In eisiger Nacht
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Description
Ein Schicksal, schlimmer als der Tod
London, an einem frostigen Wintermorgen. Bei einem Einsatz erwartet Detective Max Wolfe ein schrecklicher Anblick: In einem Kühllaster liegen zwölf erfrorene Frauen. Offenbar hatten sie noch versucht, sich aus ihrem eisigen Gefängnis zu befreien - vergeblich. Alles deutet darauf hin, dass sie von Schleusern illegal ins Land geschafft wurden. Doch warum mussten sie sterben? Als man im Führerhaus des Lasters nicht zwölf, sondern dreizehn Pässe entdeckt, schöpft Max Hoffnung: Wo ist die dreizehnte Frau? Lebt sie vielleicht noch? Auf der Suche nach ihr tauchen Max und seine Kollegen tief in die dunkle, gefährliche Welt des Menschenhandels ein - und nicht jeder von ihnen wird lebend zurückkehren ...
Ein neuer Fall für Max Wolfe aus der Feder von SPIEGEL-Bestsellerautor Tony Parsons
Book Information
Posts
I want to be a Nurse.
Ich bin nicht so der Krimi-Fan, denn meistens sind sie mir nicht spannend genug. Doch diese Reihe? Sie liebe ich! Was wahrscheinlich am meisten den Charakteren und dem wirklich guten Schreibstil zu verdanken ist. Besonders gut finde ich aber auch die Geschichten, welche erzählt werden. Es ist immer wieder was Neues und was spannendes. Gerade das der Detektiv ein alleinerziehender Vater ist, hat mich immer sehr angesprochen da ich selbst bei meinem Vater aufgewachsen bin. Also wer einen gut geschrieben Krimi sucht, mit fantastischen Charakteren und Storyplottwists die man so nicht kommen sieht, dann seit ihr bei dieser Reihe von Tony Parsons absolut richtig! Wie so oft: die Krimis könnt ihr an sich unabhängig voneinander lesen, dann sind nur verschiedene Charakterentwicklungen nicht so klar.
London: an einem eisigen Wintermorgen wird ein herrenloser LKW geöffnet, und der Inhalt ist entsetzlich. Im LKW werden 12 Frauen gefunden, davon sind bereits 11 Frauen erfroren, die 12. Frau verstirbt wenige Stunden später im Krankenhaus. Kommisar Max Wolfe muss nun im grausamen Schleuseillieu ermitteln, wie und mit welchem Hintergrund die Frauen nach England gekommen sind. Die Hintermänner machen ihm die Ermittlungen nicht leicht, und Wolfe legt sich mit einem mächtigen Gegner an, der alles versucht, dass Wolfe nicht zu sehr in die Hintergründe einmischt. Tony Parsons versteht es, verschiedene heikle Themen in einigen Erzählsträngen einzufädeln und diese logisch zusammen führen. Zum einen beschreibt er den Bandenkrieg der alten Schule, bei der mindestens drei Generationen eingebunden werden. Zum anderen geht es um die Seniorenpflege, die mangels Pflegekräfte billige Arbeitskräfte aus dem Ausland anheuern. Leider sind dies illegale Immigranten, die unter grausigen Bedingungen aus den Balkanstaaten und Afrika nach Europa gekarrt werden. Tony Parsons beschreibt hier auch die Auffanglager, in denen die Flüchtlinge gesammelt auf ihre Weitereise warten. Leider landen nicht alle Flüchtlinge als Krankenschwestern in Pflegeeinrichtungen, sondern werden unter Drogen gesetzt und als Prostituierte in Bordellen eingesetzt. Und so verbindet Parsons gekonnt die Themen des modernen Sklavenhandels, Prostitution, Kranken- und Seniorenpflege sowie illegale Einwanderung zu einem sehr spannenden Krimi. Wer sich diesen Themen stellen will, für den ist dieses Buch wärmstens empfohlen.
Zu Beginn der Reihe um Max Wolfe hatte ich noch meine Probleme mit der Geschichte, aber inzwischen mag ich die Bücher von Tony Parsons echt gerne. Vor allem gefällt es mir wie er aktuelle Themen in seine Fälle einbindet. Auch in "In eisiger nacht" geht es wieder um ein solches aktuelles Thema: Flüchtlinge und Menschenhandel. Parsons hat das Thema auf eine sehr interessante und realistische Weise in seine Geschichte einfließen lassen, so dass es mich inzwischen gar nicht mehr stört, dass die Fälle an sich nicht so spannend sind. Für mich sind diese aktuellen Thema teilweise deutlich interessanter, das soll aber nicht heißen, dass Langeweile aufkommt. Die Geschichte ist dennoch spannend und konnte mich am Ende dann doch noch sehr überraschen. Max Wolfe ist für mich ein sehr sympathischer Ermittler, der zwar auch so seine Probleme hat, aber diese bleiben weitesgehend im Rahmen und er ist nicht so kaputt wie viele andere Ermittler. Dies ist für mich ein großes Plus dieser Reihe. Wie auch die vorherigen Teile der Reihe lassen sich die Bücher durch einen angenehmen Schreibstil sehr flüssig und unterhaltsam lesen. Ich bin gespannt, ob es weitere Fälle mit Max Wolfe geben wird.
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Ein Schicksal, schlimmer als der Tod
London, an einem frostigen Wintermorgen. Bei einem Einsatz erwartet Detective Max Wolfe ein schrecklicher Anblick: In einem Kühllaster liegen zwölf erfrorene Frauen. Offenbar hatten sie noch versucht, sich aus ihrem eisigen Gefängnis zu befreien - vergeblich. Alles deutet darauf hin, dass sie von Schleusern illegal ins Land geschafft wurden. Doch warum mussten sie sterben? Als man im Führerhaus des Lasters nicht zwölf, sondern dreizehn Pässe entdeckt, schöpft Max Hoffnung: Wo ist die dreizehnte Frau? Lebt sie vielleicht noch? Auf der Suche nach ihr tauchen Max und seine Kollegen tief in die dunkle, gefährliche Welt des Menschenhandels ein - und nicht jeder von ihnen wird lebend zurückkehren ...
Ein neuer Fall für Max Wolfe aus der Feder von SPIEGEL-Bestsellerautor Tony Parsons
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I want to be a Nurse.
Ich bin nicht so der Krimi-Fan, denn meistens sind sie mir nicht spannend genug. Doch diese Reihe? Sie liebe ich! Was wahrscheinlich am meisten den Charakteren und dem wirklich guten Schreibstil zu verdanken ist. Besonders gut finde ich aber auch die Geschichten, welche erzählt werden. Es ist immer wieder was Neues und was spannendes. Gerade das der Detektiv ein alleinerziehender Vater ist, hat mich immer sehr angesprochen da ich selbst bei meinem Vater aufgewachsen bin. Also wer einen gut geschrieben Krimi sucht, mit fantastischen Charakteren und Storyplottwists die man so nicht kommen sieht, dann seit ihr bei dieser Reihe von Tony Parsons absolut richtig! Wie so oft: die Krimis könnt ihr an sich unabhängig voneinander lesen, dann sind nur verschiedene Charakterentwicklungen nicht so klar.
London: an einem eisigen Wintermorgen wird ein herrenloser LKW geöffnet, und der Inhalt ist entsetzlich. Im LKW werden 12 Frauen gefunden, davon sind bereits 11 Frauen erfroren, die 12. Frau verstirbt wenige Stunden später im Krankenhaus. Kommisar Max Wolfe muss nun im grausamen Schleuseillieu ermitteln, wie und mit welchem Hintergrund die Frauen nach England gekommen sind. Die Hintermänner machen ihm die Ermittlungen nicht leicht, und Wolfe legt sich mit einem mächtigen Gegner an, der alles versucht, dass Wolfe nicht zu sehr in die Hintergründe einmischt. Tony Parsons versteht es, verschiedene heikle Themen in einigen Erzählsträngen einzufädeln und diese logisch zusammen führen. Zum einen beschreibt er den Bandenkrieg der alten Schule, bei der mindestens drei Generationen eingebunden werden. Zum anderen geht es um die Seniorenpflege, die mangels Pflegekräfte billige Arbeitskräfte aus dem Ausland anheuern. Leider sind dies illegale Immigranten, die unter grausigen Bedingungen aus den Balkanstaaten und Afrika nach Europa gekarrt werden. Tony Parsons beschreibt hier auch die Auffanglager, in denen die Flüchtlinge gesammelt auf ihre Weitereise warten. Leider landen nicht alle Flüchtlinge als Krankenschwestern in Pflegeeinrichtungen, sondern werden unter Drogen gesetzt und als Prostituierte in Bordellen eingesetzt. Und so verbindet Parsons gekonnt die Themen des modernen Sklavenhandels, Prostitution, Kranken- und Seniorenpflege sowie illegale Einwanderung zu einem sehr spannenden Krimi. Wer sich diesen Themen stellen will, für den ist dieses Buch wärmstens empfohlen.
Zu Beginn der Reihe um Max Wolfe hatte ich noch meine Probleme mit der Geschichte, aber inzwischen mag ich die Bücher von Tony Parsons echt gerne. Vor allem gefällt es mir wie er aktuelle Themen in seine Fälle einbindet. Auch in "In eisiger nacht" geht es wieder um ein solches aktuelles Thema: Flüchtlinge und Menschenhandel. Parsons hat das Thema auf eine sehr interessante und realistische Weise in seine Geschichte einfließen lassen, so dass es mich inzwischen gar nicht mehr stört, dass die Fälle an sich nicht so spannend sind. Für mich sind diese aktuellen Thema teilweise deutlich interessanter, das soll aber nicht heißen, dass Langeweile aufkommt. Die Geschichte ist dennoch spannend und konnte mich am Ende dann doch noch sehr überraschen. Max Wolfe ist für mich ein sehr sympathischer Ermittler, der zwar auch so seine Probleme hat, aber diese bleiben weitesgehend im Rahmen und er ist nicht so kaputt wie viele andere Ermittler. Dies ist für mich ein großes Plus dieser Reihe. Wie auch die vorherigen Teile der Reihe lassen sich die Bücher durch einen angenehmen Schreibstil sehr flüssig und unterhaltsam lesen. Ich bin gespannt, ob es weitere Fälle mit Max Wolfe geben wird.







