Middle of the Night
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Description
So spannend, atmosphärisch, düster und mysteriös wie Stephen King
Das Schlimmste, was in Hemlock Circle je passiert ist, geschah im Hinterhof von Ethan Marsh. In einer Julinacht vor dreißig Jahren verschwand der zehnjährige Billy aus dem Zelt, in dem Ethan und sein bester Freund übernachteten, und tauchte nie wieder auf.
Dreißig Jahre später kehrt Ethan nur widerwillig nach Hemlock Circle zurück. Von Schlaflosigkeit und Albträumen geplagt, muss er sich fragen, ob die merkwürdigen Dinge, die in seinem Heimatort passieren, mit Billy zu tun haben. Ist sein tot geglaubter Freund etwa zurückgekehrt?
Die mysteriösen Vorkommnisse veranlassen Ethan zu untersuchen, was in jener Nacht wirklich geschah. Und ihm wird schnell klar, dass der beschauliche Vorort keineswegs ein sicherer Ort ist.
Ein beschaulicher Vorort, ein mysteriöser Vermisstenfall, eine düstere Wahrheit, die in die dunkelsten Winkel einer Kleinstadt führt»Voller Spannung, Dringlichkeit, Atmosphäre und Gefühl – das ist Riley Sager in Bestform.« Lee Child
Ebenfalls von Riley Sager bei dtv erschienen sind die Thriller Lake – Das Haus am duklen Ufer‹, ›Hope's End – Du kannst niemandem trauen‹ ,›NIGHT – Nacht der Angst‹, ›HOME – Haus der bösen Schatten‹, ›Verschließ jede Tür‹, ›Schwarzer See‹ und ›Final Girls‹.
Book Information
Author Description
Riley Sager ist ein Pseudonym. Der Autor, in Pennsylvania geboren, ist Schriftsteller, Redakteur und Grafikdesigner und lebt in Princeton, New Jersey.
Characteristics
12 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
90er // Stranger Things Vibes ✮⋆. ☾⋆˚ ☆
Ich mochte die Grundidee und den Vibe des Buches sehr. An manchen Stellen hat sich die Story etwas gezogen, aber dann sind wieder neue Erkenntnisse dazu gekommen, und ich hatte wieder Lust, weiter zu lesen. Da ich zuletzt ein Fitzek Buch gelesen hab, ist mir hier aufgefallen, dass ich es im Gegensatz zu vielen Fitzek Büchern gar nicht verwirrend fand und immer wusste, um wen und was es gerade geht; das war sehr angenehm. Das Institut und die paranormalen Topics haben mir einen coolen stranger things vibe gegeben. Die Auflösungen habe ich nicht kommen sehen; haben mich aber auch nicht absolut vom Hocken gehauen. Trotzdem wirkte am Ende für mich alles stimmig und nicht allzu künstlich konstruiert, sondern interessant ineinander verschachtelt. „The Only One Left“ von Riley Sager kann dieses Buch leider nicht schlagen. Trotzdem ein guter Thriller für zwischendurch.
Etwas schwächer als sonst...
Also an sich fand ich die Story wirklich gut und man wollte unbedingt wissen wo Billy ist. Zur Story. Als Junge zeltete Ethan mit seinem Freund Billy im Garten und über Nacht verschwindet Billy spurlos und wurde nie gefunden. Einige Jahre später kehrt Ethan zurück und plötzlich passieren unheimliche Dinge, die ihn dazu bringen der Sache wieder auf den Grund zu gehen.... Das Buch hat mich wiedermal typisch Riley Sager gefesselt und gut unterhalten. Nur das Ende fand ich ein wenig schräg. Aber jeder empfindet es halt auch anders.

>>Also, äh, dann wollen Sie wohl noch einmal von mir hören, woran ich mich aus dieser Nacht erinnere?[...] Nein, mich interessiert vielmehr woran Sie sich nicht erinnern können...<<
Riley Sager hat es wieder geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. In "The middle of the night" versuchen wir als Ethan herauszufinden, was vor 30 Jahren mit unserem besten Freund Billy passiert ist, der in einer Sommernacht aus dem gemeinsamen Zelt in die Nacht hinein verschwunden ist. Die Geschichte wird nach und nach aufgebaut. Wir springen in die Köpfe aller Personen, welche an diesem besagten Sommertag in der kleinen Vorstadtsiedlung etwas vom Verschwinden mitbekommen haben könnten. Neben der eigentlichen Geschichte bekommen wir auch andere Aspekte der verschiedenen Leben mit und ich musste zweimal weinen, während ich mich verschiedener Schicksalsschläge stellen musste. Bis zum Schluss wusste ich nicht, wie alles ausgehen würde. Wo ist Billy? Lebt er vllt doch noch oder ist etwas von ihm in unserer Welt zurück geblieben? Hat ihn ein Außenstehender entführt oder war es eine ihm bekannte Person? Fragen über Fragen gemischt mit einer Brise Unerklärbarkeit.
![>>Also, äh, dann wollen Sie wohl noch einmal von mir hören, woran ich mich aus dieser Nacht erinnere?[...] Nein, mich interessiert vielmehr woran Sie sich nicht erinnern können...<<](https://social-cdn.read-o.com/images/1772276048879-78.jpg)
Toller Thriller mit paranormalem Touch 👻
✅ ein ungeklärtes Verbrechen ✅ ein labiler Protagonist ✅ ein mysteriöses Institut ✅ mit paranormalem Touch Wen die oben genannten Punkte neugierig gemacht haben, der sollte sich „Middle of the Night“ von Riley Sager nicht entgehen lassen! Hier erwartet uns ein Thriller der etwas anderen Art, der mit unserem Verstand spielt und uns auf zwei Zeitebenen mitnimmt, um die Frage zu klären: was geschah mit Billy?
Hörbuchrezension 🎧 Ein ruhiger Sager für lange Nächte.
Riley Sager liefert mit Middle of the Night einen Thriller ab, der sich deutlich ruhiger anfühlt als viele seiner anderen Werke. Wer atemlose Spannung und fiese Twists erwartet, wird hier eher ein gedämpftes Tempo vorfinden – fast schon gemütlich für einen Sager. Trotzdem hatte die Geschichte etwas, das mich nicht losgelassen hat: die Frage, was dem kleinen Billy damals wirklich passiert ist. Der Schreibstil ist wie gewohnt souverän, und besonders als Hörbuch entfaltet die Story ihren Charme. Die Umsetzung war sehr angenehm zu hören und hat es leicht gemacht, dranzubleiben, selbst wenn die Spannungskurve nicht permanent am Anschlag war. Die Auflösung konnte mich allerdings nicht ganz überzeugen. Sie wirkte im Vergleich zum aufgebauten Mysterium eher zurückhaltend und weniger überraschend, als ich es mir erhofft hatte. Gerade hier hätte ich mir etwas mehr Mut oder einen stärkeren Aha-Moment gewünscht. Unterm Strich ist Middle of the Night ein solides, gut erzähltes Buch, das sich perfekt für zwischendurch eignet – atmosphärisch, aber eher leise. Kein Highlight im Sager-Kosmos, aber definitiv kein Fehlgriff. Rezensionsexemplar bereitgestellt von NetGalley.
Rezension 16/2026 ”MIDDLE OF THE NIGHT“ von Riley Sager Die Bücher von Riley Sager hatten mich bisher nie enttäuscht aber bei diesem Buch muss ich leider sagen dass es kein Highlight war. Es fing wie bei allen seinen Büchern gemächlich an, in meinem Fall zu gemächlich. Viele Passagen zogen sich sehr, zuviele Protagonisten wurden eingeführt. Teilweise wusste man gar nicht wer wer ist. Dann kam ein Punkt an dem ich dachte: jetzt geht’s los um dann wieder in die Gemächlichkeit abzurutschen. Leider hat mir das Ende nicht so zugesagt dass es ab einem gewissen Punkt doch vorhersehbar war wenn man durch aufmerksames lesen gewisse Punkte zusammenfasst. Dafür fand ich das Happy End schön ☺️ Ich vergebe für dieses Buch 3,5/5⭐️ und würde mir wünschen dass sein nächstes Buch wieder ein Knaller wird.
Das Schlimmste, was in Hemlock Circle je passiert ist, geschah im Hinterhof von Ethan Marsh. In einer Julinacht vor dreißig Jahren verschwand der zehnjährige Billy aus dem Zelt, in dem Ethan und sein bester Freund übernachteten, und tauchte nie wieder auf. Dreißig Jahre später kehrt Ethan nur widerwillig nach Hemlock Circle zurück. Von Schlaflosigkeit und Albträumen geplagt, muss er sich fragen, ob die merkwürdigen Dinge, die in seinem Heimatort passieren, mit Billy zu tun haben. Ist sein tot geglaubter Freund etwa zurückgekehrt? Die mysteriösen Vorkommnisse veranlassen Ethan zu untersuchen, was in jener Nacht wirklich geschah. Und ihm wird schnell klar, dass der beschauliche Vorort keineswegs ein sicherer Ort ist. Ich liebe seine Thriller einfach der Schreibstil lässt einen das Buch verschlingen.

Ein ruhiger und sehr emotionaler Thriller!
Dieses Buch hat so viele Emotionen in mir ausgelöst. Ich habe gelacht, mich gegruselt, bin in nostalgische Erinnerungen getaucht und hatte die ein oder andere Träne in den Augen. Riley Sager hat hier in meinen Augen etwas ganz Besonderes geschaffen. Mit einem wunderschönen Schreibstil schafft er eine Atmosphäre, die ich nahezu greifen konnte. Es passiert nicht viel in diesem Buch, es ist ruhig und langsam, doch dafür umso intensiver. "Middle of the night" ist nicht wie andere Thriller. Es ist etwas Eigenes, auf das man sich einlassen muss und dafür umso mehr belohnt wird. Mysteriös, atmosphärisch - und doch mit sehr nahbaren Charakteren. Wer stetig lauernde Spannung im Stil Der richtig guten Bücher von Stephen King mag ist hier genau richtig. Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht und ich konnte nicht aufhören weiter zu lesen.

Nach Hopes End, das mir von Riley Sager sehr gut gefallen hat, waren meine Erwartungen an Middle of the Night entsprechend hoch. Leider konnte mich dieser Thriller nicht wirklich überzeugen. Ich hatte Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, da sich der Einstieg für mich recht zäh anfühlte. Zudem fehlte mir über weite Strecken die Spannung, die ich von Sager gewohnt bin. Die Idee an sich ist interessant, doch die Umsetzung konnte meinen Geschmack diesmal nicht ganz treffen.
SUBTIL SPANNEND! Riley Sager liefert mit Middle of the Night ein Buch mit Mystery-Anklängen. Fast drei Jahrzehnte nach Billys rätselhaften Verschwinden, kehrt Ethan in sein Elternhaus zurück,ausgerechnet kurz vor dem Jahrestag der Ereignisse,die sein Leben bis heute prägen. Seitdem lassen ihn schlaflose Nächte und belastende Erinnerungen nicht mehr los. Als er eines Nachts aus dem Fenster blickt und beobachtet, wie in der Sackgasse die Straßenlampen scheinbar grundlos aufleuchten, holen ihn die Ängste der Vergangenheit schlagartig ein. Obwohl niemand zu sehen ist, liegt das Gefühl von Billys Nähe schwer in der Luft. Der Autor erzeugt eine unterschwellige leicht unheimliche Atmosphäre, die vorallem von Ethans innerer Zerrissenheit und seiner jahrelanger Schlaflosigkeit lebt. Durch Rückblicke in die Vergangenheit wird Stück für Stück enthüllt, was sich damals wirklich zutragen haben könnte. Besonders das abgelegene Hawthorne Institut sowie die Ereignisse rund um die Nachbarskinder werfen immer neue Fragen auf. Die Geschichte entfaltet sich ruhig aber stetig. Verschiedene Perspektiven aus Vergangenheit und Gegenwart sorgen dafür, dass sich nach und nach ein Gesamtbild zusammensetzt. Auch die Nebenfiguren aus der Nachbarschaft bringen interessante Facetten in die Handlung ein. Die Spannung baut sich eher langsam auf, steigert sich aber kontinuierlich und mündet schließlich in einem überraschenden Finale. Insgesamt ein guter Thriller, auch wenn er leise Töne anschlägt.

Middle of the Night ⚾🏕
Nie hätte ich gedacht..., dass mir das Buch SO gut gefallen würde 😶❤ Es war weder der blutigste noch der grausamste oder krass wendungsstarke Thriller mit wirklich nachhallenden Plottwist's, den ich je gelesen habe, aber in der Art und Weise wie die Geschichte aufgebaut war und wie nahbar Situation und Beziehungen dargestellt wurden, so dass man sich direkt reinversetzen konnte, haben es für mich zu einem wirklich guten Thriller gemacht! 🙏🏻 Er ist mir einfach durch gewisse Situation extrem unter die Haut gegangen qwq Ich musste kurzzeitig auch wirklich mit den Tränen kämpfen 🥺 Der Thriller hat mir einfach gezeigt, dass die wirklich furchterregenden Dinge die sind, die jedem von uns egal wo, auch jederzeit selbst passieren könnten. Meist ist es ein Schicksalsschlag und alles ändert sich....
„Der Tod ist reine Illusion.“ 🪦👻
„Hope‘s End“ war letztes Jahr mein absolutes Jahreshighlight, weshalb ich große Lust hatte, mal wieder etwas von Riley Sager zu lesen und da kam mir sein neuster Thriller „Middle of the Night“ absolut gelegen 😄 Und was soll ich sagen? Es ist wieder ein großes Highlight! 😍🤯 und ich kann die vielen Kritiken an dem Buch nicht ganz nachvollziehen. Ich war wirklich von Anfang an so an das Buch gefesselt, dass ich es förmlich verschlungen habe. Das lag zum einen an dem wunderbaren, flüssigen und spannungsgeladenen Schreibstil von Riley Sager und zum anderen an den zwei Zeitebenen. Denn wir befinden uns in der Gegenwart, wo das Verschwinden von Billy Barringer noch immer nicht aufgeklärt ist. Wir befinden uns aber auch in der Vergangenheit um den Tag herum, an dem Billy verschwand 😱 Besonders an der vergangenen Zeitebene hat mir besonders gefallen, dass wir mehrere POVs haben und somit verschiedene Blickwinkel auf den Fall bekommen. Dabei erfährt man zunehmend was eigentlich tatsächlich passiert ist. Und ich habe mit dem Twist am Ende nicht gerechnet. Meine Theorien wurden zerschlagen 😂 aber das macht einen guten Thriller für mich aus. Insgesamt wirkte das Buch für mich, wie, als würde ich eine True-Crime Doku gucken, die aus der Sicht der Beteiligten erzählt wird und ich liebe True-Crime - weshalb mir das Buch sicherlich auch so gut gefällt. Die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen durch die Seiten zu fliegen. Und ich habe wirklich viele Emotionen verspürt, von Beklommenheit, zu absoluter Spannung bis zu Traurigkeit, wo ich auch mal die ein oder andere Träne verdrückt habe. Man muss bei dem Buch auch offen für übernatürliche Dinge sein und ich verstehe, dass es Personen gibt, die damit nichts anfangen können - das wäre meine einzige „Warnung“ bevor man sich das Buch zulegt. Aber ich habe es wirklich genossen! Und es ist eine große Empfehlung und garantiert nicht das letzte Buch von Riley Sager, was ich gelesen habe 🔥
Hat Spaß gemacht
Guter Schreibstil, die Geschichte baut langsam auf, wird aber trotzdem nicht langweilig. Die Zeitsprünge sind gut nachvollziehbar, die Kapitel haben genau die richtige Länge Der Hauptcharakter ist nahbar und sympathisch und man kann sich ganz gut in seine Gefühlswelt hineinversetzen. Auf jeden Fall ein guter Thriller der mich wirklich unterhalten hat. Auch das Ende war überraschend aber nicht weit hergeholt.
Gibt es das übernatürliche? Dies ist das erste Buch dieses Autors aber bestimmt nicht mein letztes. Am Anfang kam ich erst schwer rein, weil es völlig unspektakulär anfängt. Ethan der Hauptprotagnonist kehrt in sein Elternhaus zurück nachdem seine Eltern nach Florida gezogen sind. Vor 30 Jahren verschwand sein bester Freund Billie und keiner weiß was mit ihm geschehen ist. Es geschehen seltsame Dinge in Hemlock Circle und Ethan versucht herauszufinden woran das liegt. Das Buch führt den Leser immer wieder in die Vergangenheit und dann wieder in die Gegenwart. Das Ende hat mir eine Gänsehaut beschert und ein paar Tränen hab ich auch verdrückt. Klare Leseemfehlung von mir 📚🌟
Reine Geistergeschichte? Oder doch nicht?
Riley Sager hatte mich mit Hopes End völlig in seinen Bann gezogen. Weitere Bücher haben das nicht mehr so geschafft, waren jedoch immer gutes Mittelmaß. Genauso hier. Das erste Drittel des Buches schafft mystische Spannung, Gruselfaktor inbegriffen. Das zweite Drittel wird meiner Meinung nach etwas zäh. Wurde der kleine Billy aus seinem Zelt entführt und kehrt nach 30 Jahren als Geist zurück um endlich seinen eigenen Mord aufzuklären? Das letzte Drittel klärt es auf, für mich mit einer guten Auflösung. Riley Sager schafft den Spagat zwischen Geistergeschichte und glaubhafter Auflösung.
Die Ausgangsidee des Buches hat mich sofort neugierig gemacht. Dieses Setting rund um Hemlock Circle, diese ruhige Nachbarschaft mit dunklem Kern, hat genau meinen Nerv getroffen. Atmosphärisch hat mir das Buch auch sehr gefallen. Diese Mischung aus Vorstadtidylle, unterschwelliger Bedrohung und dem Gefühl, dass Erinnerungen trügerisch sind, funktioniert. Die Rückblenden in die Nacht des Verschwindens haben bei mir stellenweise echtes Unbehagen ausgelöst. Gleichzeitig erzählt der Roman auf zwei Zeitebenen, was grundsätzlich Spannung erzeugt und nach und nach neue Puzzleteile liefert. Trotzdem hat das Buch mich nicht so ganz gepackt, wie ich es gehofft hatte. Gerade in der ersten Hälfte hatte ich das Gefühl, dass sich vieles wiederholt. Die Handlung tritt phasenweise auf der Stelle, während ich innerlich darauf gewartet habe, dass endlich etwas Entscheidendes passiert. Auch Ethan selbst blieb für mich emotional etwas blass. Seine Zerrissenheit wird beschrieben, aber ich habe sie nicht durchgehend gefühlt. Was mich zusätzlich etwas herausgenommen hat, waren die stärker angedeuteten übernatürlichen Elemente. Hier hatte ich zeitweise das Gefühl, dass diese Andeutungen eher die Stimmung bremsen als verstärken. In der zweiten Hälfte zieht das Tempo zwar an, Verdächtigungen wechseln, neue Perspektiven kommen hinzu, und man beginnt tatsächlich intensiver mitzurätseln. Das hat mir besser gefallen und mich wieder mehr ins Geschehen gezogen. Die Auflösung fand ich solide und grundsätzlich schlüssig, aber sie hat bei mir kein echtes Wow ausgelöst. Am Ende war es für mich ein atmosphärischer, ruhiger Thriller mit starken Ansätzen, aber auch mit spürbaren Längen. Kein Totalausfall, kein absolutes Highlight, sondern ein solider Mittelweg, der mich gut unterhalten hat, ohne mich nachhaltig zu begeistern.

Die Mischung ist sehr unterhaltsam!!
Die Verschmelzung des leicht übernatürlichen Vibes mit den Emotionen und Gefühlen des Protagonisten war erfrischend und machte Spaß beim Lesen. Die Geschichte und der Aufbau waren sehr interessant, bis mir klar wurde, dass meine Erwartungen an diesen „Übernatürlichen“ Vibe (oder wie manche in Kommentaren „Stranger Things“-ähnlich beschreiben) nicht erfüllt wurden oder zumindest nicht so ausgeschöpft wurden, wie ich es mir gewünscht hätte. Insgesamt hat mich das Buch unterhalten und verdient solide 3,5 Sterne, aber nicht mehr. Freu mich auf Hopes End 👌🏼👌🏼👌🏼👌🏼
Keine richtige Spannung
Vor 30 Jahren verschwand Billy nachts aus dem Zelt mit dem er im Garten seines besten Freundes Ethan im Hemlick Circle gezeltet hat. Jetzt 30 Jahre später zieht Ethan nicht nur in das Haus seiner Eltern zurück - eben jenem in dessen Garten er mit Billy gezeltet hat, auch die Überreste von Billys Leiche werden gefunden. Ethan, der von Alpträumen und Schlaflosigkeit geplagt wird, sieht immer öfter etwas am Waldrand und auch ein geheimes Zeichen was nur er und Billy kannten häuft sich… . Der Anfang versprach ein richtig gutes Buch zu werden und so tauchte ich in die Story am Hemlock Circle ein. Das Buch wechselt immer wieder zwischen jetzt und 30 Jahre zuvor, so dass ich mir ein Bild darüber machen konnte, was genau zum Zeitpunkt um Billys Verschwinden passiert ist. . Ethan, der immer wieder seine verflossene Frau versucht anzurufen, kam mir schon nach ein paar Kapiteln komisch vor, denn plötzlich hat er eine Theorie über dieses geheime Zeichen zwischen ihm und Billy entwickelt, dass ich mich zunächst gefragt habe, wo das Buch mit mir hin will. Und ob ich jetzt ein Thriller oder Horror lese. . Dennoch plätschert die Story vor sich hin und viel spannendes passiert eigentlich gar nicht. Zum Ende hin nimmt das Buch in den letzten 50 Seiten dann nochmal richtig Fahrt auf, was es für mich aber nicht besser gemacht hat. Das Ende war ein Aha-Effekt bei mir. Ich vergebe 2,5 von 5 ⭐️
Ein mega spannendes Buch, das einen nicht mehr los lässt. Ich durfte es als Hörbuch und ebook genießen und rein schnuppern und kann es nur jedem Thriller Fans empfehlen. Es ist ein richtig gutes Erlebnis und das Ende hätte ich im Leben nicht kommen sehen. Inhaltsangabe (Quelle Amazon) So spannend, atmosphärisch, düster und mysteriös wie Stephen King Das Schlimmste, was in Hemlock Circle je passiert ist, geschah im Hinterhof von Ethan Marsh. In einer Julinacht vor dreißig Jahren verschwand der zehnjährige Billy aus dem Zelt, in dem Ethan und sein bester Freund übernachteten, und tauchte nie wieder auf. Dreißig Jahre später kehrt Ethan nur widerwillig nach Hemlock Circle zurück. Von Schlaflosigkeit und Albträumen geplagt, muss er sich fragen, ob die merkwürdigen Dinge, die in seinem Heimatort passieren, mit Billy zu tun haben. Ist sein tot geglaubter Freund etwa zurückgekehrt? Die mysteriösen Vorkommnisse veranlassen Ethan zu untersuchen, was in jener Nacht wirklich geschah. Und ihm wird schnell klar, dass der beschauliche Vorort keineswegs ein sicherer Ort ist. Ein beschaulicher Vorort, ein mysteriöser Vermisstenfall, eine düstere Wahrheit, die in die dunkelsten Winkel einer Kleinstadt führt »Voller Spannung, Dringlichkeit, Atmosphäre und Gefühl – das ist Riley Sager in Bestform.« Lee Child Ebenfalls von Riley Sager bei dtv erschienen sind die Thriller Lake – Das Haus am duklen Ufer‹, ›Hope's End – Du kannst niemandem trauen‹ ,›NIGHT – Nacht der Angst‹, ›HOME – Haus der bösen Schatten‹, ›Verschließ jede Tür‹, ›Schwarzer See‹ und ›Final Girls‹.
Kein Highlight, aber gut für zwischendurch ☕📚
Das Buch fand ich insgesamt gut, aber der Anfang hat mich ehrlich gesagt nicht direkt abgeholt. Die ersten Kapitel haben sich für mich ein bisschen gezogen. Es sind zwar immer wieder Dinge passiert, aber nichts davon hat mich so richtig gecatcht oder neugierig genug gemacht, um komplett drin zu sein. Ich brauchte eine Weile, bis ich wirklich in der Geschichte angekommen bin. Zum Ende hin wurde das Buch dann aber auf jeden Fall stärker. Da kam mehr Spannung auf und ich hatte mehr das Gefühl, dass sich die Story endlich richtig entwickelt. Besonders gut gefallen haben mir die emotionalen Aspekte, die zwischendurch immer wieder aufgegriffen wurden. Das hat der Geschichte mehr Tiefe gegeben und für mich auch einiges rausgerissen, was mir am Anfang gefehlt hat. Insgesamt ließ sich das Buch sehr flüssig lesen. Ich war schneller durch, als ich gedacht hätte, und habe es tatsächlich an einem Tag beendet. Es ist kein absolutes Highlight für mich, aber definitiv ein solides Buch, das man gut zwischendurch lesen kann, ohne sich groß „durchquälen“ zu müssen. Die Auflösung am Ende fand ich schlüssig und rund. Auch die Geisterthematik mochte ich, weil sie mal etwas anderes war als die typischen Storys, die man sonst oft liest. Das hat dem Ganzen nochmal eine etwas frischere Note gegeben und das Buch für mich insgesamt etwas spannender gemacht.
Schade
Ich habe bereits ein Buch des Autoren gelesen "Night" und das war erstklassig!!! Umso größer die Freude auf ein neues Buch des Autoren und es fängt vielversprechend an... Ein wirklicher Horror, egal ob als Kind oder Erwachsener das beim Zelten am nächsten morgen festgestellt wird das einer aus dem Zelt entführt wurde und auch nicht mehr auftaucht. Für mich die perfekte unheimliche Szenerie, wenig Blut viel Psycho. Gleich zu Beginn nimmt mich die Story komplett in ihren Bann. Leider hält das nicht an. So spannend wie es startet, verliert es sich für mich ab der Hälfte und dümpelt dann vor sich hin. Endgültig raus bin ich dann beim Übersinnlichen, ab da lässt mein Interesse auch merklich nach. Die Auflösung ist zwar schlüssig, aber auch die fesselt nicht mehr, daher nur 3 ⭐️⭐️⭐️
Unterhaltsam und spannend
Ich kann die Meinung der vielen schlechten Rezensionen nicht teilen. Ich fand das Buch von Seite 1 an sehr spannend und unterhaltsam. Ich mochte die Charaktere und auch die Sprünge in der Vergangenheit, sodass man immer wieder miträtseln konnte. Es ist nicht das beste Buch von R. S. Aber auch definitiv kein schlechtes. Ich kann es jeden empfehlen der nach ein bisschen Grusel-Stimmung sucht und gerne an Kriminalfällen miträtselt :)
Ethan hat wohl eines der schlimmsten Dinge durchgemacht, die man als Kind erleben kann: er hat die Entführung seines besten Freundes erlebt - kann sich aber nicht mehr erinnern was passiert ist. Dreißig Jahre später wagt er sich wieder in die Stadt, mit einem ganz klären Ziel: Er will wissen was mit Billy geschah und endlich seinen Mord aufklären! Ich weiss nicht, ob ich dieses Buch wirklich als Thriller bezeichnen würde. Es ist eher die Geschichte einer Stadt und von seinen von Schicksalen geprägten Bewohnern, die alle ihre kleinen Geheimnisse haben. Für mich hat sich das Buch leider sehr gezogen, vor allem jetzt zum Schluss wäre es mir die Geschichte wahrscheinlich nicht wert gewesen. Für einen Thriller war es leider zu zäh und einfach nicht Thrill genug - für ein Drama indem es um Personen Entwicklung geht, kamen mit dir Charakterentwicklung und die Individualität zu kurz. Wie man schon denken kann war das wahrscheinlich mein unliebster Sager ...
𝑹 𝒆 𝒛 𝒆 𝒏 𝒔 𝒊 𝒐 𝒏 Hallo liebe #bookies 🫶, heute habe ich noch meine Rezension zu 𝐌𝐢𝐝𝐝𝐥𝐞 𝐨𝐟 𝐭𝐡𝐞 𝐍𝐢𝐠𝐡𝐭 von @riley.sager für euch. ✨ Vielen Dank an @netgalleyde und dem @dtv_verlag für das Rezensionsexemplar. 🥰 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈 Die Geschichte startet gleich zu Beginn mit einem absoluten Albtraum und hat mich sofort in den Bann gezogen. Der Thriller setzt mehr auf eine düstere Atmosphäre, wie auf blutige oder brutale Momente. Die Grundspannung ist von Anfang an da und zieht sich durch das gesamte Buch. Besonders gelungen fand ich den langsamen Spannungsaufbau und die düstere Stimmung. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass es nicht so ist wie es scheint. Ein wirklich sehr gelungener Thriller, den ich von Herzen empfehlen kann. ⭐️⭐️⭐️⭐️ Eure 𝓒𝓸𝓻𝓲𝓷𝓷𝓪

Das war mein erstes Buch von Riley Sager und ich muss sagen der Schreibstil fand ich sehr gut. Ansich war es eine sehr interessante Story und ein spanntender Plot. Die Plottwists waren für mich aber leider nicht sehr überraschend und ich konnte sie mir schon recht schnell zusammen reimen. Denoch war es ein spannendes Buch.
Gruselig, nostalgisch und absolut fesselnd 👻
„Middle of the Night“ war für mich mal wieder ein absolutes Thriller Highlight 🔥📖 Das überrascht allerdings nicht besonders, denn ich finde Riley Sagers Bücher einfach durchweg grandios. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielt. Einmal in der Gegenwart und einmal 30 Jahre in der Vergangenheit ⏳ Zudem nutzt der Autor für jede Zeit einen eigenen Schreibstil, was die Atmosphäre noch intensiver macht. Der 90er Jahre Flair wurde einfach großartig eingefangen. Nostalgie pur 🕹️📼 Atmosphärisch war das Buch wieder ein echtes Highlight. Genau das liebe ich an seinen Büchern am meisten und auch hier hat er diese besondere Stimmung perfekt erschaffen 🌑✨ Von der ersten bis zur letzten Seite war die Geschichte durchgehend spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen 📚😵💫 Auch der Gruselfaktor kam definitiv nicht zu kurz 🤭👻 Die Protagonistin fand ich wahnsinnig authentisch und unglaublich sympathisch 💛 Ihre Gedanken und Gefühle waren sehr nachvollziehbar dargestellt und es gab einige Stellen, die überraschend tiefgründig waren und zum Nachdenken angeregt haben 🖤💭 Das hat der Geschichte noch einmal eine ganz besondere Ebene gegeben. Generell möchte ich betonen, dass es für mich nur wenige Thriller Autoren gibt, die einen so sehr in die Geschichte hineinziehen wie Riley Sager. Durch seine bildhafte Art zu beschreiben fühlt man sich komplett in die Handlung hineingezogen. Dieses Gefühl kenne ich sonst eigentlich nur aus dem Fantasy Bereich ✨🌙 Der Plot hat mich am Ende wieder eiskalt erwischt ❄️😳 Trotzdem kann ich leider keine vollen fünf Sterne vergeben, da mir persönlich irgendetwas gefehlt hat, auch wenn ich nicht genau benennen kann, was es war. Alles in allem kann ich seine Bücher aber wirklich jedem empfehlen, der es gerne spannend, gruselig und auch ein wenig übernatürlich mag 🖤📖👻

Leider nach "Lake" wieder ein eher schwacher Thriller von Sager.
unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar Nachdem Hope's End in den letzten Jahren immer mal wieder als Highlight galt und mich ebenfalls sehr gut unterhalten hat, dachte ich mir, es wird mal wieder Zeit für einen Sager. Hier einmal ein Dank an DTV und NetGalley für das Rezensionsexemplar, Buch und Hörbuch. Ich habe das Buch immer im Wechsel gehört oder gelesen, je nachdem, wie es die Zeit zugelassen hat. Einmal zur Story: Wir treffen hier zu Anfang direkt auf Ethan Marsh. Dieser ist nach nun 30 Jahren zurück in seiner Heimatstadt, in der sich vor eben diesen 30 Jahren etwas Unglaubliches ereignet hat. Sein bester Freund Billy wurde aus dem Zelt entführt, in dem beide zusammen geschlafen haben. Nachdem immer wieder Dinge passieren, die ihn selbst zweifeln lassen, ob die Entführung mit rechten Dingen zuging, macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit, um schnell festzustellen, dass der Ort mehr als nur seine Heimatstadt ist. Mysteriöse und teils unerklärliche Dinge passieren immer öfter, doch wem kann er noch trauen? Nun einmal zu meinem Fazit: Zu Anfang hatte ich richtig Lust auf das Buch. Die Story fing interessant an, obwohl ich da schon dachte, dass sich der Autor doch sehr in kleinen Details verliert. Ich wollte jedoch auch wissen, was dort passiert ist und ob Billy wirklich tot ist oder vielleicht einfach nur abgehauen ist, aus welchen Gründen auch immer. Aber das Ganze zog sich. Ich dachte zumindest, ich sei nah am Ergebnis dran gewesen, jedoch war die Wendung dann doch eine andere. Viele mögen ja diese Rückblendungen, um die Story etwas enger zu schnüren. Ich fand das teils einfach zu viel. So verlor ich mich etwas in der Story und war schnell gelangweilt. Für mich daher ein netter Thriller, der jedoch nicht überzeugen konnte. 3 / 5

„Middle of the Night. Nirgends bist du sicher“ von Riley Sager, gelesen von Ulla Wagener. Dieses (Hör)Buch fand ich persönlich weniger gut als andere des Autors. Zum Ende hin wurde es dann doch noch spannender. Je dreieinhalb Sterne für die Geschichte und für die Sprecherin. Danke an NetGalley Deutschland und an @Saga Egmont für das Rezensionsexemplar.
🏠👻💚Meinung (Rezensionsexemplar)💚👻🏠 Fangen wir erst einmal an mit dem Schreibstil der mir sehr gut gefallen hat den er war sehr flüssig zu lesen. Die Story ging am Anfang sehr spannend los den die ganzen Spuk Elemente haben mir im laufe der Geschichte sehr gut gefallen allerdings hatte ich da das Gefühl das die im laufe der Geschichte „untergegangen“ sind. Dazu muss ich auch leider sagen das ich Geschichte definitiv ihre Längen hatte den an manchen stellen wurde es mit den zwei Zeitebene sehr langatmig was dazu gesorgt hat das einiges an Spannung dann raus war. Aber durch unsere Protagonisten Billy und Ethan musste ich doch dran bleiben den ich wollte unbedingt wissen wie diese Geschichte weiter geht. Im Nachhinein muss ich sagen das ich so unfassbar froh bin dran geblieben zu sein den ich habe ihr oft mit gerätselt in welche Richtung es wohl gehen wird und mit den größten Teil der Wendungen habe ich nicht gerechnet. Da es zum Ende immer spannender wurde wollte ich es gar nicht mehr weg legen wobei ich sagen muss das mich eine Wendung rund um Ethan wirklich kalt erwischt hat und er mir so unendlich leid tat. Zum Schluss kann ich sagen ein sehr solider Thriller der neben seinen kleinen schwächen auch weis wie er mit seinen stärken Punkten kann.

Rezension In the Middle of the Night von Riley Sager Vor dreißig Jahren verschwindet der zehnjährige Billy spurlos aus einem Zelt im Garten von Ethan Marsh – und der Hemlock Circle ist seitdem nicht mehr derselbe Ort. Als Ethan Jahre später widerwillig zurückkehrt, holen ihn Schlaflosigkeit, Albträume und die Vergangenheit ein. Und plötzlich stellt sich die Frage: Ist Billy nach all den Jahren zurück gekehrt? Die Geschichte ist eher ein Slowburn-Thriller – die Spannung baut sich ruhig auf, nimmt sich Zeit und lebt stark von ihren Figuren. Gerade das hat mir richtig gut gefallen. Die Rückblenden in Ethans Kindheit, rund um die Nacht von Billys Verschwinden, bringen schöne Coming-of-Age-Vibes mit rein und geben der Story emotionalen Tiefgang. Kein klassischer Pageturner wie Hope’s End, aber dafür atmosphärisch, intensiv und sehr stimmungsvoll erzählt. Der Fokus liegt klar auf den Charakteren – und genau das macht den Reiz aus. Ich konnte das Buch total genießen und bin am Ende sehr zufrieden aus der Geschichte gegangen. Für mich ⭐⭐⭐⭐ 4 von 5 Sterne. Eine Leseempfehlung für alle die auch etwas ruhigere Thriller zu schätzen wissen. Thriller | mystery | Sager | bookstagramm | Thriller Book

Eine ruhige Nachbarsiedlung. Ein Junge verschwindet - vor 30 Jahren. Wer kennt die Wahrheit?
In Middle of the Night führt Riley Sager uns in eine sehr kleine Nachbarschaft. Und genau darin liegt die Stärke dieses Buches: viele verborgene Geschichten, viele unausgesprochene Geschehnisse, ales dicht beieinander und doch voneinander getrennt. Dieses Buch lebt nicht von Tempo oder Action, sondern von einer düsteren, verworrenen Atmosphäre, die sich langsam, aber konsequent aufbaut. Vergangenheit und Gegenwart greifen permanent ineinander, Rückblenden und aktuelle Ereignisse gehören untrennbar Zusammen und entfalten ihre Wirkung erst im Zusammenspiel. Als Leser:in bleibt man bewusst auf Distanz. Man fühlt sich nicht stark mit den Figuren verbunden, sondern nimmt eine beobachtende Rolle ein analysierend, mitdenkend, ständig dabei, neue Theorien zu bilden und sie ebenso schnell wieder zu verwerfen. Genau hier zeigt sich Riley Sagers große Stärke: Er arbeitet unterschwellig, lenkt leise, verwirrt gezielt und konstruiert eine vielschichtige Geschichte ohne Thriller-Explosionen oder Effekthascherei. Middle of the Night fordert deine Aufmerksamkeit! Es ist kein Buch für nebenbei, sondern eines, das Konzentration verlangt und genau dafür belohnt. Eine paranormale Thematik arbeitet als atmosphärischer Mit-Träger, der sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht - es lohnt sich dafür offen zu sein! Mein Fazit: Ein anspruchsvoller, ruhig erzählter Thriller, der sich wie ein Wohlfühl-Habitat für Genre-Kenner anfühlt. Sehr gut gemacht - wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen. Für mich ein Buch, das weniger emotional nachhallIt, dafür aber mit literarischer und intellektueller Raffinesse beeindruckt.

Was geschah im Garten hinter dem Haus?
Ich muss ja gestehen: Ich liebe Vorstadtgeschichten in Amerika. Schon in der gemeinsamen Leserunde mit Nicole von Zeit für neue Genres habe ich erwähnt, dass ich mir so ein amerikanisches Vorstadtleben in einem zweiten Leben durchaus vorstellen könnte. Ein Haus mit weißen Holzschindeln, eine 360°-Veranda, ein wunderschöner Vorgarten, dahinter ein großer Garten – und eine freundliche Nachbarschaft, in der sich hinter verschlossenen Türen doch Geheimnisse verbergen, sobald man sich wegdreht. Von Beruf wäre ich übrigens Buchhändlerin^^. Aber Spaß beiseite, zurück zum Buch. Das Setting von „Middle of the Night“ bekommt von mir definitiv die volle Punktzahl. Genau dieses typische amerikanische Vorstadtflair im Hemlock Circle hat mich sofort abgeholt. Riley Sager versteht es meisterhaft, diese scheinbar perfekte Idylle mit einem unterschwelligen Gefühl der Bedrohung zu unterlegen. Der Roman beginnt am Morgen nach der Tat. Der zehnjährige Ethan Marsh erwacht im Zelt, sieht durch einen schmalen Schlitz den hellblauen Himmel und wundert sich, wo sein bester Freund Billy geblieben ist. Eine Nacht, die ihm alles nahm. Dreißig Jahre sind inzwischen vergangen, und Ethan kehrt in den Hemlock Circle zurück, weil seine Eltern ins warme Florida gezogen sind. Doch die Rückkehr an den Ort des Geschehens – in sein Elternhaus, in seinen eigenen Garten – reißt alte Wunden auf. Die Albträume werden stärker, nicht schwächer. Das Trauma sitzt tief. Besonders atmosphärisch empfand ich die nächtlichen Szenen. Ethan wird von einem „Rrrritsch“ geweckt, tritt ans Fenster und blickt in die schlafende Nachbarschaft. Hier geht ein Bewegungsmelder an, dort der nächste, dann noch einer. Ist da jemand? Und als plötzlich ein Baseball in seinem Garten liegt, erstarrt man als Leser förmlich mit ihm. Diese Momente waren sehr gut gesetzt. Riley Sager lässt sein Talent wieder eindrucksvoll aufblitzen. Durch seine detaillierten Beschreibungen der Nachbarschaft hatte ich so einige Verdächtige im Auge. Meine Mitleserin und ich waren fleißig am Rätseln, welche Hintergründe Billys Verschwinden haben könnte und welche Rolle das geheimnisvolle Institut im Wald dabei spielt. So viel sei verraten: Auf die tatsächliche Auflösung sind wir nicht gekommen. Neben der zentralen Geschichte um Billys Verschwinden werden im Verlauf des Romans auch einige Nebengeschichten erzählt, die sich mit anderen Figuren und Ereignissen im Umfeld beschäftigen. Diese ließen sich angenehm lesen und haben die Nachbarschaft lebendig wirken lassen. Für mich persönlich hatten sie jedoch keinen wirklichen Mehrwert für die Haupthandlung und hätten stellenweise etwas straffer ausfallen dürfen. Besonders gelungen fand ich, wie sich der Autor langsam, fast schleichend, an die Tatnacht heranpirscht. Er beginnt mit Erzählungen vom 15. Juli 1994, 8:36 Uhr und arbeitet sich Stück für Stück vor bis zum Showdown am 16. Juli 1994, 00:48 Uhr. Dieser klar umrissene Zeitraum bietet Raum für zahlreiche kleine Details und Entwicklungen, die den Leser intensiv an die entscheidenden Stunden heranführen. Ein kleiner Kritikpunkt war für mich jedoch der gelegentliche Wechsel der Erzählperspektive. Der Großteil der Geschichte wird aus Ethans Sicht erzählt, doch zwischendurch übernimmt kurz eine andere Figur das Wort. Diese Perspektivwechsel haben mich stellenweise etwas aus dem Lesefluss gerissen. Im Verlauf der Geschichte hatte ich zunehmend die Befürchtung, dass die Auflösung in eine übernatürliche Richtung gehen könnte. Eine Sorge, die ich nicht näher kommentieren möchte. Was ich jedoch sagen kann: Das Ende kam überraschend, und Riley Sager hält noch einige Wendungen bereit, die alles noch einmal auf den Kopf stellen. Mein Fazit Insgesamt ist „Middle of the Night“ für mich ein atmosphärischer Thriller mit starkem Setting, viel Vorstadt-Feeling und einer konstanten, unterschwelligen Spannung. Wer psychologische Spannung, dunkle Geheimnisse hinter gepflegten Hecken und eine Geschichte über Verlust, Trauma und Wahrheit liebt, sollte hier unbedingt zugreifen.

Middle of the Night – Riley Sager Ein ruhiger Vorort, gepflegte Gärten, vertraute Nachbarschaft und ein Ereignis, das alles überschattet. Vor Jahrzehnten verschwand in einer Sommernacht ein Junge spurlos aus einem Campingzelt. Zurück blieb der beste Freund, der diese Nacht nie vergessen konnte. Viele Jahre später kehrt genau dieser Junge, inzwischen erwachsen, an den Ort seiner Kindheit zurück. Geplagt von Schlafmangel, düsteren Träumen und einer Vergangenheit die sich nicht begraben lässt, beginnt er zu hinterfragen was damals wirklich passiert ist. Denn je länger er dort ist, desto deutlicher wird.. die Vergangenheit ist nicht abgeschlossen und die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Erinnerung, Schuld und Verdrängung. Ich war zu Beginn sofort angefixt. Ich liebe Thriller, die in scheinbar perfekten Wohngegenden spielen, besonders wenn ein alter Vermisstenfall im Zentrum steht. Die Atmosphäre ist durchgehend bedrückend und der langsame Spannungsaufbau funktioniert richtig gut. In der Mitte hat mich die Geschichte allerdings verloren. Die Handlung schlägt einen Weg ein, der mir persönlich nicht gefallen hat und ich empfand viele Wendungen als ermüdend. Ständig wird eine neue mögliche Wahrheit präsentiert nur um sie kurz darauf wieder zu verwerfen. Verdächtige wechseln im Minutentakt, und irgendwann war ich emotional einfach raus. Das Ende war dann solide. Der Twist funktioniert, die Auflösung ist schlüssig, auch wenn mich nicht alles überzeugt hat. Besonders eine bestimmte Hintergrundentscheidung fand ich unnötig, und auch der Protagonist war mir stellenweise eher anstrengend als nahbar. Ein atmosphärischer Vorort Thriller mit guter Grundidee, starkem Anfang und ordentlichem Ende, aber mit Längen und Wiederholungen die mich irgendwann eher erschöpft als gespannt zurückgelassen haben. Kein Highlight für mich, aber auch kein Reinfall. Man kann ihn gut lesen, sollte aber keine Thriller Offenbarung erwarten. #bookstagram #buchrezension #thrillerliebe #vorortthriller #rileysager #leseliebe #bookreviewdeutsch

Was geschah vor 30 Jahren?
Der Thriller „Middle of the Night“ von Riley Sager war für mich ein solider Thriller, jedoch icht ganz so guthatte ich ein wenig mehr erwartet. Das Buch handelt von Ethan Marsh , dessen Freund Billy vor 30 Jahren spurlos verschwunden ist. Nun kehrt Ethan in seine Heimatstadt zurück und wird mit den schrecklichen Ereignissen konfrontiert. Er wird von Schlaflosigkeit und Albträume geplagt und fragt sich, ob die merkwürdigen Dinge, die nun in seinem Heimatort passieren, mit Billy zu tun haben. Er ist schon in dem Glauben, ob seinen Tod geglaubter Freund zurückgekehrt ist und es geschehen immer mehr mysteriöse Vorkommnisse. Daraufhin möchte Ethan nun herausfinden, was wirklich in der Nacht geschah… Der flüssiger, detailreiche und atmosphärische Schreibstil hat mir total gut gefallen und das Buch hat sich sehr leicht lesen lassen. Es wurde abwechselnd aus der Gegenwart und der Vergangenheit vor 30 Jahren erzählt, was das Ganze rund gemacht hat und die Geschehnisse Stück für Stück zusammengesetzt hat. Mir waren es am Anfang ein wenig zu viele Charaktere beziehungsweise zu viele Namen, aber mit der Zeit ging es dann und ich habe mich auch zurecht gefunden. Ethan war mir von Anfang an sehr sympathisch und hatte mit seinen Dämonen zu kämpfen aber wollte für seinen verstorbenen Freund die Wahrheit ans Licht bringen. Das Buch hat zu Beginn spannend gestartet beziehungsweise man war direkt in den Geschehnissen drinnen aber es ist dann leider auch direkt danach für meine Verhältnisse ziemlich langsam weiterverlaufen und es hat sich auch über fast das ganze Buch hinweg wenig Spannung aufgebaut. Man hat zwar immer gemerkt es wird noch was kommen, aber mir war es vom Spannungsgehalt einfach zu wenig. Auch die Plot-Twists, die mit eingebaut wurden, waren für meine Verhältnisse nicht so überraschend und hätten spannender sein können. Gegen Ende hin wurde es dann doch ein wenig spannender, und auch das Ende fand ich von der Idee her gut aufgelöst, jedoch hätte das Ende meiner Meinung nach etwas spannender umschrieben beziehungsweise gestaltet werden können. Zusammenfassend war es ein ganz solider Thriller jedoch hatte ich von dem Buch leider etwas mehr Spannung und Plot-Twist erwartet!

Characteristics
12 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
So spannend, atmosphärisch, düster und mysteriös wie Stephen King
Das Schlimmste, was in Hemlock Circle je passiert ist, geschah im Hinterhof von Ethan Marsh. In einer Julinacht vor dreißig Jahren verschwand der zehnjährige Billy aus dem Zelt, in dem Ethan und sein bester Freund übernachteten, und tauchte nie wieder auf.
Dreißig Jahre später kehrt Ethan nur widerwillig nach Hemlock Circle zurück. Von Schlaflosigkeit und Albträumen geplagt, muss er sich fragen, ob die merkwürdigen Dinge, die in seinem Heimatort passieren, mit Billy zu tun haben. Ist sein tot geglaubter Freund etwa zurückgekehrt?
Die mysteriösen Vorkommnisse veranlassen Ethan zu untersuchen, was in jener Nacht wirklich geschah. Und ihm wird schnell klar, dass der beschauliche Vorort keineswegs ein sicherer Ort ist.
Ein beschaulicher Vorort, ein mysteriöser Vermisstenfall, eine düstere Wahrheit, die in die dunkelsten Winkel einer Kleinstadt führt»Voller Spannung, Dringlichkeit, Atmosphäre und Gefühl – das ist Riley Sager in Bestform.« Lee Child
Ebenfalls von Riley Sager bei dtv erschienen sind die Thriller Lake – Das Haus am duklen Ufer‹, ›Hope's End – Du kannst niemandem trauen‹ ,›NIGHT – Nacht der Angst‹, ›HOME – Haus der bösen Schatten‹, ›Verschließ jede Tür‹, ›Schwarzer See‹ und ›Final Girls‹.
Book Information
Author Description
Riley Sager ist ein Pseudonym. Der Autor, in Pennsylvania geboren, ist Schriftsteller, Redakteur und Grafikdesigner und lebt in Princeton, New Jersey.
Posts
90er // Stranger Things Vibes ✮⋆. ☾⋆˚ ☆
Ich mochte die Grundidee und den Vibe des Buches sehr. An manchen Stellen hat sich die Story etwas gezogen, aber dann sind wieder neue Erkenntnisse dazu gekommen, und ich hatte wieder Lust, weiter zu lesen. Da ich zuletzt ein Fitzek Buch gelesen hab, ist mir hier aufgefallen, dass ich es im Gegensatz zu vielen Fitzek Büchern gar nicht verwirrend fand und immer wusste, um wen und was es gerade geht; das war sehr angenehm. Das Institut und die paranormalen Topics haben mir einen coolen stranger things vibe gegeben. Die Auflösungen habe ich nicht kommen sehen; haben mich aber auch nicht absolut vom Hocken gehauen. Trotzdem wirkte am Ende für mich alles stimmig und nicht allzu künstlich konstruiert, sondern interessant ineinander verschachtelt. „The Only One Left“ von Riley Sager kann dieses Buch leider nicht schlagen. Trotzdem ein guter Thriller für zwischendurch.
Etwas schwächer als sonst...
Also an sich fand ich die Story wirklich gut und man wollte unbedingt wissen wo Billy ist. Zur Story. Als Junge zeltete Ethan mit seinem Freund Billy im Garten und über Nacht verschwindet Billy spurlos und wurde nie gefunden. Einige Jahre später kehrt Ethan zurück und plötzlich passieren unheimliche Dinge, die ihn dazu bringen der Sache wieder auf den Grund zu gehen.... Das Buch hat mich wiedermal typisch Riley Sager gefesselt und gut unterhalten. Nur das Ende fand ich ein wenig schräg. Aber jeder empfindet es halt auch anders.

>>Also, äh, dann wollen Sie wohl noch einmal von mir hören, woran ich mich aus dieser Nacht erinnere?[...] Nein, mich interessiert vielmehr woran Sie sich nicht erinnern können...<<
Riley Sager hat es wieder geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. In "The middle of the night" versuchen wir als Ethan herauszufinden, was vor 30 Jahren mit unserem besten Freund Billy passiert ist, der in einer Sommernacht aus dem gemeinsamen Zelt in die Nacht hinein verschwunden ist. Die Geschichte wird nach und nach aufgebaut. Wir springen in die Köpfe aller Personen, welche an diesem besagten Sommertag in der kleinen Vorstadtsiedlung etwas vom Verschwinden mitbekommen haben könnten. Neben der eigentlichen Geschichte bekommen wir auch andere Aspekte der verschiedenen Leben mit und ich musste zweimal weinen, während ich mich verschiedener Schicksalsschläge stellen musste. Bis zum Schluss wusste ich nicht, wie alles ausgehen würde. Wo ist Billy? Lebt er vllt doch noch oder ist etwas von ihm in unserer Welt zurück geblieben? Hat ihn ein Außenstehender entführt oder war es eine ihm bekannte Person? Fragen über Fragen gemischt mit einer Brise Unerklärbarkeit.
![>>Also, äh, dann wollen Sie wohl noch einmal von mir hören, woran ich mich aus dieser Nacht erinnere?[...] Nein, mich interessiert vielmehr woran Sie sich nicht erinnern können...<<](https://social-cdn.read-o.com/images/1772276048879-78.jpg)
Toller Thriller mit paranormalem Touch 👻
✅ ein ungeklärtes Verbrechen ✅ ein labiler Protagonist ✅ ein mysteriöses Institut ✅ mit paranormalem Touch Wen die oben genannten Punkte neugierig gemacht haben, der sollte sich „Middle of the Night“ von Riley Sager nicht entgehen lassen! Hier erwartet uns ein Thriller der etwas anderen Art, der mit unserem Verstand spielt und uns auf zwei Zeitebenen mitnimmt, um die Frage zu klären: was geschah mit Billy?
Hörbuchrezension 🎧 Ein ruhiger Sager für lange Nächte.
Riley Sager liefert mit Middle of the Night einen Thriller ab, der sich deutlich ruhiger anfühlt als viele seiner anderen Werke. Wer atemlose Spannung und fiese Twists erwartet, wird hier eher ein gedämpftes Tempo vorfinden – fast schon gemütlich für einen Sager. Trotzdem hatte die Geschichte etwas, das mich nicht losgelassen hat: die Frage, was dem kleinen Billy damals wirklich passiert ist. Der Schreibstil ist wie gewohnt souverän, und besonders als Hörbuch entfaltet die Story ihren Charme. Die Umsetzung war sehr angenehm zu hören und hat es leicht gemacht, dranzubleiben, selbst wenn die Spannungskurve nicht permanent am Anschlag war. Die Auflösung konnte mich allerdings nicht ganz überzeugen. Sie wirkte im Vergleich zum aufgebauten Mysterium eher zurückhaltend und weniger überraschend, als ich es mir erhofft hatte. Gerade hier hätte ich mir etwas mehr Mut oder einen stärkeren Aha-Moment gewünscht. Unterm Strich ist Middle of the Night ein solides, gut erzähltes Buch, das sich perfekt für zwischendurch eignet – atmosphärisch, aber eher leise. Kein Highlight im Sager-Kosmos, aber definitiv kein Fehlgriff. Rezensionsexemplar bereitgestellt von NetGalley.
Rezension 16/2026 ”MIDDLE OF THE NIGHT“ von Riley Sager Die Bücher von Riley Sager hatten mich bisher nie enttäuscht aber bei diesem Buch muss ich leider sagen dass es kein Highlight war. Es fing wie bei allen seinen Büchern gemächlich an, in meinem Fall zu gemächlich. Viele Passagen zogen sich sehr, zuviele Protagonisten wurden eingeführt. Teilweise wusste man gar nicht wer wer ist. Dann kam ein Punkt an dem ich dachte: jetzt geht’s los um dann wieder in die Gemächlichkeit abzurutschen. Leider hat mir das Ende nicht so zugesagt dass es ab einem gewissen Punkt doch vorhersehbar war wenn man durch aufmerksames lesen gewisse Punkte zusammenfasst. Dafür fand ich das Happy End schön ☺️ Ich vergebe für dieses Buch 3,5/5⭐️ und würde mir wünschen dass sein nächstes Buch wieder ein Knaller wird.
Das Schlimmste, was in Hemlock Circle je passiert ist, geschah im Hinterhof von Ethan Marsh. In einer Julinacht vor dreißig Jahren verschwand der zehnjährige Billy aus dem Zelt, in dem Ethan und sein bester Freund übernachteten, und tauchte nie wieder auf. Dreißig Jahre später kehrt Ethan nur widerwillig nach Hemlock Circle zurück. Von Schlaflosigkeit und Albträumen geplagt, muss er sich fragen, ob die merkwürdigen Dinge, die in seinem Heimatort passieren, mit Billy zu tun haben. Ist sein tot geglaubter Freund etwa zurückgekehrt? Die mysteriösen Vorkommnisse veranlassen Ethan zu untersuchen, was in jener Nacht wirklich geschah. Und ihm wird schnell klar, dass der beschauliche Vorort keineswegs ein sicherer Ort ist. Ich liebe seine Thriller einfach der Schreibstil lässt einen das Buch verschlingen.

Ein ruhiger und sehr emotionaler Thriller!
Dieses Buch hat so viele Emotionen in mir ausgelöst. Ich habe gelacht, mich gegruselt, bin in nostalgische Erinnerungen getaucht und hatte die ein oder andere Träne in den Augen. Riley Sager hat hier in meinen Augen etwas ganz Besonderes geschaffen. Mit einem wunderschönen Schreibstil schafft er eine Atmosphäre, die ich nahezu greifen konnte. Es passiert nicht viel in diesem Buch, es ist ruhig und langsam, doch dafür umso intensiver. "Middle of the night" ist nicht wie andere Thriller. Es ist etwas Eigenes, auf das man sich einlassen muss und dafür umso mehr belohnt wird. Mysteriös, atmosphärisch - und doch mit sehr nahbaren Charakteren. Wer stetig lauernde Spannung im Stil Der richtig guten Bücher von Stephen King mag ist hier genau richtig. Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht und ich konnte nicht aufhören weiter zu lesen.

Nach Hopes End, das mir von Riley Sager sehr gut gefallen hat, waren meine Erwartungen an Middle of the Night entsprechend hoch. Leider konnte mich dieser Thriller nicht wirklich überzeugen. Ich hatte Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, da sich der Einstieg für mich recht zäh anfühlte. Zudem fehlte mir über weite Strecken die Spannung, die ich von Sager gewohnt bin. Die Idee an sich ist interessant, doch die Umsetzung konnte meinen Geschmack diesmal nicht ganz treffen.
SUBTIL SPANNEND! Riley Sager liefert mit Middle of the Night ein Buch mit Mystery-Anklängen. Fast drei Jahrzehnte nach Billys rätselhaften Verschwinden, kehrt Ethan in sein Elternhaus zurück,ausgerechnet kurz vor dem Jahrestag der Ereignisse,die sein Leben bis heute prägen. Seitdem lassen ihn schlaflose Nächte und belastende Erinnerungen nicht mehr los. Als er eines Nachts aus dem Fenster blickt und beobachtet, wie in der Sackgasse die Straßenlampen scheinbar grundlos aufleuchten, holen ihn die Ängste der Vergangenheit schlagartig ein. Obwohl niemand zu sehen ist, liegt das Gefühl von Billys Nähe schwer in der Luft. Der Autor erzeugt eine unterschwellige leicht unheimliche Atmosphäre, die vorallem von Ethans innerer Zerrissenheit und seiner jahrelanger Schlaflosigkeit lebt. Durch Rückblicke in die Vergangenheit wird Stück für Stück enthüllt, was sich damals wirklich zutragen haben könnte. Besonders das abgelegene Hawthorne Institut sowie die Ereignisse rund um die Nachbarskinder werfen immer neue Fragen auf. Die Geschichte entfaltet sich ruhig aber stetig. Verschiedene Perspektiven aus Vergangenheit und Gegenwart sorgen dafür, dass sich nach und nach ein Gesamtbild zusammensetzt. Auch die Nebenfiguren aus der Nachbarschaft bringen interessante Facetten in die Handlung ein. Die Spannung baut sich eher langsam auf, steigert sich aber kontinuierlich und mündet schließlich in einem überraschenden Finale. Insgesamt ein guter Thriller, auch wenn er leise Töne anschlägt.

Middle of the Night ⚾🏕
Nie hätte ich gedacht..., dass mir das Buch SO gut gefallen würde 😶❤ Es war weder der blutigste noch der grausamste oder krass wendungsstarke Thriller mit wirklich nachhallenden Plottwist's, den ich je gelesen habe, aber in der Art und Weise wie die Geschichte aufgebaut war und wie nahbar Situation und Beziehungen dargestellt wurden, so dass man sich direkt reinversetzen konnte, haben es für mich zu einem wirklich guten Thriller gemacht! 🙏🏻 Er ist mir einfach durch gewisse Situation extrem unter die Haut gegangen qwq Ich musste kurzzeitig auch wirklich mit den Tränen kämpfen 🥺 Der Thriller hat mir einfach gezeigt, dass die wirklich furchterregenden Dinge die sind, die jedem von uns egal wo, auch jederzeit selbst passieren könnten. Meist ist es ein Schicksalsschlag und alles ändert sich....
„Der Tod ist reine Illusion.“ 🪦👻
„Hope‘s End“ war letztes Jahr mein absolutes Jahreshighlight, weshalb ich große Lust hatte, mal wieder etwas von Riley Sager zu lesen und da kam mir sein neuster Thriller „Middle of the Night“ absolut gelegen 😄 Und was soll ich sagen? Es ist wieder ein großes Highlight! 😍🤯 und ich kann die vielen Kritiken an dem Buch nicht ganz nachvollziehen. Ich war wirklich von Anfang an so an das Buch gefesselt, dass ich es förmlich verschlungen habe. Das lag zum einen an dem wunderbaren, flüssigen und spannungsgeladenen Schreibstil von Riley Sager und zum anderen an den zwei Zeitebenen. Denn wir befinden uns in der Gegenwart, wo das Verschwinden von Billy Barringer noch immer nicht aufgeklärt ist. Wir befinden uns aber auch in der Vergangenheit um den Tag herum, an dem Billy verschwand 😱 Besonders an der vergangenen Zeitebene hat mir besonders gefallen, dass wir mehrere POVs haben und somit verschiedene Blickwinkel auf den Fall bekommen. Dabei erfährt man zunehmend was eigentlich tatsächlich passiert ist. Und ich habe mit dem Twist am Ende nicht gerechnet. Meine Theorien wurden zerschlagen 😂 aber das macht einen guten Thriller für mich aus. Insgesamt wirkte das Buch für mich, wie, als würde ich eine True-Crime Doku gucken, die aus der Sicht der Beteiligten erzählt wird und ich liebe True-Crime - weshalb mir das Buch sicherlich auch so gut gefällt. Die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen durch die Seiten zu fliegen. Und ich habe wirklich viele Emotionen verspürt, von Beklommenheit, zu absoluter Spannung bis zu Traurigkeit, wo ich auch mal die ein oder andere Träne verdrückt habe. Man muss bei dem Buch auch offen für übernatürliche Dinge sein und ich verstehe, dass es Personen gibt, die damit nichts anfangen können - das wäre meine einzige „Warnung“ bevor man sich das Buch zulegt. Aber ich habe es wirklich genossen! Und es ist eine große Empfehlung und garantiert nicht das letzte Buch von Riley Sager, was ich gelesen habe 🔥
Hat Spaß gemacht
Guter Schreibstil, die Geschichte baut langsam auf, wird aber trotzdem nicht langweilig. Die Zeitsprünge sind gut nachvollziehbar, die Kapitel haben genau die richtige Länge Der Hauptcharakter ist nahbar und sympathisch und man kann sich ganz gut in seine Gefühlswelt hineinversetzen. Auf jeden Fall ein guter Thriller der mich wirklich unterhalten hat. Auch das Ende war überraschend aber nicht weit hergeholt.
Gibt es das übernatürliche? Dies ist das erste Buch dieses Autors aber bestimmt nicht mein letztes. Am Anfang kam ich erst schwer rein, weil es völlig unspektakulär anfängt. Ethan der Hauptprotagnonist kehrt in sein Elternhaus zurück nachdem seine Eltern nach Florida gezogen sind. Vor 30 Jahren verschwand sein bester Freund Billie und keiner weiß was mit ihm geschehen ist. Es geschehen seltsame Dinge in Hemlock Circle und Ethan versucht herauszufinden woran das liegt. Das Buch führt den Leser immer wieder in die Vergangenheit und dann wieder in die Gegenwart. Das Ende hat mir eine Gänsehaut beschert und ein paar Tränen hab ich auch verdrückt. Klare Leseemfehlung von mir 📚🌟
Reine Geistergeschichte? Oder doch nicht?
Riley Sager hatte mich mit Hopes End völlig in seinen Bann gezogen. Weitere Bücher haben das nicht mehr so geschafft, waren jedoch immer gutes Mittelmaß. Genauso hier. Das erste Drittel des Buches schafft mystische Spannung, Gruselfaktor inbegriffen. Das zweite Drittel wird meiner Meinung nach etwas zäh. Wurde der kleine Billy aus seinem Zelt entführt und kehrt nach 30 Jahren als Geist zurück um endlich seinen eigenen Mord aufzuklären? Das letzte Drittel klärt es auf, für mich mit einer guten Auflösung. Riley Sager schafft den Spagat zwischen Geistergeschichte und glaubhafter Auflösung.
Die Ausgangsidee des Buches hat mich sofort neugierig gemacht. Dieses Setting rund um Hemlock Circle, diese ruhige Nachbarschaft mit dunklem Kern, hat genau meinen Nerv getroffen. Atmosphärisch hat mir das Buch auch sehr gefallen. Diese Mischung aus Vorstadtidylle, unterschwelliger Bedrohung und dem Gefühl, dass Erinnerungen trügerisch sind, funktioniert. Die Rückblenden in die Nacht des Verschwindens haben bei mir stellenweise echtes Unbehagen ausgelöst. Gleichzeitig erzählt der Roman auf zwei Zeitebenen, was grundsätzlich Spannung erzeugt und nach und nach neue Puzzleteile liefert. Trotzdem hat das Buch mich nicht so ganz gepackt, wie ich es gehofft hatte. Gerade in der ersten Hälfte hatte ich das Gefühl, dass sich vieles wiederholt. Die Handlung tritt phasenweise auf der Stelle, während ich innerlich darauf gewartet habe, dass endlich etwas Entscheidendes passiert. Auch Ethan selbst blieb für mich emotional etwas blass. Seine Zerrissenheit wird beschrieben, aber ich habe sie nicht durchgehend gefühlt. Was mich zusätzlich etwas herausgenommen hat, waren die stärker angedeuteten übernatürlichen Elemente. Hier hatte ich zeitweise das Gefühl, dass diese Andeutungen eher die Stimmung bremsen als verstärken. In der zweiten Hälfte zieht das Tempo zwar an, Verdächtigungen wechseln, neue Perspektiven kommen hinzu, und man beginnt tatsächlich intensiver mitzurätseln. Das hat mir besser gefallen und mich wieder mehr ins Geschehen gezogen. Die Auflösung fand ich solide und grundsätzlich schlüssig, aber sie hat bei mir kein echtes Wow ausgelöst. Am Ende war es für mich ein atmosphärischer, ruhiger Thriller mit starken Ansätzen, aber auch mit spürbaren Längen. Kein Totalausfall, kein absolutes Highlight, sondern ein solider Mittelweg, der mich gut unterhalten hat, ohne mich nachhaltig zu begeistern.

Die Mischung ist sehr unterhaltsam!!
Die Verschmelzung des leicht übernatürlichen Vibes mit den Emotionen und Gefühlen des Protagonisten war erfrischend und machte Spaß beim Lesen. Die Geschichte und der Aufbau waren sehr interessant, bis mir klar wurde, dass meine Erwartungen an diesen „Übernatürlichen“ Vibe (oder wie manche in Kommentaren „Stranger Things“-ähnlich beschreiben) nicht erfüllt wurden oder zumindest nicht so ausgeschöpft wurden, wie ich es mir gewünscht hätte. Insgesamt hat mich das Buch unterhalten und verdient solide 3,5 Sterne, aber nicht mehr. Freu mich auf Hopes End 👌🏼👌🏼👌🏼👌🏼
Keine richtige Spannung
Vor 30 Jahren verschwand Billy nachts aus dem Zelt mit dem er im Garten seines besten Freundes Ethan im Hemlick Circle gezeltet hat. Jetzt 30 Jahre später zieht Ethan nicht nur in das Haus seiner Eltern zurück - eben jenem in dessen Garten er mit Billy gezeltet hat, auch die Überreste von Billys Leiche werden gefunden. Ethan, der von Alpträumen und Schlaflosigkeit geplagt wird, sieht immer öfter etwas am Waldrand und auch ein geheimes Zeichen was nur er und Billy kannten häuft sich… . Der Anfang versprach ein richtig gutes Buch zu werden und so tauchte ich in die Story am Hemlock Circle ein. Das Buch wechselt immer wieder zwischen jetzt und 30 Jahre zuvor, so dass ich mir ein Bild darüber machen konnte, was genau zum Zeitpunkt um Billys Verschwinden passiert ist. . Ethan, der immer wieder seine verflossene Frau versucht anzurufen, kam mir schon nach ein paar Kapiteln komisch vor, denn plötzlich hat er eine Theorie über dieses geheime Zeichen zwischen ihm und Billy entwickelt, dass ich mich zunächst gefragt habe, wo das Buch mit mir hin will. Und ob ich jetzt ein Thriller oder Horror lese. . Dennoch plätschert die Story vor sich hin und viel spannendes passiert eigentlich gar nicht. Zum Ende hin nimmt das Buch in den letzten 50 Seiten dann nochmal richtig Fahrt auf, was es für mich aber nicht besser gemacht hat. Das Ende war ein Aha-Effekt bei mir. Ich vergebe 2,5 von 5 ⭐️
Ein mega spannendes Buch, das einen nicht mehr los lässt. Ich durfte es als Hörbuch und ebook genießen und rein schnuppern und kann es nur jedem Thriller Fans empfehlen. Es ist ein richtig gutes Erlebnis und das Ende hätte ich im Leben nicht kommen sehen. Inhaltsangabe (Quelle Amazon) So spannend, atmosphärisch, düster und mysteriös wie Stephen King Das Schlimmste, was in Hemlock Circle je passiert ist, geschah im Hinterhof von Ethan Marsh. In einer Julinacht vor dreißig Jahren verschwand der zehnjährige Billy aus dem Zelt, in dem Ethan und sein bester Freund übernachteten, und tauchte nie wieder auf. Dreißig Jahre später kehrt Ethan nur widerwillig nach Hemlock Circle zurück. Von Schlaflosigkeit und Albträumen geplagt, muss er sich fragen, ob die merkwürdigen Dinge, die in seinem Heimatort passieren, mit Billy zu tun haben. Ist sein tot geglaubter Freund etwa zurückgekehrt? Die mysteriösen Vorkommnisse veranlassen Ethan zu untersuchen, was in jener Nacht wirklich geschah. Und ihm wird schnell klar, dass der beschauliche Vorort keineswegs ein sicherer Ort ist. Ein beschaulicher Vorort, ein mysteriöser Vermisstenfall, eine düstere Wahrheit, die in die dunkelsten Winkel einer Kleinstadt führt »Voller Spannung, Dringlichkeit, Atmosphäre und Gefühl – das ist Riley Sager in Bestform.« Lee Child Ebenfalls von Riley Sager bei dtv erschienen sind die Thriller Lake – Das Haus am duklen Ufer‹, ›Hope's End – Du kannst niemandem trauen‹ ,›NIGHT – Nacht der Angst‹, ›HOME – Haus der bösen Schatten‹, ›Verschließ jede Tür‹, ›Schwarzer See‹ und ›Final Girls‹.
Kein Highlight, aber gut für zwischendurch ☕📚
Das Buch fand ich insgesamt gut, aber der Anfang hat mich ehrlich gesagt nicht direkt abgeholt. Die ersten Kapitel haben sich für mich ein bisschen gezogen. Es sind zwar immer wieder Dinge passiert, aber nichts davon hat mich so richtig gecatcht oder neugierig genug gemacht, um komplett drin zu sein. Ich brauchte eine Weile, bis ich wirklich in der Geschichte angekommen bin. Zum Ende hin wurde das Buch dann aber auf jeden Fall stärker. Da kam mehr Spannung auf und ich hatte mehr das Gefühl, dass sich die Story endlich richtig entwickelt. Besonders gut gefallen haben mir die emotionalen Aspekte, die zwischendurch immer wieder aufgegriffen wurden. Das hat der Geschichte mehr Tiefe gegeben und für mich auch einiges rausgerissen, was mir am Anfang gefehlt hat. Insgesamt ließ sich das Buch sehr flüssig lesen. Ich war schneller durch, als ich gedacht hätte, und habe es tatsächlich an einem Tag beendet. Es ist kein absolutes Highlight für mich, aber definitiv ein solides Buch, das man gut zwischendurch lesen kann, ohne sich groß „durchquälen“ zu müssen. Die Auflösung am Ende fand ich schlüssig und rund. Auch die Geisterthematik mochte ich, weil sie mal etwas anderes war als die typischen Storys, die man sonst oft liest. Das hat dem Ganzen nochmal eine etwas frischere Note gegeben und das Buch für mich insgesamt etwas spannender gemacht.
Schade
Ich habe bereits ein Buch des Autoren gelesen "Night" und das war erstklassig!!! Umso größer die Freude auf ein neues Buch des Autoren und es fängt vielversprechend an... Ein wirklicher Horror, egal ob als Kind oder Erwachsener das beim Zelten am nächsten morgen festgestellt wird das einer aus dem Zelt entführt wurde und auch nicht mehr auftaucht. Für mich die perfekte unheimliche Szenerie, wenig Blut viel Psycho. Gleich zu Beginn nimmt mich die Story komplett in ihren Bann. Leider hält das nicht an. So spannend wie es startet, verliert es sich für mich ab der Hälfte und dümpelt dann vor sich hin. Endgültig raus bin ich dann beim Übersinnlichen, ab da lässt mein Interesse auch merklich nach. Die Auflösung ist zwar schlüssig, aber auch die fesselt nicht mehr, daher nur 3 ⭐️⭐️⭐️
Unterhaltsam und spannend
Ich kann die Meinung der vielen schlechten Rezensionen nicht teilen. Ich fand das Buch von Seite 1 an sehr spannend und unterhaltsam. Ich mochte die Charaktere und auch die Sprünge in der Vergangenheit, sodass man immer wieder miträtseln konnte. Es ist nicht das beste Buch von R. S. Aber auch definitiv kein schlechtes. Ich kann es jeden empfehlen der nach ein bisschen Grusel-Stimmung sucht und gerne an Kriminalfällen miträtselt :)
Ethan hat wohl eines der schlimmsten Dinge durchgemacht, die man als Kind erleben kann: er hat die Entführung seines besten Freundes erlebt - kann sich aber nicht mehr erinnern was passiert ist. Dreißig Jahre später wagt er sich wieder in die Stadt, mit einem ganz klären Ziel: Er will wissen was mit Billy geschah und endlich seinen Mord aufklären! Ich weiss nicht, ob ich dieses Buch wirklich als Thriller bezeichnen würde. Es ist eher die Geschichte einer Stadt und von seinen von Schicksalen geprägten Bewohnern, die alle ihre kleinen Geheimnisse haben. Für mich hat sich das Buch leider sehr gezogen, vor allem jetzt zum Schluss wäre es mir die Geschichte wahrscheinlich nicht wert gewesen. Für einen Thriller war es leider zu zäh und einfach nicht Thrill genug - für ein Drama indem es um Personen Entwicklung geht, kamen mit dir Charakterentwicklung und die Individualität zu kurz. Wie man schon denken kann war das wahrscheinlich mein unliebster Sager ...
𝑹 𝒆 𝒛 𝒆 𝒏 𝒔 𝒊 𝒐 𝒏 Hallo liebe #bookies 🫶, heute habe ich noch meine Rezension zu 𝐌𝐢𝐝𝐝𝐥𝐞 𝐨𝐟 𝐭𝐡𝐞 𝐍𝐢𝐠𝐡𝐭 von @riley.sager für euch. ✨ Vielen Dank an @netgalleyde und dem @dtv_verlag für das Rezensionsexemplar. 🥰 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈 Die Geschichte startet gleich zu Beginn mit einem absoluten Albtraum und hat mich sofort in den Bann gezogen. Der Thriller setzt mehr auf eine düstere Atmosphäre, wie auf blutige oder brutale Momente. Die Grundspannung ist von Anfang an da und zieht sich durch das gesamte Buch. Besonders gelungen fand ich den langsamen Spannungsaufbau und die düstere Stimmung. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass es nicht so ist wie es scheint. Ein wirklich sehr gelungener Thriller, den ich von Herzen empfehlen kann. ⭐️⭐️⭐️⭐️ Eure 𝓒𝓸𝓻𝓲𝓷𝓷𝓪

Das war mein erstes Buch von Riley Sager und ich muss sagen der Schreibstil fand ich sehr gut. Ansich war es eine sehr interessante Story und ein spanntender Plot. Die Plottwists waren für mich aber leider nicht sehr überraschend und ich konnte sie mir schon recht schnell zusammen reimen. Denoch war es ein spannendes Buch.
Gruselig, nostalgisch und absolut fesselnd 👻
„Middle of the Night“ war für mich mal wieder ein absolutes Thriller Highlight 🔥📖 Das überrascht allerdings nicht besonders, denn ich finde Riley Sagers Bücher einfach durchweg grandios. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielt. Einmal in der Gegenwart und einmal 30 Jahre in der Vergangenheit ⏳ Zudem nutzt der Autor für jede Zeit einen eigenen Schreibstil, was die Atmosphäre noch intensiver macht. Der 90er Jahre Flair wurde einfach großartig eingefangen. Nostalgie pur 🕹️📼 Atmosphärisch war das Buch wieder ein echtes Highlight. Genau das liebe ich an seinen Büchern am meisten und auch hier hat er diese besondere Stimmung perfekt erschaffen 🌑✨ Von der ersten bis zur letzten Seite war die Geschichte durchgehend spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen 📚😵💫 Auch der Gruselfaktor kam definitiv nicht zu kurz 🤭👻 Die Protagonistin fand ich wahnsinnig authentisch und unglaublich sympathisch 💛 Ihre Gedanken und Gefühle waren sehr nachvollziehbar dargestellt und es gab einige Stellen, die überraschend tiefgründig waren und zum Nachdenken angeregt haben 🖤💭 Das hat der Geschichte noch einmal eine ganz besondere Ebene gegeben. Generell möchte ich betonen, dass es für mich nur wenige Thriller Autoren gibt, die einen so sehr in die Geschichte hineinziehen wie Riley Sager. Durch seine bildhafte Art zu beschreiben fühlt man sich komplett in die Handlung hineingezogen. Dieses Gefühl kenne ich sonst eigentlich nur aus dem Fantasy Bereich ✨🌙 Der Plot hat mich am Ende wieder eiskalt erwischt ❄️😳 Trotzdem kann ich leider keine vollen fünf Sterne vergeben, da mir persönlich irgendetwas gefehlt hat, auch wenn ich nicht genau benennen kann, was es war. Alles in allem kann ich seine Bücher aber wirklich jedem empfehlen, der es gerne spannend, gruselig und auch ein wenig übernatürlich mag 🖤📖👻

Leider nach "Lake" wieder ein eher schwacher Thriller von Sager.
unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar Nachdem Hope's End in den letzten Jahren immer mal wieder als Highlight galt und mich ebenfalls sehr gut unterhalten hat, dachte ich mir, es wird mal wieder Zeit für einen Sager. Hier einmal ein Dank an DTV und NetGalley für das Rezensionsexemplar, Buch und Hörbuch. Ich habe das Buch immer im Wechsel gehört oder gelesen, je nachdem, wie es die Zeit zugelassen hat. Einmal zur Story: Wir treffen hier zu Anfang direkt auf Ethan Marsh. Dieser ist nach nun 30 Jahren zurück in seiner Heimatstadt, in der sich vor eben diesen 30 Jahren etwas Unglaubliches ereignet hat. Sein bester Freund Billy wurde aus dem Zelt entführt, in dem beide zusammen geschlafen haben. Nachdem immer wieder Dinge passieren, die ihn selbst zweifeln lassen, ob die Entführung mit rechten Dingen zuging, macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit, um schnell festzustellen, dass der Ort mehr als nur seine Heimatstadt ist. Mysteriöse und teils unerklärliche Dinge passieren immer öfter, doch wem kann er noch trauen? Nun einmal zu meinem Fazit: Zu Anfang hatte ich richtig Lust auf das Buch. Die Story fing interessant an, obwohl ich da schon dachte, dass sich der Autor doch sehr in kleinen Details verliert. Ich wollte jedoch auch wissen, was dort passiert ist und ob Billy wirklich tot ist oder vielleicht einfach nur abgehauen ist, aus welchen Gründen auch immer. Aber das Ganze zog sich. Ich dachte zumindest, ich sei nah am Ergebnis dran gewesen, jedoch war die Wendung dann doch eine andere. Viele mögen ja diese Rückblendungen, um die Story etwas enger zu schnüren. Ich fand das teils einfach zu viel. So verlor ich mich etwas in der Story und war schnell gelangweilt. Für mich daher ein netter Thriller, der jedoch nicht überzeugen konnte. 3 / 5

„Middle of the Night. Nirgends bist du sicher“ von Riley Sager, gelesen von Ulla Wagener. Dieses (Hör)Buch fand ich persönlich weniger gut als andere des Autors. Zum Ende hin wurde es dann doch noch spannender. Je dreieinhalb Sterne für die Geschichte und für die Sprecherin. Danke an NetGalley Deutschland und an @Saga Egmont für das Rezensionsexemplar.
🏠👻💚Meinung (Rezensionsexemplar)💚👻🏠 Fangen wir erst einmal an mit dem Schreibstil der mir sehr gut gefallen hat den er war sehr flüssig zu lesen. Die Story ging am Anfang sehr spannend los den die ganzen Spuk Elemente haben mir im laufe der Geschichte sehr gut gefallen allerdings hatte ich da das Gefühl das die im laufe der Geschichte „untergegangen“ sind. Dazu muss ich auch leider sagen das ich Geschichte definitiv ihre Längen hatte den an manchen stellen wurde es mit den zwei Zeitebene sehr langatmig was dazu gesorgt hat das einiges an Spannung dann raus war. Aber durch unsere Protagonisten Billy und Ethan musste ich doch dran bleiben den ich wollte unbedingt wissen wie diese Geschichte weiter geht. Im Nachhinein muss ich sagen das ich so unfassbar froh bin dran geblieben zu sein den ich habe ihr oft mit gerätselt in welche Richtung es wohl gehen wird und mit den größten Teil der Wendungen habe ich nicht gerechnet. Da es zum Ende immer spannender wurde wollte ich es gar nicht mehr weg legen wobei ich sagen muss das mich eine Wendung rund um Ethan wirklich kalt erwischt hat und er mir so unendlich leid tat. Zum Schluss kann ich sagen ein sehr solider Thriller der neben seinen kleinen schwächen auch weis wie er mit seinen stärken Punkten kann.

Rezension In the Middle of the Night von Riley Sager Vor dreißig Jahren verschwindet der zehnjährige Billy spurlos aus einem Zelt im Garten von Ethan Marsh – und der Hemlock Circle ist seitdem nicht mehr derselbe Ort. Als Ethan Jahre später widerwillig zurückkehrt, holen ihn Schlaflosigkeit, Albträume und die Vergangenheit ein. Und plötzlich stellt sich die Frage: Ist Billy nach all den Jahren zurück gekehrt? Die Geschichte ist eher ein Slowburn-Thriller – die Spannung baut sich ruhig auf, nimmt sich Zeit und lebt stark von ihren Figuren. Gerade das hat mir richtig gut gefallen. Die Rückblenden in Ethans Kindheit, rund um die Nacht von Billys Verschwinden, bringen schöne Coming-of-Age-Vibes mit rein und geben der Story emotionalen Tiefgang. Kein klassischer Pageturner wie Hope’s End, aber dafür atmosphärisch, intensiv und sehr stimmungsvoll erzählt. Der Fokus liegt klar auf den Charakteren – und genau das macht den Reiz aus. Ich konnte das Buch total genießen und bin am Ende sehr zufrieden aus der Geschichte gegangen. Für mich ⭐⭐⭐⭐ 4 von 5 Sterne. Eine Leseempfehlung für alle die auch etwas ruhigere Thriller zu schätzen wissen. Thriller | mystery | Sager | bookstagramm | Thriller Book

Eine ruhige Nachbarsiedlung. Ein Junge verschwindet - vor 30 Jahren. Wer kennt die Wahrheit?
In Middle of the Night führt Riley Sager uns in eine sehr kleine Nachbarschaft. Und genau darin liegt die Stärke dieses Buches: viele verborgene Geschichten, viele unausgesprochene Geschehnisse, ales dicht beieinander und doch voneinander getrennt. Dieses Buch lebt nicht von Tempo oder Action, sondern von einer düsteren, verworrenen Atmosphäre, die sich langsam, aber konsequent aufbaut. Vergangenheit und Gegenwart greifen permanent ineinander, Rückblenden und aktuelle Ereignisse gehören untrennbar Zusammen und entfalten ihre Wirkung erst im Zusammenspiel. Als Leser:in bleibt man bewusst auf Distanz. Man fühlt sich nicht stark mit den Figuren verbunden, sondern nimmt eine beobachtende Rolle ein analysierend, mitdenkend, ständig dabei, neue Theorien zu bilden und sie ebenso schnell wieder zu verwerfen. Genau hier zeigt sich Riley Sagers große Stärke: Er arbeitet unterschwellig, lenkt leise, verwirrt gezielt und konstruiert eine vielschichtige Geschichte ohne Thriller-Explosionen oder Effekthascherei. Middle of the Night fordert deine Aufmerksamkeit! Es ist kein Buch für nebenbei, sondern eines, das Konzentration verlangt und genau dafür belohnt. Eine paranormale Thematik arbeitet als atmosphärischer Mit-Träger, der sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht - es lohnt sich dafür offen zu sein! Mein Fazit: Ein anspruchsvoller, ruhig erzählter Thriller, der sich wie ein Wohlfühl-Habitat für Genre-Kenner anfühlt. Sehr gut gemacht - wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen. Für mich ein Buch, das weniger emotional nachhallIt, dafür aber mit literarischer und intellektueller Raffinesse beeindruckt.

Was geschah im Garten hinter dem Haus?
Ich muss ja gestehen: Ich liebe Vorstadtgeschichten in Amerika. Schon in der gemeinsamen Leserunde mit Nicole von Zeit für neue Genres habe ich erwähnt, dass ich mir so ein amerikanisches Vorstadtleben in einem zweiten Leben durchaus vorstellen könnte. Ein Haus mit weißen Holzschindeln, eine 360°-Veranda, ein wunderschöner Vorgarten, dahinter ein großer Garten – und eine freundliche Nachbarschaft, in der sich hinter verschlossenen Türen doch Geheimnisse verbergen, sobald man sich wegdreht. Von Beruf wäre ich übrigens Buchhändlerin^^. Aber Spaß beiseite, zurück zum Buch. Das Setting von „Middle of the Night“ bekommt von mir definitiv die volle Punktzahl. Genau dieses typische amerikanische Vorstadtflair im Hemlock Circle hat mich sofort abgeholt. Riley Sager versteht es meisterhaft, diese scheinbar perfekte Idylle mit einem unterschwelligen Gefühl der Bedrohung zu unterlegen. Der Roman beginnt am Morgen nach der Tat. Der zehnjährige Ethan Marsh erwacht im Zelt, sieht durch einen schmalen Schlitz den hellblauen Himmel und wundert sich, wo sein bester Freund Billy geblieben ist. Eine Nacht, die ihm alles nahm. Dreißig Jahre sind inzwischen vergangen, und Ethan kehrt in den Hemlock Circle zurück, weil seine Eltern ins warme Florida gezogen sind. Doch die Rückkehr an den Ort des Geschehens – in sein Elternhaus, in seinen eigenen Garten – reißt alte Wunden auf. Die Albträume werden stärker, nicht schwächer. Das Trauma sitzt tief. Besonders atmosphärisch empfand ich die nächtlichen Szenen. Ethan wird von einem „Rrrritsch“ geweckt, tritt ans Fenster und blickt in die schlafende Nachbarschaft. Hier geht ein Bewegungsmelder an, dort der nächste, dann noch einer. Ist da jemand? Und als plötzlich ein Baseball in seinem Garten liegt, erstarrt man als Leser förmlich mit ihm. Diese Momente waren sehr gut gesetzt. Riley Sager lässt sein Talent wieder eindrucksvoll aufblitzen. Durch seine detaillierten Beschreibungen der Nachbarschaft hatte ich so einige Verdächtige im Auge. Meine Mitleserin und ich waren fleißig am Rätseln, welche Hintergründe Billys Verschwinden haben könnte und welche Rolle das geheimnisvolle Institut im Wald dabei spielt. So viel sei verraten: Auf die tatsächliche Auflösung sind wir nicht gekommen. Neben der zentralen Geschichte um Billys Verschwinden werden im Verlauf des Romans auch einige Nebengeschichten erzählt, die sich mit anderen Figuren und Ereignissen im Umfeld beschäftigen. Diese ließen sich angenehm lesen und haben die Nachbarschaft lebendig wirken lassen. Für mich persönlich hatten sie jedoch keinen wirklichen Mehrwert für die Haupthandlung und hätten stellenweise etwas straffer ausfallen dürfen. Besonders gelungen fand ich, wie sich der Autor langsam, fast schleichend, an die Tatnacht heranpirscht. Er beginnt mit Erzählungen vom 15. Juli 1994, 8:36 Uhr und arbeitet sich Stück für Stück vor bis zum Showdown am 16. Juli 1994, 00:48 Uhr. Dieser klar umrissene Zeitraum bietet Raum für zahlreiche kleine Details und Entwicklungen, die den Leser intensiv an die entscheidenden Stunden heranführen. Ein kleiner Kritikpunkt war für mich jedoch der gelegentliche Wechsel der Erzählperspektive. Der Großteil der Geschichte wird aus Ethans Sicht erzählt, doch zwischendurch übernimmt kurz eine andere Figur das Wort. Diese Perspektivwechsel haben mich stellenweise etwas aus dem Lesefluss gerissen. Im Verlauf der Geschichte hatte ich zunehmend die Befürchtung, dass die Auflösung in eine übernatürliche Richtung gehen könnte. Eine Sorge, die ich nicht näher kommentieren möchte. Was ich jedoch sagen kann: Das Ende kam überraschend, und Riley Sager hält noch einige Wendungen bereit, die alles noch einmal auf den Kopf stellen. Mein Fazit Insgesamt ist „Middle of the Night“ für mich ein atmosphärischer Thriller mit starkem Setting, viel Vorstadt-Feeling und einer konstanten, unterschwelligen Spannung. Wer psychologische Spannung, dunkle Geheimnisse hinter gepflegten Hecken und eine Geschichte über Verlust, Trauma und Wahrheit liebt, sollte hier unbedingt zugreifen.

Middle of the Night – Riley Sager Ein ruhiger Vorort, gepflegte Gärten, vertraute Nachbarschaft und ein Ereignis, das alles überschattet. Vor Jahrzehnten verschwand in einer Sommernacht ein Junge spurlos aus einem Campingzelt. Zurück blieb der beste Freund, der diese Nacht nie vergessen konnte. Viele Jahre später kehrt genau dieser Junge, inzwischen erwachsen, an den Ort seiner Kindheit zurück. Geplagt von Schlafmangel, düsteren Träumen und einer Vergangenheit die sich nicht begraben lässt, beginnt er zu hinterfragen was damals wirklich passiert ist. Denn je länger er dort ist, desto deutlicher wird.. die Vergangenheit ist nicht abgeschlossen und die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Erinnerung, Schuld und Verdrängung. Ich war zu Beginn sofort angefixt. Ich liebe Thriller, die in scheinbar perfekten Wohngegenden spielen, besonders wenn ein alter Vermisstenfall im Zentrum steht. Die Atmosphäre ist durchgehend bedrückend und der langsame Spannungsaufbau funktioniert richtig gut. In der Mitte hat mich die Geschichte allerdings verloren. Die Handlung schlägt einen Weg ein, der mir persönlich nicht gefallen hat und ich empfand viele Wendungen als ermüdend. Ständig wird eine neue mögliche Wahrheit präsentiert nur um sie kurz darauf wieder zu verwerfen. Verdächtige wechseln im Minutentakt, und irgendwann war ich emotional einfach raus. Das Ende war dann solide. Der Twist funktioniert, die Auflösung ist schlüssig, auch wenn mich nicht alles überzeugt hat. Besonders eine bestimmte Hintergrundentscheidung fand ich unnötig, und auch der Protagonist war mir stellenweise eher anstrengend als nahbar. Ein atmosphärischer Vorort Thriller mit guter Grundidee, starkem Anfang und ordentlichem Ende, aber mit Längen und Wiederholungen die mich irgendwann eher erschöpft als gespannt zurückgelassen haben. Kein Highlight für mich, aber auch kein Reinfall. Man kann ihn gut lesen, sollte aber keine Thriller Offenbarung erwarten. #bookstagram #buchrezension #thrillerliebe #vorortthriller #rileysager #leseliebe #bookreviewdeutsch

Was geschah vor 30 Jahren?
Der Thriller „Middle of the Night“ von Riley Sager war für mich ein solider Thriller, jedoch icht ganz so guthatte ich ein wenig mehr erwartet. Das Buch handelt von Ethan Marsh , dessen Freund Billy vor 30 Jahren spurlos verschwunden ist. Nun kehrt Ethan in seine Heimatstadt zurück und wird mit den schrecklichen Ereignissen konfrontiert. Er wird von Schlaflosigkeit und Albträume geplagt und fragt sich, ob die merkwürdigen Dinge, die nun in seinem Heimatort passieren, mit Billy zu tun haben. Er ist schon in dem Glauben, ob seinen Tod geglaubter Freund zurückgekehrt ist und es geschehen immer mehr mysteriöse Vorkommnisse. Daraufhin möchte Ethan nun herausfinden, was wirklich in der Nacht geschah… Der flüssiger, detailreiche und atmosphärische Schreibstil hat mir total gut gefallen und das Buch hat sich sehr leicht lesen lassen. Es wurde abwechselnd aus der Gegenwart und der Vergangenheit vor 30 Jahren erzählt, was das Ganze rund gemacht hat und die Geschehnisse Stück für Stück zusammengesetzt hat. Mir waren es am Anfang ein wenig zu viele Charaktere beziehungsweise zu viele Namen, aber mit der Zeit ging es dann und ich habe mich auch zurecht gefunden. Ethan war mir von Anfang an sehr sympathisch und hatte mit seinen Dämonen zu kämpfen aber wollte für seinen verstorbenen Freund die Wahrheit ans Licht bringen. Das Buch hat zu Beginn spannend gestartet beziehungsweise man war direkt in den Geschehnissen drinnen aber es ist dann leider auch direkt danach für meine Verhältnisse ziemlich langsam weiterverlaufen und es hat sich auch über fast das ganze Buch hinweg wenig Spannung aufgebaut. Man hat zwar immer gemerkt es wird noch was kommen, aber mir war es vom Spannungsgehalt einfach zu wenig. Auch die Plot-Twists, die mit eingebaut wurden, waren für meine Verhältnisse nicht so überraschend und hätten spannender sein können. Gegen Ende hin wurde es dann doch ein wenig spannender, und auch das Ende fand ich von der Idee her gut aufgelöst, jedoch hätte das Ende meiner Meinung nach etwas spannender umschrieben beziehungsweise gestaltet werden können. Zusammenfassend war es ein ganz solider Thriller jedoch hatte ich von dem Buch leider etwas mehr Spannung und Plot-Twist erwartet!























































