Going Zero
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Description
Book Information
Author Description
Anthony McCarten, geboren 1961 in New Plymouth/Neuseeland, schrieb als 25-Jähriger mit Stephen Sinclair den Theaterhit ›Ladies Night‹. Es folgten Romane und Drehbücher, für die er schon mehrere Male für einen Oscar nominiert war (u.a. zu den internationalen Filmen ›The Theory of Everything‹ und ›Darkest Hour‹ und ›Bohemian Rhapsody‹). Er lebt in London.
Characteristics
7 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
In dem Buch geht es darum, dass zehn auserwählte Personen (man konnte sich freiwillig bewerben) einen Monat lang untertauchen und offline gehen sollen und sich nicht von einer neuen Software aufspüren lassen. Am Anfang erfährt man etwas mehr über die Software und die zehn Testüersonen (Zeros) und ich fand es mega interessant, welche Strategien jedercEinzelne sich überlegt hat und wie sie dann doch aufgespürt wurden. Später wurde dann klar, dass es um viel mehr als nur den Testlauf für ein neues Programm geht. Mir hat es sehr gefallen und es war spannend zu sehen, wie sehr man in Zukunft - und teilweise auch schon heute - überwacht werden kann. Den Schluss fand ich leider nicht so passend. Das ging mir irgendwie am Ziel vorbei.
Hmm. 🧐
Going Zero war unser Monatsbuch im Mai im Buchclub. Wahrscheinlich hätte ich das Buch ohne diese Auswahl nicht gelesen, im Nachhinein bin ich aber trotz meiner strengen Bewertung froh, es entdeckt zu haben. Es hat einen starken Plot und eine großartige Grundidee. Besonders beeindruckt hat mich, das Thema rund um Datensammlung und Überwachung und wie es dargestellt wird. Es ist erschreckend, wie viele Informationen wir – bewusst oder unbewusst – jeden Tag von uns preisgeben und wie viel Kontrolle dadurch möglich ist - also auch in der Realität. Ray war für mich eine besonders sympathische Figur. Die Szene, in der er als Zweiter geschnappt wird und am Ende fragt, ob man seiner Frau schon Bescheid geben müsse, fand ich herrlich – ich musste wirklich lachen. 😂 Auch Kaitlyn wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer. Ich fand es unheimlich spannend, wie clever und durchdacht sie handelt. Spätestens bei Mr. Daniels, der sich selbst zu Hause einschließt, wurde für mich deutlich, wie talentiert Anthony McCarten darin ist, mit wenigen Seiten den Figuren ein ganzes Leben zu verschaffen und man als Leser direkt ein Bild von ihnen bekommt. Allerdings fehlte mir die emotionale Tiefe. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, einen Film zu sehen, der zwar spannend inszeniert ist, aber wenig echten Tiefgang bietet. Auch die häufigen Perspektivwechsel haben meinen Lesefluss gestört. Dadurch fiel es mir zunehmend schwer, weiterzulesen. Die Spannung ließ irgendwann deutlich nach. Insgesamt war das Buch für mich okay, konnte meine hohen Erwartungen aber nicht ganz erfüllen. Die Idee ist super und hochaktuell, die Umsetzung blieb für mich jedoch etwas zu oberflächlich. Ein interessantes Buch mit starkem Thema, dem es an manchen Stellen an Tiefe fehlt.
Transparenz gegen Datenschutz?
In "Going Zero" müssen 10 Kandidaten aus verschiedenen Gesellschaftsschichten es schaffen, 30 Tage komplett unterzutauchen. Dabei werden durchschnittliche bis hochintelligente Bürger von Fusion angeschrieben und ausgewählt. Nur 2 Stunden bleiben ihnen, um im Deckmantel des Datendschungels zu verschwinden und falsche Spuren zu legen. Cy Baxter, Erfinder von Fusion, will CIA, FBI und NSA beweisen, dass man mit höchstem Technikstandards jeden Kriminellen schnappen kann. Als aber die letzte Kandidatin ihm immer wieder durch die Lappen geht, sieht er seine ausgeklügelte Technik in Gefahr. Sein Ehrgeiz, sein Programm an den Mann zu bringen, ist so groß, dass er illegale Wege einschlägt. Das Buch ist in zwei Teile geteilt, von denen der erste das Experiment beschreibt, man einen Eindruck von Cy und seiner Firma bekommt und wie sie bei der Erfassung von neun Kandidaten arbeitet. Der zweite Teil legt dann eine komplette Wendung hin, denn dann erfährt man die wahre Geschichte von Zero 10. Ich fand die Thematik der Macht des Internets und der Überwachung sehr interessant. Wie oft klicken wir etwas im Internet an und schwupps werden wir zugemüllt von Emails und Fakes. Also, warum soll man uns dann nicht schnell finden können? Das Handy ist mittlerweile In "Going Zero" müssen 10 Kandidaten aus verschiedenen Gesellschaftsschichten es schaffen, 30 Tage komplett unterzutauchen. Dabei werden durchschnittliche bis hochintelligente Bürger von Fusion angeschrieben und ausgewählt. Nur 2 Stunden bleiben ihnen, um im Deckmantel des Datendschungels zu verschwinden und falsche Spuren zu legen. Cy Baxter, Erfinder von Fusion, will CIA, FBI und NSA beweisen, dass man mit höchstem Technikstandards jeden Kriminellen schnappen kann. Als aber die letzte Kandidatin ihm immer wieder durch die Lappen geht, sieht er seine ausgeklügelte Technik in Gefahr. Sein Ehrgeiz, sein Programm an den Mann zu bringen, ist so groß, dass er illegale Wege einschlägt. Das Buch ist in zwei Teile geteilt, von denen der erste das Experiment beschreibt, man einen Eindruck von Cy und seiner Firma bekommt und wie sie bei der Erfassung von neun Kandidaten arbeitet. Der zweite Teil legt dann eine komplette Wendung hin, denn dann erfährt man die wahre Geschichte von Zero 10. Ich fand die Thematik der Macht des Internets und der Überwachung sehr interessant. Wie oft klicken wir etwas im Internet an und schwupps werden wir zugemüllt mit Emails und Fakes. Also, warum soll man uns dann nicht schnell finden können? Das Handy ist mittlerweile unserer stetiger Begleiter. Ich habe mich mehrfach gefragt, was davon heute schon aktuell ist und was wir noch zu erwarten haben und ob Sicherheit wirklich alles rechtfertigt.
Hat ein einzelner Mensch Chancen gegen das System?
Ein spannendes Buch - bis zum Schluss! Es geht um ein Projekt in den USA: 10 Menschen, die 30 Tage Zeit haben. Werden sie in dieser Zeit nicht gefunden, erhalten sie ein Preisgeld. Doch kann man das in Zeiten von Digitalisierung und Co (das hier enorm auf die Spitze getrieben ist) überhaupt schaffen?

Starker thrill mit noch stärkerem Plot
Ich muss sagen: Wie so viele meiner zuletzt gelesenen Bücher war auch dieses ein Blindbuy – und noch dazu ein sehr erfolgreicher. Im Kern erleben wir hier eine Art Kampf „David gegen Goliath“: Wie kann eine einzelne Person gegen einen mächtigen Konzern mit modernster Technologie bestehen? Im Mittelpunkt steht eine Protagonistin, die unter keinen Umständen von der Überwachungssoftware eines Konzerns aufgespürt werden darf. Doch im Laufe der Geschichte entwickelt sich daraus etwas viel Größeres. Wir erleben, wie aus einer unscheinbaren „grauen Maus“, die anfangs eher durch Glück als durch Verstand unentdeckt bleibt, nach und nach eine abgebrühte und strategisch denkende Persönlichkeit wird. Am Ende ist sie in der Lage, einen Multimillionen-Konzern an der Nase herumzuführen – während sie gleichzeitig nach ihrem Mann sucht, dessen Verschwinden eng mit den Geheimnissen dieses Konzerns verknüpft ist. Natürlich erinnert die Geschichte stellenweise an andere bekannte Erzählungen – das ist jedoch kaum verwunderlich, wenn man bedenkt, wie lange die Menschheit schon Bücher schreibt und wie viele Autorinnen und Autoren versuchen, ihren Platz in der Literaturwelt zu finden. Trotzdem ist dieses Buch meiner Meinung nach außergewöhnlich gut gelungen. Es hat mich von Anfang an abgeholt, immer wieder überrascht und deshalb würde ich es ganz klar weiterempfehlen.
Da lag das Buch zwei Jahre in meinem Bücherregal, und nun habe ich die über 400 Seiten in zwei Tagen verschlungen. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet, habe nicht einmal den Klappentext gelesen und bin sofort in die Geschichte hineingerutscht. Die sehr kurzen Kapitel und die rasche Handlung halfen dabei natürlich. Ein spannender Roman zum Thema Überwachungsstaat, dem man sich ganz hingeben kann, und schwupp, ist er schon vorbei.

Dystopie oder schon Realität?!
Ein spannendes Buch, dass ich ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr weglegen wollte. Die Charaktere finde ich gelungen und das Buch enthält die eine oder andere überraschende Wendung. Das hat mir sehr gut gefallen. Die allgegenwärtige Überwachung, die die zentrale Rolle im Roman spielt, hat mich allerdings weniger erschüttert, als sie wohl sollte – vielleicht, weil sie gar nicht mehr so weit von der Realität entfernt scheint. Ist das traurig, zynisch oder einfach nur ein Zeichen unserer Zeit? Wie auch immer: ein fesselndes Buch, das nachhallt.
Überwacht – Gejagt – Getäuscht
Vielen Dank an Elke für die Empfehlung– Going Zero war echt mal was anderes! In der Story geht’s um zehn Leute, die an einem Experiment teilnehmen: Sie sollen 30 Tage komplett untertauchen und vom System „Fusion“ nicht gefunden werden. Wer’s schafft, kriegt 3 Millionen Dollar. Kaitlyn, eine scheinbar unscheinbare Bibliothekarin, ist eine der Teilnehmerinnen. Während die anderen nach und nach geschnappt werden, bleibt sie verschwunden. Der Plot kommt so, wie er kommen muss – aber doch überraschend. Die Spannung wird bis zum Schluss gehalten. Das Ende kam mir irgendwie zu schnell, da hätte man mehr draus machen können. Trotzdem: richtig spannend, erschreckend aktuell – und irgendwie bleibt der Gedanke hängen: Könnte sowas nicht längst Realität sein?

🤯 Dystopie … oder schon Realität? 🛰️👁️
Es ist weder ein klassischer Krimi noch ein typischer Thriller, sondern etwas ganz Eigenes. Genau das macht das Buch so besonders und hebt es von vielen anderen spannenden Romanen ab. Die Idee rund um totale Überwachung, Technologie und Kontrolle fühlt sich erschreckend real an. Beim Lesen fragt man sich ständig: Ist das noch Dystopie, oder sind wir da vielleicht schon näher dran, als uns lieb ist? 🫠 Die Kapitel sind extrem kurz, was dafür sorgt, dass man ständig weiterlesen möchte. Die Geschichte ist durchgehend fesselnd, sehr spannend und lebt von einem großen, durchdachten Plot. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass man mit den Charakteren nicht wirklich warm wird. Sie wirken eher unnahbar, und man baut keine starke emotionale Bindung zu ihnen auf. Das steht der Spannung aber kaum im Weg, weil der Fokus ganz klar auf der Handlung und der zentralen Idee liegt. Gerade dieses Gefühl des Grübelns bleibt nach dem Lesen hängen. Man hinterfragt mehr, wo man im Alltag überwacht wird und wie viel Privatsphäre eigentlich noch existiert. Insgesamt ein super spannendes, modernes Buch. Sehr empfehlenswert. 📚✨

Eine tolle Verfolgungsjagd. Aus der Sicht der Verfolger und der Gejagten. Die letzten dreihundert Seiten soeben am Stück weg inhaliert.
Ein Experiment und zehn Kandidaten. Eine Mission: verschwindet von der Bildfläche, sodass auch die neuste Technik euch nicht findet. Wie verfolgen in diesem spannungsgeladenen Roman alle teilnehmenden sowie alle Verfolger. Alles über die Tricks und Techniken und Leute!!! Es war so gut. Hab gerade die letzten dreihundert Seiten weginhaliert und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Kann es wirklich empfehlen, vor allem weil es mal was ganz anderes ist. Fühlt sich auch so an, als wäre das Buch gestern erst erschienen, obwohl das ein paar Jährchen her ist.
"Going Zero" ist ein rasanter, beklemmender Thriller, der die Allmacht digitaler Überwachung in den Fokus rückt. Die Handlung ist hochaktuell: Zehn amerikanische Normalbürger, die "Zero-Kandidaten", versuchen, 30 Tage lang spurlos zu verschwinden. Ihr Jäger ist Fusion, das mächtigste globale Überwachungssystem der Welt, das vom Tech-Giganten Cy Baxter betrieben wird. Die atemlose und clever konstruierte Jagd zwingt die Protagonisten dazu, ihre gesamte digitale Identität, ihre Gewohnheiten und physischen Spuren zu löschen – eine schier unmögliche Aufgabe in unserer vernetzten Gesellschaft. Die Stärke des Romans liegt in der beunruhigenden Plausibilität des Szenarios. McCarten nutzt uns vertraute Technologien – Kameras, soziale Medien, Gesichtserkennung – und führt sie logisch zu einer dystopischen Konsequenz. Man kann sich gut vorstellen, dass all die Technologie schon heute im Einsatz ist. Genau diese Erkenntnis macht "Going Zero" so fesselnd und gleichzeitig verstörend. Der Roman ist eine düstere Warnung und eine Lektüre, die nachhaltig dazu anregt, über den eigenen digitalen Fußabdruck nachzudenken. Das Buch ist ein Muss für Fans von intelligenten Thrillern, ein beängstigend realitätsnaher Blick auf eine Zukunft, die vielleicht schon begonnen hat. Sehr empfehlenswert.
Spannend, beängstigend - klare Leseempfehlung!
Möchte ich wirklich wissen, wie viel die Regierung oder der Markt über mich weiß? Wir ahnen es, aber wissen es nicht genau. Das ist wahrscheinlich auch gut so…. oder nicht? Aber wer liest schon das Kleingedruckte allein beim Cookies zulassen, wenn man schnell die Lieblingsschuhe kaufen möchte? Nur das jemand schon vor mir wusste, welches meine Lieblingsschuhe sind und zu welchem Anlass ich sie mir kaufe… Ein Buch das einmal mehr zum Nachdenken anregt, was Datenschutz und Social Media angeht.
Hast du dir schon einmal Gedanken über deinen digitalen Fingerabdruck gemacht? So oder so: Anthony McCarten bringt dich mit seinem Roman „Going Zero“ zwangsläufig dazu. Über einen Podcast-Tipp bin ich auf diese Geschichte aufmerksam geworden und habe die 453 Seiten mit großer Freude gelesen. Das Buch startet mit einer starken, beinahe schon philosophischen Frage: Kann man in der heutigen digitalen Zeit für 30 Tage komplett von der digitalen Landkarte verschwinden? Und welche Möglichkeiten haben große Konzerne, unser Verhalten zu überwachen? Kaitlyn und neun weitere Mitstreiter sollen genau das versuchen: 30 Tage lang unentdeckt zu bleiben, während die CIA und ein Unternehmen namens Worldshare mit den neuesten Überwachungsmethoden Jagd auf sie machen – natürlich alles im Namen der Sicherheit. Aus meiner Sicht verbringt man mit Going Zero eine spannende, intensive und zugleich nachdenklich stimmende Zeit – George-Orwell-1984-Vibes inklusive.

Der Plot ist super, so nah an die Welt der allmächtigen Techbros zu kommen, fand ich sehr spannend. Literarisch fand ich das Buch eher schwach. Die Protagonisten blieben unnahbar. Einzig Cy war als Typ greifbar. Die Geschichten der anderen Zeros hätten anders erzählt werden können als nur nach dem „10 kleine Jaegermeister“-Prinzip. Die wurden alle als Deppen dargestellt.
Sozialexperiment auf höchstem Niveau 🤩🖥️📱
Das Buch hat mich mehr als positiv überrascht. Mir wurde es empfohlen und es klang auch sehr spannend, dass es mich so mitreißt, hätte ich aber nicht erwartet. Man fiebert mit, ist gespannt, wie Fusion die 10 Zeros findet und was eigentlich Kaitlyns Grund dafür war, da mitzumachen. Es ist Wahnsinn, was die Technik alles kann und super realistisch. Man will eigentlich gar nicht wissen, zu was die Technik alles fähig ist.... Und der Zwiespalt, was man mit diesen Datenmengen alles auslösen kann..... Eine absolute Empfehlung!!! ✨
Als erstes möchte man schreiben: Für Leser*innen von The Circle. Aber da kommt es nicht ran. Lange wirkt alles zu durchschaubar. Nach einem guten Twist, bleibt das auch leider so. Und das Ende wirkt gehetzt wie lieblos, zu folgerichtig. Am Ende bleibt ein Spannungsroman, der Spannung auch in Teilen bietet, zum Nachdenken auch anregt, und doch zu wenig für mehr Bleibendes ist.
Starke und beängstigende Zukunftsvision, die vielleicht gar nicht so weit weg ist
10 Personen probieren, sich für 30 Tage vor der Überwachung von CIA und anderen staatlichen Stellen zu verstecken. Unterstützt wird der CIA von einem nicht staatlichen High Tech Giganten, der das Leben aller Bürgerinnen und Bürger sicherer machen will. Ja, solche Argumente hören und lesen wir heute in unserer Welt ebenfalls, wer nichts zu verbergen hat, braucht vor der absoluten Überwachung keine Angst zu haben. Aber ist das wirklich so? Was fangen Kameras und Mikrofone tatsächlich alles ein, welche Informationen über uns werden irgendwo gesammelt und zu welchem Zweck? Das Buch ist unglaublich beeindruckend und macht Angst. Wie weit sind wir schon?
„Der wahre Preis für Freiheit ist die Verantwortung, die man dafür übernimmt.“
„Going Zero“ von Anthony McCarten ist ein faszinierender Thriller, der nicht nur durch seine packende Handlung, sondern auch durch die tiefgehende Auseinandersetzung mit aktuellen ethischen und gesellschaftlichen Fragestellungen beeindruckt. Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und von unerwarteten Plot-Twists durchzogen, die den Leser stets in Atem halten. Die rasante Erzählweise zieht einen schnell in ihren Bann und lässt einen nicht mehr los – insbesondere durch die ständige Mischung aus Technologie, Überwachung und den menschlichen Konflikten, die im Zentrum stehen. McCarten schafft es meisterhaft, die inneren Zerrissenheiten und Gewissensbisse der Akteure – sowohl in den Tech-Konzernen als auch in Geheimdiensten – greifbar zu machen. Die Charaktere sind vielschichtig und von einer ständigen Unsicherheit geprägt, die sich in ihren Entscheidungen widerspiegelt. Sie sind auf der Suche nach dem „größeren Wohl“, doch schnell wird klar, wie leicht sich scheinbar edle Motive in Machthunger und die Rechtfertigung radikaler Eingriffe in die Privatsphäre und Gesundheit anderer Menschen verwandeln können. Diese Auseinandersetzung mit den menschlichen Schwächen und der moralischen Flexibilität in einer Welt, die zunehmend von Technologie dominiert wird, ist faszinierend und beunruhigend zugleich. Der Roman ist nicht nur gut recherchiert, sondern auch erschreckend aktuell, was ihm eine zusätzliche Tiefe verleiht. In einer Zeit, in der die Fragen rund um Überwachung, Datenschutz und den Missbrauch von Technologie immer relevanter werden, regt „Going Zero“ dazu an, über die Konsequenzen unserer eigenen digitalen Entscheidungen nachzudenken. McCarten wirft einen kritischen Blick auf die Gesellschaft und stellt Fragen, die uns alle betreffen – besonders in einer Welt, in der die Grenzen zwischen richtig und falsch immer mehr verschwimmen. „Going Zero“ ist also nicht nur ein spannender Thriller, sondern auch ein intensives, nachdenklich stimmendes Werk, das ethische Dilemmata aufzeigt und die Frage aufwirft, wie weit wir bereit sind zu gehen, wenn es um die Kontrolle über unser Leben und unsere Freiheit geht.
Packender Verschwörungs Thriller vor dem Hintergrund von SocialMedia und Co
„Warum lassen wir es ständig zu, dass wir immer und überall beobachtet werden? Etwa, weil es sich so anfühlt wie geliebt zu werden?“ Kaitlin Day nimmt an einem Betatest von FUSION, einem Projekt des Social-Media-Moguls Cy Baxter und des CIA teil. Wem es gelingt, 30 Tage der digitalen Überwachung zu entgehen und unauffindbar zu bleiben, dem winken 3 Millionen Dollar. Die rasante Jagd beginnt. Was zuerst als eine spannende Variante der Hunger-Games daherkommt, nimmt plötzlich überraschende Wendungen und verdichtet sich zu einem echten Pageturner. Eine echte Empfehlung für Liebhaber spannender Thriller mit politischem bzw. gesellschaftskritischem Hintergrund. Was bleibt ist ein mulmiges Gefühl beim Blick auf das eigene Handy.
"Im selben Augenblick wird aus den Tiefen des Gebäudes mit einem einzigen Mausklick an zehn Mobiltelefone in ganz Amerika eine Nachricht geschickt, eine Botschaft, deren zwei Wörter sich beinahe reimen. Die, die sich verstecken sollen, haben jetzt zwei Stunden, bevor die, die sie finden sollen, mit ihrer Suche beginnen."
Eine vermeintlich leichte Aufgabe, die 3 Millionen Dollar bringen soll: 30 Tage nicht gefunden werden. Ein rasanter, spannender Roman, der mich echt gefesselt hat.

Eigentlich lese ich Bücher wie dieses nie, aber da ich in der letzten Zeit von meiner üblichen Lektüre sehr oft enttäuscht wurde, dachte ich, es sei mal an der Zeit, etwas ganz anderes auszuprobieren. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war wirklich toll und hat mich vom Anfang bis zum Ende richtig gefesselt. Die Geschichte von Zero 10 war unfassbar spannend und voller unvorhersehbarer Wendungen. Wenn ich mir vorstelle, dass die Welt wirklich so ist, wie in diesem Buch und dass wir Menschen von vorne und hinten überwacht und abgehört werden, dann läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Und auch wenn ich daran denke, wie korrupt und falsch viele Menschen in Machtpositionen sind und dass sie sehr oft mit ihren Machenschaften durchkommen. Das Buch hat mich zum Nachdenken angeregt und wird mir bestimmt noch öfter im Kopf herumspuken. Es war auf jeden Fall eine sehr lesenswerte Lektüre.
Fesselnder Verfolgungsroman zur Datenspeicherung und -überwachung
Going Zero ist ein Wettbewerb, den eine private US-Firma ausschreibt. Dabei sollen 10 Kandidaten 30 Tage lang verschwinden, so dass sie auch mit modernster Überwachungstechnik nicht auffindbar sind. Wer durchhält, bekommt 3 Mio US Dollar. Die Jagd beginnt. Bald zeigt sich wie groß der Einfluss der Datenüberwachung ist. Ein Kandidat nach dem Anderen wird gefunden. Doch dann entwickelt sich die Jagd ganz anders als geplant... Ein sehr spannender Roman, der mich meinen Nachtschlaf gekostet hat, da ich ihn in einem Rutsch lesen musste ;) Zudem voller spannender und teilweise gruseliger Einblicke in den Bereich der Datenüberwachung. Die letzten Kapitel entwickeln sich stark politisch/ gesellschaftskritisch.
"Nirgendwo länger als drei Nächte bleiben. Am ersten bemerken sie dich, am zweiten wundern sie sich über dich, am dritten melden sie dich." Wow! Was für eine spannende, temporeiche und packende Geschichte! Eine absolute Leseempfehlung! Danach schaut man auf Kameras auf Straßen, in Geschäften, an Bahnhöfen oder im eigenen Handy mit ganz anderen Augen-versprochen!
Krass, einfach sehr krass. Aufrüttelnd, so viele Details zu Überwachung und smarten Devices. So krass. Tolle Frau. Tolle Prota, starke Frauen. Liebs.
GOING ZERO - ANTHONY MCCARTEN 464 Seiten / Diogenes / ET 26.04.23 /Bibliothek Was für ein gutes Buch war das bitte? Kennst du es? Wenn nicht, schau es dir an, sollten dich folgende Themen interessieren. Spionage, cyber Kriminalität, smart devices, Überwachung, gläserne Personen, digital detox Wow, ganz ehrlich, bin voll hin und weg. Die Kapitel sind recht kurz und du hast es zumeist mit Kaitlyn oder Sam zu tun und auch mit der Zentrale von Fusion und dort mit Cy Baxtor und seiner Freundin Erika. Die wunderbare Idee von Cy ist es, jedes Verbrechen innerhalb weniger Stunden mittels der öffentlichen Kameras, KI, und smart devices aufzuklären und die Welt so sicherer zu machen. Kaitlyn hält davon nichts. Weniger als nichts, die findet das so richtig 💩 und sagt dem Unternehmen in seinem beta Test den Kampf an. Nun ist Fusion nicht total dumm und prüft das System einzig und allein mit dieser kleinen Bibliothekarin, nein da sind noch 9 weitere Personen am Start. Eigentlich alle Profis und Cy ist sicher, dass die Sache innerhalb weniger Tage geritzt ist und er alle Zuschüsse der Regierung, CIA, NSA etc bekommt. Tja... schaun wir mal. Ich liebe die kurzen Kapitel. Der Schreibstil ist super leicht verständlich und du bist immer so "ein Kapitel geht noch, eins noch..." aber na ja, manchmal muss ich auch schlafen 😴 Das Ende. Lieber Gott das Ende. So hab ich damit nicht gerechnet und ich finde es auch nicht gut, aber es ist leider in sich konsequent logisch und dann kann auch ich meinen Frieden damit machen 🥰. Große Empfehlung. Tolles Buch, sagenhafte Story, smartes Diogenes Cover mit dem Fingerprint. Gibt's ne Fortsetzung? ich bin dabei. ☆☆☆☆☆ Eva 😮💨 Inhaltswarnung: mentale Gesundheit (bipolare Störung), Gefangenschaft, Waffengewalt, Tod Beschreibung Hat man als Einzelner überhaupt eine Chance gegen das System? Eine junge Bibliothekarin aus Boston ist entschlossen, es zu versuchen – ihr bleibt keine Wahl. Und so greift sie zu, als sich die Einladung zu einem ungewöhnlichen Kräftemessen bietet: dem Betatest von FUSION, einem Projekt der US-Geheimdienste und des Social-Media-Moguls Cy Baxter. Wem es gelingt, 30 Tage unauffindbar zu bleiben, dem winken 3 Millionen Dollar. Doch Kaitlyn geht es um etwas anderes.
Ein spannendes Buch zum Thema Überwachung.
Die private Firma Fusion führt in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung einen Test durch. 10 Menschen wurden ausgewählt daran teilzunehmen. Sie müssen versuchen, 30 Tage lang unauffindbar zu sein. Kaitlyn Day ist eine der Teilnehmer. Sie macht allerdings nicht wegen des Preisgeldes mit, sondern verfolgt ihre ganz eigenen Ziele. In dem Buch wechselt es hauptsächlich zwischen Kaitlyn und der Fusions-Zentrale hin und her. Das macht das ganze zu einem wirklich spannenden Katz-und-Maus-Spiel. Zwischendurch erfährt man aber auch, wie es den anderen Teilnehmern ergeht. Die Perspektivwechsel, die kurzen Kapitel und das hohe Tempo der Geschichte hat das Buch zu einem richtigen pageturner gemacht. Natürlich gibt es die ein oder andere Wendung und die haben mir alles in allem auch gut gefallen. Wenn man sich für dieses Thema interessiert, dann finde ich dieses Buch sehr empfehlenswert. Es gibt auf jeden Fall einen interessanten Einblick und den ein oder anderen Denkanstoß. Das ein oder andere wirkt zwar etwas weit hergeholt, aber wer weiß. Vielleicht ist es das gar nicht.
Die hohe Kunst des Verschwindens
Kannst du einfach so verschwinden, wenn du selbst es willst, während die heute existierende Maschinerie von stiller Beobachtung, wenn nicht sogar Überwachung dich zu finden versucht? Ich glaube, wir alle wissen bereits, dass dies schwierig, wenn nicht unmöglich sein wird. Und dabei wissen wir nicht einmal, was irgendwo alles an Informationen über uns gespeichert ist, worauf ausgewählte Menschen oder Organisationen Zugriff hätten. Going Zero schildert uns ein Experiment, in dem sich 10 Probanden für 30 Tage verstecken müssen und dabei intensiv, mit allen heute zur Verfügung stehenden Mitteln gesucht werden. McCarten schafft es, einen dichten und stets spannenden Politthriller zu weben, der nicht spart an Visionen, was mit der stillen Sammlung von Informationen alles möglich ist. Wir mögen uns beim mechanischen akzeptieren von Nutzerbedingungen und Datenschutzrichtlinien oft fragen, was das schon macht, die paar Infos über uns preiszugeben, wir haben ja nichts zu verbergen. Der bereitwillige Verzicht auf Privatsphäre scheint im Trend und wird auch hier stichhaltig beleuchtet. Heute möchte niemand mehr übersehen werden, sonst droht Einsamkeit, Isolation. Ein sehr intelligentes, meisterhaft erzähltes, aktuelles und damit auch unheimliches, beinahe verstörendes Buch. Schon wieder ein Highlight für mich!
Das Buch ist rasant mit vielen Wendungen und behandelt das Thema „Gläserner Mensch“ in unserer Welt. Kann man 30 Tage untertauchen ohne entdeckt zu werden? Zeitweise mochte ich das Buch nicht aus der Hand legen, es hatte aber auch wirklich Längen, bei denen ich quergelesen habe. Manches kam etwas komisch rüber - riesigste Datenmengen innerhalb von Minuten kopieren? Nein, nicht in der Größenordnung. Die Geschichte entwickelte sich zum echten Politthriller. Mir wird vor allem in Erinnerung bleiben, wo wir überall unseren digitalen Abdruck hinterlassen. Und was technisch möglich (und vielleicht auch umgesetzt?) ist, um Menschen aufzuspüren. Beängstigend oder befreiend? Dazu wird sich jeder seine eigene Meinung bilden. Insgesamt ein gutes Buch, wenn man sich für das Thema Digitalisierung und deren Schattenseiten interessiert.
Super!! Hat mir richtig gut gefallen und auch zum Nachdenken angeregt. Zwischendrin überraschend und einfach spannend.
Beschreibung: Hat man als Einzelner überhaupt eine Chance gegen das System? Eine junge Bibliothekarin aus Boston ist entschlossen, es zu versuchen – ihr bleibt keine Wahl. Und so greift sie zu, als sich die Einladung zu einem ungewöhnlichen Kräftemessen bietet: dem Betatest von FUSION, einem Projekt der US-Geheimdienste und des Social-Media-Moguls Cy Baxter. Wem es gelingt, 30 Tage unauffindbar zu bleiben, dem winken 3 Millionen Dollar. Doch Kaitlyn geht es um etwas anderes.
Faszinierendes und erschreckendes Thema. Einerseits das Elon-Musk-artige Technogenie und Unsympath auf der einen Seite und auf der anderen die unterschätzte Teilnehmerin eines für die Zukunft bedeutenden Experiments. Plus interessantem Plottwist. Zusätzlich hat mich natürlich der Beruf (Bibliothekarin) animiert, dieses Buch zu lesen ;)
Characteristics
7 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Anthony McCarten, geboren 1961 in New Plymouth/Neuseeland, schrieb als 25-Jähriger mit Stephen Sinclair den Theaterhit ›Ladies Night‹. Es folgten Romane und Drehbücher, für die er schon mehrere Male für einen Oscar nominiert war (u.a. zu den internationalen Filmen ›The Theory of Everything‹ und ›Darkest Hour‹ und ›Bohemian Rhapsody‹). Er lebt in London.
Posts
In dem Buch geht es darum, dass zehn auserwählte Personen (man konnte sich freiwillig bewerben) einen Monat lang untertauchen und offline gehen sollen und sich nicht von einer neuen Software aufspüren lassen. Am Anfang erfährt man etwas mehr über die Software und die zehn Testüersonen (Zeros) und ich fand es mega interessant, welche Strategien jedercEinzelne sich überlegt hat und wie sie dann doch aufgespürt wurden. Später wurde dann klar, dass es um viel mehr als nur den Testlauf für ein neues Programm geht. Mir hat es sehr gefallen und es war spannend zu sehen, wie sehr man in Zukunft - und teilweise auch schon heute - überwacht werden kann. Den Schluss fand ich leider nicht so passend. Das ging mir irgendwie am Ziel vorbei.
Hmm. 🧐
Going Zero war unser Monatsbuch im Mai im Buchclub. Wahrscheinlich hätte ich das Buch ohne diese Auswahl nicht gelesen, im Nachhinein bin ich aber trotz meiner strengen Bewertung froh, es entdeckt zu haben. Es hat einen starken Plot und eine großartige Grundidee. Besonders beeindruckt hat mich, das Thema rund um Datensammlung und Überwachung und wie es dargestellt wird. Es ist erschreckend, wie viele Informationen wir – bewusst oder unbewusst – jeden Tag von uns preisgeben und wie viel Kontrolle dadurch möglich ist - also auch in der Realität. Ray war für mich eine besonders sympathische Figur. Die Szene, in der er als Zweiter geschnappt wird und am Ende fragt, ob man seiner Frau schon Bescheid geben müsse, fand ich herrlich – ich musste wirklich lachen. 😂 Auch Kaitlyn wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer. Ich fand es unheimlich spannend, wie clever und durchdacht sie handelt. Spätestens bei Mr. Daniels, der sich selbst zu Hause einschließt, wurde für mich deutlich, wie talentiert Anthony McCarten darin ist, mit wenigen Seiten den Figuren ein ganzes Leben zu verschaffen und man als Leser direkt ein Bild von ihnen bekommt. Allerdings fehlte mir die emotionale Tiefe. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, einen Film zu sehen, der zwar spannend inszeniert ist, aber wenig echten Tiefgang bietet. Auch die häufigen Perspektivwechsel haben meinen Lesefluss gestört. Dadurch fiel es mir zunehmend schwer, weiterzulesen. Die Spannung ließ irgendwann deutlich nach. Insgesamt war das Buch für mich okay, konnte meine hohen Erwartungen aber nicht ganz erfüllen. Die Idee ist super und hochaktuell, die Umsetzung blieb für mich jedoch etwas zu oberflächlich. Ein interessantes Buch mit starkem Thema, dem es an manchen Stellen an Tiefe fehlt.
Transparenz gegen Datenschutz?
In "Going Zero" müssen 10 Kandidaten aus verschiedenen Gesellschaftsschichten es schaffen, 30 Tage komplett unterzutauchen. Dabei werden durchschnittliche bis hochintelligente Bürger von Fusion angeschrieben und ausgewählt. Nur 2 Stunden bleiben ihnen, um im Deckmantel des Datendschungels zu verschwinden und falsche Spuren zu legen. Cy Baxter, Erfinder von Fusion, will CIA, FBI und NSA beweisen, dass man mit höchstem Technikstandards jeden Kriminellen schnappen kann. Als aber die letzte Kandidatin ihm immer wieder durch die Lappen geht, sieht er seine ausgeklügelte Technik in Gefahr. Sein Ehrgeiz, sein Programm an den Mann zu bringen, ist so groß, dass er illegale Wege einschlägt. Das Buch ist in zwei Teile geteilt, von denen der erste das Experiment beschreibt, man einen Eindruck von Cy und seiner Firma bekommt und wie sie bei der Erfassung von neun Kandidaten arbeitet. Der zweite Teil legt dann eine komplette Wendung hin, denn dann erfährt man die wahre Geschichte von Zero 10. Ich fand die Thematik der Macht des Internets und der Überwachung sehr interessant. Wie oft klicken wir etwas im Internet an und schwupps werden wir zugemüllt von Emails und Fakes. Also, warum soll man uns dann nicht schnell finden können? Das Handy ist mittlerweile In "Going Zero" müssen 10 Kandidaten aus verschiedenen Gesellschaftsschichten es schaffen, 30 Tage komplett unterzutauchen. Dabei werden durchschnittliche bis hochintelligente Bürger von Fusion angeschrieben und ausgewählt. Nur 2 Stunden bleiben ihnen, um im Deckmantel des Datendschungels zu verschwinden und falsche Spuren zu legen. Cy Baxter, Erfinder von Fusion, will CIA, FBI und NSA beweisen, dass man mit höchstem Technikstandards jeden Kriminellen schnappen kann. Als aber die letzte Kandidatin ihm immer wieder durch die Lappen geht, sieht er seine ausgeklügelte Technik in Gefahr. Sein Ehrgeiz, sein Programm an den Mann zu bringen, ist so groß, dass er illegale Wege einschlägt. Das Buch ist in zwei Teile geteilt, von denen der erste das Experiment beschreibt, man einen Eindruck von Cy und seiner Firma bekommt und wie sie bei der Erfassung von neun Kandidaten arbeitet. Der zweite Teil legt dann eine komplette Wendung hin, denn dann erfährt man die wahre Geschichte von Zero 10. Ich fand die Thematik der Macht des Internets und der Überwachung sehr interessant. Wie oft klicken wir etwas im Internet an und schwupps werden wir zugemüllt mit Emails und Fakes. Also, warum soll man uns dann nicht schnell finden können? Das Handy ist mittlerweile unserer stetiger Begleiter. Ich habe mich mehrfach gefragt, was davon heute schon aktuell ist und was wir noch zu erwarten haben und ob Sicherheit wirklich alles rechtfertigt.
Hat ein einzelner Mensch Chancen gegen das System?
Ein spannendes Buch - bis zum Schluss! Es geht um ein Projekt in den USA: 10 Menschen, die 30 Tage Zeit haben. Werden sie in dieser Zeit nicht gefunden, erhalten sie ein Preisgeld. Doch kann man das in Zeiten von Digitalisierung und Co (das hier enorm auf die Spitze getrieben ist) überhaupt schaffen?

Starker thrill mit noch stärkerem Plot
Ich muss sagen: Wie so viele meiner zuletzt gelesenen Bücher war auch dieses ein Blindbuy – und noch dazu ein sehr erfolgreicher. Im Kern erleben wir hier eine Art Kampf „David gegen Goliath“: Wie kann eine einzelne Person gegen einen mächtigen Konzern mit modernster Technologie bestehen? Im Mittelpunkt steht eine Protagonistin, die unter keinen Umständen von der Überwachungssoftware eines Konzerns aufgespürt werden darf. Doch im Laufe der Geschichte entwickelt sich daraus etwas viel Größeres. Wir erleben, wie aus einer unscheinbaren „grauen Maus“, die anfangs eher durch Glück als durch Verstand unentdeckt bleibt, nach und nach eine abgebrühte und strategisch denkende Persönlichkeit wird. Am Ende ist sie in der Lage, einen Multimillionen-Konzern an der Nase herumzuführen – während sie gleichzeitig nach ihrem Mann sucht, dessen Verschwinden eng mit den Geheimnissen dieses Konzerns verknüpft ist. Natürlich erinnert die Geschichte stellenweise an andere bekannte Erzählungen – das ist jedoch kaum verwunderlich, wenn man bedenkt, wie lange die Menschheit schon Bücher schreibt und wie viele Autorinnen und Autoren versuchen, ihren Platz in der Literaturwelt zu finden. Trotzdem ist dieses Buch meiner Meinung nach außergewöhnlich gut gelungen. Es hat mich von Anfang an abgeholt, immer wieder überrascht und deshalb würde ich es ganz klar weiterempfehlen.
Da lag das Buch zwei Jahre in meinem Bücherregal, und nun habe ich die über 400 Seiten in zwei Tagen verschlungen. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet, habe nicht einmal den Klappentext gelesen und bin sofort in die Geschichte hineingerutscht. Die sehr kurzen Kapitel und die rasche Handlung halfen dabei natürlich. Ein spannender Roman zum Thema Überwachungsstaat, dem man sich ganz hingeben kann, und schwupp, ist er schon vorbei.

Dystopie oder schon Realität?!
Ein spannendes Buch, dass ich ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr weglegen wollte. Die Charaktere finde ich gelungen und das Buch enthält die eine oder andere überraschende Wendung. Das hat mir sehr gut gefallen. Die allgegenwärtige Überwachung, die die zentrale Rolle im Roman spielt, hat mich allerdings weniger erschüttert, als sie wohl sollte – vielleicht, weil sie gar nicht mehr so weit von der Realität entfernt scheint. Ist das traurig, zynisch oder einfach nur ein Zeichen unserer Zeit? Wie auch immer: ein fesselndes Buch, das nachhallt.
Überwacht – Gejagt – Getäuscht
Vielen Dank an Elke für die Empfehlung– Going Zero war echt mal was anderes! In der Story geht’s um zehn Leute, die an einem Experiment teilnehmen: Sie sollen 30 Tage komplett untertauchen und vom System „Fusion“ nicht gefunden werden. Wer’s schafft, kriegt 3 Millionen Dollar. Kaitlyn, eine scheinbar unscheinbare Bibliothekarin, ist eine der Teilnehmerinnen. Während die anderen nach und nach geschnappt werden, bleibt sie verschwunden. Der Plot kommt so, wie er kommen muss – aber doch überraschend. Die Spannung wird bis zum Schluss gehalten. Das Ende kam mir irgendwie zu schnell, da hätte man mehr draus machen können. Trotzdem: richtig spannend, erschreckend aktuell – und irgendwie bleibt der Gedanke hängen: Könnte sowas nicht längst Realität sein?

🤯 Dystopie … oder schon Realität? 🛰️👁️
Es ist weder ein klassischer Krimi noch ein typischer Thriller, sondern etwas ganz Eigenes. Genau das macht das Buch so besonders und hebt es von vielen anderen spannenden Romanen ab. Die Idee rund um totale Überwachung, Technologie und Kontrolle fühlt sich erschreckend real an. Beim Lesen fragt man sich ständig: Ist das noch Dystopie, oder sind wir da vielleicht schon näher dran, als uns lieb ist? 🫠 Die Kapitel sind extrem kurz, was dafür sorgt, dass man ständig weiterlesen möchte. Die Geschichte ist durchgehend fesselnd, sehr spannend und lebt von einem großen, durchdachten Plot. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass man mit den Charakteren nicht wirklich warm wird. Sie wirken eher unnahbar, und man baut keine starke emotionale Bindung zu ihnen auf. Das steht der Spannung aber kaum im Weg, weil der Fokus ganz klar auf der Handlung und der zentralen Idee liegt. Gerade dieses Gefühl des Grübelns bleibt nach dem Lesen hängen. Man hinterfragt mehr, wo man im Alltag überwacht wird und wie viel Privatsphäre eigentlich noch existiert. Insgesamt ein super spannendes, modernes Buch. Sehr empfehlenswert. 📚✨

Eine tolle Verfolgungsjagd. Aus der Sicht der Verfolger und der Gejagten. Die letzten dreihundert Seiten soeben am Stück weg inhaliert.
Ein Experiment und zehn Kandidaten. Eine Mission: verschwindet von der Bildfläche, sodass auch die neuste Technik euch nicht findet. Wie verfolgen in diesem spannungsgeladenen Roman alle teilnehmenden sowie alle Verfolger. Alles über die Tricks und Techniken und Leute!!! Es war so gut. Hab gerade die letzten dreihundert Seiten weginhaliert und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Kann es wirklich empfehlen, vor allem weil es mal was ganz anderes ist. Fühlt sich auch so an, als wäre das Buch gestern erst erschienen, obwohl das ein paar Jährchen her ist.
"Going Zero" ist ein rasanter, beklemmender Thriller, der die Allmacht digitaler Überwachung in den Fokus rückt. Die Handlung ist hochaktuell: Zehn amerikanische Normalbürger, die "Zero-Kandidaten", versuchen, 30 Tage lang spurlos zu verschwinden. Ihr Jäger ist Fusion, das mächtigste globale Überwachungssystem der Welt, das vom Tech-Giganten Cy Baxter betrieben wird. Die atemlose und clever konstruierte Jagd zwingt die Protagonisten dazu, ihre gesamte digitale Identität, ihre Gewohnheiten und physischen Spuren zu löschen – eine schier unmögliche Aufgabe in unserer vernetzten Gesellschaft. Die Stärke des Romans liegt in der beunruhigenden Plausibilität des Szenarios. McCarten nutzt uns vertraute Technologien – Kameras, soziale Medien, Gesichtserkennung – und führt sie logisch zu einer dystopischen Konsequenz. Man kann sich gut vorstellen, dass all die Technologie schon heute im Einsatz ist. Genau diese Erkenntnis macht "Going Zero" so fesselnd und gleichzeitig verstörend. Der Roman ist eine düstere Warnung und eine Lektüre, die nachhaltig dazu anregt, über den eigenen digitalen Fußabdruck nachzudenken. Das Buch ist ein Muss für Fans von intelligenten Thrillern, ein beängstigend realitätsnaher Blick auf eine Zukunft, die vielleicht schon begonnen hat. Sehr empfehlenswert.
Spannend, beängstigend - klare Leseempfehlung!
Möchte ich wirklich wissen, wie viel die Regierung oder der Markt über mich weiß? Wir ahnen es, aber wissen es nicht genau. Das ist wahrscheinlich auch gut so…. oder nicht? Aber wer liest schon das Kleingedruckte allein beim Cookies zulassen, wenn man schnell die Lieblingsschuhe kaufen möchte? Nur das jemand schon vor mir wusste, welches meine Lieblingsschuhe sind und zu welchem Anlass ich sie mir kaufe… Ein Buch das einmal mehr zum Nachdenken anregt, was Datenschutz und Social Media angeht.
Hast du dir schon einmal Gedanken über deinen digitalen Fingerabdruck gemacht? So oder so: Anthony McCarten bringt dich mit seinem Roman „Going Zero“ zwangsläufig dazu. Über einen Podcast-Tipp bin ich auf diese Geschichte aufmerksam geworden und habe die 453 Seiten mit großer Freude gelesen. Das Buch startet mit einer starken, beinahe schon philosophischen Frage: Kann man in der heutigen digitalen Zeit für 30 Tage komplett von der digitalen Landkarte verschwinden? Und welche Möglichkeiten haben große Konzerne, unser Verhalten zu überwachen? Kaitlyn und neun weitere Mitstreiter sollen genau das versuchen: 30 Tage lang unentdeckt zu bleiben, während die CIA und ein Unternehmen namens Worldshare mit den neuesten Überwachungsmethoden Jagd auf sie machen – natürlich alles im Namen der Sicherheit. Aus meiner Sicht verbringt man mit Going Zero eine spannende, intensive und zugleich nachdenklich stimmende Zeit – George-Orwell-1984-Vibes inklusive.

Der Plot ist super, so nah an die Welt der allmächtigen Techbros zu kommen, fand ich sehr spannend. Literarisch fand ich das Buch eher schwach. Die Protagonisten blieben unnahbar. Einzig Cy war als Typ greifbar. Die Geschichten der anderen Zeros hätten anders erzählt werden können als nur nach dem „10 kleine Jaegermeister“-Prinzip. Die wurden alle als Deppen dargestellt.
Sozialexperiment auf höchstem Niveau 🤩🖥️📱
Das Buch hat mich mehr als positiv überrascht. Mir wurde es empfohlen und es klang auch sehr spannend, dass es mich so mitreißt, hätte ich aber nicht erwartet. Man fiebert mit, ist gespannt, wie Fusion die 10 Zeros findet und was eigentlich Kaitlyns Grund dafür war, da mitzumachen. Es ist Wahnsinn, was die Technik alles kann und super realistisch. Man will eigentlich gar nicht wissen, zu was die Technik alles fähig ist.... Und der Zwiespalt, was man mit diesen Datenmengen alles auslösen kann..... Eine absolute Empfehlung!!! ✨
Als erstes möchte man schreiben: Für Leser*innen von The Circle. Aber da kommt es nicht ran. Lange wirkt alles zu durchschaubar. Nach einem guten Twist, bleibt das auch leider so. Und das Ende wirkt gehetzt wie lieblos, zu folgerichtig. Am Ende bleibt ein Spannungsroman, der Spannung auch in Teilen bietet, zum Nachdenken auch anregt, und doch zu wenig für mehr Bleibendes ist.
Starke und beängstigende Zukunftsvision, die vielleicht gar nicht so weit weg ist
10 Personen probieren, sich für 30 Tage vor der Überwachung von CIA und anderen staatlichen Stellen zu verstecken. Unterstützt wird der CIA von einem nicht staatlichen High Tech Giganten, der das Leben aller Bürgerinnen und Bürger sicherer machen will. Ja, solche Argumente hören und lesen wir heute in unserer Welt ebenfalls, wer nichts zu verbergen hat, braucht vor der absoluten Überwachung keine Angst zu haben. Aber ist das wirklich so? Was fangen Kameras und Mikrofone tatsächlich alles ein, welche Informationen über uns werden irgendwo gesammelt und zu welchem Zweck? Das Buch ist unglaublich beeindruckend und macht Angst. Wie weit sind wir schon?
„Der wahre Preis für Freiheit ist die Verantwortung, die man dafür übernimmt.“
„Going Zero“ von Anthony McCarten ist ein faszinierender Thriller, der nicht nur durch seine packende Handlung, sondern auch durch die tiefgehende Auseinandersetzung mit aktuellen ethischen und gesellschaftlichen Fragestellungen beeindruckt. Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und von unerwarteten Plot-Twists durchzogen, die den Leser stets in Atem halten. Die rasante Erzählweise zieht einen schnell in ihren Bann und lässt einen nicht mehr los – insbesondere durch die ständige Mischung aus Technologie, Überwachung und den menschlichen Konflikten, die im Zentrum stehen. McCarten schafft es meisterhaft, die inneren Zerrissenheiten und Gewissensbisse der Akteure – sowohl in den Tech-Konzernen als auch in Geheimdiensten – greifbar zu machen. Die Charaktere sind vielschichtig und von einer ständigen Unsicherheit geprägt, die sich in ihren Entscheidungen widerspiegelt. Sie sind auf der Suche nach dem „größeren Wohl“, doch schnell wird klar, wie leicht sich scheinbar edle Motive in Machthunger und die Rechtfertigung radikaler Eingriffe in die Privatsphäre und Gesundheit anderer Menschen verwandeln können. Diese Auseinandersetzung mit den menschlichen Schwächen und der moralischen Flexibilität in einer Welt, die zunehmend von Technologie dominiert wird, ist faszinierend und beunruhigend zugleich. Der Roman ist nicht nur gut recherchiert, sondern auch erschreckend aktuell, was ihm eine zusätzliche Tiefe verleiht. In einer Zeit, in der die Fragen rund um Überwachung, Datenschutz und den Missbrauch von Technologie immer relevanter werden, regt „Going Zero“ dazu an, über die Konsequenzen unserer eigenen digitalen Entscheidungen nachzudenken. McCarten wirft einen kritischen Blick auf die Gesellschaft und stellt Fragen, die uns alle betreffen – besonders in einer Welt, in der die Grenzen zwischen richtig und falsch immer mehr verschwimmen. „Going Zero“ ist also nicht nur ein spannender Thriller, sondern auch ein intensives, nachdenklich stimmendes Werk, das ethische Dilemmata aufzeigt und die Frage aufwirft, wie weit wir bereit sind zu gehen, wenn es um die Kontrolle über unser Leben und unsere Freiheit geht.
Packender Verschwörungs Thriller vor dem Hintergrund von SocialMedia und Co
„Warum lassen wir es ständig zu, dass wir immer und überall beobachtet werden? Etwa, weil es sich so anfühlt wie geliebt zu werden?“ Kaitlin Day nimmt an einem Betatest von FUSION, einem Projekt des Social-Media-Moguls Cy Baxter und des CIA teil. Wem es gelingt, 30 Tage der digitalen Überwachung zu entgehen und unauffindbar zu bleiben, dem winken 3 Millionen Dollar. Die rasante Jagd beginnt. Was zuerst als eine spannende Variante der Hunger-Games daherkommt, nimmt plötzlich überraschende Wendungen und verdichtet sich zu einem echten Pageturner. Eine echte Empfehlung für Liebhaber spannender Thriller mit politischem bzw. gesellschaftskritischem Hintergrund. Was bleibt ist ein mulmiges Gefühl beim Blick auf das eigene Handy.
"Im selben Augenblick wird aus den Tiefen des Gebäudes mit einem einzigen Mausklick an zehn Mobiltelefone in ganz Amerika eine Nachricht geschickt, eine Botschaft, deren zwei Wörter sich beinahe reimen. Die, die sich verstecken sollen, haben jetzt zwei Stunden, bevor die, die sie finden sollen, mit ihrer Suche beginnen."
Eine vermeintlich leichte Aufgabe, die 3 Millionen Dollar bringen soll: 30 Tage nicht gefunden werden. Ein rasanter, spannender Roman, der mich echt gefesselt hat.

Eigentlich lese ich Bücher wie dieses nie, aber da ich in der letzten Zeit von meiner üblichen Lektüre sehr oft enttäuscht wurde, dachte ich, es sei mal an der Zeit, etwas ganz anderes auszuprobieren. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war wirklich toll und hat mich vom Anfang bis zum Ende richtig gefesselt. Die Geschichte von Zero 10 war unfassbar spannend und voller unvorhersehbarer Wendungen. Wenn ich mir vorstelle, dass die Welt wirklich so ist, wie in diesem Buch und dass wir Menschen von vorne und hinten überwacht und abgehört werden, dann läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Und auch wenn ich daran denke, wie korrupt und falsch viele Menschen in Machtpositionen sind und dass sie sehr oft mit ihren Machenschaften durchkommen. Das Buch hat mich zum Nachdenken angeregt und wird mir bestimmt noch öfter im Kopf herumspuken. Es war auf jeden Fall eine sehr lesenswerte Lektüre.
Fesselnder Verfolgungsroman zur Datenspeicherung und -überwachung
Going Zero ist ein Wettbewerb, den eine private US-Firma ausschreibt. Dabei sollen 10 Kandidaten 30 Tage lang verschwinden, so dass sie auch mit modernster Überwachungstechnik nicht auffindbar sind. Wer durchhält, bekommt 3 Mio US Dollar. Die Jagd beginnt. Bald zeigt sich wie groß der Einfluss der Datenüberwachung ist. Ein Kandidat nach dem Anderen wird gefunden. Doch dann entwickelt sich die Jagd ganz anders als geplant... Ein sehr spannender Roman, der mich meinen Nachtschlaf gekostet hat, da ich ihn in einem Rutsch lesen musste ;) Zudem voller spannender und teilweise gruseliger Einblicke in den Bereich der Datenüberwachung. Die letzten Kapitel entwickeln sich stark politisch/ gesellschaftskritisch.
"Nirgendwo länger als drei Nächte bleiben. Am ersten bemerken sie dich, am zweiten wundern sie sich über dich, am dritten melden sie dich." Wow! Was für eine spannende, temporeiche und packende Geschichte! Eine absolute Leseempfehlung! Danach schaut man auf Kameras auf Straßen, in Geschäften, an Bahnhöfen oder im eigenen Handy mit ganz anderen Augen-versprochen!
Krass, einfach sehr krass. Aufrüttelnd, so viele Details zu Überwachung und smarten Devices. So krass. Tolle Frau. Tolle Prota, starke Frauen. Liebs.
GOING ZERO - ANTHONY MCCARTEN 464 Seiten / Diogenes / ET 26.04.23 /Bibliothek Was für ein gutes Buch war das bitte? Kennst du es? Wenn nicht, schau es dir an, sollten dich folgende Themen interessieren. Spionage, cyber Kriminalität, smart devices, Überwachung, gläserne Personen, digital detox Wow, ganz ehrlich, bin voll hin und weg. Die Kapitel sind recht kurz und du hast es zumeist mit Kaitlyn oder Sam zu tun und auch mit der Zentrale von Fusion und dort mit Cy Baxtor und seiner Freundin Erika. Die wunderbare Idee von Cy ist es, jedes Verbrechen innerhalb weniger Stunden mittels der öffentlichen Kameras, KI, und smart devices aufzuklären und die Welt so sicherer zu machen. Kaitlyn hält davon nichts. Weniger als nichts, die findet das so richtig 💩 und sagt dem Unternehmen in seinem beta Test den Kampf an. Nun ist Fusion nicht total dumm und prüft das System einzig und allein mit dieser kleinen Bibliothekarin, nein da sind noch 9 weitere Personen am Start. Eigentlich alle Profis und Cy ist sicher, dass die Sache innerhalb weniger Tage geritzt ist und er alle Zuschüsse der Regierung, CIA, NSA etc bekommt. Tja... schaun wir mal. Ich liebe die kurzen Kapitel. Der Schreibstil ist super leicht verständlich und du bist immer so "ein Kapitel geht noch, eins noch..." aber na ja, manchmal muss ich auch schlafen 😴 Das Ende. Lieber Gott das Ende. So hab ich damit nicht gerechnet und ich finde es auch nicht gut, aber es ist leider in sich konsequent logisch und dann kann auch ich meinen Frieden damit machen 🥰. Große Empfehlung. Tolles Buch, sagenhafte Story, smartes Diogenes Cover mit dem Fingerprint. Gibt's ne Fortsetzung? ich bin dabei. ☆☆☆☆☆ Eva 😮💨 Inhaltswarnung: mentale Gesundheit (bipolare Störung), Gefangenschaft, Waffengewalt, Tod Beschreibung Hat man als Einzelner überhaupt eine Chance gegen das System? Eine junge Bibliothekarin aus Boston ist entschlossen, es zu versuchen – ihr bleibt keine Wahl. Und so greift sie zu, als sich die Einladung zu einem ungewöhnlichen Kräftemessen bietet: dem Betatest von FUSION, einem Projekt der US-Geheimdienste und des Social-Media-Moguls Cy Baxter. Wem es gelingt, 30 Tage unauffindbar zu bleiben, dem winken 3 Millionen Dollar. Doch Kaitlyn geht es um etwas anderes.
Ein spannendes Buch zum Thema Überwachung.
Die private Firma Fusion führt in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung einen Test durch. 10 Menschen wurden ausgewählt daran teilzunehmen. Sie müssen versuchen, 30 Tage lang unauffindbar zu sein. Kaitlyn Day ist eine der Teilnehmer. Sie macht allerdings nicht wegen des Preisgeldes mit, sondern verfolgt ihre ganz eigenen Ziele. In dem Buch wechselt es hauptsächlich zwischen Kaitlyn und der Fusions-Zentrale hin und her. Das macht das ganze zu einem wirklich spannenden Katz-und-Maus-Spiel. Zwischendurch erfährt man aber auch, wie es den anderen Teilnehmern ergeht. Die Perspektivwechsel, die kurzen Kapitel und das hohe Tempo der Geschichte hat das Buch zu einem richtigen pageturner gemacht. Natürlich gibt es die ein oder andere Wendung und die haben mir alles in allem auch gut gefallen. Wenn man sich für dieses Thema interessiert, dann finde ich dieses Buch sehr empfehlenswert. Es gibt auf jeden Fall einen interessanten Einblick und den ein oder anderen Denkanstoß. Das ein oder andere wirkt zwar etwas weit hergeholt, aber wer weiß. Vielleicht ist es das gar nicht.
Die hohe Kunst des Verschwindens
Kannst du einfach so verschwinden, wenn du selbst es willst, während die heute existierende Maschinerie von stiller Beobachtung, wenn nicht sogar Überwachung dich zu finden versucht? Ich glaube, wir alle wissen bereits, dass dies schwierig, wenn nicht unmöglich sein wird. Und dabei wissen wir nicht einmal, was irgendwo alles an Informationen über uns gespeichert ist, worauf ausgewählte Menschen oder Organisationen Zugriff hätten. Going Zero schildert uns ein Experiment, in dem sich 10 Probanden für 30 Tage verstecken müssen und dabei intensiv, mit allen heute zur Verfügung stehenden Mitteln gesucht werden. McCarten schafft es, einen dichten und stets spannenden Politthriller zu weben, der nicht spart an Visionen, was mit der stillen Sammlung von Informationen alles möglich ist. Wir mögen uns beim mechanischen akzeptieren von Nutzerbedingungen und Datenschutzrichtlinien oft fragen, was das schon macht, die paar Infos über uns preiszugeben, wir haben ja nichts zu verbergen. Der bereitwillige Verzicht auf Privatsphäre scheint im Trend und wird auch hier stichhaltig beleuchtet. Heute möchte niemand mehr übersehen werden, sonst droht Einsamkeit, Isolation. Ein sehr intelligentes, meisterhaft erzähltes, aktuelles und damit auch unheimliches, beinahe verstörendes Buch. Schon wieder ein Highlight für mich!
Das Buch ist rasant mit vielen Wendungen und behandelt das Thema „Gläserner Mensch“ in unserer Welt. Kann man 30 Tage untertauchen ohne entdeckt zu werden? Zeitweise mochte ich das Buch nicht aus der Hand legen, es hatte aber auch wirklich Längen, bei denen ich quergelesen habe. Manches kam etwas komisch rüber - riesigste Datenmengen innerhalb von Minuten kopieren? Nein, nicht in der Größenordnung. Die Geschichte entwickelte sich zum echten Politthriller. Mir wird vor allem in Erinnerung bleiben, wo wir überall unseren digitalen Abdruck hinterlassen. Und was technisch möglich (und vielleicht auch umgesetzt?) ist, um Menschen aufzuspüren. Beängstigend oder befreiend? Dazu wird sich jeder seine eigene Meinung bilden. Insgesamt ein gutes Buch, wenn man sich für das Thema Digitalisierung und deren Schattenseiten interessiert.
Super!! Hat mir richtig gut gefallen und auch zum Nachdenken angeregt. Zwischendrin überraschend und einfach spannend.
Beschreibung: Hat man als Einzelner überhaupt eine Chance gegen das System? Eine junge Bibliothekarin aus Boston ist entschlossen, es zu versuchen – ihr bleibt keine Wahl. Und so greift sie zu, als sich die Einladung zu einem ungewöhnlichen Kräftemessen bietet: dem Betatest von FUSION, einem Projekt der US-Geheimdienste und des Social-Media-Moguls Cy Baxter. Wem es gelingt, 30 Tage unauffindbar zu bleiben, dem winken 3 Millionen Dollar. Doch Kaitlyn geht es um etwas anderes.






















































