Sieben Tage Wir
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Description
Eine Woche mit der Familie kann verdammt lange sein ...
Es ist Weihnachten und die Familie Birch trifft sich zum ersten Mal seit Jahren wieder vollzählig in Norfolk. Die älteste Tochter Olivia ist Ärztin und es besteht der Verdacht auf eine ansteckende Krankheit, sodass sie gerade jetzt für eine Woche in Quarantäne muss. Dem Rest der Familie bleibt nichts anderes übrig, als die nächsten sieben Tage mit ihr im Haus zu verbringen.
Aber eine Woche mit den Liebsten kann sich wie eine Ewigkeit anfühlen, vor allem wenn alle versuchen, ihre Geheimnisse voreinander zu verstecken. Doch das letzte rätselhafte Adventstürchen öffnet sich ganz von selbst und ein unerwarteter Gast taucht auf, der vielleicht alle Fäden zusammenführen kann.
Book Information
Author Description
Francesca Hornak ist Journalistin und schreibt für »The Sunday Times«, »The Guardian«, »Grazia« und »Stylist«. »Familie ohne Ende« ist ihr Debütroman und war in Großbritannien ein riesiger Publikumserfolg.
Posts
Gut lesbar mit kleinen Nachteilen
Mal wieder die ganze Familie zum Fest zusammentrommeln. Darum geht es im ersten Roman von Francesca Hornak – „Sieben Tage Wir“. Zwischen sich, bekommt die Familie Birch aber keine Pause, da die älteste Schwester Olivia in Quarantäne muss, da sie im Krisengebiet als Ärztin unterwegs war. Und so beschließt die Familie sich 7 Tage gemeinsam abzuschotten. Jeder hat jedoch sein kleines Geheimnis, wie der Leser schnell merken wird, welches gar nicht so leicht geheim zu halten ist. Und nebenbei gibt es noch die ein oder andere Überraschung für die ganze Familie. Das Buch ist in einzelne Sichtweisen der Personen aufgeteilt. Durch diese wird die Geschichte immer weiter vorangetrieben. Die Kapitel sind, dadurch dass jede Person mal was erzählt und berichtet, angenehm kurzgehalten. Durch diese Aufteilung, sowie den wirklich unglaublich angenehmen Schreibstil, schafft es Hornak, dass sich der Roman zügig wegließt. Kein bisschen zu lang oder kurz gehalten. Eine sehr perfekt abgerundete Geschichte. Allerdings war mir die Tragik ein wenig zu viel. Es ist unglaublich, wie viel in dieser Familie aus dem Ruder läuft. Die Autorin schaffte es zwar immer wieder, mir eine gute Stimmung einzuholen, jedoch blieb ein kleines Gefühl von Unzufriedenheit dar. Weihnachtsstimmung kommt bei diesem Buch ehr nicht auf. Man kann es also auch gut in einer anderen Jahreszeit lesen. Trotz der Tragik war es kein schlechtes Buch und es hat mir Freude bereitet es zu lesen. Es war wahrscheinlich nicht ganz so mein Fall. Für jeden der dramatische Geschichten liebt, auf jeden Fall eine Empfehlung ;)

Ein für mich etwas zu großes Familiendrama.
Der Roman erzählt von einer Familie, welche eine Woche in Quarantäne verbringt. Jedes Familienmitglied bringt ein "Geheimnis" mit, sodass bisher ungesagtes ans Licht kommt und für Unmut sorgt. In meinem Empfinden gab es die ein oder andere 'Dramakurve' zu viel. Teilweise fand ich die Geschichte etwas langwierig, dennoch wollte ich wissen, wie es zu Ende geht.
So, ihr Lieben! Nachdem ich mich diesen Monat durch einige Winter-/Weihnachtsromane gewühlt habe, habe ich nun tatsächlich einen Roman gefunden, der mir sehr gefallen hat! Der Titel des Buches weist schon leicht auf die Handlung hin: eine Familie muss über die Feiertage 7 Tage lang in Quarantäne, weil deren ältere Tochter als Ärztin in einem Krisengebiet mit einem ansteckenden und gefährlichen Virus gearbeitet hat ( nein, kein Corona - das Buch wurde Jahre zuvor geschrieben ). Die Kapitel sind im Wechsel aus der Sichtweise der verschiedenen Familienmitglieder geschrieben. Jedes Familienmitglied bringt über die Weihnachtszeit seine eigenen Probleme mit und es entstehen entsprechende Spannungen untereinander. "Sieben Tage wir" ist kein leichter, weihnachtlicher Groschenroman sondern behandelt ernste Themen, die von einigen Lesern als deprimierend empfunden wurden. Ich hingegen finde die Geschichte und die Themen sehr realistisch - vor Allem da Probleme nicht einfach durch die glitzernde Weihnachtszeit verschwinden, wie es uns öfter mal vorgegaukelt wird. Das Buch erinnert mich an eine Mischung aus der Serie "This is us" und dem Film "Die Familie Stone - verloben verboten". Welche zufällig meine Lieblingsserie und mein liebster Weihnachtsfilm sind.
Als ich dieses Buch entdeckt habe wurde ich durch den Klappentext darauf aufmerksam. Zuerst dachte ich das es eine lustige Geschichte wird die man sonst so kennt. Aber da habe ich mich ein wenig geirrt. Dieser Roman ist eher nachdenklich gestimmt mit einer Prise britischen Humor. Trotz allem hat mich diese Geschichte wunderbar unterhalten. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut und war angenehm flüssig. Jeder einzelne Charakter bekommt hier seine eigene Sicht und wird dadurch ausführlich und authentisch beschrieben. So bekam man einen sehr guten Einblick in ihre Gefühlswelt und konnte sich gut in sie hineinversetzen. So bekommt man natürlich auch mehr mit als der Rest der Familie. Und auch das jeder sein eigenes Leben führt ohne die anderen groß einzubeziehen. Zur Geschichte, Olivia muss dieses Jahr Weihnachten zu Hause mit ihrer Familie verbringen um genauer zusagen in dem alten Landsitz Norfolk. Manch einer freut sich Zeit mit der Familie zu bringen aber nicht so Olivia. Sie muss leider eine Woche lang in Quarantäne, da sie als Ärztin einer Hilfsorganisation in einem Gebiet gearbeitet hat wo das ansteckende Haag-Virus grassiert. So stecken nun Olivias Eltern und ihre Schwester mit ihr im Haus fest und wollen Weihnachten feiern. Bis auf ihre Mutter Emma hat keiner eine Freude an diesem Weihnachtsfest. Diese freut sich endlich mal wieder alle beisammen zu haben und zu bemuttern. Doch leider haben sich diese vier Erwachsenen nicht viel zu sagen und haben auch das ein oder andere Geheimnis was sie nicht preisgeben wollen. Olivia hat trotz Kontakverbot im Krisengebiet eine Beziehung mit ihrem Kollegen Sean angefangen. Bei dem kurze Zeit später Haag diagnostiziert wurde und um den sie bangt. Sie kann aber ihrer Familie nichts sagen. Bei ihrer Mutter wurde kurz vorher ein Knoten entdeckt und es stellte sich heraus das es Krebs ist. Sie möchte nicht allen die Feiertage versauen und behält es für sich und versucht alles um ihre trüben Gedanken zu unterdrücken. Andrew, ihr Vater, hat vor Jahren ein Brief bekommen indem steht das er Vater von einem Sohn ist. Bei einem Auslandseinsatz hatte er einen One-Night-Stand und hat Emma nie davon erzählt. Nun meldet sich sein Sohn und möchte ihn kennen lernen.... Man merkt schnell das jeder Charakter sein Päckchen zu tragen hat und alle versuchen eine fröhliche Weihnachtstimmung vorzutäuschen. Das dies nicht lange gut geht ist wohl jedem klar oder? Ich fand es toll das man so ein gutes gesamt Bild bekommt. Natürlich hab ich schon bestimmte Ahnungen gehabt in welche Richtungen es laufen könnte. Wie ihr euch denken werden im laufe der Geschichte alle Geheimnisse aufgedeckt und die ganze Familie versöhnt sich miteinander. Das fand ich echt schön so unterschiedlich auch alle und ganz gleich welche Probleme sie hatten sie fanden als Familie wieder zusammen. Wer hier ein reines Happy End sucht den muss ich leider enttäuschen. Das gibt es hier leider in dem Sinne nicht. Es ist wirklich Schade, gerne hätte ich ein kitschiges gehabt wo alles gut ist. Hier ist nicht diese übliche Friede Freude Eierkuchen Geschichte die man sonst erwartet, man leidet, lacht mit jeden Charakter und grübelt über alles mögliche mit. "Sieben Tage wir" ist eine emotionale Geschichte die einen mitnimmt. Ich habe mit dieser Geschichte und ihren Charakteren gelacht, gelitten und getrauert. Diese Geschichte bringt einen zum Grübeln und verändert einen auch ein kleines Stück. Ich kann euch dieses Buch um die Familie Birch nur weiterempfehlen. Auch wenn ich lieber ein kitschiges Happy-End gehabt hätte statt dieses. Auch die Entwicklung der Familie konnte mich durch ihre authentische Art überzeugen. Zuerst waren alles Einzelkämpfer aber nach und nach haben sie wieder zusammen gefunden und wurden eine Einheit.
* 7 Tage Wir * von Francesca Hornak entführt uns und die Familie Birch nach Norfolk in England. Gemeinsam haben wir 7 Tage Quarantäne vor uns die wir gemeinsam - einsam - auf dem alten Familiensitz verbringen. Weihnachten steht vor der Tür und Olivia die älteste Tochter kehrt aus Afrika zurück, wo sie als Ärztin gegen den Haag-Virus gekämpft hat. Da sie nach der Heimkehr mit einer Quarantäne belegt wurde, findet Mama Emma, daß die Familie diese zusammen verbringen sollte, denn ... es ist ja Weihnachten. Jedes Mitglied der Familie hat so seine Geheimnisse und die große Frage die sich stellt ist, können diese auch geheimgehalten werden wenn die Nähe zueinander auf einmal so präsent ist? Francesca Hornak hat einen leichten, flüssigen Schreibstil, der das Lesen recht kurzweilig gestaltet. Die einzelnen Charaktere sind facettenreich gestaltet und haben Ecken und Kanten, sind aber eigentlich super sympathisch und wirken insgesamt wie die Familie von gegenüber. Auch finde ich das Cover sehr gelungen, ich vermute das man den Familiensitz in Norfolk betrachtet, den Ort der Quarantäne. Insgesamt ein unterhaltsames Buch, das Aufgrund der Erzählung aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten, einiges an Tiefe gewonnen hat. Klappentext: Eine Woche mit der Familie kann verdammt lange sein ... Es ist Weihnachten und die Familie Birch trifft sich zum ersten Mal seit Jahren wieder vollzählig in Norfolk. Die älteste Tochter Olivia ist Ärztin und es besteht der Verdacht auf eine ansteckende Krankheit, sodass sie gerade jetzt für eine Woche in Quarantäne muss. Dem Rest der Familie bleibt nichts anderes übrig, als die nächsten sieben Tage mit ihr im Haus zu verbringen. Aber eine Woche mit den Liebsten kann sich wie eine Ewigkeit anfühlen, vor allem wenn alle versuchen, ihre Geheimnisse voreinander zu verstecken. Doch das letzte rätselhafte Adventstürchen öffnet sich ganz von selbst und ein unerwarteter Gast taucht auf, der vielleicht alle Fäden zusammenführen kann.
Zum Buch: Olivia ist Ärztin in einem Krisengebiet eingesetzt in dem sie gegen das hochansteckende Haag-Virus ankämpft. An Weihnachten kehrt sie zurück nach Hause, genauer in das Elternhaus in der Pampa von Norfolk, wo ihre ganze Familie sieben Tage unter Quarantäne gestellt wurde. Es ist nicht so einfach für sie, da sie zu ihrer Familie keinen so engen Kontakt hat. Nach und nach kommen die verschwiegenen Geheimnisse der Familienmitglieder ans Tageslicht Meine Meinung: Sieben Tage wir erzählt uns von der wunderbaren, aufopferungsvollen Olivia, die durch ihr Engachmon in Liberia die Gesundheit ihrer ganzen Familie aufs Spiel setzt, weil diese nun gezwungen sind, sich sieben Tage von der Außenwelt abzuschotten. Ich las schon "Sieben verdankt lange Tage" von Jonathan Tropper und irgendwie erinnerte mich doch einiges an das Buch. Nun aber zu den Protagonisten von "Sieben Tage wir". Da hätten wir zum einen die taffe, aber unzulängliche Olivia, die mir ihrer Familie abgeschlossen hat, ihre Mutter Emma, die so übertrieben "normal" sein will, dass es nur noch unnatürlich ist, Andrea, der Vater, ehemaliger Kriegsberichterstatter und nun total unzufriedenen Kolumnist, der nichts besseres zu tun hat als an allem was rum zumäkeln und dann noch zu guter Letzt Phoebe, die jüngere Tochter, die so oberflächlich und ichbezogen ist, dass es nur genervt hat. Alles in allem war die Story nur langatmig und oberflächlich. Die Kapitel waren sehr kurz und immer aus anderer Sicht erzählt. Es hatte Il Prinzip jeder sein Päckchen zu tragen, aber am Ende war es dann, meiner Meinung nach, zu gewollt, ein, zwei Baustellen weniger hätten dem Buch gutgetan. Die letzten fünfzig Seiten haben mich dann doch sehr berührt, ohne die wären es maximal zwei Sterne gewesen.
Eine schöne Familiengeschichte die zwischen den Jahren spielt. Wenn eine Familie sieben Tage lang aufeinander hockt kann einiges passieren und das ein oder andere Geheimnis kommt ans Tageslicht. Dadurch hatte die Geschichte einen konstanten Spannungsbogen und die 450 Seiten ließen sich schnell lesen. Trotzdem hätte ich mir mehr Witzige Szenen und mehr Ereignisse in der Handlung gewünscht um das Ganze nocheinmal etwas aufzulockern. Außerdem wäre ein bisschen mehr Weihnachtsstimmung schön gewesen. Denn so hätte die Geschichte auch in jeder beliebigen anderen Zeit spielen können und das Weihnachtssetting war irgendwie überflüssig und die Handlung für eine Weihnachtsgeschichte auch zu ernst und traurig. Insgesamt dennoch eine schöne Familiengeschichte die sich 4 Sterne verdient hat.
Die Birchs sind eine Familie, die sich nicht viel zu sagen hat. Das ändert sich zwangsweise, als Tochter Olivia von einem humanitären Einsatz in Liberia zurückkommt. Mit Verdacht auf den Haag-Virus muss sie eine Woche in Quarantäne verbringen, ausgerechnet über die Weihnachtsfeiertage und das auch noch mit der Familie. Geheim hält sie dabei, dass sie noch während des Einsatzes eine Beziehung zu einem Kollegen dort begonnen hat, das Ansteckungsrisiko ist somit höher als alle denken. Doch auch die anderen Familienmitglieder haben etwas zu verbergen. Die jüngere Schwester Phoebe hat sich soeben verlobt, dennoch scheint ihr so kurz vor der Hochzeit etwas zu fehlen. Sollte jetzt nicht alles perfekt sein? Mutter Emma hat indessen einen Knoten in ihrer Achsel entdeckt und von ihrem Arzt die grausame Gewissheit erhalten: Krebs. Aber wie könnte sie ihren Lieben damit Weihnachten verderben? Und so schweigt sie lieber, als sich dem Mann oder den Töchtern anzuvertrauen. Vater Andrew erhält ausgerechnet vor den Feiertagen eine E-Mail von einem jungen Mann aus Amerika, der behauptet, sein unehelicher Sohn zu sein. Das Chaos ist also schon bereits vor den Feiertagen komplett und zu allem Überfluss macht sich jener Jesse dann auch noch auf den Weg, seinen Vater zu überraschen und ihm so ein Kennenlernen abzuringen. Ich muss es leider so klar sagen: über zwei Drittel des Romans hinweg ist die Familie Birch mir ein Graus! Jeder einzelne Charakter ist so unsympathisch und anstrengend, dass man wirklich für niemanden Mitleid entwickeln kann. Der Vater ein frustrierter Zyniker, der seine eigenen Unzulänglichkeiten an den Restaurants, die er testet, auslässt. Ein Mann, der zu feige ist, seinem eigenen Sohn entgegenzutreten und unter seinen Töchtern eine deutlich mehr liebt, als die andere. Die Mutter eine schrecklich nervige Frau, die immer alles gut meint, dennoch aber selten versteht, was die Menschen um sie herum wirklich brauchen. Noch dazu riskiert sie ihr eigenes Leben durch eine Ansteckung mit Haag, nur weil sie ihrer Familie Weihnachten "nicht verderben" will. Tochter Phoebe ist ein Püppchen, das immer im Mittelpunkt stehen muss. Wenn sie ihren Willen nicht bekommt, wird geweint und gestritten wie eine 5-Jährige. Und Tochter Olivia, die Weltverbesserin, kann deutlich mehr Anteilnahme für Menschen in einem fremden Land aufbringen, als für die Mitglieder ihrer eigenen Familie. Denn eigentlich verachtet sie alle drei, dafür, dass sie so gar nichts Relevantes leisten im Leben. Der sympathischste Charakter ist ausgerechnet der uneheliche Sohn Jesse, den die Autorin aber in seiner Rolle doch sehr überzeichnet hat. Muss er wirklich gleichzeitig dunkelhäutig, da libanesischer Abstammung, schön wie ein Model, schwul und Veganer sein? Mehr Klischees konnten wohl im Text nicht untergebracht werden. Keine Frage, die Autorin schreibt flüssig und sprachlich völlig in Ordnung. Die Seiten fliegen nur so dahin - allerdings hätte ich ansonsten auch schon ganz am Anfang aufgehört zu lesen. Denn sämtliches Interesse an der Handlung und am Schicksal der Figuren wurde bei mir durch deren unmögliches Verhalten schon im Keim erstickt. Wer denkt sich denn bitte eine solche Bande an Unsympathen für einen weihnachtlichen(!) Familienroman aus und was genau soll das dem Leser sagen? Im letzten Drittel beginnen die Familienmitglieder dann doch ein wenig menschlich zu werden, dazu braucht es auch nur eine Vielzahl an Zwischenfällen und kleinen und großen Tragödien, bis die Autorin am Ende eine Familie präsentieren kann, die zumindest nicht mehr kurz davor steht, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Einige dieser plötzlichen Überraschungen deuten sich seit den ersten Seiten bereits so klar an, dass man sich fragt, ob überhaupt irgendjemandem diese Anspielungen mit dem Holzhammer entgangen sind. Wenn die Birchs aber tatsächlich nur durch solche Schicksalsschläge als Familie zusammenwachsen können, dann sollte der arme Jesse wirklich fliehen, so lange er noch kann. Fazit: ein Familienroman, nach dessen Lektüre man Weihnachten allein in einer Blockhütte verbringen möchte
Family Birch is facing quarantine over the Christmas days since their oldest daughter Olivia has been treating Haag in Liberia. The family of four each carries around huge secrets which start to leak and make the story so thrilling. I have really enjoyed reading Seven Days of Us. It is a Christmas story although the main focus is not on Christmas. I can only give 4 stars because it was not as christmassy as I have expected and the beginning was quite long until the story started to unfold. But once the speed is picked up, it is a hell of a ride. It is so painfully honest, raw, and real. It made me laugh out loud, shed a tear or two and overall, made me feel comfortable by getting uncomfortable. The ending came quite unexpectedly (at least for me). Definitely can recommend the book for anyone not looking for a typical Christmas story but rather an exciting, thrilling one that just happens to have a Christmas setting.
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Eine Woche mit der Familie kann verdammt lange sein ...
Es ist Weihnachten und die Familie Birch trifft sich zum ersten Mal seit Jahren wieder vollzählig in Norfolk. Die älteste Tochter Olivia ist Ärztin und es besteht der Verdacht auf eine ansteckende Krankheit, sodass sie gerade jetzt für eine Woche in Quarantäne muss. Dem Rest der Familie bleibt nichts anderes übrig, als die nächsten sieben Tage mit ihr im Haus zu verbringen.
Aber eine Woche mit den Liebsten kann sich wie eine Ewigkeit anfühlen, vor allem wenn alle versuchen, ihre Geheimnisse voreinander zu verstecken. Doch das letzte rätselhafte Adventstürchen öffnet sich ganz von selbst und ein unerwarteter Gast taucht auf, der vielleicht alle Fäden zusammenführen kann.
Book Information
Author Description
Francesca Hornak ist Journalistin und schreibt für »The Sunday Times«, »The Guardian«, »Grazia« und »Stylist«. »Familie ohne Ende« ist ihr Debütroman und war in Großbritannien ein riesiger Publikumserfolg.
Posts
Gut lesbar mit kleinen Nachteilen
Mal wieder die ganze Familie zum Fest zusammentrommeln. Darum geht es im ersten Roman von Francesca Hornak – „Sieben Tage Wir“. Zwischen sich, bekommt die Familie Birch aber keine Pause, da die älteste Schwester Olivia in Quarantäne muss, da sie im Krisengebiet als Ärztin unterwegs war. Und so beschließt die Familie sich 7 Tage gemeinsam abzuschotten. Jeder hat jedoch sein kleines Geheimnis, wie der Leser schnell merken wird, welches gar nicht so leicht geheim zu halten ist. Und nebenbei gibt es noch die ein oder andere Überraschung für die ganze Familie. Das Buch ist in einzelne Sichtweisen der Personen aufgeteilt. Durch diese wird die Geschichte immer weiter vorangetrieben. Die Kapitel sind, dadurch dass jede Person mal was erzählt und berichtet, angenehm kurzgehalten. Durch diese Aufteilung, sowie den wirklich unglaublich angenehmen Schreibstil, schafft es Hornak, dass sich der Roman zügig wegließt. Kein bisschen zu lang oder kurz gehalten. Eine sehr perfekt abgerundete Geschichte. Allerdings war mir die Tragik ein wenig zu viel. Es ist unglaublich, wie viel in dieser Familie aus dem Ruder läuft. Die Autorin schaffte es zwar immer wieder, mir eine gute Stimmung einzuholen, jedoch blieb ein kleines Gefühl von Unzufriedenheit dar. Weihnachtsstimmung kommt bei diesem Buch ehr nicht auf. Man kann es also auch gut in einer anderen Jahreszeit lesen. Trotz der Tragik war es kein schlechtes Buch und es hat mir Freude bereitet es zu lesen. Es war wahrscheinlich nicht ganz so mein Fall. Für jeden der dramatische Geschichten liebt, auf jeden Fall eine Empfehlung ;)

Ein für mich etwas zu großes Familiendrama.
Der Roman erzählt von einer Familie, welche eine Woche in Quarantäne verbringt. Jedes Familienmitglied bringt ein "Geheimnis" mit, sodass bisher ungesagtes ans Licht kommt und für Unmut sorgt. In meinem Empfinden gab es die ein oder andere 'Dramakurve' zu viel. Teilweise fand ich die Geschichte etwas langwierig, dennoch wollte ich wissen, wie es zu Ende geht.
So, ihr Lieben! Nachdem ich mich diesen Monat durch einige Winter-/Weihnachtsromane gewühlt habe, habe ich nun tatsächlich einen Roman gefunden, der mir sehr gefallen hat! Der Titel des Buches weist schon leicht auf die Handlung hin: eine Familie muss über die Feiertage 7 Tage lang in Quarantäne, weil deren ältere Tochter als Ärztin in einem Krisengebiet mit einem ansteckenden und gefährlichen Virus gearbeitet hat ( nein, kein Corona - das Buch wurde Jahre zuvor geschrieben ). Die Kapitel sind im Wechsel aus der Sichtweise der verschiedenen Familienmitglieder geschrieben. Jedes Familienmitglied bringt über die Weihnachtszeit seine eigenen Probleme mit und es entstehen entsprechende Spannungen untereinander. "Sieben Tage wir" ist kein leichter, weihnachtlicher Groschenroman sondern behandelt ernste Themen, die von einigen Lesern als deprimierend empfunden wurden. Ich hingegen finde die Geschichte und die Themen sehr realistisch - vor Allem da Probleme nicht einfach durch die glitzernde Weihnachtszeit verschwinden, wie es uns öfter mal vorgegaukelt wird. Das Buch erinnert mich an eine Mischung aus der Serie "This is us" und dem Film "Die Familie Stone - verloben verboten". Welche zufällig meine Lieblingsserie und mein liebster Weihnachtsfilm sind.
Als ich dieses Buch entdeckt habe wurde ich durch den Klappentext darauf aufmerksam. Zuerst dachte ich das es eine lustige Geschichte wird die man sonst so kennt. Aber da habe ich mich ein wenig geirrt. Dieser Roman ist eher nachdenklich gestimmt mit einer Prise britischen Humor. Trotz allem hat mich diese Geschichte wunderbar unterhalten. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut und war angenehm flüssig. Jeder einzelne Charakter bekommt hier seine eigene Sicht und wird dadurch ausführlich und authentisch beschrieben. So bekam man einen sehr guten Einblick in ihre Gefühlswelt und konnte sich gut in sie hineinversetzen. So bekommt man natürlich auch mehr mit als der Rest der Familie. Und auch das jeder sein eigenes Leben führt ohne die anderen groß einzubeziehen. Zur Geschichte, Olivia muss dieses Jahr Weihnachten zu Hause mit ihrer Familie verbringen um genauer zusagen in dem alten Landsitz Norfolk. Manch einer freut sich Zeit mit der Familie zu bringen aber nicht so Olivia. Sie muss leider eine Woche lang in Quarantäne, da sie als Ärztin einer Hilfsorganisation in einem Gebiet gearbeitet hat wo das ansteckende Haag-Virus grassiert. So stecken nun Olivias Eltern und ihre Schwester mit ihr im Haus fest und wollen Weihnachten feiern. Bis auf ihre Mutter Emma hat keiner eine Freude an diesem Weihnachtsfest. Diese freut sich endlich mal wieder alle beisammen zu haben und zu bemuttern. Doch leider haben sich diese vier Erwachsenen nicht viel zu sagen und haben auch das ein oder andere Geheimnis was sie nicht preisgeben wollen. Olivia hat trotz Kontakverbot im Krisengebiet eine Beziehung mit ihrem Kollegen Sean angefangen. Bei dem kurze Zeit später Haag diagnostiziert wurde und um den sie bangt. Sie kann aber ihrer Familie nichts sagen. Bei ihrer Mutter wurde kurz vorher ein Knoten entdeckt und es stellte sich heraus das es Krebs ist. Sie möchte nicht allen die Feiertage versauen und behält es für sich und versucht alles um ihre trüben Gedanken zu unterdrücken. Andrew, ihr Vater, hat vor Jahren ein Brief bekommen indem steht das er Vater von einem Sohn ist. Bei einem Auslandseinsatz hatte er einen One-Night-Stand und hat Emma nie davon erzählt. Nun meldet sich sein Sohn und möchte ihn kennen lernen.... Man merkt schnell das jeder Charakter sein Päckchen zu tragen hat und alle versuchen eine fröhliche Weihnachtstimmung vorzutäuschen. Das dies nicht lange gut geht ist wohl jedem klar oder? Ich fand es toll das man so ein gutes gesamt Bild bekommt. Natürlich hab ich schon bestimmte Ahnungen gehabt in welche Richtungen es laufen könnte. Wie ihr euch denken werden im laufe der Geschichte alle Geheimnisse aufgedeckt und die ganze Familie versöhnt sich miteinander. Das fand ich echt schön so unterschiedlich auch alle und ganz gleich welche Probleme sie hatten sie fanden als Familie wieder zusammen. Wer hier ein reines Happy End sucht den muss ich leider enttäuschen. Das gibt es hier leider in dem Sinne nicht. Es ist wirklich Schade, gerne hätte ich ein kitschiges gehabt wo alles gut ist. Hier ist nicht diese übliche Friede Freude Eierkuchen Geschichte die man sonst erwartet, man leidet, lacht mit jeden Charakter und grübelt über alles mögliche mit. "Sieben Tage wir" ist eine emotionale Geschichte die einen mitnimmt. Ich habe mit dieser Geschichte und ihren Charakteren gelacht, gelitten und getrauert. Diese Geschichte bringt einen zum Grübeln und verändert einen auch ein kleines Stück. Ich kann euch dieses Buch um die Familie Birch nur weiterempfehlen. Auch wenn ich lieber ein kitschiges Happy-End gehabt hätte statt dieses. Auch die Entwicklung der Familie konnte mich durch ihre authentische Art überzeugen. Zuerst waren alles Einzelkämpfer aber nach und nach haben sie wieder zusammen gefunden und wurden eine Einheit.
* 7 Tage Wir * von Francesca Hornak entführt uns und die Familie Birch nach Norfolk in England. Gemeinsam haben wir 7 Tage Quarantäne vor uns die wir gemeinsam - einsam - auf dem alten Familiensitz verbringen. Weihnachten steht vor der Tür und Olivia die älteste Tochter kehrt aus Afrika zurück, wo sie als Ärztin gegen den Haag-Virus gekämpft hat. Da sie nach der Heimkehr mit einer Quarantäne belegt wurde, findet Mama Emma, daß die Familie diese zusammen verbringen sollte, denn ... es ist ja Weihnachten. Jedes Mitglied der Familie hat so seine Geheimnisse und die große Frage die sich stellt ist, können diese auch geheimgehalten werden wenn die Nähe zueinander auf einmal so präsent ist? Francesca Hornak hat einen leichten, flüssigen Schreibstil, der das Lesen recht kurzweilig gestaltet. Die einzelnen Charaktere sind facettenreich gestaltet und haben Ecken und Kanten, sind aber eigentlich super sympathisch und wirken insgesamt wie die Familie von gegenüber. Auch finde ich das Cover sehr gelungen, ich vermute das man den Familiensitz in Norfolk betrachtet, den Ort der Quarantäne. Insgesamt ein unterhaltsames Buch, das Aufgrund der Erzählung aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten, einiges an Tiefe gewonnen hat. Klappentext: Eine Woche mit der Familie kann verdammt lange sein ... Es ist Weihnachten und die Familie Birch trifft sich zum ersten Mal seit Jahren wieder vollzählig in Norfolk. Die älteste Tochter Olivia ist Ärztin und es besteht der Verdacht auf eine ansteckende Krankheit, sodass sie gerade jetzt für eine Woche in Quarantäne muss. Dem Rest der Familie bleibt nichts anderes übrig, als die nächsten sieben Tage mit ihr im Haus zu verbringen. Aber eine Woche mit den Liebsten kann sich wie eine Ewigkeit anfühlen, vor allem wenn alle versuchen, ihre Geheimnisse voreinander zu verstecken. Doch das letzte rätselhafte Adventstürchen öffnet sich ganz von selbst und ein unerwarteter Gast taucht auf, der vielleicht alle Fäden zusammenführen kann.
Zum Buch: Olivia ist Ärztin in einem Krisengebiet eingesetzt in dem sie gegen das hochansteckende Haag-Virus ankämpft. An Weihnachten kehrt sie zurück nach Hause, genauer in das Elternhaus in der Pampa von Norfolk, wo ihre ganze Familie sieben Tage unter Quarantäne gestellt wurde. Es ist nicht so einfach für sie, da sie zu ihrer Familie keinen so engen Kontakt hat. Nach und nach kommen die verschwiegenen Geheimnisse der Familienmitglieder ans Tageslicht Meine Meinung: Sieben Tage wir erzählt uns von der wunderbaren, aufopferungsvollen Olivia, die durch ihr Engachmon in Liberia die Gesundheit ihrer ganzen Familie aufs Spiel setzt, weil diese nun gezwungen sind, sich sieben Tage von der Außenwelt abzuschotten. Ich las schon "Sieben verdankt lange Tage" von Jonathan Tropper und irgendwie erinnerte mich doch einiges an das Buch. Nun aber zu den Protagonisten von "Sieben Tage wir". Da hätten wir zum einen die taffe, aber unzulängliche Olivia, die mir ihrer Familie abgeschlossen hat, ihre Mutter Emma, die so übertrieben "normal" sein will, dass es nur noch unnatürlich ist, Andrea, der Vater, ehemaliger Kriegsberichterstatter und nun total unzufriedenen Kolumnist, der nichts besseres zu tun hat als an allem was rum zumäkeln und dann noch zu guter Letzt Phoebe, die jüngere Tochter, die so oberflächlich und ichbezogen ist, dass es nur genervt hat. Alles in allem war die Story nur langatmig und oberflächlich. Die Kapitel waren sehr kurz und immer aus anderer Sicht erzählt. Es hatte Il Prinzip jeder sein Päckchen zu tragen, aber am Ende war es dann, meiner Meinung nach, zu gewollt, ein, zwei Baustellen weniger hätten dem Buch gutgetan. Die letzten fünfzig Seiten haben mich dann doch sehr berührt, ohne die wären es maximal zwei Sterne gewesen.
Eine schöne Familiengeschichte die zwischen den Jahren spielt. Wenn eine Familie sieben Tage lang aufeinander hockt kann einiges passieren und das ein oder andere Geheimnis kommt ans Tageslicht. Dadurch hatte die Geschichte einen konstanten Spannungsbogen und die 450 Seiten ließen sich schnell lesen. Trotzdem hätte ich mir mehr Witzige Szenen und mehr Ereignisse in der Handlung gewünscht um das Ganze nocheinmal etwas aufzulockern. Außerdem wäre ein bisschen mehr Weihnachtsstimmung schön gewesen. Denn so hätte die Geschichte auch in jeder beliebigen anderen Zeit spielen können und das Weihnachtssetting war irgendwie überflüssig und die Handlung für eine Weihnachtsgeschichte auch zu ernst und traurig. Insgesamt dennoch eine schöne Familiengeschichte die sich 4 Sterne verdient hat.
Die Birchs sind eine Familie, die sich nicht viel zu sagen hat. Das ändert sich zwangsweise, als Tochter Olivia von einem humanitären Einsatz in Liberia zurückkommt. Mit Verdacht auf den Haag-Virus muss sie eine Woche in Quarantäne verbringen, ausgerechnet über die Weihnachtsfeiertage und das auch noch mit der Familie. Geheim hält sie dabei, dass sie noch während des Einsatzes eine Beziehung zu einem Kollegen dort begonnen hat, das Ansteckungsrisiko ist somit höher als alle denken. Doch auch die anderen Familienmitglieder haben etwas zu verbergen. Die jüngere Schwester Phoebe hat sich soeben verlobt, dennoch scheint ihr so kurz vor der Hochzeit etwas zu fehlen. Sollte jetzt nicht alles perfekt sein? Mutter Emma hat indessen einen Knoten in ihrer Achsel entdeckt und von ihrem Arzt die grausame Gewissheit erhalten: Krebs. Aber wie könnte sie ihren Lieben damit Weihnachten verderben? Und so schweigt sie lieber, als sich dem Mann oder den Töchtern anzuvertrauen. Vater Andrew erhält ausgerechnet vor den Feiertagen eine E-Mail von einem jungen Mann aus Amerika, der behauptet, sein unehelicher Sohn zu sein. Das Chaos ist also schon bereits vor den Feiertagen komplett und zu allem Überfluss macht sich jener Jesse dann auch noch auf den Weg, seinen Vater zu überraschen und ihm so ein Kennenlernen abzuringen. Ich muss es leider so klar sagen: über zwei Drittel des Romans hinweg ist die Familie Birch mir ein Graus! Jeder einzelne Charakter ist so unsympathisch und anstrengend, dass man wirklich für niemanden Mitleid entwickeln kann. Der Vater ein frustrierter Zyniker, der seine eigenen Unzulänglichkeiten an den Restaurants, die er testet, auslässt. Ein Mann, der zu feige ist, seinem eigenen Sohn entgegenzutreten und unter seinen Töchtern eine deutlich mehr liebt, als die andere. Die Mutter eine schrecklich nervige Frau, die immer alles gut meint, dennoch aber selten versteht, was die Menschen um sie herum wirklich brauchen. Noch dazu riskiert sie ihr eigenes Leben durch eine Ansteckung mit Haag, nur weil sie ihrer Familie Weihnachten "nicht verderben" will. Tochter Phoebe ist ein Püppchen, das immer im Mittelpunkt stehen muss. Wenn sie ihren Willen nicht bekommt, wird geweint und gestritten wie eine 5-Jährige. Und Tochter Olivia, die Weltverbesserin, kann deutlich mehr Anteilnahme für Menschen in einem fremden Land aufbringen, als für die Mitglieder ihrer eigenen Familie. Denn eigentlich verachtet sie alle drei, dafür, dass sie so gar nichts Relevantes leisten im Leben. Der sympathischste Charakter ist ausgerechnet der uneheliche Sohn Jesse, den die Autorin aber in seiner Rolle doch sehr überzeichnet hat. Muss er wirklich gleichzeitig dunkelhäutig, da libanesischer Abstammung, schön wie ein Model, schwul und Veganer sein? Mehr Klischees konnten wohl im Text nicht untergebracht werden. Keine Frage, die Autorin schreibt flüssig und sprachlich völlig in Ordnung. Die Seiten fliegen nur so dahin - allerdings hätte ich ansonsten auch schon ganz am Anfang aufgehört zu lesen. Denn sämtliches Interesse an der Handlung und am Schicksal der Figuren wurde bei mir durch deren unmögliches Verhalten schon im Keim erstickt. Wer denkt sich denn bitte eine solche Bande an Unsympathen für einen weihnachtlichen(!) Familienroman aus und was genau soll das dem Leser sagen? Im letzten Drittel beginnen die Familienmitglieder dann doch ein wenig menschlich zu werden, dazu braucht es auch nur eine Vielzahl an Zwischenfällen und kleinen und großen Tragödien, bis die Autorin am Ende eine Familie präsentieren kann, die zumindest nicht mehr kurz davor steht, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Einige dieser plötzlichen Überraschungen deuten sich seit den ersten Seiten bereits so klar an, dass man sich fragt, ob überhaupt irgendjemandem diese Anspielungen mit dem Holzhammer entgangen sind. Wenn die Birchs aber tatsächlich nur durch solche Schicksalsschläge als Familie zusammenwachsen können, dann sollte der arme Jesse wirklich fliehen, so lange er noch kann. Fazit: ein Familienroman, nach dessen Lektüre man Weihnachten allein in einer Blockhütte verbringen möchte
Family Birch is facing quarantine over the Christmas days since their oldest daughter Olivia has been treating Haag in Liberia. The family of four each carries around huge secrets which start to leak and make the story so thrilling. I have really enjoyed reading Seven Days of Us. It is a Christmas story although the main focus is not on Christmas. I can only give 4 stars because it was not as christmassy as I have expected and the beginning was quite long until the story started to unfold. But once the speed is picked up, it is a hell of a ride. It is so painfully honest, raw, and real. It made me laugh out loud, shed a tear or two and overall, made me feel comfortable by getting uncomfortable. The ending came quite unexpectedly (at least for me). Definitely can recommend the book for anyone not looking for a typical Christmas story but rather an exciting, thrilling one that just happens to have a Christmas setting.


















