Helle Tage, helle Nächte
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Description
Die Kirschbäume blühen, als Anna Albinger in ihrem Haus am Fuß der Schwäbischen Alb einen Entschluss fasst: Sie möchte die größte Lüge ihres Lebens nicht länger verheimlichen. Schweren Herzens schreibt sie einen langen Brief, den ihre Nichte Frederike für sie nach Lappland bringen soll.
Doch als Frederike im menschenleeren Norden ankommt, scheint der Mann, an den Annas Brief adressiert ist, verschwunden zu sein. Allein auf sich gestellt in der stillen Bergwelt Lapplands merkt Frederike, dass man manchmal auch am falschen Ort das Richtige finden kann.
Book Information
Author Description
Hiltrud Baier hat eine so authentische deutsch-schwedische Familiengeschichte geschrieben, wie es nur eine Frau kann, die selbst in Süddeutschland geboren und dann nach Lappland ausgewandert ist. An Nordschweden liebt Hiltrud Baier vor allem die spektakuläre Natur und, dass man stundenlang unterwegs sein kann, ohne eine Menschenseele zu treffen. Die Minustemperaturen im Winter und die lange Dunkelheit mag sie nicht so sehr. Aber sie hat ein gutes Alternativprogramm entwickelt: prasselndes Holzfeuer, samische Musik und viel heißen Tee. Die Autorin lebt mit ihrem Mann im schwedischen Lappland, in Jokkmokk, und hat zwei Töchter.
Posts
Ein sehr schöner kurzweiliger Roman, der im mittleren Teil leider ein paar Längen hat. Nach dem Leuchten der Rentiere bin ich wieder in Lappland gelandet und es gefällt mir so gut hier. Die Landschaft, die Menschen und die Rentiere, alles erscheint mir so liebenswert in ihrer Ruhe und naturverbundenheit. Mal sehen, mit welchem Roman es mich wieder in das Land der Samen verschlagen wird.
Ein sehr schöner herzlicher Roman mit wunderbarer Lappland Kulisse 🌠
Ich habe dieses wunderschöne Buch auf dem flohmarkt gefunden und habe es dann auch sehr zeitnah gelesen da es mir so schöne Vibes übermittelt hat 🥺🌟😍 Anna und Frederike kennenzulernen war eine Sache für sich und die beiden waren jede Auf ihre Art und Weise ein wenig "mysteriös" und man wusste lange Zeit gewissen Dinge von den beiden nicht, die man sich das Ganze Buch über fragt. Anna ist mir sehr ans Herz gewachsen und hat mich an meine Oma denken lassen, es war so traurig zu lesen wie traurig sie sich fühlt nur weil sie einen fehler in ihrem Leben gemacht hat, diesen konnte sie ein glück wieder gut machen und ich war wirklich froh das es ihr am ende auch ein wenig besser ging. Friederike ist eine starke Frau die echt viele schlimme Sachen erlebt hat in ihrem Leben und irgendwie trotz Verzweiflung nie so richtig aufgegeben hat. Zu sehen wie sie wieder zu sich selbst findet durch diese ungewöhnliche Reise die sie für Anna macht war wirklich heilend, die ganze Kulisse war so schön beschrieben und ich habe mich mit ihr in den Bergen sitzen sehen 🥺🌄 Die Sache mit dem Brief und wer dieser Petter nun ist war wirklich ein Rätsel für sich selbst aber ich hatte dann irgendwann doch die richtige Vermutung, im Endeffekt war der Schock groß aber alles in allem war es nicht schlimm und Anna kann nun in ruhe ihren Lebensabend verbringen 🥰

Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich las die Leseprobe und fand diese so gut geschrieben, dass mich interessierte, wie die Geschichte weiter ging. Cover: Das Cover ist sehr einfach und schlicht gehalten. Die Blaubeeren darauf sind auch nicht wirklich auffällig. Das Cover hätte mich jetzt auf den ersten Blick nicht wirklich angesprochen. Inhalt: Anna ist 72 und erkrankte vor kurzem an Krebs. Da leider bereits Metastasen gefunden wurden, ist die Chance auf Heilung so gut wie nicht mehr gegeben. Um beruhigt ins Jenseits überzugehen, bittet sie ihre Nichte Frederike, die sie aufgezogen hat, um einen Gefallen: Sie soll einen Brief persönlich nach Lappland bringen und diesen überreichen. Frederike tut ihr diesen gefallen und muss erkennen, dass diese Reise ihr ganzes Leben verändert. Handlung und Thematik: Die Geschichte der Krebskranken Anna berührt mich aus persönlichen Gründen sehr. Auch ihre Pläne, wie sie offene Sachen aufarbeitet finde ich super. Frederikes Abenteuer wird mitreißend erzählt. Sowohl der Mittelteil als auch das Ende waren überraschend. Das Ende war relativ offen gehalten, das lässt mich hoffen, dass es vielleicht noch einen zweiten Teil gibt. Charaktere: Anna ist eine eher sture ältere Dame, die wenig bis gar nichts von ihren Gefühlen preisgibt. Nichtsdestotrotz lässt sie aber ihre hingebungs- und liebevolle Art gegenüber ihrer Nichte Frederike sympathisch wirken. Ich hatte direkt Mitleid mit ihr und fieberte bei ihren Arztterminen mit. Frederike’s Suche nach Abenteuer lies auch sie gleich sympathisch wirken. Nach der Trennung von ihrem Mann haute sie nochmal auf den Putz und bereiste die Welt. Dass sie ihrer Tante diesen großen Gefallen tut, finde ich nett von ihr. Petter Svakko ist der Mysteriöse und Geheimnisvolle in diesem Buch. Ich wurde mit ihm leider nicht warm, er hatte aber leider auch nur wenige Auftritte. Schreibstil: Mir gefiel gleich von Anfang an der Schreibstil der Autorin super gut. Die bildlichen Beschreibungen sind spitze! Das Flair der Schwäbischen Alb und von Lappland kommt gut rüber. Das Buch lies sich leicht und schnell lesen. Sowohl die Erzählungen über Anna als auch die über Frederike fand ich durchgängig spannend. Die Hintergründe von Anna wurden gefühlvoll rübergebracht und waren rührend! Persönliche Gesamtbewertung: Mitreißend bis zum Schluss! Ich finde die Idee des letzten Wunsches der krebskranken Frau sehr berührend. Das Buch lies sich schnell lesen und war gespickt mit bildlichen Beschreibungen. Ich empfehle es jedem, der mal einen Ausflug in die Natur von Lappland machen möchte. Vielen lieben Dank an den Fischer-Verlag, dass ich das Buch vorab lesen durfte!
Description
Die Kirschbäume blühen, als Anna Albinger in ihrem Haus am Fuß der Schwäbischen Alb einen Entschluss fasst: Sie möchte die größte Lüge ihres Lebens nicht länger verheimlichen. Schweren Herzens schreibt sie einen langen Brief, den ihre Nichte Frederike für sie nach Lappland bringen soll.
Doch als Frederike im menschenleeren Norden ankommt, scheint der Mann, an den Annas Brief adressiert ist, verschwunden zu sein. Allein auf sich gestellt in der stillen Bergwelt Lapplands merkt Frederike, dass man manchmal auch am falschen Ort das Richtige finden kann.
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Author Description
Hiltrud Baier hat eine so authentische deutsch-schwedische Familiengeschichte geschrieben, wie es nur eine Frau kann, die selbst in Süddeutschland geboren und dann nach Lappland ausgewandert ist. An Nordschweden liebt Hiltrud Baier vor allem die spektakuläre Natur und, dass man stundenlang unterwegs sein kann, ohne eine Menschenseele zu treffen. Die Minustemperaturen im Winter und die lange Dunkelheit mag sie nicht so sehr. Aber sie hat ein gutes Alternativprogramm entwickelt: prasselndes Holzfeuer, samische Musik und viel heißen Tee. Die Autorin lebt mit ihrem Mann im schwedischen Lappland, in Jokkmokk, und hat zwei Töchter.
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Ein sehr schöner kurzweiliger Roman, der im mittleren Teil leider ein paar Längen hat. Nach dem Leuchten der Rentiere bin ich wieder in Lappland gelandet und es gefällt mir so gut hier. Die Landschaft, die Menschen und die Rentiere, alles erscheint mir so liebenswert in ihrer Ruhe und naturverbundenheit. Mal sehen, mit welchem Roman es mich wieder in das Land der Samen verschlagen wird.
Ein sehr schöner herzlicher Roman mit wunderbarer Lappland Kulisse 🌠
Ich habe dieses wunderschöne Buch auf dem flohmarkt gefunden und habe es dann auch sehr zeitnah gelesen da es mir so schöne Vibes übermittelt hat 🥺🌟😍 Anna und Frederike kennenzulernen war eine Sache für sich und die beiden waren jede Auf ihre Art und Weise ein wenig "mysteriös" und man wusste lange Zeit gewissen Dinge von den beiden nicht, die man sich das Ganze Buch über fragt. Anna ist mir sehr ans Herz gewachsen und hat mich an meine Oma denken lassen, es war so traurig zu lesen wie traurig sie sich fühlt nur weil sie einen fehler in ihrem Leben gemacht hat, diesen konnte sie ein glück wieder gut machen und ich war wirklich froh das es ihr am ende auch ein wenig besser ging. Friederike ist eine starke Frau die echt viele schlimme Sachen erlebt hat in ihrem Leben und irgendwie trotz Verzweiflung nie so richtig aufgegeben hat. Zu sehen wie sie wieder zu sich selbst findet durch diese ungewöhnliche Reise die sie für Anna macht war wirklich heilend, die ganze Kulisse war so schön beschrieben und ich habe mich mit ihr in den Bergen sitzen sehen 🥺🌄 Die Sache mit dem Brief und wer dieser Petter nun ist war wirklich ein Rätsel für sich selbst aber ich hatte dann irgendwann doch die richtige Vermutung, im Endeffekt war der Schock groß aber alles in allem war es nicht schlimm und Anna kann nun in ruhe ihren Lebensabend verbringen 🥰

Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich las die Leseprobe und fand diese so gut geschrieben, dass mich interessierte, wie die Geschichte weiter ging. Cover: Das Cover ist sehr einfach und schlicht gehalten. Die Blaubeeren darauf sind auch nicht wirklich auffällig. Das Cover hätte mich jetzt auf den ersten Blick nicht wirklich angesprochen. Inhalt: Anna ist 72 und erkrankte vor kurzem an Krebs. Da leider bereits Metastasen gefunden wurden, ist die Chance auf Heilung so gut wie nicht mehr gegeben. Um beruhigt ins Jenseits überzugehen, bittet sie ihre Nichte Frederike, die sie aufgezogen hat, um einen Gefallen: Sie soll einen Brief persönlich nach Lappland bringen und diesen überreichen. Frederike tut ihr diesen gefallen und muss erkennen, dass diese Reise ihr ganzes Leben verändert. Handlung und Thematik: Die Geschichte der Krebskranken Anna berührt mich aus persönlichen Gründen sehr. Auch ihre Pläne, wie sie offene Sachen aufarbeitet finde ich super. Frederikes Abenteuer wird mitreißend erzählt. Sowohl der Mittelteil als auch das Ende waren überraschend. Das Ende war relativ offen gehalten, das lässt mich hoffen, dass es vielleicht noch einen zweiten Teil gibt. Charaktere: Anna ist eine eher sture ältere Dame, die wenig bis gar nichts von ihren Gefühlen preisgibt. Nichtsdestotrotz lässt sie aber ihre hingebungs- und liebevolle Art gegenüber ihrer Nichte Frederike sympathisch wirken. Ich hatte direkt Mitleid mit ihr und fieberte bei ihren Arztterminen mit. Frederike’s Suche nach Abenteuer lies auch sie gleich sympathisch wirken. Nach der Trennung von ihrem Mann haute sie nochmal auf den Putz und bereiste die Welt. Dass sie ihrer Tante diesen großen Gefallen tut, finde ich nett von ihr. Petter Svakko ist der Mysteriöse und Geheimnisvolle in diesem Buch. Ich wurde mit ihm leider nicht warm, er hatte aber leider auch nur wenige Auftritte. Schreibstil: Mir gefiel gleich von Anfang an der Schreibstil der Autorin super gut. Die bildlichen Beschreibungen sind spitze! Das Flair der Schwäbischen Alb und von Lappland kommt gut rüber. Das Buch lies sich leicht und schnell lesen. Sowohl die Erzählungen über Anna als auch die über Frederike fand ich durchgängig spannend. Die Hintergründe von Anna wurden gefühlvoll rübergebracht und waren rührend! Persönliche Gesamtbewertung: Mitreißend bis zum Schluss! Ich finde die Idee des letzten Wunsches der krebskranken Frau sehr berührend. Das Buch lies sich schnell lesen und war gespickt mit bildlichen Beschreibungen. Ich empfehle es jedem, der mal einen Ausflug in die Natur von Lappland machen möchte. Vielen lieben Dank an den Fischer-Verlag, dass ich das Buch vorab lesen durfte!











