In blaukalter Tiefe
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Description
Book Information
Author Description
Kristina Hauff wurde am Niederrhein geboren. Sie arbeitete als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF und am Theater. Bei hanserblau erschienen 'In blaukalter Tiefe' (2023) und 'Unter Wasser Nacht' (2021), das 2025 verfilmt wurde. Für ihren neuen Roman 'Schattengrünes Tal' erkundete Kristina Hauff die stimmungsvolle Landschaft des Schwarzwalds. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Berlin.
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Ein wechselhafter Segeltörn
Dieses Buch ist nichts für Schönwettersegler, auch wenn zunächst mit Erfolg, schönen Menschen, lecker Speis und Trank gelockt wird. Wer wissen möchte, wie sich „normale“ Alltagsdramen auf engster Fläche zu einem tödlichen Strudel aufbauen können, ist hier richtig. Zwischendrin etwas viel Klischeeproblematik (Drogen, sexuelle Erregtheit, Karriereambition, Ehekrise) aber… nicht vergessen, wir befinden uns auf engstem Raum vielleicht muss es geballt kommen. Wen interessiert, wie alles in den spitzen Felsen der Schären Schwedens vom Sturm zerissen wird sollte an Bord dieser Yacht kommen. Einsteigen, anschnallen, Cremant genießen… und dann Segel setzten, solange es noch geht.
⭐️⭐️⭐️ Segellehrgang mut Gänsehaut
Ich habe mir endlich In blaukalterTiefe von Kristina Hauff aus dem Regal gezogen und bin... naja, so semi-begeistert. Einerseits mochte ich das Setting sehr, denn da das Buch hauptsächlich auf einer Segeljacht spielt, schafft diese Enge und erzwungene Nähe eine ganz besondere Stimmung unter den Protagonisten und wirkt wie ein Kammerspiel. Andererseits muss ich aber sagen, dass ich trotzdem nicht ganz so gepackt wurde von der Handlung und den (Miss-)tönen zwischen den Figuren. Es gibt ja Bücher, die ziehen einen so ganz tief rein in die Beziehungen zwischen den Personen. Aber hier habe ich das leider nicht ganz so gespürt.Zwar wurden viele Konflikte und Spannungen dargestellt, aber für mein Empfinden war es doch eher eine oberflächliche Spannung. Ich kann es schlecht beschreiben... An alle, die das Buch ebenfalls gelesen haben: wie habt ihr das empfunden? Abgetaucht ins Buch oder doch eher mit Abstand die Handlung verfolgt? Für mich war es ein solider Roman, aber kein Highlight.

Die Autorin versteht es auf beeindruckende Weise, den Alltag und das Leben so real darzustellen, dass man sich sofort in die Figuren und Situationen hineinversetzt fühlt. Jede neue Geschichte eröffnet ein weiteres, interessantes Thema und zeigt, wie vielseitig und tiefgründig das menschliche Dasein sein kann. Besonders gelungen sind die psychologischen Feinheiten: Die Abgründe, die inneren Konflikte und die emotionalen Tiefen werden klar, präzise und mit großem Gespür beschrieben. Man spürt beim Zuhören, dass hier jemand schreibt, der die Menschen wirklich versteht. Das Hörbuch ist insgesamt sehr gut umgesetzt – atmosphärisch, fesselnd und professionell produziert. Einzig die Sprecherin der Caroline fällt etwas aus dem Rahmen und wirkt im Vergleich weniger stimmig, was jedoch das Gesamtwerk nur minimal beeinträchtigt. Alles in allem ein eindringliches, gut erzähltes und emotional starkes Werk, das zum Nachdenken einlädt und lange nachhallt.

In Blaukalter Tiefe von Kristina Hauff aus dem #hanserblau Verlag ⛵️ Zwei Paare begeben sich an Boot eines Segelschiffs. Mit Hilfe des Skippers wollen sie unbeschwerte Tage in den schwedischen Schären verbringen. . Das klappt nicht. . Die süddeutsche Zeitung sagt zu diesem Buch … sehr spannend, sehr rasant, sehr erschreckend… und ich denke, dass ich ein anderes Buch gelesen habe 😅 . Ich mochte die Segelgeschichte, die Landschaft, die Schären, die Atmosphäre. . Die Schären ein Traum. Die Beziehungen auf diesem Schiff ein Alptraum. Das hat Potenzial. Das ist interessant. Aber bei weitem nicht so reißerisch, wie es die #süddeutschezeitung ankündigt. . Die Handlungen der Protagonisten machen traurig, wütend aber sind auch teilweise zum fremdschämen, sind unangenehm. . Nachvollziehbar ist nicht alles. Sind halt verletzte Individuen dort an Bord. . Interessant war es. Ein Highlight leider nicht.
Ein Segeltörn, 5 Menschen an Bord und jeder hat ein unsichtbares Päckchen mitgebracht. Obwohl jeder Teilnehmer versucht, sein individuelles Geheimnis vor den anderen zu verstecken und in eine wohlüberlegte Rolle schlüpft, zeigen sich auf See und in der beengten Situation an Bord bald erste Risse in der Fassade des Einzelnen. Vor der Urlaubskulisse führt Kristina Hauff aus vier unterschiedlichen Perspektiven ein spannendes Kammerspiel auf und beweist wie in "Unter Wasser Nacht", dass sie eine Meisterin im Zeichnen von Paarbeziehungen ist, ohne voyeuristisch zu wirken. FAZIT Ideale Lektüre für einen Sommerabend oder als Urlaubslektüre (nur nicht beim Segeltörn).
Andreas, Anwalt einer großen Kanzlei, lädt seinen Mitarbeiter und dessen Frau zu einem Segeltörn ein. Mit dabei seine eigene Frau ,die schon immer zu den schwedischen Schären segeln wollte und ein Skipper, deren Boot sie gechartert haben. Fünf unterschiedliche Menschen an Bord, 5 unterschiedliche Probleme und Charaktere. Kann ein solcher Trip gut gehen? Wie lange kann man Dinge voneinander auf engstem Raum verbergen? Der Schreibstil der Autorin ist großartig, man spürt die rauhe See auf der Haut, die Schönheit der Schären ist fast greifbar. Die Stimmung der Charaktere fühlbar. Die Zuspitzung bis zum Showdown bleibt spannend. Einziger Kritikpunkt ist das Fachsimpeln übers Segeln.
Wunderschöne Landschaft, Atmosphäre mit viel innerlicher Spannung an Bord.
Das Buch gefiel mir, da es doch etwas schwedisches Feeling ins Wohnzimmer gebracht hat. Die Atmosphäre der Schären, stimmungsvoll auf einem Segeltörn. Auch die Grundidee von fünf Persönlichkeiten, alle mit ihren Vorgeschichten auf dieser Segelyacht, auf engstem Raum, empfand ich spannend und war interessiert, welche "Abgründe" sich auftun. Was sie zum Teil auch Taten, alle waren mit sich und ihrem Mikrokosmos beschäftigt. Die Aufbereitung der Kapitel nach den Personen finde ich gut und so macht es mir das ganze einfacher in die Gedankenwelt der einzelnen Protagonisten abzutauchen. Das Buch war interessant, nicht zu abgehoben, sondern durchaus "echt" am Leben. Ich denke, dass wir alle mal in unserem Mikrokosmos gefangen sind, gefallen wollen, maskieren und nicht unser wahres Ich zeigen. Dies kommt dann in Extremsituationen zum Vorschein und lässt ein anderes Bild auf die Person werfen.

Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil mich Kristina Hauffs vorheriger Roman mehr als überzeugt hatte. Hier wusste ich, dass das Segelsetting für mich schwierig werden würde und so war es auch. Nicht mein Fall... Es war trotzdem spannend zu erleben, wie fünf Menschen mit ihren inneren und äußeren Konflikten auf so engem Raum jeden Tag zusammen sind. Die Anspannung konnte man greifen. Das Ende hat mich jedoch enttäuscht.
Das vermeintlich perfekte Vorzeigepaar: Der erfolgreiche Staranwalt Andreas und seine ebenso erfolgreiche Frau Caroline, Chefredakteurin eines Lifestyle Magazins, erfüllen sich einen lang gehegten Traum. Ein Segeltörn durch die Schären Schwedens soll die beiden wieder näher zusammenbringen. Mit von der Partie sind der junge Anwalt Daniel und seine Freundin Tanja, die von Andreas auf diese Reise eingeladen wurden. Daniel erhofft sich durch diesen Trip den Aufstieg zum Partner in der Kanzlei. Die beiden ungleichen Paare werden von dem undurchschaubaren Skipper Eric auf dessen Schiff, der „Querelle“ angeleitet. Schon zu Beginn spürt man die unter der Oberfläche lodernden Spannungen. Andreas spielt sich auch im Urlaub als den Chef auf, Daniel versucht alles, um ihm zu gefallen. Caroline weiß nicht, ob sie noch an ihrer Ehe festhalten soll und Tanja fühlt sich von Daniel im Stich gelassen. In diesem Roman geht es um Machtspiele, um Abhängigkeiten und unter welchen Aspekten eine Beziehung überhaupt noch Bestand hat. Gerade hier auf engstem Raum entwickeln sich die Spannungen unter den Reiseteilnehmern zusehends. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven, so dass man immer dicht an den Figuren, an deren Gedanken und Emotionen dran ist. Nur der Skipper Eric bleibt undurchsichtig, seine Sichtweise wird hier aussen vor gelassen. Während eines Sturms eskaliert die Situation und trotz der Differenzen liegt es nun an dem Zusammenspiel der Protagonisten, mit der Situation umzugehen. Das Buch besticht durch die psychologische Zeichnung der Charaktere. Dadurch entwickelt sich ein absolut fesselndes Kammerspiel an Bord des Segelschiffes. Auch die Beschreibungen über das Segeln wurden nie langweilig und konnten der Entwicklung die Spannung nicht nehmen. Die zunächst atmosphärischen, idyllischen Beschreibungen der Schären wirkten bildhaft, ich konnte mich durchgehend in die Story fallen lassen und wurde von dem Buch absolut gefesselt, so dass ich es kaum aus der Hand legen mochte.
"Der Mann, der alles im Griff hatte, der stark war und ihr Sicherheit gab... So hatte sie Andreas lange Zeit gesehen. Dann hatte sie angefangen, mit spitzem Werkzeug kleine Stücke aus dieser Fassade herauszuhauen, fasziniert und gleichzeitig ängstlich, was sich dahinter befand." Ein zwischenmenschliches Drama während eines Segeltörns: der erfolgreiche Anwalt Andreas lädt seine beruflich ebenfalls sehr eingespannte Frau Caroline zu einem zweiwöchigen Segeltörn in die schwedischen Schären ein. Kurz vorher eröffnet er ihr, dass neben dem Skipper Eric auch noch sein Anwaltsschützling Daniel mit dessen Freundin Tina an Bord sein werden. Während der Segeltörn selbst die ersten Tage recht ereignislos bleibt, kreiiert die Autorin kaum aushaltbare Spannungen zwischen den fünf Personen, die das sich anbahnende Unglück wie dicke Gewitterwolken ankündigen. Die Dynamiken zwischen den Figuren verändern sich ständig, immer wieder kocht es an unterschiedlichen Stellen hoch, bis die Explosion unvermeintlich erscheint. Die Spannung hat mich durch das Buch galoppieren lassen, an drei Abenden habe ich es durchgelesen. Das Ende hat mich leider nicht zufriedengestellt, doch bis dahin hat mir 'In blaukalter Tiefe' sehr gut gefallen. Lohnt sich also definitiv trotzdem! CN: Schlaganfall, Unfall, T0d
Segeltörn mit Wendungen
Die Geschichte, die sich auf einem Segeltörn abspielt, hat mir ganz gut gefallen. Vor allem werden hier zwischenmenschliche und deren Schwierigkeiten aufgegriffen, insbesondere zum Thema Beziehung und Ehe. Hin und wieder gibt's dann auch ne kleine Wendung. Auch wenn ich das Buch an vielen Stellen dann doch etwas traurig fand, war der Ausflug sehr erfrischend. Die Autorin benutzt eine leichte Sprache. Ich hab mich gefühlt, als wäre ich auf dem Segeltörn dabei gewesen.
Eine emotionale Reise in die wildromantischen schwedischen Schären! 🌊📚✨ Ich habe dem Buch "In blaukalter Tiefe" von Kristina Hauff 8/10 Sterne gegeben und es hat mich wirklich tief berührt. Der Segeltörn von Caroline, Andreas und ihren Freunden beginnt als lang ersehnter Traum, aber bald wird die See rauer und die Konflikte steigen. Der undurchschaubare Skipper Eric fasziniert und lässt die Luft unter Deck immer drückender erscheinen. Bis eines Nachts ein gefährlicher Sturm losbricht und tödliche Bedrohungen folgenschwere Wahrheiten ans Licht bringen. Die Geschichte, die Hauff mit spannenden Wendungen und atmosphärischen Naturschilderungen erzählt, zeigt gekonnt, was unter der Oberfläche eines scheinbar perfekten Lebens brodelt. Die Charaktere sind fesselnd und der Schreibstil ist mitreißend. Das Ende hätte ich persönlich anders gewünscht, aber dennoch konnte es mich zufriedenstellen. "In blaukalter Tiefe" ist ein packender Roman, der mich emotional in seinen Bann gezogen hat. Kristina Hauff beweist ihr Talent, mit Worten komplexe Geschichten zu erzählen. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen! ✨📖 #Buchtipp #InBlaukalterTiefe #KristinaHauff #Lesegenuss #Emotionen #Schärenurlaub #Spannung #Rezension
Wow, was war das für eine Geschichte?!😱🤯 Hätte ich das Buch nicht abends angefangen und mich dann später die Müdigkeit in Beschlag genommen hätte, hätte ich dieses Buch an einem Stück durchgelesen.🫠 Es ist mein allererstes Buch von Kristina, und es war so unglaublich spannend, unvorhersehbar und geheimnisvoll.🤭🤫 Ich hatte noch nie während des Lesens erst Charaktere sympathisch gefunden und am Ende alle gehasst, aber in diesem Buch war es echt immer ein Wechsel, weil während des Segeltörns merkt man wirklich, dass alles, was ich vorher an den Personen sympathisch fand, nie wirklich der Realität entspricht.👀 Wie schnell sich auch dieses lockere Verhältnis zu kalter Feindseligkeit geändert hat, ist so unglaublich gut gemacht.🫡 Die beiden Paare und unser Skipper nehmen natürlich viel Raum ein, vor allem durch die falschen Fassaden, aber gleichzeitig befinden wir uns ja mit ihnen auf dem Meer, und was ich besonders toll fand, ist, dass wir quasi mitlernen.🤗 Die Fachbegriffe, die man so auf einem Segelschiff hat, werden im Buch den Charakteren und somit auch uns erklärt.☺️ Wir bekommen mit, wie das Leben auf so einem beengten Raum ist, aber auch wie man sich hinter dem Steuer fühlt oder wie man so die Abende an den verschiedensten Häfen verbringt, was dann auch immer eine gewisse Ruhe zurück zu der Hektik bringt, die sich tagsüber immer abspielt.😊 Ich kann gar nicht richtig beschreiben, was das für ein Leseerlebnis war.🫠 Ich war einfach direkt von der ersten Seite an gefesselt und wurde in die Story eingesaugt.😍 Was mir auch nochmal mega gut gefallen hat, ist, dass man Kapitel aus allen Sichtweisen hat, außer die von unserem Skipper, und so wissen wir natürlich, was jeder einzelne wirklich denkt oder im Sinn hat, und das macht alles noch spannender und interessanter.😶👀 Mir hat das Buch einfach nur unglaublich gut gefallen.🥹 Wir haben Spannung bis zum Schluss, wunderschöne Momente und Orte, und alles passt zusammen, auch wenn ich sagen muss, dass das Ende für mich tatsächlich überraschend war, weil ich nach dieser ganzen Entwicklung mit etwas anderem gerechnet habe.🙈
Grandioses Psychodrama! Unbedingt lesen!
Alptraum in wildromantischer Kulisse Der neue Roman von Kristina Hauff „ In blaukalter Tiefe“, soviel sei vorweg gesagt, hat mich umgehauen. Fünf Menschen treffen zusammen auf einem Segelboot. Es soll eine tolle Auszeit für alle werden. Die schwedischen Schären sind ein wunderschönes Segelrevier. Ein erfahrener Skipper ist mit an Bord. Was also soll schiefgehen ? Die Antwort: Alles ! Diese Geschichte ist ein psychologisches Kammerspiel, in dem es um Machtgefüge, um aufbrechende Ängste und Beziehungsprobleme geht. Und dann ist da noch die Natur, die auf der einen Seite wunderschön ist, auf der anderen Seite aber auch ihre rauen und unberechenbaren Seiten hat. So wie die Reise zunächst harmonisch und friedvoll beginnt, ist auch die Natur zu Beginn des Romans einfach nur wunderschön. Die beiden Paare, Anwaltschef Andreas und seine Frau Caroline, sowie Andreas, aufstrebender Mitarbeiter und Protégé Daniel mit seiner Freundin Tanja treffen an Bord einer gemieteten Segelyacht auf den wortkargen Skipper Eric. Bezahlt wurde die Reise komplett von Andreas, und das lässt er auch so richtig schön raushängen. Schon nach kürzester Zeit ist klar, das es zwei Alphatiere an Bord gibt, nämlich Eric und Andreas. Für Daniel ergibt sich daraus schon mal ein Loyalitätsproblem, denn es kann nur einen Captain geben. Auf dem beengten Raum der Segelyacht brechen Konflikte auf, bei denen man sich an Land vielleicht noch aus dem Weg hätte gehen können. Die freundlichen Fassaden der Crewmitglieder bröckeln und von Seite zu Seite spürt der Leser die herannahende Katastrophe. Denn parallel zu der sinkenden Stimmung an Bord, verschlechtert sich das Wetter dramatisch. Die Autorin wechselt stetig die Perspektive zwischen Caroline, Andreas, Daniel und Tanja. Manch eine Situation wird mal aus der einen mal aus der anderen Perspektive beschrieben, was ich großartig fand. Nur Eric bleibt geheimnisvoll, weil seine Innenansicht nicht gezeigt wird. Der Roman entwickelt zunehmend eine Sogwirkung, der ich mich nicht entziehen konnte. Es war faszinierend, hochspannend und sehr unterhaltsam. Hut ab für dieses Lesehighlight, dass ich nur wärmstens weiterempfehlen kann.
IN BLAUKALTER TIEFE Kristina Hauff Andreas, der erfolgreiche Anwalt und Partner einer großen Kanzlei, lädt zu einem Segeltörn in Schwedens Schären ein. Es soll eine harmonische Reise werden und vielleicht, so hofft er, kommen sich seine Frau Caroline und er wieder ein wenig näher. Die große und eindrucksvolle Segelyacht, inklusive Skipper hat Andreas nicht ohne Hintergedanken gechartert - er möchte seine Frau beeindrucken, denn ihre Anerkennung braucht er dringend, viel zu lange hat sie ihm kein Zeichen der Liebe gesendet. Seitdem die gemeinsame Tochter auszog, haben sie sich auseinandergelebt - schlafen in getrennten Schlafzimmern und jeder geht seiner eigenen Karriere nach. Erst kurz vor dem Törn erzählt Andreas ihr, dass auch der aufstrebende Mitarbeiter und potenzielle zukünftige Partner Daniel und seine Freundin Tanja mit an Bord sein werden. Ihnen war Caroline zuvor nur ein einziges Mal begegnet und sie erinnert sich noch gut daran, dass Tanja mindestens 10 Jahre jünger und hübscher ist als sie selbst. Alles beginnt harmonisch, mit gutem Essen und Sonnenschein, doch mit den Wolken zieht auch die schlechte Stimmung auf. Als Caroline ihm nicht die erhoffte Aufmerksamkeit zukommen lässt, wechselt Andreas seine Strategie und macht sich an Tanja ran. Eine Situation, die einen ganzen Sturm auslösen wird. Kristina Hauff beginnt ihre Geschichte ganz fein, doch schnell bemerkt man die unterschwellig aufkommende schlechte Stimmung, die sich zu einem richtigen Problem entwickelt. Machtkämpfe zwischen dem Skipper Eric, dem die Sicherheit im Vordergrund steht, und Andreas, der Mann, der den Skipper bezahlt, auf sein Recht pocht, auf keinem Fall sein Gesicht vor seiner Frau und dem Mitarbeiter verlieren will und zusätzlich Tanja imponieren möchte. Angezogen von den wunderschönen Naturbeschreibungen, dem Herausarbeiten der unterschiedlichen Beziehungskonstellationen, einem spannenden Schreibstil und dem unterschwelligen Brodeln, das mir vereinzelnd die (nicht vorhandenen) Nackenhaare hat aufstellen lassen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Für mich eine perfekte Sommerlektüre, die ich euch gerne empfehlen möchte. 5/ 5

Pure Menschenkenntnis
Es soll eine erholsame Urlaubsreise werden. Ein Segeltörn zu den schwedischen Schären. Doch schon die Teilnehmer des Urlaubstrips, lassen den Leser zusammenzucken. Denn wer möchte schon gerne seinen Jahresurlaub mit seinem Chef auf einem beengten Boot verbringen. Und so verspürt man schon recht früh die Befangenheit von Daniel und Tanja, als sie die Einladung zum Segeltörn von Daniels Chef Andreas annehmen. Letzterer hat mit dem Urlaub ganz andere Pläne. Er erhofft sich, seiner Frau Caroline wieder näher zu kommen. Die wie er, sehr karrierebewusst und unnahbar ist. Ihr Skipper Eric muss derweil für Sicherheit an Bord sorgen, was sowohl ihm als auch der Crew nicht ganz gelingen möchte. Die Geschichte ist in erster Linie nicht von der Handlung geprägt, sondern von dem Schauspiel, dass die Protagonisten untereinander veranstalten. Durch ihre Beziehungen und Abhängigkeiten untereinander und ihre Persönlichkeiten baut sich ein streitlustiges Szenario auf, dass wie ein Gewitter am Horizont erscheint. Gepaart mit der Enge auf dem Schiff entsteht das bedrückende Gefühl des Ausgeliefertseins. Die Autorin hat die Gabe die Protagonisten in unglaublicher Realität darzustellen. Man begreift ihre Charaktere und versteht sofort die Notwendigkeit ihres Handels. Wir wechseln permanent die Perspektive und schlüpfen in die Köpfe der vier Hauptprotagonisten. So begreifen wir die Konflikte von allen Seiten. Nur Eric bleibt dem Leser verschlossen und begegnet ihm als rätselhafter Charakter. Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch. Die unterschwellige Spannung, die Entwicklung der Charaktere, gepaart mit der außerordentlichen Menschkenntnis der Autorin waren ein großartiges Leseerlebnis. Ein definitives Lesehighlight in diesem Frühjahr.
Zehn Tage, zwei unterschiedliche Paare - ein Segeltörn nach Schweden
Caroline, ihr Ehemann Andreas, sein Anwaltskollegen Daniel und dessen Freundin Tanja machen gemeinsame einen Segeltörn durch die schwedischen Schären. Mit dabei ist der Skipper Eric. Doch auf dem Segelboot bekommen die Beziehungen Risse und Unausgesprochenes die der Alltag verschluckte kommen ans Licht. Als sie in Seenot geraten kommt es zu folgenschweren Wahrheiten und zu einer Bedrohung. Der Schreibstil ist leicht, bildhaft und zügig zu lesen.Die Protagonisten passen sehr gut in diesen Roman hinein.Die Spannung steigert sich langsam aber kontinuierlich. Fazit: Die Story wechselt sich zwischen den Sichtweisen von Caroline und Tanja ab. Für mich persönlich war oder ist dieses Buch eine fünf Personen Story die spannend verlief. Jeder der Protagonisten nimmt Probleme und Geheimnisse an Bord die sich nach und nach lüften. Zwei Paare die sich kaum kennen und die Enge der Yacht haben mir kurzweilige Lesestunden beschert. Obwohl die Story relativ ruhig geschrieben ist wurde sie von Kapitel zu Kapitel aufregender. Es sollte nach Urlaub aussehen aber Spannungen, Rivalitäten aber auch Eifersucht und die Probleme von Zuhause - mir kam es zeitweise so vor als ob es unter der Oberfläche von Seite zu Seite immer mehr brodelt um dann irgendwann hochzugehen. Meiner Ansicht nach ist die Atmosphäre eher dichter und angespannt und dies übertrug sich im Laufe des Buches auch auf mich. So konnte ich mich dieser Story kaum entziehen. Ab ca. der Hälfte des Buches nimmt die Story dann immer wieder eine andere Wendung so dass ich selbst keinen der fünf Protagonisten mehr glauben konnte. Außer vielleicht noch Tanja die mir einen eher vernünftigen Eindruck machte. Im letzten Drittel zog mich die Story quasi in einen Strudel der Gefühle. Wie Sturmwellen auf hoher See gibt es ein auf und ab der aufgestauten Gefühle. Im Gegenzug ist dieser Roman bis zum letzten Drittel ruhig geschrieben und ist meiner Meinung nach ein Thriller statt ein Roman zudem ist er sehr kurzweilig zu lesen. Allerdings hat mich der Schluss etwas enttäuscht da hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht. Diese Story hat mich sehr gut unterhalten und ist ein Lesehighlight von mir so dass ich gerne fünf Sterne vergebe.
Spannend und atmosphärisch bis zum Schluss.
📌 "Wenn ich das hier überlebe, ändere ich mein Leben." (S. 226) Wir begleiten zwei völlig verschiedene Paare - Andreas und Caroline und Daniel und Tanja, sowie ihren Skipper Eric bei einem Segeltörn durch die schwedischen Schäreninseln. Andreas, erfolgreicher Anwalt und Daniel, sein jüngerer Kollege arbeiten in derselben Kanzlei an einem anspruchsvollen Fall - Daniel kämpft für seine Beförderung. Privat hatte niemand der Personen bisher miteinander zu tun. Auf engstem Raum bestreiten sie nun 10 Tage auf hoher See. Die Stimmung an Bord kippt im Laufe der Zeit, denn bei beiden Paaren läuft es beziehungstechnisch gesehen nicht rund. Keiner der Protagonisten ist sympathisch, so dass man als Leser:in fortwährend überlegt, auf wessen Seite man sich schlägt. Eine angespannte, unheilvolle Stimmung wabert wie eine dunkle Wolke über dem Boot und lässt einen ständig vermuten, dass noch etwas unvorhergesehenes passiert. Kristina Hauff schafft es einem, ohne dass man man auch nur den blassen Dunst vom segeln hat, die rauen Wetter und atemberaubenden Schären vor Augen zu führen. Es scheint fast, als sei man mit auf dem Boot und wird Zeitzeuge der Ereignisse. Dieses atmosphärische, spannungsgeladene mochte ich sehr, las es sich doch wie ein Psychothriller. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Spannend, schlüssig, unterhaltsam
Definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin. Eine runde gute Geschichte mit passendem Schluss. Der Schreibstil ist angenehm, man konnte die Emotionen und das Verhalten der vier Protagonisten gut nachvollziehen. Der enge Raum, die knappe Zeit an Bord haben der Geschichte ein gutes Tempo und Spannung gegeben. Vielleicht hätte ich mir noch ein klein wenig mehr Spitzen gewünscht. Ich würde das Buch aufjedenfall weiterempfehlen.
Naja…
Zwei Ehepaare (Caroline und Andreas und Tanja und Daniel) haben die Luxusyacht „Querelle“ mit Skipper gemietet, um die Schären in Schweden zu ergründen und ein paar Tage auszuspannen. Pikanterweise ist Andreas Daniels Chef, er will ihn in der Kanzlei zum Partner machen. Nach einem eher gemächlichen Beginn entwickelt sich die Reise immer mehr zu einem Desaster, und am Ende wird eine Person vermisst, der Skipper, er taucht dann etwas später unversehrt in Frankreich auf. Der Versuch eines Psychothriller-Kammerspiels: Die Idee, die drei grossen M (Macht, Männer, Menopause…) in einen sich grossmehrheitlich auf einer Segelyacht anspielenden Roman zu verpacken ist gut und die Autorin ist entweder seine eine tolle Seglerin oder stark in der Recherche. Abgesehen davon: Ein anderes Mal würde ich eher eine Folge Rosamunde Pilcher schauen. Da gibt’s wenigstens noch echte Gefühle… Instagram: Der Versuch eines Psychothriller-Kammerspiels: Die Idee, die drei grossen M (Macht, Männer, Menopause…) in einen sich grossmehrheitlich auf einer Segelyacht auf dem Weg zu den schwedischen Schären abspielenden Roman zu verpacken ist gut und die Autorin ist entweder selber eine tolle Seglerin oder stark in der Recherche. Abgesehen davon: Ein anderes Mal würde ich eher eine Folge Rosamunde Pilcher schauen. Da gibt’s bei vergleichbarem Setting (zwei Paare mit diversen Herausforderungen und ein allenfalls ehemals lässiger Skipper) wenigstens noch echte Gefühle. Immerhin: Das Buch liest sich schnell und es ist sehr unterhaltsam, die Kapitel haben eine angenehme Kürze und der kapitelweise Perspektivenwechsel ist ziemlich originell. (Aber von Ann Napolitano im wunderbaren «Hallo Du Schöne» viel viel viel besser umgesetzt.) 👍👍
Wir verfolgen die Geschichte der beiden Paare Caroline und Andreas, sowie Tanja und Daniel. Die vier begeben sich auf einen Segeltörn mit dem mysteriösen Skipper Eric. Andreas sieht das ganze als Chance frischen Wind in seine scheiternde Beziehung mit Caroline zu bringen und gleichzeitig seinem Angestellten Daniel auf den Zahn zu fühlen. Der engagierte Daniel möchte sich unbedingt vor seinem Chef beweisen, während seine Freundin Tanja sich einfach nur fehl am Platz fühlt. Während des Törns schaukelt sich die Stimmung immer weiter hoch und dann geraten die Fünf auch noch in einen Sturm mit verheerenden Folgen. Besonders gut gefallen hat mir hier der Schreibstil der Autorin, ich habe mich toll in die Geschichte eingefunden und konnte alles super nachvollziehen. Ich habe es auch sehr geliebt, dass jedes Kapitel in einer anderen Perspektive geschrieben wurde, denn dadurch konnte ich wirklich jeden Charakter näher kennenlernen und Gefühle und Geheimnisse herausfinden, die ich sonst nicht gewusst hätte. Das hat das Lesen noch einmal viel spannender gemacht! Das Setting war einfach wunderschön, ich liebe das Meer und möchte jetzt gerne selbst einmal die Schären Schwedens sehen. 🌊 Nur vielleicht ohne die fünf Mitfahrer. 🤭 Die Geschichte war unheimlich spannend und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Ganz besonders gut gefallen hat mir das Foreshadowing im ersten Kapitel, welches die ganze Geschichte noch interessanter gemacht hat. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung! 🫶

Ein fesselndes Buch mit einer einzigartigen Aura, dass dich so mitnimmt, wie kein anderes. Klare Empfehlung!
Das Buch sprach mich alleine vom Cover schon an und dann noch dieser interessante Klappentext. Wir verfolgen hier 5 Charakteren auf einem Segeltörn, aber bereits am Anfang kam bereits so eine dunkle Aura herüber, dass ich leider nicht besser beschreiben kann. Zudem erzählt hier die Autorin ohne Umschweife oder langatmige Szenen die Geschichte der Personen und wie diese zusammen hängen. Und ganz ehrlich, mit diesem Ende habe ich nicht gerechnet und es war tatsächlich unerwartet. Schlussendlich ein Buch, dass man schwer aus der Hand legen kann. Eine klare Empfehlung!
Im Mittelpunkt von “In blaukalter Nacht“ stehen fünf sehr gegensätzlich charakterisierte Personen: Staranwalt Andreas mit seiner Frau Caroline, der Kanzleikollege Daniel mit seiner Freundin Tanja und der Skipper Eric, der die Bootcrew komplett macht. Mit wenigen Ausnahmen spielt die gesamte Handlung an Bord eines Segelschiffes, wo sich unsere Protagonisten weder richtig zurückziehen noch ausweichen können. Sie sind der Macht der Natur und einander ausgeliefert und die Dynamik, die sich durch die ein oder andere unangenehme Situation entwickelt, droht bald zu eskalieren. Die See wird immer rauer und die Stimmung immer drückender und toxischer. Kristina Hauff erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und lässt ihr Kammerspiel durch ihre gute Beobachtungsgabe, sowie den Schilderungen der umliegenden Natur und des Segelalltags dicht und atmosphärisch wirken. Man fühlt sich während des Lesens oftmals selbst unwohl und übernimmt automatisch die Gefühle der Protagonisten hinsichtlich ihrer Abneigungen untereinander. Besonders Andreas spielt hierbei seine Macht gegenüber seinem jüngeren Kollegen Daniel aus und provoziert damit nicht nur ihn, sondern auch Skipper Eric. Das Ende selbst fand ich etwas unglaubwürdig, konnte aber meine Faszination für das fast schon bühnenreife Beziehungsdrama nicht wirklich eindämmen. Psychostress auf engstem Raum: Kristina Hauff hat es mit wenigen Sätzen geschafft, mich in ihre dramatische Geschichte zu ziehen und bis zum Ende nicht mehr loszulassen. Ein Roman mit viel Dramatik und Spannung – absolut lesenswert!
Ein dramatischer Segeltörn, der alle Charaktere im Nachhall verändern. Als Leser:in bemerkt man mal wieder: Obacht bei der Urlaubsbegleitung.
IN BLAUKALTER TIEFE "Zwei Paare, die nicht zueinanderpassen, verbrachten nun zehn kräftezehrende Tage miteinander, begleitet von einem eigenbrötlerischen Skipper." (S. 58) Würdest du deinen Urlaub freiwillig mit deinem Vorgesetzten verbringen wollen? Denn genau so verbringt der strebsame Daniel seinen raren Urlaub. I N H A L T: Ein Segeltörn in die wildromantischen schwedischen Schären – Caroline und ihr Mann Andreas erfüllen sich damit einen lang gehegten Traum. Auch Andreas’ junger Anwaltskollege und seine Freundin sind an Bord sowie der undurchschaubare, faszinierende Skipper Eric. Der Urlaub beginnt mit frischem sonnigen Wetter und erlesenen Abendessen, doch bald wird die See rauer und verborgene Konflikte lassen die Luft unter Deck immer drückender erscheinen. Bis eines Nachts ein gefährlicher Sturm losbricht. M E I N U N G: Hach! Ich liebe den Buchplot. Vier erwachsene Menschen, ein sturer Skipper und das auf einem kleinen Segelboot. Da sind Skandale, Konflikte und Meinungsverschiedenheiten vorprogrammiert. Insbesondere wenn beide Paare in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen. Ehrlich gesagt kann ich mir einen entspannten Urlaub ohne den Chef deutlich besser vorstellen. Wie man erahnen kann wird der gemeinsame Segeltörn in die wunderschöne Landschaft des Nordens keine leichte Partie für alle Beteiligten. Nach wenigen Seiten bemerkt man bereits, dass Carolines und Andreas Ehe nicht mehr das Wahre ist, das Daniel permanent versucht seinen Chef Andreas zu beeindrucken und nicht abschalten kann und Tanja überhaupt nicht begeistert von dem Verhalten ihres Partners ist. Auf den knapp 280 Seiten passiert viel: zahlreiche Wendungen lassen einen durch das Buch fliegen. So richtig sympathisch ist mir keiner der Protagonist:innen geworden - müssen sie auch nicht. Die Story ist weit weg von der Realität. Manchmal sind mir die Charaktere bzw. die Handlung nicht durchdacht genug. Die Verflechtungen hätten mehr Zeit und Aufmerksamkeit benötigt. Ein dramatischer Segeltörn, der alle Charaktere im Nachhall verändern. Als Leser:in bemerkt man mal wieder: Obacht bei der Urlaubsbegleitung.

Kristina Hauff gelingt mit „In blaukalter Tiefe“ ein atmosphärisch dichter und psychologisch fein ausbalancierter Roman, der seine Leser*innen mit auf einen Segeltörn in die schwedischen Schären nimmt – und dabei tief in menschliche Abgründe taucht. Was als Versuch beginnt, eine zum Scheitern eingeschlafene Beziehung zu retten, entwickelt sich zu einem gefährlichen Spiel aus Macht, Begierde und Misstrauen. Caroline und Andreas, beide beruflich erfolgreich, aber emotional voneinander entfremdet, hoffen auf einen Neuanfang auf dem Wasser. Doch Andreas trifft eine folgenschwere Entscheidung: Er lädt seinen jüngeren Kollegen Daniel samt dessen Freundin Tanja auf die Reise ein. Gesteuert wird die Yacht Querelle vom geheimnisvollen Skipper Eric, dessen rätselhafte Aura von Anfang an für Unbehagen sorgt. Hauff entwirft ein Kammerspiel auf engstem Raum. Mit feinem Gespür für zwischenmenschliche Spannungen und einem Blick für die kleinsten Regungen ihrer Figuren entfaltet sie einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Die wechselnden Erzählperspektiven erlauben intime Einblicke in das Innenleben der Figuren – jeder von ihnen trägt Geheimnisse mit sich, jeder spielt ein eigenes Spiel. Die Natur wird dabei nicht nur zur Kulisse, sondern zum Spiegel der inneren Zustände. Das ruhige Wasser, die majestätische Schärenlandschaft – all das schlägt in Bedrohung um, als ein Sturm aufzieht und die aufgeheizte Atmosphäre an Bord in eine Katastrophe mündet. Die Grenze zwischen Kontrolle und Kontrollverlust verschwimmt, Masken fallen, und was lange unter der Oberfläche brodelte, wird mit unbändiger Wucht freigelegt. Hauffs Sprache ist klar, gleichzeitig poetisch und präzise, ihre Landschaftsbeschreibungen sind eindringlich, ohne je kitschig zu wirken. Die psychologische Spannung wird nicht durch laute Dramatik erzeugt, sondern durch das stetige Drehen an der Schraube – ein leises Unbehagen, das sich langsam zu echter Beklemmung steigert. „In blaukalter Tiefe“ ist wesentlich mehr als nur ein Spannungsroman. Es ist eine fein beobachtete Studie über zwischenmenschliche Dynamiken, über Verletzbarkeit, Machtverhältnisse und das fragile Gleichgewicht von Nähe und Distanz. Wer psychologisch dichte Romane mit Sogwirkung liebt, wird mit diesem Roman seine helle Freude haben!

Ein Kammerspiel auf offener See. Andreas überrascht seine Frau Caroline mit einem ganz besonderen Urlaub. Ein Segeltörn in die schwedischen Schären. Doch nicht nur zu zweit,sondern auch noch mit Andreas' jüngerem Kollegen Daniel und seiner Freundin Tanja. Außerdem mit an Bord ist der Skipper Eric,dem das ⛵ Boot gehört. Also nichts mit romantischer Zweisamkeit. Aus den jeweiligen Perspektiven der einzelnen Reisenden wird diese Geschichte geschrieben. Dies ist typisch für Kristina Hauff und ich liebe diese Art zu schreiben. Denn so,erhalte ich einen Einblick in jeden Kopf und in jeden Charakter. Wer ist verlässlich,wer unzuverlässig? Mit wem sympathisiere ich,und mit wem nicht? Die Geschichte beginnt mit diesem kleinen Aufreger,dass Caroline gar keine große Lust hat,mit Daniel und seiner Freundin zu reisen. Die anderen wiederum scheinen dies nur aus einem einzigen Grund zu machen,um Andreas zu gefallen. Um beruflich aufzusteigen. Wie weit geht das "Gefallen wollen"? Auch Eric der Skipper,scheint geheimnisvoll zu sein und weckt besonderes Interesse bei den Frauen an Bord. Ein Segeltörn,bei dem sich alle vertrauen müssen,damit sie auf hoher See überleben können. Außerdem erwähnenswert sind die atemberaubenden Naturbeschreibungen. Wenn die Autorin das Erlebnis beim Segeln beschreibt,hat man das Gefühl,als sei man selbst dabei. Interessant geschrieben und wieder einmal ein psychologisches Meisterwerk. Von der Thematik hat es Ähnlichkeiten zu Anne Freytags "Blaues Wunder", wobei "In blaukalter Tiefe" bereits 2023 erschienen ist. Nun habe ich alle Bücher von Kristina Hauff verschlungen,und freue mich auf weitere 😍 ⭐⭐⭐⭐ | 5 Sternen

Ein Roman, der von seinen Naturbeschreibungen lebt, jedoch für meinen Geschmack etwas bei den Charakteren schwächelte.
Caroline und Andreas sind schon lange verheiratet. Beide beruflich erfolgreich, beide eigenständig, beide eingespannt, sodass sie eher nebeneinander her, als miteinander leben. Mit der Erfüllung eines lange gehegten Traums – ein Segeltörn in die wildromantischen schwedischen Schären – wollen sich die beiden eine Verschnaufpause gönnen, ja, vielleicht sogar wieder zueinander finden. Doch Andreas lädt auch seinen jungen Anwaltskollegen Daniel und dessen Freundin ein. Geleitet wird der Törn von Eric, undurchschaubar, distanziert und auf seine Weise faszinierend. Die Reise beginnt verheißungsvoll: sonniges Wetter, frische Seeluft und ein ruhiges Meer. Doch es dauert nicht lange und die Stimmung an Bord beginnt zu kippen. Verborgene Konflikte und Machtspiele kommen ans Licht, schaukeln die Passagiere gegenseitig hoch. Auch das Wetter und die See werden rauer. Bis eines Nachts ein gefährlicher Sturm losbricht und die Crew in Lebensgefahr gerät. Was mir wirklich gut gefallen hat waren die Landschaftsbeschreibungen. Ich konnte die kühle Meeresbrise, die Sonnenstrahlen auf der Haut, den Seegang förmlich spüren. Ich bin nicht die größte Freundin des Wassers, ich denke ein Segeltörn wäre meine Hölle, egal wie schön das Wetter ist, weil ich leicht seekrank werde und alleine die Vorstellung, auf einem kleinen Boot auf dem großen, weiten Meer zu sein, in mir eine gewisse Platzangst auslöst. Nichtsdestotrotz mochte ich die Stimmung, die im Roman kreiert wurde. Für mich glänzt dieser Roman durch seine bildhaften Beschreibungen der Natur und seine flüsssige Lesart. Die Figuren und ihr Innenleben wiederum waren mir zu konstruiert, die Konflikte zwischen ihnen waren eine Wiederholung aus vielfach Gelesenem, mir fehlte die frische Brise.

Description
Book Information
Author Description
Kristina Hauff wurde am Niederrhein geboren. Sie arbeitete als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF und am Theater. Bei hanserblau erschienen 'In blaukalter Tiefe' (2023) und 'Unter Wasser Nacht' (2021), das 2025 verfilmt wurde. Für ihren neuen Roman 'Schattengrünes Tal' erkundete Kristina Hauff die stimmungsvolle Landschaft des Schwarzwalds. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Berlin.
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Ein wechselhafter Segeltörn
Dieses Buch ist nichts für Schönwettersegler, auch wenn zunächst mit Erfolg, schönen Menschen, lecker Speis und Trank gelockt wird. Wer wissen möchte, wie sich „normale“ Alltagsdramen auf engster Fläche zu einem tödlichen Strudel aufbauen können, ist hier richtig. Zwischendrin etwas viel Klischeeproblematik (Drogen, sexuelle Erregtheit, Karriereambition, Ehekrise) aber… nicht vergessen, wir befinden uns auf engstem Raum vielleicht muss es geballt kommen. Wen interessiert, wie alles in den spitzen Felsen der Schären Schwedens vom Sturm zerissen wird sollte an Bord dieser Yacht kommen. Einsteigen, anschnallen, Cremant genießen… und dann Segel setzten, solange es noch geht.
⭐️⭐️⭐️ Segellehrgang mut Gänsehaut
Ich habe mir endlich In blaukalterTiefe von Kristina Hauff aus dem Regal gezogen und bin... naja, so semi-begeistert. Einerseits mochte ich das Setting sehr, denn da das Buch hauptsächlich auf einer Segeljacht spielt, schafft diese Enge und erzwungene Nähe eine ganz besondere Stimmung unter den Protagonisten und wirkt wie ein Kammerspiel. Andererseits muss ich aber sagen, dass ich trotzdem nicht ganz so gepackt wurde von der Handlung und den (Miss-)tönen zwischen den Figuren. Es gibt ja Bücher, die ziehen einen so ganz tief rein in die Beziehungen zwischen den Personen. Aber hier habe ich das leider nicht ganz so gespürt.Zwar wurden viele Konflikte und Spannungen dargestellt, aber für mein Empfinden war es doch eher eine oberflächliche Spannung. Ich kann es schlecht beschreiben... An alle, die das Buch ebenfalls gelesen haben: wie habt ihr das empfunden? Abgetaucht ins Buch oder doch eher mit Abstand die Handlung verfolgt? Für mich war es ein solider Roman, aber kein Highlight.

Die Autorin versteht es auf beeindruckende Weise, den Alltag und das Leben so real darzustellen, dass man sich sofort in die Figuren und Situationen hineinversetzt fühlt. Jede neue Geschichte eröffnet ein weiteres, interessantes Thema und zeigt, wie vielseitig und tiefgründig das menschliche Dasein sein kann. Besonders gelungen sind die psychologischen Feinheiten: Die Abgründe, die inneren Konflikte und die emotionalen Tiefen werden klar, präzise und mit großem Gespür beschrieben. Man spürt beim Zuhören, dass hier jemand schreibt, der die Menschen wirklich versteht. Das Hörbuch ist insgesamt sehr gut umgesetzt – atmosphärisch, fesselnd und professionell produziert. Einzig die Sprecherin der Caroline fällt etwas aus dem Rahmen und wirkt im Vergleich weniger stimmig, was jedoch das Gesamtwerk nur minimal beeinträchtigt. Alles in allem ein eindringliches, gut erzähltes und emotional starkes Werk, das zum Nachdenken einlädt und lange nachhallt.

In Blaukalter Tiefe von Kristina Hauff aus dem #hanserblau Verlag ⛵️ Zwei Paare begeben sich an Boot eines Segelschiffs. Mit Hilfe des Skippers wollen sie unbeschwerte Tage in den schwedischen Schären verbringen. . Das klappt nicht. . Die süddeutsche Zeitung sagt zu diesem Buch … sehr spannend, sehr rasant, sehr erschreckend… und ich denke, dass ich ein anderes Buch gelesen habe 😅 . Ich mochte die Segelgeschichte, die Landschaft, die Schären, die Atmosphäre. . Die Schären ein Traum. Die Beziehungen auf diesem Schiff ein Alptraum. Das hat Potenzial. Das ist interessant. Aber bei weitem nicht so reißerisch, wie es die #süddeutschezeitung ankündigt. . Die Handlungen der Protagonisten machen traurig, wütend aber sind auch teilweise zum fremdschämen, sind unangenehm. . Nachvollziehbar ist nicht alles. Sind halt verletzte Individuen dort an Bord. . Interessant war es. Ein Highlight leider nicht.
Ein Segeltörn, 5 Menschen an Bord und jeder hat ein unsichtbares Päckchen mitgebracht. Obwohl jeder Teilnehmer versucht, sein individuelles Geheimnis vor den anderen zu verstecken und in eine wohlüberlegte Rolle schlüpft, zeigen sich auf See und in der beengten Situation an Bord bald erste Risse in der Fassade des Einzelnen. Vor der Urlaubskulisse führt Kristina Hauff aus vier unterschiedlichen Perspektiven ein spannendes Kammerspiel auf und beweist wie in "Unter Wasser Nacht", dass sie eine Meisterin im Zeichnen von Paarbeziehungen ist, ohne voyeuristisch zu wirken. FAZIT Ideale Lektüre für einen Sommerabend oder als Urlaubslektüre (nur nicht beim Segeltörn).
Andreas, Anwalt einer großen Kanzlei, lädt seinen Mitarbeiter und dessen Frau zu einem Segeltörn ein. Mit dabei seine eigene Frau ,die schon immer zu den schwedischen Schären segeln wollte und ein Skipper, deren Boot sie gechartert haben. Fünf unterschiedliche Menschen an Bord, 5 unterschiedliche Probleme und Charaktere. Kann ein solcher Trip gut gehen? Wie lange kann man Dinge voneinander auf engstem Raum verbergen? Der Schreibstil der Autorin ist großartig, man spürt die rauhe See auf der Haut, die Schönheit der Schären ist fast greifbar. Die Stimmung der Charaktere fühlbar. Die Zuspitzung bis zum Showdown bleibt spannend. Einziger Kritikpunkt ist das Fachsimpeln übers Segeln.
Wunderschöne Landschaft, Atmosphäre mit viel innerlicher Spannung an Bord.
Das Buch gefiel mir, da es doch etwas schwedisches Feeling ins Wohnzimmer gebracht hat. Die Atmosphäre der Schären, stimmungsvoll auf einem Segeltörn. Auch die Grundidee von fünf Persönlichkeiten, alle mit ihren Vorgeschichten auf dieser Segelyacht, auf engstem Raum, empfand ich spannend und war interessiert, welche "Abgründe" sich auftun. Was sie zum Teil auch Taten, alle waren mit sich und ihrem Mikrokosmos beschäftigt. Die Aufbereitung der Kapitel nach den Personen finde ich gut und so macht es mir das ganze einfacher in die Gedankenwelt der einzelnen Protagonisten abzutauchen. Das Buch war interessant, nicht zu abgehoben, sondern durchaus "echt" am Leben. Ich denke, dass wir alle mal in unserem Mikrokosmos gefangen sind, gefallen wollen, maskieren und nicht unser wahres Ich zeigen. Dies kommt dann in Extremsituationen zum Vorschein und lässt ein anderes Bild auf die Person werfen.

Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil mich Kristina Hauffs vorheriger Roman mehr als überzeugt hatte. Hier wusste ich, dass das Segelsetting für mich schwierig werden würde und so war es auch. Nicht mein Fall... Es war trotzdem spannend zu erleben, wie fünf Menschen mit ihren inneren und äußeren Konflikten auf so engem Raum jeden Tag zusammen sind. Die Anspannung konnte man greifen. Das Ende hat mich jedoch enttäuscht.
Das vermeintlich perfekte Vorzeigepaar: Der erfolgreiche Staranwalt Andreas und seine ebenso erfolgreiche Frau Caroline, Chefredakteurin eines Lifestyle Magazins, erfüllen sich einen lang gehegten Traum. Ein Segeltörn durch die Schären Schwedens soll die beiden wieder näher zusammenbringen. Mit von der Partie sind der junge Anwalt Daniel und seine Freundin Tanja, die von Andreas auf diese Reise eingeladen wurden. Daniel erhofft sich durch diesen Trip den Aufstieg zum Partner in der Kanzlei. Die beiden ungleichen Paare werden von dem undurchschaubaren Skipper Eric auf dessen Schiff, der „Querelle“ angeleitet. Schon zu Beginn spürt man die unter der Oberfläche lodernden Spannungen. Andreas spielt sich auch im Urlaub als den Chef auf, Daniel versucht alles, um ihm zu gefallen. Caroline weiß nicht, ob sie noch an ihrer Ehe festhalten soll und Tanja fühlt sich von Daniel im Stich gelassen. In diesem Roman geht es um Machtspiele, um Abhängigkeiten und unter welchen Aspekten eine Beziehung überhaupt noch Bestand hat. Gerade hier auf engstem Raum entwickeln sich die Spannungen unter den Reiseteilnehmern zusehends. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven, so dass man immer dicht an den Figuren, an deren Gedanken und Emotionen dran ist. Nur der Skipper Eric bleibt undurchsichtig, seine Sichtweise wird hier aussen vor gelassen. Während eines Sturms eskaliert die Situation und trotz der Differenzen liegt es nun an dem Zusammenspiel der Protagonisten, mit der Situation umzugehen. Das Buch besticht durch die psychologische Zeichnung der Charaktere. Dadurch entwickelt sich ein absolut fesselndes Kammerspiel an Bord des Segelschiffes. Auch die Beschreibungen über das Segeln wurden nie langweilig und konnten der Entwicklung die Spannung nicht nehmen. Die zunächst atmosphärischen, idyllischen Beschreibungen der Schären wirkten bildhaft, ich konnte mich durchgehend in die Story fallen lassen und wurde von dem Buch absolut gefesselt, so dass ich es kaum aus der Hand legen mochte.
"Der Mann, der alles im Griff hatte, der stark war und ihr Sicherheit gab... So hatte sie Andreas lange Zeit gesehen. Dann hatte sie angefangen, mit spitzem Werkzeug kleine Stücke aus dieser Fassade herauszuhauen, fasziniert und gleichzeitig ängstlich, was sich dahinter befand." Ein zwischenmenschliches Drama während eines Segeltörns: der erfolgreiche Anwalt Andreas lädt seine beruflich ebenfalls sehr eingespannte Frau Caroline zu einem zweiwöchigen Segeltörn in die schwedischen Schären ein. Kurz vorher eröffnet er ihr, dass neben dem Skipper Eric auch noch sein Anwaltsschützling Daniel mit dessen Freundin Tina an Bord sein werden. Während der Segeltörn selbst die ersten Tage recht ereignislos bleibt, kreiiert die Autorin kaum aushaltbare Spannungen zwischen den fünf Personen, die das sich anbahnende Unglück wie dicke Gewitterwolken ankündigen. Die Dynamiken zwischen den Figuren verändern sich ständig, immer wieder kocht es an unterschiedlichen Stellen hoch, bis die Explosion unvermeintlich erscheint. Die Spannung hat mich durch das Buch galoppieren lassen, an drei Abenden habe ich es durchgelesen. Das Ende hat mich leider nicht zufriedengestellt, doch bis dahin hat mir 'In blaukalter Tiefe' sehr gut gefallen. Lohnt sich also definitiv trotzdem! CN: Schlaganfall, Unfall, T0d
Segeltörn mit Wendungen
Die Geschichte, die sich auf einem Segeltörn abspielt, hat mir ganz gut gefallen. Vor allem werden hier zwischenmenschliche und deren Schwierigkeiten aufgegriffen, insbesondere zum Thema Beziehung und Ehe. Hin und wieder gibt's dann auch ne kleine Wendung. Auch wenn ich das Buch an vielen Stellen dann doch etwas traurig fand, war der Ausflug sehr erfrischend. Die Autorin benutzt eine leichte Sprache. Ich hab mich gefühlt, als wäre ich auf dem Segeltörn dabei gewesen.
Eine emotionale Reise in die wildromantischen schwedischen Schären! 🌊📚✨ Ich habe dem Buch "In blaukalter Tiefe" von Kristina Hauff 8/10 Sterne gegeben und es hat mich wirklich tief berührt. Der Segeltörn von Caroline, Andreas und ihren Freunden beginnt als lang ersehnter Traum, aber bald wird die See rauer und die Konflikte steigen. Der undurchschaubare Skipper Eric fasziniert und lässt die Luft unter Deck immer drückender erscheinen. Bis eines Nachts ein gefährlicher Sturm losbricht und tödliche Bedrohungen folgenschwere Wahrheiten ans Licht bringen. Die Geschichte, die Hauff mit spannenden Wendungen und atmosphärischen Naturschilderungen erzählt, zeigt gekonnt, was unter der Oberfläche eines scheinbar perfekten Lebens brodelt. Die Charaktere sind fesselnd und der Schreibstil ist mitreißend. Das Ende hätte ich persönlich anders gewünscht, aber dennoch konnte es mich zufriedenstellen. "In blaukalter Tiefe" ist ein packender Roman, der mich emotional in seinen Bann gezogen hat. Kristina Hauff beweist ihr Talent, mit Worten komplexe Geschichten zu erzählen. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen! ✨📖 #Buchtipp #InBlaukalterTiefe #KristinaHauff #Lesegenuss #Emotionen #Schärenurlaub #Spannung #Rezension
Wow, was war das für eine Geschichte?!😱🤯 Hätte ich das Buch nicht abends angefangen und mich dann später die Müdigkeit in Beschlag genommen hätte, hätte ich dieses Buch an einem Stück durchgelesen.🫠 Es ist mein allererstes Buch von Kristina, und es war so unglaublich spannend, unvorhersehbar und geheimnisvoll.🤭🤫 Ich hatte noch nie während des Lesens erst Charaktere sympathisch gefunden und am Ende alle gehasst, aber in diesem Buch war es echt immer ein Wechsel, weil während des Segeltörns merkt man wirklich, dass alles, was ich vorher an den Personen sympathisch fand, nie wirklich der Realität entspricht.👀 Wie schnell sich auch dieses lockere Verhältnis zu kalter Feindseligkeit geändert hat, ist so unglaublich gut gemacht.🫡 Die beiden Paare und unser Skipper nehmen natürlich viel Raum ein, vor allem durch die falschen Fassaden, aber gleichzeitig befinden wir uns ja mit ihnen auf dem Meer, und was ich besonders toll fand, ist, dass wir quasi mitlernen.🤗 Die Fachbegriffe, die man so auf einem Segelschiff hat, werden im Buch den Charakteren und somit auch uns erklärt.☺️ Wir bekommen mit, wie das Leben auf so einem beengten Raum ist, aber auch wie man sich hinter dem Steuer fühlt oder wie man so die Abende an den verschiedensten Häfen verbringt, was dann auch immer eine gewisse Ruhe zurück zu der Hektik bringt, die sich tagsüber immer abspielt.😊 Ich kann gar nicht richtig beschreiben, was das für ein Leseerlebnis war.🫠 Ich war einfach direkt von der ersten Seite an gefesselt und wurde in die Story eingesaugt.😍 Was mir auch nochmal mega gut gefallen hat, ist, dass man Kapitel aus allen Sichtweisen hat, außer die von unserem Skipper, und so wissen wir natürlich, was jeder einzelne wirklich denkt oder im Sinn hat, und das macht alles noch spannender und interessanter.😶👀 Mir hat das Buch einfach nur unglaublich gut gefallen.🥹 Wir haben Spannung bis zum Schluss, wunderschöne Momente und Orte, und alles passt zusammen, auch wenn ich sagen muss, dass das Ende für mich tatsächlich überraschend war, weil ich nach dieser ganzen Entwicklung mit etwas anderem gerechnet habe.🙈
Grandioses Psychodrama! Unbedingt lesen!
Alptraum in wildromantischer Kulisse Der neue Roman von Kristina Hauff „ In blaukalter Tiefe“, soviel sei vorweg gesagt, hat mich umgehauen. Fünf Menschen treffen zusammen auf einem Segelboot. Es soll eine tolle Auszeit für alle werden. Die schwedischen Schären sind ein wunderschönes Segelrevier. Ein erfahrener Skipper ist mit an Bord. Was also soll schiefgehen ? Die Antwort: Alles ! Diese Geschichte ist ein psychologisches Kammerspiel, in dem es um Machtgefüge, um aufbrechende Ängste und Beziehungsprobleme geht. Und dann ist da noch die Natur, die auf der einen Seite wunderschön ist, auf der anderen Seite aber auch ihre rauen und unberechenbaren Seiten hat. So wie die Reise zunächst harmonisch und friedvoll beginnt, ist auch die Natur zu Beginn des Romans einfach nur wunderschön. Die beiden Paare, Anwaltschef Andreas und seine Frau Caroline, sowie Andreas, aufstrebender Mitarbeiter und Protégé Daniel mit seiner Freundin Tanja treffen an Bord einer gemieteten Segelyacht auf den wortkargen Skipper Eric. Bezahlt wurde die Reise komplett von Andreas, und das lässt er auch so richtig schön raushängen. Schon nach kürzester Zeit ist klar, das es zwei Alphatiere an Bord gibt, nämlich Eric und Andreas. Für Daniel ergibt sich daraus schon mal ein Loyalitätsproblem, denn es kann nur einen Captain geben. Auf dem beengten Raum der Segelyacht brechen Konflikte auf, bei denen man sich an Land vielleicht noch aus dem Weg hätte gehen können. Die freundlichen Fassaden der Crewmitglieder bröckeln und von Seite zu Seite spürt der Leser die herannahende Katastrophe. Denn parallel zu der sinkenden Stimmung an Bord, verschlechtert sich das Wetter dramatisch. Die Autorin wechselt stetig die Perspektive zwischen Caroline, Andreas, Daniel und Tanja. Manch eine Situation wird mal aus der einen mal aus der anderen Perspektive beschrieben, was ich großartig fand. Nur Eric bleibt geheimnisvoll, weil seine Innenansicht nicht gezeigt wird. Der Roman entwickelt zunehmend eine Sogwirkung, der ich mich nicht entziehen konnte. Es war faszinierend, hochspannend und sehr unterhaltsam. Hut ab für dieses Lesehighlight, dass ich nur wärmstens weiterempfehlen kann.
IN BLAUKALTER TIEFE Kristina Hauff Andreas, der erfolgreiche Anwalt und Partner einer großen Kanzlei, lädt zu einem Segeltörn in Schwedens Schären ein. Es soll eine harmonische Reise werden und vielleicht, so hofft er, kommen sich seine Frau Caroline und er wieder ein wenig näher. Die große und eindrucksvolle Segelyacht, inklusive Skipper hat Andreas nicht ohne Hintergedanken gechartert - er möchte seine Frau beeindrucken, denn ihre Anerkennung braucht er dringend, viel zu lange hat sie ihm kein Zeichen der Liebe gesendet. Seitdem die gemeinsame Tochter auszog, haben sie sich auseinandergelebt - schlafen in getrennten Schlafzimmern und jeder geht seiner eigenen Karriere nach. Erst kurz vor dem Törn erzählt Andreas ihr, dass auch der aufstrebende Mitarbeiter und potenzielle zukünftige Partner Daniel und seine Freundin Tanja mit an Bord sein werden. Ihnen war Caroline zuvor nur ein einziges Mal begegnet und sie erinnert sich noch gut daran, dass Tanja mindestens 10 Jahre jünger und hübscher ist als sie selbst. Alles beginnt harmonisch, mit gutem Essen und Sonnenschein, doch mit den Wolken zieht auch die schlechte Stimmung auf. Als Caroline ihm nicht die erhoffte Aufmerksamkeit zukommen lässt, wechselt Andreas seine Strategie und macht sich an Tanja ran. Eine Situation, die einen ganzen Sturm auslösen wird. Kristina Hauff beginnt ihre Geschichte ganz fein, doch schnell bemerkt man die unterschwellig aufkommende schlechte Stimmung, die sich zu einem richtigen Problem entwickelt. Machtkämpfe zwischen dem Skipper Eric, dem die Sicherheit im Vordergrund steht, und Andreas, der Mann, der den Skipper bezahlt, auf sein Recht pocht, auf keinem Fall sein Gesicht vor seiner Frau und dem Mitarbeiter verlieren will und zusätzlich Tanja imponieren möchte. Angezogen von den wunderschönen Naturbeschreibungen, dem Herausarbeiten der unterschiedlichen Beziehungskonstellationen, einem spannenden Schreibstil und dem unterschwelligen Brodeln, das mir vereinzelnd die (nicht vorhandenen) Nackenhaare hat aufstellen lassen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Für mich eine perfekte Sommerlektüre, die ich euch gerne empfehlen möchte. 5/ 5

Pure Menschenkenntnis
Es soll eine erholsame Urlaubsreise werden. Ein Segeltörn zu den schwedischen Schären. Doch schon die Teilnehmer des Urlaubstrips, lassen den Leser zusammenzucken. Denn wer möchte schon gerne seinen Jahresurlaub mit seinem Chef auf einem beengten Boot verbringen. Und so verspürt man schon recht früh die Befangenheit von Daniel und Tanja, als sie die Einladung zum Segeltörn von Daniels Chef Andreas annehmen. Letzterer hat mit dem Urlaub ganz andere Pläne. Er erhofft sich, seiner Frau Caroline wieder näher zu kommen. Die wie er, sehr karrierebewusst und unnahbar ist. Ihr Skipper Eric muss derweil für Sicherheit an Bord sorgen, was sowohl ihm als auch der Crew nicht ganz gelingen möchte. Die Geschichte ist in erster Linie nicht von der Handlung geprägt, sondern von dem Schauspiel, dass die Protagonisten untereinander veranstalten. Durch ihre Beziehungen und Abhängigkeiten untereinander und ihre Persönlichkeiten baut sich ein streitlustiges Szenario auf, dass wie ein Gewitter am Horizont erscheint. Gepaart mit der Enge auf dem Schiff entsteht das bedrückende Gefühl des Ausgeliefertseins. Die Autorin hat die Gabe die Protagonisten in unglaublicher Realität darzustellen. Man begreift ihre Charaktere und versteht sofort die Notwendigkeit ihres Handels. Wir wechseln permanent die Perspektive und schlüpfen in die Köpfe der vier Hauptprotagonisten. So begreifen wir die Konflikte von allen Seiten. Nur Eric bleibt dem Leser verschlossen und begegnet ihm als rätselhafter Charakter. Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch. Die unterschwellige Spannung, die Entwicklung der Charaktere, gepaart mit der außerordentlichen Menschkenntnis der Autorin waren ein großartiges Leseerlebnis. Ein definitives Lesehighlight in diesem Frühjahr.
Zehn Tage, zwei unterschiedliche Paare - ein Segeltörn nach Schweden
Caroline, ihr Ehemann Andreas, sein Anwaltskollegen Daniel und dessen Freundin Tanja machen gemeinsame einen Segeltörn durch die schwedischen Schären. Mit dabei ist der Skipper Eric. Doch auf dem Segelboot bekommen die Beziehungen Risse und Unausgesprochenes die der Alltag verschluckte kommen ans Licht. Als sie in Seenot geraten kommt es zu folgenschweren Wahrheiten und zu einer Bedrohung. Der Schreibstil ist leicht, bildhaft und zügig zu lesen.Die Protagonisten passen sehr gut in diesen Roman hinein.Die Spannung steigert sich langsam aber kontinuierlich. Fazit: Die Story wechselt sich zwischen den Sichtweisen von Caroline und Tanja ab. Für mich persönlich war oder ist dieses Buch eine fünf Personen Story die spannend verlief. Jeder der Protagonisten nimmt Probleme und Geheimnisse an Bord die sich nach und nach lüften. Zwei Paare die sich kaum kennen und die Enge der Yacht haben mir kurzweilige Lesestunden beschert. Obwohl die Story relativ ruhig geschrieben ist wurde sie von Kapitel zu Kapitel aufregender. Es sollte nach Urlaub aussehen aber Spannungen, Rivalitäten aber auch Eifersucht und die Probleme von Zuhause - mir kam es zeitweise so vor als ob es unter der Oberfläche von Seite zu Seite immer mehr brodelt um dann irgendwann hochzugehen. Meiner Ansicht nach ist die Atmosphäre eher dichter und angespannt und dies übertrug sich im Laufe des Buches auch auf mich. So konnte ich mich dieser Story kaum entziehen. Ab ca. der Hälfte des Buches nimmt die Story dann immer wieder eine andere Wendung so dass ich selbst keinen der fünf Protagonisten mehr glauben konnte. Außer vielleicht noch Tanja die mir einen eher vernünftigen Eindruck machte. Im letzten Drittel zog mich die Story quasi in einen Strudel der Gefühle. Wie Sturmwellen auf hoher See gibt es ein auf und ab der aufgestauten Gefühle. Im Gegenzug ist dieser Roman bis zum letzten Drittel ruhig geschrieben und ist meiner Meinung nach ein Thriller statt ein Roman zudem ist er sehr kurzweilig zu lesen. Allerdings hat mich der Schluss etwas enttäuscht da hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht. Diese Story hat mich sehr gut unterhalten und ist ein Lesehighlight von mir so dass ich gerne fünf Sterne vergebe.
Spannend und atmosphärisch bis zum Schluss.
📌 "Wenn ich das hier überlebe, ändere ich mein Leben." (S. 226) Wir begleiten zwei völlig verschiedene Paare - Andreas und Caroline und Daniel und Tanja, sowie ihren Skipper Eric bei einem Segeltörn durch die schwedischen Schäreninseln. Andreas, erfolgreicher Anwalt und Daniel, sein jüngerer Kollege arbeiten in derselben Kanzlei an einem anspruchsvollen Fall - Daniel kämpft für seine Beförderung. Privat hatte niemand der Personen bisher miteinander zu tun. Auf engstem Raum bestreiten sie nun 10 Tage auf hoher See. Die Stimmung an Bord kippt im Laufe der Zeit, denn bei beiden Paaren läuft es beziehungstechnisch gesehen nicht rund. Keiner der Protagonisten ist sympathisch, so dass man als Leser:in fortwährend überlegt, auf wessen Seite man sich schlägt. Eine angespannte, unheilvolle Stimmung wabert wie eine dunkle Wolke über dem Boot und lässt einen ständig vermuten, dass noch etwas unvorhergesehenes passiert. Kristina Hauff schafft es einem, ohne dass man man auch nur den blassen Dunst vom segeln hat, die rauen Wetter und atemberaubenden Schären vor Augen zu führen. Es scheint fast, als sei man mit auf dem Boot und wird Zeitzeuge der Ereignisse. Dieses atmosphärische, spannungsgeladene mochte ich sehr, las es sich doch wie ein Psychothriller. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Spannend, schlüssig, unterhaltsam
Definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin. Eine runde gute Geschichte mit passendem Schluss. Der Schreibstil ist angenehm, man konnte die Emotionen und das Verhalten der vier Protagonisten gut nachvollziehen. Der enge Raum, die knappe Zeit an Bord haben der Geschichte ein gutes Tempo und Spannung gegeben. Vielleicht hätte ich mir noch ein klein wenig mehr Spitzen gewünscht. Ich würde das Buch aufjedenfall weiterempfehlen.
Naja…
Zwei Ehepaare (Caroline und Andreas und Tanja und Daniel) haben die Luxusyacht „Querelle“ mit Skipper gemietet, um die Schären in Schweden zu ergründen und ein paar Tage auszuspannen. Pikanterweise ist Andreas Daniels Chef, er will ihn in der Kanzlei zum Partner machen. Nach einem eher gemächlichen Beginn entwickelt sich die Reise immer mehr zu einem Desaster, und am Ende wird eine Person vermisst, der Skipper, er taucht dann etwas später unversehrt in Frankreich auf. Der Versuch eines Psychothriller-Kammerspiels: Die Idee, die drei grossen M (Macht, Männer, Menopause…) in einen sich grossmehrheitlich auf einer Segelyacht anspielenden Roman zu verpacken ist gut und die Autorin ist entweder seine eine tolle Seglerin oder stark in der Recherche. Abgesehen davon: Ein anderes Mal würde ich eher eine Folge Rosamunde Pilcher schauen. Da gibt’s wenigstens noch echte Gefühle… Instagram: Der Versuch eines Psychothriller-Kammerspiels: Die Idee, die drei grossen M (Macht, Männer, Menopause…) in einen sich grossmehrheitlich auf einer Segelyacht auf dem Weg zu den schwedischen Schären abspielenden Roman zu verpacken ist gut und die Autorin ist entweder selber eine tolle Seglerin oder stark in der Recherche. Abgesehen davon: Ein anderes Mal würde ich eher eine Folge Rosamunde Pilcher schauen. Da gibt’s bei vergleichbarem Setting (zwei Paare mit diversen Herausforderungen und ein allenfalls ehemals lässiger Skipper) wenigstens noch echte Gefühle. Immerhin: Das Buch liest sich schnell und es ist sehr unterhaltsam, die Kapitel haben eine angenehme Kürze und der kapitelweise Perspektivenwechsel ist ziemlich originell. (Aber von Ann Napolitano im wunderbaren «Hallo Du Schöne» viel viel viel besser umgesetzt.) 👍👍
Wir verfolgen die Geschichte der beiden Paare Caroline und Andreas, sowie Tanja und Daniel. Die vier begeben sich auf einen Segeltörn mit dem mysteriösen Skipper Eric. Andreas sieht das ganze als Chance frischen Wind in seine scheiternde Beziehung mit Caroline zu bringen und gleichzeitig seinem Angestellten Daniel auf den Zahn zu fühlen. Der engagierte Daniel möchte sich unbedingt vor seinem Chef beweisen, während seine Freundin Tanja sich einfach nur fehl am Platz fühlt. Während des Törns schaukelt sich die Stimmung immer weiter hoch und dann geraten die Fünf auch noch in einen Sturm mit verheerenden Folgen. Besonders gut gefallen hat mir hier der Schreibstil der Autorin, ich habe mich toll in die Geschichte eingefunden und konnte alles super nachvollziehen. Ich habe es auch sehr geliebt, dass jedes Kapitel in einer anderen Perspektive geschrieben wurde, denn dadurch konnte ich wirklich jeden Charakter näher kennenlernen und Gefühle und Geheimnisse herausfinden, die ich sonst nicht gewusst hätte. Das hat das Lesen noch einmal viel spannender gemacht! Das Setting war einfach wunderschön, ich liebe das Meer und möchte jetzt gerne selbst einmal die Schären Schwedens sehen. 🌊 Nur vielleicht ohne die fünf Mitfahrer. 🤭 Die Geschichte war unheimlich spannend und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Ganz besonders gut gefallen hat mir das Foreshadowing im ersten Kapitel, welches die ganze Geschichte noch interessanter gemacht hat. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung! 🫶

Ein fesselndes Buch mit einer einzigartigen Aura, dass dich so mitnimmt, wie kein anderes. Klare Empfehlung!
Das Buch sprach mich alleine vom Cover schon an und dann noch dieser interessante Klappentext. Wir verfolgen hier 5 Charakteren auf einem Segeltörn, aber bereits am Anfang kam bereits so eine dunkle Aura herüber, dass ich leider nicht besser beschreiben kann. Zudem erzählt hier die Autorin ohne Umschweife oder langatmige Szenen die Geschichte der Personen und wie diese zusammen hängen. Und ganz ehrlich, mit diesem Ende habe ich nicht gerechnet und es war tatsächlich unerwartet. Schlussendlich ein Buch, dass man schwer aus der Hand legen kann. Eine klare Empfehlung!
Im Mittelpunkt von “In blaukalter Nacht“ stehen fünf sehr gegensätzlich charakterisierte Personen: Staranwalt Andreas mit seiner Frau Caroline, der Kanzleikollege Daniel mit seiner Freundin Tanja und der Skipper Eric, der die Bootcrew komplett macht. Mit wenigen Ausnahmen spielt die gesamte Handlung an Bord eines Segelschiffes, wo sich unsere Protagonisten weder richtig zurückziehen noch ausweichen können. Sie sind der Macht der Natur und einander ausgeliefert und die Dynamik, die sich durch die ein oder andere unangenehme Situation entwickelt, droht bald zu eskalieren. Die See wird immer rauer und die Stimmung immer drückender und toxischer. Kristina Hauff erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und lässt ihr Kammerspiel durch ihre gute Beobachtungsgabe, sowie den Schilderungen der umliegenden Natur und des Segelalltags dicht und atmosphärisch wirken. Man fühlt sich während des Lesens oftmals selbst unwohl und übernimmt automatisch die Gefühle der Protagonisten hinsichtlich ihrer Abneigungen untereinander. Besonders Andreas spielt hierbei seine Macht gegenüber seinem jüngeren Kollegen Daniel aus und provoziert damit nicht nur ihn, sondern auch Skipper Eric. Das Ende selbst fand ich etwas unglaubwürdig, konnte aber meine Faszination für das fast schon bühnenreife Beziehungsdrama nicht wirklich eindämmen. Psychostress auf engstem Raum: Kristina Hauff hat es mit wenigen Sätzen geschafft, mich in ihre dramatische Geschichte zu ziehen und bis zum Ende nicht mehr loszulassen. Ein Roman mit viel Dramatik und Spannung – absolut lesenswert!
Ein dramatischer Segeltörn, der alle Charaktere im Nachhall verändern. Als Leser:in bemerkt man mal wieder: Obacht bei der Urlaubsbegleitung.
IN BLAUKALTER TIEFE "Zwei Paare, die nicht zueinanderpassen, verbrachten nun zehn kräftezehrende Tage miteinander, begleitet von einem eigenbrötlerischen Skipper." (S. 58) Würdest du deinen Urlaub freiwillig mit deinem Vorgesetzten verbringen wollen? Denn genau so verbringt der strebsame Daniel seinen raren Urlaub. I N H A L T: Ein Segeltörn in die wildromantischen schwedischen Schären – Caroline und ihr Mann Andreas erfüllen sich damit einen lang gehegten Traum. Auch Andreas’ junger Anwaltskollege und seine Freundin sind an Bord sowie der undurchschaubare, faszinierende Skipper Eric. Der Urlaub beginnt mit frischem sonnigen Wetter und erlesenen Abendessen, doch bald wird die See rauer und verborgene Konflikte lassen die Luft unter Deck immer drückender erscheinen. Bis eines Nachts ein gefährlicher Sturm losbricht. M E I N U N G: Hach! Ich liebe den Buchplot. Vier erwachsene Menschen, ein sturer Skipper und das auf einem kleinen Segelboot. Da sind Skandale, Konflikte und Meinungsverschiedenheiten vorprogrammiert. Insbesondere wenn beide Paare in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen. Ehrlich gesagt kann ich mir einen entspannten Urlaub ohne den Chef deutlich besser vorstellen. Wie man erahnen kann wird der gemeinsame Segeltörn in die wunderschöne Landschaft des Nordens keine leichte Partie für alle Beteiligten. Nach wenigen Seiten bemerkt man bereits, dass Carolines und Andreas Ehe nicht mehr das Wahre ist, das Daniel permanent versucht seinen Chef Andreas zu beeindrucken und nicht abschalten kann und Tanja überhaupt nicht begeistert von dem Verhalten ihres Partners ist. Auf den knapp 280 Seiten passiert viel: zahlreiche Wendungen lassen einen durch das Buch fliegen. So richtig sympathisch ist mir keiner der Protagonist:innen geworden - müssen sie auch nicht. Die Story ist weit weg von der Realität. Manchmal sind mir die Charaktere bzw. die Handlung nicht durchdacht genug. Die Verflechtungen hätten mehr Zeit und Aufmerksamkeit benötigt. Ein dramatischer Segeltörn, der alle Charaktere im Nachhall verändern. Als Leser:in bemerkt man mal wieder: Obacht bei der Urlaubsbegleitung.

Kristina Hauff gelingt mit „In blaukalter Tiefe“ ein atmosphärisch dichter und psychologisch fein ausbalancierter Roman, der seine Leser*innen mit auf einen Segeltörn in die schwedischen Schären nimmt – und dabei tief in menschliche Abgründe taucht. Was als Versuch beginnt, eine zum Scheitern eingeschlafene Beziehung zu retten, entwickelt sich zu einem gefährlichen Spiel aus Macht, Begierde und Misstrauen. Caroline und Andreas, beide beruflich erfolgreich, aber emotional voneinander entfremdet, hoffen auf einen Neuanfang auf dem Wasser. Doch Andreas trifft eine folgenschwere Entscheidung: Er lädt seinen jüngeren Kollegen Daniel samt dessen Freundin Tanja auf die Reise ein. Gesteuert wird die Yacht Querelle vom geheimnisvollen Skipper Eric, dessen rätselhafte Aura von Anfang an für Unbehagen sorgt. Hauff entwirft ein Kammerspiel auf engstem Raum. Mit feinem Gespür für zwischenmenschliche Spannungen und einem Blick für die kleinsten Regungen ihrer Figuren entfaltet sie einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Die wechselnden Erzählperspektiven erlauben intime Einblicke in das Innenleben der Figuren – jeder von ihnen trägt Geheimnisse mit sich, jeder spielt ein eigenes Spiel. Die Natur wird dabei nicht nur zur Kulisse, sondern zum Spiegel der inneren Zustände. Das ruhige Wasser, die majestätische Schärenlandschaft – all das schlägt in Bedrohung um, als ein Sturm aufzieht und die aufgeheizte Atmosphäre an Bord in eine Katastrophe mündet. Die Grenze zwischen Kontrolle und Kontrollverlust verschwimmt, Masken fallen, und was lange unter der Oberfläche brodelte, wird mit unbändiger Wucht freigelegt. Hauffs Sprache ist klar, gleichzeitig poetisch und präzise, ihre Landschaftsbeschreibungen sind eindringlich, ohne je kitschig zu wirken. Die psychologische Spannung wird nicht durch laute Dramatik erzeugt, sondern durch das stetige Drehen an der Schraube – ein leises Unbehagen, das sich langsam zu echter Beklemmung steigert. „In blaukalter Tiefe“ ist wesentlich mehr als nur ein Spannungsroman. Es ist eine fein beobachtete Studie über zwischenmenschliche Dynamiken, über Verletzbarkeit, Machtverhältnisse und das fragile Gleichgewicht von Nähe und Distanz. Wer psychologisch dichte Romane mit Sogwirkung liebt, wird mit diesem Roman seine helle Freude haben!

Ein Kammerspiel auf offener See. Andreas überrascht seine Frau Caroline mit einem ganz besonderen Urlaub. Ein Segeltörn in die schwedischen Schären. Doch nicht nur zu zweit,sondern auch noch mit Andreas' jüngerem Kollegen Daniel und seiner Freundin Tanja. Außerdem mit an Bord ist der Skipper Eric,dem das ⛵ Boot gehört. Also nichts mit romantischer Zweisamkeit. Aus den jeweiligen Perspektiven der einzelnen Reisenden wird diese Geschichte geschrieben. Dies ist typisch für Kristina Hauff und ich liebe diese Art zu schreiben. Denn so,erhalte ich einen Einblick in jeden Kopf und in jeden Charakter. Wer ist verlässlich,wer unzuverlässig? Mit wem sympathisiere ich,und mit wem nicht? Die Geschichte beginnt mit diesem kleinen Aufreger,dass Caroline gar keine große Lust hat,mit Daniel und seiner Freundin zu reisen. Die anderen wiederum scheinen dies nur aus einem einzigen Grund zu machen,um Andreas zu gefallen. Um beruflich aufzusteigen. Wie weit geht das "Gefallen wollen"? Auch Eric der Skipper,scheint geheimnisvoll zu sein und weckt besonderes Interesse bei den Frauen an Bord. Ein Segeltörn,bei dem sich alle vertrauen müssen,damit sie auf hoher See überleben können. Außerdem erwähnenswert sind die atemberaubenden Naturbeschreibungen. Wenn die Autorin das Erlebnis beim Segeln beschreibt,hat man das Gefühl,als sei man selbst dabei. Interessant geschrieben und wieder einmal ein psychologisches Meisterwerk. Von der Thematik hat es Ähnlichkeiten zu Anne Freytags "Blaues Wunder", wobei "In blaukalter Tiefe" bereits 2023 erschienen ist. Nun habe ich alle Bücher von Kristina Hauff verschlungen,und freue mich auf weitere 😍 ⭐⭐⭐⭐ | 5 Sternen

Ein Roman, der von seinen Naturbeschreibungen lebt, jedoch für meinen Geschmack etwas bei den Charakteren schwächelte.
Caroline und Andreas sind schon lange verheiratet. Beide beruflich erfolgreich, beide eigenständig, beide eingespannt, sodass sie eher nebeneinander her, als miteinander leben. Mit der Erfüllung eines lange gehegten Traums – ein Segeltörn in die wildromantischen schwedischen Schären – wollen sich die beiden eine Verschnaufpause gönnen, ja, vielleicht sogar wieder zueinander finden. Doch Andreas lädt auch seinen jungen Anwaltskollegen Daniel und dessen Freundin ein. Geleitet wird der Törn von Eric, undurchschaubar, distanziert und auf seine Weise faszinierend. Die Reise beginnt verheißungsvoll: sonniges Wetter, frische Seeluft und ein ruhiges Meer. Doch es dauert nicht lange und die Stimmung an Bord beginnt zu kippen. Verborgene Konflikte und Machtspiele kommen ans Licht, schaukeln die Passagiere gegenseitig hoch. Auch das Wetter und die See werden rauer. Bis eines Nachts ein gefährlicher Sturm losbricht und die Crew in Lebensgefahr gerät. Was mir wirklich gut gefallen hat waren die Landschaftsbeschreibungen. Ich konnte die kühle Meeresbrise, die Sonnenstrahlen auf der Haut, den Seegang förmlich spüren. Ich bin nicht die größte Freundin des Wassers, ich denke ein Segeltörn wäre meine Hölle, egal wie schön das Wetter ist, weil ich leicht seekrank werde und alleine die Vorstellung, auf einem kleinen Boot auf dem großen, weiten Meer zu sein, in mir eine gewisse Platzangst auslöst. Nichtsdestotrotz mochte ich die Stimmung, die im Roman kreiert wurde. Für mich glänzt dieser Roman durch seine bildhaften Beschreibungen der Natur und seine flüsssige Lesart. Die Figuren und ihr Innenleben wiederum waren mir zu konstruiert, die Konflikte zwischen ihnen waren eine Wiederholung aus vielfach Gelesenem, mir fehlte die frische Brise.
























































