Manhattan Beach
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Description
* New York Times Bestseller
* A New York Times Notable Book and a Washington Post Notable Fiction Book of 2017
* Longlisted for the National Book Award for Fiction
* Named a Best Book of 2017 by NPR, The Guardian, Vogue, Esquire, Kirkus Reviews, Philadelphia Inquirer, BookPage, Bustle, Southern Living, and St. Louis Post-Dispatch
"Immensely satisfying...an old-fashioned page-turner, tweaked by this witty and sophisticated writer...Egan is masterly at displaying mastery...she works a formidable kind of magic." -Dwight Garner, The New York Times
The long-awaited novel from the Pulitzer Prize-winning author of A Visit from the Goon Squad, Manhattan Beach opens in Brooklyn during the Great Depression. Anna Kerrigan, nearly twelve years old, accompanies her father to the house of a man who, she gleans, is crucial to the survival of her father and her family. Anna observes the uniformed servants, the lavishing of toys on the children, and some secret pact between her father and Dexter Styles.
Years later, her father has disappeared and the country is at war. Anna works at the Brooklyn Navy Yard, where women are allowed to hold jobs that had always belonged to men. She becomes the first female diver, the most dangerous and exclusive of occupations, repairing the ships that will help America win the war. She is the sole provider for her mother, a farm girl who had a brief and glamorous career as a Ziegfield folly, and her lovely, severely disabled sister. At a night club, she chances to meet Styles, the man she visited with her father before he vanished, and she begins to understand the complexity of her father's life, the reasons he might have been murdered.
Mesmerizing, hauntingly beautiful, with the pace and atmosphere of a noir thriller and a wealth of detail about organized crime, the merchant marine and the clash of classes in New York, Egan's first historical novel is a masterpiece, a deft, startling, intimate exploration of a transformative moment in the lives of women and men, America and the world. Manhattan Beach is a magnificent novel by one of the greatest writers of our time.
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***Jennifer Egan's latest novel THE CANDY HOUSE is coming April 2022, the long-awaited sibling novel to A Visit from the Goon Squad***
Book Information
Posts
Im Prinzip sind es drei Geschichten, die Jennifer Egan in ihrem Roman "Manhattan Beach" erzählt: die der jungen Anna, ihres Vaters Eddie und des Gangsterbosses Dexter. Angesiedelt sind diese Handlungsstränge in den 30er und 40er Jahren in New York, vor dem Hintergrund des zweiten Weltkrieges. Anna hat es satt, in der Marinewerft noch länger am Fließband zu stehen; Taucherin möchte sie werden und unter Wasser Schiffe reparieren. Was in dieser Zeit quasi unmöglich ist, Anna will es unbedingt als einzige Frau erreichen, um ihre Mutter und behinderte Schwester zu unterstützen. Die drei Frauen sind auf sich allein gestellt, denn 5 Jahre zuvor ist Annas Vater Eddie verschwunden, nachdem er jahrelang für den Gangsterboss Dexter Styles Botengänge erledigt hat. Anna stellt schließlich Nachforschungen an, um den Aufenthaltsort ihres Vater zu ermitteln und so werden alle drei Schicksale eng miteinander verwebt. Jennifer Egan kann schreiben, das steht außer Frage. Dennoch fällt es schwer, mit dem Roman und seinen Charakteren warm zu werden. Schon die Einordnung in ein Genre fällt schwer. Für einen Kriegsroman sind die Kriegshandlungen zu oberflächlich abgehandelt, sind nur schmückendes Beiwerk und Motor der eigentlichen Geschichte. Ein Familienroman, das dürfte noch am ehesten passen. Gegenüber stehen sich zwei Familien: Annas, eher ärmlich, durch die Behinderung der Schwester vereint und gespalten zugleich. Und der Familienclan um Dexter Styles, nach außen hin reich und glücklich, im Inneren zerrissen und chaotisch. Dexter Styles war am Ende tatsächlich auch der Charakter, den ich am meisten nachvollziehen konnte, der für mich am rundesten war. Er ist gefangen in einer Welt, die er selbst gewählt hat. Gleichzeitig sehnt er sich aber auch nach deren Zerstörung und einem Leben, das mehr zu bieten hat, das einen Einfluss hat auf die Zukunft der Gesellschaft. Anna wird zwar in allen Rezensionen und Pressestimmen als DIE starke Frau und Feministin gefeiert, aber leider konnte ich das nach der Lektüre von "Manhattan Beach" nicht bestätigen. Taucherin wird sie am Ende eigentlich nur, weil sie es sich in den Kopf gesetzt hat und ihrem Chef schöne Augen macht. In ihrem sonstigen Wesen und ihren Handlungen kann ich die starke Frauenfigur, die ich mir erhofft hatte, nur in Teilen erkennen. Sicherlich behauptet sie sich in einer schwierigen Zeit, aber das tun die anderen weiblichen Figuren auch, wenn auch auf ihre eigene Weise. Schade, mit Annas Figur wurde definitiv Potenzial verschenkt. Und Eddie? Was bleibt über Eddie zu sagen? Einen Schwächling, der nicht den Mut besitzt, seine behinderte Tochter so zu lieben, wie sie es verdient und der irgendwann einfach von der Bildfläche verschwindet. Nein, ich mochte ihn nicht, auch wenn er im Verlauf des Romans noch an Profil gewinnt. Sprachlich ist der Roman gut und präzise erzählt, allerdings hat er doch seine Längen. Die Arbeit in der Marinewerft, jeder Schritt beim Anziehen des Taucheranzuges oder ein Familienwochenende bei Dexter Styles. Alles wird in epischer Breite geschildert, ohne die Handlung großartig voranzubringen. Und das ist überhaupt ein Problem des Romans, denn im Grundsatz ist "Manhattan Beach" nur ein Ausschnitt aus einer großen Handlung, die wenigsten Stränge werden am Ende aufgelöst, zu vieles bleibt offen. Wer den Roman als genau dies akzeptieren kann, einen Ausschnitt aus mehreren Menschenleben in Kriegszeiten, der wird vermutlich seine Freude daran haben. Ich hingegen hatte mir einfach mehr von diesem hochgelobten Werk versprochen. Fazit: Ein sprachlich solider Roman mit Längen und verschenktem Potenzial
Egan is such a great writer but the subject of the WWII gangster world leaves me cold. The characters in the first third of this novel seemed rather flat and stereotypical. I simply wasn't drawn into the story at all. Unfortunately. Had high hopes for this and it is not a bad book in any way! It's simply not for me.
Ein absolutes Überraschungsbuch war "Manhattan Beach" für mich. Ich bin ohne jede Vorstellung daran gegangen und wurde nur positiv überrascht. Als Kind hatte Anna ein sehr inniges Verhältnis zu ihrem Vater Eddy, bis dieser plötzlich, nach einem Besuch bei einem geheimnisvollen Mann verschwand und sie, ihre schwer behinderte Schwester und die Mutter zurück ließ. Als Erwachsene trifft Anna wieder auf Dexter, den Unterweltmenschen und beide werden auf zerstörerische Weise voneinander angezogen und versuchen Eddies Schicksal zu enträtseln. Das Buch hat mich wie magisch in das Amerika der 30er und 40er Jahre gezogen. Es ist für mich unvorstellbar, dass diese Personen nie wirklich gelebt haben und nur fiktiv sind, so plastisch habe ich die Schilderung empfunden. Auch viele Szenen werde ich nie vergessen. Lydias Tag am Meer, der so magisch und herzzerreißend war, sowie Annas und Dexters Tauchgang im Dunkeln. So ein schönes Buch, das viel zu lang auf meinem Sub gelegen hat. ❤️❤️❤️
Fad und richtungslos
Jennifer Egan hat den Pulitzer Prize gewonnen. Allerdings nicht für dieses Buch - immerhin. 15 Stunden Hörbuch und am Ende hatte ich genau so wenig eine Idee davon, was die Autorin hier eigentlich erreichen wollte, wie nach 15 Minuten. Es geht mehr oder weniger um 2 1/2 Charaktere, die unglaublich lose zusammenhängen. Das Ganze während des Zweiten Weltkriegs. Ich glaube, das sollte ein großes Panorama werden, doch hier fehlte alles, was so ein Panorama irgendwie interessant machen würde. Die Figuren sind mir gänzlich fremd geblieben, weil sie zwar handelten, aber Egan die dahinter liegenden Motive nie ergründen wollte. Es gab keine schillernden Charaktere, kein farbig beschriebenes Setting, einfach nichts, was der dahinplätschernden Story irgendeinen Pepp verliehen hätte. In den Händen einer Isabel Allende wäre diese Romanidee wahrscheinlich ein absolutes Feuerwerk geworden. Bei Jennifer Egan hat man aber eher den Eindruck, das Konfetti vom letzten Jahr unter der Couch hervorzupulen. Gähn.
Fantastisch! Die Story - während des 2. Weltkriegs in New York - ist zunächst sehr weit weg und eher verwirrend. Aber nach ein paar Kapiteln haben die Hauptfiguren und ihr Schicksal mich gefesselt und mitgerissen. Das Buch nimmt sich viel Zeit für die Entwicklung und Beschreibung der Charaktere und fühlt sich vielleicht ein bisschen altmodisch oder „langsam“ an - aber genau das macht am Ende den Reiz aus.
Description
* New York Times Bestseller
* A New York Times Notable Book and a Washington Post Notable Fiction Book of 2017
* Longlisted for the National Book Award for Fiction
* Named a Best Book of 2017 by NPR, The Guardian, Vogue, Esquire, Kirkus Reviews, Philadelphia Inquirer, BookPage, Bustle, Southern Living, and St. Louis Post-Dispatch
"Immensely satisfying...an old-fashioned page-turner, tweaked by this witty and sophisticated writer...Egan is masterly at displaying mastery...she works a formidable kind of magic." -Dwight Garner, The New York Times
The long-awaited novel from the Pulitzer Prize-winning author of A Visit from the Goon Squad, Manhattan Beach opens in Brooklyn during the Great Depression. Anna Kerrigan, nearly twelve years old, accompanies her father to the house of a man who, she gleans, is crucial to the survival of her father and her family. Anna observes the uniformed servants, the lavishing of toys on the children, and some secret pact between her father and Dexter Styles.
Years later, her father has disappeared and the country is at war. Anna works at the Brooklyn Navy Yard, where women are allowed to hold jobs that had always belonged to men. She becomes the first female diver, the most dangerous and exclusive of occupations, repairing the ships that will help America win the war. She is the sole provider for her mother, a farm girl who had a brief and glamorous career as a Ziegfield folly, and her lovely, severely disabled sister. At a night club, she chances to meet Styles, the man she visited with her father before he vanished, and she begins to understand the complexity of her father's life, the reasons he might have been murdered.
Mesmerizing, hauntingly beautiful, with the pace and atmosphere of a noir thriller and a wealth of detail about organized crime, the merchant marine and the clash of classes in New York, Egan's first historical novel is a masterpiece, a deft, startling, intimate exploration of a transformative moment in the lives of women and men, America and the world. Manhattan Beach is a magnificent novel by one of the greatest writers of our time.
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***Jennifer Egan's latest novel THE CANDY HOUSE is coming April 2022, the long-awaited sibling novel to A Visit from the Goon Squad***
Book Information
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Im Prinzip sind es drei Geschichten, die Jennifer Egan in ihrem Roman "Manhattan Beach" erzählt: die der jungen Anna, ihres Vaters Eddie und des Gangsterbosses Dexter. Angesiedelt sind diese Handlungsstränge in den 30er und 40er Jahren in New York, vor dem Hintergrund des zweiten Weltkrieges. Anna hat es satt, in der Marinewerft noch länger am Fließband zu stehen; Taucherin möchte sie werden und unter Wasser Schiffe reparieren. Was in dieser Zeit quasi unmöglich ist, Anna will es unbedingt als einzige Frau erreichen, um ihre Mutter und behinderte Schwester zu unterstützen. Die drei Frauen sind auf sich allein gestellt, denn 5 Jahre zuvor ist Annas Vater Eddie verschwunden, nachdem er jahrelang für den Gangsterboss Dexter Styles Botengänge erledigt hat. Anna stellt schließlich Nachforschungen an, um den Aufenthaltsort ihres Vater zu ermitteln und so werden alle drei Schicksale eng miteinander verwebt. Jennifer Egan kann schreiben, das steht außer Frage. Dennoch fällt es schwer, mit dem Roman und seinen Charakteren warm zu werden. Schon die Einordnung in ein Genre fällt schwer. Für einen Kriegsroman sind die Kriegshandlungen zu oberflächlich abgehandelt, sind nur schmückendes Beiwerk und Motor der eigentlichen Geschichte. Ein Familienroman, das dürfte noch am ehesten passen. Gegenüber stehen sich zwei Familien: Annas, eher ärmlich, durch die Behinderung der Schwester vereint und gespalten zugleich. Und der Familienclan um Dexter Styles, nach außen hin reich und glücklich, im Inneren zerrissen und chaotisch. Dexter Styles war am Ende tatsächlich auch der Charakter, den ich am meisten nachvollziehen konnte, der für mich am rundesten war. Er ist gefangen in einer Welt, die er selbst gewählt hat. Gleichzeitig sehnt er sich aber auch nach deren Zerstörung und einem Leben, das mehr zu bieten hat, das einen Einfluss hat auf die Zukunft der Gesellschaft. Anna wird zwar in allen Rezensionen und Pressestimmen als DIE starke Frau und Feministin gefeiert, aber leider konnte ich das nach der Lektüre von "Manhattan Beach" nicht bestätigen. Taucherin wird sie am Ende eigentlich nur, weil sie es sich in den Kopf gesetzt hat und ihrem Chef schöne Augen macht. In ihrem sonstigen Wesen und ihren Handlungen kann ich die starke Frauenfigur, die ich mir erhofft hatte, nur in Teilen erkennen. Sicherlich behauptet sie sich in einer schwierigen Zeit, aber das tun die anderen weiblichen Figuren auch, wenn auch auf ihre eigene Weise. Schade, mit Annas Figur wurde definitiv Potenzial verschenkt. Und Eddie? Was bleibt über Eddie zu sagen? Einen Schwächling, der nicht den Mut besitzt, seine behinderte Tochter so zu lieben, wie sie es verdient und der irgendwann einfach von der Bildfläche verschwindet. Nein, ich mochte ihn nicht, auch wenn er im Verlauf des Romans noch an Profil gewinnt. Sprachlich ist der Roman gut und präzise erzählt, allerdings hat er doch seine Längen. Die Arbeit in der Marinewerft, jeder Schritt beim Anziehen des Taucheranzuges oder ein Familienwochenende bei Dexter Styles. Alles wird in epischer Breite geschildert, ohne die Handlung großartig voranzubringen. Und das ist überhaupt ein Problem des Romans, denn im Grundsatz ist "Manhattan Beach" nur ein Ausschnitt aus einer großen Handlung, die wenigsten Stränge werden am Ende aufgelöst, zu vieles bleibt offen. Wer den Roman als genau dies akzeptieren kann, einen Ausschnitt aus mehreren Menschenleben in Kriegszeiten, der wird vermutlich seine Freude daran haben. Ich hingegen hatte mir einfach mehr von diesem hochgelobten Werk versprochen. Fazit: Ein sprachlich solider Roman mit Längen und verschenktem Potenzial
Egan is such a great writer but the subject of the WWII gangster world leaves me cold. The characters in the first third of this novel seemed rather flat and stereotypical. I simply wasn't drawn into the story at all. Unfortunately. Had high hopes for this and it is not a bad book in any way! It's simply not for me.
Ein absolutes Überraschungsbuch war "Manhattan Beach" für mich. Ich bin ohne jede Vorstellung daran gegangen und wurde nur positiv überrascht. Als Kind hatte Anna ein sehr inniges Verhältnis zu ihrem Vater Eddy, bis dieser plötzlich, nach einem Besuch bei einem geheimnisvollen Mann verschwand und sie, ihre schwer behinderte Schwester und die Mutter zurück ließ. Als Erwachsene trifft Anna wieder auf Dexter, den Unterweltmenschen und beide werden auf zerstörerische Weise voneinander angezogen und versuchen Eddies Schicksal zu enträtseln. Das Buch hat mich wie magisch in das Amerika der 30er und 40er Jahre gezogen. Es ist für mich unvorstellbar, dass diese Personen nie wirklich gelebt haben und nur fiktiv sind, so plastisch habe ich die Schilderung empfunden. Auch viele Szenen werde ich nie vergessen. Lydias Tag am Meer, der so magisch und herzzerreißend war, sowie Annas und Dexters Tauchgang im Dunkeln. So ein schönes Buch, das viel zu lang auf meinem Sub gelegen hat. ❤️❤️❤️
Fad und richtungslos
Jennifer Egan hat den Pulitzer Prize gewonnen. Allerdings nicht für dieses Buch - immerhin. 15 Stunden Hörbuch und am Ende hatte ich genau so wenig eine Idee davon, was die Autorin hier eigentlich erreichen wollte, wie nach 15 Minuten. Es geht mehr oder weniger um 2 1/2 Charaktere, die unglaublich lose zusammenhängen. Das Ganze während des Zweiten Weltkriegs. Ich glaube, das sollte ein großes Panorama werden, doch hier fehlte alles, was so ein Panorama irgendwie interessant machen würde. Die Figuren sind mir gänzlich fremd geblieben, weil sie zwar handelten, aber Egan die dahinter liegenden Motive nie ergründen wollte. Es gab keine schillernden Charaktere, kein farbig beschriebenes Setting, einfach nichts, was der dahinplätschernden Story irgendeinen Pepp verliehen hätte. In den Händen einer Isabel Allende wäre diese Romanidee wahrscheinlich ein absolutes Feuerwerk geworden. Bei Jennifer Egan hat man aber eher den Eindruck, das Konfetti vom letzten Jahr unter der Couch hervorzupulen. Gähn.
Fantastisch! Die Story - während des 2. Weltkriegs in New York - ist zunächst sehr weit weg und eher verwirrend. Aber nach ein paar Kapiteln haben die Hauptfiguren und ihr Schicksal mich gefesselt und mitgerissen. Das Buch nimmt sich viel Zeit für die Entwicklung und Beschreibung der Charaktere und fühlt sich vielleicht ein bisschen altmodisch oder „langsam“ an - aber genau das macht am Ende den Reiz aus.











