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Romane

Nach dem Sommerregen

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Über das Buch

So unbeschwert wie ein Sommertag, so ernst wie das Leben manchmal sein kann Früher haben sie fast jedes Wochenende im alten Ferienhaus der Familie verbracht, heute treffen sie sich dort nur noch zu besonderen Anlässen: Cecilia, Jonas und Marika Ritter wohnen in alle Winde verstreut, leben ihre eigenen Leben, versuchen, ihre eigenen Krisen zu bewältigen. Als die Eltern sich trennen, das Haus verkaufen wollen und damit ihr sicherer Hafen wegzubrechen droht, wollen sie ein paar letzte Wochenenden gemeinsam dort verbringen. Zwischen loslassen und festhalten, im Versuch, sich als Familie neu zu finden, stellen sich die drei der Frage, wer sie eigentlich sind, ohne das Ferienhaus an der alten Mühle.

Editionen (2)

ISBN9783732477661
Verlagargon
Erscheinungsdatum25.06.25

Rezensionen & Bewertungen

110 Bewertungen

27 Rezensionen

3,7

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  • magdas_buecherwelt
    magdas_buecherwelt

    669 Follower

    4,0

    Nach dem Sommerregen ist der dritte Roman von Kristina Pfister und auch der dritte, den ich gelesen habe. Das Buch hat mir vor Augen geführt, dass auch diejenigen, die nach außen hin einen glücklichen Eindruck vermitteln, Probleme haben. Familie Ritter verbringt ein Wochenende in ihrem Ferienhaus, um Walters 70. Geburtstag zu feiern. Die Ritters, das sind Marianne und Walter und ihre drei erwachsenen Kinder Cecilia, Jonas und Marika. Cecilia ist mit Per-Olov verheiratet, die beiden haben einen einjährigen Sohn namens Oscar. Cecilia will immer alles perfekt machen und eine perfekte Mutter sein, sie hadert damit, dass ihr Mann Karriere macht, während sie ihr Leben zwischen Kochtöpfen und Windeln verbringt. Marika hat in Berlin einen Second-Hand-Laden. Als sie merkt, dass sie schwanger ist, hält sich ihre Begeisterung in Grenzen. In den Vater ihres Kindes Kai ist sie nicht verliebt und richtig zusammen sind sie auch nicht. Die sympathischste Figur ist für mich Jonas. Er nimmt das Leben auf die leichte Schulter, ist schon ewig mit seiner Freundin zusammen und zufrieden mit seinem Job als Lehrer. Die drei werden mit überraschenden Neuigkeiten konfrontiert: Ihre Mutter will sich von ihrem Mann trennen und das Ferienhaus verkaufen. Beim Entrümpeln kommen Erinnerungen an vergangene Sommer in der Ritterburg hoch, Geheimnisse werden aufgedeckt, langjährige Beziehungen hinterfragt. Leider konnte mich das Buch nicht so begeistern wie die Vorgängerromane. Es gibt zu viele Probleme und zu wenige Lichtblicke. Bis auf Jonas sind alle unglücklich, am meisten Cecilia, die keine Freude am Leben und ihrem kleinen Sohn hat. Marika wird Mutter, heiratet und trennt sich wieder. Nur Jonas findet eine neue Liebe und genießt das Leben. Die Geschichte der Trennung der Eltern, weil Marianne sich selbst verwirklichen und mit ihrer neuen Liebe auf Bali leben will, finde ich merkwürdig, ihre Entscheidung halte ich für egoistisch und nicht nachahmenswert, Walter und ihre drei erwachsenen Kinder tun mir leid. Von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die sich für das Thema Regretting Motherhood und die Schattenseiten der Mutterschaft interessieren.

    22. Juli 2025

  • theagri
    theagri

    779 Follower

    3,5

    "Man muss das Leben noch ein bisschen mit Leben füllen, solange es geht.« Eine aktuelle Familiengeschichte, die leicht, locker und gut geschrieben startet. Wir lernen die Charaktere und das Umfeld kennen und man kann sich gut das Feeling und dir Beziehungen untereinander vorstellen. Cecilia, Marika und Jonas, Geschwister in ihren dreißiger Jahren, versuchen ihr Leben entsprechend zu gestalten, was mal mehr, mal weniger, gelingt. Richtig gut ist es bei keinem. Dass ihre Eltern plötzlich auch Probleme haben und eigentlich nie so perfekt waren, wie immer angenommen, bringt alle aus dem Tritt. Und als alle aufeinander treffen ist viel neues und altes Konfliktpotential zum Aufarbeiten vorhanden. Leider kippt das Buch nach dem ersten Drittel und das locker, flockige weicht einer Bemühtheit und Melancholie, so dass die Lesefreude etwas gedämpft wurde. Im letzten Drittel nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf mit etwas zu viel Kummer, Durcheinander, Humor und Trauer; Loslassen, Festhalten, Neuanfang, Verständnis und Unverständnis. Aber so ist Familie. Und zum Schluss ist der ganze alte Ballast weg - neuer kann angesammelt werden. Insgesamt nicht ganz zufriedenstellend, die Nachhaltigkeit fehlt mir und bei vielem wurde nur an der Oberfläche gekratzt. Ein paar Logigfehler, die nicht unbedingt sein müssten, haben mich auch gestört (Brand im Baumhaus, Schwangerschaft, Marika verheiratet?) Nett zu lesen für kurzweilige Unterhaltung mit Humor und Sommerfeeling.

    27. Juni 2025

  • charly93
    charly93

    127 Follower

    4,0

    Ich mochte die Geschichte, das Haus, die Personen. Aber letztlich fehlte es mir ein bisschen an Tiefe. Besonders zum Ende hin hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht. Aber auf jeden Fall eine Geschichte, die nan gut so weglesen kann.

    30. Juni 2025

3 von 27 Rezensionen

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