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Description
Antonia Pollak hat ein Leben, von dem viele träumen – ihr Mann Adam trägt sie und die beiden Kinder auf Händen, man leistet sich, worauf man Lust hat, hat Freunde mit interessanten Jobs, alles läuft in festen Bahnen. Doch Toni Pollak hat auch ein paar Geheimnisse, von denen ihr Liebhaber noch das kleinste ist. Zu ihrer Mutter hat sie jeden Kontakt abgebrochen, und zu bestimmten anderen Leuten auch. Ein ziemlich perfektes Leben. Bis die Vergangenheit anklopft.
Ein so schwarzes wie komisches Buch über die bröckelnde Fassade eines Upperclass-Lebens.
Book Information
Author Description
Doris Knecht geboren in Vorarlberg, ist Kolumnistin («Standard», «Falter») und Schriftstellerin. Ihr erster Roman, «Gruber geht» (2011), war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde fürs Kino verfilmt. Zuletzt erschienen die vielgelobten Romane «Wald» (2015) und «Alles über Beziehungen» (2017); letzterer wurde für den Österreichischen Buchpreis nominiert. Doris Knecht lebt in Wien und im Waldviertel.
Posts
📌 "Manchmal ist die Erinnerung besser als die Realität." - S. 13 Darin hab ich mich oftmals wiedererkannt. Wenn es auch teilweise sehr überspitzt und zynisch war, war es doch amüsant und halt auch irgendwie wahr. Das (Ehe-)Leben als (Ehe-)Frau und Mutter ungeschönt in all seinen Facetten. Ein bisschen Gesellschaftsstudie, Vergangenheitsbewältigung und verschiedene Möglichkeiten für etwaige Lebensweisen/Wege.

Grossartig.
Wie die Autorin alltägliches, so treffend beschreibt, das man am liebsten sagen würde: Ja, ja, ja, genauso fühle ich mich, genau das geht auch oft durch meinen Kopf. Die Geschichte einer Frau, die meint, ihr Leben aufgrund ihrer Vergangenheit nicht verdient zu haben und mit alten Dämonen kämpft. Stimmig, sprachlich toll, oft sehr traurig und mit sehr viel Wahrheit geschrieben.
Doris Knecht schafft es mit Sprachwitz und scharfer Beobachtung das Leben der linksliberale spießigen Thirtysomethings der Wiener Boheme gut zu schildern. Leider ist es am Ende bisschen dünn, Ina Pollack trägt irgendein dunkles Geheimnis herum, genau ist das nicht zu greifen. Der Liebhaber W. , der im Dunkeln bleibt, ihr Ex-Freund und Ex-Dealer mit der Narbe, eine lieblose Kindheit bei der Alkoholiker -Mutter. Das ist leider nicht zu fassen. Dennoch lesenswert.
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Antonia Pollak hat ein Leben, von dem viele träumen – ihr Mann Adam trägt sie und die beiden Kinder auf Händen, man leistet sich, worauf man Lust hat, hat Freunde mit interessanten Jobs, alles läuft in festen Bahnen. Doch Toni Pollak hat auch ein paar Geheimnisse, von denen ihr Liebhaber noch das kleinste ist. Zu ihrer Mutter hat sie jeden Kontakt abgebrochen, und zu bestimmten anderen Leuten auch. Ein ziemlich perfektes Leben. Bis die Vergangenheit anklopft.
Ein so schwarzes wie komisches Buch über die bröckelnde Fassade eines Upperclass-Lebens.
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Doris Knecht geboren in Vorarlberg, ist Kolumnistin («Standard», «Falter») und Schriftstellerin. Ihr erster Roman, «Gruber geht» (2011), war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde fürs Kino verfilmt. Zuletzt erschienen die vielgelobten Romane «Wald» (2015) und «Alles über Beziehungen» (2017); letzterer wurde für den Österreichischen Buchpreis nominiert. Doris Knecht lebt in Wien und im Waldviertel.
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📌 "Manchmal ist die Erinnerung besser als die Realität." - S. 13 Darin hab ich mich oftmals wiedererkannt. Wenn es auch teilweise sehr überspitzt und zynisch war, war es doch amüsant und halt auch irgendwie wahr. Das (Ehe-)Leben als (Ehe-)Frau und Mutter ungeschönt in all seinen Facetten. Ein bisschen Gesellschaftsstudie, Vergangenheitsbewältigung und verschiedene Möglichkeiten für etwaige Lebensweisen/Wege.

Grossartig.
Wie die Autorin alltägliches, so treffend beschreibt, das man am liebsten sagen würde: Ja, ja, ja, genauso fühle ich mich, genau das geht auch oft durch meinen Kopf. Die Geschichte einer Frau, die meint, ihr Leben aufgrund ihrer Vergangenheit nicht verdient zu haben und mit alten Dämonen kämpft. Stimmig, sprachlich toll, oft sehr traurig und mit sehr viel Wahrheit geschrieben.










