Ja, nein, vielleicht

Ja, nein, vielleicht

Hardback
3.9267

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Description

Raffiniert und bissig schreibt die Bestsellerautorin Doris Knecht über das Leben als Frau, über Freundschaft und über Sinn und Unsinn der romantischen Liebe. Zum ersten Mal seit vielen Jahren fühlt sie sich wieder frei: Die Kinder sind ausgezogen, in ihrem Dasein zwischen Großstadt und Landleben breitet sich Ruhe aus. Doch dann wird ihre Wohnung von ihrer Schwester besetzt, es droht ihr ein Zahn auszufallen und sie wird mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert. Während sich das eher marginale gesundheitliche Dilemma zu einer kleinen existenziellen Krise auswächst, trifft sie im Supermarkt einen Mann von früher wieder: Friedrich. Eine Begegnung, die sie vor eine Frage stellt, mit der sie sich eigentlich nicht mehr beschäftigen wollte: Ist sie bereit für eine weitere Liebesbeziehung? Oder besser gesagt: Ist sie bereit, ihr gutes Leben zu teilen, ihre innere Zufriedenheit zu riskieren, schon wieder? Ein moderner Roman über das Leben als Frau, der das ewige Primat der romantischen Liebe infrage stellt – unverbittert, witzig, lebensklug

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
240
Price
24.70 €

Author Description

Doris Knecht, geboren in Vorarlberg, ist Kolumnistin (u. a. beim Falter und den Vorarlberger Nachrichten) und Schriftstellerin. Ihr erster Roman Gruber geht (2011) war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde fürs Kino verfilmt. Zuletzt erschienen Die Nachricht (2021) und Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe (2023). Doris Knecht lebt in Wien und im Waldviertel.

Posts

54
All
4.5

Tolles Buch 😊. Ich habe mich sehr amüsiert über den coolen Schreibstil, war wütend auf alle " Friedriche " dieser Welt, habe mich schmunzelnd sehr oft wiedererkannt und war gerührt vom Zusammenhalt der Familie bzw. der Dorfgemeinschaft in einer sehr kritischen Situation. Es hat mir mal wieder gezeigt, wie stark wir Frauen eigentlich sind und wie wertvoll eine beste Freundin ist. Unbedingte Leseempfehlung von mir ! 😊

3.5

Was wirklich zählt

Braucht es eine Beziehung zwischen Mann und Frau, um ein glückliches Leben zu führen? Nein. In einer kritischen Situation sind die Freunde, Freundinnen, Familie, Nachbarn der Protagonistin sofort und ungefragt für sie da.

4

Fein beobachtet Ich mag die lebensklugen Bücher von Doris Knecht. Auch in „Ja, nein, vielleicht“ , bringt die Autorin ihre Gedanken bezüglich Vergänglichkeit und Selbstbestimmung auf den Punkt. Ihre reife Protagonist (ü50) hat endlich die eigene Freiheit zurück, nachdem die Kinder ausgezogen sind. Sie ist geschieden und kann selbstbestimmt ihren Alltag gestalten. Macht es da Sinn sich neu zu binden? Diese Frage stellt sie sich kurz, als sie einen alten Jugendfreund zufällig wiedertrifft, bei dem dann aber doch nicht alles Gold ist, was glänzt. Ich konnte mich auf jeden Fall gut mit der Icherzählerin identifizieren. Es ist interessant, wie sich die Perspektive auf das Leben im Laufe der Jahre verschiebt. Das Buch von Doris Knecht regt zum Nachdenken an und ist zugleich sehr unterhaltsam. Sie schreibt mit einem feinen Humor und gibt ihrer Hauptperson eine gehörige Portion Selbstironie mit auf den Weg. Das gefällt mir sehr. Der Ausgang der Geschichte ließ mich zufrieden und optimistisch zurück, da die Protagonistin nach einer Ausnahmesituation eine gute Entscheidung für ihr Leben treffen konnte.

5

"Ja, nein, vielleicht" hat eine Kollegin für mich ausgesucht und es hat voll gepasst! Es ist sehr leicht und unterhaltsam, fast kolumnenhaft, geschrieben, enthält dabei aber einige gute Gedanken. Die Protagonistin beschäftigt sich mit der Frage, ob sie 10 Jahre nach ihrer Scheidung wieder einen Menschen nahe in ihr Leben lassen könnte. Vor allem mit ihren Bedenken dadurch wieder alle möglichen Kompromisse einzugehen, sich bewerten zu lassen etc konnte ich sehr relaten, auch wenn ich noch gut 15 Jahre jünger bin. Auch der Wert guter Freundschaften nimmt viel Raum ein in dem Buch. Alles in allem ist es einfach auch sehr positiv geschrieben.

4.5

Egal ob Knecht-Neuling oder alte Häsin, greift zu diesem Buch, schlagt es auf und taucht ein in ein Leben, dass eures oder meines sein könnte… ♥️

Das hier wird persönlich - Ich erinnere mich noch genau, wie ich meiner Mutter vor ein paar Jahren Doris Knechts Roman „die Nachricht“ in die Hand drückte, die es ganz schnell las und mit mir dann sehr begeistert darüber sprach. Sie fühlte sich gesehen, verstanden und war direkt Fan! Leider kann ich ihr den heute erscheinenden Roman „Ja, nein, vielleicht“ nicht wieder in die Hand drücken…. Dabei bin ich sicher, sie hätte ihn noch mehr gefeiert, als damals die Nachricht, sie hätte ihn geliebt. Und das tue ich demnach auch ♥️ Wir lesen in Knechts neuesten Roman von einer Frau „in den besten Jahren“, die Kinder sind aus dem Haus, von ihrem Mann lebt sie getrennt. Die Autorin führt ein gutes Leben, hat sich arrangiert und eingerichtet, ist niemandem etwas schuldig. Doch ein Besuch beim Zahnarzt offenbart, dass sie einen Zahn verlieren wird und das löst eine Krise bei ihr aus. Und dann begegnet sie im Supermarkt noch einer ehemaligen Liebschaft. Soll sie ihre Unabhängigkeit und Freiheit für so etwas Banales wie eine Schwärmerei aufgeben? Doris Knecht beschreibt das Leben der Menschen so wie es einfach ist, ohne Klimbim und Glitzer, dafür mit Humor und auch ein wenig Zynismus hier und da. Ich lieb‘s. Ihr Blick auf das Leben und die Abrechnung mit der „romantischen Liebe“ in diesem Buch sind so unterhaltsam zu lesen, dass sich die Geschichte, die so normal wie langweilig klingt, für mich als das Gegenteil herausgestellt hat. Ein Pageturner. Vielleicht auch, weil ich mich so gut in die Protagonistin hineinversetzen konnte? Keine Shiny-hippe Mittdreißigerin auf dem Zenit ihrer Möglichkeiten, sondern eine normale Frau, die schon was erlebt hat und fest mit beiden Beinen im Leben steht. Ich mag aber auch nicht zuviel verraten, das würde euch den Lesespass verderben. Also, egal ob Knecht-Neuling oder alte Häsin, greift zu diesem Buch, schlagt es auf und taucht ein in ein Leben, dass eures oder meines sein könnte… ♥️

Abbruch auf S. 105

Kann die ganzen positiven Bewertungen nicht nachvollziehen. Das Buch ist langweilig. Wenn das Leben in den 50ern so ist, wie es hier dargestellt wird, bleib ich für immer in meinen 40ern.

4

Hörbuch. Es geht um weibliche Autonomie im mittleren Lebensalter.

4

ein Roman, der einfach gut tut und in dem sich sicher jeder Frau mittleren Alters irgendwo wiederfindet. Die Ich-Erzählerin lerne ich in einer Lebensphase mitte fünfzig kennen, in der sie unabhängig und gefestigt ihr Leben als Autorin meistert und genießt. Doch wie es nun mal so ist im Leben, passieren Dinge, die so manches etwas aufwirbeln. Ein Zahn muss raus, die Stadtwohnung wird von der Schwester belagert, die beste Freundin heiratet. Und dann ist da plötzlich auch noch Friedrich. Doris Knecht schreibt mit so viel Humor, Ironie und Sarkasmus über die Gedankengänge der Protagonistin, dass es eine wahre Freude ist. Am besten haben mir dabei die Überlegungen zu Friedrich gefallen. Plötzlich wieder im alten Muster: Muss man gefallen wollen? "Ob nur ich so auf mich schaue, gespiegelt in den Augen des Anderen, projiziert in den anderen. Ich bin noch lange nicht austherapiert, noch immer nicht erwachsen, das wird mir klar, wenn ich wieder die Panik spüre, in die das Urteil anderer mich noch immer zu versetzen imstande ist." "Ich möchte auch nicht mehr in den Spiegel schauen und denken: Was sieht er?" Braucht es überhaupt einen Mann? Will ich, dass er einfach in meiner Küche steht und ungefragt spricht? 😀 Ein sehr unterhaltsames Lesevergnügen, in dem es um Selbstwert, Freundschaft und Familie geht. Hat mir wirklich gut gefallen.

3.5

Ich überlege immer noch, wie ich das Buch fand. Viele Gedanken der Ich-Erzählerin konnte ich sooo gut nachvollziehen. Aber so richtig warm konnte ich nicht mit ihr werden. Die Erzählweise von Doris Knecht finde ich ungewöhnlich, fast schon naiv, aber ich konnte mich gut darauf einlassen. Ja, ich weiß auch nicht, keine schlechte Geschichte, aber für mich jetzt auch kein Highlight.

5

Sternebewertung fiktiv

Was, wenn das Leben nicht mehr in Schwarz-Weiß denkt, sondern in Ja, nein, vielleicht? Die ersten Seiten? Ein Schlag in die Magengrube des Alters. Zahnverlust, Alltagswehwehchen. Ich dachte kurz: Doris, das schaff ich jetzt nicht. Geburtstag steht an, ich will Leichtigkeit, nicht Lebensrückblick. Aber dann, schleicht sich Doris Knecht wieder rein. Leise, wie eine gute Freundin. Und ich? Bin plötzlich mittendrin. Im Zentrum steht eine Frau, Mitte fünfzig, mit Stadtwohnung und Landhaus, Hund und erwachsenen Kindern, Ex-Männern und Schwestern. Eine Frau, die schreibt, zweifelt, lacht, liebt und die das Chaos des Alltags mit zarter Ironie und stiller Kraft durchlebt. Während ihre Schwester versucht, dem Ehemann zu entfliehen (und sich die Wohnung kurzerhand mit einem Fremden teilt), jongliert unsere Erzählerin zwischen Romanentwürfen, Hochzeit der besten Freundin und Hochwasser-Alarm am Land. Und ja, Sie hadert. Mit dem Körper, mit dem Alter, mit dem Ja, dem Nein und dem Vielleicht. Aber genau da liegt die Stärke dieses Romans. In der Unperfektion. In der Ehrlichkeit. In den Geschichten, die wie Gespräche mit einer Freundin klingen oder wie das eigene innere Tagebuch. Doris Knecht schafft es wieder einmal, den Spagat zwischen Leichtigkeit und Tiefe, Witz und Melancholie, Liebe und Alltag zu meistern. Ich habe gelacht, genickt, geschluckt und erkannt: Das Alter ist nicht das Ende von etwas, sondern der Anfang von ehrlicherem Erzählen. Meine Meinung zu diesem Roman: Du brauchst keine perfekte Hauptfigur. Du brauchst eine, die wie du fühlt. Lies Doris Knecht und triff eine, die genau das tut.

5

Wenn ich könnte würde ich 6 Sterne vergeben - mein Lesehighlight! Extrem klug und reflektiert.

4

Habe mich sehr wiedergefunden

Es ist ganz natürlich, dass ich mich inzwischen Protagonistinnen um die 50 viel verbundeber fühle, als jenen die, die sehr viel jünger sind. Schließlich winkt die 50 immer rigoroser (aber ja, ich habe noch 14 Monate bis es soweit ist). Nicht dass mich Bücher mit jungen Frauen nicht interessieren, aber ich merke, dass deren Probleme oft nicht mehr so tangieren, weil es einfach schon so weit weg ist. Die namenlose Protagonistin schloss ich daher schnell ins Herz, ebenso wie ihre sehr unterschiedlichen Schwestern, wie sich ihre erwachsenen Zwillingskinder. In 'Ja, Nein, Vielleicht ' geht es um das Frausein, ums bei sich sein und auch um Liebe. Klar kann man sich mit Ende 50 verlieben. "Er besetzt meinen Kopf" wunderbarer kann man es nicht beschreiben. Doris Knecht schreibt und ich fühle mich direkt angesprochen. 'Es ist alles wie früher, nur anders'. Ich mag es, wie die Erzählerin bei sich ist, die Unsicherheit aus jungen Jahren hat sich in ein Selbstbewusstsein gewandelt. Vor Enttäuschungen sind wir auch weiteren Verlauf unseres Lebens nicht gefeit, aber sie müssen uns nicht mehr den Boden unter den Füßen wegreißen. Die Protagonistin ist bei sich und merkt, was wichtig ist im Leben und auf wen sie zählen kann. Die Gemeinschaft, die in der Not sofort zur Stelle ist, hat mich immens berührt. Ein Buch, dass ich fast hintereinander weggelesen habe, mit einem wahren Reifen an klugen Zitaten. Ich habe jetzt Lust auf mehr von Doris Knecht bekommen.

4.5

4,5/5

Doris Knecht schafft es immer wieder, mich abzuholen. Auch wenn in diesem Buch gar nicht viel passiert, es war trotzdem ein gutes Leseerlebnis. Über Frauen, Mütter, Geschwister, Selbstliebe und das Eingeständnis, dass alleine bleiben absolut nichts schlimmes, sondern etwas Gutes ist.

2

Von mir gibt's ein "nein" für "ja, nein, vielleicht". Ich lese gern Doris Knechts Kolumnen in der Wochenzeitung Falter. Und dieses Buch wirkt wie eine Aneinanderreihung dieser Kolumnen: kurze, autobiografisch inspirierte Erzählungen, die in sich funktionieren, aber nicht den Spannungsbogen eines ganzen Buchs tragen können. Das Buch hat mich mit seinem Tagebuch-artigen, assoziativen Charakter gar nicht abgeholt. Schade!

3

Mochte ich das Buch?

Ja: Manche Gedanken mochte ich und der Erzählton waren insgesamt schon meins... Nein: Zuviele Zahnprobleme, zuviel Dahingeplätschere... Vielleicht: Beziehungsstatus ungeklärt, gerettet durch die spätere Erkenntnis. Insgesamt sehr durchwachsenes Lesevergnügen und nur bedingt zu empfehlen.

4

Viel Mitgefühl

Ich liebe die Bücher von Doris Knecht, so auch dieses. Es ist mit viel Einfühlungsvermögen geschrieben. Die Geschichte, die sie erzählt, wirkt komplett aus dem Leben gegriffen und plätschert nur so vor sich in. Und genau das ist es, was mich so sehr daran reizt: Ich erkenne mich in den verschiedenen Figuren wieder. Ich lese Gedanken, die ich auch schon gedacht habe. Fühle mich ertappt und gesehen. Und die Sprache ist leicht, gleichzeitig durchaus anspruchsvoll und so unglaublich präzise. Da war es fast schade, dass es nach den 240 Seiten schon wieder vorbei war. Mir hat auch gefallen, dass es eine gedachte Fortsetzung des vorherigen Romans war und die Kinder am Rande auch wieder aufgetaucht sind. Aber eben nur am Rande, genau so, wie es sich für die Mutter in diesem Buch eben darstellt. Ich hoffe es geht im nächsten Buch weiter mit dieser tollen Frau!

5

"Ich glaube, dass die romantische Liebe schädlich für mich ist, nicht nur für mich, für die meisten Frauen, sie schwächt uns, sie gaukelt uns eine falsche Sicherheit vor, sie raubt uns unsere Freiheit und Unabhängigkeit." (S. 89) Zum zweiten Mal lese ich einen Roman von Doris Knecht, bei dem ich direkt denke: "Ach, guck - die ist wie ich." Nicht bloß, weil die Protagonisten geschiedene Zwillingsmutter und ausgesprochenes Bachmann-Fangirl ist. Ebenso wie mir, kommt ihr die Erkenntnis, dass ihr Leben soeben einen Spurwechsel vornimmt, nach einem Zahnarztbesuch. Der körperliche Verfall hat eingesetzt und er wird sich nicht aufhalten lassen. Dabei steht die round-about Fünfzigjährige eigentlich sowas von stabil und selbstsicher mit beiden Beinen im Leben. Wie schön ist es bitte, wenn man zum Beispiel diesen ganzen Teenie-Verliebtheits-Quatsch nicht mehr mitmachen muss: auf Nachrichten von ihm warten; heulen, wenn keine Nachricht kommt; Frust, wenn das Falsche darin steht ... Doch dann begegnet sie plötzlich Friedrich wieder - nach 24 Jahren - am Kühlregal eines Supermarkts. Er hat inzwischen drei Kinder, Ferdinand, Fiona und Felicitas (Ernsthaft, Friedrich?!) und ist wieder Single. Ist das eine zweite Chance für das einstige Paar? Oder sollte sie sich diesen Gedanken am besten direkt verbieten? Hatte sie doch gerade erst festgestellt, das alles nicht mehr zu brauchen und auch gar nicht mehr zu wollen. Weil es so mühselig ist, jemanden zu finden, den man dann auch noch richtig kennenlernen muss. Aber was, wenn man eben jemanden trifft, den man schon kennt? In Nullkommanichts bist du wieder drin im Spiel namens "Es liegen keine neuen Nachrichten für Sie vor". Been there, done that: kein Bedarf! Doris Knecht schreibt in "Ja, nein, vielleicht" so herrlich ehrlich und unangestrengt über das Alleinsein und Alleinleben und darüber, wie wir es mit dem Älterwerden vereinbaren wollen. Dabei sind einige Fragen unumgänglich: Wie kompromissbereit sind wir? Wie viel Freiheit sind wir bereit herzugeben? Wie weit reicht unsere Autonomie, bis wir um Hilfe bitten, und müssen wir mit dieser Hilfe zwangsläufig in einer Partnerschaft sein? Letzteres muss mit einem klaren und deutlichen Nein beantwortet werden! Denn dieser Roman ist ein Plädoyer für die Freundschaft und alle Beziehungen außerhalb des Pärchen-Narrativs. Selbstliebe und Selbstbestimmung auf die Eins! "Manchmal frage ich mich, ob ich nicht lieber allein wunderlich bin als in der Gesellschaft von Menschen, die mich nicht mehr verstehen." (S. 123) Antwort: Ja!

4

Viel rundherum, aber gute Ansätze und Überlegungen

Wir lesen hier viel von einem kaputten Zahn, einer besetzten Wohnung, alltäglichen Gedanken einer Frau in den besten Jahren und ihre Probleme als Single. Als alleinstehende Frau, als ich und kein Teil eines Wir. Was heißt das für sie, will sie es ändern, oder ist sie nicht bereit ihre Komfortzone für einen Mann zu verlassen. Diese Fragen stellen sich ihr erst, als ein alter Freund erneut in ihr Leben tritt. Wie das zu all den anderen – beinahe schon wirren - Gedanken und dem kaputten Zahn passt, das dürfen wir hier nachlesen. Die Gedankengänge finde ich sehr anschaulich und nachvollziehbar. Immer wieder die Frage, welche Antwort die richtige ist. „Ja, nein, vielleicht“ Doris Knecht bringt harmlos wirkende Überlegungen und durchaus große Ängste in Verbindung. Zeigt auf, womit sich die Frau auseinandersetzen muss und welche Gefühle hochkommen. Manchmal springt die Autorin allerdings sehr zwischen Gegenwart und Erinnerungen ihrer Figur hin und her. Auch war mir irgendwann die Zahnproblematik etwas zu viel. Klar findet der Zahn eine Entsprechung im Leben der Protagonistin, wenn ich ans Loslassen denke, aber etwas weniger Erwähnungen hätte mir auch gefallen. Wie wird sich die Frau am Ende entscheiden? Lässt sie Friedrich in ihr Leben oder wird er Zaungast bleiben? Denn auf diese Fragen zielt das Buch ab und am Ende sind sie auch beantwortet. Für mich sind keine Fäden lose geblieben und ich kann die Protagonistin verstehen.

5

Ich liebe dieses Buch

Einerseits es hat meine Sehnsucht nach weiteren Ingrid Noll Büchern etwas gestillt, aber andererseits ist es soooo wunderschön. Du kannst auch alleine ein wir sein. Freundschaften. Familie. Sternschnuppen das zählt. Ich hab so geweint am Ende, es war als hätte meine Oma mir vor schlafen gehen noch Lebensweisheit mit auf den Weg gebende.

Auch in ihrem Roman „Ja, nein, vielleicht“ gelingt es Doris Knecht, das Lebensgefühl einer Frau in der Lebensmitte mit großer Genauigkeit und zugleich Leichtigkeit einzufangen. Ihre namenlose Ich-Erzählerin hat vieles hinter sich: Kinder großgezogen, Ehe beendet, Beziehungs- und Care-Arbeit geleistet. Sie lebt selbstbestimmt zwischen Stadtwohnung und Landhaus, zufrieden mit ihrem Alltag – bis Friedrich, eine alte Liebe, wieder auftaucht. Von da an entspinnt sich weniger eine klassische Liebesgeschichte als vielmehr eine feinfühlige, witzige und oft schmerzlich genaue Innenschau über das, was Frauen in dieser Lebensphase beschäftigt: Freiheit und Nähe, Selbstbestimmung und Sehnsucht, Unabhängigkeit und die Frage, ob und zu welchem Preis man sich noch einmal auf eine Partnerschaft einlassen möchte. Das berühmte „Ja, nein, vielleicht“ wird hier zum inneren Refrain – nicht nur im Hinblick auf Männer, sondern auf das Leben selbst. Knecht schreibt mit scharfem Blick für Alltagsabsurditäten, mit Humor und Selbstironie, ohne je ins Klischee abzurutschen. Die Erzählerin reflektiert über das Älterwerden, über Freundschaften, Familie und das Unsichtbarwerden von Frauen jenseits der 50 – und tut dies mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit. Dabei zeigt die Autorin, dass es nicht die großen Dramen sind, die unser Leben bestimmen, sondern die kleinen Entscheidungen, Zweifel und Hoffnungen, die uns tagtäglich begleiten. Das Besondere an Knechts Roman ist die Resonanz, die er hervorruft. Leserinnen – ob Mitte 50 oder deutlich jünger – finden sich in den Gedanken der Protagonistin wieder. Ihre Reflexionen über Liebe, Erwartungen und Selbstbehauptung wirken wie ein Gespräch mit einer klugen Freundin: tröstlich, ehrlich und ermutigend. „Ja, nein, vielleicht“ ist damit weit mehr als ein Beziehungsroman. Es ist ein präzises, lebenskluges Porträt des modernen Frauseins, das zeigt, wie viel Stärke und Freiheit darin liegen kann, nicht immer „Ja“ sagen zu müssen. Doris Knecht beweist erneut, dass sie eine der klügsten und zugleich unterhaltsamsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ist. Ein kluges, humorvolles und berührendes Buch über Selbstbestimmung, das Älterwerden und die Frage, was wir von Liebe und Beziehungen erwarten wollen – oder eben nicht mehr. Es gibt sie, diese Bücher, die sich anfühlen, als würde man mit einer guten Freundin zusammensitzen, Kaffee trinken und über das Leben reden – „Ja, nein, vielleicht“ von Doris Knecht ist genau so ein Buch. Soulfood für Herz und Kopf!

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4

Autobiographischer Roman Frau, Mitte 50 mit Hund und zwei erwachsenen Kindern die anderswo wohnen, einer Wohnung in der Stadt und einem idyllischen Haus auf dem Land, hat mehrere Verflossene hinter sich, mit denen sie nicht unbedingt viel Glück gehabt hat. Nun trifft sie im Supermarkt einen ehemaligen Liebhaber und ist hin und her gerissen. Könnte der wohl eine Bereicherung für ihr Leben sein? Das Buch beantwortet die Frage. Lesenswert für Single-Frauen, künftige Single-Frauen und Frauenversteher jeglichen Geschlechts, vorzugsweise im gleichen Altersspektrum

Wer 'Eine vollständige Liste aller Dinge die ich vergessen habe' zuvor gelesen hat, kann noch sich besser in den Text einfühlen.

5

Zuerst nicht ganz überzeugt- dann ALL-TIME-FAV'S- Lektüre!

Hier war es so, den Anfang fand ich interessant, der Mittelteil ... Da hatte ich überlegt abzubrechen und dann.. DANN kam der Schlußteil- SOOO hammergut!!! Ehrlich, das End- Drittel hat mir SOOO getaugt, nun gehört es zu meinen ALL-TIME-FAV'S Lektüren dazu. LEST es und wirklich bis zum Schluss- ihr werdet es NICHT bereuen.

Zuerst nicht ganz überzeugt- dann ALL-TIME-FAV'S- Lektüre!
2.5

Hab noch nie so lang gebraucht ein so dünnes Buch zu lesen😅 Aber es passiert auch einfach nicht viel... Ein seeeehr langsames Buch. Mit der Erkenntnis das man eben auch als Single glücklich sein kann... ganz ohne Partner... Das war's🤷🏻‍♀️

5

Was brauchst du um glücklich zu sein?

Es geht um eine Frau in den 50ern, die sich das erste Mal wieder frei fühlt. Die Zwillinge sind aus dem Haus, sie lebt sowohl in der Stadt als auch in ihrem Haus auf dem Land und kann tun und lassen was sie will. Sie wird älter, was sie daran merkt, dass sie ständig zum Zahnarzt muss, ihr erster Zahn droht auszufallen. Zusätzlich zu dieser kleinen Krise der Endlichkeit trifft sie im Supermarkt Friedrich, ein Mann von früher. Und ihre beste Freundin Therese heiratet jetzt nochmal und sie ist Trauzeugin. Es geht um die Liebe, das Allein sein und um das, was man wirklich im Leben braucht. „Während ich wählte, keinen mehr zu wählen, weil ich mir nicht mehr zutraute, die guten von den schlechten unterscheiden zu können.“ Es gab gute und schlechte Momente bei mir beim Lesen. Ich bin mind. 20 Jahre jünger als die Protagonistin und hatte nicht damit gerechnet, wie stark und intensiv das Thema Mann und Liebesbeziehung thematisiert wird. Ihre Zweifel und vorallem, dass es nicht mehr einfach ist, sich jemandem zu öffnen. Jemanden in das Leben zu lassen, da man doch irgendwann festgefahren ist. Nicht mehr bereit ist für die Liebe. Die Protagonistin ist geschieden. Als sie Friedrich wieder sieht, nimmt sie das ganze Thema in ihrem Kopf sehr auseinander. Sie hat viele schlechte Erfahrungen erlebt, kann nicht gelöst an die Sache ran gehen. Sie hat große Angst vor der Liebe, vor dem Unbekannten, vor dem Verlassen der Komfortzone. Auf der anderen Seite konnte ich ihre Gedanken über das Allein sein, das Single und alleinerziehende Mutter sein in der heutigen Gesellschaft sehr nachvollziehen. Ein Buch, dass die romantische Liebe sehr stark in Frage stellt und mir zeigt, dass egal in welchem Alter man ist - jeder sehnt sich irgendwo nach der Nähe zu einer bestimmten Person und das Thema Liebe ist immer allgegenwärtig. Witzig, ehrlich und ein Buch fürs Erwachsen sein. „Sich darauf einlassen, das klingt so einfach.“

3

In "Ja, Nein, Vielleicht" erzählt Doris Knecht von einer Frau, deren Leben sich verändert. Die Kinder sind ausgezogen, endlich kehrt Ruhe ein. Doch dann läuft nicht alles so glatt: Die Schwester besetzt ihre Wohnung, ein Zahn droht auszufallen und die Frage nach der eigenen Vergänglichkeit rückt plötzlich in den Vordergrund. Und dann begegnet sie im Supermarkt einem Mann von früher, Friedrich. Mit ihm taucht die alte Frage wieder auf: Will sie sich noch einmal auf eine Beziehung einlassen? Oder ist es besser, das gute Leben allein zu genießen? Das Buch lebt vor allem von seiner Sprache. Knecht arbeitet mit vielen Bildern, die zum Nachdenken anregen: über das Älterwerden, die Vergänglichkeit und darüber, was im Leben wirklich wichtig ist. Manche Stellen sind humorvoll und leicht, andere eher ernst und still. Besonders spannend fand ich die Beobachtungen darüber, wie sich das gesellschaftliche Klima seit der Jugend der Erzählerin verändert hat, zum Beispiel im Umgang zwischen Männern und Frauen nach der MeToo-Bewegung. Trotzdem hatte ich manchmal das Gefühl, dass sich die Handlung etwas zieht. Manche Abschnitte wirken langatmig, da hätte ich mir mehr Bewegung gewünscht. Auch die Figuren bleiben auf Distanz. Sie wirken zwar echt, aber auch kühl, sodass es schwerfällt, wirklich Nähe zu ihnen aufzubauen. Thematisch geht es um viele wichtige Fragen: Was bedeutet Selbstbestimmung im Alter? Wie verändert körperlicher Verfall das Leben? Braucht man einen Partner, oder ist Alleinsein genauso gut? Welche Rolle spielen Freundschaft, Nachbarschaft und alte Lieben? Besonders schön fand ich die Szene, in der die Protagonistin sich überlegt, ob ein neuer Mann „in ihr Haus passt“. Das steht sinnbildlich für die Frage, ob sie ihr Leben noch einmal teilen möchte. Das Hörbuch war solide umgesetzt, aber ohne besonderen Reiz. Insgesamt ein stilles Buch voller nachdenklicher Momente. Es lädt dazu ein, sich Zeit zu nehmen und über das Älterwerden und das Leben nachzudenken.

4

Am Ende sehr versöhnlich

Lange fand ich die Protagonistin recht anstrengend und zeitweise auch etwas nervig, zum Ende als sie dann doch den Wert von Freundschaft erkannte, war es wieder sehr schön.

4

Wer Spannung sucht und große Erkenntnisse aus der Lektüre ziehen will, wird hier eher nicht auf seine oder ihre Kosten kommen. Und alle anderen müssen jetzt überlegen: Ja, nein, vielleicht? (Sorry, der war aufgelegt.) .

"Ja, nein, vielleicht?" fragt sich so manche:r Leser:in. Soll ich den neuen Roman von Doris Knecht angesichts des immer größer werdenden SUBs nun lesen, oder nicht? . "Ja, nein, vielleicht" fragt sich auch die Protagonistin. Als nunmehr alleinstehende Frau mit bereits erwachsenen Zwillingen, die ihr eigenes Leben leben, bewohnt sie mit ihrem Hund ein abgeschiedenes Haus an einem Fluss. Sie hat auch eine kleine Stadtwohnung, in die sie sich gelegentlich zurückzieht, um zu schreiben. Aber eigentlich mag sie ihr unaufgeregtes Landleben, sie ist unabhängig und glücklich. . Doch dann begegnet sie Friedrich, mit dem sie früher einmal eine Liaison hatte. Bald kreisen ihre Gedanken nur mehr um ihn und sie fragt sich, ob sie überhaupt noch einen Mann in ihr Leben lassen soll. In ihre Stadtwohnung kann sie momentan auch nicht, um sich abzulenken, da diese gerade von ihrer Schwester und deren Liebhaber bewohnt wird. . Mehr ist es nicht, das sind die grundsätzlichen Themen, von denen der Roman handelt. Muss er auch nicht. Deshalb fühlt sich der Roman auch so an, als wäre man gerade mit einer guten Freundin bei einem Spaziergang oder säße plaudernd in einem Café. Es ist, als breitete jemand gerade seine alltäglichen Sorgen vor dir aus und du müsstest sehr oft zustimmend nicken. . Wer Spannung sucht und große Erkenntnisse aus der Lektüre ziehen will, wird hier eher nicht auf seine oder ihre Kosten kommen. Und alle anderen müssen jetzt überlegen: Ja, nein, vielleicht? (Sorry, der war aufgelegt.)

4

Zum Glück hat sie noch ihr Häuschen auf dem Land, denn ihre Schwester Paula quartiert sich in ihrer Stadtwohnung ein. Dabei könnte sie mit Ende 50 endlich selbst bestimmt leben. Die Kinder Mila und Max sind ausgezogen, vom Vater der beiden lebt sie getrennt. Einzig Hund Moulder bestimmt ihren Lebensrhythmus. Der Hund und der kranke Zahn, der sie auf ihr Alter und ihre Vergänglichkeit hinweist. Ein Thema, das sie beschäftigt und umtreibt. Als sie Friedrich, einen alten Jugendfreund, wieder trifft, muss sie sich auch damit auseinandersetzen, ob sie überhaupt noch einmal eine Beziehung möchte. Sie ist Ende 50 und bei ihr bekommt die Redewendung "am Zahn der Zeit" eine völlig neue Bedeutung. Ein Zahn, der auszufallen droht, führt sie nicht nur zu zahlreichen Zahnarztbesuchen. Dieser kranke Backenzahn lässt sie auch sinnieren, ob nicht nur ihr Zahn, sondern auch sie älter und gebrechlicher wird. Obwohl sie von der Mutter, sowie dem Vater, mit hervorragenden Genen gesegnet wurde, muss sie sich eingestehen, dass zumindest ihr Zahn sich nicht an die genetischen Vorgaben hält. Die Protagonistin, die namenlos in Ich Perspektive erzählt, schildert äusserst erfrischend und frei von der Leber weg. Sie hat ein turbulentes (Liebes) Leben hinter sich und hat zwei erwachsene Kinder, die Zwillinge Mila und Max. Nun trifft sie zufällig eine alte Jugendliebe wieder. Soll sie sich noch einmal binden oder nicht? Ja, Nein, Vielleicht... Doch sie muss sich nicht nur mit ihrem Zahn und einer neuen Vielleicht-Beziehung herumschlagen, auch ihre Schwester Paula bereitet ihr Kopfzerbrechen. Denn diese hat sich in ihrer Wohnung einquartiert und verbirgt irgendetwas vor ihr. Die Protagonistin hat vier Schwestern, sowie eine Mutter, die ihren Töchtern vorlebt, was fit im Alter bedeutet. Die Schwesternbeziehungen sind kompliziert und sehr unterhaltsam. Ich kannte die Autorin Doris Knecht bisher nicht. Doch ich werde mir ihren Namen merken und weiteres von ihr lesen. Sie schreibt wunderbar tiefsinnig, mit feinen ironischen Nuancen und die Geschichte könnte genau so einer Frau mitten im realen Leben geschehen. Manchmal habe ich mich wiedergefunden in der Protagonistin und manchmal habe ich gedacht, wie sehr mich ein paar Passagen an die Beziehung zu meinen Geschwistern erinnern. Die Handlung ist eher ruhig. Sehr oft geht es über tiefer gehende Themen wie älter werden, Freundschaft, Beziehungen und Selbstbestimmung. Dieses Buch kann zum Nachdenken anregen und ist ideal für Leserinnen und Leser, die in dieser Lebensphase stecken.

3.5

Ein klares Vielleicht von mir

Eine Frau, um die 50, erzählt, wie sehr sie einen Mann in ihrem Leben nicht gebrauchen kann. Denn der stört ja nur. Hat sie alles mitgemacht, alles hinter sich gelassen, will sie nicht mehr. Doch dann verlobt sich ihre beste Freundin Therese und dann steht auch noch ihre ehemalige Affäre Friedrich im Supermarkt vor ihr. Wird aus dem Nein also doch ein Vielleicht oder gar ein Ja? Meinen Erwartungen zum Trotz handelt es sich bei diesem Buch nicht um locker-flockige Unterhaltung, sondern eher um die Geschichte einer Frau am Wendepunkt ihres Lebens. Neue alte Affäre? Oder doch lieber allein bleiben in einer Welt voller Paaren? Teilweise konnte ich die Gedanken der Protagonistin gut nachvollziehen, teilweise nervte mich jedoch das ganze Hin-und-Hergedenke auf Pubertätsniveau. Alles in allem ein gutes Buch, nicht mehr und nicht weniger.

4

unterhaltsamer Frauenroman

5

Wie ein Gespräch mit einer Freundin.

„Ja, nein, vielleicht“ von Doris Knecht hat eine starke und sympathische Protagonistin. Ich mochte sie sofort. Eine Schriftstellerin, die schon länger als Single in einem ländlich gelegenen Haus in der Nähe von Wien lebt. Die Kinder sind aus dem Haus, sie genießt die Ruhe und die tiefen Freundschaften in ihrem Leben. Eines Tages taucht auch Friedrich auf, den sie schon von früher kennt. Plötzlich muss sich die Protagonistin fragen, ob er es wert ist, die lieb gewonnene Freiheit und Unabhängigkeit wieder aufs Spiel zu setzen. Das Buch ist wie ein Gespräch mit einer Freundin. Herzlich, ehrlich, ohne Umschweife. Ich mochte die feinen, präzisen Beobachtungen, das Gefühl des Miteinanders, das Nachdenken übers Älterwerden, Liebe, Beziehungen und Selbstbestimmung. Doris Knecht kann so wunderbar entspannt erzählen und ihre Geschichten mit ganz feinem Humor und einer Prise Ironie würzen. Dieses Buch war ein Vergnügen.

5

„Jemand hat mich mal gefragt, woher mein pessimistisches Männerbild käme. Na ja, hm, wie soll ich sagen, das kommt vom Leben als Frau.“ 🚺 „Ja, nein, vielleicht" von Doris Knecht war für mich tatsächlich eine kleine Überraschung. 💛 Ich gebe zu: Es hat ein wenig Anlauf gebraucht. Die ersten Kapitel und ich - wir mussten uns erst kennenlernen. Es war keine Liebe auf den ersten Blick, eher ein vorsichtiges Abtasten. Aber dann? Dann hat es Klick gemacht. Und wie. „Ja, nein, vielleicht" entfaltet seine Stärke leise. Ohne großes Drama, ohne laute Effekte - dafür mit einem unaufgeregten, unglaublich scharfen Beobachtungssinn. Die Protagonistin blickt mit einer Mischung aus Nüchternheit, feinem Humor und schonungsloser Ehrlichkeit auf ihr Leben. Genau dieser besondere, trockene Humor hat mich irgendwann komplett abgeholt. Ich habe mir so viele Stellen markiert, weil sie sich so wahr, so präzise und manchmal fast entlarvend anfühlten. Doris Knecht schafft es, Alltägliches so zu sezieren, dass es plötzlich eine ganz neue Tiefe bekommt. Beziehungen, Selbstbilder, Erwartungen - alles wird ruhig, aber treffend beleuchtet. Für mich also: Liebe auf den zweiten Blick. Und manchmal sind genau das ja die nachhaltigsten Geschichten. ✨ Habt ihr Bücher, die euch erst spät überzeugt haben?

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5

Doris Knecht erzählt in ihrem neuesten Roman äußerst unterhaltsam über das Leben als Frau „in den besten Jahren“. Die ich-Erzählerin ist von ihrem Mann getrennt, die Kinder sind aus dem Haus und sie lebt ein ruhiges Leben, in welchem sie sich gut eingerichtet hat. Der Zahn der Zeit nagt wortwörtlich an ihr - der Zahnarzt offenbart ein größeres Problem an den Zähnen, welches sie doch intensiv auch gedanklich beschäftigt. Und dann begegnet sie im Supermarkt einem Mann aus einer früheren Beziehung und sich denkt darüber nach, ob es sich wirklich lohnt, für eine Schwärmerei die liebgewonnene Freiheit und Unabhängigkeit aufzugeben. Doris Knecht erzählt diese Geschichte mit Humor und hin und wieder auch etwas Zynismus gleichzeitig viel Herzenswärme und Ehrlichkeit. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen, es hat mich (auch wenn in einer ganz anderen Lebenssituation) angesprochen und abholt. Es hat mir Mut gemacht, dass das für mich schon bald vor der Tür stehende Leben als „reife Frau“ hoffentlich viele schöne Momente zum Genießen und Festhalten bereit hält. Es ist ein feministischer Roman über die Möglichkeiten der Frauen, ohne irgendwie belehrend oder zu plakativ daher zu kommen. Zusätzlich gefiehlen mir die Österreich-Vibes ausnehmend gut. Es war mein erstes Buch von Doris Knecht und ich werde mir jetzt definitv auch ihre anderen Romane zu Gemüte führen!

5

Manchmal denke ich….

….dass ich es bin, die da gerade laut denkt 🤭. Jedenfalls bin ich in ähnlicher Situation wie die Autorin und musste beim hören oft grinsen oder laut bestätigen, dass es mir oft, sehr oft sogar, genau so geht. Ob das wohl am Alter liegt? Oder an der ähnlichen Lebenssituation ( Alleinerziehende, Kinder aus dem Haus, neuer Lebensabschnitt, alte Eltern usw.) Schon das letzte Buch, das ich von ihr gelesen habe ( eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe) hat meine Lebenssituationen widerspiegelt. Ich mag ihre Bücher 📚!

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Doris Knecht ist mit Ja, nein, vielleicht ein feinfühliges, kluges und lebensnahes Buch gelungen, das mich vom ersten Satz an in seinen Bann gezogen hat. Schon bei einer Lesung hatte ich das Vergnügen, die Autorin selbst zu erleben – mit ihrem sanften, schönen österreichischen Akzent, der sich während des Lesens wie ein zarter Klangteppich über jede Seite legte. Dieses Gefühl hat meine Lektüre intensiv begleitet und dem Buch eine zusätzliche Wärme verliehen. Im Mittelpunkt steht eine Protagonistin über fünfzig: die Kinder längst aus dem Haus, seit einem Jahrzehnt vom Mann getrennt, selbstbestimmt und alleinlebend. Ihr Leben ist nicht leer, sondern gefüllt mit Begegnungen, Entscheidungen und Fragen, die viele Frauen in dieser Lebensphase umtreiben. Braucht es noch einmal einen Mann? Ist das wirklich nötig – oder gar wünschenswert? Doris Knecht schildert mit leichter Hand und feiner Beobachtungsgabe, wie ihre Figur abwägt, stolpert, innehält und weitergeht. Besonders berührend ist, wie Knecht große Themen – Vergänglichkeit, Freundschaft, Selbstbestimmung – in kleinen, alltäglichen Details spiegelt. Da sind einerseits die Zahnprobleme, die die Heldin plagen, andererseits die Hochzeit der besten Freundin. Beides wird zu Symbolen für Veränderung, Abschied und Neubeginn. Das Buch hat mich mit einer warmen, optimistischen Stimmung zurückgelassen – und mit dem Gefühl, dass ein erfülltes, glückliches Leben keine Frage des Alters ist. Im Gegenteil: Selbstbestimmung, Freiheit und Lebensfreude können auch (und vielleicht gerade) jenseits der fünfzig erblühen. Ja, nein, vielleicht war mein erstes Buch von Doris Knecht – aber ganz sicher nicht mein letztes.

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Von mir leider eindeutig ein Nein! Ich tue mich sehr schwer, Bücher schlecht zu besprechen, aber da komme ich heute nicht drum herum… Eine oft nörgelnde Protagonistin, die auch gerne mal zusammen mit ihren Freundinnen nervige, jugendliche Anglizismen nutzt, und langatmige, innere Dialoge hält. Eigentlich soll sie als scheinbar unabhängige Frau dargestellt werden, um Selbstbestimmung und Emanzipation bemüht, dies kam bei mir überhaupt nicht an, alles wirkt zwiegespalten und unsicher. Von dem angekündigten Humor bei mir keine Spur, ich konnte nicht einmal müde mit dem Mundwickel zucken. Wer aber unbedingt ausführliche Details zum Thema Paradontose-Behandlung erhalten möchte, sollte diesen Roman in Betracht ziehen! 2 Sterne für die Freundinnenschaften und die Liebe zum Hund - und das ist noch großzügig.

3.5

Erst mochte ich es kaum, dann gar nicht und dann hinten raus sehr.

Mag den Schluss und es gibt auch überhaupt nix dran zu rütteln, dass Doris Knecht eine fantastische Autorin ist. Aber Rezensionen sind immer noch keine objektive Sache. Ich hab lange drüber nachgedacht, was genau mich an der Protagonistin so gestört hat, wieso sie mir so unsympathisch war und ich glaube es war, weil sie ein wertender Mensch ist. Sie be- und verurteilt und vielleicht ist das einfach ein Recht, das einer Frau ab einem Alter zusteht. Vielleicht haben mir die ersten zwei Drittel des Buches auch deshalb nicht zugesagt, weil ich tatsächlich einfach zu jung bin, um es wirklich nachvollziehen zu können. Das ist vlt wie damals mit 11, als ich mir eingebildet hab, dass ich Kafka lesen muss und es dann abgrundtief gehasst hab. Ich les das Buch nochmal in 20 Jahren und dann geb ich euch Bescheid, ob sich was verändert hat!

Erst mochte ich es kaum, dann gar nicht und dann hinten raus sehr.
3.5

Der Titel „Ja, nein, vielleicht“ hat mich sofort angesprochen. Er beschreibt dieses Zögern sehr genau, das den Roman durchzieht. Auch das Cover ist außergewöhnlich schön und ruhig gestaltet, ein echtes Lieblingsbuch für das Regal. Nach einer Lesung mit Doris Knecht in Hamburg im vergangenen September habe ich den Roman nun endlich gelesen. Im Zentrum steht eine Frau, deren Kinder ausgezogen sind. Zum ersten Mal seit Langem stellt sich Ruhe ein, ein gutes Leben zwischen Großstadt und Landleben. Doch kleine Störungen bringen dieses Gleichgewicht ins Wanken. Eine Schwester, die sich in der Wohnung breitmacht, ein Zahn, der Probleme bereitet, und plötzlich ist auch die eigene Endlichkeit präsent. Als die Erzählerin im Supermarkt einem Mann aus ihrer Vergangenheit begegnet, stellt sich erneut die Frage, ob ein erfülltes Leben eine Liebesbeziehung braucht oder ob das Alleinsein nicht längst trägt. Die erste Hälfte des Romans hat mich sehr überzeugt. Die Ich-Erzählerin ist klar, reflektiert und nahbar, ihre Gedanken zu Freiheit und Selbstgenügsamkeit wirken ehrlich und lebensnah. Sprachlich ist der Roman eine große Freude. Doris Knecht schreibt mit viel Humor, Ironie und Sarkasmus. Ich musste häufig schmunzeln und erinnerte mich an das Lachen bei der Lesung. Auch Freundschaft nimmt einen wichtigen Platz ein, als verlässlicher Gegenpol zur romantischen Liebe. In der zweiten Hälfte verliert der Roman für mich etwas an Tiefe. Die Erzählerin wird weniger greifbar, die Spannung lässt nach. Dennoch bleibt Ja, nein, vielleicht ein kluger, sprachlich starker Roman über das Leben als Frau und über die Frage, wie viel Nähe ein gutes Leben braucht. Fazit: 3,5/5 ⭐️ Ein klug beobachteter, sprachlich brillanter Roman, der trotz kleiner Schwächen zum Nachdenken über Liebe, Freiheit und Selbstgenügsamkeit anregt.

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5

Ein sehr humorvolles, dennoch zum nachdenken anregendes Buch über das Leben. Ich konnte mich gut identifizieren und mochte auch den Schreibstil total. Die Protagonistin ist einfach nahbar und genau das macht sie so toll

4

Sehr gut geschrieben. Man fiebert mit der Protagonistin mit. Man hat von Anfang an die Gewissheit, dass sie ihren Weg finden wird, auch wenn es vielleicht ein anderer ist wie sie sich das früher vorgestellt hat oder wie die Menschen um sie herumleben. Lädt dazu ein, jeden sein Leben leben zu lassen- jeder hat seine Geschichte und seine Gründe so zu leben wie man lebt, auch wenn das nicht für alle sofort ersichtlich ist. Lasst die Menschen einfach sie selbst sein!

2.5

Zu Beginn dachte ich tatsächlich, super, das gefällt mir. Aber schnell wurde daraus ein Überlesen, weil es einfach sehr langweilig war. Der Scvreibstil hat mir gut gefallen. Aber das war es dann auch. Schade.

4

Ein Roman wie ein Gespräch mit einer klugen Freundin: tröstlich, witzig, und voller Sätze, die man unterstreichen möchte.

Doris Knecht schenkt uns mit Ja, nein, vielleicht einen Roman, der so leichtfüßig daherkommt wie ein Sommerabendwind, und dabei doch die Schwere der großen Fragen in sich trägt. Mit scharfem Blick und sanfter Ironie spürt sie den Fugen des Lebens nach, dort, wo Freiheit, Freundschaft und Liebe einander berühren und zugleich herausfordern. Ihre Protagonistin steht an einem Punkt, an dem das Leben weder Anfang noch Ende ist, sondern ein offenes Feld, übersät mit Erinnerungen, kleinen Verlusten und der Verlockung neuer Möglichkeiten. Knecht erzählt diese Zwischenzeit so lebensklug, dass man sich beim Lesen ertappt fühlt: lächelnd über die feinen Beobachtungen, nachdenklich über die stillen Wahrheiten, die zwischen den Zeilen aufblitzen. Es ist ein Buch, das den Mythos der romantischen Liebe nicht zerreißt, sondern vorsichtig auseinanderfaltet, um zu zeigen, dass wahre Erfüllung auch jenseits des Paars gefunden werden kann. Und doch bleibt ein Flüstern zurück: das Vielleicht, das in jedem Herzen wohnt. Ein Roman wie ein Gespräch mit einer klugen Freundin: tröstlich, witzig, und voller Sätze, die man unterstreichen möchte.

Ein Roman wie ein Gespräch mit einer klugen Freundin: tröstlich, witzig, und voller Sätze, die man unterstreichen möchte.
4

Ja nein vielleicht

Das Buch spricht mir aus der Seele, genial für alle Frauen über 50. Natürlich auch für alle anderen, aber die o.a. Leserschaft wird sich am besten im Buch wiederfinden und der Titel ist perfekt gewählt und sagt einfach alles … 😉

5

Wir können unseren Frieden machen.

'unverbittert, witzig, lebensklug' schreibt vorablesen. Das passt. Bis auf das 'witzig'. Das Buch spricht einfach von einer klugen Frau, die ihren Frieden gemacht hat. Ja! Das ist mir auch sehr aufgefallen: unverbittert und eher verletzlich ist die Protagonistin und haut eine Lebensweisheit nach der anderen raus, gar nicht dogmatisch, sondern so angenehm - man möchte sich neben sie auf die Bank vor ihrem Haus setzen und über das Leben philosophieren. Ich, Anfang 40, habe mich sehr in der Hauptfigur, ü50 wiedergefunden. In allem. Ohne Groll zu sagen: 'Ich finds alleine schöner.' Alleine, ohne Mann. Kein Bock mehr auf Kompromisse. Auch wenn es einsamer sein kann, kein Teil von jemandem zu sein, gegen den Rest der Welt. Und doch am Ende gar nicht allein zu sein. Das Buch ist eine Hommage an die Selbstgenügsamkeit und die Freundschaft und erinnert angenehm unangenehm an all die kleinen Mechanismen, die so ein sich-Verknallen mit sich bringen.Und anscheinend egal in welchem Alter. Eigentlich gruselig. Sehr gutes Buch! Nicht mein letzter Roman von Doris Knecht, aber mein erster. Werde ich auch bei nächster Gelegenheit schenken.

4

Vergnüglich zu lesen, direkt aus dem Leben

Insgesamt sehr alltäglich und gewöhnlich und genau deswegen unglaublich nachvollziehbar und überzeugend. Mit erlesenen, teilweise schärfzüngigen Humor. Auf jeden Fall vergnüglich zu lesen.

4

Erfrischend, sympathisch, chaotisch

Worum es geht: Eigentlich führt sie ein tolles und freies Leben. Doch dann kommt das Chaos über sie herein. Der schmerzhafte Zahn ist gar nicht mehr zu retten. Ihren übrigen Zähnen könnte das gleiche Schicksal ereilen. Ihre Schwester besetzt ihre Wohnung in der Stadt, eine Freundin heiratet und außerdem trifft sie überraschend auf einen Mann aus ihrer jüngsten Vergangenheit, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Und überall diesem schwebt das Thema der eigenen Endlichkeit. Mein Fazit: Das Buch ist erfrischend, sympathisch und ein bisschen chaotisch geschrieben. Man erkennt jetzt nicht direkt eine roten Faden. Frau Knecht kommt von Höcksken auf Stöcksken und lässt uns an ihren Gedanken, die manchmal auch ganz schön durcheinander sind, teilhaben. Sowas muss man mögen. Einiges davon dürften etliche von uns jedoch bereits selber durchdacht haben. Hier erkennt frau sich durchaus wieder, was ich als sehr sympathisch empfunden habe. Ich finde, es ist, als ob man mit einer guten Freundin am Tisch sitzt und quatscht. Ich fühlte mich in diesem lustigen Chaos, bei dem ich auch teilweise mal herzhaft lachen musste, ganz gut unterhalten und ich finde, Doris Knecht hat so ihren ganz eigenen Schreibstil. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, vor allem für Frauen ab Ende 40 und ich vergebe gerne 4 Sternen.

3.5

Schöne Geschichte für Zwischendurch

Ich habe mich sehr gefreut das Buch lesen zu dürfen. Es ist eine süße Geschichte die viele wichtige Themen andeutet. Es hat mir gefallen wie mit vielen Themen umgegangen und die vielen kleinen Details eingebaut wurden. Es ist ein dünnes leichtes Buch, das man schnell und gut mal zwischen durch lesen kann. Besonders das Ende hat mir sehr gut gefallen, da ich mich aus ähnlicher Erfahrungen in die Situation einfühlen konnte. An manchen Stellen war es etwas zusammenhangslos, was irgendwo zwar zum Schreibstil passt, jedoch das Lesen etwas erschwert. Daher bin ich mir sicher dass der Schreibstil nicht für jeden was ist, aber das ist die Geschichte auch nicht. Sie vermittelt viele kleine Botschaften und das auf eine zum nachdenken anregende Art und Weise. Es gibt keinen besonderen Plott aber es wurde auch nicht in die Länge gezogen. Eine schöne und vielleicht auch wichtige Lektüre für zwischendurch!

Schöne Geschichte für Zwischendurch
3

Kein aufregendes Buch, aber gut zu lesen

3

Der Buchtitel ist Programm..Ja,Nein, Vielleicht fand ich das Buch gut….

Der Name Doris Knecht und das bunte Cover lockten mich zur Lektüre meines ersten Buches von ihr. Die Geschichte des alter Ego der Autorin hat mich schnell in den Kosmos einer Frau geführt, die Ende Fünfzig ist, gestandene Buchautorin, Mutter, Schwester, Freundin. In einem Alter, in dem Frau die Augen nicht mehr verschließen kann vor der Tatsache, dass sie alt wird und sie sich fragt, wie sie diesen letzten Abschnitt ihres Lebens verbringen will. Möchte sie eine Beziehung zu einem ehemaligen Liebhaber wieder aufnehmen oder ist das Leben ohne festen Partner für sie, die schon lange unabhängig lebt, doch die bessere Wahl. Aus eigenen Erfahrungen hat mich das Thema sehr angesprochen und ich konnte viele Gedankengänge sehr gut nachvollziehen. Ein kluger Roman über eine unabhängige Frau, die ihre Autonomie nicht aufgeben wird, um im Alter gesellschaftlichen Konventionen zu folgen, die sie schon lange nicht mehr interessieren und die begreift, dass auch Freunde und Kinder eine Familie sind, die sie tragen werden.

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