Frostnacht
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Description
Ein offenbar kaltblütig ausgeführter Mord lässt den Menschen in Island das Blut in den Adern gefrieren - mehr noch als die Stürme, die in diesem ungewöhnlich kalten Winter über die Insel im Nordatlantik wegfegen: Ein kleiner Junge isländisch-thailändischer Abstammung wird erstochen aufgefunden. Wir konnte es zu diesem grausamen Mord kommen? Die Ermittlungen von Erlendur, Sigurður Óli und Elinborg von der Kripo Reykjavík konzentrieren sich zunächst auf das direkte Umfeld des Kindes: die Lehrer, die Mitschüler und die Angehörigen. Je mehr sie dabei in Erfahrung bringen, desto tragischer erscheint der Tod des kleinen Jungen ...
Der 7. Band der erfolgreichen Kommissar-Erlendur-Reihe
Book Information
Author Description
Arnaldur Indriðason, Jahrgang 1961, war Journalist bei Islands größter Tageszeitung. Er ist heute der erfolgreichste Krimiautor Islands. Seine Romane werden in mehr als 40 Sprachen übersetzt und sind mit renommierten Krimipreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Gold Dagger Award. Mit ihm hat Island einen prominenten Platz auf der europäischen Krimilandkarte eingenommen. Arnaldur Indriðason lebt mit seiner Familie in der Nähe von Reykjavík.
Posts
Eiskalte Langeweile
Frostnacht von Arnaldur Indridason Und man glaubt es kaum, noch ein Krimi. Diesmal nicht aus Braunschweig, sondern aus Island. Mit diesem Buch bestätigt sich, dass ich Krimis nicht sonderlich spannend finde. Ein 9 Jähriger Junge thailändischer Abstammung ist erstochen worden. Fremdenhass? Rache verfeindeter Drogendealer? Oder eine Familientragödie? Ich spoiler jetzt ein kleines bisschen…. Nix von alledem! Und so ist leider auch der Roman. Weder Fisch noch Fleisch, weder gut noch schlecht. Langwierige Polizeiarbeit mit einer unspektakulären Auflösung im eisigen Island. Das Buch hat mich bestimmt nicht hinterm Ofen hervor geholt!
Der siebte Teil der Reihe um Kommissar Erlendur – und natürlich befinden wir uns wieder auf Island. Auch hier greift Arnaldur Indriðason ein wichtiges gesellschaftspolitisches Thema auf, nämlich Migration, sich verändernde Gesellschaften und auch die Folgen einer heterogenen Gesellschaft. Mir gefiel an dem Buch, dass es nicht – wie bei dem Thema leider häufig – ein moralisches Schwarz-Weiß gab, sondern durchaus graue Zwischentöne. In dem Krimi stoßen die Ermittler auf Rassismus, aber auch auf Überforderung, Tabus und die Folgen von „Entwurzelung“. Für mich war der Krimi tatsächlich nur Beiwerk, viel interessanter fand ich, wie der Autor sich des heiklen Themas annahm. Das Buch ist natürlich keine Gesellschaftsstudie und hat auch nicht den Anspruch. Tatsächlich könnte ich mich gar nicht festlegen, welche genaue Position Arnaldur Indriðason vertritt. Doch insgesamt fand ich den Krimi sehr lesenswert.
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Ein offenbar kaltblütig ausgeführter Mord lässt den Menschen in Island das Blut in den Adern gefrieren - mehr noch als die Stürme, die in diesem ungewöhnlich kalten Winter über die Insel im Nordatlantik wegfegen: Ein kleiner Junge isländisch-thailändischer Abstammung wird erstochen aufgefunden. Wir konnte es zu diesem grausamen Mord kommen? Die Ermittlungen von Erlendur, Sigurður Óli und Elinborg von der Kripo Reykjavík konzentrieren sich zunächst auf das direkte Umfeld des Kindes: die Lehrer, die Mitschüler und die Angehörigen. Je mehr sie dabei in Erfahrung bringen, desto tragischer erscheint der Tod des kleinen Jungen ...
Der 7. Band der erfolgreichen Kommissar-Erlendur-Reihe
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Arnaldur Indriðason, Jahrgang 1961, war Journalist bei Islands größter Tageszeitung. Er ist heute der erfolgreichste Krimiautor Islands. Seine Romane werden in mehr als 40 Sprachen übersetzt und sind mit renommierten Krimipreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Gold Dagger Award. Mit ihm hat Island einen prominenten Platz auf der europäischen Krimilandkarte eingenommen. Arnaldur Indriðason lebt mit seiner Familie in der Nähe von Reykjavík.
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Eiskalte Langeweile
Frostnacht von Arnaldur Indridason Und man glaubt es kaum, noch ein Krimi. Diesmal nicht aus Braunschweig, sondern aus Island. Mit diesem Buch bestätigt sich, dass ich Krimis nicht sonderlich spannend finde. Ein 9 Jähriger Junge thailändischer Abstammung ist erstochen worden. Fremdenhass? Rache verfeindeter Drogendealer? Oder eine Familientragödie? Ich spoiler jetzt ein kleines bisschen…. Nix von alledem! Und so ist leider auch der Roman. Weder Fisch noch Fleisch, weder gut noch schlecht. Langwierige Polizeiarbeit mit einer unspektakulären Auflösung im eisigen Island. Das Buch hat mich bestimmt nicht hinterm Ofen hervor geholt!
Der siebte Teil der Reihe um Kommissar Erlendur – und natürlich befinden wir uns wieder auf Island. Auch hier greift Arnaldur Indriðason ein wichtiges gesellschaftspolitisches Thema auf, nämlich Migration, sich verändernde Gesellschaften und auch die Folgen einer heterogenen Gesellschaft. Mir gefiel an dem Buch, dass es nicht – wie bei dem Thema leider häufig – ein moralisches Schwarz-Weiß gab, sondern durchaus graue Zwischentöne. In dem Krimi stoßen die Ermittler auf Rassismus, aber auch auf Überforderung, Tabus und die Folgen von „Entwurzelung“. Für mich war der Krimi tatsächlich nur Beiwerk, viel interessanter fand ich, wie der Autor sich des heiklen Themas annahm. Das Buch ist natürlich keine Gesellschaftsstudie und hat auch nicht den Anspruch. Tatsächlich könnte ich mich gar nicht festlegen, welche genaue Position Arnaldur Indriðason vertritt. Doch insgesamt fand ich den Krimi sehr lesenswert.






