Nordermoor
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Description
Ein toter Mann. Drei rätselhafte Worte. Im nassen Herbst von Reykjavík brodelt die Vergangenheit – und Kommissar Erlendur steht bis zum Hals im Sumpf. Reykjavík, Herbst. Dunkelheit, Regen, ein Mord, der alles verändert: Ein alter Mann liegt erschlagen in seiner Souterrainwohnung im Viertel Nordermoor. Neben der Leiche – eine verstörende Botschaft, die niemand versteht. Kommissar Erlendur Sveinsson und sein Team stehen vor einem Rätsel, das tiefer reicht als jeder isländische Winterboden. Die Spuren führen zurück in eine Zeit, in der Schuld, Schweigen und Gewalt unter dicken Schichten aus Alltag und Erinnerungen vergraben wurden. Während Erlendur zwischen Familiengeheimnissen, gebrochenen Biografien und einer eigenen zerrissenen Vergangenheit ermittelt, droht der Fall ihn zu verschlingen. Seine Tochter Eva Lind, selbst am Abgrund, taucht plötzlich auf – und mit ihr die Frage, wie viel ein Mensch aushalten kann, bevor er zerbricht. Nordermoor wurde mit dem Nordischen Preis für Kriminalliteratur 2002 ausgezeichnet!
Book Information
Author Description
Arnaldur Indriðason ist der erfolgreichste Krimiautor Islands. Seine Romane werden in über 40 Sprachen übersetzt und wurden weltweit mit renommierten Literaturpreisen ausgezeichnet. Mit Nordermoor begann 2002 seine großartige Erfolgsgeschichte. Arnaldur Indriðason lebt mit seiner Familie in der Nähe von Reykjavík.
Posts
Wow.. Dieses Buch ist verdammt hart aber gut. Das Mitleid für das Opfer, also Holberg hält sich bei mir gelinde gesagt in Grenzen. Der Mann, wenn man ihn den als solches bezeichnen kann, wurde in seiner Wohnung erschlagen. Erlendur und seine Kolengen müssen ziemlich tief in die Vergangenheit des Mannes gehen um herauszufinden wer der Täter ist. Dabei tun sich ziemliche Abgründe auf. Der Mann hat Jahrzehnte vorher Frauen verg... Das sollte ihn im Alter von 69 zum Verhängnis werden. Leider wurde die eine Frau damals von der Polizei nicht ernst genommen. Holberg ist Träger einer sehr selten Erbkrankheiten und durch diese konnte der Täter ihn finden. Ich fand das Buch gut geschrieben. Manche stellen waren sehr schwer zu ertragen.
In letzter Zeit hatte ich ja einige Krimis gehört oder gelesen, ganz besonders die Krimis von Arnaldur Indriðason. „Nordermoor“ gehört zu der Reihe um den etwas eigenbrötlerischen Kommissar Erlendur. Grundsätzlich kann man die Bücher auch unabhängig ihrer Reihenfolge lesen, allerdings verliert man dann ein wenig den Bezug zur Nebenhandlung, die sich um die privaten Konflikte des Kommissars dreht. Daher arbeite ich mich chronologisch durch die Bücher. Auch hier wieder: Es ist es klassisch ruhiger Krimi im Stil von Henning Mankell, vielleicht sogar noch ein wenig ruhiger. Ein langsames Tempo, der Autor lässt sich nicht hetzen, sondern nimmt sich Zeit für die Figuren in der Geschichte. Hier wird ein interessantes Thema behandelt (ich darf es nicht verraten, sonst spoilere ich), das eng mit gewissen Besonderheiten Islands zu tun hat. Der Erzähler Frank Glaubrecht gefällt mir ganz gut, ist jedoch nicht mein Lieblingserzähler. Das liegt weniger daran, dass er nicht so gut vorliest, sondern ich die Stimmlage von Walter Kreye einfach lieber mag. Ist aber eine persönliche Präferenz. 😀 Ich selbst bin von dem kleinen Land sehr fasziniert und daher sind für mich diese speziellen Island-Krimis immer eine Freude.
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Ein toter Mann. Drei rätselhafte Worte. Im nassen Herbst von Reykjavík brodelt die Vergangenheit – und Kommissar Erlendur steht bis zum Hals im Sumpf. Reykjavík, Herbst. Dunkelheit, Regen, ein Mord, der alles verändert: Ein alter Mann liegt erschlagen in seiner Souterrainwohnung im Viertel Nordermoor. Neben der Leiche – eine verstörende Botschaft, die niemand versteht. Kommissar Erlendur Sveinsson und sein Team stehen vor einem Rätsel, das tiefer reicht als jeder isländische Winterboden. Die Spuren führen zurück in eine Zeit, in der Schuld, Schweigen und Gewalt unter dicken Schichten aus Alltag und Erinnerungen vergraben wurden. Während Erlendur zwischen Familiengeheimnissen, gebrochenen Biografien und einer eigenen zerrissenen Vergangenheit ermittelt, droht der Fall ihn zu verschlingen. Seine Tochter Eva Lind, selbst am Abgrund, taucht plötzlich auf – und mit ihr die Frage, wie viel ein Mensch aushalten kann, bevor er zerbricht. Nordermoor wurde mit dem Nordischen Preis für Kriminalliteratur 2002 ausgezeichnet!
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Author Description
Arnaldur Indriðason ist der erfolgreichste Krimiautor Islands. Seine Romane werden in über 40 Sprachen übersetzt und wurden weltweit mit renommierten Literaturpreisen ausgezeichnet. Mit Nordermoor begann 2002 seine großartige Erfolgsgeschichte. Arnaldur Indriðason lebt mit seiner Familie in der Nähe von Reykjavík.
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Wow.. Dieses Buch ist verdammt hart aber gut. Das Mitleid für das Opfer, also Holberg hält sich bei mir gelinde gesagt in Grenzen. Der Mann, wenn man ihn den als solches bezeichnen kann, wurde in seiner Wohnung erschlagen. Erlendur und seine Kolengen müssen ziemlich tief in die Vergangenheit des Mannes gehen um herauszufinden wer der Täter ist. Dabei tun sich ziemliche Abgründe auf. Der Mann hat Jahrzehnte vorher Frauen verg... Das sollte ihn im Alter von 69 zum Verhängnis werden. Leider wurde die eine Frau damals von der Polizei nicht ernst genommen. Holberg ist Träger einer sehr selten Erbkrankheiten und durch diese konnte der Täter ihn finden. Ich fand das Buch gut geschrieben. Manche stellen waren sehr schwer zu ertragen.
In letzter Zeit hatte ich ja einige Krimis gehört oder gelesen, ganz besonders die Krimis von Arnaldur Indriðason. „Nordermoor“ gehört zu der Reihe um den etwas eigenbrötlerischen Kommissar Erlendur. Grundsätzlich kann man die Bücher auch unabhängig ihrer Reihenfolge lesen, allerdings verliert man dann ein wenig den Bezug zur Nebenhandlung, die sich um die privaten Konflikte des Kommissars dreht. Daher arbeite ich mich chronologisch durch die Bücher. Auch hier wieder: Es ist es klassisch ruhiger Krimi im Stil von Henning Mankell, vielleicht sogar noch ein wenig ruhiger. Ein langsames Tempo, der Autor lässt sich nicht hetzen, sondern nimmt sich Zeit für die Figuren in der Geschichte. Hier wird ein interessantes Thema behandelt (ich darf es nicht verraten, sonst spoilere ich), das eng mit gewissen Besonderheiten Islands zu tun hat. Der Erzähler Frank Glaubrecht gefällt mir ganz gut, ist jedoch nicht mein Lieblingserzähler. Das liegt weniger daran, dass er nicht so gut vorliest, sondern ich die Stimmlage von Walter Kreye einfach lieber mag. Ist aber eine persönliche Präferenz. 😀 Ich selbst bin von dem kleinen Land sehr fasziniert und daher sind für mich diese speziellen Island-Krimis immer eine Freude.












