Die Bücher von Arenz haben mich bisher immer sehr berührt und ich habe sie gerne gelesen. Aber Katzentage hatte für mich keine spannende Handlung und ist einfach so daher geplänkelt. Ich fand den Sprachduktus der Charaktere gar nicht nachvollziehbar und sehr pathetisch. Ich persönlich konnte mich nicht richtig ins Geschehen reinversetzen. Als Buch zum Einschlafen war’s das richtige.
Für mich das erste Buch von Arenz, sehr kurz, wundervoll illustriert.
Zwei Kollegen, Verwaltungsanwalt und eine Ärztin stranden nach einer Schulung auf der sie mit einander geschlafen haben in Würzburg dank Bahnstreik. Sie bleiben übers Wochenende trinken viel Wein und erkunden Würzburg. "Katzentage" werden durchlebt, einfach streifen, leben im Moment und das Schwirren umeinander. Sie finden dann im der Residenz tatsächlich eine Katze, die die Beiden als Ihre Menschen aussucht.
Nettes, philosophierendes, Liebesbuch. Netter Einstieg in Arenz, schnell weggelesen.
Schöne Illustrationen, Story plätschert mehr so dahin
Ich fand die Idee des Buchs ganz gut. Es erinnert daran, einfach mal die Umwelt, das Leben, die Leute und die Details zu genießen. Die Dialoge waren dabei leider nicht mein Fall bzw. ich nicht die Zielgruppe. Das war mir eigentlich bei den Namen Paula und Peter schon klar. Es ist aber kurz und schön illustriert, kann man mal lesen.
Noch nicht mal 70 Seiten hat dieses Büchlein und dennoch schafft Ewald Arenz es (wieder einmal) Gefühle in Worte zu bannen. Diesmal das Verliebtsein, die frische, junge Liebe zu einem Menschen, der einem den Kopf verdreht. Aber auch die Angst, dass es scheitern könnte, einem Gefühl, dass man als junger Mensch an dieser Stelle vielleicht noch nicht hat, man/frau mit 40 aber schon.
Peter und Paula sind wegen eines Bahnstreiks in Würzburg gestrandet. Dort verbringen Sie ein paar wundervolle „Katzentage“ im Herbst, mit schöner Natur, Frankenwein und Liebe.
Ein wunderschöner Liebesroman in der Tradition von Tucholskys „Schloss Gripsholm“.
Oh je....da habe ich wohl zu viel erwartet. Leider kann ich ausser der Message des Buches.....lebe im Jetzt und Hier,
dem ganzen nichts Abgewinnen. Beide Charaktere waren mir nicht sympathisch, die sich ständigen Neckereien zu übertrieben, die Wiederholungen der Herbstidylle zu blumig.
Einzig die Katze hat mich überzeugt.
Was für ein bezauberndes Buch. Es strahlt eine Leichtigkeit aus und bringt einen doch zum Nachdenken.
Ich mag Ewald Arenz sehr, jedes seiner Bücher schafft es, mich mit einem kleinen Glücksgefühl zurückzulassen.
Ja, das schönste an dem Buch waren leider nur die Illustration für mich persönlich. Ich fand den einen Hauptcharakter unerträglich. Ich fand die Message zwar offensichtlich, aber irgendwie konnte sie mich aufgrund der Darstellung nicht richtig ergreifen. Das Motto ist jeden Tag richtig zu leben. Ja, aber viel mehr kann man zu diesem Buch auch nicht sagen. Leider.
Als großer Fan von Ewalds' Schreibstil, hat auch dieses Buch mir wieder sehr gut gefallen.
Besonders ins Auge sind mir die unglaublich schönen Illustrationen gefallen.
Eine Geschichte über die Liebe, die Angst sich voll und ganz fallen zu lassen und es letztendlich doch zu wagen.
Eine schöne Geschichte darüber, dass wir manchmal Angst davor haben, das Glück festzuhalten.
Mir persönlich zu viel forciertes Wortgefechte in den Dialogen. Habe oft die Augen verdreht. Man könnte jetzt sagen „aber vielleicht ist das so, wenn man Verliebten zuschaut.“ – Nein, ich hätte mich gefreut Peter und Paula in Würzburg zu begegnen. Aber nur wenn sie in meiner Gegenwart die Klappe gehalten hätten hahaha
Ich liebe die Bücher von Ewald Arenz doch leider kann ich hier nur drei Sterne geben. Es ist schön geschrieben das ja aber ich habe in diesem Buch Ewald Arenz nicht wiedergefunden. Ich fand es teilweise sehr kitschig.
Paula und Peter stranden in Würzburg mit dem Zug. Es wird gestreikt und dadurch dürfen die beiden ein paar Katzentage in Würzburg genießen. Im Hier und Jetzt leben und keine Frage nach der Zukunft stellen. Ein schönes Buch auch die Illustrationen sind sehr gelungen.
Stimmungsvoll und sprachlich schön, aber inhaltlich für mich nicht ganz überzeugend.
Katzentage ist eine kurze, atmosphärische Geschichte, die einen Tag im Hier und Jetzt erzählt.
Besonders gut gefallen haben mir die schönen Illustrationen und die bildhafte, poetische Sprache. Würzburg wird so lebendig beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, selbst durch die herbstlichen Straßen zu laufen.
Die Grundidee, sich ganz auf einen einzigen Tag und den Moment zu konzentrieren, fand ich sehr schön. Auch einige Zitate haben mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Allerdings blieb mir die Geschichte insgesamt zu oberflächlich.
Vor allem mit den beiden Protagonisten bin ich nicht warm geworden. Sie wirkten auf mich unsympathisch und teilweise problematisch im Umgang mit anderen. Dadurch konnte ich auch die Liebesgeschichte nicht wirklich fühlen.
Hier kommt dein MUST-READ für den Herbst: Wir begleiten zwei Personen, die sich schon ewig kennen – sich immer sympathisch waren, aber bei denen nie wirklich was gelaufen ist. Beide stehen mitten im Leben: Paula, über vierzig, im Job angekommen und geprägt von ihren Erfahrungen (und auch Enttäuschungen), und Peter, etwas jünger, selbstbewusst und offen für Neues.
Ein Bahnstreik sorgt dafür, dass sie nach einem Seminar in Würzburg hängenbleiben. Statt sich zu ärgern, beschließen sie, das Beste draus zu machen und verbringen zusammen ein Wochenende, das alles verändert. In der unerwarteten Pause vom Alltag entsteht eine leise, zarte Romanze, die nicht mit großem Drama startet, sondern in kleinen Momenten wächst – in Blicken, Gesprächen, Gesten.
Paula steckt dabei zwischen Sehnsucht und Vernunft, zwischen dem Wunsch nach Nähe und der Angst, wieder verletzt zu werden. Peter dagegen merkt schnell, dass er bereit ist, das Risiko einzugehen.
Auftritt kleine Katze: eine stille Begleiterin, ein Spiegel und am Ende der Klebstoff.
„Vielleicht sind wir Menschen auch so“, sagte er langsam. „Im Frühjahr ist es so leicht, glücklich zu sein. Im Herbst […] im Herbst entscheidet jeder für sich, ob es Glück oder Wehmut bedeutet. Abschied oder ein ganz leiser Anfang. Manches muss ja im Herbst gesät werden, dass es im Frühjahr blüht und Frucht im Sommer trägt.“ S. 84
Der Schreibstil ist wie immer einfach besonders: feinfühlig, poetisch, mit einem Gespür für Zwischentöne. Er schafft es, das Alltägliche besonders zu machen. Die Geschichte lebt nicht von großen Gefühlen oder Dramatik, sondern von der Stille dazwischen – und von herbstlicher Melancholie.
Und können wir bitte darüber reden, wie großartig die Illustrationen von … sind? Sie fangen die Stimmung perfekt ein. Ich finde es super, dass sich Autor, Illustrator und Verlag sowas schönes haben einfallen lassen. Danke dafür 🧡🍁
Ich glaube, ich habe den tieferen Sinn hinter den Katzentagen verstanden. Leider erschließt sich mir dennoch weder der Mehrwert der Zeichnungen noch der Sinn der sehr kurzweiligen Geschichte – insbesondere nicht in Anbetracht eines Preises von 22 € pro Buch. Eine schöne Idee, die für mich in ihrer Umsetzung und Tiefe hinter den Erwartungen zurückbleibt. Schade.
Wenn das Buch nicht so kurz wäre, hätte ich definitiv abgebrochen. Sehr pathetisch mit Kalendersprüchen, die mich mit den Augen haben Rollen lassen.
Einzig das Setting Würzburg war hübsch und die Illustrationen.
Kann ich nicht wirklich empfehlen.
„Was ich meine, ist: Wie wären wir, wenn wir nicht immer irgendwas täten? Wenn wir mal kein Ziel, keinen Plan hätten. Nicht nur einfach mal einen Tag frei…“
Katzentage ist ein leises, melancholisches und gemütliches Buch.
Unterstrichen wird diese ganz besondere Atmosphäre durch die gelungenen Illustrationen von Florian Beyer.
Die beiden Protagonisten Paula und Peter hat Arenz charismatisch und lebensecht gezeichnet, so dass ich mich tief in deren Zweifel und Befürchtungen hineinversetzen konnte.
Insgesamt eine stimmige Erzählung, die in erster Linie vermittelt, im Hier und Jetzt zu leben und nicht überhastet vorauszueilen.
Dieses „Bilderbuch für Erwachsene“ möchte ich gerne all denen empfehlen, die ein Wohlfühlbuch suchen, an das man sich auch noch länger erinnert.
Eine sehr schöne, kurzweilige und poetische Geschichte über zwei Arbeitskollegen, die sich auf einer Dienstreise näherkommen, die Nacht miteinander verbringen, irgendwo wegen eines Zugausfalls stranden und noch zwangsbedingt weitere Zeit miteinander verbringen. Was möchten sie wirklich im Leben und ist das Hier und Jetzt nicht am schönsten? Ich mag den Schreibstil von Ewald Arenz sehr und auch damit konnte er mich überzeugen.
Habe die illustrierte Version gelesen und fand es zauberhaft mit den Bildern noch ein bisschen tiefer in die Geschichte eintauchen zu können.
Katzentage möchte man wirklich jeden Tag erleben….
Das war leider irgendwie gar nicht meins...die Illustrationen sind wunderschön, die Geschichte selbst und insbesondere die schwer zugänglichen, flachen Charaktere fand ich aber leider ziemlich platt.
Worum geht’s?
Paula und Peter sind Kollegen. Schon lange schwingt zwischen ihnen etwas mit, unausgesprochen, aber spürbar. Nach einem Seminar in Würzburg zwingt sie ein Bahnstreik zum Bleiben. Aus einem ungeplanten Stillstand wird gemeinsame Zeit – und aus Nähe etwas, das sich nicht mehr ignorieren lässt.
Meine Meinung:
Ewald Arenz kann diese besondere Art von Geschichten erzählen: leise, menschlich und tief berührend, ohne je laut zu werden. „Katzentage“ habe ich nicht gelesen, sondern gehört – und das war eine hervorragende Entscheidung. Julia Meier liest mit einer ruhigen, warmen Stimme, die perfekt zu Paula und Peter passt. Sie trägt die Geschichte, ohne sich in den Vordergrund zu drängen, und macht das Zuhören zu einem echten Innehalten.
Paula, Ärztin. Peter, Verwaltungsjurist. Zwei Berufe, die wenig Raum für Träumerei lassen. Zwei Menschen, die funktionieren, Verantwortung tragen und ihr inneres Kind irgendwo tief vergraben haben. Ihr Alltag ist eng getaktet, voller Pflichten und Erwartungen – an sich selbst und an das Leben. Und dann dieser Bahnstreik. Stillstand. Zeit. Und plötzlich die Frage: Was macht man damit?
Arenz zeigt auf wundervolle Weise, wie Paula und Peter mit dieser geschenkten Zeit umgehen. Wie sie langsamer werden. Leichter. Wie sie wieder staunen, spielen, sich necken – fast so, als dürften sie für einen kurzen Moment vergessen, wer sie sonst sind. Zwischen kleinen Wortgefechten und liebevollen Sticheleien wächst etwas Zartes, Ehrliches, Frischverliebtes. Man hört ihre Gedanken, fühlt ihre Unsicherheiten und Hoffnungen und ist ganz nah bei ihnen. Beim Hören entsteht eine Art Blase. Der Alltag bleibt draußen, die Zeit verliert an Bedeutung, und alles konzentriert sich auf diesen einen Augenblick. Umso schmerzhafter ist es, wenn die Gedanken zurückkommen, wenn Zweifel und Vernunft diese Leichtigkeit langsam unterwandern. Genau das macht die Geschichte so glaubwürdig – und so menschlich. Denn solche Momente sind flüchtig. Man kann sie nicht festhalten. Aber man kann sie erinnern.
„Katzentage“ erinnert daran, wie wertvoll diese kurzen, besonderen Zwischenräume sind. Daran, zu leben, zu fühlen, zu lieben – und das Leben nicht immer so furchtbar ernst zu nehmen. Eine Geschichte, die nachklingt und ein leises Lächeln hinterlässt.
Fazit:
„Katzentage“ von Ewald Arenz ist eine leise, berührende Geschichte über Nähe, verpasste Möglichkeiten und die Magie eines unerwarteten Augenblicks. Als Hörbuch gewinnt sie durch die ruhige, warme Stimme von Julia Meier noch einmal deutlich an Tiefe und Gefühl. Ein Titel, der entschleunigt, nachklingt und daran erinnert, wie wertvoll kleine Momente sein können.
5 wohlfühlige Sterne von mir!
Was mich sehr gestört hat, waren die Bezeichnungen von ihm für sie. „Weib“, „Metze“, usw. fand ich extrem unnötig und auch in dem als Witz gemeinten Kontext ziemlich unnötig.
Ansonsten ganz nette Geschichte und schöne Illustrationen, aber nicht besonders viel Tiefgang.
Ich liebe den Schreibstil von Ewald Arenz. Man kann sich so leicht in die Geschichte fallen lassen. Was auch hier wieder der Fall war. Eine kurzweilige Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Ein Buch zum Auftanken.
Eine leichte und kurze Herbstgeschichte, für mich war es leider zu wenig und zu oberflächlich. Paula wirkte für mich zu distanziert. Ich hätte mir gewünscht, tiefer in ihre inneren Konflikte und Ängste eintauchen zu dürfen. Für einen ruhigen, unaufgeregten Lesemoment ist "Katzentage" aber durchaus geeignet
E Ein sinnliches und schönes Buch. Zart und langsam entspinnt sich hier der Beginn einer Liebesgeschichte. Zwischen Würzburg und Wein treffen sich zwei Menschen mit ihren Päckchen und tasten sich langsam ran. Ich mochte es.
Eine Liebesgeschichte zwischen Arbeitskollegen an einem Wochenende in Würzburg.
Ganz nett geschrieben, teils humorvoll und interessant.
So richtig gepackt hat sie mich nicht.
Die Figuren waren zwar sympathisch, aber für mich nicht tief genug.
Man lernt auf charmante Art die Stadt kennen.
Am Ende bleibt eine nette Romance mit Aussicht auf Zukunft.
Ich liebe Ewald Arenz, aber was war das?
Ich bin mit Paula und Peter nicht warm geworden, beziehungsweise fand ich die Art der Kommunikation beider sehr fragwürdig. Ist nicht meine Art von Humor und auch nicht die Vorstellung von „Katzentagen“, die ich mögen würde.
Das war leider „für die Katze“…
Das Buch konnte mich entgegen der anderen Bücher von Ewald Arenz nicht überzeugen. Die Geschichte sowie die Person bleiben sehr flach und es gibt keine überraschenden Wendungen.
Katzentage von Ewald Arenz erzählt leise und poetisch von zwei Menschen, die durch einen Bahnstreik unerwartet Zeit miteinander verbringen. Mit herbstlicher Stimmung, metaphorischem Schreibstil und besonderen Illustrationen lädt das Buch zum Innehalten und Verweilen ein – ruhig, melancholisch und überraschend berührend.
Manche Bücher sind laut.
Katzentage ist leise. Und genau das hat mich komplett abgeholt. 🍂
Paula und Peter – zwei Arbeitskollegen: sie Ärztin, er Jurist in der Klinikverwaltung. Durch einen Bahnstreik bleiben sie unerwartet gemeinsam an einem Ort hängen. Kein großes Drama, kein Action-Plot – sondern Zeit. Gespräche. Gedanken. Nähe zwischen den Zeilen.
Der Schreibstil ist so flüssig und bildhaft, dass ich mich regelrecht darin verloren habe – ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Herbstliche Melancholie, Sehnsucht, Alltagsflucht. Ein Text, der nicht hetzt, sondern verweilen lässt.
Besonders gefallen haben mir der metaphorische Schreibstil, die Dialoge und diese ruhige, warme Atmosphäre. Pluspunkt: die Illustrationen – damit habe ich wirklich nicht gerechnet und sie haben das Lesegefühl nochmal verstärkt.
Kleiner Kritikpunkt: Ich hätte gern noch ein bisschen mehr über die Charaktere erfahren. Aber bei der Kürze der Geschichte wurde hier definitiv das Beste rausgeholt. Und obwohl es eigentlich nicht mein Genre ist, hat mich Katzentage positiv überrascht.
Und ja: Als Katzenmensch musste ich dieses Buch einfach anfragen. 🐱
Rezension basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar von NetGalley. Die Meinung ist meine eigene.
Was war das denn? Alte Sorten ist eines meiner Lieblingsbücher, aber das hier? Pseudophilosphie und dann dann die komischen Kommentare über die hungerenden Kinder in Afrika und "Südländer sind doch alle gleich"... Ich bin verwirrt und enttäuscht.
Ich mochte dieses Buch sehr
Voll Poesie, Leichtigkeit, Romantik
Die Illustrationen dazu.... Perfekt
Ich liebe den Herbst und dieses Buch steckt voll davon
Und als Krönung des Ganzen eine Katze.... Mehr geht nicht. Zumindest für mich
Ein Buch, das mich etwas nachdenklich zurück lässt. Angst vor den eigenen Gefühlen.
Schöne Augenblicke einfach im Gedächtnis aufbewahren, ist doch sehr schön. Es lassen sich aber wirklich diese Momente nicht wiederholen.
Also lebe im Hier und Jetzt.
Paula und Peter, vom Leben auf eine unerwartete Pause geschickt, finden in kleinen Momenten, in Stille und im Lächeln einer Katze die Liebe – zart, unaufgeregt, ehrlich. 💞
Diese Geschichte hat mich tief berührt. ✨ Die Liebe zwischen Paula und Peter ist keine laute, sondern eine, die wächst aus Nähe, Vertrauen und Augenblicken, die man festhalten möchte – und doch loslassen muss. Die Botschaft „Lebe im Jetzt“, wie ein Flüstern im Herzen, klingt lange nach. 💛
Dazu kommen die Illustrationen, so sanft und schön, dass sie die Geschichte noch einmal erzählen – in Bildern, die fühlen lassen. 🎨
Ein Buch wie ein stiller Herbstmorgen: golden, sanft und voller Liebe, die bleibt. 🍂
Vielen lieben Dank @dumontbuchverlag für das wundervolle Rezensionsexemplar! 🫶🏻
Ein kurzer, aber trotzdem typischer Ewald Arenz Roman, der wunderschön illustriert ist.
Die Geschichte von Paula und Peter hält dazu an, den Moment zu genießen und nicht alles zu zerdenken und vorauszuplanen. Symbolisiert wird dies, durch eine Katze, die die beiden bei ihrem unerwarteten Aufenthalt in Würzburg, begleitet.
Ein atmosphärischer und trotz der Kürze, tiefgründiger Roman.
Ein kleiner, feiner, typischer Arenz, wundervoll illustriert von Florian Bayer - auch gut zu verschenken
Mein Leseeindruck:
Paula und Peter kennen sich schon länger, arbeiten zusammen, sind Kollegen, er als Jurist in der Klinik, in der sie als Ärztin tätig ist. Auf einer Veranstaltung kommen sie sich endlich näher, das Schicksal spielt ihnen zu; sie sitzen in Würzburg fest, verbringen die Nacht miteinander, es entsteht mehr. Während der Katzentage nimmt Arenz die Leser mit auf eine kleine feine „Reise“ durch das schöne Würzburg. Es stellen sich ihnen diverse Fragen. Was ist diese ungeklärte Sache zwischen ihnen, ist da mehr? Mal spielerisch, mal albern, mal drängend, mal ernst durchlebt das Paar diese unerwartet freien Tage alleine und nur mit sich. Peter hält die Ungewissheit nur schwer aus, Paula ist direkter, klarer, unabhängiger…. Diese Geschichte regt zum Nachdenken an, eine Katze symbolisiert, wie schwer sich manchmal die Menschen tun, den Moment zu erleben, zu genießen, unabhängig zu sein. Es fehlte mir ein kleines bisschen an Tiefe, ansonsten mochte ich die Geschichte und deren Protagonisten sehr.
Fazit: Ein kleiner, feiner, typischer Arenz, wundervoll illustriert von Florian Bayer - gut auch als Geschenk geeignet, wie ich finde.
Hast du das Buch bereits gelesen? Wenn ja, wie hat es dir gefallen? Wie ist es dir ergangen?
Eure, Claudia
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Folge mir für gute Rezensionen, Buchtipps, Leseeindrücke, Inspiration
Der Inhalt dieses kleinen Büchleins ist schnell umrissen: Eine Ärztin und ein Jurist, vereint durch ihren gemeinsamen Arbeitgeber und einen Fortbildungsbesuch, teilen eine Nacht miteinander und stranden unverhofft in Würzburg. Abseits der durchgetackteten Tages- und Wochenabläufe der beiden wandelt sich diese Verzögerung im Betriebsablauf rasch in geschenkte Zeit um. Inspiriert durch eine Katze, aus dem gewohnten zeitlichen Korsett entrückt und durch das verbale Duellieren als verbales Spiel mit den Reizen bis an die Schmerzgrenze beflügelt, kommen beide zur Fragestellung, warum sie nicht viel mehr im Moment und in Einklang mit ihren eigentlichen Bedürfnissen leben. Beide vermeiden dabei tunlichst zu offenbaren, dass sie schon länger Interesse an einander hegen und sich nach einem Fortbestehen der Verbundenheit über den geschenkten Tag hinaus sehnen. Zu allererst sehe ich in „Katzentage“ eine Liebeserklärung an eine Region, an eine Stadt, an Würzburg. Der barocke Stil, der die Stadt charakterisiert und von dem die Protagonisten nach eigenen Aussagen nach ihrem Besuch nun erst einmal für lange Zeit genug haben würden, spiegelt sich inhaltlich im Motiv des „Carpe Diems“, das Katzen in Perfektion leben und in dem der „Vanitas“, an das uns das herbstliche Setting kontinuierlich erinnert, wieder. Diesen Kniff kann ich nur anerkennend als kunstvoll bezeichnen.
Arenz führt uns in seinem Werk vor Augen, dass uns letztlich nur das Jetzt bleibt. Die Geschichte ermuntert uns, die Fassade aus Coolness und Souveränität abzulegen und uns und andere zu erkennen zu lassen, worin unsere Bedürfnisse bestehen. Ab und zu sollten wir uns auch ohne Bahnstreik erlauben, loszulassen, die Kontrolle abzugeben und den Lauf der Dinge in die Hände oder wahlweise in die Samtpfoten des Schicksals zu legen. Florian Bayers Illustrationen und die Wertigkeit der Gestaltung des Büchleins verleihen dieser Botschaft auf die allerschönste Art und Weise Glanz und Strahlkraft.