**Longlisted for the National Book Award for Fiction 2018** ‘My mother called anyone or anything that seemed alone, or ended up in the wrong place, a stray. There were stray people, stray dogs, stray bullets, and stray butterflies.’ Fourteen-year-old Pearl France lives in the front seat of a broken down car and her mother Margot lives in the back. Together they survive on a diet of powdered milk and bug spray, love songs and stolen cigarettes. Life on the edge of a Florida trailer park is strange enough, but when Pastor Rex’s ‘Guns for God’ programme brings Eli Redmond to town Pearl’s world is upended. Eli pays regular visits to Margot in the back seat, forcing Pearl to find a world beyond the car. Margot is given a gift by Eli, a gun of her own, just like he’s given her flowers. It sits under the driver’s seat, a dark presence… Gun Love is a hypnotic story of family, community and violence. Told from the perspective of a sharp-eyed teenager, it exposes America’s love affair with firearms and its painful consequences.
📌 "Drama haut richtig rein." - S. 139
Die Geschichte eines Mädchens, welches mit seiner Mutter in einem Auto auf einem heruntergekommenen Trailerpark haust, wo Drogenhandel und Waffenschmuggel an der Tagesordnung sind.
Sprachlich fand ich das echt richtig gut und dann verließen sie mich.
Keine Ahnung, was die Autorin mir mit dieser Geschichte sagen wollte.
Sep 23, 2024
3.0
📌 "Drama haut richtig rein." - S. 139
Die Geschichte eines Mädchens, welches mit seiner Mutter in einem Auto auf einem heruntergekommenen Trailerpark haust, wo Drogenhandel und Waffenschmuggel an der Tagesordnung sind.
Sprachlich fand ich das echt richtig gut und dann verließen sie mich.
Keine Ahnung, was die Autorin mir mit dieser Geschichte sagen wollte.
Das war für mich was ganz Besonderes. Eine magische Atmosphäre in einer wirklich harten Realität. Die Sprache poetisch, das Leben brutal.
Pearl wächst mit ihrer Mutter im Auto auf, an einem Trailerpark. Seit der Geburt kennt Pearl keine andere Realität als diese. Ihre Freund*innen und Nachbar*innen sind die Bewohner des Trailerparks. Menschen am Rande der Gesellschaft. Die Müllhalde direkt daneben, Alligatoren am Fluss und Waffen und Gewalt sind Alltag. Und trotz all dieser problematischen Lebensumstände scheint Pearl glücklich in ihrem Leben. Zufrieden mit dem, was sie hat, hat sie doch eine Mutter, die ihr die Welt schön malt und ihre Freundin April May. Bis Eli auftaucht, der neue Freund der Mutter und alles verändert.
Ich hab das Buch wie im Rausch gelesen. Das Buch ist in 3 Teilen aufgeteilt und besonders der erste Teil hatte eine so bedrohliche Stimmung, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Ich wollte einfach wissen, wohin das alles führt. Und es führt mich an verschiedene Stellen des Lebens einer Protagonistin, die keinen einfachen Start ins Leben hatte, die mit vielen schweren Lebenssituationen zurechtkommen muss, Entscheidungen trifft, die ich nicht immer versteh und trotzdem immer weiter macht. Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen. Durch die poetische Sprache hat die Autorin eine Magie erschaffen in einem Umfeld, das alles andere als magisch ist. Ein Buch, das mir im Herzen bleiben wird, ein Mädchen, dass ich so schnell nicht vergessen werde.
S.133/134 „Und dann war ich nur noch dankbar, dass mein Herz von alleine schlug, weil ich wusste, dass ich es aus eigener Kraft nie hätte zum Schlagen bringen können. Und weil mein Herz unabhängig schlug, und zwar unabhängig davon, was gerade Schreckliches passiert war, verspürte ich eine große Zärtlichkeit gegenüber meinem Körper und meinem unbedeutenden Leben.“
S.150 „Zum ersten Mal erlebte ich, wie es war, eine Tür aufzumachen. Davorzustehen, am Knauf zu drehen und die Tür zu öffnen, öffnen, öffnen. Im Auto wussten wir wegen der Fenster immer schon vorher, wem wir die Tür öffneten.“
S.175 „Pearl, sagte Mr Brodsky, jemanden zu begraben gilt als die größte Liebesbezeugung.“
S. 221 „Meine Mutter sagte immer, Träumen ist billig. Es kostet nichts. Im Traum muss man weder Rechnungen noch Miete zahlen. Im Traum kann man ein Haus bauen und man wird zurückgeliebt.“
May 1, 2025
4.5
Das war für mich was ganz Besonderes. Eine magische Atmosphäre in einer wirklich harten Realität. Die Sprache poetisch, das Leben brutal.
Pearl wächst mit ihrer Mutter im Auto auf, an einem Trailerpark. Seit der Geburt kennt Pearl keine andere Realität als diese. Ihre Freund*innen und Nachbar*innen sind die Bewohner des Trailerparks. Menschen am Rande der Gesellschaft. Die Müllhalde direkt daneben, Alligatoren am Fluss und Waffen und Gewalt sind Alltag. Und trotz all dieser problematischen Lebensumstände scheint Pearl glücklich in ihrem Leben. Zufrieden mit dem, was sie hat, hat sie doch eine Mutter, die ihr die Welt schön malt und ihre Freundin April May. Bis Eli auftaucht, der neue Freund der Mutter und alles verändert.
Ich hab das Buch wie im Rausch gelesen. Das Buch ist in 3 Teilen aufgeteilt und besonders der erste Teil hatte eine so bedrohliche Stimmung, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Ich wollte einfach wissen, wohin das alles führt. Und es führt mich an verschiedene Stellen des Lebens einer Protagonistin, die keinen einfachen Start ins Leben hatte, die mit vielen schweren Lebenssituationen zurechtkommen muss, Entscheidungen trifft, die ich nicht immer versteh und trotzdem immer weiter macht. Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen. Durch die poetische Sprache hat die Autorin eine Magie erschaffen in einem Umfeld, das alles andere als magisch ist. Ein Buch, das mir im Herzen bleiben wird, ein Mädchen, dass ich so schnell nicht vergessen werde.
S.133/134 „Und dann war ich nur noch dankbar, dass mein Herz von alleine schlug, weil ich wusste, dass ich es aus eigener Kraft nie hätte zum Schlagen bringen können. Und weil mein Herz unabhängig schlug, und zwar unabhängig davon, was gerade Schreckliches passiert war, verspürte ich eine große Zärtlichkeit gegenüber meinem Körper und meinem unbedeutenden Leben.“
S.150 „Zum ersten Mal erlebte ich, wie es war, eine Tür aufzumachen. Davorzustehen, am Knauf zu drehen und die Tür zu öffnen, öffnen, öffnen. Im Auto wussten wir wegen der Fenster immer schon vorher, wem wir die Tür öffneten.“
S.175 „Pearl, sagte Mr Brodsky, jemanden zu begraben gilt als die größte Liebesbezeugung.“
S. 221 „Meine Mutter sagte immer, Träumen ist billig. Es kostet nichts. Im Traum muss man weder Rechnungen noch Miete zahlen. Im Traum kann man ein Haus bauen und man wird zurückgeliebt.“