Nach dem Sommerregen

Nach dem Sommerregen

Softcover
3.7100

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Description

So unbeschwert wie ein Sommertag, so ernst, wie das Leben manchmal sein kann


Früher haben sie fast jedes Wochenende im alten Ferienhaus der Familie verbracht, heute treffen sie sich dort nur noch zu besonderen Anlässen: Cecilia, Jonas und Marika Ritter wohnen in alle Winde verstreut, leben ihre eigenen Leben, versuchen, ihre eigenen Krisen zu bewältigen.

Als die Eltern sich trennen, das Haus verkaufen wollen und damit ihr sicherer Hafen wegzubrechen droht, wollen sie ein paar letzte Wochenenden gemeinsam dort verbringen. Zwischen Loslassen und Festhalten, im Versuch, sich als Familie neu zu finden, stellen sich die drei der Frage, wer sie eigentlich sind, ohne das Ferienhaus an der alten Mühle.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Softcover
Pages
352
Price
18.50 €

Author Description

Kristina Pfister wurde 1987 in Bamberg geboren und verbrachte schon als Kind zahlreiche schöne Ferientage auf den Campingplätzen Europas. Der Sommer ist für sie am schönsten mit den Füßen im Wasser. Deshalb studierte sie am Bodensee, fährt wenn möglich jedes Jahr ans Meer, und freute sich sehr, als sie 2018 ein Aufenthaltsstipendium im »Baltic Centre for Writers and Translators« auf der Insel Gotland bekam. Wenn sie nicht gerade an einem Strand zeltet oder auf schwedischen Inseln schreibt, lebt und arbeitet sie in Nürnberg.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
68%
32%
N/A
N/A
49%
22%
69%
75%
13%
83%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
86%
98%
90%
72%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

24
All
4

Ich mochte die Geschichte, das Haus, die Personen. Aber letztlich fehlte es mir ein bisschen an Tiefe. Besonders zum Ende hin hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht. Aber auf jeden Fall eine Geschichte, die nan gut so weglesen kann.

4

Nach dem Sommerregen ist der dritte Roman von Kristina Pfister und auch der dritte, den ich gelesen habe. Das Buch hat mir vor Augen geführt, dass auch diejenigen, die nach außen hin einen glücklichen Eindruck vermitteln, Probleme haben. Familie Ritter verbringt ein Wochenende in ihrem Ferienhaus, um Walters 70. Geburtstag zu feiern. Die Ritters, das sind Marianne und Walter und ihre drei erwachsenen Kinder Cecilia, Jonas und Marika. Cecilia ist mit Per-Olov verheiratet, die beiden haben einen einjährigen Sohn namens Oscar. Cecilia will immer alles perfekt machen und eine perfekte Mutter sein, sie hadert damit, dass ihr Mann Karriere macht, während sie ihr Leben zwischen Kochtöpfen und Windeln verbringt. Marika hat in Berlin einen Second-Hand-Laden. Als sie merkt, dass sie schwanger ist, hält sich ihre Begeisterung in Grenzen. In den Vater ihres Kindes Kai ist sie nicht verliebt und richtig zusammen sind sie auch nicht. Die sympathischste Figur ist für mich Jonas. Er nimmt das Leben auf die leichte Schulter, ist schon ewig mit seiner Freundin zusammen und zufrieden mit seinem Job als Lehrer. Die drei werden mit überraschenden Neuigkeiten konfrontiert: Ihre Mutter will sich von ihrem Mann trennen und das Ferienhaus verkaufen. Beim Entrümpeln kommen Erinnerungen an vergangene Sommer in der Ritterburg hoch, Geheimnisse werden aufgedeckt, langjährige Beziehungen hinterfragt. Leider konnte mich das Buch nicht so begeistern wie die Vorgängerromane. Es gibt zu viele Probleme und zu wenige Lichtblicke. Bis auf Jonas sind alle unglücklich, am meisten Cecilia, die keine Freude am Leben und ihrem kleinen Sohn hat. Marika wird Mutter, heiratet und trennt sich wieder. Nur Jonas findet eine neue Liebe und genießt das Leben. Die Geschichte der Trennung der Eltern, weil Marianne sich selbst verwirklichen und mit ihrer neuen Liebe auf Bali leben will, finde ich merkwürdig, ihre Entscheidung halte ich für egoistisch und nicht nachahmenswert, Walter und ihre drei erwachsenen Kinder tun mir leid. Von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die sich für das Thema Regretting Motherhood und die Schattenseiten der Mutterschaft interessieren.

3.5

"Man muss das Leben noch ein bisschen mit Leben füllen, solange es geht.« Eine aktuelle Familiengeschichte, die leicht, locker und gut geschrieben startet. Wir lernen die Charaktere und das Umfeld kennen und man kann sich gut das Feeling und dir Beziehungen untereinander vorstellen. Cecilia, Marika und Jonas, Geschwister in ihren dreißiger Jahren, versuchen ihr Leben entsprechend zu gestalten, was mal mehr, mal weniger, gelingt. Richtig gut ist es bei keinem. Dass ihre Eltern plötzlich auch Probleme haben und eigentlich nie so perfekt waren, wie immer angenommen, bringt alle aus dem Tritt. Und als alle aufeinander treffen ist viel neues und altes Konfliktpotential zum Aufarbeiten vorhanden. Leider kippt das Buch nach dem ersten Drittel und das locker, flockige weicht einer Bemühtheit und Melancholie, so dass die Lesefreude etwas gedämpft wurde. Im letzten Drittel nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf mit etwas zu viel Kummer, Durcheinander, Humor und Trauer; Loslassen, Festhalten, Neuanfang, Verständnis und Unverständnis. Aber so ist Familie. Und zum Schluss ist der ganze alte Ballast weg - neuer kann angesammelt werden. Insgesamt nicht ganz zufriedenstellend, die Nachhaltigkeit fehlt mir und bei vielem wurde nur an der Oberfläche gekratzt. Ein paar Logigfehler, die nicht unbedingt sein müssten, haben mich auch gestört (Brand im Baumhaus, Schwangerschaft, Marika verheiratet?) Nett zu lesen für kurzweilige Unterhaltung mit Humor und Sommerfeeling.

2

🌟🌟

Oweia, was war das denn?! Das Buch hat mich gar nicht gecatched, dabei habe ich mich auf dieses neue Buch der Autorin so gefreut, weil „Ein unendlich kurzer Sommer“ so gut war! Hier wird nur so mit Klischees und Meraphern herumgeworfen, dass sich die Balken biegen. Es gibt keinen Spannungsbogen, kein Plotttwist. Es gibt mehrere „kleine Ereignisse“, die doch ziemlich vorhersehbar sind. Zumal schon relativ zeitnah zu Beginn des Buches klar ist was hier Hauptthema ist, Schubladen werden aufgemacht (hallo Klischees!!!), „die Moral der Geschichte“ schreit einen förmlich an. So plätschert es dahin, das Ende zieht sich, obwohl man doch in Prinzip schon weiß, was passieren wird. Zwischendurch immer wieder ganz unvermittelt, Einschübe aus der Vergangenheit. Situationen, Dialoge, Gedanken von jemanden…manchmal weiß man von wem es handelt, meistens sind sie völlig random. Jetzt am Ende frage ich mich auch wozu das gut war, denn ich finde nicht, dass dadurch die Handlung voran kam. Ich mag die Autorin sehr. Und das ist bestimmt auch ein gutes Buch und für viele ist „die Situaton“ der Geschichte bestimmt relevant und emotional. Mich hat es leider gar nicht berührt. Sollte die Autorin noch ein Buch schreiben, werde ich es trotzdem lesen, weil wie gesagt, ihre anderen Bücher sind klasse! Aber hier bin ich raus 🤷🏻‍♀️

4.5

Eine schöne Geschichte, die mich mit ihren Themen so ganz abholen konnte. Der Erzählstil ist sehr unterhaltsam und lebendig. Ich konnte mir das Familienleben sehr gut vorstellen. Auch die individuellen Probleme der einzelnen Charaktere waren greifbar und nachvollziehbar. Eine Geschichte die von wehmütigen Rückblicken und unweigerlichen Veränderungen und Wahrheiten erzählt, die das Leben nun mal mit sich bringt. Mir hat die Dynamik innerhalb der Familie sehr gut gefallen. Etwas Probleme hatte ich die Zeitsprünge immer richtig einzuordnen und mit einer Situation die die jüngste Tochter betrifft.

4

Vielen Dank an den @argonverlag und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Früher haben sie fast jedes Wochenende im alten Ferienhaus der Familie verbracht, heute treffen sie sich dort nur noch zu besonderen Anlässen: Cecilia, Jonas und Marika Ritter wohnen in alle Winde verstreut, leben ihre eigenen Leben, versuchen, ihre eigenen Krisen zu bewältigen. Als die Eltern sich trennen, das Haus verkaufen wollen und damit ihr sicherer Hafen wegzubrechen droht, wollen sie ein paar letzte Wochenenden gemeinsam dort verbringen. Zwischen Loslassen und Festhalten, im Versuch, sich als Familie neu zu finden, stellen sich die drei der Frage, wer sie eigentlich sind, ohne das Ferienhaus an der alten Mühle. Meinung Das Buch ist nach Jahreszeiten in größere Teile gegliedert. In jeder Jahreszeit geht es um ein Wochenende, das die Familie im Wochenendhaus verbringt. Das erste, um Vater Walters 70. Geburtstag zu feiern, danach sind die Anlässe nicht mehr so schön. Es soll ausgemistet werden, um den Hausverkauf voranzutreiben. Obwohl die drei Kinder alle längst ihr eigenes Leben haben, hadern sie mit dieser Entscheidung. Allen dreien wird klar, dass das Häuschen mehr ist als nur ein Ferienort aus ihrer Kindheit. Das Haus bedeutet auch heute noch Geborgenheit und Liebe für sie, ein sicherer Rückzugsort, wenn das Leben mal wieder zu hart zuschlägt. Der Autorin ist es hervorragend gelungen, die Charaktere der Protagonisten authentisch zu beschreiben. Cecilia, die Älteste, ist durchorganisiert und streng, ihr ganzes Leben lang musste sie die Starke sein und durfte sich nie gehen lassen, auch jetzt noch nicht. Das mittlere Kind, Jonas hat den Ruf, noch immer nicht richtig erwachsen zu sein. Und Marika, die Jüngste, wird auch jetzt noch wie ein typisches Nesthäkchen behandelt. Es ist Zeit, dass alle aus ihren Rollen ausbrechen und sich ihren Bedürfnissen stellen. Es ist ein Vergnügen, diese Prozess beim Lesen zu beobachten. Subtil und voller liebevoller Details schildert Kristina Pfitzer, wie sich die Geschwister im Laufe der Zeit ein Stückchen aufeinander zu bewegen, wie sie sich ihren Ängsten stellen. Warmherzige Eingehende Sommerlektüre. Großartig vertont.

4

Was zunächst aussieht wie ein leichter Sommerroman, entpuppte sich als weitaus tiefgründiger Roman über Familie, Ehe und Mutterschaft. Die Themen werden jedoch eingebettet in ein leichtes Setting in Form eines Familientrefffens im Ferienhaus im Grünen. Das Buch ist nach den Jahreszeiten in vier Abschnitte unterteilt und die Geschichte wird in jedem Abschnitt aus der Sicht einer anderen Person dargestellt. Der Aufbau und auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt einen schmunzeln aber gleichzeitig auch über die grundlegende Probleme verschiedener familiärer Situationen nachdenken.

Was zunächst aussieht wie ein leichter Sommerroman, entpuppte sich als weitaus tiefgründiger Roman über Familie, Ehe und Mutterschaft. Die Themen werden jedoch eingebettet in ein leichtes Setting in Form eines Familientrefffens im Ferienhaus im Grünen. Das Buch ist nach den Jahreszeiten in vier Abschnitte unterteilt und die Geschichte wird in jedem Abschnitt aus der Sicht einer anderen Person dargestellt. Der Aufbau und auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt einen schmunzeln aber gleichzeitig auch über die  grundlegende Probleme verschiedener familiärer Situationen nachdenken.
3

Leider hat es mich nicht erreicht

… an sich eine tolle Geschichte , aber mir fehlten hier die Emotionen und der rote Faden …. Ich war einfach nicht bei den Protagonisten, schade.

3

Da ich viel von dem Buch gehört habe, hab ich hohe Erwartungen in das Buch gesteckt. Ich würde nicht sagen, dass ich enttäuscht bin, aber ich hab mir definitiv was anderes darunter vorgestellt. Ich habe lange gebraucht um mich in den Schreibstil und den Aufbau des Buches zu gewöhnen. An für sich schöne, wichtige und alltägliche Themen, die darin behandelt werden. War aber kein Lesehit für mich

4

Schöne Geschichte, die mir ist der Mitte des Buches etwas zäh war.

4

Familiengeschichte mit happy end

Familiengeschichte mit happy end
4.5

Was für ein Buch! Es ist glaube ich ein perfektes Buch für den Sommerurlaub, für Momente, in denen man Zeit hat viel zu lesen, da es eher langsam voran geht und beim langsamen Lesen (, wie bei mir) nachher die Lust daher verloren geht. Das Buch hat eine gewisse Sogwirkung, die Protagonisten sind spannend und vielschichtig. Manches erscheint einem sehr negativ, doch gleichzeitig merkt man, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat. Gerade Cécilia konnte mich berühren und so einige Zitate habe ich gut fühlen können und waren so klar und treffend geschildert.

4

Ein Buch mit Höhen und Tiefen und Familienchaos. Das perfekte Buch, für einen Abend voller Gefühle. Klare Empfehlung

2.5

Schade!

Puh, das war leider nichts für mich. Ich habe noch ein anderes Buch der Autorin im Regal stehen, welches sehr gut sein soll. Aber leider hatte ich nun zuerst dieses gelesen und was soll ich sagen: ich wollte es mehrmals abbrechen…. Es fing sehr gut an. Ich mag auch ihren Schreibstil. Aber spätestens ab der Hälfte, war mein Interesse verloren. Zu viele Längen, kein Spannungsbogen. Es beinhaltet viele tiefgründige und ernste Themen, komplexe individuelle Situationen… aber am Ende halt irgendwie doch nichts Neues und für mich doch zu flach und oberflächlich. Es hat mich einfach nicht abgeholt - Trotz so vieler verschiedener Charaktere, Emotionen und Thematiken. Irgendwie zu viel des Guten und letztlich doch zu wenig.

Schade!
4.5

Familienchaosgeschichte…. Für mich nicht ganz so gut wie die vorherigen Bücher

Familienchaosgeschichte…. Für mich nicht ganz so gut wie die vorherigen Bücher
5

Mir war am Anfang nicht klar, wohin die Geschichte steuert, sie hat mich aber vom ersten Moment an abgeholt. Die Schilderung der Familiendynamik fand ich sehr präzise und schön beobachtet und die aufgegriffenen Themen (Burnout/postnatale Depression, patriarchal bedingte innerfamiliäre Strukturen und den Umgang damit und die daraus resultierenden Folgen, was hält eine Familie zusammen) wahnsinnig spannend und anrührend erarbeitet und sprachlich toll umgesetzt. Für die Dauer des Hörbuchs befand ich mich ebenfalls im Sommerhaus, hatte alles bildlich vor Augen und es war hinterher schwierig, die Geschichte loszulassen. Das einzige, was mich gestört hat, war, dass mir die zeitliche Einordnung der Einwürfe am Kapitelanfang zuweilen schwer fiel - was ist Vergangenheit (und wie lange her) und was Zukunft? Nichtsdestotrotz eine ganz tolle Familiengeschichte, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit in meine Favoritenliste für die zweite Jahreshälfte schaffen wird. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei von netgalley zur Verfügung gestellt.

4

„Kinder leistet man nicht, man hat sie einfach. Am besten nebenher, während man besagtes Grandioses verbringt.' Das war mein erstes Buch von Kristina Pfister. Der Einstieg in die Geschichte ist mir eher schwer gefallen und es hat einige Zeit gedauert, bis ich zumindest etwas tiefer in den Roman eingetaucht bin. Aufgeteilt in die vier Jahreszeiten werden jeweils wenige Tage im Sommer, Herbst, Winter und Frühling eines Jahres erzählt, wobei in jedem Abschnitt jeweils eine Hauptfigur in den Fokus rückt. Unabhängig von der jeweiligen Perspektive beginnt jedes Kapitel mit einem Dialog oder einer Nachricht, die mehr Hintergründe über die Probleme der einzelnen Paare offenbaren soll. Die Dialoge sind lebensecht und familientpisch. Mit Streitigkeiten und Neckereien zeigen sie die Dynamik untereinander und wer welche Rolle in der Familienkonstellation einnimmt. Dabei werden auch die Alltagsprobleme offensichtlich und wie sich Beziehungen verändern. Langjährige Verbindungen werden brüchig, Menschen leben sich auseinander oder stellen neue Erwartungen an das Zusammenleben. Andere haben Schwierigkeiten, mit Veränderungen umzugehen und sind verunsichert, ob sie die Folgen bewältigen können. Im Verlauf des Jahres erhält man einen Einblick in eine Familie, in der gerade ganz viel im Umbruch ist und für Unsicherheit sorgt. Mit dem Verkauf des Ferienhauses droht der Verlust eines wichtigen Fixpunkts und eines Stücks heile Welt, nach dem sich der Großteil der Ritters sehnt. Auch wenn die Gründe nachvollziehbar sind, warum es in den Beziehungen kriselt, erscheint es konstruiert, dass es in einer Familie gleich vier Paare gleichzeitig betrifft. Aus diesem Grund können die zahlreichen Probleme zudem nicht vertieft dargestellt werden, zumal der Blick immer nur auf eine Hälfte des Paares gerichtet ist. Leider hat mich der Roman nicht vollends überzeugt. Mir fehlte es an Spannung und evtl. einer unerwarteten Wendung oder ähnlichem. Alles war doch eher vorhersehbar und das Ende hat sich dann auch noch ziemlich in die Länge gezogen. Viele tiefgründige und ernste Themen werden angesprochen, aber nur sehr oberflächlich. Mir fehlte es an Tiefe und an emotionaler Verbindung zu den Charakteren. Es ist eine wehmütige, aber keinesfalls bedrückende Geschichte uber das Erwachsenwerden, über Loslassen und Abschiednehmen, über das Einstehen für die eigenen Bedürfnisse, aber auch den festen Zusammenhalt in einem Familienkomplex, der sich neu formiert. „Nach dem Somerregen" ist ein behutsam erzählter, emotional verständlicher Roman über Familie, Abschied und Neuanfang. Es ist ein leises Buch, das in kleinen Momenten berührt - wie der frische, klare Duft nach einem Sommerregen.

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4

„Nach dem Sommerregen“ entführt die Leser in eine Welt voller Kindheitserinnerungen, Geschwisterdynamiken und all der unausgesprochenen Dinge, die Familien oft prägen. Dennoch bleibt die Geschichte oft vorhersehbar und hätte an einigen Stellen mehr Tiefe vertragen. Besonders die authentische Dynamik zwischen Geschwistern und die unausgesprochenen Dinge, die oft in Familienbeziehungen lauern, sind spürbar und nachvollziehbar dargestellt und hat mir gut gefallen.

4

Danke an NetGalley und den Fischer Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon jedoch unabhängig. Dies war mein drittes Buch der Autorin, und auch wenn mir ihre anderen beiden Geschichten nochmal besser gefallen haben, so hatte ich auch mit diesem Buch eine gute Zeit. „Man muss das Leben noch ein bisschen mit Leben füllen, solange es geht.“ In nach dem Sommerregen begleiten wir Familie Ritter – ja, alle Familienmitglieder – über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Die Eltern und alle drei erwachsenen Kinder haben so ihre Päckchen zu tragen, das Buch ist sehr vielschichtig und abwechslungsreich. Erwachsensein und das Leben als erwachsene Person sind hier zentrale Themen. Neue Beziehungen, Trennung, es nochmal versuchen. Kinder kriegen, Kinder haben, plötzlich Stiefelternteil. All das begegnet einem hier in diesem Buch. Zentraler Schauplatz ist dabei „die Ritterburg“, das alte Ferienhaus an der Mühle. Ein Ort voller Erinnerungen, und vielleicht ein Ort ohne Zukunft? Da die Eltern sich trennen und das Haus verkaufen wollen. Die Geschwister werden mit ihrer Vergangenheit konfrontiert – und der Klappentext beschreibt es eigentlich schon sehr gut: „Zwischen Loslassen und Festhalten, im Versuch, sich als Familie neu zu finden“. Im Grunde hat mir das Buch gut gefallen. Ich mochte die Familie und wie sie ihre Konflikte ausgetragen haben. Das hat sich alles sehr real angefühlt. Allerdings fand ich, dass das Buch für den großen Zeitraum der Geschichte etwas zu kurz war. Knapp 320 Seiten sind nicht super wenig, aber bei so vielen Personen und Konflikten hätte ich mir mehr Zeit und an manchen Stellen mehr Tiefe gewünscht. Zudem sind die Kapitel mit Telefonaten bzw. Anrufbeantworter-Aufnahmen voneinander getrennt, was irgendwie eine schöne stilistische Idee war, aber gleichzeitig an manchen Stellen den Flow bei mir unterbrochen hat, sodass es teilweise fragmentiert gewirkt hat. Nichtsdestotrotz eine schöne Familiengeschichte, nicht ganz so sommerlich wie die anderen Bücher der Autorin, aber gut zu lesen. An dieser Stelle kann ich auch nur das Hörbuch empfehlen. Es wird von Leonie Landa gesprochen und mit ihrer wandelbaren Stimme ist sie für mich die perfekte Sprecherin für dieses Buch, bei dem es so viele Perspektiven und unterschiedliche Personen gibt, denen sie alle eine unverkennbare Klangfarbe verleiht. Abschließend komme ich bei dem Buch auf 4 Sterne und freue mich auf weitere (Sommer-)Bücher der Autorin.

4

Ein gutes Buch von Kristina Pfister

Man kann super gut in die Geschichte eintauchen und sieht alles direkt vor sich..ich mag es sehr gerne

Ein gutes Buch von Kristina Pfister

Mir gefiel der Schreibstil sehr gut. Es ist so geschrieben, wie die Situationen sind mit mehreren Menschen. Manchmal verwirrend, weil alles kreuz und quer läuft. Die Story an sich ist sehr zutreffend. Die Emotionen jedes Familienmitglieds sehr zutreffend geschildert. Man liest es schnell durch aber es wirkt noch nach…

3.5

Sehr angenehm zum lesen und eine gute geschichte

2

Die Monate nach dem Sommerregen

Ach schade… ich greife bei den ebooks gerade irgendwie daneben. Cover und Titel versprechen einiges, und dann kommt nix rum. Schade Schokolade. Marika, Jonas und Cecilia treffen sich regelmäßig im Sommerhäuschen ihrer Eltern, der „Ritterburg“. Ein idyllisches Häuschen, mit Flüsschen und einer Art Weiher. Als Kinder haben sie dort einige schöne Sommer verbracht. Aber nun droht die Burg einzustürzen: Der 70. Geburtstag des Vaters steht an, und es kommt einiges ins rollen. Dabei folgt die Geschichte den drei Geschwistern. Aus ihre Perspektive, in einem jeweils unterschiedlicher Zeit wird erzählt. Es gibt ein paar Rückblicke als auch Einblicke in das bisherige Familienleben, und in das Leben, welches sich Marika, Jonas und Cecilia aufbauen. Dass sich das Leben ihrer Eltern ebenfalls verändert, und sie dabei sind sich zu trennen, wirft alle aus der Bahn. Sie stecken im Strudel zwischen den Eltern und ihrem eigenen Leben, und versinken darin. Ich habe mich etwas durch dieses Buch gekämpft. Und das ist schade, weil ich danach nicht wirklich unterhalten war. Im Gegenteil, ich war ziemlich deprimiert. Alle drei Geschwister als auch die Eltern waren extrem dargestellt. Will heißen, keiner war irgendwie normal oder sympathisch. Ob das nun an der Charakterdarstellung oder den für mich verwirrenden Schreibstil liegt, kann ich nicht sagen. Nach dem Sommerregen fühlt sich ja alles frisch und klar an, das hat mir hier gefehlt. Ich bin kein Fan dieses Buchs, war kurz vorm abbrechen, und weiß auch nicht, ob ich Kristina Pfister nochmal eine Chance geben soll. Was meint ihr?

Die Monate nach dem Sommerregen
3

3 Sterne. Nach dem Sommerregen ist ein schöner Roman. Die Grundstory ist nicht neu erfunden und trotzdem hat sie mir gut gefallen. Die Familie ist warmherzig und doch trägt jeder seine Geheimnisse. Die Hörbuchsprecherin mag ich unglaublich gerne und habe schon einiges von ihr gehört. Eine kleine Sommerempfehlung für ruhige und schöne Stunden.

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