Freunderlwirtschaft

Freunderlwirtschaft

Paperback
4.161

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Description

Alma Oberkofler, Hauptkommissarin mit Hang zur Gerechtigkeit, hat es nicht leicht. Frisch nach Wien versetzt, bekommt sie es gleich mit einem Fall zu tun, der sogar im skandalerprobten Österreich für Schlagzeilen sorgt: Ein Minister hat in seiner Penthouse-Wohnung das Zeitliche gesegnet – allem Anschein nach eher unfreiwillig. Das illustre Umfeld des Toten gibt sich charmant, aber wenig auskunftsfreudig. Kein Wunder, denn ob Kaffeehaus oder Kanzleramt: In der Hauptstadt der Freunderlwirtschaft scheint jeder jedem einen Gefallen zu schulden. Bei der Wahrheitsfindung helfen Alma eine blitzgescheite Buchhändlerin, ein eventuell vertrauenswürdiger Verfassungsschützer – und manchmal auch ein Achtel Veltliner. Liebesgrüße aus Wien: Charmant, lässig und mit feinem Humor erzählt Petra Hartlieb einen Kriminalfall, der fast so originell ist wie die Realität.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Paperback
Pages
416
Price
18.50 €

Author Description

PETRA HARTLIEB, 1967 in München geboren und in Oberösterreich aufgewachsen, studierte Psychologie und Geschichte und arbeitete als Pressereferentin und Literaturkritikerin in Wien und Hamburg. 2004 übernahm sie eine Wiener Traditionsbuchhandlung, wovon ihre Bestseller ›Meine wundervolle Buchhandlung‹ und ›Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung‹ erzählen. Bei DuMont erschienen außerdem ›Wenn es Frühling wird in Wien‹, ›Sommer in Wien‹ und ›Herbst in Wien‹ sowie ›Freunderlwirtschaft‹.

Posts

17
All
4

Netter österreichischer Krimi mit Bezügen zum Netzwerk der österreichischen Regierung in der Ära Kurz. Kurzweilig

5

Wienerisch spannend. Ein kerniger Krimi r

❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️ Rezension zu "Freunderlwirtschaft" von Petra Hartlieb Wienerisch spannend Kommissarin Alma wurde nach Wien versetzt. Sie fühlt sich auch sehr wohl dort. Alles verläuft zunächst ruhig, aber in einem Wald wird auf einmal eine Frauenleiche entdeckt und ein bekannter Politiker zu einem späteren Zeitpunkt leblos gefunden. Eine sehr mysteriöse Angelegenheit kann man sagen. Die Beamtin ermittelt in dieser Richtung. WER steckt hinter der Tat? Auf mich wirkt es unendlich spannend. Es ist ein Krimi der mittleren Art, den jeder von Euch gut lesen kann. Alma, die Kommissarin wirkt auf mich dabei auch taktisch gut durchdacht. 😁 Auch sehr nett, kann man sagen. Die hohe Summe, die ich da las, wünsche ich jedem von uns irgendwann mal. Damit könnte man im Leben viel machen. Eine Traumsumme. Da manch Job ja auch nicht unbedingt sicher ist. Oder man ist zu alt/jung dafür. Da habe ich auch schon Erfahrung erlebt. Die Zeiten ändern sich ja zwischendurch. Aber - ich kann Euch Allen diesen herrlichen Roman auf jeden Fall sehr liebevoll weiterempfehlen. Er lohnt sich sehr. Kommt bitte Alle mit nach Wien, ich lade euch liebevoll dazu ein.😊 ❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️

4.5

Ein Szenario der österreichische Politik als Krimivorlage. Die Ermittlungen zum Tod eines jungen österreichischen Ministers sind der Einstieg in Alma Oberkoflers neuen Job in Wien. Seine geflohene Verlobte Jessica gerät ins Fadenkreuz der Ermittlungen, doch hinter alldem steckt noch viel mehr. Über politische Intrigen, menschliche oder männliche Abgründe, das Patriarchat und die Gier nach Macht. Ein kluger Kriminalroman, der leider viel zu nah an der Realität sein könnte. Erzählt mit österreichischem Lokalkolorit und als Hörbuch besonders gut durch den Sprecher vertont.

4.5

Der Krimi dreht sich um die dunklen Machenschaften und Verstrickungen im politischen Wien.

Petra Hartlieb legt Wert auf eine differenzierte Figurenzeichnung. Der Schreibstil der Autorin ist sehr lebhaft, frisch und spannend geschrieben. „Freunderlwirtschaft“ ist ein unterhaltsamer Krimi den ich wärmstens empfehle.

4

Da kommt mir doch so einiges bekannt vor 🤪

Frei nach dem Motto „manche Sachen kannst dir nit ausdenken“ hat Petra Hartlieb die österreichische Politik der letzten Jahre als Inspiration für ihren Krimi „Freunderlwirtschaft“ verwendet. Wer sich etwas auskennt, wir große Freude haben! Ein toter Minister wird zum Fall für das LKA Wien und Ermittlerin Alma Oberkofler, die mit Vorkommnissen und Personen konfrontiert wird, da hast als Leserin Kopfkino 😊 hab mehrmals sehr schmunzeln müssen und sogar mal laut gelacht. In der Mitte hatte das Buch für mich ein paar Längen und Alma wirkte teilweise ein bissl verloren in ihrem Fall. Das letzte Drittel hat’s aber wieder rausgerissen. Das Ende fand ich erst unbefriedigend, aber nach kurzem Nachdenken perfekt und realistisch. So ein Fall würde wohl nicht befriedigend enden.

4

Es war etwas zäh in den Krimi reinzukommen, dann wurde es aber spannend. Eine gute Krimilektüre.

4.5

Wenn Fiktion und Wirklichkeit fast schon zu ähnlich sind ;)

4

Petra Hartlieb kann Figuren zeichnen und mit Sprache umgehen. Sie schafft es ein Bild des politischen Österreich zu zeichnen. Mit Kommissarin Alma blickt man mittels Kriminalfall hinter die Kulissen des Politikbetriebes. Erstaunlich altertümlich geht es auch bei jungen Politikern zu. Und Motivation ist wie immer das schnöde Geld.

3

Ganz nett, aber insgesamt ein durchschnittlicher Krimi, der halt versucht gleichzeitig Parallelen zur österreichischen Politik zu schlagen. Den Teil fand ich etwas plump offensichtlich.

5

Ein genial geschriebener, sehr spannender Krimi!

5

Eine erzkonservative Regierung, die sich als modern verkauft, abgestürzte Umweltaktivisten, ein toter korrupter Landwirtschaftsminister, der sich als strahlender Mr Perfect ausgibt, den sogar die Schweine und Hühner lieben, eine junge PR-Mitarbeiterin mit Gewissensbissen und ein sympathisches Wiener Polizei-Duo, das sich an der Regierung und ihren hochglanzpolierten Designer-Schreibtischen die Zähne ausbeißt machen die perfekte Mischung! Auch der Wiener Schmäh kommt keinesfalls zu kurz. Hat mich von Anfang an überzeugt und macht Lust auf mehr!

3.5

Unterhaltsamer Polit-Krimi mit starken Frauen, die bemüht sind, die "Freunderlwirtschaft" trotz Widrigkeiten ans Licht zu bringen.

Der Schreibstil ist unterhaltsam und die Geschichte insgesamt spannend, auch wenn teils schon vorhersehbar. Die Gespräche der Inspektorin mit ihren Kollegen oder der Journalistin in Wiener Lokalen bringen zusätzlich zur politischen Kulisse noch das gewisse Flair beim Lesen. Die Farbe des Covers passt gut zur im Buch aufgegriffen Kritik an "türkiser Korruption". Die Hintergrundgeschichte um Almas Schwester, der damit verbundene Romaneinstieg sowie die Passagen um und mit Antti waren wohl eher überflüssig, hier hätte ich lieber mehr über Almas Polizeiarbeit oder den Skandal um die abgestürzte Jugendliche gelesen.

Petra Hartlieb, bekannt durch ihre charmanten und lebensnahen Romane, schlägt in ihrem neuen Buch „Freunderlwirtschaft“ eine ganz andere Richtung ein und wagt sich an einen Kriminalroman. Was dabei herauskommt, ist jedoch weit mehr als ein gewöhnlicher Krimi – es ist ein politischer Thriller, der die düsteren Seiten der Macht aufzeigt und dennoch nicht auf Hartliebs charakteristischen Humor verzichtet. Im Zentrum der Geschichte steht Alma Oberkofler, eine frische Kommissarin in Wien, die gleich zu Beginn ihrer Karriere mit einem brisanten Fall konfrontiert wird: Der junge, aufstrebende Minister Max Langwieser wird tot aufgefunden. Alles deutet zunächst auf einen tragischen Unfall hin, doch schnell stellt sich heraus, dass mehr hinter seinem Tod steckt – insbesondere als seine Verlobte Jessica spurlos verschwindet. Was folgt, ist eine packende Ermittlung, die nicht nur ein Netz aus Vetternwirtschaft und Korruption aufdeckt, sondern auch die heile Fassade der Politik erschüttert. Hartlieb brilliert auch in diesem Genre mit ihrem flüssigen Schreibstil und der Kunst, komplexe Themen zugänglich zu machen. Die Kapitel sind kurz und prägnant, was dem Roman einen zügigen Lesefluss verleiht. Besonders gelungen ist der Wechsel zwischen den Perspektiven von Alma und Jessica, der es dem Leser ermöglicht, tief in die unterschiedlichen Welten der beiden Frauen einzutauchen – die eine als resolute Ermittlerin, die andere als verzweifelte Frau auf der Flucht. Die Charaktere, allen voran Alma und Jessica, sind vielschichtig und glaubwürdig gezeichnet. Alma Oberkofler ist eine erfrischende Protagonistin – tough, aber auch mit einer verletzlichen Seite, die sie besonders sympathisch macht. Ihre Beziehung zu ihrem finnischen Freund und die Freundschaft zur Nachbarin verleihen ihr zusätzliche Tiefe. Jessica, die sich plötzlich in einer Welt aus Lügen und Intrigen wiederfindet, entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer starken Figur, die mehr ist, als nur die hilflose Verlobte eines Politikers. „Freunderlwirtschaft“ ist nicht nur ein Krimi, es ist ein Blick hinter die Kulissen der Macht, der zeigt, wie dünn die Fassade von Anstand und Integrität sein kann. Hartlieb schafft es, die Mechanismen der Korruption und Vetternwirtschaft eindringlich darzustellen, ohne dabei zu moralisieren. Der Roman regt zum Nachdenken über die Zustände in der Politik an und könnte – gerade in der heutigen Zeit – nicht aktueller sein. Ein gelungener Genrewechsel, der Lust auf mehr macht!

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4

Eine sympathische Kommissarin und ein Kriminalfall, bei dem man sich sofort in das Österreich der frühen 2020er-Jahre hineinversetzt fühlt. Humorvoll im Stil und präzise im Blick auf die österreichische Innenpolitik lässt dieser Roman ein Lesevergnügen entstehen, bei dem man stets auf den weiteren Verlauf der Ereignisse gespannt bleibt.

5

Spannende und packende Stpry

4

Österreichischer Charme und Wiener Schmäh

Ein guter Krimi, der sicher so in jedem europäischen Land spielen könnte, aber nur in Wien passt alles zusammen. Politischer Hintergrund ist sicher die Zeit von Sebastian Kurz als Kanzler, aber auch die Anderen kommen nicht wirklich gut weg. Petra Hartlieb hat eine sympathische Art zu schreiben und kann Charaktere gut darstellen. Der Krimi ist sicher nicht hochspannend, aber gut zu lesen und bringt auch die ein oder andere unvorhersehbare Wendung mit sich. Gerne mehr davon liebe Petra Hartlieb.

5

Könnte im schönen Österreich so passieren - oder doch nicht? In Österreich hat es in den letzten Jahren Entwicklungen und Ereignisse gegeben, die man nicht für möglich gehalten hätte. Petra Hartlieb hat in ihrem Buch das Thema „Freunderlwirtschaft“ spannend und lebensnah erzählt. Natürlich alles rein fiktiv…

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