Mystic River
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Description
Book Information
Author Description
Dennis Lehane, irischer Abstammung, geboren 1965 in Dorchester, Massachusetts, hat bisher 14 Romane veröffentlicht, vier davon wurden verfilmt, darunter die Weltbestseller ›Shutter Island‹ und ›Mystic River‹. Lehane unterrichtete Kreatives Schreiben unter anderem an der Harvard University und ist erfolgreicher Produzent und Drehbuchautor, zuletzt für die Apple-TV+-Serie ›In with the Devil‹. Dennis Lehane lebt in Südkalifornien.
Posts
»Sein ganzes Leben lang hatte er niemandem etwas zu Leide getan. Und trotzdem hassten sie ihn.«
Vor ein paar Tagen habe ich Mystic River beendet – und es lässt mich einfach nicht los. 💔 Den Film habe ich vor Ewigkeiten gesehen, ein absolutes Meisterwerk. 🤌🏼 Das Buch habe ich neulich eher zufällig entdeckt und dabei auch noch festgestellt, dass Shutter Island ebenfalls auf einem Roman basiert – und sogar vom selben Autor stammt. Ich lebe wohl wirklich hinterm Mond. 😶🌫️ Obwohl ich die Handlung kannte, hätte ich nicht erwartet, dass mich das Buch so sehr packen würde. Mystic River ist ein düsterer, ruhiger Kriminalroman, aber gleichzeitig so intensiv und tragisch wie kein anderer Krimi, den ich bisher gelesen habe.🙌🏼 Die Ausarbeitung der Charaktere ist einfach unglaublich gut. Trotz der Kenntnis des Films wusste ich das genaue Ende nicht mehr – und war beim Lesen tatsächlich sehr überrascht.🫣 Das Ende hat mir ein Messer ins Herz gestoßen. Es war so schlimm, ich musste so sehr weinen. 😭 Und dann kam der Epilog, der dieses Messer noch einmal herumgedreht hat.💔 Meine Güte, was habe ich geweint. Mir ist richtig übel geworden. So tragisch und bitter, dass ich bis heute darüber nachdenke. 💭
Absolutes Lebenslesehighlight!
Ich habe in meiner führen Jugend einmal den Film gesehen (mit Sean Penn, Kevin Bacon und Tim Robbins) aber konnte mich nicht mehr wirklich daran erinnern. Erst nach den ersten 50 Seiten wurde es mir wieder dunkel bewusst. Diese Geschichte hat etwas so bedrückendes und gleichzeitig fesselndes an sich. Der Autor vermittelt für mein Empfinden sehr authentisch das Leben in Boston, und vorrangig in den irisch imigrierten Vierteln. Vor allem in einer Zeit wo ein wirtschaftlicher Umbruch bevorsteht ist die Stimmung in den Bezirken sehr gespannt. Die tragische Geschichte von Sean, Dave und Jimmy sowie der grausame Mord an Jimmys neunzehnjähriger Tochter geben der Geschichte so eine extremen Drall dass man das Buch nicht mehr weglegen kann. Die Protagonisten sind alle durch die Bank richtig gut dargestellt. Auch wird man tief in deren Gedanken und Gefühle mit einbezogen. Man fühlt und fiebert mit den Protagonisten mit und hat nicht die Spur einer Ahnung bis zum Ende wer Katie ermordet hat. Und mit der Auflösung hab ich dann so absolut gar nicht gerechnet. Da hat mich Denis Lehane eiskalt erwischt... Absolut genial. Das ganze um das Buch herum, Setting, Protagonisten und der Plot selbst haben mich so begeistert, und das Ende mich so überrascht, das dieses Buch für mich einfach eine Lebenslesehighlight ist. An alle die den Film nicht kennen lest unbedingt vorher das Buch und schaut danach den Film. Der Film ist absolut genial gemacht und besetzt, aber wie sooft er kann das Buch nicht toppen.

Anfangs war ich ein wenig verunsichert, ob dieses Werk von Lehane wirklich etwas für mich ist. Aber je mehr ich las, desto mehr sog mich die Handlung ein. Ich kam kaum noch davon los. Typisch Lehane halt. Er schafft es, einen ganz subtil in den Bann zu ziehen. Und ehe man sich versieht, ist man gefangen inmitten von Geheimnissen, Verschwörungen, Lügen und erstickten Träumen. Atmosphärisch dicht tauchen wir tiefer und tiefer ein in die Risse der menschlichen Psychen. Der Lügen, die wir uns selbst erzählen. Der Wunden, die niemals heilen. Der Monster, die ganz plötzlich aus uns herauskriechen, obwohl wir kaum wussten, dass sie da sind. Lehane ist ein wahrer Meister. Er weiss genau, welches Wort wohin gehört, damit es seine volle Wucht im richtigen Moment entfachen kann. Er schubst uns immer weiter. Weiter auf den Rand zu. Wollen wir dahin? Wollen wir wirklich wissen, was uns dort erwartet? Stück für Stück erfahren wir so, welches Dominosteinchen die Handlung in Gang gebracht hat. Welches Steinchen welchen Ring gezogen hat, um Dinge anzustossen, die alle zusammen eine wahre Gerölllawine hervorgebracht haben. Ein weiteres Meisterwerk.
Genauso stelle ich mir einen guten Kriminalroman vor. Dennis Lehane legt viel Wert darauf, die Beziehung zwischen den Menschen und ihren eigenen Ängsten und Bedürfnissen zu erzählen. Im Mittelpunkt stehen drei Jungs, die als 11jährige in Boston groß werden und deren Leben sich nach über 20 Jahren kreuzen. Der eine wurde Polizist, der andere Krimineller und der Dritte kämpft mit den Traumata aus der Kindheit. Und dann geschieht ein Mord und die Beziehungen der Menschen werden auf die Probe gestellt. Da dehnt sich die Geschichte dann gleich auf über 600 Seiten und bekommt stilistisch schon Stephen King Niveau. Ich mag das, wenn sich die Spannung langsam entwickelt. Wahrscheinlich kennt die halbe Welt schon die Clint Eastwood Verfilmung. Ich hatte das Glück (wie auch schon bei Lehanes [b:Shutter Island|21686|Shutter Island|Dennis Lehane|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1329269081l/21686._SY75_.jpg|1234227]), dass ich den Film nicht kannte und so diesen Krimi in vollen Zügen genießen konnte. Lehane schwingt sich langsam zu einem Lieblingsschriftsteller bei mir auf.
Da war mal der Film besser als das Buch
Drei jungen wachsen gemeinsam auf, als eines Tages einer der Jungen (Dave) entführt wird. Vier Tage später schafft er es zu fliehen. Was haben die Entführer ihm angetan? Viele Jahre später sind die jungen inzwischen erwachsen geworden und jeder geht seinem eigenen Leben nach. Die Tochter von Jimmy wird ermordet, die Frage lautet nun wer ist der Mörder ? Ich mochte den Anfang und das Ende des Buches. Der Schreibstil war unheimlich fesselnd und die Erzählart hat mich etwas an Stephen King erinnert, denn die Charaktere sind bis ins Detail ausgearbeitet und ihre Geheimnisse lüften sich Stück für Stück im Lauf der Geschichte. Der Teil der Ermittlungen war mir allerdings zu trocken und hat mich irgendwie aus der Geschichte wieder heraus gerissen, was ich schade fand. Alles in allem war es aber durchaus spannend und verwoben. Aber was soll ich sagen? Ausnahmsweise fand ich den Film besser :).
I am a huge fan of Dennis Lehane. I think he has a talent to write stories with well thought out characters and he makes a 100 pages seem like 20. This book flew by and I couldn't wait till I got to the ending to see how it all turns out. I love how familiar names and places appear from other novels. Dennis Lehane stands for quality, entertainment and suspense. If you haven't read anything of his, I can highly recommend him.
Every adult human being has the chance to choose a personally favored path of life (considering it isn't predeterminated by illnesses, accidents etc.), but the general direction this path heads towards will usually already be marked during childhood: This might be the idea which provoked Dennis Lehane to write about the abysms of humanity and the fateful consequences one single deed might release to weigh heavily upon your conscience for the rest of your life - even if it is something as simple as not entering a certain car while you are a kid. Lehane might be more well-known because of the successful movie adaption with Leonardo DiCaprio and Ben Kingsley of his 2003 thriller [b:Shutter Island|21686|Shutter Island|Dennis Lehane|https://d.gr-assets.com/books/1329269081s/21686.jpg|1234227], but when it comes to exploring human minds in their deepest psychological profundities, Mystic River is where the author truly shines. This novel (which has also been adapted into a movie starring Tim Robbins, Sean Penn and Kevin Bacon) focuses on three young childhood friends - Sean, Jimmy and Dave - whose friendship was changed forever when one of the boys was pulled into a strange car and had to go through something which could not be worse as an incisive childhood experience. About twenty years later, they have all grown into men with their own more or less intact families (although you might as well scratch the "more or" part). The story gets going when one of the friend's daughters is brutally murdered, another one of them starts to investigate the case as a police detective and the third friend soon turns into one of the suspects himself - with very strong evidence pointing towards him. This is no easy thriller to get through; with his elaborate descriptions of a Boston crime scene and the complex plot twists and dynamics between the relationships, Lehane keeps the intellectual niveau on a high level throughout the entire course of the novel as he explores failing marriages, bursting families and shocking revelations. As he did with "Shutter Island", he once again managed to challenge my personal perception of what human minds can be capable of. It might be fiction, but the author managed to write it in such a convincing way as if it was a nightmare come true. Dennis Lehane refrains from fast pace and instead relies on extensively detailed descriptions, painting a vivid picture filled with a dark atmosphere. This made it sometimes easy to put the book down again, yet all the time the book included enough potential to prompt the reader to return to reading. You may call the novel a classic 'whodunnit' tale, but it's more than that - so much more. The mystery/thriller genre is a very difficult one for an author to emerge out of the masses of authors who claim to glue their readers' eyes to their books, and yet many readers keep returning to this genre out of the hope to hold a true masterpiece in their hands one day. Mystic River might not be a masterpiece, but it's still everything you can possibly look for as a reader of crime fiction. It wasn't my first Lehane novel, and it definitely won't be my last either.
Genauso stelle ich mir einen guten Kriminalroman vor. Dennis Lehane legt viel Wert darauf, die Beziehung zwischen den Menschen und ihren eigenen Ängsten und Bedürfnissen zu erzählen. Im Mittelpunkt stehen drei Jungs, die als 11jährige in Boston groß werden und deren Leben sich nach über 20 Jahren kreuzen. Der eine wurde Polizist, der andere Krimineller und der Dritte kämpft mit den Traumata aus der Kindheit. Und dann geschieht ein Mord und die Beziehungen der Menschen werden auf die Probe gestellt. Da dehnt sich die Geschichte dann gleich auf über 600 Seiten und bekommt stilistisch schon Stephen King Niveau. Ich mag das, wenn sich die Spannung langsam entwickelt. Wahrscheinlich kennt die halbe Welt schon die Clint Eastwood Verfilmung. Ich hatte das Glück (wie auch schon bei Lehanes [b:Shutter Island|21686|Shutter Island|Dennis Lehane|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1329269081l/21686._SY75_.jpg|1234227]), dass ich den Film nicht kannte und so diesen Krimi in vollen Zügen genießen konnte. Lehane schwingt sich langsam zu einem Lieblingsschriftsteller bei mir auf.
What a heavy book. Heavy in so many ways. For once it felt pretty long. Especially the first half. Don't get me wrong, I've read and enjoyed longer books, but with this I felt like I've read so much, when in hindsight not very much happened story wise. But what happens is character development. And it's so good in it's own dirty way. Which brings me to the second heaviness: the setting. My god is this setting dark and depressing. There is not one(!) main or side character with a happy background. Nobody's experiencing something good for them. It's just a endless down spiral right to the end. And it fits perfectly. There should be nothing happy in all those topics. The book keeps you on the edge and guessing. And the ending is so perfectly written, that I totally forgot the slower pace in the first half.
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Dennis Lehane, irischer Abstammung, geboren 1965 in Dorchester, Massachusetts, hat bisher 14 Romane veröffentlicht, vier davon wurden verfilmt, darunter die Weltbestseller ›Shutter Island‹ und ›Mystic River‹. Lehane unterrichtete Kreatives Schreiben unter anderem an der Harvard University und ist erfolgreicher Produzent und Drehbuchautor, zuletzt für die Apple-TV+-Serie ›In with the Devil‹. Dennis Lehane lebt in Südkalifornien.
Posts
»Sein ganzes Leben lang hatte er niemandem etwas zu Leide getan. Und trotzdem hassten sie ihn.«
Vor ein paar Tagen habe ich Mystic River beendet – und es lässt mich einfach nicht los. 💔 Den Film habe ich vor Ewigkeiten gesehen, ein absolutes Meisterwerk. 🤌🏼 Das Buch habe ich neulich eher zufällig entdeckt und dabei auch noch festgestellt, dass Shutter Island ebenfalls auf einem Roman basiert – und sogar vom selben Autor stammt. Ich lebe wohl wirklich hinterm Mond. 😶🌫️ Obwohl ich die Handlung kannte, hätte ich nicht erwartet, dass mich das Buch so sehr packen würde. Mystic River ist ein düsterer, ruhiger Kriminalroman, aber gleichzeitig so intensiv und tragisch wie kein anderer Krimi, den ich bisher gelesen habe.🙌🏼 Die Ausarbeitung der Charaktere ist einfach unglaublich gut. Trotz der Kenntnis des Films wusste ich das genaue Ende nicht mehr – und war beim Lesen tatsächlich sehr überrascht.🫣 Das Ende hat mir ein Messer ins Herz gestoßen. Es war so schlimm, ich musste so sehr weinen. 😭 Und dann kam der Epilog, der dieses Messer noch einmal herumgedreht hat.💔 Meine Güte, was habe ich geweint. Mir ist richtig übel geworden. So tragisch und bitter, dass ich bis heute darüber nachdenke. 💭
Absolutes Lebenslesehighlight!
Ich habe in meiner führen Jugend einmal den Film gesehen (mit Sean Penn, Kevin Bacon und Tim Robbins) aber konnte mich nicht mehr wirklich daran erinnern. Erst nach den ersten 50 Seiten wurde es mir wieder dunkel bewusst. Diese Geschichte hat etwas so bedrückendes und gleichzeitig fesselndes an sich. Der Autor vermittelt für mein Empfinden sehr authentisch das Leben in Boston, und vorrangig in den irisch imigrierten Vierteln. Vor allem in einer Zeit wo ein wirtschaftlicher Umbruch bevorsteht ist die Stimmung in den Bezirken sehr gespannt. Die tragische Geschichte von Sean, Dave und Jimmy sowie der grausame Mord an Jimmys neunzehnjähriger Tochter geben der Geschichte so eine extremen Drall dass man das Buch nicht mehr weglegen kann. Die Protagonisten sind alle durch die Bank richtig gut dargestellt. Auch wird man tief in deren Gedanken und Gefühle mit einbezogen. Man fühlt und fiebert mit den Protagonisten mit und hat nicht die Spur einer Ahnung bis zum Ende wer Katie ermordet hat. Und mit der Auflösung hab ich dann so absolut gar nicht gerechnet. Da hat mich Denis Lehane eiskalt erwischt... Absolut genial. Das ganze um das Buch herum, Setting, Protagonisten und der Plot selbst haben mich so begeistert, und das Ende mich so überrascht, das dieses Buch für mich einfach eine Lebenslesehighlight ist. An alle die den Film nicht kennen lest unbedingt vorher das Buch und schaut danach den Film. Der Film ist absolut genial gemacht und besetzt, aber wie sooft er kann das Buch nicht toppen.

Anfangs war ich ein wenig verunsichert, ob dieses Werk von Lehane wirklich etwas für mich ist. Aber je mehr ich las, desto mehr sog mich die Handlung ein. Ich kam kaum noch davon los. Typisch Lehane halt. Er schafft es, einen ganz subtil in den Bann zu ziehen. Und ehe man sich versieht, ist man gefangen inmitten von Geheimnissen, Verschwörungen, Lügen und erstickten Träumen. Atmosphärisch dicht tauchen wir tiefer und tiefer ein in die Risse der menschlichen Psychen. Der Lügen, die wir uns selbst erzählen. Der Wunden, die niemals heilen. Der Monster, die ganz plötzlich aus uns herauskriechen, obwohl wir kaum wussten, dass sie da sind. Lehane ist ein wahrer Meister. Er weiss genau, welches Wort wohin gehört, damit es seine volle Wucht im richtigen Moment entfachen kann. Er schubst uns immer weiter. Weiter auf den Rand zu. Wollen wir dahin? Wollen wir wirklich wissen, was uns dort erwartet? Stück für Stück erfahren wir so, welches Dominosteinchen die Handlung in Gang gebracht hat. Welches Steinchen welchen Ring gezogen hat, um Dinge anzustossen, die alle zusammen eine wahre Gerölllawine hervorgebracht haben. Ein weiteres Meisterwerk.
Genauso stelle ich mir einen guten Kriminalroman vor. Dennis Lehane legt viel Wert darauf, die Beziehung zwischen den Menschen und ihren eigenen Ängsten und Bedürfnissen zu erzählen. Im Mittelpunkt stehen drei Jungs, die als 11jährige in Boston groß werden und deren Leben sich nach über 20 Jahren kreuzen. Der eine wurde Polizist, der andere Krimineller und der Dritte kämpft mit den Traumata aus der Kindheit. Und dann geschieht ein Mord und die Beziehungen der Menschen werden auf die Probe gestellt. Da dehnt sich die Geschichte dann gleich auf über 600 Seiten und bekommt stilistisch schon Stephen King Niveau. Ich mag das, wenn sich die Spannung langsam entwickelt. Wahrscheinlich kennt die halbe Welt schon die Clint Eastwood Verfilmung. Ich hatte das Glück (wie auch schon bei Lehanes [b:Shutter Island|21686|Shutter Island|Dennis Lehane|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1329269081l/21686._SY75_.jpg|1234227]), dass ich den Film nicht kannte und so diesen Krimi in vollen Zügen genießen konnte. Lehane schwingt sich langsam zu einem Lieblingsschriftsteller bei mir auf.
Da war mal der Film besser als das Buch
Drei jungen wachsen gemeinsam auf, als eines Tages einer der Jungen (Dave) entführt wird. Vier Tage später schafft er es zu fliehen. Was haben die Entführer ihm angetan? Viele Jahre später sind die jungen inzwischen erwachsen geworden und jeder geht seinem eigenen Leben nach. Die Tochter von Jimmy wird ermordet, die Frage lautet nun wer ist der Mörder ? Ich mochte den Anfang und das Ende des Buches. Der Schreibstil war unheimlich fesselnd und die Erzählart hat mich etwas an Stephen King erinnert, denn die Charaktere sind bis ins Detail ausgearbeitet und ihre Geheimnisse lüften sich Stück für Stück im Lauf der Geschichte. Der Teil der Ermittlungen war mir allerdings zu trocken und hat mich irgendwie aus der Geschichte wieder heraus gerissen, was ich schade fand. Alles in allem war es aber durchaus spannend und verwoben. Aber was soll ich sagen? Ausnahmsweise fand ich den Film besser :).
I am a huge fan of Dennis Lehane. I think he has a talent to write stories with well thought out characters and he makes a 100 pages seem like 20. This book flew by and I couldn't wait till I got to the ending to see how it all turns out. I love how familiar names and places appear from other novels. Dennis Lehane stands for quality, entertainment and suspense. If you haven't read anything of his, I can highly recommend him.
Every adult human being has the chance to choose a personally favored path of life (considering it isn't predeterminated by illnesses, accidents etc.), but the general direction this path heads towards will usually already be marked during childhood: This might be the idea which provoked Dennis Lehane to write about the abysms of humanity and the fateful consequences one single deed might release to weigh heavily upon your conscience for the rest of your life - even if it is something as simple as not entering a certain car while you are a kid. Lehane might be more well-known because of the successful movie adaption with Leonardo DiCaprio and Ben Kingsley of his 2003 thriller [b:Shutter Island|21686|Shutter Island|Dennis Lehane|https://d.gr-assets.com/books/1329269081s/21686.jpg|1234227], but when it comes to exploring human minds in their deepest psychological profundities, Mystic River is where the author truly shines. This novel (which has also been adapted into a movie starring Tim Robbins, Sean Penn and Kevin Bacon) focuses on three young childhood friends - Sean, Jimmy and Dave - whose friendship was changed forever when one of the boys was pulled into a strange car and had to go through something which could not be worse as an incisive childhood experience. About twenty years later, they have all grown into men with their own more or less intact families (although you might as well scratch the "more or" part). The story gets going when one of the friend's daughters is brutally murdered, another one of them starts to investigate the case as a police detective and the third friend soon turns into one of the suspects himself - with very strong evidence pointing towards him. This is no easy thriller to get through; with his elaborate descriptions of a Boston crime scene and the complex plot twists and dynamics between the relationships, Lehane keeps the intellectual niveau on a high level throughout the entire course of the novel as he explores failing marriages, bursting families and shocking revelations. As he did with "Shutter Island", he once again managed to challenge my personal perception of what human minds can be capable of. It might be fiction, but the author managed to write it in such a convincing way as if it was a nightmare come true. Dennis Lehane refrains from fast pace and instead relies on extensively detailed descriptions, painting a vivid picture filled with a dark atmosphere. This made it sometimes easy to put the book down again, yet all the time the book included enough potential to prompt the reader to return to reading. You may call the novel a classic 'whodunnit' tale, but it's more than that - so much more. The mystery/thriller genre is a very difficult one for an author to emerge out of the masses of authors who claim to glue their readers' eyes to their books, and yet many readers keep returning to this genre out of the hope to hold a true masterpiece in their hands one day. Mystic River might not be a masterpiece, but it's still everything you can possibly look for as a reader of crime fiction. It wasn't my first Lehane novel, and it definitely won't be my last either.
Genauso stelle ich mir einen guten Kriminalroman vor. Dennis Lehane legt viel Wert darauf, die Beziehung zwischen den Menschen und ihren eigenen Ängsten und Bedürfnissen zu erzählen. Im Mittelpunkt stehen drei Jungs, die als 11jährige in Boston groß werden und deren Leben sich nach über 20 Jahren kreuzen. Der eine wurde Polizist, der andere Krimineller und der Dritte kämpft mit den Traumata aus der Kindheit. Und dann geschieht ein Mord und die Beziehungen der Menschen werden auf die Probe gestellt. Da dehnt sich die Geschichte dann gleich auf über 600 Seiten und bekommt stilistisch schon Stephen King Niveau. Ich mag das, wenn sich die Spannung langsam entwickelt. Wahrscheinlich kennt die halbe Welt schon die Clint Eastwood Verfilmung. Ich hatte das Glück (wie auch schon bei Lehanes [b:Shutter Island|21686|Shutter Island|Dennis Lehane|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1329269081l/21686._SY75_.jpg|1234227]), dass ich den Film nicht kannte und so diesen Krimi in vollen Zügen genießen konnte. Lehane schwingt sich langsam zu einem Lieblingsschriftsteller bei mir auf.
What a heavy book. Heavy in so many ways. For once it felt pretty long. Especially the first half. Don't get me wrong, I've read and enjoyed longer books, but with this I felt like I've read so much, when in hindsight not very much happened story wise. But what happens is character development. And it's so good in it's own dirty way. Which brings me to the second heaviness: the setting. My god is this setting dark and depressing. There is not one(!) main or side character with a happy background. Nobody's experiencing something good for them. It's just a endless down spiral right to the end. And it fits perfectly. There should be nothing happy in all those topics. The book keeps you on the edge and guessing. And the ending is so perfectly written, that I totally forgot the slower pace in the first half.














