Menschensöhne
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Description
Island, eine friedliche Insel im Nordatlantik? Mitnichten. Ein pensionierter Lehrer wird in der Innenstadt von Reykjavík brutal ermordet. Zur gleichen Zeit begeht einer seiner ehemaligen Schüler in der psychiatrischen Klinik Selbstmord. Dass ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht, findet als Erster der jüngere Bruder des Selbstmörders heraus. Erlendur und seine Kollegen von der Kripo Reykjavík schalten sich ein ...
Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt in seinem ersten Fall.
Book Information
Posts
Dunkle Vergangenheit und leise Spannung
Mit seinem Roman Menschensöhne eröffnet der Autor die Reihe um Kommissar Erlendur und führt Leserinnen und Leser in eine düstere, melancholische Welt aus Schuld, Geheimnissen und verdrängter Vergangenheit ein... Die Handlung beginnt mit zwei scheinbar unabhängigen Todesfällen in Reykjavik. Der Bruder eines verstorbenen Patienten aus einer psychiatrischen Klinik vermutet schnell einen Zusammenhang zwischen den Ereignissen und informiert die Polizei. Die Ermittlungen führen die Polizei immer tiefer in ein Netz aus Missbrauch, Schuld und traumatischen Kindheitserfahrungen. Ein großer Pluspunkt ist die düstere und melancholische Atmosphäre. Typisch für nordische Krimis steht weniger die actionreiche Ermittlungsarbeit im Mittelpunkt als vielmehr die Aufarbeitung gesellschaftlicher und persönlicher Probleme wie Kindesmissbrauch. Kommissar Erlendur wird als eher ruhiger, nachdenklicher Ermittler eingeführt. Auch die Nebenfiguren sind zwar interessant, wirken jedoch teilweise distanziert. Ein weiterer Kritikpunkt ist das langsame Tempo der Ermittlungen. Der Schreibstil ist klar, nüchtern und sehr atmosphärisch. Die Geschichte ist logisch aufgebaut und das Geheimnis der Vergangenheit entfaltet sich nach und nach. Menschensöhne ist ein interessanter Auftakt der Erlendur Reihe und zeigt bereits viele typische Elemente wie düstere Atmosphäre, gesellschaftliche Themen und Verbrechen, deren Ursachen tief in der Vergangenheit liegen. Obwohl der Roman interessante Themen behandelt und eine intensive Atmosphäre besitzt, hinterlässt er insgesamt einen gemischten Eindruck, daher 3,5 Sterne.
„Menschensöhne“ handelt von einem düsteren und geheimnisvollen Projekt, in dem die Jungen einer Klasse missbraucht wurden. Der Fall führt Kommissar Erlendur in die 1970er Jahre zurück und konfrontiert ihn mit institutioneller Gewalt, Schweigen und Schuld. Der Autor erzählt ruhig, fast stoisch, und gleichzeitig mit enormen Emotionen. Die Figuren – allen voran Erlendur – sind komplex und glaubwürdig. Und auch die persönliche Geschichte des Kommissars, geprägt von Verlust und Schuld, spiegelt sich in seinem unermüdlichen Streben nach Wahrheit und Gerechtigkeit wider. Kein reißerischer Krimi, sondern ein gut gemachtes, stilles, eindringliches Werk. Hat mich gut unterhalten und lohnt sich zu lesen!
Enttäuschend
Ich habe mich bis zur letzten Seite durch gequält weil es hasse ein Buch abzubrechen. Ich bereue es, das ich es nicht abgebrochen habe, es wurde von Kapitel zu Kapitel schlechter und unrealistischer. Ich habe mich geleangweilt beim lesen und es einfach nur noch gemacht um es zu Ende zu schaffen. Ich habe noch nie einen So unsympathischen Ermittler erlebt wie Erlebdur, ich werde kein weiteres Buch der Reihe lesen.
Das Buch fing so spannend an, aber ich habe kein Gefühl für die Protagonisten entwickeln können. Sie blieben so farblos. Die Handlung fing so gut an aber im letzten Drittel drehte es plötzlich ab. Ich hab auch nicht ganz verstanden, wofür die Medikamente gut waren. ..??? Also Toto des war nix. Ich hoffe der nächste Teil wird besser!
Description
Island, eine friedliche Insel im Nordatlantik? Mitnichten. Ein pensionierter Lehrer wird in der Innenstadt von Reykjavík brutal ermordet. Zur gleichen Zeit begeht einer seiner ehemaligen Schüler in der psychiatrischen Klinik Selbstmord. Dass ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht, findet als Erster der jüngere Bruder des Selbstmörders heraus. Erlendur und seine Kollegen von der Kripo Reykjavík schalten sich ein ...
Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt in seinem ersten Fall.
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Dunkle Vergangenheit und leise Spannung
Mit seinem Roman Menschensöhne eröffnet der Autor die Reihe um Kommissar Erlendur und führt Leserinnen und Leser in eine düstere, melancholische Welt aus Schuld, Geheimnissen und verdrängter Vergangenheit ein... Die Handlung beginnt mit zwei scheinbar unabhängigen Todesfällen in Reykjavik. Der Bruder eines verstorbenen Patienten aus einer psychiatrischen Klinik vermutet schnell einen Zusammenhang zwischen den Ereignissen und informiert die Polizei. Die Ermittlungen führen die Polizei immer tiefer in ein Netz aus Missbrauch, Schuld und traumatischen Kindheitserfahrungen. Ein großer Pluspunkt ist die düstere und melancholische Atmosphäre. Typisch für nordische Krimis steht weniger die actionreiche Ermittlungsarbeit im Mittelpunkt als vielmehr die Aufarbeitung gesellschaftlicher und persönlicher Probleme wie Kindesmissbrauch. Kommissar Erlendur wird als eher ruhiger, nachdenklicher Ermittler eingeführt. Auch die Nebenfiguren sind zwar interessant, wirken jedoch teilweise distanziert. Ein weiterer Kritikpunkt ist das langsame Tempo der Ermittlungen. Der Schreibstil ist klar, nüchtern und sehr atmosphärisch. Die Geschichte ist logisch aufgebaut und das Geheimnis der Vergangenheit entfaltet sich nach und nach. Menschensöhne ist ein interessanter Auftakt der Erlendur Reihe und zeigt bereits viele typische Elemente wie düstere Atmosphäre, gesellschaftliche Themen und Verbrechen, deren Ursachen tief in der Vergangenheit liegen. Obwohl der Roman interessante Themen behandelt und eine intensive Atmosphäre besitzt, hinterlässt er insgesamt einen gemischten Eindruck, daher 3,5 Sterne.
„Menschensöhne“ handelt von einem düsteren und geheimnisvollen Projekt, in dem die Jungen einer Klasse missbraucht wurden. Der Fall führt Kommissar Erlendur in die 1970er Jahre zurück und konfrontiert ihn mit institutioneller Gewalt, Schweigen und Schuld. Der Autor erzählt ruhig, fast stoisch, und gleichzeitig mit enormen Emotionen. Die Figuren – allen voran Erlendur – sind komplex und glaubwürdig. Und auch die persönliche Geschichte des Kommissars, geprägt von Verlust und Schuld, spiegelt sich in seinem unermüdlichen Streben nach Wahrheit und Gerechtigkeit wider. Kein reißerischer Krimi, sondern ein gut gemachtes, stilles, eindringliches Werk. Hat mich gut unterhalten und lohnt sich zu lesen!
Enttäuschend
Ich habe mich bis zur letzten Seite durch gequält weil es hasse ein Buch abzubrechen. Ich bereue es, das ich es nicht abgebrochen habe, es wurde von Kapitel zu Kapitel schlechter und unrealistischer. Ich habe mich geleangweilt beim lesen und es einfach nur noch gemacht um es zu Ende zu schaffen. Ich habe noch nie einen So unsympathischen Ermittler erlebt wie Erlebdur, ich werde kein weiteres Buch der Reihe lesen.
Das Buch fing so spannend an, aber ich habe kein Gefühl für die Protagonisten entwickeln können. Sie blieben so farblos. Die Handlung fing so gut an aber im letzten Drittel drehte es plötzlich ab. Ich hab auch nicht ganz verstanden, wofür die Medikamente gut waren. ..??? Also Toto des war nix. Ich hoffe der nächste Teil wird besser!














