Community
Erstmal muss ich sagen, dass ich das hübsche Buch“cover“ schon lange auf der Liste habe, weil es irgendwann auf der Shortlist Lieblingsbuch der Unabhängigen war. Sichere Bank die Bücher. Aber ich dachte, dass das irgendwo in Asien spielt und darauf hatte ich ehrlich nicht so Lust. Weit gefehlt. Das Märchen spielt in Berlin. Mehrere Generationen einer vietnamesischen Familie, deren erste Generation zu DDR- Zeiten in Berlin gearbeitet hat. Wie hat sich deren Leben und das Leben im Kiez im Laufe der Zeit verändert? Wer Lust hat auf ein wunderbares Miteinander, einer schönen Gemeinschaft, wo fast alles klappt, wo alles mit und ohne Genehmigung funktioniert, bisschen Drama … Man muss echt oft schmunzeln, weil man so oft denkt „oder hat es das vielleicht doch gegeben??“ Nein, kann ja nicht, aber schön wäre es. Deshalb ein Märchen, aber ohne Zeigefinger und ohne Hexe 😊.
Ein gut zu lesendes, unterhaltsames Buch über eine Utopie im Kleinen. Nicht zu anspruchsvoll, aber auch nicht seicht. Hat mir gut gefallen, besonders die Verwicklungen und Beziehungen zwischen den Menschen. Irgendwann hat sich der Zauber aber leider etwas verflüchtigt. Trotzdem schön für Zwischendurch.
Super süße Geschichte
Für mich ist Sungs Laden eine super süße Geschichte. Sie hat mich aufgebaut, in einer Zeit, in der es mir nicht sehr gut ging. Obwohl das Buch über keine großen Spannungsbögen verfügt, war ich super unterhalten und ich konnte von Anfang an in die Geschichte eintauchen. Die Story hat mich sehr bewegt und auch berührt. Sie hat mich an die Menschlichkeit erinnert, die ich in real life oft sehr vermisse und die unterschiedlichen Charaktere und Kulturen waren einfach nur entzückend. Die kleinen und großen Ereignisse, die wiederum andere kleine und große Ereignisse auslösen, haben mir zu denken gegeben. Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben, denn mir persönlich hat es viel gegeben und es hat mich glücklich gemacht 💕
Es war ein Vergnügen in das vietnamesische Berlin einzutauchen
Ein so schönes Buch! Es lässt einen eintauchen in die Folgen des Vietnamkrieg.. wie Menschen ihre Heimat verlassen mussten und damit auch ihre Kultur.. einiges der Kultur konnten sie mitnehmen.. einiges nicht! Die Geschichte fängt aus der Sicht des Sohnes der Hauptperson.. Aber wandelt und wird immerwieder von jemanden anderen weitererzählt: von der Oma, dem Vater, des Schuldirektors, des Höhenkletteres… jedes Leben eines Erzählers ist irgendwie mit dem Leben des Nächstes Erzählers verbunden. Es ist irgendwie traurig zu sehen, wie die Oma Hiên ihre Kultur abstreift und sich so sehr in Deutschland zu integriere, dass sie sogar fortan nur noch deutsch spricht und somit ihrem Sohn Sung die Chance auf die Vietnamesische Sprache nimmt. Erst als der Engel sich auf Grund eines schulprojektes mit der Kultur von Vietnam beschäftigt, kehr sie zu ihren Erinnerungen und Vergangenheit zurück.. einer Anzug: zu viele Namen, die man zu schnell verwechselt..

Alles beginnt damit, dass Sungs Sohn Minh ihn nach etwas fragt, was typisch vietnamesisch ist, was er in der Schule bei einem Projekt vorstellen kann. Sung kann ihm nicht wirklich eine Antwort darauf geben, immerhin ist er in Deutschland geboren und hat keine wirklich Ahnung, was in Vietnam als besonderes Kulturgut gilt. Also wendet sich Minh an seine Großmutter, welche ihn letztendlich sogar in die Schule begleitet. Im Gepäck hat sie eine alte Holzpuppe, welche eine besondere Bedeutung in ihrem Leben hat und sie schon so manch anderen regelrecht verzaubert hat. Und auch bei ihrem Auftritt in der Aula scheint genau das wieder zu passieren und binnen eines Jahres ist der Prenzlauer Berg nicht mehr das, was er einmal war. Das Szene-Viertel entdeckt seinen asiatischen Anteil und belebt seine anarchisch-kreative Seele neu, inklusive der Garantie, dass Gute Laune ansteckend ist. Ich muss sagen, dass ich den Schreibstil doch ganz gut fand, wenn auch manchmal etwas langatmig. Das Buch liest sich so, als würde jemand die Geschichte erzählen, die Geschichte einer Kultur, welche am Prenzlauer Berg lange vergessen gewesen zu sein scheint, oder eher nicht wahrgenommen. Ich muss allerdings sagen, dass ich mir keiner der Personen so wirklich warm geworden bin, da auch niemand wirklich richtig vorgestellt wurde. Man bekommt zwar einen kleinen Einblick in das Leben der Großmutter, in das Leben Sungs und auch ein bisschen in das seines Sohnes, aber wirklich tiefgründig fand ich es nun nicht. Es ist zwar humorvoll und konnte mich auch ein paar Mal zum Schmunzeln bringen, aber wirklich.. sagen wir beeindrucken konnte es mich nicht. Es hat sich schnell gelesen, aber wirklich etwas hängen geblieben ist nicht, obwohl ich die Geschichte hinter dem Buch - gerade aufgrund der asiatischen Kultur - wirklich klasse fand. Es war einfach kein Buch, wo ich sagen würde, dass ich es vorbehaltlos weiterempfehlen würde.
Ein Grundschuldirektor am Prenzlauer Berg bekommt vom Schulamtsleiter den Auftrag doch etwas für die interkulturelle Kommunikation zu tun. So veranstaltet er kurz vor Weihnachten einen Abend, an dem es um die Dinge der Welt geht. Jedes Kind mit einem multikulturellen Hintergrund stellt ein Ding aus dem Land seiner Vorväter vor. Mingh wird von seinem Vater zu seiner Großmutter geschickt und so stehen die beiden an diesem Abend mit einer vietnamesischen Puppe eines Wassertheaters auf der Bühne. Dieser Auftritt setzt so manches in Gang und nach Jahresfrist hat sich der Prenzlauer Berg sehr verändert. Dies Veränderungen mögen manch einem Leser ein wenig zu glatt gehen, es scheint so als würde alles einfach zu glatt gehen. Mir hat aber genau das gut gefallen. Es gab mir ein wohliges Gefühl beim Lesen, dass auch manchmal einfach alles gut gehen kann und sich die Dinge zum Besseren verändern. Im Laufe des Buches lernt man viele Menschen aus dem Prenzlauer Berg kennen, deren Zusammentreffen mit der vietnamesischen Kultur ihr Leben maßgeblich verändert. Aber auch das Schicksal der vietnamesischen Gastarbeiter in der DDR wird hier thematisiert. Ich habe Mingh und seine Familie gerne durch dieses eine Jahr begleitet, das so viele Leben verändert hat. Daher von mir eine volle Leseempfehlung!
Klappentext: Am Anfang ist es nur eine alte vietnamesische Holzpuppe, die in der Aula einer Grundschule Kinder und Lehrer bezaubert. Noch ahnt keiner, dass binnen eines Jahres der Prenzlauer Berg auf den Kopf gestellt werden wird: Das Szene-Viertel entdeckt seinen asiatischen Anteil und belebt seine anarchisch-kreative Seele neu. Brücken aus Bambus spannen sich zwischen den Häusern, Parkraumwächter tragen Kegelhüte, auf Brachflächen grünt exotisches Gemüse, und ein Zahnarzt macht Sonntagsdienst für Patienten aus Fernost. Nachdem auf dem Dach des Bezirksamts kurzzeitig auch noch die Ho-Chi-Minh-Flagge wehte, münden die Aktionen in ein Fest, wie der Kiez noch keines erlebt hat: großes vietnamesisches Wassermarionettentheater in einem Ententeich! Vom Gemischtwarenladen des studierten Archäologen Sung nimmt all dies seinen Ausgang. Hier treffen die Schicksale ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeiter mit den Lebensgeschichten früherer DDR-Bürger zusammen, von hier aus wird der Kiez nicht nur mit Obst und Gemüse, sondern auch mit dem guten Geist der Improvisation versorgt. Und siehe da: Gute Laune ist auch in Berlin möglich! Eine Utopie, natürlich. Aber eine hochgradig ansteckende. WAS EIN TOLLES BUCH! Ich hatte das Hörbuch via audible und kann nur sagen: GENIAL. Ein absolutes Kleinod unter den Büchern. Liebevoll erzählt, kurzweilig. Mit viel Herz und Liebe. Ach, was soll ich noch mehr schreiben. Lest oder hört es und macht Euch selbst ein Bild. Und denkt dran: Gute Dinge können auch aus kleinen Dingen entstehen!
Und alles fing mit einer Puppe an Einer Wassertheaterpuppe aus Vietnam. Wassertheater? Was ist das denn. Dann schau mal hier Sungs Laden Von Karin Kalisa In meiner Stadt Berlin, gibt es unglaublich viele Menschen, die hier nicht geboren sind. Sie sprechen unsere Sprache nur mäßig und kamen hier her, weil es in ihrem Land unerträglich war und sie sich ihres Lebens nicht sicher sein konnten. Sie kamen, als die Stadt noch geteilt war und lebten in engen Wohnheimen in schlechter Qualität. Die „Vietnamesen“ oder „Fidschis“, wie sie abfällig genannt wurden, arbeiteten in Fabriken für wenig Geld. Und als die Deutschen sich wieder zusammenfügten, standen die Zugezogenen auf der Straße und konnten weder in ihr eigenes Land zurück, noch konnten sie einen „normalen“ Job annehmen, da sie selten die deutsche Sprache sprachen. Viele kamen auf die „schiefe“ Bahn oder verkauften billige Zigaretten an Menschen, die die Vietnamesen nicht einmal richtig ansahen. Da hatten die Eltern von Sung Glück, denn Dete, die Hebamme, half dem Pärchen einen kleinen Laden aufzumachen, nachdem sie den Beiden schon geholfen hatte, ihren Sohn auf die Welt zu bringen. Was ich gelesen habe Eine kleine mitreißende Geschichte, in einem etwas fiktiven Berlin! Wäre es nicht schön, wenn es tatsächlich so wäre, wenn es ein Miteinander ohne Hass gäbe. Karin Kalisa erzählt eine leicht zu glaubende Münchhausen-Geschichte, die so liebevoll erzählt ist, dass man sich wünscht, sie wäre wahr! In dem Buch kommt ein kleiner Stein ins Rollen, der es möglich machen könnte, dass ein Zahnarzt, einfach nur aus Nächstenliebe, die nicht versicherten Asiaten behandelt oder die Ordnungshüter sich verpflichtet fühlen, dem netten Vietnamesen, den Imbiss gegenüber dem Spielplatz, zu gestatten, weil frisches Obst und Gemüse so viel gesünder ist, als die olle Currywurst. Bezaubernd beschreibend, zog mich die Autorin mit. Meistens lächelte ich bei der Erzählung und immer wieder staunend, ob der interessanten Schreibweise, des Romans. Am Ende war ich traurig, dass die Geschichte schon zu Ende war. Ich habe die 246 Seiten in zwei Tagen verschlugen und mochte das Büchlein kaum aus den Händen legen. Einige Sätze haben mich zum Lachen gebracht. Die Autorin wies in ihrem Roman darauf hin, dass man doch nur in Berlin geblieben oder hergezogen sei, weil es dort so viel lustiger und freier zugehen würde, als in so manch anderer Stadt. Man kann in Berlin... eine Sitzgruppe mit der U-Bahn transportieren, ohne dumm angequatscht zu werden… (Seite 183) Daran sollten wir uns erinnern, wenn wir dieses Buch zur Hand nehmen. Sollten uns daran erinnern, dass es einfach spannend und inspirierend ist, mit fremden Menschen, woher auch immer sie stammen, ins Gespräch zu kommen. Uns ihre netten Angewohnheiten zu eigen machen, um unserer Stadt weiterhin den Anstrich des Besonderen zu geben! Toleranz üben und Spaß haben. Auf den letzten Seiten findet man einige Hinweise auf Literatur, die ich mir unbedingt noch einmal ansehen möchte. Wusste ich doch so vieles nicht, über das Leben der Vietnamesen in Berlin. Wie sie hier her gekommen sind und unter welchen Bedingungen sie hier lebten (und immer noch leben) Dass sie hier keine Kinder zur Welt bringen durften und viele kein Deutsch können, immer noch nicht.



























