Die Farbe der Erinnerung

Die Farbe der Erinnerung

Softcover
3.64
GerechtigkeitGenerationenSelbstmordDrogen

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Description

Der erste Roman der Pulitzer-Preisträgerin Jennifer Egan ist ein beklemmendes Buch über Trauer, Tod und Schuld.

Nur ein paar Postkarten sind Phoebe von ihrer großen Schwester Faith geblieben, die 1970 in Italien ums Leben kam. Unfall? Mord? Selbstmord? Phoebe will die Wahrheit herausfinden und begibt sich von San Francisco aus auf eine Reise nach Europa: von Amsterdam über Paris und München bis ins italienische Corniglia in eine Zeit hinein, in der eine Generation, berauscht von Drogen und dem Ideal der freien Liebe, an eine bessere Zukunft glaubte und die Welt aus den Angeln heben wollte.

»Wenn es Gerechtigkeit auf dieser Welt gäbe, so dürfte es niemandem erlaubt sein, ein Debüt von derartiger Schönheit und Vollendung zu schaffen.« The New York Times Book Review

»›Die Farbe der Erinnerung‹ gleicht dem zart leuchtenden Grün eines Frühlingserwachens, hinter dem der Winter einer turbulenten, unbegriffenen Zeit liegt.« Ulrich Greiner, Die Zeit

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
480
Price
12.40 €

Author Description

Jennifer Egan wurde 1962 in Chicago geboren und wuchs in San Francisco auf. Sie lebt heute mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Brooklyn, New York. Neben ihren Romanen und Kurzgeschichten schreibt sie für den »New Yorker« sowie das »New York Times Magazine« und lehrt an der Columbia University Creative Writing. Für ihren Roman »Der größere Teil der Welt« erhielt sie 2011 den Pulitzer Prize, den National Book Critics Circle Award und den Los Angeles Times Book Prize. Zuletzt erschien ihr Roman »Manhattan Beach« (2017), der wochenlang auf der »New York Times«-Bestsellerliste stand.

Posts

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All
3.5

Das Cover der Geschichte konnte mich leider gar nicht überzeugen, dafür war aber der Inhalt besser. In dem Buch herrscht eine ganz eigene Atmosphäre, die damit zusammenhängt, dass die Geschichte in den 1960ern/70ern spielt und viel der entrückten Party-/Hippieszene mitaufgegriffen wird. Das Gefühl des Aufbruchs, das die teils rebellischen Jugendlichen damals verspürten, kann ich so nicht nachvollziehen. Vermutlich muss man sowas erlebt haben, um es richtig zu fühlen, aber auch so war es interessant, darüber zu lesen. Das Verhältnis zwischen Phoebe und ihrer (nun verstorbenen) Schwester war etwas schwierig, da Phoebe ihre Schwester auf der einen Seite anhimmelt, wie einen Gott und auf der anderen Seite hasst, weil sie immer alle Aufmerksamkeit auf sich zog. Das war etwas verwirrend und hätte psychologisch wohl noch viel Spielraum geboten. Die Suche nach den letzten Spuren ihrer Schwester führt Phoebe quer durch Europa und das Ende, also wie sie, zusammen mit einem ehemaligen Freund ihrer Schwester namens Wolf, herausfindet, wie ihre Schwester Faith letztendlich ums Leben kann, war etwas schräg aber auch irgendwie faszinierend. Alles in allem ein Buch, das für mich weder ein Top noch ein Flop war und irgendwie sehr schwer zu bewerten. Daher würde ich allen raten, es zu lesen, falls der Klappentext sie anspricht oder es sein zu lassen, wenn nicht.

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