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Aufwühlende Themen
Schon das Cover von Unter Wasser Nacht von Kristina Hauff hat mich angesprochen, und auch der Klappentext hat sofort Neugier geweckt. Die Geschichte verspricht Tiefe – und die bekommt man auch. Themen wie Freundschaft, Hoffnung und Trauer ziehen sich durch den Roman, vor allem aber die schmerzhafte Auseinandersetzung mit Trauma, Verlust und familiären Verstrickungen. Viele Momente haben mich berührt und zum Nachdenken gebracht. Der Schreibstil ist ruhig, klar und gut verständlich, was es leicht macht, sich auf die Geschichte einzulassen – auch wenn die behandelten Themen schwer wiegen. Dennoch gab es Passagen, die mich aus dem Lesefluss gerissen haben. Besonders eine Szene ist mir im Gedächtnis geblieben: Als Edith die Hütte betritt, in der Mara täglich ein und ausgegangen ist, läuft sie durch Spinnweben. Diese Szene fühlte sich für mich unstimmig an und ließ mich kurz zweifeln. Auch Aarons Verhaltensauffälligkeiten haben mich beschäftigt – dass darauf scheinbar keine Konsequenzen oder Hilfsangebote folgten, hat mich irritiert. Jellas Entwicklung empfand ich ebenfalls als sehr plötzlich: Sie wird zunächst als ganz normaler Teenager gezeigt und verändert sich dann abrupt, was für mich emotional schwer nachzuvollziehen war. Trotz dieser Kritikpunkte hat mich das Buch nicht losgelassen. Gerade weil die Themen so schwer sind, wirkt die Geschichte intensiv und eindringlich. Unter Wasser Nacht ist kein leichtes Buch, aber eines, das berührt, Fragen aufwirft und lange nachhallt.
Jan 14, 2026
Aufwühlende Themen
Schon das Cover von Unter Wasser Nacht von Kristina Hauff hat mich angesprochen, und auch der Klappentext hat sofort Neugier geweckt. Die Geschichte verspricht Tiefe – und die bekommt man auch. Themen wie Freundschaft, Hoffnung und Trauer ziehen sich durch den Roman, vor allem aber die schmerzhafte Auseinandersetzung mit Trauma, Verlust und familiären Verstrickungen. Viele Momente haben mich berührt und zum Nachdenken gebracht. Der Schreibstil ist ruhig, klar und gut verständlich, was es leicht macht, sich auf die Geschichte einzulassen – auch wenn die behandelten Themen schwer wiegen. Dennoch gab es Passagen, die mich aus dem Lesefluss gerissen haben. Besonders eine Szene ist mir im Gedächtnis geblieben: Als Edith die Hütte betritt, in der Mara täglich ein und ausgegangen ist, läuft sie durch Spinnweben. Diese Szene fühlte sich für mich unstimmig an und ließ mich kurz zweifeln. Auch Aarons Verhaltensauffälligkeiten haben mich beschäftigt – dass darauf scheinbar keine Konsequenzen oder Hilfsangebote folgten, hat mich irritiert. Jellas Entwicklung empfand ich ebenfalls als sehr plötzlich: Sie wird zunächst als ganz normaler Teenager gezeigt und verändert sich dann abrupt, was für mich emotional schwer nachzuvollziehen war. Trotz dieser Kritikpunkte hat mich das Buch nicht losgelassen. Gerade weil die Themen so schwer sind, wirkt die Geschichte intensiv und eindringlich. Unter Wasser Nacht ist kein leichtes Buch, aber eines, das berührt, Fragen aufwirft und lange nachhallt.
Jan 14, 2026







