Der alte Apfelgarten
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Description
Book Information
Author Description
SHARON GOSLING ist eine britische Journalistin und Autorin. ›Der vergessene Wald‹ ist nach ›Fishergirl’s Luck‹ (2022), ›Lighthouse Bookshop‹ (2023), ›Forgotten Garden‹ (2024) und ›Der alte Apfelgarten‹ (2025) ihr fünfter Roman bei DuMont. Sie lebt mit ihrer Familie im Norden von England, ihr Mann besitzt einen Buchladen.
Posts
Der alte Apfelgarten von Sharon Gosling ist das dritte Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Auch dieses spielt in Schottland und punktet mit sympathischen Protagonist*innen und einem Happy End. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters kehrt Bette, 36, in ihr Elternhaus zurück, das sie viele Jahre zuvor fürs Studium verlassen hatte. Die Familie Crowdie lebt auf einer Farm an der schottischen Küste. Bettes neun Jahre jüngere Schwester Nina lebt noch dort, gemeinsam mit ihrem sechsjährigen Sohn Barnaby. Der Junge wird auf seinen Wunsch hin meistens Superheld Seepocke genannt, da er am liebsten in dessen Kostüm unterwegs ist. Nina und Bette hatten in den Jahren seit Bettes Auszug kaum Kontakt. Bette ist mittlerweile erfolgreiche Anwältin, ihr Leben dreht sich ausschließlich um ihre Arbeit. Nach der Beerdigung erfahren die Schwestern, dass die Farm verschuldet ist und sie dringend finanzielle Mittel benötigen, um sie halten zu können. Zufällig entdecken sie am Ende ihres Grundstücks einen vernachlässigten Apfelgarten. Zusammen mit Ryan, Allie und Cam kümmern sie sich um die fünfhundert Jahre alten Bäume und erforschen ihre Geschichte. Die Bäume tragen besondere Äpfel, aus denen früher hervorragender Cider hergestellt wurde. Es gibt jedoch noch jemanden, der Besitzansprüche am Garten und seinen Äpfeln anmeldet. Am Ende wird es spannend und nur dank des beherzten Eingriffs von Superheld Seepocke und Collie Limpet kann der alte Apfelgarten gerettet werden. Ich habe das Buch sehr gern gelesen, mich über Barnaby und seinen treuen Gefährten Limpet amüsiert und mich über eine wieder gefundene Liebe und die Annäherung der Schwestern nach Jahren der Entfremdung gefreut. Natürlich hat auch Nina einen Partner fürs Leben gefunden. Von mir eine Leseempfehlung für diese unterhaltsame Sommerlektüre, die mir schöne Lesestunden beschert hat.
Schottischer Familienroman
„Der alte Apfelgarten“ ist der neue Roman von Autorin Sharon Gosling und das Cover dazu finde ich einfach wunderschön. Eine Farm am Meer. Zwei ungleiche Schwestern. Eine neue Hoffnung. Ich habe schon ein paar Bücher der Autorin gelesen und liebe ihren flüssigen und anschaulichen Schreibstil. Die Geschichte spielt auf der Crowdie Farm, sie liegt an der schroffen Steilküste Schottlands und Sharon Gosling beschreibt alles mit viel Liebe zum Detail. Die beiden Schwestern Bette und Nina Crowdie hatten nie ein gutes Verhältnis zueinander und Bette ging vor vielen Jahren nach London. Nach dem plötzlichen Tod des Vaters erben beide Schwestern die Farm und treffen so nach einigen Jahren wieder aufeinander. Ich mochte die abwechselnden Perspektiven, da man so einiges aus den Leben der Schwestern erfährt. Die Geschichte ist warmherzig und tiefgründig, ich hatte eine wirklich schöne Lesezeit und habe mich sehr über das Wiedersehen mit Rachel aus „The Lighthouse Bookshop“ gefreut. Die Bücher der Autorin sind einfach wunderschön und ich kann euch „Der alte Apfelgarten“ sehr empfehlen.
Schön, aber zu offensichtlich
Eine Farm in Schottland, 2 ungleiche Schwestern die sich zusammenraufen müssen nach dem sie eine heruntergewirtschafte Farm erben und entdecken das ein alter Apfelbaum evtl. Cidre Gewinn abwirft. Eigentlich eine schön erzählte Geschichte, aber für mich war das alles so offensichtlich was passiert und das hat mir mitunter ein bisschen den Spaß am weiter lesen genommen. Dennoch ist der Apfelgarten ein flüssig zu lesender, leichter Roman, in dem man sich wohlfühlen kann und nicht allzu konzentriert lesen muss. Ich fand die Beziehung von Superheld Seepocke zu seiner Tante Bette am schönsten. Nina fand ich bisschen nervig. Hat mir ein wenig zu viel Zorn auf die ältere Bette gehabt. Die Rundumschläge hätte es nicht so viele geben müssen. Nach und nach versteht man aber, wieso das so ist und relativiert sich ja dann auch. Bette selbst kriegt ja ordentlich was vor den Latz geknallt und damit war zu rechnen. Aber es ist die Frage ob man jetzt liest wo es offensichtlich ist, wohin es führt oder ob man lieber hat, das es verwickelter ist. Wett gemacht hat aber das schöne Setting Schottlands. Das muss da einfach traumhaft sein. Schön fand ich auch die Männer Rollen. Keine blöden Machos, sondern Männer die im Leben stehen und wissen was Arbeit ist und Frauen achten. So gesehen, ein schönes, zwar öffentliches, aber dennoch gut unterhaltenes Buch mit schöner Kulisse.
⭐️⭐️⭐️⭐️ Schöne Familiengeschichte!
Mit „Der alte Apfelgarten“ hat Sharon Gosling erneut eine entspannende und entschleunigende Geschichte geschrieben, mit der man den Urlaub oder den Feierabend perfekt genießen kann. Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Bette und Nina. Während Nina die elterliche Farm in Schottland übernommen hat und mehr schlecht als recht über die Runden kommt, hat Bette Jura studiert und sich einen Platz in einer großen Londoner Kanzlei erkämpft. Nach dem Tod des Vaters und der Entdeckung, dass die Farm hoffnungslos verschuldet ist, müssen sich die ungleichen Schwestern wieder zusammenraufen. Hoffnung gibt die Entdeckung eines alten Apfelhains, der direkt an der Küste bisher ein verstecktes Dasein fristete. Lange schon gibt es die Legende, dass irgendwo an der Küste einst die besten Cider-Äpfel der Welt wachsen… haben die Schwestern damit vielleicht die Chance, ihre Farm zu retten? Natürlich gibt es auch in diesem Familienroman viele Verstrickungen, einige Intrigen und schlussendlich sogar ein dramatisches Finale. Dennoch ist der Roman ein typisches „Wohlfühlbuch“, mit dem man gern seine Freizeit verbringt und in dessen Geschichte man tief eintauchen kann. Sharon Gosling hat Figuren geschaffen, denen man nachfühlen kann, warum sie so reagieren wie im Buch geschildert. Die Charaktere fühlen sich weitestgehend „echt“ an und besonders Ninas Sohn ist wirklich ein Herzchen! Seine kindlichen Versuche, bei der Rettung der Farm zu helfen sind einfach nur supersüß und wie er versucht, den Apfelhain zu beschützen ist richtig goldig. Kurzum: diese Geschichte ist genau das Richtige für den Urlaub oder ein Wochenende auf der Gartenliege. Ein Rundum-Wohlfühl-Buch, das zwar das Rad nicht neu erfindet, aber gemütliche und entspannende Lesestunden beschert.

Der geheime Garten „Die Vergangenheit kann eine schwere Bürde sein. Und uns manchmal daran hindern voranzuschreiten, sosehr wir es uns auch wünschen.“ (S. 238) Seit 5 Jahren lebt und arbeitet Nina mit ihrem kleinen Sohn wieder auf der Farm ihres Vaters an der Steilküste Schottlands. Nach seinem Tod geht sie davon aus, dass sie die Farm erbt und ihre ältere Schwester Bette, die vor fast 20 Jahren nach London gezogen und nie zurückgekommen ist, zukünftig am Gewinn beteiligen muss. Um so größer ist die Überraschung, dass sie die Crowdie-Farm zusammen erben – genau wie den riesigen Schuldenberg, von dem sie nichts wussten. Bette und Nina trennen 10 Jahre Altersunterschied und völlig unterschiedliche Lebensumstände. Bette wollte immer Anwältin werden und in die große weite Welt. Nach Amerika hat sie es zwar nicht geschafft, aber sie wird bald Partnerin einer Londoner Kanzlei. Nina ist früh alleinerziehende Mutter geworden. Sie hat sich trotz der harten Arbeit immer wohl auf der Farm gefühlt hat und nie verstanden, warum Bette regelrecht geflohen ist. Durch den großen Altersunterschied hatten sie nie viel miteinander zu tun. Bette fand Nina nervig, die hat sich dadurch von ihr ungeliebt und ignoriert gefühlt. Als jetzt rauskommt, dass Bette in Mailkontakt mit ihrem Vater stand, brechen alte Wunden auf. Aber der Kampf um die Farm bringt sie einander näher. Erst recht, als sie ein alten, verwilderten Apfelgarten entdecken, der sehr viel wert zu sein scheint und hinter dem mehrere Geheimnisse stecken. Wie schon die anderen Roman von Sharon Gosling ist auch „Der Apfelgarten“ sehr stimmungsvoll. Sie erzählt darin vom rauen Leben an der Steilküste und den damit verbundenen Gefahren, der harten Arbeit als Farmer, die gerade genug zum Erhalt ihrer Betriebe erwirtschaften, aber nicht genug, um Rücklagen zu bilden und zwei entfremdeten Schwestern, die sich langsam neu kennenlernen und hinter die Fassade der anderen blicken. Gewürzt wird die Geschichte mit der spannenden Vergangenheit des Apfelgartens und zwei Männern, die sich ihren Platz im Leben der Schwestern zu erkämpfen scheinen. Besonders gefreut habe ich mich auch über den Cameo-Auftritt von Rachel aus dem „Lighthouse Bookshop“. Mein Fazit: Ein schöner Geschwisterroman, der zwar in manchen Teil etwas vorhersehbar ist, aber auch mit Überraschungen aufwartet.

"Eine Farm am Meer. Zwei ungleiche Schwestern. Eine neue Hoffnung." Der alte Apfelgarten war mein drittes Buch von Sharon Gosling und die Geschichte hat mich wieder sehr berührt. Die Schwestern Bette und Nina standen sich noch nie wirklich nahe. Der zehnjährige Altersunterschied trägt dazu bei. Mit ihren 18 Jahren zog Bette aus, um zu studieren. Besuche waren eher selten und so kümmerte sich Nina, mit ihrem Vater um den Familienbauernhof. Aber dann stirbt der Vater und beide erben die Crowdie-Farm, aber auch einen richtigen Schuldenberg. Durch einen Zufall entdecken die Schwestern einen verwunschenen Apfelgarten, über fünfhundert Jahre alte Apfelbäume befinden sich dort. (Der Anfang vom Buch hat, der Rückblick...HERBST 1839 hat mich sofort in den Bann gezogen.) Das langsame zueinander finden der Geschwister, beide ziehen an einem Strang. Tatkräftige Unterstützung kommt von Nachbar Cam, Apfelexperte Ryan und Superheld Seepocke, der Sohn von Nina, achja und Collie Limpert. Eine berührende Geschichte über Hoffnung, Verlust , Zusammenhalt und Neuanfang. Sharon Gosling hat einen bezaubernden, warmen , stimmungsvollen Roman, mit einigen spannenden Wendungen geschrieben. Die malerischen Beschreibungen vom alten Apfelgarten und das Leben an der schottischen Küste, beschreibt sie liebevoll. Eine wundervolle Geschichte, die ich von Herzen gerne weiterempfehle.

Sharon Gosling konnte mich wieder voll abholen in ihrem neuen Buch „Der alte Apfelgarten“ Es geht um die beiden Schwestern Nina und Bette, die sich sehr auseinandergelebt haben. Erst der Tod des Vaters bringt sie wieder zusammen und sie müssen den Hof retten, der ihrer Familie seit Generationen gehört Ich lese die Bücher so gerne, weil ich immer das Gefühl habe, dass ich komplett in die Geschichte eintauchen kann. Nina lebt mit ihrem Sohn auf dem Hof und versucht alles, nach dem Tod des Vaters, dass ihr Sohn weiterhin dort aufwachsen kann. Man hat die Missgunst der Schwestern gespürt, die seit Jahren wieder an einem Strang ziehen müssen, um ihr Erbe zu retten. Dabei kommen Sachen ans Licht, die man nicht erwartet hat: besonders der alte Apfelgarten. Nach und nach spürt man, wie die beiden Schwestern wieder zusammenwachsen, dabei muss besonders Bette vieles aus ihrer Vergangenheit aufarbeiten und wir dürfen die Familie und Freunde dabei begleiten, wie sie sich auf die Spuren ihrer Familie begeben. Das war für mich besonders spannend geschrieben. Die Liebe ist dabei aber auch nicht zu kurz gekommen, wenn auch hier tatsächlich nur als Nebenstrang der Geschichte, was ich an Sharon Goslings Geschichten sehr gerne mag Mich konnte das Buch wieder voll überzeugen. Die Familiengeschichte, der geschichtliche Anteil mit kleinen Indiana Jones Vibes, die Spannung und ein bisschen Liebe und Familie. Hatte tolle Lesestunden Leseempfehlung
Holpriger Start, dann gewohnt berührende Geschichte
Ich mag die Erzählweise von Sharon Gosling. Diesmal habe ich etwas länger gebraucht, um mich mit den Hauptfiguren anzufreunden. Aber plötzlich war ich doch wieder mittendrin. Die wachsende Zuneigung aller beteiligten Personen und gemeinsame Krisenbewältigung hat mich wie immer tief in die Geschichte eintauchen lassen. Zum Ende passiert fast zuviel auf einmal, aber insgesamt wieder eine berührende Geschichte
In “Der alte Apfelgarten” von Sharon Gosling (ins Deutsche übersetzt von Sibylle Schmidt) geht es um die Schwestern Nina und Bette, die nach dem Tod des Vaters versuchen, die verschuldete Farm der Familie zu retten und dabei auf einen alten Apfelgarten stoßen, der ihre Rettung sein könnte. Ich war bereits im Prolog, der die später relevant werdende Vorgeschichte der eigentlichen Handlung erzählt, dabei, das Hörbuch abzubrechen, da er so schwülstig, unglaubwürdig und schlecht geschrieben war, dass ich es nur schwer ertragen konnte. Meine Befürchtung, dass im Laufe der weiteren Handlung in Rückblenden die Geschichte von Ophelia weiter erzählt werden würde, hat sich zum Glück jedoch nicht bestätigt. Dennoch werden hier Themen angerissen, die nie wieder relevant sind, auf hanebüchene Art aber später die Grundprämisse des Prologs noch einmal verwurstet wird. Insgesamt fand ich die Figuren und deren Dynamik unausgereift, Wendungen werden angeteasert, lösen sich dann aber in Luft auf und Handlungsstränge werden erst groß ausgebaut und dann nicht weiter verfolgt. Auch der jahrelange, alles dominierende Konflikt zwischen den beiden Schwestern löst sich einfach so ins Nichts auf. Außerdem hat mich am Hörbuch (gesprochen von Anja Kalischke-Bäuerle) die oft fehlerhafte Betonung gestört und die Verbindung von Stimme und Inhalt des Buches fand ich leider nicht mitreißend. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Kurzweilig, romantisch, fesselnd
Das Buch hat mich überrascht. Es geht um zwei Schwestern, die ihren Vater verlieren und seine Farm erben. Betten ist Anwältin und hat damit so gar nicht geplant. Ihre Schwester lebt Mut ihrem Sohn auf der Farm. Als beide realisieren wie überschuldet die Farm ist, müssen sie sich zusammenraufen und versuchen diese zu retten. Es spielt in Schottland. Die Kulisse ist traumschön beschrieben. Es geht um Zusammenhalt, Familiengeschichte, es geht um einen wundervollen Apfelhain und viele liebevolle Details. Es geht aber auch um Liebe, Drama und am Ende gab es weit mehr Wendungen und Tiefe als ich erwartet habe
Wieder einmal zeigt die Autorin, das man trotz aller Ausweglosigkeit und aller Hürden die einem das Leben in den Weg legt, etwas erreichen kann - wenn man nur will. Manchmal ist das mit viel Mut, Kraft und Rückschlägen verbunden und man glaubt, es niemals schaffen zu können. Probleme lassen sich lösen, auch wenn es nicht immer so aussieht. Man darf nur nicht aufgeben und muss vor allem zusammenhalten! Zitat S. 426 "Hat doch gar keinen Sinn, wenn man zulässt, das einem von der Vergangenheit die Zukunft ruiniert wird, oder? " Ich habe schon die ersten drei Bücher der Autorin verschlungen und mir auch dieses direkt blind vorbestellt. Diese ruhig erzählte Geschichte, in der sich alles langsam entwickelt, hat mir wieder sehr gut gefallen!
Eine tolle Geschichte. Leider habe ich beim Anhören immer wieder abgeschaltet, weil die Story nur so dahin plätscherte. An sich war die Geschichte aber schön. Teilweise sehr berührend wird die Familiengeschichte erzählt. Zwei Schwestern die langsam wieder zueinander finden durch ihr Erbe. Echt schön.
Die Geschichte der Schwestern ist ehrlich, gefühlvoll und authentisch Insgesamt ist das Buch ein ruhiger, aber sehr berührender Roman über Familie, Schuld, Versöhnung und den Mut, einen Neuanfang zu wagen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die eine Wohlfühlgeschichte mit Tiefe, Herz und einer wunderschönen Kulisse lieben.
Rezension – Der alte Apfelgarten Der alte Apfelgarten von Sharon Gosling handelt von den Schwestern Nina und Bette, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während Nina ihr ganzes Leben auf der Crowdie Farm an der schottischen Steilküste verbracht hat, lebt Bette seit Jahren in London, weit weg von ihrer Familie und ihrer Vergangenheit. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters kehrt Bette an die Farm zurück, denn die Schwestern haben den Hof gemeinsam geerbt und erfahren, dass die Farm in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt, von denen ihr Vater nie etwas erwähnt hatte. Mit der Zeit raufen sich die beiden zusammen, um die Crowdie Farm zu retten. Doch dabei stoßen sie auf einen jahrzehntelang vergessenen Apfelgarten mit uralten Cidersorten. Was noch passieren wird und ob sie die Farm retten können müsst ihr selbst lesen. Zu Beginn brauchte ich etwas Zeit, um in die Geschichte hineinzufinden, besonders weil ich mit Ninas störrischer Art erst nicht so gut zurechtkam. Andererseits konnte ich sie auch verstehen und mit ihr fühlen. Insgesamt habe ich die Charaktere als sehr authentisch wahrgenommen und sie sind mir im Laufe der Geschichte echt ans Herz gewachsen. Was mir beim Lesen sehr gut gefallen hat. Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen. Besonders gefällt mir, wie authentisch und bildhaft die Atmosphäre Schottlands beschrieben wurde. Dadurch hatte ich fast das Gefühl, selbst dort zu sein. Die Geschichte der Schwestern ist ehrlich, gefühlvoll und authentisch Insgesamt ist das Buch ein ruhiger, aber sehr berührender Roman über Familie, Schuld, Versöhnung und den Mut, einen Neuanfang zu wagen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die eine Wohlfühlgeschichte mit Tiefe, Herz und einer wunderschönen Kulisse lieben.
Sprecherin nicht so passend, aber schöne Geschichte.
Hier passte die Sprecherinnenstimme leider nicht so gut zu den Figuren. Erstens variiert sie nicht sehr stark zwischen den Charakteren, sodass ich oft nicht gleich wusste, wer gerade spricht, zweitens hat sie das Kind zu nörgelig und hoch gesprochen und drittens passte die erzeugte Atmosphäre öfter nicht zu der zum Text empfundenen. Die Geschichte fand ich sehr spannend, unterhaltsam und atmosphärisch. Ich habe dieser gern gelauscht und die Figuren gern durch diese Handlung begleitet. Der Einstieg war auch einfach und ich wollte immer wissen, wie es nun weiter geht. Es ist eine Wohlfühlgeschichte. Bei diesem Hörbuch würde ich doch eher die Lesevariante empfehlen. Aus oben genannten Gründen. Ich denke, hier würde die eigene Stimme im Kopf eine stimmigere Atmosphäre schaffen, weil der Erzählstil der Autorin passt.
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Book Information
Author Description
SHARON GOSLING ist eine britische Journalistin und Autorin. ›Der vergessene Wald‹ ist nach ›Fishergirl’s Luck‹ (2022), ›Lighthouse Bookshop‹ (2023), ›Forgotten Garden‹ (2024) und ›Der alte Apfelgarten‹ (2025) ihr fünfter Roman bei DuMont. Sie lebt mit ihrer Familie im Norden von England, ihr Mann besitzt einen Buchladen.
Posts
Der alte Apfelgarten von Sharon Gosling ist das dritte Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Auch dieses spielt in Schottland und punktet mit sympathischen Protagonist*innen und einem Happy End. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters kehrt Bette, 36, in ihr Elternhaus zurück, das sie viele Jahre zuvor fürs Studium verlassen hatte. Die Familie Crowdie lebt auf einer Farm an der schottischen Küste. Bettes neun Jahre jüngere Schwester Nina lebt noch dort, gemeinsam mit ihrem sechsjährigen Sohn Barnaby. Der Junge wird auf seinen Wunsch hin meistens Superheld Seepocke genannt, da er am liebsten in dessen Kostüm unterwegs ist. Nina und Bette hatten in den Jahren seit Bettes Auszug kaum Kontakt. Bette ist mittlerweile erfolgreiche Anwältin, ihr Leben dreht sich ausschließlich um ihre Arbeit. Nach der Beerdigung erfahren die Schwestern, dass die Farm verschuldet ist und sie dringend finanzielle Mittel benötigen, um sie halten zu können. Zufällig entdecken sie am Ende ihres Grundstücks einen vernachlässigten Apfelgarten. Zusammen mit Ryan, Allie und Cam kümmern sie sich um die fünfhundert Jahre alten Bäume und erforschen ihre Geschichte. Die Bäume tragen besondere Äpfel, aus denen früher hervorragender Cider hergestellt wurde. Es gibt jedoch noch jemanden, der Besitzansprüche am Garten und seinen Äpfeln anmeldet. Am Ende wird es spannend und nur dank des beherzten Eingriffs von Superheld Seepocke und Collie Limpet kann der alte Apfelgarten gerettet werden. Ich habe das Buch sehr gern gelesen, mich über Barnaby und seinen treuen Gefährten Limpet amüsiert und mich über eine wieder gefundene Liebe und die Annäherung der Schwestern nach Jahren der Entfremdung gefreut. Natürlich hat auch Nina einen Partner fürs Leben gefunden. Von mir eine Leseempfehlung für diese unterhaltsame Sommerlektüre, die mir schöne Lesestunden beschert hat.
Schottischer Familienroman
„Der alte Apfelgarten“ ist der neue Roman von Autorin Sharon Gosling und das Cover dazu finde ich einfach wunderschön. Eine Farm am Meer. Zwei ungleiche Schwestern. Eine neue Hoffnung. Ich habe schon ein paar Bücher der Autorin gelesen und liebe ihren flüssigen und anschaulichen Schreibstil. Die Geschichte spielt auf der Crowdie Farm, sie liegt an der schroffen Steilküste Schottlands und Sharon Gosling beschreibt alles mit viel Liebe zum Detail. Die beiden Schwestern Bette und Nina Crowdie hatten nie ein gutes Verhältnis zueinander und Bette ging vor vielen Jahren nach London. Nach dem plötzlichen Tod des Vaters erben beide Schwestern die Farm und treffen so nach einigen Jahren wieder aufeinander. Ich mochte die abwechselnden Perspektiven, da man so einiges aus den Leben der Schwestern erfährt. Die Geschichte ist warmherzig und tiefgründig, ich hatte eine wirklich schöne Lesezeit und habe mich sehr über das Wiedersehen mit Rachel aus „The Lighthouse Bookshop“ gefreut. Die Bücher der Autorin sind einfach wunderschön und ich kann euch „Der alte Apfelgarten“ sehr empfehlen.
Schön, aber zu offensichtlich
Eine Farm in Schottland, 2 ungleiche Schwestern die sich zusammenraufen müssen nach dem sie eine heruntergewirtschafte Farm erben und entdecken das ein alter Apfelbaum evtl. Cidre Gewinn abwirft. Eigentlich eine schön erzählte Geschichte, aber für mich war das alles so offensichtlich was passiert und das hat mir mitunter ein bisschen den Spaß am weiter lesen genommen. Dennoch ist der Apfelgarten ein flüssig zu lesender, leichter Roman, in dem man sich wohlfühlen kann und nicht allzu konzentriert lesen muss. Ich fand die Beziehung von Superheld Seepocke zu seiner Tante Bette am schönsten. Nina fand ich bisschen nervig. Hat mir ein wenig zu viel Zorn auf die ältere Bette gehabt. Die Rundumschläge hätte es nicht so viele geben müssen. Nach und nach versteht man aber, wieso das so ist und relativiert sich ja dann auch. Bette selbst kriegt ja ordentlich was vor den Latz geknallt und damit war zu rechnen. Aber es ist die Frage ob man jetzt liest wo es offensichtlich ist, wohin es führt oder ob man lieber hat, das es verwickelter ist. Wett gemacht hat aber das schöne Setting Schottlands. Das muss da einfach traumhaft sein. Schön fand ich auch die Männer Rollen. Keine blöden Machos, sondern Männer die im Leben stehen und wissen was Arbeit ist und Frauen achten. So gesehen, ein schönes, zwar öffentliches, aber dennoch gut unterhaltenes Buch mit schöner Kulisse.
⭐️⭐️⭐️⭐️ Schöne Familiengeschichte!
Mit „Der alte Apfelgarten“ hat Sharon Gosling erneut eine entspannende und entschleunigende Geschichte geschrieben, mit der man den Urlaub oder den Feierabend perfekt genießen kann. Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Bette und Nina. Während Nina die elterliche Farm in Schottland übernommen hat und mehr schlecht als recht über die Runden kommt, hat Bette Jura studiert und sich einen Platz in einer großen Londoner Kanzlei erkämpft. Nach dem Tod des Vaters und der Entdeckung, dass die Farm hoffnungslos verschuldet ist, müssen sich die ungleichen Schwestern wieder zusammenraufen. Hoffnung gibt die Entdeckung eines alten Apfelhains, der direkt an der Küste bisher ein verstecktes Dasein fristete. Lange schon gibt es die Legende, dass irgendwo an der Küste einst die besten Cider-Äpfel der Welt wachsen… haben die Schwestern damit vielleicht die Chance, ihre Farm zu retten? Natürlich gibt es auch in diesem Familienroman viele Verstrickungen, einige Intrigen und schlussendlich sogar ein dramatisches Finale. Dennoch ist der Roman ein typisches „Wohlfühlbuch“, mit dem man gern seine Freizeit verbringt und in dessen Geschichte man tief eintauchen kann. Sharon Gosling hat Figuren geschaffen, denen man nachfühlen kann, warum sie so reagieren wie im Buch geschildert. Die Charaktere fühlen sich weitestgehend „echt“ an und besonders Ninas Sohn ist wirklich ein Herzchen! Seine kindlichen Versuche, bei der Rettung der Farm zu helfen sind einfach nur supersüß und wie er versucht, den Apfelhain zu beschützen ist richtig goldig. Kurzum: diese Geschichte ist genau das Richtige für den Urlaub oder ein Wochenende auf der Gartenliege. Ein Rundum-Wohlfühl-Buch, das zwar das Rad nicht neu erfindet, aber gemütliche und entspannende Lesestunden beschert.

Der geheime Garten „Die Vergangenheit kann eine schwere Bürde sein. Und uns manchmal daran hindern voranzuschreiten, sosehr wir es uns auch wünschen.“ (S. 238) Seit 5 Jahren lebt und arbeitet Nina mit ihrem kleinen Sohn wieder auf der Farm ihres Vaters an der Steilküste Schottlands. Nach seinem Tod geht sie davon aus, dass sie die Farm erbt und ihre ältere Schwester Bette, die vor fast 20 Jahren nach London gezogen und nie zurückgekommen ist, zukünftig am Gewinn beteiligen muss. Um so größer ist die Überraschung, dass sie die Crowdie-Farm zusammen erben – genau wie den riesigen Schuldenberg, von dem sie nichts wussten. Bette und Nina trennen 10 Jahre Altersunterschied und völlig unterschiedliche Lebensumstände. Bette wollte immer Anwältin werden und in die große weite Welt. Nach Amerika hat sie es zwar nicht geschafft, aber sie wird bald Partnerin einer Londoner Kanzlei. Nina ist früh alleinerziehende Mutter geworden. Sie hat sich trotz der harten Arbeit immer wohl auf der Farm gefühlt hat und nie verstanden, warum Bette regelrecht geflohen ist. Durch den großen Altersunterschied hatten sie nie viel miteinander zu tun. Bette fand Nina nervig, die hat sich dadurch von ihr ungeliebt und ignoriert gefühlt. Als jetzt rauskommt, dass Bette in Mailkontakt mit ihrem Vater stand, brechen alte Wunden auf. Aber der Kampf um die Farm bringt sie einander näher. Erst recht, als sie ein alten, verwilderten Apfelgarten entdecken, der sehr viel wert zu sein scheint und hinter dem mehrere Geheimnisse stecken. Wie schon die anderen Roman von Sharon Gosling ist auch „Der Apfelgarten“ sehr stimmungsvoll. Sie erzählt darin vom rauen Leben an der Steilküste und den damit verbundenen Gefahren, der harten Arbeit als Farmer, die gerade genug zum Erhalt ihrer Betriebe erwirtschaften, aber nicht genug, um Rücklagen zu bilden und zwei entfremdeten Schwestern, die sich langsam neu kennenlernen und hinter die Fassade der anderen blicken. Gewürzt wird die Geschichte mit der spannenden Vergangenheit des Apfelgartens und zwei Männern, die sich ihren Platz im Leben der Schwestern zu erkämpfen scheinen. Besonders gefreut habe ich mich auch über den Cameo-Auftritt von Rachel aus dem „Lighthouse Bookshop“. Mein Fazit: Ein schöner Geschwisterroman, der zwar in manchen Teil etwas vorhersehbar ist, aber auch mit Überraschungen aufwartet.

"Eine Farm am Meer. Zwei ungleiche Schwestern. Eine neue Hoffnung." Der alte Apfelgarten war mein drittes Buch von Sharon Gosling und die Geschichte hat mich wieder sehr berührt. Die Schwestern Bette und Nina standen sich noch nie wirklich nahe. Der zehnjährige Altersunterschied trägt dazu bei. Mit ihren 18 Jahren zog Bette aus, um zu studieren. Besuche waren eher selten und so kümmerte sich Nina, mit ihrem Vater um den Familienbauernhof. Aber dann stirbt der Vater und beide erben die Crowdie-Farm, aber auch einen richtigen Schuldenberg. Durch einen Zufall entdecken die Schwestern einen verwunschenen Apfelgarten, über fünfhundert Jahre alte Apfelbäume befinden sich dort. (Der Anfang vom Buch hat, der Rückblick...HERBST 1839 hat mich sofort in den Bann gezogen.) Das langsame zueinander finden der Geschwister, beide ziehen an einem Strang. Tatkräftige Unterstützung kommt von Nachbar Cam, Apfelexperte Ryan und Superheld Seepocke, der Sohn von Nina, achja und Collie Limpert. Eine berührende Geschichte über Hoffnung, Verlust , Zusammenhalt und Neuanfang. Sharon Gosling hat einen bezaubernden, warmen , stimmungsvollen Roman, mit einigen spannenden Wendungen geschrieben. Die malerischen Beschreibungen vom alten Apfelgarten und das Leben an der schottischen Küste, beschreibt sie liebevoll. Eine wundervolle Geschichte, die ich von Herzen gerne weiterempfehle.

Sharon Gosling konnte mich wieder voll abholen in ihrem neuen Buch „Der alte Apfelgarten“ Es geht um die beiden Schwestern Nina und Bette, die sich sehr auseinandergelebt haben. Erst der Tod des Vaters bringt sie wieder zusammen und sie müssen den Hof retten, der ihrer Familie seit Generationen gehört Ich lese die Bücher so gerne, weil ich immer das Gefühl habe, dass ich komplett in die Geschichte eintauchen kann. Nina lebt mit ihrem Sohn auf dem Hof und versucht alles, nach dem Tod des Vaters, dass ihr Sohn weiterhin dort aufwachsen kann. Man hat die Missgunst der Schwestern gespürt, die seit Jahren wieder an einem Strang ziehen müssen, um ihr Erbe zu retten. Dabei kommen Sachen ans Licht, die man nicht erwartet hat: besonders der alte Apfelgarten. Nach und nach spürt man, wie die beiden Schwestern wieder zusammenwachsen, dabei muss besonders Bette vieles aus ihrer Vergangenheit aufarbeiten und wir dürfen die Familie und Freunde dabei begleiten, wie sie sich auf die Spuren ihrer Familie begeben. Das war für mich besonders spannend geschrieben. Die Liebe ist dabei aber auch nicht zu kurz gekommen, wenn auch hier tatsächlich nur als Nebenstrang der Geschichte, was ich an Sharon Goslings Geschichten sehr gerne mag Mich konnte das Buch wieder voll überzeugen. Die Familiengeschichte, der geschichtliche Anteil mit kleinen Indiana Jones Vibes, die Spannung und ein bisschen Liebe und Familie. Hatte tolle Lesestunden Leseempfehlung
Holpriger Start, dann gewohnt berührende Geschichte
Ich mag die Erzählweise von Sharon Gosling. Diesmal habe ich etwas länger gebraucht, um mich mit den Hauptfiguren anzufreunden. Aber plötzlich war ich doch wieder mittendrin. Die wachsende Zuneigung aller beteiligten Personen und gemeinsame Krisenbewältigung hat mich wie immer tief in die Geschichte eintauchen lassen. Zum Ende passiert fast zuviel auf einmal, aber insgesamt wieder eine berührende Geschichte
In “Der alte Apfelgarten” von Sharon Gosling (ins Deutsche übersetzt von Sibylle Schmidt) geht es um die Schwestern Nina und Bette, die nach dem Tod des Vaters versuchen, die verschuldete Farm der Familie zu retten und dabei auf einen alten Apfelgarten stoßen, der ihre Rettung sein könnte. Ich war bereits im Prolog, der die später relevant werdende Vorgeschichte der eigentlichen Handlung erzählt, dabei, das Hörbuch abzubrechen, da er so schwülstig, unglaubwürdig und schlecht geschrieben war, dass ich es nur schwer ertragen konnte. Meine Befürchtung, dass im Laufe der weiteren Handlung in Rückblenden die Geschichte von Ophelia weiter erzählt werden würde, hat sich zum Glück jedoch nicht bestätigt. Dennoch werden hier Themen angerissen, die nie wieder relevant sind, auf hanebüchene Art aber später die Grundprämisse des Prologs noch einmal verwurstet wird. Insgesamt fand ich die Figuren und deren Dynamik unausgereift, Wendungen werden angeteasert, lösen sich dann aber in Luft auf und Handlungsstränge werden erst groß ausgebaut und dann nicht weiter verfolgt. Auch der jahrelange, alles dominierende Konflikt zwischen den beiden Schwestern löst sich einfach so ins Nichts auf. Außerdem hat mich am Hörbuch (gesprochen von Anja Kalischke-Bäuerle) die oft fehlerhafte Betonung gestört und die Verbindung von Stimme und Inhalt des Buches fand ich leider nicht mitreißend. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Kurzweilig, romantisch, fesselnd
Das Buch hat mich überrascht. Es geht um zwei Schwestern, die ihren Vater verlieren und seine Farm erben. Betten ist Anwältin und hat damit so gar nicht geplant. Ihre Schwester lebt Mut ihrem Sohn auf der Farm. Als beide realisieren wie überschuldet die Farm ist, müssen sie sich zusammenraufen und versuchen diese zu retten. Es spielt in Schottland. Die Kulisse ist traumschön beschrieben. Es geht um Zusammenhalt, Familiengeschichte, es geht um einen wundervollen Apfelhain und viele liebevolle Details. Es geht aber auch um Liebe, Drama und am Ende gab es weit mehr Wendungen und Tiefe als ich erwartet habe
Wieder einmal zeigt die Autorin, das man trotz aller Ausweglosigkeit und aller Hürden die einem das Leben in den Weg legt, etwas erreichen kann - wenn man nur will. Manchmal ist das mit viel Mut, Kraft und Rückschlägen verbunden und man glaubt, es niemals schaffen zu können. Probleme lassen sich lösen, auch wenn es nicht immer so aussieht. Man darf nur nicht aufgeben und muss vor allem zusammenhalten! Zitat S. 426 "Hat doch gar keinen Sinn, wenn man zulässt, das einem von der Vergangenheit die Zukunft ruiniert wird, oder? " Ich habe schon die ersten drei Bücher der Autorin verschlungen und mir auch dieses direkt blind vorbestellt. Diese ruhig erzählte Geschichte, in der sich alles langsam entwickelt, hat mir wieder sehr gut gefallen!
Eine tolle Geschichte. Leider habe ich beim Anhören immer wieder abgeschaltet, weil die Story nur so dahin plätscherte. An sich war die Geschichte aber schön. Teilweise sehr berührend wird die Familiengeschichte erzählt. Zwei Schwestern die langsam wieder zueinander finden durch ihr Erbe. Echt schön.
Die Geschichte der Schwestern ist ehrlich, gefühlvoll und authentisch Insgesamt ist das Buch ein ruhiger, aber sehr berührender Roman über Familie, Schuld, Versöhnung und den Mut, einen Neuanfang zu wagen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die eine Wohlfühlgeschichte mit Tiefe, Herz und einer wunderschönen Kulisse lieben.
Rezension – Der alte Apfelgarten Der alte Apfelgarten von Sharon Gosling handelt von den Schwestern Nina und Bette, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während Nina ihr ganzes Leben auf der Crowdie Farm an der schottischen Steilküste verbracht hat, lebt Bette seit Jahren in London, weit weg von ihrer Familie und ihrer Vergangenheit. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters kehrt Bette an die Farm zurück, denn die Schwestern haben den Hof gemeinsam geerbt und erfahren, dass die Farm in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt, von denen ihr Vater nie etwas erwähnt hatte. Mit der Zeit raufen sich die beiden zusammen, um die Crowdie Farm zu retten. Doch dabei stoßen sie auf einen jahrzehntelang vergessenen Apfelgarten mit uralten Cidersorten. Was noch passieren wird und ob sie die Farm retten können müsst ihr selbst lesen. Zu Beginn brauchte ich etwas Zeit, um in die Geschichte hineinzufinden, besonders weil ich mit Ninas störrischer Art erst nicht so gut zurechtkam. Andererseits konnte ich sie auch verstehen und mit ihr fühlen. Insgesamt habe ich die Charaktere als sehr authentisch wahrgenommen und sie sind mir im Laufe der Geschichte echt ans Herz gewachsen. Was mir beim Lesen sehr gut gefallen hat. Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen. Besonders gefällt mir, wie authentisch und bildhaft die Atmosphäre Schottlands beschrieben wurde. Dadurch hatte ich fast das Gefühl, selbst dort zu sein. Die Geschichte der Schwestern ist ehrlich, gefühlvoll und authentisch Insgesamt ist das Buch ein ruhiger, aber sehr berührender Roman über Familie, Schuld, Versöhnung und den Mut, einen Neuanfang zu wagen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die eine Wohlfühlgeschichte mit Tiefe, Herz und einer wunderschönen Kulisse lieben.
Sprecherin nicht so passend, aber schöne Geschichte.
Hier passte die Sprecherinnenstimme leider nicht so gut zu den Figuren. Erstens variiert sie nicht sehr stark zwischen den Charakteren, sodass ich oft nicht gleich wusste, wer gerade spricht, zweitens hat sie das Kind zu nörgelig und hoch gesprochen und drittens passte die erzeugte Atmosphäre öfter nicht zu der zum Text empfundenen. Die Geschichte fand ich sehr spannend, unterhaltsam und atmosphärisch. Ich habe dieser gern gelauscht und die Figuren gern durch diese Handlung begleitet. Der Einstieg war auch einfach und ich wollte immer wissen, wie es nun weiter geht. Es ist eine Wohlfühlgeschichte. Bei diesem Hörbuch würde ich doch eher die Lesevariante empfehlen. Aus oben genannten Gründen. Ich denke, hier würde die eigene Stimme im Kopf eine stimmigere Atmosphäre schaffen, weil der Erzählstil der Autorin passt.



























