Frostnacht
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Description
In Reykjavík wird an einem frostigen Wintertag die Leiche eines Kindes entdeckt. Die Kriminalbeamten sind schockiert: Der dunkelhäutige Junge liegt im eigenen Blut festgefroren, offenbar brutal niedergestochen. Wie konnte es zu so einer grausamen Tat kommen? Erlendur, Sigurður Óli und Elinborg nehmen die Ermittlungen auf und konzentrieren sich zunächst auf das direkte Umfeld des Kindes: die Lehrer, die Mitschüler, die Angehörigen. Je mehr die Beamten in Erfahrung bringen, desto tragischer erscheint der Tod des kleinen Jungen ... Kommissar Erlendur ermittelt in seinem siebten Fall.
Book Information
Posts
Eiskalte Langeweile
Frostnacht von Arnaldur Indridason Und man glaubt es kaum, noch ein Krimi. Diesmal nicht aus Braunschweig, sondern aus Island. Mit diesem Buch bestätigt sich, dass ich Krimis nicht sonderlich spannend finde. Ein 9 Jähriger Junge thailändischer Abstammung ist erstochen worden. Fremdenhass? Rache verfeindeter Drogendealer? Oder eine Familientragödie? Ich spoiler jetzt ein kleines bisschen…. Nix von alledem! Und so ist leider auch der Roman. Weder Fisch noch Fleisch, weder gut noch schlecht. Langwierige Polizeiarbeit mit einer unspektakulären Auflösung im eisigen Island. Das Buch hat mich bestimmt nicht hinterm Ofen hervor geholt!
Der siebte Teil der Reihe um Kommissar Erlendur – und natürlich befinden wir uns wieder auf Island. Auch hier greift Arnaldur Indriðason ein wichtiges gesellschaftspolitisches Thema auf, nämlich Migration, sich verändernde Gesellschaften und auch die Folgen einer heterogenen Gesellschaft. Mir gefiel an dem Buch, dass es nicht – wie bei dem Thema leider häufig – ein moralisches Schwarz-Weiß gab, sondern durchaus graue Zwischentöne. In dem Krimi stoßen die Ermittler auf Rassismus, aber auch auf Überforderung, Tabus und die Folgen von „Entwurzelung“. Für mich war der Krimi tatsächlich nur Beiwerk, viel interessanter fand ich, wie der Autor sich des heiklen Themas annahm. Das Buch ist natürlich keine Gesellschaftsstudie und hat auch nicht den Anspruch. Tatsächlich könnte ich mich gar nicht festlegen, welche genaue Position Arnaldur Indriðason vertritt. Doch insgesamt fand ich den Krimi sehr lesenswert.
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In Reykjavík wird an einem frostigen Wintertag die Leiche eines Kindes entdeckt. Die Kriminalbeamten sind schockiert: Der dunkelhäutige Junge liegt im eigenen Blut festgefroren, offenbar brutal niedergestochen. Wie konnte es zu so einer grausamen Tat kommen? Erlendur, Sigurður Óli und Elinborg nehmen die Ermittlungen auf und konzentrieren sich zunächst auf das direkte Umfeld des Kindes: die Lehrer, die Mitschüler, die Angehörigen. Je mehr die Beamten in Erfahrung bringen, desto tragischer erscheint der Tod des kleinen Jungen ... Kommissar Erlendur ermittelt in seinem siebten Fall.
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Eiskalte Langeweile
Frostnacht von Arnaldur Indridason Und man glaubt es kaum, noch ein Krimi. Diesmal nicht aus Braunschweig, sondern aus Island. Mit diesem Buch bestätigt sich, dass ich Krimis nicht sonderlich spannend finde. Ein 9 Jähriger Junge thailändischer Abstammung ist erstochen worden. Fremdenhass? Rache verfeindeter Drogendealer? Oder eine Familientragödie? Ich spoiler jetzt ein kleines bisschen…. Nix von alledem! Und so ist leider auch der Roman. Weder Fisch noch Fleisch, weder gut noch schlecht. Langwierige Polizeiarbeit mit einer unspektakulären Auflösung im eisigen Island. Das Buch hat mich bestimmt nicht hinterm Ofen hervor geholt!
Der siebte Teil der Reihe um Kommissar Erlendur – und natürlich befinden wir uns wieder auf Island. Auch hier greift Arnaldur Indriðason ein wichtiges gesellschaftspolitisches Thema auf, nämlich Migration, sich verändernde Gesellschaften und auch die Folgen einer heterogenen Gesellschaft. Mir gefiel an dem Buch, dass es nicht – wie bei dem Thema leider häufig – ein moralisches Schwarz-Weiß gab, sondern durchaus graue Zwischentöne. In dem Krimi stoßen die Ermittler auf Rassismus, aber auch auf Überforderung, Tabus und die Folgen von „Entwurzelung“. Für mich war der Krimi tatsächlich nur Beiwerk, viel interessanter fand ich, wie der Autor sich des heiklen Themas annahm. Das Buch ist natürlich keine Gesellschaftsstudie und hat auch nicht den Anspruch. Tatsächlich könnte ich mich gar nicht festlegen, welche genaue Position Arnaldur Indriðason vertritt. Doch insgesamt fand ich den Krimi sehr lesenswert.






