Tiefe Schluchten
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Description
Als Konráð vom gewaltsamen Tod der Frau in ihrer Reykjavíker Wohnung erfährt, macht er sich große Vorwürfe. Die Frau hatte ihn, den pensionierten Kommissar, vor wenigen Wochen kontaktiert und angefleht, nach ihrem inzwischen erwachsenen Kind zu suchen. Sie hatte es damals direkt nach der Geburt zur Adoption freigegeben. Konráð bereut es nun zutiefst, die Frau abgewiesen zu haben. Um ihrer verzweifelten Bitte wenigstens postum nachzukommen, beschließt er, sich auf die Suche nach dem Kind zu machen. Er ahnt nicht, welch einem tragischen Schicksal er damit auf die Spur kommt ...
Book Information
Author Description
Arnaldur Indriðason ist der erfolgreichste Krimiautor Islands. Seine Romane werden in über 40 Sprachen übersetzt und wurden weltweit mit renommierten Literaturpreisen ausgezeichnet. TIEFE SCHLUCHTEN ist Band 3 der Krimireihe mit Kommissar Konráð. In Island stand das Buch wochenlang auf Platz 1 der Bestsellerliste. Arnaldur Indriðason lebt mit seiner Familie in der Nähe von Reykjavík.
Posts
Mehr als ein Krimi
Ein Porträt der isländischen Gesellschaft und die Rolle der Frau - mehr als Krimi. Die Polizeiarbeit taucht auch nur phasenweise auf, die privaten Ermittlungen des pensionierten Polizisten Konrad sind deutlich prominenter. Die Aufklärung des Mordes ist dabei eine von vielen Facetten seiner Ermittlungen. Konrad ist ohnehin ein komischer Kauz. Mit ihm zusammen zu ermitteln muss nicht einfach gewesen sein, als er noch für die Polizei arbeitete. Wer Spannung und Action sucht, ist hier fehl am Platz. Wer Krimis mag, die gesellschaftlich eingebettet sind, kommt voll auf seine Kosten.
❌abgebrochen Tja, sonst sind ja Island-Krimis immer meine Wohlfühlbücher, doch dieses Mal sollte es einfach nicht sein. Von Arnaldur Indriðason gibt es verschiedene Reihen und gelegentlich trifft man Charaktere in den verschiedenen Reihen wieder. „Tiefe Schluchten“ ist der dritte Teil um den isländischen Kommissar Konrad. Kommissar Konrad ist inzwischen in Rente, ermittelt jedoch manchmal privat oder unterstützt die Polizei. In diesem Fall soll er helfen, einen Mord aufzuklären und beschäftigt sich zudem noch mit seiner Vergangenheit. Sein Vater war ein Kleinkrimineller und wurde ebenfalls Opfer einer Straftat. Ich glaube, bei diesem Buch hatte ich zwei „Probleme“: Das Tempo. Ich habe wirklich nichts gegen ein gemächliches Tempo, doch hier hatte ich mitunter das Gefühl, im Treibsand festzustecken und mich regelmäßig um mich selbst zu drehen. Und bei elf Stunden Hörbuch war dies auf Dauer für mich einfach zu langatmig. Ferner spielt in diesen Büchern fast immer das Privatleben eine gewisse Rolle, wenn auch nie so prägnant wie in dem dritten Band. Hier wurde quasi der Scheinwerfer auf die Kindheit und das Leben insgesamt von Kommissar Konrad gerichtet, das wurde mir ehrlich gesagt etwas zu viel. Und vielleicht ein Randthema: Bei den anderen Vertonungen habe ich die musikalische Untermalung geliebt und fühlte mich sofort wieder im hohen Norden. Diese fehlte hier ganz oder war so unauffällig, dass ich sie überhaupt nicht mitbekommen habe. Nach gut vier Stunden habe ich schließlich das Buch abgebrochen. Schade, den ersten Teil fand ich wiederum sehr gut, manchmal passt es jedoch nicht.
Spannend und düster
Das Buch ist spannend und flüssig geschrieben, aber sehr düster. Man sollte in der richtigen Stimmung dafür sein. Ebenfalls sollte man sich für die übernatürlichen Erscheinungen, die eine der Hauptfiguren sieht, wappnen. Diese erinnern die Bücher dieser Serie gelegentlich an den Film „The Sixth Sense“.
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Als Konráð vom gewaltsamen Tod der Frau in ihrer Reykjavíker Wohnung erfährt, macht er sich große Vorwürfe. Die Frau hatte ihn, den pensionierten Kommissar, vor wenigen Wochen kontaktiert und angefleht, nach ihrem inzwischen erwachsenen Kind zu suchen. Sie hatte es damals direkt nach der Geburt zur Adoption freigegeben. Konráð bereut es nun zutiefst, die Frau abgewiesen zu haben. Um ihrer verzweifelten Bitte wenigstens postum nachzukommen, beschließt er, sich auf die Suche nach dem Kind zu machen. Er ahnt nicht, welch einem tragischen Schicksal er damit auf die Spur kommt ...
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Arnaldur Indriðason ist der erfolgreichste Krimiautor Islands. Seine Romane werden in über 40 Sprachen übersetzt und wurden weltweit mit renommierten Literaturpreisen ausgezeichnet. TIEFE SCHLUCHTEN ist Band 3 der Krimireihe mit Kommissar Konráð. In Island stand das Buch wochenlang auf Platz 1 der Bestsellerliste. Arnaldur Indriðason lebt mit seiner Familie in der Nähe von Reykjavík.
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Mehr als ein Krimi
Ein Porträt der isländischen Gesellschaft und die Rolle der Frau - mehr als Krimi. Die Polizeiarbeit taucht auch nur phasenweise auf, die privaten Ermittlungen des pensionierten Polizisten Konrad sind deutlich prominenter. Die Aufklärung des Mordes ist dabei eine von vielen Facetten seiner Ermittlungen. Konrad ist ohnehin ein komischer Kauz. Mit ihm zusammen zu ermitteln muss nicht einfach gewesen sein, als er noch für die Polizei arbeitete. Wer Spannung und Action sucht, ist hier fehl am Platz. Wer Krimis mag, die gesellschaftlich eingebettet sind, kommt voll auf seine Kosten.
❌abgebrochen Tja, sonst sind ja Island-Krimis immer meine Wohlfühlbücher, doch dieses Mal sollte es einfach nicht sein. Von Arnaldur Indriðason gibt es verschiedene Reihen und gelegentlich trifft man Charaktere in den verschiedenen Reihen wieder. „Tiefe Schluchten“ ist der dritte Teil um den isländischen Kommissar Konrad. Kommissar Konrad ist inzwischen in Rente, ermittelt jedoch manchmal privat oder unterstützt die Polizei. In diesem Fall soll er helfen, einen Mord aufzuklären und beschäftigt sich zudem noch mit seiner Vergangenheit. Sein Vater war ein Kleinkrimineller und wurde ebenfalls Opfer einer Straftat. Ich glaube, bei diesem Buch hatte ich zwei „Probleme“: Das Tempo. Ich habe wirklich nichts gegen ein gemächliches Tempo, doch hier hatte ich mitunter das Gefühl, im Treibsand festzustecken und mich regelmäßig um mich selbst zu drehen. Und bei elf Stunden Hörbuch war dies auf Dauer für mich einfach zu langatmig. Ferner spielt in diesen Büchern fast immer das Privatleben eine gewisse Rolle, wenn auch nie so prägnant wie in dem dritten Band. Hier wurde quasi der Scheinwerfer auf die Kindheit und das Leben insgesamt von Kommissar Konrad gerichtet, das wurde mir ehrlich gesagt etwas zu viel. Und vielleicht ein Randthema: Bei den anderen Vertonungen habe ich die musikalische Untermalung geliebt und fühlte mich sofort wieder im hohen Norden. Diese fehlte hier ganz oder war so unauffällig, dass ich sie überhaupt nicht mitbekommen habe. Nach gut vier Stunden habe ich schließlich das Buch abgebrochen. Schade, den ersten Teil fand ich wiederum sehr gut, manchmal passt es jedoch nicht.
Spannend und düster
Das Buch ist spannend und flüssig geschrieben, aber sehr düster. Man sollte in der richtigen Stimmung dafür sein. Ebenfalls sollte man sich für die übernatürlichen Erscheinungen, die eine der Hauptfiguren sieht, wappnen. Diese erinnern die Bücher dieser Serie gelegentlich an den Film „The Sixth Sense“.







