Ein tödlicher Jahrgang
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Description
Die Wachau ist ein Paradies für Weinliebhaber. Doch mancher Jahrgang ist tödlich ...
Die Wachau – sonnenverwöhnte Weinberge entlang der Donau, malerische kleine Ortschaften und kulinarische Köstlichkeiten. Lou Conrad, ehemalige Inspektorin und Winzertochter, ist zurück in ihrer Heimat, wo sie ein Feinkostgeschäft führt und das beschauliche Leben genießt. Doch beim großen Weinfest im September wird die Idylle empfindlich gestört, als ein Weinberg in Flammen steht und der renommierte Winzer Markus Haller tot aufgefunden wird. Wer hat den Rieslingkönig auf dem Gewissen und welche dunklen Geheimnisse gären in dessen Fässern? Mit dem befreundeten Sternekoch Fabio Gerber und dem Berner Sennenhund Michelin an ihrer Seite stürzt sich Lou in die Ermittlungen ...
Book Information
Author Description
Beate Maxian lebt mit ihrer Familie in der Nähe des Attersees und in Wien und zählt zu den erfolgreichsten Autorinnen Österreichs. Ihre Wien-Krimis um die Journalistin Sarah Pauli stehen dort regelmäßig an der Spitze der Bestsellerliste. Auch ihre Krimis um die Feinkosthändlerin Lou Conrad wurden auf Anhieb Bestseller.
Posts
Spannender Genuss- und Wohlfühlkrimi „Hier in der Wachau werden keine Menschen ermordet.“ (S. 241) Genau wie viele andere Einwohner von Marienkirchen ist Lou Conrad, ehemalige Ermittlerin beim LKA Niederösterreich und jetzige Feinkostladenbesitzerin, gerade mit einer Weinprobe im Rahmen des jährlichen Weinfests beschäftigt, als ein naher Weinberg brennt. Die Polizistin in ihr ist neugierig, also fährt sie hin und trifft vor Ort auf ihre ehemalige Vorgesetzte – und eine Leiche. Markus Haller, DER Top-Winzer der Region, wurde auf seinem eigenen, gerade erworbenen Hang ermordet. Hatte ein Konkurrent genug von Hallers Expansionsplänen? „…sein Ziel war es, ein erfolgreicher Winzer zu werden, und das ist ihm gelungen.“ (S. 33) Oder ist der Streit mit einem Nachbarn eskaliert? Außerdem soll seine Ehe in letzter Zeit nicht besonders gut gelaufen sein und seine erwachsene Tochter und Erbin wollte die Ausrichtung des Gutes verändern – Verdächtige und Motive gibt es genug. „Tödlicher Jahrgang“ ist der Auftakt einer neuen Krimireihe von Beate Maxian und im wunderschönen Weinanbau- und Urlaubsgebiet Wachau angesiedelt. Geschickt verbindet sie die gefährliche, in einem echten Showdown gipfelnde Jagd nach dem Mörder mit den genussvollen Seiten dieser Gegend, macht Appetit auf die Weine der Region, deftige Brotzeiten, ausgefallene Torten und Urlaub in Niederösterreich. Lou hat sich bewusst gegen die Arbeit bei der Polizei und für den Delikatessenladen und das Weingut ihrer Eltern entschieden, auf dem sie regelmäßig aushilft. Sie liebt das ruhige Leben und den Genuss, den Kontakt zu ihren Kunden, die hochwertigen Produkte, die sie verkauft und dass sie ihren Berner Sennenhund Michelin mit ins Geschäft nehmen kann. Doch als sozusagen vor ihrer Haustür ein Mord geschieht, kann sie das Ermitteln dann doch nicht lassen. Ihre ehemalige Chefin ist nicht begeistert, kurz rutscht Lou sogar selber in das Visier der Polizei, weil sie sich zu sehr für den Fall interessiert. Aber als dann ihre alte Freundin Mona abtaucht und deren Mann, Sternekoch Fabio Gerber, Lou händeringend um Hilfe bittet, sagt sie zu – denn er ist auf eine Verbindung zwischen seiner Frau und dem Toten gestoßen, von der niemand wusste. Bei ihren Nachforschungen machen sie mehrere folgenschwere Entdeckungen, die sie selbst in Lebensgefahr bringen. Ich mag das Setting des Roman, die malerischen Weinberge, die bezaubernde Kleinstadt mit ihren verschiedenen Läden, sie sich alle dem Genuss verschrieben haben. Beate Maxian schafft es, die Atmosphäre des Ortes in ihrem Roman zu transportieren, in dem jeder jeden kennt und über jeden redet, in dem man sich aber auch hilft, wenn es nötig ist. Und dann ist da noch die leise Andeutung einer beginnenden Liebesgeschichte, von der ich gespannt bin, ob und wenn ja wie sie weitergeht. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und mitreißend. In dem Moment, wenn man in die Handlung eintaucht, schaltet man den Alltag und die Umgebung sofort aus.

In Beate Maxians "Ein tödlicher Jahrgang" geht’s ab nach Marienkirchen in der Wachau, wo Lou Conrad einen Feinkostladen führt und ihr Leben mit ihrem Berner Sennenhund Michelin teilt. Das Buch beginnt mit dem Tod des Winzers Markus Haller. Da die Umstände sehr mysteriös sind, wird Lou neugierig. Als ehemalige Polizistin liegt ihr das Ermitteln einfach noch im Blut. Im Laufe ihrer Recherche findet sie eine Verbindung zu Mona, die Freundin des Kochs Fabio Gerber. Zusammen mit ihm macht sie sich auf die Suche nach Antworten, die sie bis nach Südtirol führt. Dadurch werden nicht nur die Weinberge der Wachau sehr bildhaft beschrieben, sondern auch Südtirol. Mir waren die Beschreibungen manchmal leider zu viel, als würde ich schon beinah einen Reiseführer lesen. Die Charaktere, von Lou über Fabio bis zu den Nebenfiguren, sind durchdacht und vielschichtig. Besonders die Beziehung zwischen Lou und Michelin ist herzerwärmend. Obwohl ich ein Katzenmensch bin, habe ich den süßen Hund ins Herz geschlossen. Spannung gibt es in der Geschichte genug – immer wieder kommt eine unerwartete Wendung um die Ecke. Allerdings hatte ich etwas nach der Hälfte vom Buch das Gefühl, als würde es unnötig in die Länge gezogen werden. Der Schreibstil ist aber leicht und flüssig, weswegen man angenehm durch die Seiten fliegt. Fazit: Trotz kleinen Kritikpunkten kann ich das Buch empfehlen, es ist ein gelungener Reihenauftakt. Man bekommt einen spannenden Wachau-Krimi mit interessanten Charakteren. Ich bin gespannt auf die weiteren Bände!

Solide, aber zu ruhig
Story: Die Wachau – sonnenverwöhnte Weinberge entlang der Donau, malerische kleine Ortschaften und kulinarische Köstlichkeiten. Lou Conrad, ehemalige Inspektorin und Winzertochter, ist zurück in ihrer Heimat, wo sie ein Feinkostgeschäft führt und das beschauliche Leben genießt. Doch beim großen Weinfest im September wird die Idylle empfindlich gestört, als ein Weinberg in Flammen steht und der renommierte Winzer Markus Haller tot aufgefunden wird. Wer hat den Rieslingkönig auf dem Gewissen und welche dunklen Geheimnisse gären in dessen Fässern? Mit dem befreundeten Sternekoch Fabio Gerber und dem Berner Sennenhund Michelin an ihrer Seite stürzt sich Lou in die Ermittlungen … Meinung: So, endlich habe ich mich an dieses Buch gesetzt. Ein Krimi, ein bisschen Wein? Ein Mord in den Weinbergen? Was kann da schief gehen? Joooah, wenig Spannung vielleicht? Ich muss sagen, dass ich Maxians Schreibstil sehr mochte. Wie sie das Leben in der Wachau, die Menschen und das Leben dort inmitten der Weinberge beschreibt, fand ich unglaublich authentisch. Hat mir sehr gefallen. Auch der Fall wusste anfangs zu überzeugen und auch das Finale fand ich überraschend und spannend inszeniert. Auch Lou als ehemalige Ermittlerin in einem Feinkostgeschäft mochte ich recht gern, ebenso ihren tollen Hund Michelin. Aber leider fand ich vieles dazwischen ausbaufähig. Für meinen Geschmack gab es zu viele Wiederholungen. Mir doch egal, dass im Buch gefühlt 15 Mal die Marillenmarmelade ausging und nachbestellt werden musste. Allgemein empfand ich das kulinarische Geschehen als etwas zu viel des Guten, auch wurde mir viel zu viel über Nebensächlichkeiten gesprochen. Zeitweise war der Fall so weit im Hintergrund, dass bei mir sogar Langeweile aufkam. Mehr kann ich eigentlich nicht sagen. Das Buch hat ein wirklich gutes Grundgerüst, hat es aber in der Mitte nicht geschafft, mich am Ball zu halten, konnte mich aber mit einem spannenden Ende etwas versöhnen.

Begebt euch nach Wachau zwischen die Weinreben und dem Tod des Winzers Markus Haller, welcher einige Geheimnisse verbirgt. Lou Conrad hat dem Ermittlerleben den Rücken gekehrt und geht voll und ganz mit ihrem Feinkostgeschäft auf. Doch so ganz kann sie ihre Vergangenheit nicht hinter sich lassen und sie macht sich auf die Jagd nach der Wahrheit in ihrem Heimatort. Mit dem Buch trifft man auch eine wunderschöne Atmosphäre, die mit Informationen rund um die Weinberge punkten kann und dazu typische Ausdrucksweisen der Einheimischen abgerundet wird. Beschattet wird das ganze durch den Tod von Winzer Markus Haller, bei dem schnell klar wird, dass es kein Unfall war. Es findet sich eine tolle Mischung mit dem österreichischen Setting auf der einen und dem spannungsgeladenen Krimi auf der anderen Seite, die sich sehr schön ergänzen. Es werden einige Einblicke rund um Weine gegeben, aber auch die unterschiedliche Sorten werden auf eine interessante Weise eingebaut. Ich habe mich in der Wachau vom ersten Moment an sehr wohlgefühlt und für mich konnte die Autorin mit dem Setting, aber auch vorallem der Gestaltung aufjedenfall punkten. Lou Conrad war mir direkt sympathisch. Mir hat es gut gefallen, dass sie eine ermittlerische Vergangenheit hat, mit ihrem Feinkostladen aber total aufgeht und trotzdem auch von der Wahrheit angezogen wird. Sie überstürzt nichts, hat ein eher ruhigeres auftreten, lässt sich von ihren Zielen aber auch nicht abbringen. Für mich hat sie sehr gut in die eher ruhigere, wenn auch nicht weniger spannende Geschichte und vorallem in das Setting gepasst. Für mich waren die Ermittlungen durchweg spannend. Es baut sich nach und nach ein immer größeres Geflecht an Geheimnissen auf, die aufgedeckt werden und man fragt sich, wie alles zusammen hängt und was am Ende wirklich zu der Wahrheit führt. Dabei spielt die Thematik rund um die Weinherstellung und -sorten eine wichtige Rolle für die Geschehnisse, was den Kimi schön abrundet und interessant hält. Allgemein findet sich eine sehr angenehmes Tempo, bei dem neue Informationen in einem Abstand eingebaut werden, dass keine Langweile aufkommt. Obwohl die Entwicklungen immer ein gutes Stück greifbar blieben und auch keine allzu großen Überraschungen bereit halten, hab ich bis zum Schluss im dunkeln getappt, fand die Auflösung aber auch dementsprechend sehr passend. Es bleibt bis zum Schluss eine gute Spannung aufrecht, was die Autorin in alle Aspekte sehr gut einbauen kann. Fazit: Ein toller Krimi, der nicht nur mit dem Wissen den Wein betreffend punkten kann, sondern auch ein tolles Setting, sympathische Figuren und einen spannenden Verlauf bietet. Es wird nie langweilig und beim Lesen findet sich eigentlich immer ein Punkt, der zum Weiterlesen animiert. Sehr lesenswert und spannend, wenn auch nicht unbedingt ein Highlight. Es hält was es verspricht und spannende Lesestunden gibt es gewiss.

Erst einmal muß ich sagen das es mein erstes Buch von der Autorin ist. Der Schreibstil ist sehr flüssig mit genau der richtigen Dosis Humor. Ich konnte das Buch quasi in einem Rutsch durchlesen. Ich bin ja großer Fan von Lokalkrimireihen, in denen neben den Kriminalfällen auch die Einblicke ins Leben der Protagonisten nicht zu kurz kommen. So wurde ich hier gleich an die Wachau, seine Einwohner und ihre manchmal wohl typisch österreichischen Gepflogenheiten gewöhnt. Man trinkt keinen Becher Tee, sondern ein Haferl und ein Kaffee verwandelt sich schnell in eine Melange oder einen Verlängerten – herrlich. ""Lou Conrad, ehemalige Inspektorin und Winzertochter, ist zurück in ihrer Heimat, wo sie ein Feinkostgeschäft führt und das beschauliche Leben genießt. Doch beim großen Weinfest im September wird die Idylle empfindlich gestört, als ein Weinberg in Flammen steht und der renommierte Winzer Markus Haller tot aufgefunden wird. Wer hat den Rieslingkönig auf dem Gewissen und welche dunklen Geheimnisse gären in dessen Fässern? "" Die Geschichte ist sehr Spannend mit einem Schuss Humor erzählt was mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Es ist eine Freude, Lou der Hauptprotagonistin, in ihrer "Detektiv" Arbeit zu verfolgen, mit ihr Schlusszufolgern und mit zu fiebern ob der Fall gelöst wird. Bis wirklich kurz vor Schluss wusste ich nicht wer nun genau der Mörder ist... Für mich eines der besten Lokal-Krimis die ich gelesen habe und nur zu empfehlen.
Ich mochte das Setting dieses Krimis sehr gerne, da ich schon ein paar Mal in der Wachau war und mir deshalb die Gegend in der die Geschichte spielt gut vorstellen konnte. Lou ist eine sehr sympathische Protagonistin, aber für eine ehemalige Polizistin agiert sie beim Ermitteln teilweise etwas unprofessionell. Am Anfang plätscherte die Geschichte etwas vor sich hin, aber ab ca 1/3 hat sie mich gepackt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Angeblich wird es ja eine Reihe. Die ich bestimmt weiter lesen werde.
"Ein fesselnder Krimi zwischen den Weinbergen"
Selten lese ich Kriminalromane war jedoch begeistert, als mich der Roman "Ein tödlicher Jahrgang" erreichte. Mit dem Titel versprach dieser Krimi eine tolle Atmosphäre und eine packende Handlung inne zu haben. Und ich wurde nicht enttäuscht! Die Geschichte spielt in den malerischen Weinbergen von Wachau, die für erstklassige Weine bekannt ist. Durch die vielen Beschreibungen schaffte die Autorin eine tolle Kulisse. Die Protagonistin, eine ehemalige Polizistin namens Lou, hat sich aus dem aktiven Dienst zurückgezogen und arbeitet nun in einem Feinkostgeschäft. Doch als ein Mord eines Winzers auf seinem Weingut geschieht, wird Lou in die Ermittlungen hineingezogen. Was diesen Krimi so besonders macht, ist die ruhige Atmosphäre, die Beate Maxian meisterhaft erschafft. Die Beschreibungen der idyllischen Weinberge und des ländlichen Lebens sind so lebendig und detailliert, dass man sich direkt dorthin versetzt fühlt. Diese sorgfältige Darstellung der Umgebung verleiht dem Buch eine einzigartige Stimmung, die perfekt zur Handlung passt. Jedoch hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Biss gewünscht. So dass es nicht zwischendurch wie ein Roman rüber kommt. Die Autorin hat auch einen interessanten Kniff eingebaut: Lou hat einen treuen Begleiter - einen Hund namens Michelin. Michelin ist nicht nur ein liebenswerter Charakter, sondern spielt auch eine wichtige Rolle. Die Beziehung zwischen den beiden ist herzerwärmend und verleiht der Geschichte eine zusätzliche emotionale Ebene. Die Suche nach Antworten in diesem Krimi ist spannend und gut durchdacht. Die Autorin hat geschickt verschiedene Verdächtige eingeführt und es geschafft, die Spannung bis zum Ende aufrechtzuerhalten. Es gibt viele unerwartete Wendungen. Ein weiterer Pluspunkt dieses Krimis ist die Vielschichtigkeit der Charaktere. Jeder hat seine eigenen Geheimnisse und Motive, was dazu führt, dass man als Leser ständig miträtselt und versucht, die Puzzleteile zusammenzusetzen. Alles in allem kann ich "Ein tödlicher Jahrgang" jedem empfehlen, der einen soliden Krimi mit einer ruhigen Atmosphäre sucht. Die Weinberge bieten eine einzigartige Kulisse für diesen packenden Fall, während der treue Hund Michelin das Herz des Lesers im Sturm erobert. Mit einer tollen Handlung und gut ausgearbeiteten Charakteren ist dieser Krimi ein Muss für alle Krimifans da draußen!
Langatmig
Obwohl ich ein großer Fan von Beate Maxian bin und ihre Sarah Pauli Reihe liebe und einen Band nach dem anderen verschlinge, konnte mich "Ein tödlicher Jahrgang" nicht wirklich begeistern. Die Protagonistin Lou Conrad steht mir einfach nicht zu Gesicht. Die Geschichte hat sich für mich leider unnötig gezogen und die ausschweifenden und detaillierten Beschreibungen über Essen und das Leben in der Wachau waren einfach nichts für mich und haben mich eher gelangweilt als fasziniert. Die gemeinsame Reise mit Lou und Michelin endet wohl hier oder spätestens nach dem nächsten Band für mich.
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Die Wachau ist ein Paradies für Weinliebhaber. Doch mancher Jahrgang ist tödlich ...
Die Wachau – sonnenverwöhnte Weinberge entlang der Donau, malerische kleine Ortschaften und kulinarische Köstlichkeiten. Lou Conrad, ehemalige Inspektorin und Winzertochter, ist zurück in ihrer Heimat, wo sie ein Feinkostgeschäft führt und das beschauliche Leben genießt. Doch beim großen Weinfest im September wird die Idylle empfindlich gestört, als ein Weinberg in Flammen steht und der renommierte Winzer Markus Haller tot aufgefunden wird. Wer hat den Rieslingkönig auf dem Gewissen und welche dunklen Geheimnisse gären in dessen Fässern? Mit dem befreundeten Sternekoch Fabio Gerber und dem Berner Sennenhund Michelin an ihrer Seite stürzt sich Lou in die Ermittlungen ...
Book Information
Author Description
Beate Maxian lebt mit ihrer Familie in der Nähe des Attersees und in Wien und zählt zu den erfolgreichsten Autorinnen Österreichs. Ihre Wien-Krimis um die Journalistin Sarah Pauli stehen dort regelmäßig an der Spitze der Bestsellerliste. Auch ihre Krimis um die Feinkosthändlerin Lou Conrad wurden auf Anhieb Bestseller.
Posts
Spannender Genuss- und Wohlfühlkrimi „Hier in der Wachau werden keine Menschen ermordet.“ (S. 241) Genau wie viele andere Einwohner von Marienkirchen ist Lou Conrad, ehemalige Ermittlerin beim LKA Niederösterreich und jetzige Feinkostladenbesitzerin, gerade mit einer Weinprobe im Rahmen des jährlichen Weinfests beschäftigt, als ein naher Weinberg brennt. Die Polizistin in ihr ist neugierig, also fährt sie hin und trifft vor Ort auf ihre ehemalige Vorgesetzte – und eine Leiche. Markus Haller, DER Top-Winzer der Region, wurde auf seinem eigenen, gerade erworbenen Hang ermordet. Hatte ein Konkurrent genug von Hallers Expansionsplänen? „…sein Ziel war es, ein erfolgreicher Winzer zu werden, und das ist ihm gelungen.“ (S. 33) Oder ist der Streit mit einem Nachbarn eskaliert? Außerdem soll seine Ehe in letzter Zeit nicht besonders gut gelaufen sein und seine erwachsene Tochter und Erbin wollte die Ausrichtung des Gutes verändern – Verdächtige und Motive gibt es genug. „Tödlicher Jahrgang“ ist der Auftakt einer neuen Krimireihe von Beate Maxian und im wunderschönen Weinanbau- und Urlaubsgebiet Wachau angesiedelt. Geschickt verbindet sie die gefährliche, in einem echten Showdown gipfelnde Jagd nach dem Mörder mit den genussvollen Seiten dieser Gegend, macht Appetit auf die Weine der Region, deftige Brotzeiten, ausgefallene Torten und Urlaub in Niederösterreich. Lou hat sich bewusst gegen die Arbeit bei der Polizei und für den Delikatessenladen und das Weingut ihrer Eltern entschieden, auf dem sie regelmäßig aushilft. Sie liebt das ruhige Leben und den Genuss, den Kontakt zu ihren Kunden, die hochwertigen Produkte, die sie verkauft und dass sie ihren Berner Sennenhund Michelin mit ins Geschäft nehmen kann. Doch als sozusagen vor ihrer Haustür ein Mord geschieht, kann sie das Ermitteln dann doch nicht lassen. Ihre ehemalige Chefin ist nicht begeistert, kurz rutscht Lou sogar selber in das Visier der Polizei, weil sie sich zu sehr für den Fall interessiert. Aber als dann ihre alte Freundin Mona abtaucht und deren Mann, Sternekoch Fabio Gerber, Lou händeringend um Hilfe bittet, sagt sie zu – denn er ist auf eine Verbindung zwischen seiner Frau und dem Toten gestoßen, von der niemand wusste. Bei ihren Nachforschungen machen sie mehrere folgenschwere Entdeckungen, die sie selbst in Lebensgefahr bringen. Ich mag das Setting des Roman, die malerischen Weinberge, die bezaubernde Kleinstadt mit ihren verschiedenen Läden, sie sich alle dem Genuss verschrieben haben. Beate Maxian schafft es, die Atmosphäre des Ortes in ihrem Roman zu transportieren, in dem jeder jeden kennt und über jeden redet, in dem man sich aber auch hilft, wenn es nötig ist. Und dann ist da noch die leise Andeutung einer beginnenden Liebesgeschichte, von der ich gespannt bin, ob und wenn ja wie sie weitergeht. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und mitreißend. In dem Moment, wenn man in die Handlung eintaucht, schaltet man den Alltag und die Umgebung sofort aus.

In Beate Maxians "Ein tödlicher Jahrgang" geht’s ab nach Marienkirchen in der Wachau, wo Lou Conrad einen Feinkostladen führt und ihr Leben mit ihrem Berner Sennenhund Michelin teilt. Das Buch beginnt mit dem Tod des Winzers Markus Haller. Da die Umstände sehr mysteriös sind, wird Lou neugierig. Als ehemalige Polizistin liegt ihr das Ermitteln einfach noch im Blut. Im Laufe ihrer Recherche findet sie eine Verbindung zu Mona, die Freundin des Kochs Fabio Gerber. Zusammen mit ihm macht sie sich auf die Suche nach Antworten, die sie bis nach Südtirol führt. Dadurch werden nicht nur die Weinberge der Wachau sehr bildhaft beschrieben, sondern auch Südtirol. Mir waren die Beschreibungen manchmal leider zu viel, als würde ich schon beinah einen Reiseführer lesen. Die Charaktere, von Lou über Fabio bis zu den Nebenfiguren, sind durchdacht und vielschichtig. Besonders die Beziehung zwischen Lou und Michelin ist herzerwärmend. Obwohl ich ein Katzenmensch bin, habe ich den süßen Hund ins Herz geschlossen. Spannung gibt es in der Geschichte genug – immer wieder kommt eine unerwartete Wendung um die Ecke. Allerdings hatte ich etwas nach der Hälfte vom Buch das Gefühl, als würde es unnötig in die Länge gezogen werden. Der Schreibstil ist aber leicht und flüssig, weswegen man angenehm durch die Seiten fliegt. Fazit: Trotz kleinen Kritikpunkten kann ich das Buch empfehlen, es ist ein gelungener Reihenauftakt. Man bekommt einen spannenden Wachau-Krimi mit interessanten Charakteren. Ich bin gespannt auf die weiteren Bände!

Solide, aber zu ruhig
Story: Die Wachau – sonnenverwöhnte Weinberge entlang der Donau, malerische kleine Ortschaften und kulinarische Köstlichkeiten. Lou Conrad, ehemalige Inspektorin und Winzertochter, ist zurück in ihrer Heimat, wo sie ein Feinkostgeschäft führt und das beschauliche Leben genießt. Doch beim großen Weinfest im September wird die Idylle empfindlich gestört, als ein Weinberg in Flammen steht und der renommierte Winzer Markus Haller tot aufgefunden wird. Wer hat den Rieslingkönig auf dem Gewissen und welche dunklen Geheimnisse gären in dessen Fässern? Mit dem befreundeten Sternekoch Fabio Gerber und dem Berner Sennenhund Michelin an ihrer Seite stürzt sich Lou in die Ermittlungen … Meinung: So, endlich habe ich mich an dieses Buch gesetzt. Ein Krimi, ein bisschen Wein? Ein Mord in den Weinbergen? Was kann da schief gehen? Joooah, wenig Spannung vielleicht? Ich muss sagen, dass ich Maxians Schreibstil sehr mochte. Wie sie das Leben in der Wachau, die Menschen und das Leben dort inmitten der Weinberge beschreibt, fand ich unglaublich authentisch. Hat mir sehr gefallen. Auch der Fall wusste anfangs zu überzeugen und auch das Finale fand ich überraschend und spannend inszeniert. Auch Lou als ehemalige Ermittlerin in einem Feinkostgeschäft mochte ich recht gern, ebenso ihren tollen Hund Michelin. Aber leider fand ich vieles dazwischen ausbaufähig. Für meinen Geschmack gab es zu viele Wiederholungen. Mir doch egal, dass im Buch gefühlt 15 Mal die Marillenmarmelade ausging und nachbestellt werden musste. Allgemein empfand ich das kulinarische Geschehen als etwas zu viel des Guten, auch wurde mir viel zu viel über Nebensächlichkeiten gesprochen. Zeitweise war der Fall so weit im Hintergrund, dass bei mir sogar Langeweile aufkam. Mehr kann ich eigentlich nicht sagen. Das Buch hat ein wirklich gutes Grundgerüst, hat es aber in der Mitte nicht geschafft, mich am Ball zu halten, konnte mich aber mit einem spannenden Ende etwas versöhnen.

Begebt euch nach Wachau zwischen die Weinreben und dem Tod des Winzers Markus Haller, welcher einige Geheimnisse verbirgt. Lou Conrad hat dem Ermittlerleben den Rücken gekehrt und geht voll und ganz mit ihrem Feinkostgeschäft auf. Doch so ganz kann sie ihre Vergangenheit nicht hinter sich lassen und sie macht sich auf die Jagd nach der Wahrheit in ihrem Heimatort. Mit dem Buch trifft man auch eine wunderschöne Atmosphäre, die mit Informationen rund um die Weinberge punkten kann und dazu typische Ausdrucksweisen der Einheimischen abgerundet wird. Beschattet wird das ganze durch den Tod von Winzer Markus Haller, bei dem schnell klar wird, dass es kein Unfall war. Es findet sich eine tolle Mischung mit dem österreichischen Setting auf der einen und dem spannungsgeladenen Krimi auf der anderen Seite, die sich sehr schön ergänzen. Es werden einige Einblicke rund um Weine gegeben, aber auch die unterschiedliche Sorten werden auf eine interessante Weise eingebaut. Ich habe mich in der Wachau vom ersten Moment an sehr wohlgefühlt und für mich konnte die Autorin mit dem Setting, aber auch vorallem der Gestaltung aufjedenfall punkten. Lou Conrad war mir direkt sympathisch. Mir hat es gut gefallen, dass sie eine ermittlerische Vergangenheit hat, mit ihrem Feinkostladen aber total aufgeht und trotzdem auch von der Wahrheit angezogen wird. Sie überstürzt nichts, hat ein eher ruhigeres auftreten, lässt sich von ihren Zielen aber auch nicht abbringen. Für mich hat sie sehr gut in die eher ruhigere, wenn auch nicht weniger spannende Geschichte und vorallem in das Setting gepasst. Für mich waren die Ermittlungen durchweg spannend. Es baut sich nach und nach ein immer größeres Geflecht an Geheimnissen auf, die aufgedeckt werden und man fragt sich, wie alles zusammen hängt und was am Ende wirklich zu der Wahrheit führt. Dabei spielt die Thematik rund um die Weinherstellung und -sorten eine wichtige Rolle für die Geschehnisse, was den Kimi schön abrundet und interessant hält. Allgemein findet sich eine sehr angenehmes Tempo, bei dem neue Informationen in einem Abstand eingebaut werden, dass keine Langweile aufkommt. Obwohl die Entwicklungen immer ein gutes Stück greifbar blieben und auch keine allzu großen Überraschungen bereit halten, hab ich bis zum Schluss im dunkeln getappt, fand die Auflösung aber auch dementsprechend sehr passend. Es bleibt bis zum Schluss eine gute Spannung aufrecht, was die Autorin in alle Aspekte sehr gut einbauen kann. Fazit: Ein toller Krimi, der nicht nur mit dem Wissen den Wein betreffend punkten kann, sondern auch ein tolles Setting, sympathische Figuren und einen spannenden Verlauf bietet. Es wird nie langweilig und beim Lesen findet sich eigentlich immer ein Punkt, der zum Weiterlesen animiert. Sehr lesenswert und spannend, wenn auch nicht unbedingt ein Highlight. Es hält was es verspricht und spannende Lesestunden gibt es gewiss.

Erst einmal muß ich sagen das es mein erstes Buch von der Autorin ist. Der Schreibstil ist sehr flüssig mit genau der richtigen Dosis Humor. Ich konnte das Buch quasi in einem Rutsch durchlesen. Ich bin ja großer Fan von Lokalkrimireihen, in denen neben den Kriminalfällen auch die Einblicke ins Leben der Protagonisten nicht zu kurz kommen. So wurde ich hier gleich an die Wachau, seine Einwohner und ihre manchmal wohl typisch österreichischen Gepflogenheiten gewöhnt. Man trinkt keinen Becher Tee, sondern ein Haferl und ein Kaffee verwandelt sich schnell in eine Melange oder einen Verlängerten – herrlich. ""Lou Conrad, ehemalige Inspektorin und Winzertochter, ist zurück in ihrer Heimat, wo sie ein Feinkostgeschäft führt und das beschauliche Leben genießt. Doch beim großen Weinfest im September wird die Idylle empfindlich gestört, als ein Weinberg in Flammen steht und der renommierte Winzer Markus Haller tot aufgefunden wird. Wer hat den Rieslingkönig auf dem Gewissen und welche dunklen Geheimnisse gären in dessen Fässern? "" Die Geschichte ist sehr Spannend mit einem Schuss Humor erzählt was mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Es ist eine Freude, Lou der Hauptprotagonistin, in ihrer "Detektiv" Arbeit zu verfolgen, mit ihr Schlusszufolgern und mit zu fiebern ob der Fall gelöst wird. Bis wirklich kurz vor Schluss wusste ich nicht wer nun genau der Mörder ist... Für mich eines der besten Lokal-Krimis die ich gelesen habe und nur zu empfehlen.
Ich mochte das Setting dieses Krimis sehr gerne, da ich schon ein paar Mal in der Wachau war und mir deshalb die Gegend in der die Geschichte spielt gut vorstellen konnte. Lou ist eine sehr sympathische Protagonistin, aber für eine ehemalige Polizistin agiert sie beim Ermitteln teilweise etwas unprofessionell. Am Anfang plätscherte die Geschichte etwas vor sich hin, aber ab ca 1/3 hat sie mich gepackt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Angeblich wird es ja eine Reihe. Die ich bestimmt weiter lesen werde.
"Ein fesselnder Krimi zwischen den Weinbergen"
Selten lese ich Kriminalromane war jedoch begeistert, als mich der Roman "Ein tödlicher Jahrgang" erreichte. Mit dem Titel versprach dieser Krimi eine tolle Atmosphäre und eine packende Handlung inne zu haben. Und ich wurde nicht enttäuscht! Die Geschichte spielt in den malerischen Weinbergen von Wachau, die für erstklassige Weine bekannt ist. Durch die vielen Beschreibungen schaffte die Autorin eine tolle Kulisse. Die Protagonistin, eine ehemalige Polizistin namens Lou, hat sich aus dem aktiven Dienst zurückgezogen und arbeitet nun in einem Feinkostgeschäft. Doch als ein Mord eines Winzers auf seinem Weingut geschieht, wird Lou in die Ermittlungen hineingezogen. Was diesen Krimi so besonders macht, ist die ruhige Atmosphäre, die Beate Maxian meisterhaft erschafft. Die Beschreibungen der idyllischen Weinberge und des ländlichen Lebens sind so lebendig und detailliert, dass man sich direkt dorthin versetzt fühlt. Diese sorgfältige Darstellung der Umgebung verleiht dem Buch eine einzigartige Stimmung, die perfekt zur Handlung passt. Jedoch hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Biss gewünscht. So dass es nicht zwischendurch wie ein Roman rüber kommt. Die Autorin hat auch einen interessanten Kniff eingebaut: Lou hat einen treuen Begleiter - einen Hund namens Michelin. Michelin ist nicht nur ein liebenswerter Charakter, sondern spielt auch eine wichtige Rolle. Die Beziehung zwischen den beiden ist herzerwärmend und verleiht der Geschichte eine zusätzliche emotionale Ebene. Die Suche nach Antworten in diesem Krimi ist spannend und gut durchdacht. Die Autorin hat geschickt verschiedene Verdächtige eingeführt und es geschafft, die Spannung bis zum Ende aufrechtzuerhalten. Es gibt viele unerwartete Wendungen. Ein weiterer Pluspunkt dieses Krimis ist die Vielschichtigkeit der Charaktere. Jeder hat seine eigenen Geheimnisse und Motive, was dazu führt, dass man als Leser ständig miträtselt und versucht, die Puzzleteile zusammenzusetzen. Alles in allem kann ich "Ein tödlicher Jahrgang" jedem empfehlen, der einen soliden Krimi mit einer ruhigen Atmosphäre sucht. Die Weinberge bieten eine einzigartige Kulisse für diesen packenden Fall, während der treue Hund Michelin das Herz des Lesers im Sturm erobert. Mit einer tollen Handlung und gut ausgearbeiteten Charakteren ist dieser Krimi ein Muss für alle Krimifans da draußen!
Langatmig
Obwohl ich ein großer Fan von Beate Maxian bin und ihre Sarah Pauli Reihe liebe und einen Band nach dem anderen verschlinge, konnte mich "Ein tödlicher Jahrgang" nicht wirklich begeistern. Die Protagonistin Lou Conrad steht mir einfach nicht zu Gesicht. Die Geschichte hat sich für mich leider unnötig gezogen und die ausschweifenden und detaillierten Beschreibungen über Essen und das Leben in der Wachau waren einfach nichts für mich und haben mich eher gelangweilt als fasziniert. Die gemeinsame Reise mit Lou und Michelin endet wohl hier oder spätestens nach dem nächsten Band für mich.

















