The Lies We Tell – Niemand ist ohne Schuld
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Description
Ein Paar, das Geheimnisse hat. Ein Sohn, der einen Mord gesteht. Eine Nacht, die alles verändert.
Sarah und Tom haben gemeinsam ihre perfekte Familie gegründet, bis eine schreckliche Nacht ihre heile Welt für immer erschüttert: Ihr Sohn Freddy gesteht einen Mord. Nun müssen sie entscheiden, wie weit sie gehen, um ihr Kind zu schützen. Und wie weit sie gehen, um sich selbst zu schützen. Denn durch den Mord drohen düstere Geheimnisse ans Licht zu geraten, die beide jahrelang gemeinsam – und voreinander – verborgen haben. Während beide sich immer tiefer in Lügen verstricken, hat Sarah die unverhoffte Gelegenheit, Freddy davonkommen zu lassen. Sie steht vor einer unmöglichen Entscheidung …
»Ein furchteinflößend guter Thriller« Nicci French
Ein Thriller der sechsfache Sunday-Times -Bestsellerautorin Autorin Jane Corry. Sie war lange Journalistin und arbeitete drei Jahre als Writer-in-Residence eines Hochsicherheitsgefängnisses. Die Erfahrungen, die sie dort sammelte, inspirieren sie zu ihren hoch spannenden Psychothrillern.
»Alles, was ich an einem Buch liebe« Lisa Jewell
Book Information
Author Description
Jane Corry ist eine ehemalige Magazinjournalistin, die drei Jahre lang als Writer-in-Residence eines Hochsicherheitsgefängnisses für Männer gearbeitet hat. Diese oft haarsträubenden Erfahrungen inspirierten sie zu ihren Sunday Times-Bestseller-Psychothrillern.
Posts
Es hat mir sehr gut gefallen. Der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel luden unter anderem dazu ein, immer weiter zu lesen. Und natürlich wollte ich die Geschichte um Sarah, Tom und Freddie erfahren. Was für Geheimnisse haben sie? Was verbergen sie? Warum äußert Freddie vor seinen Eltern jemanden getötet zu haben? Wie weit geht eine Mutter in dem Fall? Werden in diesem Moment Regeln aufgehoben und übergangen, um sein Kind zu schützen? Was hat es für Konsequenzen ? Ein Buch mit vielen verschiedenen Facetten. Ein Buch, welches mich nachdenklich gemacht hat.
Laaaaaangweilig
Meine Güte… ganz schön zäh, langatmig… Wo war denn hier bitte der Bespannungbogen, gut der kam erst später… Aber man wurde echt auf die Probe gestellt bis dahin zu kommen… Aber für mich überhaupt kein Thriller.. Familiendrama trifft es wohl besser… und die Protagonisten, alles andere als sympathisch… Wenn man es nicht gelesen hat, ist es auch gut 😂
Wie weit würdest du gehen? Um dein Kind zu schützen?
Zuallererst ist dieses Buch für mich kein Thriller. Es war für mich ein Familendrama. Ich bin ohne grosse Erwartungen mit diesem Buch angefangen wegen der vielen negativen Bewertungen. Aber ich muss sagen, es hat mich doch positiv überrascht. Ich war schnell gefesselt vom Anfang der Geschichte. Als dann der grosse Sprung in die Vergangenheit war, zu der Kennenlernzeit war ich erst etwas verwirrt, aber am Ende wusste ich, es musste so sein, um die Geschichte zu verstehen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Das Schicksal von Tom, Sarah und Freddy hat mich nicht mehr losgelassen. Ich wollte immer wissen, wie es sich entwickelt. Ich fand dieses Buch echt angenehm zu lesen.
Anders als erwartet….
Sarahs und Toms Leben wird heftig durchgeschüttelt, als ihr Sohn Freddie eines nachts klatschnass nach Hause kommt und leise flüstert: „Ich habe jemanden getötet!“ Von da an ist nichts mehr, wie es einmal war. Und was passiert jetzt mit Ihnen als Familie? Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt und den Klappentext las, hatte ich eine genaue Vorstellung davon, wie es aufgebaut sein würde. Wie die Geschichte erzählt wird. Und ja, was soll ich sagen? Nichts von alledem ist eingetroffen. Der Aufbau des Buches ist für mich phänomenal. Du wirst unsanft in die Geschichte geworfen und dann wird dir von klein auf erzählt, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Bis zu dem Moment, an dem sich die Zeitstränge überschneiden. Für mich war das absolut großartig und durch den wunderbaren Schreibstil wurde aus so die ganze Zeit die Spannung oben gehalten. Ich wollte dringend wissen: Was wird noch passieren? Wie geht das Ganze aus? Sicher wird das für den ein oder anderen langatmig wirken, aber mich hat es total bei der Stange gehalten. Besonders Sarahs Entwicklung war spürbar. Man merkt, dass sie über sich hinauswächst, Fehler macht und diese sich am Ende eingesteht. Fazit: Ein tolles Buch, welches für mich kein Thriller ist. Eher ein modernes Familiendrama. Ich würde es vorbehaltlos weiterempfehlen.
Ein Auf und Ab
Es braucht ein wenig um in Fahrt zu kommen, plätschert oft so vor sich hin. Zwischendurch wird es dann richtig spannend, aber die Länge überwiegt immer wieder. Was mir völlig überzogen vorkommt, ist die Amsse an Lügen und schöimmen Dingen, die die Menschen, die sich hier treffen erlebt und getan haben, das ist doch sehr unglaubwürdig und stört mich sehr. Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel haben eine gute Länge, aber das Buch ist für mich nur Durchschnitt und viel zu lang.
Etwas zu lang
Das Buch hätte kürzer sein können. Es wurde etwas zu viel über den Beginn der Beziehung von Sarah und Tom und über ihre Vergangenheit erzählt, sodass der Spannungsbogen zu einseitig ist. Natürlich ist es wichtig etwas über die Vergangenheit zu erfahren, um die Handlungen der Figuren besser nachvollziehen zu können, doch wenn hierbei mehr darauf geachtet worden wäre, eventuell die Vergangenheit und die Gegenwart besser zu verknüpfen, um so die Spannung aufrecht zu erhalten und immer wieder Stücke der Lösung zu zeigen, hätte ich persönlich mehr Spaß gehabt, das Buch zu lesen. Es fiel mir also etwas schwer in das Buch hinein zu finden und erst ab dem zweiten Teil wurde es wirklich spannend. Aber dennoch hatten die Figuren viel Tiefgang und wurden dadurch dreidimensional dargestellt. Und das Ende hat dann doch viel Spannung und einige Plot Twists mit sich gebracht, sodass ich sagen kann, dass ich das Buch trotz anfänglicher Schwierigkeiten genossen habe.
Sarah ist krank vor Sorge als ihr Sohn eines Nachts in völliger Schockstarre nach Hause kommt und ihr einen Mord gesteht. Mehr ist aus dem Jungen nicht heraus zu bekommen und so entscheidet Sarah, dass sie alles tun wird, um ihren Sohn schützen. Denn auch Sarah hat in ihrer Vergangenheit Fehler gemacht und weiß, dass diese einen ein Leben lang verfolgen können… Entgegen des ersten Eindrucks, rollen wir die Geschichte quasi von hinten auf. Zwar wissen wir gleich zu Beginn, dass Freddy offensichtlich jemanden umgebracht hat, doch dann werden wir abwechselnd durch Sarah und Tom durch die Vergangenheit geführt. Wir erfahren wie die beiden sich kennen gelernt haben und warum die Beziehung heute nicht mehr so gefühlvoll erscheint. Der Rückblick ist sehr lang und bevor wir wieder in die Gegenwart eintauchen, ist das halbe Buch durch. Mir hat dadurch die Spannung gefehlt. Ist man dann endlich wieder in der Echtzeit angelangt, nähern wir uns leider immer noch nicht der Lösung des Ganzen. Der Klappentext verrät nicht mal ansatzweise was für ein wilder Ritt diese Geschichte war. Zwar war die Story durchaus unterhaltsam, aber eben auch stellenweise sehr absurd und unrealistisch. Wie man sich permanent durch seine Entscheidungen in absolut unnötige Lagen bringen kann, ist mir wirklich ein Rätsel. Angefangen von zwei Menschen, die offensichtlich so gar nicht zusammen passen, bis hin zu irrwitzigen Handlungen und unrealistischen Fügungen, um dann am Ende noch einen drauf zu setzen. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin im letzten Drittel nochmal besonders viel unterbringen wollte, nachdem über die Hälfte des Buches für die Kennenlernstory von Sarah und Tom drauf ging. Ich bin etwas hin- und hergerissen, weil das Buch eben durch seine absurden Momente durchaus unterhaltsam war, jedoch war der Spannungsbogen eben sehr ungleich aufgebaut. Wer eine ruhige Heranführung mag und generell nicht auf der Suche nach viel Action ist, der könnte Gefallen an “The Lies We tell” finden
Ein spannungssteigendes Familiendrama
Als ich mit dem Buch begonnen habe, hab ich mich in den ersten knapp zweihundert Seiten gefragt, wieso ich über die Beziehung zwischen Sarah und Tom lese und auch aus deren Vergangenheit und was das mit der "Grundhandlung" zu tun hat. Ich war kurz dabei gewesen dieses Buch abzubrechen, weil es mich eigentlich nicht interessierte, wieso die Beiden nicht zueinander passen und auch, dass beide in der Beziehung Lügen und gelügt haben. Beide Charaktere sind für mich einfach zu unsympathisch. Ich bin aber froh, dieses Buch nicht abgebrochen zu haben, da es dann plötzlich sehr spannend wurde und die Handlung schneller vorran ging. Ich finde, die Vorgeschichte war, für das was in den letzten hundertfünfzig Seiten passierte, sehr wichtig. Und es hat sich dann auch viel mehr in die Gegenwart abgespielt. Vorher hatte man das Gefühl, man würde nur die Erinnerungen und Gedanken jeweiligen Sichtweisen von Tom und Sarah lesen. Empfehlenswert für Leser, die Wert auf realistische Figuren und ein Thema wie Mutterliebe gemischt mit Familiendrama und ein paar Geheimnisse.
Kein Thriller, aber ein solides Familiendrama
Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich ein klares Bild vor Augen, worum es in dieser Geschichte geht und wie sie sich entwickeln wird. Unterstützt wurde dies durch die Deklarierung als Thriller. Relativ zu Beginn zeigte sich jedoch, dass viel mehr die Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren im Fokus stehen. Jede Figur macht eine Charakterentwicklung durch, die insbesondere durch die verschiedenen Erzählperspektiven sehr gut nachvollziehbar ist - dafür ein großes Lob an die Autorin, die den Figuren sehr viel Tiefgang gegeben hat! Die Geschichte beginnt sehr schleichend, und über die Hälfte des Buches geht es eben leider nicht um den Mord, sondern nur um den Weg dorthin, der bereits weit vor der Geburt des (vermeintlichen) Mörders beginnt. Das muss man definitiv mögen, da es an einigen Stellen doch recht schleppend voranging. Dennoch fand ich die Verflechtung der einzelnen Zeitstränge total einzigartig und gelungen. Alles in allem ein solides Buch, aber definitiv kein Thriller, sondern eher ein Drama, das zeigt, wie weit mütterliche Liebe gehen kann.
Für mich persönlich klang der Klappentext sehr spannend, jedoch würde ich dieses Buch eher als Familiendrama beschreiben und nicht als Thriller. Im ersten Teil wird vor allem die Vergangenheit der Protagonisten aufgearbeitet und wenn sich auch nicht leugnen lässt, dass diese wichtig für das spätere Verständnis der Dynamik ist, ist diese doch sehr lang und hätte durchaus abgekürzt werden können. Dadurch war es für mich leider sehr langatmig und ich habe mich dabei erwischt ganze Kapitel zu überfliegen und stand auch kurz davor das Buch abzubrechen. Am Ende ist es kein schlecht geschriebenes Buch und wer gerne Familiendramen mit einem Plot liest, ist hier genau richtig ;)
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Ein Paar, das Geheimnisse hat. Ein Sohn, der einen Mord gesteht. Eine Nacht, die alles verändert.
Sarah und Tom haben gemeinsam ihre perfekte Familie gegründet, bis eine schreckliche Nacht ihre heile Welt für immer erschüttert: Ihr Sohn Freddy gesteht einen Mord. Nun müssen sie entscheiden, wie weit sie gehen, um ihr Kind zu schützen. Und wie weit sie gehen, um sich selbst zu schützen. Denn durch den Mord drohen düstere Geheimnisse ans Licht zu geraten, die beide jahrelang gemeinsam – und voreinander – verborgen haben. Während beide sich immer tiefer in Lügen verstricken, hat Sarah die unverhoffte Gelegenheit, Freddy davonkommen zu lassen. Sie steht vor einer unmöglichen Entscheidung …
»Ein furchteinflößend guter Thriller« Nicci French
Ein Thriller der sechsfache Sunday-Times -Bestsellerautorin Autorin Jane Corry. Sie war lange Journalistin und arbeitete drei Jahre als Writer-in-Residence eines Hochsicherheitsgefängnisses. Die Erfahrungen, die sie dort sammelte, inspirieren sie zu ihren hoch spannenden Psychothrillern.
»Alles, was ich an einem Buch liebe« Lisa Jewell
Book Information
Author Description
Jane Corry ist eine ehemalige Magazinjournalistin, die drei Jahre lang als Writer-in-Residence eines Hochsicherheitsgefängnisses für Männer gearbeitet hat. Diese oft haarsträubenden Erfahrungen inspirierten sie zu ihren Sunday Times-Bestseller-Psychothrillern.
Posts
Es hat mir sehr gut gefallen. Der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel luden unter anderem dazu ein, immer weiter zu lesen. Und natürlich wollte ich die Geschichte um Sarah, Tom und Freddie erfahren. Was für Geheimnisse haben sie? Was verbergen sie? Warum äußert Freddie vor seinen Eltern jemanden getötet zu haben? Wie weit geht eine Mutter in dem Fall? Werden in diesem Moment Regeln aufgehoben und übergangen, um sein Kind zu schützen? Was hat es für Konsequenzen ? Ein Buch mit vielen verschiedenen Facetten. Ein Buch, welches mich nachdenklich gemacht hat.
Laaaaaangweilig
Meine Güte… ganz schön zäh, langatmig… Wo war denn hier bitte der Bespannungbogen, gut der kam erst später… Aber man wurde echt auf die Probe gestellt bis dahin zu kommen… Aber für mich überhaupt kein Thriller.. Familiendrama trifft es wohl besser… und die Protagonisten, alles andere als sympathisch… Wenn man es nicht gelesen hat, ist es auch gut 😂
Wie weit würdest du gehen? Um dein Kind zu schützen?
Zuallererst ist dieses Buch für mich kein Thriller. Es war für mich ein Familendrama. Ich bin ohne grosse Erwartungen mit diesem Buch angefangen wegen der vielen negativen Bewertungen. Aber ich muss sagen, es hat mich doch positiv überrascht. Ich war schnell gefesselt vom Anfang der Geschichte. Als dann der grosse Sprung in die Vergangenheit war, zu der Kennenlernzeit war ich erst etwas verwirrt, aber am Ende wusste ich, es musste so sein, um die Geschichte zu verstehen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Das Schicksal von Tom, Sarah und Freddy hat mich nicht mehr losgelassen. Ich wollte immer wissen, wie es sich entwickelt. Ich fand dieses Buch echt angenehm zu lesen.
Anders als erwartet….
Sarahs und Toms Leben wird heftig durchgeschüttelt, als ihr Sohn Freddie eines nachts klatschnass nach Hause kommt und leise flüstert: „Ich habe jemanden getötet!“ Von da an ist nichts mehr, wie es einmal war. Und was passiert jetzt mit Ihnen als Familie? Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt und den Klappentext las, hatte ich eine genaue Vorstellung davon, wie es aufgebaut sein würde. Wie die Geschichte erzählt wird. Und ja, was soll ich sagen? Nichts von alledem ist eingetroffen. Der Aufbau des Buches ist für mich phänomenal. Du wirst unsanft in die Geschichte geworfen und dann wird dir von klein auf erzählt, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Bis zu dem Moment, an dem sich die Zeitstränge überschneiden. Für mich war das absolut großartig und durch den wunderbaren Schreibstil wurde aus so die ganze Zeit die Spannung oben gehalten. Ich wollte dringend wissen: Was wird noch passieren? Wie geht das Ganze aus? Sicher wird das für den ein oder anderen langatmig wirken, aber mich hat es total bei der Stange gehalten. Besonders Sarahs Entwicklung war spürbar. Man merkt, dass sie über sich hinauswächst, Fehler macht und diese sich am Ende eingesteht. Fazit: Ein tolles Buch, welches für mich kein Thriller ist. Eher ein modernes Familiendrama. Ich würde es vorbehaltlos weiterempfehlen.
Ein Auf und Ab
Es braucht ein wenig um in Fahrt zu kommen, plätschert oft so vor sich hin. Zwischendurch wird es dann richtig spannend, aber die Länge überwiegt immer wieder. Was mir völlig überzogen vorkommt, ist die Amsse an Lügen und schöimmen Dingen, die die Menschen, die sich hier treffen erlebt und getan haben, das ist doch sehr unglaubwürdig und stört mich sehr. Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel haben eine gute Länge, aber das Buch ist für mich nur Durchschnitt und viel zu lang.
Etwas zu lang
Das Buch hätte kürzer sein können. Es wurde etwas zu viel über den Beginn der Beziehung von Sarah und Tom und über ihre Vergangenheit erzählt, sodass der Spannungsbogen zu einseitig ist. Natürlich ist es wichtig etwas über die Vergangenheit zu erfahren, um die Handlungen der Figuren besser nachvollziehen zu können, doch wenn hierbei mehr darauf geachtet worden wäre, eventuell die Vergangenheit und die Gegenwart besser zu verknüpfen, um so die Spannung aufrecht zu erhalten und immer wieder Stücke der Lösung zu zeigen, hätte ich persönlich mehr Spaß gehabt, das Buch zu lesen. Es fiel mir also etwas schwer in das Buch hinein zu finden und erst ab dem zweiten Teil wurde es wirklich spannend. Aber dennoch hatten die Figuren viel Tiefgang und wurden dadurch dreidimensional dargestellt. Und das Ende hat dann doch viel Spannung und einige Plot Twists mit sich gebracht, sodass ich sagen kann, dass ich das Buch trotz anfänglicher Schwierigkeiten genossen habe.
Sarah ist krank vor Sorge als ihr Sohn eines Nachts in völliger Schockstarre nach Hause kommt und ihr einen Mord gesteht. Mehr ist aus dem Jungen nicht heraus zu bekommen und so entscheidet Sarah, dass sie alles tun wird, um ihren Sohn schützen. Denn auch Sarah hat in ihrer Vergangenheit Fehler gemacht und weiß, dass diese einen ein Leben lang verfolgen können… Entgegen des ersten Eindrucks, rollen wir die Geschichte quasi von hinten auf. Zwar wissen wir gleich zu Beginn, dass Freddy offensichtlich jemanden umgebracht hat, doch dann werden wir abwechselnd durch Sarah und Tom durch die Vergangenheit geführt. Wir erfahren wie die beiden sich kennen gelernt haben und warum die Beziehung heute nicht mehr so gefühlvoll erscheint. Der Rückblick ist sehr lang und bevor wir wieder in die Gegenwart eintauchen, ist das halbe Buch durch. Mir hat dadurch die Spannung gefehlt. Ist man dann endlich wieder in der Echtzeit angelangt, nähern wir uns leider immer noch nicht der Lösung des Ganzen. Der Klappentext verrät nicht mal ansatzweise was für ein wilder Ritt diese Geschichte war. Zwar war die Story durchaus unterhaltsam, aber eben auch stellenweise sehr absurd und unrealistisch. Wie man sich permanent durch seine Entscheidungen in absolut unnötige Lagen bringen kann, ist mir wirklich ein Rätsel. Angefangen von zwei Menschen, die offensichtlich so gar nicht zusammen passen, bis hin zu irrwitzigen Handlungen und unrealistischen Fügungen, um dann am Ende noch einen drauf zu setzen. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin im letzten Drittel nochmal besonders viel unterbringen wollte, nachdem über die Hälfte des Buches für die Kennenlernstory von Sarah und Tom drauf ging. Ich bin etwas hin- und hergerissen, weil das Buch eben durch seine absurden Momente durchaus unterhaltsam war, jedoch war der Spannungsbogen eben sehr ungleich aufgebaut. Wer eine ruhige Heranführung mag und generell nicht auf der Suche nach viel Action ist, der könnte Gefallen an “The Lies We tell” finden
Ein spannungssteigendes Familiendrama
Als ich mit dem Buch begonnen habe, hab ich mich in den ersten knapp zweihundert Seiten gefragt, wieso ich über die Beziehung zwischen Sarah und Tom lese und auch aus deren Vergangenheit und was das mit der "Grundhandlung" zu tun hat. Ich war kurz dabei gewesen dieses Buch abzubrechen, weil es mich eigentlich nicht interessierte, wieso die Beiden nicht zueinander passen und auch, dass beide in der Beziehung Lügen und gelügt haben. Beide Charaktere sind für mich einfach zu unsympathisch. Ich bin aber froh, dieses Buch nicht abgebrochen zu haben, da es dann plötzlich sehr spannend wurde und die Handlung schneller vorran ging. Ich finde, die Vorgeschichte war, für das was in den letzten hundertfünfzig Seiten passierte, sehr wichtig. Und es hat sich dann auch viel mehr in die Gegenwart abgespielt. Vorher hatte man das Gefühl, man würde nur die Erinnerungen und Gedanken jeweiligen Sichtweisen von Tom und Sarah lesen. Empfehlenswert für Leser, die Wert auf realistische Figuren und ein Thema wie Mutterliebe gemischt mit Familiendrama und ein paar Geheimnisse.
Kein Thriller, aber ein solides Familiendrama
Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich ein klares Bild vor Augen, worum es in dieser Geschichte geht und wie sie sich entwickeln wird. Unterstützt wurde dies durch die Deklarierung als Thriller. Relativ zu Beginn zeigte sich jedoch, dass viel mehr die Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren im Fokus stehen. Jede Figur macht eine Charakterentwicklung durch, die insbesondere durch die verschiedenen Erzählperspektiven sehr gut nachvollziehbar ist - dafür ein großes Lob an die Autorin, die den Figuren sehr viel Tiefgang gegeben hat! Die Geschichte beginnt sehr schleichend, und über die Hälfte des Buches geht es eben leider nicht um den Mord, sondern nur um den Weg dorthin, der bereits weit vor der Geburt des (vermeintlichen) Mörders beginnt. Das muss man definitiv mögen, da es an einigen Stellen doch recht schleppend voranging. Dennoch fand ich die Verflechtung der einzelnen Zeitstränge total einzigartig und gelungen. Alles in allem ein solides Buch, aber definitiv kein Thriller, sondern eher ein Drama, das zeigt, wie weit mütterliche Liebe gehen kann.
Für mich persönlich klang der Klappentext sehr spannend, jedoch würde ich dieses Buch eher als Familiendrama beschreiben und nicht als Thriller. Im ersten Teil wird vor allem die Vergangenheit der Protagonisten aufgearbeitet und wenn sich auch nicht leugnen lässt, dass diese wichtig für das spätere Verständnis der Dynamik ist, ist diese doch sehr lang und hätte durchaus abgekürzt werden können. Dadurch war es für mich leider sehr langatmig und ich habe mich dabei erwischt ganze Kapitel zu überfliegen und stand auch kurz davor das Buch abzubrechen. Am Ende ist es kein schlecht geschriebenes Buch und wer gerne Familiendramen mit einem Plot liest, ist hier genau richtig ;)




















