Das Schweigen des Wassers
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Description
Nominiert für den GLAUSER-Preis 2025 in der Kategorie »Debütroman«
»Diese Autorin ist gekommen, um zu bleiben.« Andreas Pflüger
Ein Toter im See. Ein Hauptkommissar zurück am Ort seiner Kindheit. Eine Stadt, die zu schweigen gelernt hat. Scharfsichtig und spannungsgeladen bis zum Schluss zeigt Susanne Tägder, was geschieht, wenn Menschen um jeden Preis ihre Macht erhalten wollen. Inspiriert von einem wahren Fall.
Mecklenburg, Anfang der Neunziger: Hauptkommissar Groth wird nach Jahren im Westen zurück in seine Heimatstadt geschickt. Als Aufbauhelfer Ost soll er Kollegen in westdeutscher Polizeiarbeit schulen. Dabei hat er selbst so seine Schwierigkeiten mit den Vorschriften, seit seine Tochter gestorben ist. Auf seinen Instinkt kann er sich allerdings noch immer verlassen. Als die Leiche des Bootsverleihers Siegmar Eck aus dem örtlichen See gefischt wird, weiß Groth, dass das kein Unfall war. Warum sollte ein guter Schwimmer wie Eck im See ertrinken? Und das kurz nachdem er Groth aufgesucht und behauptet hat, er würde verfolgt? Die Kollegen wollen den Fall zu den Akten legen, doch Groth ermittelt weiter. Und stößt dabei auf eine Spur, die ihn zu einer Kellnerin im nahegelegenen Ausflugslokal und zurück zu einem ungelösten Mordfall führt.
»Ein Roman von einer ungeheuer subtilen Wucht, der einen einsaugt und nicht mehr loslässt, nicht mal nach der letzten Seite. Susanne Tägder ist eine absolute Entdeckung!« Lucy Fricke
Book Information
Author Description
Susanne Tägder, geboren 1968 in Heidelberg, hat in Deutschland und den USA studiert und arbeitete danach als Richterin in Karlsruhe. Heute lebt sie mit ihrer Familie in der Schweiz und in Kalifornien. Ihre literarischen Texte wurden mit dem Walter-Serner-Preis und dem Harder-Literaturpreis ausgezeichnet. Für »Das Schweigen des Wassers« erhielt Susanne Tägder den Wittwer-Thalia-Debütkrimipreis und war für den Glauser-Preis in der Sparte Debüt nominiert. Susanne Tägder ist Preisträgerin des Deutschen Krimipreises 2025 mit »Die Farbe des Schattens« (National, 3. Platz).
Posts
Ich habe lange gebraucht für diesen Krimi, wollte mehrfach abbrechen. Ich weiss nicht ob es die Handlung war oder der Schreibstil. Die Zeit, kurz nach der Wende. So ab der Hälfte wurde ich warm mit dem Polizisten, der aus dem Westen in seine frühere Heimat zurückkehrte. Die Personen bekamen Konturen, es formte sich ein Bild und zog mich endlich in den Bann. Ich bin froh nicht abgebrochen zu haben und werde nach weiteren Bänden ausschau halten.
Langatmig!
Heute mal etwas kürzer, weil…. Joooah… Ich brauchte einige Seiten, bis ich mich in den Schreibstil hineingefunden habe, danach ließ sich das Buch flüssig(er) lesen, auch wenn ich leider bis zum Schluss nicht mit dem Stil warm wurde. Auch mit den Protagonisten konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, nicht einmal mit Groth, der es nicht wirklich leicht hat. Die Spannungskurve wurde leider ziemlich niedrig gehalten, ich würde sogar sagen, dass das Buch ziemlich langatmig war und so richtig packen wollte es mich auch nicht, trotz einer wirklich tollen Grundidee. Das Ost-West-Gefälle nach der Wende wurde aber spannend beschrieben, die Fälle haben ihre interessanten Momente und das Finale konnte mich noch etwas versöhnen. Aber leider kann ich für das Buch keine Empfehlung aussprechen, es war mir einfach zu ruhig, langatmig und plätscherte mir zu sehr vor sich hin, als dass es mich wirklich unterhalten konnte. Leider!

"Das Schweigen des Wassers" von Susanne Tägder lässt uns an den kleinen, aber brisanten Geschehnissen des fiktiven Örtchens Wechtershagen in Mecklenburg teilhaben. Die Geschichte beginnt mit einer Rückblende in das Jahr 1980, als die Leiche einer jungen Frau gefunden wird und springt dann in den Herbst 1991, wo Kommissar Groth nicht ganz freiwillig von Hamburg zurück in seine Heimatstadt versetzt wird. Dort stolpert er über einen mysteriösen Todesfall, der ihn in die Wirren der Nachwendezeit und die dunklen Geheimnisse der Vergangenheit führt. Ein wahrlich gelungenes Zusammenspiel aus Krimi und Gesellschaftsroman, das Susanne Tägder hier geschaffen hat. Geschickt verwebt sie die persönlichen Schicksale der Figuren mit den politischen Umständen der Zeit und zeichnet dabei ein eindrucksvolles Bild von Ost und West in den 90er Jahren. Relativ ruhig entspinnt sich eine atmosphärisch dichte (Kriminal-)Geschichte, die von der ersten bis zur letzten Seite fesselt und interessante Einblicke in die gesellschaftlichen Brüche und Veränderungen jener Zeit bietet. Tägder überzeugt nicht nur mit einem spannenden Plot und ihrem feinen Gespür für Zwischenmenschliches, sondern auch mit den gut ausgearbeiteten Charakteren, allen voran Kommissar Groth, der mit seiner Liebe zur Literatur und seiner intuitiven Ermittlungsmethode zu faszinieren weiß. Ein absolut lesenswertes Krimidebüt, das nicht nur Fans guter Kriminalliteratur begeistern wird.

Leider konnte mich "Das Schweigen des Wassers" von Susanne Tägder nicht überzeugen, weshalb ich dem Buch nur 3/10 Sterne gebe. Obwohl der Titel und die Grundidee vielversprechend klangen, hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Der Schreibstil war zwar flüssig, konnte mich jedoch nicht fesseln. Die Handlung zog sich oft in die Länge und wirkte an vielen Stellen vorhersehbar und wenig spannend. Es fiel mir schwer, eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen, da sie flach und wenig entwickelt wirkten. Die Geschichte hatte sicherlich Potenzial, besonders durch das interessante Setting und die anfängliche Atmosphäre. Leider wurde dieses Potenzial im Verlauf des Buches nicht ausgeschöpft. Wichtige Spannungsmomente und überraschende Wendungen blieben aus, was dazu führte, dass ich mich beim Lesen oft gelangweilt habe. Die emotionale Tiefe, die ich mir erhofft hatte, fehlte ebenfalls. Die Beziehungen zwischen den Charakteren wirkten oberflächlich und konnten mich nicht berühren. Insgesamt hinterließ das Buch bei mir einen unausgereiften Eindruck, als ob wichtige Aspekte der Story nicht vollständig ausgearbeitet wurden. Zusammengefasst ist "Das Schweigen des Wassers" für mich leider eine Enttäuschung gewesen. Es hat meine Erwartungen nicht erfüllt und konnte mich weder fesseln noch emotional erreichen.
Spannend, aber der Abschluss gefiel mir nicht
Ich schließe mich den allgemein guten Rezensionen an, obwohl ich für mich eine kleine Einschränkung vornehmen muss, denn das Ende hat mir persönlich nicht so gut gefallen und es war tatsächlich nur das Ende, was bei mir für Abzug sorgte. Empfehlenswert finde ich das Buch dennoch, weil am Ende mehrere Stränge, mehrere kleinere Hinweise später aufgegriffen werden und die Geschichte komplettieren und tieferen Sinn verleihen. Das Buch ist auf einem guten Niveau spannend und man kann in Gedanken miträtseln was passiert ist und stellt entsprechende Vermutungen an. So richtige Sympathieträger gab es für mich nicht, aber das muss es auch nicht.
Kein Krimi für zwischendurch
Dieser Regionalkrimi der 31 Kapitel beinhaltet, basiert auf wahre Begebenheiten. Hier in diesem Buch vermischt sich also Wahrheit und Fiktion. Die Story beginnt im Herbst 1991 und erzählt abwechselnd von Hauptkommissar Groth und Regine. Misstrauen, Verunsicherung, Neuanfang oder Ungerechtigkeiten - mir fiel sofort die eher angespannte Atmosphäre kurz nach der Wiedervereinigung der damaligen DDR und der BRD auf. Dabei ist der Schreibstil leicht, ruhig und kompakt und meiner Meinung nach eher bedrückend. Die Handlung spielt sich in Wechtershagen , einem Dorf in Mecklenburg ab. Dieser Krimi ist ein Cold Case Fall der tief in das Innere der Polizeibehörde hineingeht. Im ersten Drittel hatte ich noch etwas bedenken ob mir persönlich diese Story zusagt denn die Autorin hat den Krimi in der Gegenwart geschrieben was mir nicht ganz so liegt. Aber das weiterlesen hat sich gelohnt. Die Spannung stieg langsam an und ich wurde neugieriger was mich noch erwartete. Die Protagonisten sowie das ganze Buch besitzen Tiefe und ich konnte mich mit ihnen identifizieren. Noch vor der Hälfte des Buches wurde der Krimi meiner Meinung nach spannender zu lesen. Trotzdem gab es hin und wieder Szenen oder Dialoge die sich in die Länge zogen. Die Autorin versteht es sehr gut die Unterschiede zwischen Ost und West aufzuführen und zu erklären. Diese Story lebt von ruhigen Momenten im Wechsel mit spannenden Abschnitten. Dieser Krimi war für mich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig aber nach und nach überzeugte sie mich. Es ist kein leichter Krimi sondern ein Krimi mit viel Tiefgang bei dem der Leser sich Zeit nehmen sollte. Er ist meiner Meinung nach anspruchsvoll und stellt dem Leser auch schon mal vor kritischen Fragen. Da ich persönlich etwas Mühe hatte in das Geschehen hineinzukommen vergebe ich gerne vier Sterne.
Nicht jeder hat eine saubere Weste
Kommissar Groth kehrt nach Jahren in Hamburg mit persönlichen und dienstlichen Problemen nach der Wende in seine alte Heimat nach Mecklenburg-Vorpommern zurück, um dort die Polizei auf westlichen Stand zu bringen. Neben seiner Lehrtätigkeit ist er aber auch als normaler Kommissar tätig und ermittelt, als ein Mann tot im See aufgefunden wird. Nach und nach wird klar, dass das Mordmotiv in der Vergangenheit liegt und weit zurückreicht, auch ist nicht jeder der, der er zu sein scheint. Anfangs hab ich nicht etwas schwer getan mit dem Schreibstil der Autorin, aber mit Fortschreiten der Handlung und Entdeckung neuer Handlungsstränge bekam ich immer mehr Zugang zu der Handlung und bin mit Freude den neuen Wegen gefolgt. Sicherlich gibt es viele solcher Geschichten in der deutschen Ost-West-Beziehung und auch in dieser Geschichte wird mal wieder klar, dass im wahren Leben viele zwielichtige Gestalten versuchen, ihrem Leben einen sauberen Anstrich zu geben.
Alles in allem empfehlenswert.
In „Das Schweigen des Wassers“ ermittelt Hauptkommissar Arno Groth in einem Mordfall der Nachwendezeit, der scheinbar im Zusammenhang mit einem weiteren Fall von vor 10 Jahren steht. Wir begleiten ihn sowohl im Job als auch als den Menschen, der zurück kehrt in die alte Heimat und versucht, anzukommen. Ich habe dieses Buch gewählt, weil ich einen Bezug zur Region habe, in der der Krimi spielt und die Nachwendezeit als Jugendliche in der Nähe erlebt habe. Einen Stern Abzug gibt es, weil ich wohl dadurch eine ziemlich hohe Erwartung an das Buch hatte, die nur zum Teil erfüllt wurden. Ich hätte mir gewünscht, dass es mehr Infos zu Hintergründen gibt. Die Protagonisten hätte ich persönlich gern noch besser kennen gelernt, und stattdessen auf die ein oder andere „Erzähl-Passage“ verzichtet. Den Schreibstil mochte ich sehr gern und bin dadurch auch gut ins Buch gekommen. Einige Stellen habe ich mir auch markiert weil ich die Formulierungen sehr passend fand. Alles in allem empfehle ich das Buch gern weiter, da ich es von Anfang bis Ende gern gelesen habe und es teilweise auch nicht weglegen konnte.
Irgendetwas fehlt
Ich war neugierig, weil die Handlung des Buches in Neubrandenburg und Umgebung spielt. Es sind auch wirklich interessante Ansätze, aber irgendwie wirkte die plötzliche Lösung des Falles sehr konstruiert. Schade, denn zwischendurch gab es sehr spannenden und interessanten Lesestoff, der mehr erhoffen liess.
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Nominiert für den GLAUSER-Preis 2025 in der Kategorie »Debütroman«
»Diese Autorin ist gekommen, um zu bleiben.« Andreas Pflüger
Ein Toter im See. Ein Hauptkommissar zurück am Ort seiner Kindheit. Eine Stadt, die zu schweigen gelernt hat. Scharfsichtig und spannungsgeladen bis zum Schluss zeigt Susanne Tägder, was geschieht, wenn Menschen um jeden Preis ihre Macht erhalten wollen. Inspiriert von einem wahren Fall.
Mecklenburg, Anfang der Neunziger: Hauptkommissar Groth wird nach Jahren im Westen zurück in seine Heimatstadt geschickt. Als Aufbauhelfer Ost soll er Kollegen in westdeutscher Polizeiarbeit schulen. Dabei hat er selbst so seine Schwierigkeiten mit den Vorschriften, seit seine Tochter gestorben ist. Auf seinen Instinkt kann er sich allerdings noch immer verlassen. Als die Leiche des Bootsverleihers Siegmar Eck aus dem örtlichen See gefischt wird, weiß Groth, dass das kein Unfall war. Warum sollte ein guter Schwimmer wie Eck im See ertrinken? Und das kurz nachdem er Groth aufgesucht und behauptet hat, er würde verfolgt? Die Kollegen wollen den Fall zu den Akten legen, doch Groth ermittelt weiter. Und stößt dabei auf eine Spur, die ihn zu einer Kellnerin im nahegelegenen Ausflugslokal und zurück zu einem ungelösten Mordfall führt.
»Ein Roman von einer ungeheuer subtilen Wucht, der einen einsaugt und nicht mehr loslässt, nicht mal nach der letzten Seite. Susanne Tägder ist eine absolute Entdeckung!« Lucy Fricke
Book Information
Author Description
Susanne Tägder, geboren 1968 in Heidelberg, hat in Deutschland und den USA studiert und arbeitete danach als Richterin in Karlsruhe. Heute lebt sie mit ihrer Familie in der Schweiz und in Kalifornien. Ihre literarischen Texte wurden mit dem Walter-Serner-Preis und dem Harder-Literaturpreis ausgezeichnet. Für »Das Schweigen des Wassers« erhielt Susanne Tägder den Wittwer-Thalia-Debütkrimipreis und war für den Glauser-Preis in der Sparte Debüt nominiert. Susanne Tägder ist Preisträgerin des Deutschen Krimipreises 2025 mit »Die Farbe des Schattens« (National, 3. Platz).
Posts
Ich habe lange gebraucht für diesen Krimi, wollte mehrfach abbrechen. Ich weiss nicht ob es die Handlung war oder der Schreibstil. Die Zeit, kurz nach der Wende. So ab der Hälfte wurde ich warm mit dem Polizisten, der aus dem Westen in seine frühere Heimat zurückkehrte. Die Personen bekamen Konturen, es formte sich ein Bild und zog mich endlich in den Bann. Ich bin froh nicht abgebrochen zu haben und werde nach weiteren Bänden ausschau halten.
Langatmig!
Heute mal etwas kürzer, weil…. Joooah… Ich brauchte einige Seiten, bis ich mich in den Schreibstil hineingefunden habe, danach ließ sich das Buch flüssig(er) lesen, auch wenn ich leider bis zum Schluss nicht mit dem Stil warm wurde. Auch mit den Protagonisten konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, nicht einmal mit Groth, der es nicht wirklich leicht hat. Die Spannungskurve wurde leider ziemlich niedrig gehalten, ich würde sogar sagen, dass das Buch ziemlich langatmig war und so richtig packen wollte es mich auch nicht, trotz einer wirklich tollen Grundidee. Das Ost-West-Gefälle nach der Wende wurde aber spannend beschrieben, die Fälle haben ihre interessanten Momente und das Finale konnte mich noch etwas versöhnen. Aber leider kann ich für das Buch keine Empfehlung aussprechen, es war mir einfach zu ruhig, langatmig und plätscherte mir zu sehr vor sich hin, als dass es mich wirklich unterhalten konnte. Leider!

"Das Schweigen des Wassers" von Susanne Tägder lässt uns an den kleinen, aber brisanten Geschehnissen des fiktiven Örtchens Wechtershagen in Mecklenburg teilhaben. Die Geschichte beginnt mit einer Rückblende in das Jahr 1980, als die Leiche einer jungen Frau gefunden wird und springt dann in den Herbst 1991, wo Kommissar Groth nicht ganz freiwillig von Hamburg zurück in seine Heimatstadt versetzt wird. Dort stolpert er über einen mysteriösen Todesfall, der ihn in die Wirren der Nachwendezeit und die dunklen Geheimnisse der Vergangenheit führt. Ein wahrlich gelungenes Zusammenspiel aus Krimi und Gesellschaftsroman, das Susanne Tägder hier geschaffen hat. Geschickt verwebt sie die persönlichen Schicksale der Figuren mit den politischen Umständen der Zeit und zeichnet dabei ein eindrucksvolles Bild von Ost und West in den 90er Jahren. Relativ ruhig entspinnt sich eine atmosphärisch dichte (Kriminal-)Geschichte, die von der ersten bis zur letzten Seite fesselt und interessante Einblicke in die gesellschaftlichen Brüche und Veränderungen jener Zeit bietet. Tägder überzeugt nicht nur mit einem spannenden Plot und ihrem feinen Gespür für Zwischenmenschliches, sondern auch mit den gut ausgearbeiteten Charakteren, allen voran Kommissar Groth, der mit seiner Liebe zur Literatur und seiner intuitiven Ermittlungsmethode zu faszinieren weiß. Ein absolut lesenswertes Krimidebüt, das nicht nur Fans guter Kriminalliteratur begeistern wird.

Leider konnte mich "Das Schweigen des Wassers" von Susanne Tägder nicht überzeugen, weshalb ich dem Buch nur 3/10 Sterne gebe. Obwohl der Titel und die Grundidee vielversprechend klangen, hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Der Schreibstil war zwar flüssig, konnte mich jedoch nicht fesseln. Die Handlung zog sich oft in die Länge und wirkte an vielen Stellen vorhersehbar und wenig spannend. Es fiel mir schwer, eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen, da sie flach und wenig entwickelt wirkten. Die Geschichte hatte sicherlich Potenzial, besonders durch das interessante Setting und die anfängliche Atmosphäre. Leider wurde dieses Potenzial im Verlauf des Buches nicht ausgeschöpft. Wichtige Spannungsmomente und überraschende Wendungen blieben aus, was dazu führte, dass ich mich beim Lesen oft gelangweilt habe. Die emotionale Tiefe, die ich mir erhofft hatte, fehlte ebenfalls. Die Beziehungen zwischen den Charakteren wirkten oberflächlich und konnten mich nicht berühren. Insgesamt hinterließ das Buch bei mir einen unausgereiften Eindruck, als ob wichtige Aspekte der Story nicht vollständig ausgearbeitet wurden. Zusammengefasst ist "Das Schweigen des Wassers" für mich leider eine Enttäuschung gewesen. Es hat meine Erwartungen nicht erfüllt und konnte mich weder fesseln noch emotional erreichen.
Spannend, aber der Abschluss gefiel mir nicht
Ich schließe mich den allgemein guten Rezensionen an, obwohl ich für mich eine kleine Einschränkung vornehmen muss, denn das Ende hat mir persönlich nicht so gut gefallen und es war tatsächlich nur das Ende, was bei mir für Abzug sorgte. Empfehlenswert finde ich das Buch dennoch, weil am Ende mehrere Stränge, mehrere kleinere Hinweise später aufgegriffen werden und die Geschichte komplettieren und tieferen Sinn verleihen. Das Buch ist auf einem guten Niveau spannend und man kann in Gedanken miträtseln was passiert ist und stellt entsprechende Vermutungen an. So richtige Sympathieträger gab es für mich nicht, aber das muss es auch nicht.
Kein Krimi für zwischendurch
Dieser Regionalkrimi der 31 Kapitel beinhaltet, basiert auf wahre Begebenheiten. Hier in diesem Buch vermischt sich also Wahrheit und Fiktion. Die Story beginnt im Herbst 1991 und erzählt abwechselnd von Hauptkommissar Groth und Regine. Misstrauen, Verunsicherung, Neuanfang oder Ungerechtigkeiten - mir fiel sofort die eher angespannte Atmosphäre kurz nach der Wiedervereinigung der damaligen DDR und der BRD auf. Dabei ist der Schreibstil leicht, ruhig und kompakt und meiner Meinung nach eher bedrückend. Die Handlung spielt sich in Wechtershagen , einem Dorf in Mecklenburg ab. Dieser Krimi ist ein Cold Case Fall der tief in das Innere der Polizeibehörde hineingeht. Im ersten Drittel hatte ich noch etwas bedenken ob mir persönlich diese Story zusagt denn die Autorin hat den Krimi in der Gegenwart geschrieben was mir nicht ganz so liegt. Aber das weiterlesen hat sich gelohnt. Die Spannung stieg langsam an und ich wurde neugieriger was mich noch erwartete. Die Protagonisten sowie das ganze Buch besitzen Tiefe und ich konnte mich mit ihnen identifizieren. Noch vor der Hälfte des Buches wurde der Krimi meiner Meinung nach spannender zu lesen. Trotzdem gab es hin und wieder Szenen oder Dialoge die sich in die Länge zogen. Die Autorin versteht es sehr gut die Unterschiede zwischen Ost und West aufzuführen und zu erklären. Diese Story lebt von ruhigen Momenten im Wechsel mit spannenden Abschnitten. Dieser Krimi war für mich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig aber nach und nach überzeugte sie mich. Es ist kein leichter Krimi sondern ein Krimi mit viel Tiefgang bei dem der Leser sich Zeit nehmen sollte. Er ist meiner Meinung nach anspruchsvoll und stellt dem Leser auch schon mal vor kritischen Fragen. Da ich persönlich etwas Mühe hatte in das Geschehen hineinzukommen vergebe ich gerne vier Sterne.
Nicht jeder hat eine saubere Weste
Kommissar Groth kehrt nach Jahren in Hamburg mit persönlichen und dienstlichen Problemen nach der Wende in seine alte Heimat nach Mecklenburg-Vorpommern zurück, um dort die Polizei auf westlichen Stand zu bringen. Neben seiner Lehrtätigkeit ist er aber auch als normaler Kommissar tätig und ermittelt, als ein Mann tot im See aufgefunden wird. Nach und nach wird klar, dass das Mordmotiv in der Vergangenheit liegt und weit zurückreicht, auch ist nicht jeder der, der er zu sein scheint. Anfangs hab ich nicht etwas schwer getan mit dem Schreibstil der Autorin, aber mit Fortschreiten der Handlung und Entdeckung neuer Handlungsstränge bekam ich immer mehr Zugang zu der Handlung und bin mit Freude den neuen Wegen gefolgt. Sicherlich gibt es viele solcher Geschichten in der deutschen Ost-West-Beziehung und auch in dieser Geschichte wird mal wieder klar, dass im wahren Leben viele zwielichtige Gestalten versuchen, ihrem Leben einen sauberen Anstrich zu geben.
Alles in allem empfehlenswert.
In „Das Schweigen des Wassers“ ermittelt Hauptkommissar Arno Groth in einem Mordfall der Nachwendezeit, der scheinbar im Zusammenhang mit einem weiteren Fall von vor 10 Jahren steht. Wir begleiten ihn sowohl im Job als auch als den Menschen, der zurück kehrt in die alte Heimat und versucht, anzukommen. Ich habe dieses Buch gewählt, weil ich einen Bezug zur Region habe, in der der Krimi spielt und die Nachwendezeit als Jugendliche in der Nähe erlebt habe. Einen Stern Abzug gibt es, weil ich wohl dadurch eine ziemlich hohe Erwartung an das Buch hatte, die nur zum Teil erfüllt wurden. Ich hätte mir gewünscht, dass es mehr Infos zu Hintergründen gibt. Die Protagonisten hätte ich persönlich gern noch besser kennen gelernt, und stattdessen auf die ein oder andere „Erzähl-Passage“ verzichtet. Den Schreibstil mochte ich sehr gern und bin dadurch auch gut ins Buch gekommen. Einige Stellen habe ich mir auch markiert weil ich die Formulierungen sehr passend fand. Alles in allem empfehle ich das Buch gern weiter, da ich es von Anfang bis Ende gern gelesen habe und es teilweise auch nicht weglegen konnte.
Irgendetwas fehlt
Ich war neugierig, weil die Handlung des Buches in Neubrandenburg und Umgebung spielt. Es sind auch wirklich interessante Ansätze, aber irgendwie wirkte die plötzliche Lösung des Falles sehr konstruiert. Schade, denn zwischendurch gab es sehr spannenden und interessanten Lesestoff, der mehr erhoffen liess.














