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Poetry & Drama

Geschlossene Gesellschaft

4.0(163)
Language
German
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About the book

"Geschlossene Gesellschaft": Drei Personen, die im Leben einander nie begegnet sind, werden nach ihrem Tod für alle Ewigkeit in einem Hotelzimmer zusammensein. Das ist die Hölle. "Wenn meine Beziehungen schlecht sind, begebe ich mich in die totale Abhängigkeit von anderen. Und dann bin ich tatsächlich in der Hölle. Und es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen." (Jean-Paul Sartre)

Editions (3)

ISBN9783499157691
PublisherROWOHLT Taschenbuch
Publication Date05/04/87
Pages80

Characteristics

1 reviews

FastSimpleMinimalisticMultifacetedExcitingThoughtful

Reviews & Ratings

163 ratings

22 reviews

4.0

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  • mir4
    mir4

    10 Followers

    4.0

    So kannte man die Hölle noch nicht

    Ich mag das Buch sehr, ich finde die Idee dahinter alleine sehr interessant und diese Vorstellung einer derartigen „Hölle“ außerdem finde ich die Charaktere und deren Konstellation sehr toll. Finde es aber an manchen Stellen ein bisschen langatmig.

    Jan 7, 2026

  • ecem
    ecem

    193 Followers

    5.0

    Achtung Spoiler

    Sehr zu empfehlen! Die gesamte Kulisse der Hölle ist so skurril, aber doch toll. Es beginnt mit dem Kellner, der für die Verpflegung sorgen soll, aber doch nie da ist. Wir lernen die drei Charaktere kennen und wissen, dass jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Wo zu Beginn niemand so wirklich weiß, wieso er oder sie in der Hölle ist, so fangen ihre Fassaden an zu bröckeln und sie erzählen ihre Geschichte. Während die Menschen auf der Erde beginnen sie zu vergessen, fängt ihre persönliche Hölle an. Sie manipulieren und schikanieren sich gegenseitig, sodass erst recht die Pointe hervorkommt. Auch das Nachwort vom Autor erklärt nochmals die Bedeutung dieses Werkes.

    May 16, 2025

  • yungjost
    yungjost

    11 Followers

    5.0

    Sartre mein Löwe 🦁

    Ich bin generell ein großer Fan vom Existenzialismus und von Sartres Themen. Das Spannungsfeld was sich durch „den Blick des Anderen“ Stück für Stück in diesem Werk bis zum großen Endzitat aufbaut ist von Anfang bis Ende sehr gut geschrieben und macht trotz der permanent unangenehmen Stimmung großen Spass zu lesen. Sartre unterstreicht in seinem Endkommentar nochmal seine Aussagen des Stücks. Geschlossene Gesellschaft ist ein Paradebeispiel wie vielfältig Sartre als Denker, Schriftsteller und Philosoph ist und wie vielschichtig er seine Gedanken zu Papier bringt. Bisher mein absolutes Lieblingswerk von ihm!

    Jan 10, 2026

3 of 22 reviews

Author

About Jean-Paul Sartre

Geboren am 21.06.1905, wuchs er nach dem frühen Tod seines Vaters im Jahre 1906 bis zur Wiederheirat seiner Mutter im Jahre 1917 bei seinen Großeltern Schweitzer in Paris auf. 1929, vor seiner Agrégation in Philosophie, lernte er seine Lebensgefährtin Simone de Beauvoir kennen, mit der er eine unkonventionelle Bindung einging, die für viele zu einem emanzipatorischen Vorbild wurde. 1931-1937 war er Gymnasiallehrer in Philosophie in Le Havre und Laon und 1937-1944 in Paris. 1933 Stipendiat des Institut Français in Berlin, wo er sich mit der Philosophie Husserls auseinandersetzte.Am 02.09.1939 wurde er eingezogen und geriet 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft, aus der er 1941 mit gefälschten Entlassungspapieren entkam. Noch 1943 wurde unter deutscher Besatzung sein erstes Theaterstück «Die Fliegen» aufgeführt; im selben Jahr erschien sein philosophisches Hauptwerk «Das Sein und das Nichts». Unmittelbar nach dem Krieg wurde Sartres Philosophie unter dem journalistischen Schlagwort «Existenzialismus»zu einem modischen Bezugspunkt der Revolte gegen bürgerliche Lebensformen. 1964 lehnte er die Annahme des Nobelpreises ab. Zahlreiche Reisen führten ihn in die USA, die UdSSR, nach China, Haiti, Kuba, Brasilien, Nordafrika, Schwarzafrika, Israel, Japan und in fast alle Länder Europas. Er traf sich mit Roosevelt, Chruschtschow, Mao Tse-tung, Castro, Che Guevara, Tito, Kubitschek, Nasser, Eschkol. Sartre starb am 15.4.1980 in Paris.Auszeichnungen: Prix du Roman populiste für «Le mur» (1940); Nobelpreis für Literatur (1964, abgelehnt); Ehrendoktor der Universität Jerusalem (1976).

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