Wenn du mir gehörst
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Description
Book Information
Author Description
Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange als Journalist tätig, bevor er sich ganz der Schriftstellerei widmete. Mit seinen Romanen stürmt er regelmäßig die Bestsellerlisten, und er wurde bereits mit mehreren Preisen geehrt. Michael Robotham lebt mit seiner Familie in Sydney.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein Opfer. Eine Polizistin. Und eine Wahrheit, die sich langsam verschiebt.
Die Londoner Polizistin Phil McCarthy steht eigentlich am Anfang einer vielversprechenden Karriere – bis sie zu einem Fall häuslicher Gewalt gerufen wird. Der Täter: ein angesehener Detective. Das Opfer: die junge Tempe. Als Phil versucht, Tempe zu schützen, hat das berufliche Konsequenzen für sie. Doch die beiden Frauen freunden sich an – und je näher sie sich kommen, desto mehr beginnt Phil zu zweifeln. Ist Tempe wirklich so unschuldig, wie sie scheint? Ich war ziemlich neugierig auf dieses Buch – vor allem wegen der Ausgangsidee. Eine Polizistin als Tochter eines Großkriminellen? Das hat mich direkt gecatcht. Und auch Phil selbst mochte ich als Figur wirklich gern. Leider konnte mich die Geschichte lange nicht so richtig packen. Der Einstieg ist sehr ruhig und insgesamt zieht sich das Buch ziemlich – es plätschert stellenweise eher dahin, als dass es Spannung aufbaut. Ich habe immer wieder darauf gewartet, dass „mehr passiert“. Erst im letzten Drittel nimmt die Geschichte deutlich Fahrt auf – und da hat mich das Buch dann auch endlich erreicht. Das Ende fand ich richtig gelungen und stimmig, fast so, als würde das Buch plötzlich zeigen, was eigentlich die ganze Zeit in ihm steckt. Trotzdem bleibt für mich ein gemischter Eindruck zurück. Gute Idee, spannende Ansätze, aber insgesamt zu zäh erzählt. Phil als Figur mochte ich allerdings so gern, dass ich ihr (und der Reihe) wahrscheinlich noch eine Chance geben werde. Triggerwarnung: Häusliche Gewalt und die Angst, sich Hilfe zu holen/den Täter anzuzeigen, spielen eine zentrale Rolle.

Ein auf und ab der Spannung
Nachdem ich schon die vorherige Reihe von Michael Robotham gelesen und geliebt habe, hatte ich hier auch hohe Erwartungen, die leider nur teils erfüllt wurden. Der gewohnte Schreibstil entfachte auch hier wieder meine Fantasie und ich hatte keine Mühe in die Geschichte zu kommen. Robotham schafft es wirklich eine Atmosphäre zu gestalten, die einen vollkommen einnimmt. Auch die Charaktere haben mir wieder sehr gut gefallen, auch wenn ich die Polizisten nicht so richtig auseinander halten konnte. Die Spannung wollte sich aber nur widerwillig aufbauen. Es startete stark mit dem Einsatz bei einer scheinbaren häuslichen Gewalt. Dann flachte sie aber wieder ab und baute sich nur ab und an kurzzeitig auf. Dadurch hat mich die Story ein bisschen verloren und ich bin mir ehrlicherweise nicht ganz sicher, ob ich das Ende richtig verstanden habe. Ich habe das Buch beendet mit einem Gefühl von Verwirrung und Frust.

Solider Thriller 🫶🏼
Michael Robotham schafft es ohne großartige Schock oder Gewaltelemente eine sehr beklemmende Stimmung / Situation zu erschaffen, die im Laufe der Zeit immer bedrohlicher für den Leser erscheint und natürlich gutSpannung aufbaut. Der Autor schreibt eher sachlich aber mit Tiefgang und wenn man denkt es kommt nicht schlimmer, dann hat man falsch gedacht. Das Buch ist definitiv nichts für Leute, die auf brutale und gnadenlose Thriller stehen. Wer aber Thriller mit psychologischem Tiefgang und Emotionen mag, der sollte das Buch unbedingt lesen!

Als ich das Buch fertig gelesen und zugeklappt hatte, war mein erster Gedanke: Hmm, was soll ich darüber nun in meiner Rezension schreiben? Es war teils gut, teils nicht, weil es sich für mich so gezogen hat. Es sind zwar immer wieder Dinge passiert, aber irgendwie konnte ich sie fast immer erahnen. Außerdem war es für mich schwierig, die Polizeimitarbeiter auseinanderzuhalten, was das Ende dann etwas beeinflusst hat, das mich ebenfalls nicht beeindruckt hat. Also, durchschnittliche Geschichte für zwischendurch, aber das war’s dann leider auch.
Die Story fand ich wirklich sehr gut. Der Plot war hervorragend! Die Spannung nahm zu und wieder ab. Eine stetige Spannung war leider nicht vorhanden, zwischenzeitlich empfand ich es sogar als langatmig. Außerdem hatte ich etwas Probleme dabei, die Polizeibeamten auseinander zu halten. In die Gefühlswelt der Protagonistin konnte man sich sehr gut hinein denken. Ich kann es empfehlen. Vorallem spricht es wichtige Themengebiete an: Korruption, häusliche Gewalt und Stalking.
4 von 5 Sternen – Packender Thriller mit wichtiger Botschaft Michael Robotham hat mit Philomena eine Hauptprotagonistin geschaffen, die mich auf ganzer Linie überzeugt hat: Sie ist tough und verletzlich zugleich, was sie sehr menschlich macht. Die Spannung war hoch, auch wenn sie für mich nicht ganz durchgehend auf dem gleichen Level blieb. Was mich jedoch besonders beeindruckt hat, ist die subtile, aber messerscharfe Kritik am Patriarchat. Es wird schmerzhaft deutlich, wie viel härter sich Frauen auch heute noch anstrengen müssen, um in einer von Männern dominierten Welt das Gleiche zu erreichen oder auch nur ernst genommen zu werden. Ein spannendes Buch, das wichtige gesellschaftliche Fragen aufwirft und zum Nachdenken anregt. Definitiv eine Leseempfehlung!
Sehr spannend und toll gemacht. Auch die Vertonung ist sehr gelungen. Ich hab das Buch so durch gehört, da es mich nicht mehr los gelassen hat. Klare Empfehlung Inhaltsangabe (Quelle Amazon) Der jungen Londoner Polizistin Phil McCarthy steht eine große Karriere bevor. Bis sie zu einem Fall häuslicher Gewalt gerufen wird. Denn der Täter ist ein hochdekorierter Detective, der seine Geliebte Tempe schwer misshandelt hat. Als Phil diese zu schützen versucht, wird sie suspendiert. Zumindest Tempe zeigt sich dankbar: Die beiden Frauen werden enge Freundinnen, sind bald unzertrennlich. Doch allmählich wird Phil misstrauisch: Etwas an der Geschichte der jungen Frau scheint nicht zu stimmen. Ist Tempe wirklich ein unschuldiges Opfer? Spätestens, als eine erste Leiche in Phils Umfeld auftaucht, weiß sie nicht mehr, wem sie trauen kann ...
Positive Überraschung
Ich hatte das Buch ursprünglich als "was kleines zwischendurch" aus dem Regal geholt und bin echt positiv überrascht. Phil, eine Protagonistin mit einem komplizierten Werdegang bis zur Polizei, nimmt uns zu Beginn mit zu einem harmlosen Einsatz, welcher sich als Lebensveränderung darstellen soll. Aus einem harmlos klingendem Streit eines Liebespaares entwickelt sich sowohl privat, als auch beruflich, ein absolutes Desaster für sie. Die Geschichte hat ein gutes Tempo und hält konstant nicht unbedingt Spannung, aber interesse und offene Fragen bereit. Man bekommt beim lesen immer wieder Puzzelteile in die Hand und wird angeregt, selbst über mehrere Fälle nachzudenken. Ein klarer Negativpunkt sind für mich die zu vielen, belanglosen Charaktere. Die Freundinnen von Phil und auch Nish sind Personen die 2 Szenen auf 500 Seiten haben und absolut nichts zur Geschichte beitragen, sollte man weglassen. Gleichzeitig bekommen für mich die Onkel zu wenig "Sendezeit". Nichtsdestotrotz ein gutes Buch mit einem super unerwarteten Ende.
Ein spannendes Buch bis zum Schluss...Lesenswert für alle Thriller Fans... 5/5🌟
Das Buch Wenn du mir gehörst ist ein sehr spannender und fesselnder Thriller. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was die Handlung besonders interessant macht. Die Figuren wirken realistisch, und man kann gut mit ihnen mitfühlen. Besonders die Hauptfigur ist mutig und stark, obwohl sie viele schwierige Situationen erlebt. Der Schreibstil von Michael Robotham ist leicht zu lesen und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Buch, das ich allen empfehlen würde, die spannende Geschichten mögen. 📚✨
Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. Jeder von uns, hat als junger Mensch einen Traumberuf. Viele setzen alles daran, dass dieser Wirklichkeit wird. Es gibt aber noch immer viele Berufe, die von Männern dominiert werden und in denen die Meinung vorherrscht, dass Frauen dafür nicht geeignet sind. Viele Männer vergessen aber, dass das weibliche Geschlecht in vielen Bereichen stärker ist als der Mann. Oftmals sind Männer überrascht, welche Kraft, weibliche Kolleginnen entwickeln können, wenn diese am dringendsten benötigt wird. Es gibt Erkrankungen, die einen Menschen plötzlich und unerwartet treffen können. Dazu gehört der Herzinfarkt, dieser kann plötzlich auftreten. Jemand, der solch eine Situation erlebt hat, weiß, dass das Leben an einem vorbeizieht und von einer Sekunde auf die andere, ein anderes ist. Ein Herzinfarkt hat aber nicht nur schwerwiegende Folgen für die betroffene Person, sondern auch für dessen Angehörige. Auch sie entwickeln Ängste und fragen sich, was sie möglicherweise übersehen haben. In einem anderen Maße gefährlich, ist ein Stalker. Diese leben oftmals in ihrer eigenen Welt und können einen Menschen nur schwer loslassen. Der Wahn, die diese Personen entwickeln, hat nicht nur schwerwiegende Folgen für deren Opfer, sondern auch für dessen Umfeld. Schließlich kann der Stalker der Auffassung sein, dass die ausgewählte Person, ihm allein gehört und niemand anderes mit ihr Zeit verbringen darf. Sicherheitsbehörden sind eigentlich dazu da, Menschen vor jeglicher Gefahr zu beschützen. Doch es gibt Menschen, die der Meinung sind, eher den Kollegen zu schützen und es möglichen Opfern zu erschweren. Es kann schließlich nicht sein, dass ein Kollege, der für Recht und Ordnung einsteht, in anderen Bereichen, Straftaten begeht. Dennoch gibt es in jeder gesellschaftlichen Ebene, schwarze Schafe, die in ihrem Beruf oftmals die Besten sind, aber Zuhause ein anderes Gesicht zeigen. Niemand kann hinter die Stirn des anderen schauen, doch wir sollten uns bewusst sein, dass Wände nicht reden können. Sie sind oft die stummen Zeugen von schweren Straftaten und, wenn Wände sprechen könnten, würden wir uns erschrecken, welches Monster hinter einem Menschen erwachen kann.

Durch die kurzen Kapitel und den flüssigen Schreibstil lies sich das Buch gut lesen. Auch mit den verschiedenen Charakteren bin ich schnell warm geworden. Leider gab es in der Story keine großen Wendungen und die Spannung hat mir phasenweise gefehlt. Das Ende fand ich sehr einfach gehalten und war für mich keine große Überraschung. Dennoch ein gutes Buch für zwischendurch , das wichtige Themen wie Polizeikorruption, Gewalt an Frauen und Stalking aufgreift.
"Der jungen Londoner Polizistin Phil McCarthy steht eine große Karriere bevor. Bis sie zu einem Fall häuslicher Gewalt gerufen wird. Denn der Täter ist ein hochdekorierter Detective, der seine Geliebte Tempe schwer misshandelt hat. Als Phil diese zu schützen versucht, wird sie suspendiert. Zumindest Tempe zeigt sich dankbar: Die beiden Frauen werden enge Freundinnen, sind bald unzertrennlich. Doch allmählich wird Phil misstrauisch: Etwas an der Geschichte der jungen Frau scheint nicht zu stimmen. Ist Tempe wirklich ein unschuldiges Opfer? Spätestens, als eine erste Leiche in Phils Umfeld auftaucht, weiß sie nicht mehr, wem sie trauen kann ..." Endlich habe ich wieder mal ein Buch von einem meiner Lieblingsautoren gelesen und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Ganz im Gegenteil. Obwohl anfänglich die Handlung etwas langsam und zu ausführlich angefangen hatte, steigerte sich das Tempo nach und nach und entwickelte sich aufgrund des flüssigen Schreibstils zu einem richtigen Pageturner. Korruption, häusliche Gewalt sowie toxische Beziehungen sind Themen die im Vordergrund diese Geschichte stehen und mir auch gefallen haben bzw mich in den Bann gezogen habe. Interessant war die Beziehung zwischen Phil und Tempe, wo sich die Spannung zwischen beiden Protagonisten sich immer mehr einschleicht. Irgendwann war man sich nicht mehr sicher wem man überhaupt trauen kann. Tempe? Detective? Wer sagt die Wahrheit? Phil gerät immer mehr in den Strudel und bekommt beruflich sowie sich privat immer mehr Probleme und manchmal hätte ich sie doch gerne mal geschüttelt, da sie in manchen Dingen, vorallem als Polizistin, sehr blauäugig ist. Stellenweise hat mir das Frauenbild einigermaßen Figurentheater nicht so gefallen. Muss man sich immer als Frau in eine Opferrolle begeben? Ansonsten wars spannend und ich habe das Buch innerhalb von ein paar Tagen gesuchtet. Das Ende war schlüssig, obwohl es da ein zwei Sachen gab, die nicht ganz beleuchtend wurden, wobei man sich als Leser selbst Gedanken machen konnte was passiert sein konnte. Fand ich auch interessant und gut. Insgesamt ein guter Thriller, den ich gerne gelesen habe und den och nur empfehlen kann. 4,5 von 5 Ottis
Mittlerweile habe ich beide beendet (Rezi zur Krähe folgt) und kann sagen das die neue Reihe mir sehr gut gefällt "trotz" für mich sehr durchwachsenem ersten Teil! Mit Philomena MC Carthy gibt's hier einen sehr interessanten und überaus symphatischen Charakter in Form einer jungen Polizistin die in der Hirarchie noch einige vor sich hat und mit ihrer Mafiaclan-Family sowieso ein schweres Kreuz mit sich herum schleppen muss. Gerade diese Familie bietet aber noch reichlich Potential das hier noch nicht zur gänze ausgeschöpft wird und wartet mit einigen sehr interessanten Protas auf. Die Hauptstory rund um die ominöse neue Freundin Tempe bleibt lange nebulös und auch spannend,zieht sich aber schon etwas kaugummiartig in die Länge. Auch das Thema "häusliche Gewalt" ist etwas über das ich ned gerade gerne lese,vielleicht hätte man hier noch eine kleine Triggerwarnung einbringen können wobei darüber zum Glück nicht zu exzessiv drauf eingegangen wird. Auch das Finale stellte mich nicht rundherum zufrieden, hier muss sich aber klar jeder Leser seine eigene Meinung bilden. Mein Fazit: Ein etwas schleppender Reihenauftakt mit einer dafür aber sehr sympathischen wenn auch manchmal etwas naiven jungen Polizistin und weiteren interessanten Protas.

Das Buch lässt sich sehr gut lesen und fesselt von Anfang an mit einer spannenden Geschichte. Michael Robotham versteht es, die Figuren lebendig wirken zu lassen und die Handlung mit überraschenden Wendungen aufzubauen. Besonders die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch und macht es schwer, es aus der Hand zu legen. Lediglich das Ende wirkt etwas zu kurz gefasst und hätte noch ausführlicher sein dürfen. Insgesamt jedoch ein sehr gelungenes Werk – ein packender Thriller mit einer starken Geschichte.
Häusliche Gewalt und Stalking
Ich war gefesselt vom Inhalt des Buches. Sehr spannend geschrieben und leicht zu lesen. Eine ganze Zeit fand ich es wären zwei unabhängige Stories, was an sich nicht negativ wäre, dann am Ende passt doch alles zusammen und manches ist anders als es scheint. Sehr guter Thriller.
Langatmiger Start, starkes Finale
“Wenn du mir gehörst” beginnt schleppend: Die ersten zwei Drittel sind langatmig und erfordern Durchhaltevermögen. Erst im letzten Drittel nimmt die Handlung Fahrt auf und wird zunehmend spannend. Das unerwartete Ende überrascht, lässt aber Zweifel an der logischen Schlüssigkeit aufkommen. Insgesamt ein zwiespältiges Leseerlebnis mit starkem Finale, aber holprigem Weg dorthin.
Fesselnder Psychothriller, der nachhallt
Mit "Wenn du mir gehörst" ist nun Buch Nr. 17 von Michael Robotham bei mir eingezogen und meine Sammlung somit vollständig. Lediglich von Sebastian Fitzek habe ich noch mehr Bücher im Regal. Robothams detaillreicher, zugleich flüssiger Schreibstil ist auch bei diesem Thriller unglaublich angenehm und zog mich unmittelbar in seinen Bann. Der Autor hat es zudem wieder einmal geschafft, sehr authentisch wirkende, facettenreiche Charaktere mit jeder Menge Tiefgang zu erschaffen - allen voran die junge, toughe Polizistin Philomena "Phil" McCarthy, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird. Phil ist eine sehr interessante Protagonistin, die sich im Verlauf der Handlung stetig weiterentwickelt. Zu Beginn wirkt sie eher unterkühlt und etwas unnahbar, was zum einen an ihrem familiären Hintergrund liegt, zum anderen an ihrem von Männer dominierenden Arbeitsumfeld, wo sie sich immer wieder aufs Neue beweisen muss. Durch die Freundschaft zu Tempe, welche sie während eines Polizeieinsatzes kennenlernt, gerät ihr Leben zunehmend aus den Fugen und Phil muss sich fragen, wem sie überhaupt noch trauen kann. Die toxische Beziehung zwischen Phil und Tempe entwickelt sich schleichend und hat mich extremst gefesselt. Gekonnt baut Michael Robotham zunehmend Spannung auf und überrascht immer wieder mit unvorhersehbaren Wendungen. Der Autor beweist hier wieder einmal aufs Neue, dass es nicht immer diverse Perspektivwechsel oder blutige Tatorte benötigt, um den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und seine Leser*innen in den Bann zu ziehen. "Wenn du mir gehörst" ist ein großartiger Psychothriller, der Themen wie häusliche Gewalt, toxische Beziehungen und Polizeikorruption miteinander verbindet und mich von Anfang bis Ende gepackt hat.

Wenn du mir gehörst von Michael Robotham Klappentext: Der jungen Londoner Polizistin Phil McCarthy steht eine große Karriere bevor. Bis sie zu einem Fall häuslicher Gewalt gerufen wird. Denn der Täter ist ein hochdekorierter Detective, der seine Geliebte Tempe schwer misshandelt hat. Als Phil diese zu schützen versucht, wird sie suspendiert. Zumindest Tempe zeigt sich dankbar: Die beiden Frauen werden enge Freundinnen, sind bald unzertrennlich. Doch allmählich wird Phil misstrauisch: Etwas an der Geschichte der jungen Frau scheint nicht zu stimmen. Ist Tempe wirklich ein unschuldiges Opfer? Spätestens, als eine erste Leiche in Phils Umfeld auftaucht, weiß sie nicht mehr, wem sie trauen kann ... Mein Leseeindruck: Michael Robotham gehört zu meinen liebsten Autoren und auch dieses Mal hat mich sein flüssiger und eher ruhiger Schreibstil mal wieder gefesselt. Philomena versucht eine gute Polizistin zu sein, gar nicht mal so einfach, wenn die eigene Familie bekannte Gangster sind. So versucht die empathische junge Frau im Laufe der Story stets "richtig" zu handeln, auch wenn sie sich damit in eine Grauzone und darüber hinaus bewegen. Phil war mir als Charakter sympathisch, wenn auch manchmal etwas zu naiv. Bei ihrem Vater Eddie musste ich manchmal schmunzelnd an den Paten denken. Ein fesselnder Stand Alone Thriller rund um die Themen häusliche Gewalt, toxische Beziehungen und krimineller Machenschaften. Für mich ein absolutes Lesevergnügen. Ich freue mich darauf demnächst die noch fehlenden Werke von Michael Robotham zu lesen und meinem Bücherregal hinzuzufügen.

Wenn es um Stalking geht, hat das Buch schon gewonnen und ich muss es unbedingt lesen. So erging es mir mit "Wenn du mir gehörst" von Michael Robotham. Ein Stand Alone und für mich das erste Buch des Autors. Sieht man von kleineren Startschwierigkeiten ab, so hat er hier guten Stoff abgeliefert, der zum Nachdenken anregt. Sein Schreibstil fand ich doch etwas gewöhnungsbedürftig. Etwas steif und ja, er braucht erstmal, um in die Gänge zu kommen. Es ist drückend, schwer und irgendwie beklemmend. Philomena spielt hierbei die Hauptrolle und wir erfahren ihre Perspektive. Phil ist eine sehr starke Persönlichkeit, leider bin ich mit ihr nie ganz warm geworden. Sie ist unnahbar, kühl und lässt nur schwer Emotionen zu. Angesichts ihres Hintergrundes kein Wunder. Trotzdem hätte ich mir gerade bei ihrer Persönlichkeit etwas mehr Lebendigkeit gewünscht. Anders dagegen erging es mir mit ihrem Umfeld. Das zugegebenermaßen anders ist, aber definitiv interessant und vielseitig. Phil prescht zu schnell vor, ist impulsiv und handelt dementsprechend oft zwar richtig, aber zu vorschnell. Anders dagegen Tempe, bei der man nie so wirklich weiß, was sie wirklich vor hat. Man weiß aber, die drängt sich immer mehr in Phils Leben. Ich muss zugeben, der Plot ist mega genial. Zumal dem Autor die Möglichkeiten offenstehen, in sämtliche Richtungen zu gehen. Dabei war diese Story völlig anders, als ich erwartet hatte. Ich brauchte etwas, um mit der Geschichte warm zu werden, da mir gerade am Anfang der Spannungsbogen gefehlt hat und der Autor sich immer wieder in ausufernden Details verliert, die nicht immer relevant für die Story sind. Zudem machte es mir Phils steife Art nicht wirklich leicht. Dafür war ich absolut hingerissen von ihrer Familie und musste mir manches Mal das Lächeln verkneifen. Familie kann man sich nicht aussuchen, aber manchmal reicht es einfach, sich geliebt und beschützt zu fühlen. Aber ihre Abwehrhaltung behindert Phil in sämtlichen Lebenslagen. Wobei es man ja ein Stück weit nachvollziehen kann. Kein Wunder also, dass Tempe ein so leichtes Spiel mit ihr hatte. Wobei man sich hier wirklich fragen muss, wer der eigentliche Bösewicht ist. Mit der Zeit wurde auch die Handlung überaus spannend und faszinierend. Er beschreitet dabei Pfade, die ich so niemals erwartet habe und die der Story eine gewisse Brisanz verliehen haben. Interessant waren hierbei auch die Hintergrunddetails zu den jeweiligen Charakteren. Dabei webt er Themen ein, die wirklich beängstigend sind. Dabei wird aufgezeigt, dass die eigene Verletzlichkeit die größte Schwäche von allen ist. Das Ende wartet zwar mit kleineren Überraschungen auf, verläuft aber eher unaufgeregt. Ebenso wurden mir die einzelnen Fäden zu leicht aufgelöst. Insgesamt ein sehr detaillierter Thriller, der zwar brisante Themen sehr gut verpackt, dem es aber oft an Emotionen und Lebendigkeit fehlt. Fazit: Stalking, toxische Freundschaften und unvorteilhafte Familienverhältnisse. Michael Robotham punktet mit einer sehr interessanten Grundidee. Er schreibt sehr detailliert und ausufernd, was die Spannung etwas abbremst. Zudem haben wir hier eine Protagonistin, die sich zu oft selbst im Weg steht und nicht wirklich Sympathiepunkte sammeln kann. Mir hat es gut gefallen, auch wenn mir hier etwas mehr Emotionen und Lebendigkeit gefehlt haben. Insgesamt nicht schlecht, man hätte jedoch noch ein bisschen mehr herausholen können.

✨ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟 ✨ ⏰ Juni 2023 ✨Wenn Du mir gehörst | Michael Robotham✨ 3/5 ⭐️ ⚪️ Klappentext ➡️ swipen ✨ Rezension ✨ Eine erschreckend echt wirkende Geschichte über eine Polizistin, die nur versucht Menschen zu helfen dabei aber immer missverstanden wird, erwartete mich in diesem Buch. Die Geschichte war gut ausgebaut, die Protagonistin hat aber zwischenzeitlich immer mal wieder Informationen gedroppt, die für die Hauptstory eigentlich absolut nicht wichtig waren. Das Buch hat für mich einen sehr vorhersehbaren Twist gehabt, welcher sich bis zum Ende hingezogen hat. Ab 2/3 des Buches hat auch die Protagonistin gecheckt was Sache ist. Ich fand es aber trotzdem sehr erschreckend, wie viel Macht Personen in höheren Postionen besitzen und wie einfach sie sich aus schwierigen Situationen kriegen können, wenn sie die richtigen Leuten anhauen und Manipulieren. An sich hat es mich gut unterhalten, dieses Buch zu lesen. Als Thriller ist mir in dem Buch aber grundsätzlich zu wenig passiert, dass es sich für mich eher als Krimi gelesen hat. Wer eine interessante Polizei Geschichte lesen möchte, aber nicht so viel detailliertes und Psychisches vorgehen lesen möchte, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben. 💭 Hast du das Buch gelesen? 𝒔𝒊𝒏𝒄𝒆𝒓𝒍𝒚 𝑰𝒗𝒚 🤍 #bookstagram #book #books #neuerezension #neuerezi #rezension #buch #buchnerd #buchliebe #subabbau #sub #buchblogger #bookstagramgermany
Es kommt erstens anders und zweitens....
Eine junge frau wird von ihrem Freund missbraucht. Eine andere frau ( die Protagonistin) kommt ihr zu hilfe. Dadurch gerät die Protagonistin in einen strudel Ereignisse die sie nicht mehr kontrollieren kann. Ein Michael Robotham hat es perfektioniert mit erwartungen zu spielen. Mehr will ich gar nicht dazu sagen. Eine klare Lese Empfehlung für throller fans.
Ich konnte es nicht zuende bzw. weiter lesen. Dies ist das erste Buch, dass ich abbrechen musste.
Dies ist das allererste Buch, dass ich jemals abbrechen musste.Ich habe es bis zur Seite 252 gelesen und es gab einiges was mich irritierte. Diese Punkte werden ich aufzählen und auch erläutern, was mich daran gestört hatte. Ich möchte hiermit niemanden das Buch ausreden, jedoch würde ich gerne meine eigene Sichtweise hierzu äußern. ➖➖➖➖ In diesem Thriller geht es um eine Polizistin Namens Philomena (Phil) McCarthy. Eines Tages bekommen sie und ihr Kollege eine Meldung, dass sie zur einer Wohnung fahren sollen, wo womöglich eine Person misshandelt werden soll. Es stellte sich heraus dass eine Frau von ihrem Liebhaber geschlagen wurde, jedoch war der Täter selbst Polizist und wurde sogar von der Öffentlichkeit als Held gefeiert. Phil versucht der Frau zu helfen und organisiert ihr eine Wohnung, damit diese Untertauchen kann. Sie bleiben beide in Kontakt und treffen sich auch öfters, denn diese Frau behauptet sie sei eine Hochzeitsplanerin und bietet Phil ihre Dienste kostenlos, als Dankeschön, an, denn Philomena plant ihren Freund zu heiraten. ➖➖➖➖ Nun kommen wir zu meinen Kritikpunkten. 1️⃣ Der Schreibstil ist sehr steif und ich persönlich finde diesen sehr anstrengend zum lesen, daher fällt es auch schwer in die Geschichte "einzutauchen". Natürlich könnte dies aufgrund der Übersetzung vom Englischen ins Deutsche entstanden sein, nichtsdestotrotz ändert es nichts daran, dass es sehr steif wirkt. 2️⃣ Die Hauptfigur Philomena McCarthy wirkt in ihrem Handeln und Denken sehr unnatürlich. Ein Beispiel dafür wäre eine Szene, wo sie sich von der Frau verabschiedet, nachdem sie ein paar Dinge wegen der Hochzeit besprachen. Beim verabschieden wollte Phil ihr einen Kuss auf die Wange geben, jedoch dreht die Frau in letzter Sekunde ihren Kopf um und der Kuss landete auf die Lippen. Die Erklärung, die die Frau dann von sich gab war "bei uns ist es üblich dass man sich auf den Mund zum Abschied küsst" und Phil's Reaktion dazu war nur "achso, okay, wenn das so ist ". Eine weitere Szene war, als Phil zu ihr in die Wohnung ging und ein Zeichenblock findet, wo Gesichtspartien von ihrem Gesicht so detailliert gezeichnet waren, sodass sie das Gefühl hatte, dass sie in ihr Spiegelbild schauen würde. Phil fragte die Frau ob sie ein Bild von ihr Mal gemacht habe, da die Zeichnung so detailliert ist und die Antwort der Frau war "oh nein, ich habe das aus dem Gedächtnis heraus gezeichnet". Sie kannten sich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich allzulange, sodass dies Normal sein könnte, das heißt diese Frau hat Philomena sehr genau beobachtet, damit sie diese Zeichnung fertigen kann. Ansonsten kam es Phil auch nicht komisch vor, dass die Frau immer wusste wo sie war, oder sogar welche Termine Philomena hatte. Sie hat sogar Phil's Kleidung aus der Reinigung geholt und erinnert Philomena an ihre Termine. Das sollte doch einem eigentlich seltsam vorkommen, aber Phil findet das vollkommen Normal. 3️⃣ Außerdem stellt sich sehr früh heraus dass Phil McCarthy die Tochter eines erfolgreichen Gangsters ist, das bedeutet ja dass sie Connections in die"Unterwelt" haben müsste, die sie nutzen könnte um wiederum gutes zu tun, aber nö. Der Vater wird nur hin und wieder erwähnt und wenn sie ihn sieht dann braucht sie nur etwas von ihm, und damit sind nicht Informationen gemeint, sondern die Wohnung der Frau hat der Vater organisiert und als die Mutter in Geldnot war, durfte er dann auch aushelfen. Ansonsten spielt der Vater keine große Rolle. 4️⃣ Zu guter Letzt hatte ich mir erhofft, dass es wenigstens nach dem ersten Drittel des Buches spannend wird, aber auch da wurde ich enttäuscht. Prinzipiell rennt sie nur von Termin zu Termin, trifft sich mit der Frau um die Hochzeit zu planen, unternimmt mit ihrem Verlobten was und bei der Polizei sitzt sie hauptsächlich nur im Büro herum. Weder als Romanze oder als Thriller hat dieses Buch auch nur ein Hauch von Spannung. Es ist (für mich persönlich) einfach wirklich langweilig und ich schaffe es einfach wirklich nicht mich zum weiterlesen zu überwinden. ➖➖➖➖➖➖ Ich weiß in jedem Buch steckt das Herzblut eines Autors und daher tut es mir wirklich leid dass ich es nicht einmal zuende lesen kann, um dessen Arbeit zu würdigen. Vielleicht passiert noch etwas auf den späteren Seiten wo noch etwas Spannung einbringt, aber ich werde dies leider nicht mehr erfahren.

Spannend angelegt, aber für mich viel zu langatmig.
“Wenn du mir gehörst” startet mit einer interessanten Ausgangslage und hat durchaus spannende Momente. Leider zieht sich die Handlung über weite Strecken sehr in die Länge, sodass es schwerfiel, durchzuhalten – ich bin schließlich sogar aufs Hörbuch ausgewichen. Die Idee mit den Manipulationen und Machtstrukturen ist gut, aber für meinen Geschmack hätte die Geschichte deutlich gestraffter erzählt werden können. Kein schlechtes Buch, aber sicher nicht mein Thriller-Highlight.

Hattest du schon mal eine Freundschaft, die dich so eingenommen und verändert hat, ohne dass du es gemerkt hast? Dieses Buch, bzw eigentlich Autor schreibt anders, hier geht es nicht um klassische Plot Twists oder ein Spannungshoch nach dem anderen. Es ist die Story, diese gewisse Empathie, die man währenddessen mit Phil, der Protagonistin hat und der Wunsch, sie aus dem Albtraum zu holen, in dem sie sich befindet. Es ist bereits das zweite Buch von Robotham aber auf keinen Fall das letzte für mich. Auch in englischer Sprache gut lesbar. Um es besser einordnen zu können, für mich hat es sich gelesen wie eine Netflix Miniserie, die man durchsuchten wollte. Da es für mich aber noch ein wenig spannender hätte sein können sind es 4 Sterne geworden.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange als Journalist tätig, bevor er sich ganz der Schriftstellerei widmete. Mit seinen Romanen stürmt er regelmäßig die Bestsellerlisten, und er wurde bereits mit mehreren Preisen geehrt. Michael Robotham lebt mit seiner Familie in Sydney.
Posts
Ein Opfer. Eine Polizistin. Und eine Wahrheit, die sich langsam verschiebt.
Die Londoner Polizistin Phil McCarthy steht eigentlich am Anfang einer vielversprechenden Karriere – bis sie zu einem Fall häuslicher Gewalt gerufen wird. Der Täter: ein angesehener Detective. Das Opfer: die junge Tempe. Als Phil versucht, Tempe zu schützen, hat das berufliche Konsequenzen für sie. Doch die beiden Frauen freunden sich an – und je näher sie sich kommen, desto mehr beginnt Phil zu zweifeln. Ist Tempe wirklich so unschuldig, wie sie scheint? Ich war ziemlich neugierig auf dieses Buch – vor allem wegen der Ausgangsidee. Eine Polizistin als Tochter eines Großkriminellen? Das hat mich direkt gecatcht. Und auch Phil selbst mochte ich als Figur wirklich gern. Leider konnte mich die Geschichte lange nicht so richtig packen. Der Einstieg ist sehr ruhig und insgesamt zieht sich das Buch ziemlich – es plätschert stellenweise eher dahin, als dass es Spannung aufbaut. Ich habe immer wieder darauf gewartet, dass „mehr passiert“. Erst im letzten Drittel nimmt die Geschichte deutlich Fahrt auf – und da hat mich das Buch dann auch endlich erreicht. Das Ende fand ich richtig gelungen und stimmig, fast so, als würde das Buch plötzlich zeigen, was eigentlich die ganze Zeit in ihm steckt. Trotzdem bleibt für mich ein gemischter Eindruck zurück. Gute Idee, spannende Ansätze, aber insgesamt zu zäh erzählt. Phil als Figur mochte ich allerdings so gern, dass ich ihr (und der Reihe) wahrscheinlich noch eine Chance geben werde. Triggerwarnung: Häusliche Gewalt und die Angst, sich Hilfe zu holen/den Täter anzuzeigen, spielen eine zentrale Rolle.

Ein auf und ab der Spannung
Nachdem ich schon die vorherige Reihe von Michael Robotham gelesen und geliebt habe, hatte ich hier auch hohe Erwartungen, die leider nur teils erfüllt wurden. Der gewohnte Schreibstil entfachte auch hier wieder meine Fantasie und ich hatte keine Mühe in die Geschichte zu kommen. Robotham schafft es wirklich eine Atmosphäre zu gestalten, die einen vollkommen einnimmt. Auch die Charaktere haben mir wieder sehr gut gefallen, auch wenn ich die Polizisten nicht so richtig auseinander halten konnte. Die Spannung wollte sich aber nur widerwillig aufbauen. Es startete stark mit dem Einsatz bei einer scheinbaren häuslichen Gewalt. Dann flachte sie aber wieder ab und baute sich nur ab und an kurzzeitig auf. Dadurch hat mich die Story ein bisschen verloren und ich bin mir ehrlicherweise nicht ganz sicher, ob ich das Ende richtig verstanden habe. Ich habe das Buch beendet mit einem Gefühl von Verwirrung und Frust.

Solider Thriller 🫶🏼
Michael Robotham schafft es ohne großartige Schock oder Gewaltelemente eine sehr beklemmende Stimmung / Situation zu erschaffen, die im Laufe der Zeit immer bedrohlicher für den Leser erscheint und natürlich gutSpannung aufbaut. Der Autor schreibt eher sachlich aber mit Tiefgang und wenn man denkt es kommt nicht schlimmer, dann hat man falsch gedacht. Das Buch ist definitiv nichts für Leute, die auf brutale und gnadenlose Thriller stehen. Wer aber Thriller mit psychologischem Tiefgang und Emotionen mag, der sollte das Buch unbedingt lesen!

Als ich das Buch fertig gelesen und zugeklappt hatte, war mein erster Gedanke: Hmm, was soll ich darüber nun in meiner Rezension schreiben? Es war teils gut, teils nicht, weil es sich für mich so gezogen hat. Es sind zwar immer wieder Dinge passiert, aber irgendwie konnte ich sie fast immer erahnen. Außerdem war es für mich schwierig, die Polizeimitarbeiter auseinanderzuhalten, was das Ende dann etwas beeinflusst hat, das mich ebenfalls nicht beeindruckt hat. Also, durchschnittliche Geschichte für zwischendurch, aber das war’s dann leider auch.
Die Story fand ich wirklich sehr gut. Der Plot war hervorragend! Die Spannung nahm zu und wieder ab. Eine stetige Spannung war leider nicht vorhanden, zwischenzeitlich empfand ich es sogar als langatmig. Außerdem hatte ich etwas Probleme dabei, die Polizeibeamten auseinander zu halten. In die Gefühlswelt der Protagonistin konnte man sich sehr gut hinein denken. Ich kann es empfehlen. Vorallem spricht es wichtige Themengebiete an: Korruption, häusliche Gewalt und Stalking.
4 von 5 Sternen – Packender Thriller mit wichtiger Botschaft Michael Robotham hat mit Philomena eine Hauptprotagonistin geschaffen, die mich auf ganzer Linie überzeugt hat: Sie ist tough und verletzlich zugleich, was sie sehr menschlich macht. Die Spannung war hoch, auch wenn sie für mich nicht ganz durchgehend auf dem gleichen Level blieb. Was mich jedoch besonders beeindruckt hat, ist die subtile, aber messerscharfe Kritik am Patriarchat. Es wird schmerzhaft deutlich, wie viel härter sich Frauen auch heute noch anstrengen müssen, um in einer von Männern dominierten Welt das Gleiche zu erreichen oder auch nur ernst genommen zu werden. Ein spannendes Buch, das wichtige gesellschaftliche Fragen aufwirft und zum Nachdenken anregt. Definitiv eine Leseempfehlung!
Sehr spannend und toll gemacht. Auch die Vertonung ist sehr gelungen. Ich hab das Buch so durch gehört, da es mich nicht mehr los gelassen hat. Klare Empfehlung Inhaltsangabe (Quelle Amazon) Der jungen Londoner Polizistin Phil McCarthy steht eine große Karriere bevor. Bis sie zu einem Fall häuslicher Gewalt gerufen wird. Denn der Täter ist ein hochdekorierter Detective, der seine Geliebte Tempe schwer misshandelt hat. Als Phil diese zu schützen versucht, wird sie suspendiert. Zumindest Tempe zeigt sich dankbar: Die beiden Frauen werden enge Freundinnen, sind bald unzertrennlich. Doch allmählich wird Phil misstrauisch: Etwas an der Geschichte der jungen Frau scheint nicht zu stimmen. Ist Tempe wirklich ein unschuldiges Opfer? Spätestens, als eine erste Leiche in Phils Umfeld auftaucht, weiß sie nicht mehr, wem sie trauen kann ...
Positive Überraschung
Ich hatte das Buch ursprünglich als "was kleines zwischendurch" aus dem Regal geholt und bin echt positiv überrascht. Phil, eine Protagonistin mit einem komplizierten Werdegang bis zur Polizei, nimmt uns zu Beginn mit zu einem harmlosen Einsatz, welcher sich als Lebensveränderung darstellen soll. Aus einem harmlos klingendem Streit eines Liebespaares entwickelt sich sowohl privat, als auch beruflich, ein absolutes Desaster für sie. Die Geschichte hat ein gutes Tempo und hält konstant nicht unbedingt Spannung, aber interesse und offene Fragen bereit. Man bekommt beim lesen immer wieder Puzzelteile in die Hand und wird angeregt, selbst über mehrere Fälle nachzudenken. Ein klarer Negativpunkt sind für mich die zu vielen, belanglosen Charaktere. Die Freundinnen von Phil und auch Nish sind Personen die 2 Szenen auf 500 Seiten haben und absolut nichts zur Geschichte beitragen, sollte man weglassen. Gleichzeitig bekommen für mich die Onkel zu wenig "Sendezeit". Nichtsdestotrotz ein gutes Buch mit einem super unerwarteten Ende.
Ein spannendes Buch bis zum Schluss...Lesenswert für alle Thriller Fans... 5/5🌟
Das Buch Wenn du mir gehörst ist ein sehr spannender und fesselnder Thriller. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was die Handlung besonders interessant macht. Die Figuren wirken realistisch, und man kann gut mit ihnen mitfühlen. Besonders die Hauptfigur ist mutig und stark, obwohl sie viele schwierige Situationen erlebt. Der Schreibstil von Michael Robotham ist leicht zu lesen und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Buch, das ich allen empfehlen würde, die spannende Geschichten mögen. 📚✨
Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. Jeder von uns, hat als junger Mensch einen Traumberuf. Viele setzen alles daran, dass dieser Wirklichkeit wird. Es gibt aber noch immer viele Berufe, die von Männern dominiert werden und in denen die Meinung vorherrscht, dass Frauen dafür nicht geeignet sind. Viele Männer vergessen aber, dass das weibliche Geschlecht in vielen Bereichen stärker ist als der Mann. Oftmals sind Männer überrascht, welche Kraft, weibliche Kolleginnen entwickeln können, wenn diese am dringendsten benötigt wird. Es gibt Erkrankungen, die einen Menschen plötzlich und unerwartet treffen können. Dazu gehört der Herzinfarkt, dieser kann plötzlich auftreten. Jemand, der solch eine Situation erlebt hat, weiß, dass das Leben an einem vorbeizieht und von einer Sekunde auf die andere, ein anderes ist. Ein Herzinfarkt hat aber nicht nur schwerwiegende Folgen für die betroffene Person, sondern auch für dessen Angehörige. Auch sie entwickeln Ängste und fragen sich, was sie möglicherweise übersehen haben. In einem anderen Maße gefährlich, ist ein Stalker. Diese leben oftmals in ihrer eigenen Welt und können einen Menschen nur schwer loslassen. Der Wahn, die diese Personen entwickeln, hat nicht nur schwerwiegende Folgen für deren Opfer, sondern auch für dessen Umfeld. Schließlich kann der Stalker der Auffassung sein, dass die ausgewählte Person, ihm allein gehört und niemand anderes mit ihr Zeit verbringen darf. Sicherheitsbehörden sind eigentlich dazu da, Menschen vor jeglicher Gefahr zu beschützen. Doch es gibt Menschen, die der Meinung sind, eher den Kollegen zu schützen und es möglichen Opfern zu erschweren. Es kann schließlich nicht sein, dass ein Kollege, der für Recht und Ordnung einsteht, in anderen Bereichen, Straftaten begeht. Dennoch gibt es in jeder gesellschaftlichen Ebene, schwarze Schafe, die in ihrem Beruf oftmals die Besten sind, aber Zuhause ein anderes Gesicht zeigen. Niemand kann hinter die Stirn des anderen schauen, doch wir sollten uns bewusst sein, dass Wände nicht reden können. Sie sind oft die stummen Zeugen von schweren Straftaten und, wenn Wände sprechen könnten, würden wir uns erschrecken, welches Monster hinter einem Menschen erwachen kann.

Durch die kurzen Kapitel und den flüssigen Schreibstil lies sich das Buch gut lesen. Auch mit den verschiedenen Charakteren bin ich schnell warm geworden. Leider gab es in der Story keine großen Wendungen und die Spannung hat mir phasenweise gefehlt. Das Ende fand ich sehr einfach gehalten und war für mich keine große Überraschung. Dennoch ein gutes Buch für zwischendurch , das wichtige Themen wie Polizeikorruption, Gewalt an Frauen und Stalking aufgreift.
"Der jungen Londoner Polizistin Phil McCarthy steht eine große Karriere bevor. Bis sie zu einem Fall häuslicher Gewalt gerufen wird. Denn der Täter ist ein hochdekorierter Detective, der seine Geliebte Tempe schwer misshandelt hat. Als Phil diese zu schützen versucht, wird sie suspendiert. Zumindest Tempe zeigt sich dankbar: Die beiden Frauen werden enge Freundinnen, sind bald unzertrennlich. Doch allmählich wird Phil misstrauisch: Etwas an der Geschichte der jungen Frau scheint nicht zu stimmen. Ist Tempe wirklich ein unschuldiges Opfer? Spätestens, als eine erste Leiche in Phils Umfeld auftaucht, weiß sie nicht mehr, wem sie trauen kann ..." Endlich habe ich wieder mal ein Buch von einem meiner Lieblingsautoren gelesen und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Ganz im Gegenteil. Obwohl anfänglich die Handlung etwas langsam und zu ausführlich angefangen hatte, steigerte sich das Tempo nach und nach und entwickelte sich aufgrund des flüssigen Schreibstils zu einem richtigen Pageturner. Korruption, häusliche Gewalt sowie toxische Beziehungen sind Themen die im Vordergrund diese Geschichte stehen und mir auch gefallen haben bzw mich in den Bann gezogen habe. Interessant war die Beziehung zwischen Phil und Tempe, wo sich die Spannung zwischen beiden Protagonisten sich immer mehr einschleicht. Irgendwann war man sich nicht mehr sicher wem man überhaupt trauen kann. Tempe? Detective? Wer sagt die Wahrheit? Phil gerät immer mehr in den Strudel und bekommt beruflich sowie sich privat immer mehr Probleme und manchmal hätte ich sie doch gerne mal geschüttelt, da sie in manchen Dingen, vorallem als Polizistin, sehr blauäugig ist. Stellenweise hat mir das Frauenbild einigermaßen Figurentheater nicht so gefallen. Muss man sich immer als Frau in eine Opferrolle begeben? Ansonsten wars spannend und ich habe das Buch innerhalb von ein paar Tagen gesuchtet. Das Ende war schlüssig, obwohl es da ein zwei Sachen gab, die nicht ganz beleuchtend wurden, wobei man sich als Leser selbst Gedanken machen konnte was passiert sein konnte. Fand ich auch interessant und gut. Insgesamt ein guter Thriller, den ich gerne gelesen habe und den och nur empfehlen kann. 4,5 von 5 Ottis
Mittlerweile habe ich beide beendet (Rezi zur Krähe folgt) und kann sagen das die neue Reihe mir sehr gut gefällt "trotz" für mich sehr durchwachsenem ersten Teil! Mit Philomena MC Carthy gibt's hier einen sehr interessanten und überaus symphatischen Charakter in Form einer jungen Polizistin die in der Hirarchie noch einige vor sich hat und mit ihrer Mafiaclan-Family sowieso ein schweres Kreuz mit sich herum schleppen muss. Gerade diese Familie bietet aber noch reichlich Potential das hier noch nicht zur gänze ausgeschöpft wird und wartet mit einigen sehr interessanten Protas auf. Die Hauptstory rund um die ominöse neue Freundin Tempe bleibt lange nebulös und auch spannend,zieht sich aber schon etwas kaugummiartig in die Länge. Auch das Thema "häusliche Gewalt" ist etwas über das ich ned gerade gerne lese,vielleicht hätte man hier noch eine kleine Triggerwarnung einbringen können wobei darüber zum Glück nicht zu exzessiv drauf eingegangen wird. Auch das Finale stellte mich nicht rundherum zufrieden, hier muss sich aber klar jeder Leser seine eigene Meinung bilden. Mein Fazit: Ein etwas schleppender Reihenauftakt mit einer dafür aber sehr sympathischen wenn auch manchmal etwas naiven jungen Polizistin und weiteren interessanten Protas.

Das Buch lässt sich sehr gut lesen und fesselt von Anfang an mit einer spannenden Geschichte. Michael Robotham versteht es, die Figuren lebendig wirken zu lassen und die Handlung mit überraschenden Wendungen aufzubauen. Besonders die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch und macht es schwer, es aus der Hand zu legen. Lediglich das Ende wirkt etwas zu kurz gefasst und hätte noch ausführlicher sein dürfen. Insgesamt jedoch ein sehr gelungenes Werk – ein packender Thriller mit einer starken Geschichte.
Häusliche Gewalt und Stalking
Ich war gefesselt vom Inhalt des Buches. Sehr spannend geschrieben und leicht zu lesen. Eine ganze Zeit fand ich es wären zwei unabhängige Stories, was an sich nicht negativ wäre, dann am Ende passt doch alles zusammen und manches ist anders als es scheint. Sehr guter Thriller.
Langatmiger Start, starkes Finale
“Wenn du mir gehörst” beginnt schleppend: Die ersten zwei Drittel sind langatmig und erfordern Durchhaltevermögen. Erst im letzten Drittel nimmt die Handlung Fahrt auf und wird zunehmend spannend. Das unerwartete Ende überrascht, lässt aber Zweifel an der logischen Schlüssigkeit aufkommen. Insgesamt ein zwiespältiges Leseerlebnis mit starkem Finale, aber holprigem Weg dorthin.
Fesselnder Psychothriller, der nachhallt
Mit "Wenn du mir gehörst" ist nun Buch Nr. 17 von Michael Robotham bei mir eingezogen und meine Sammlung somit vollständig. Lediglich von Sebastian Fitzek habe ich noch mehr Bücher im Regal. Robothams detaillreicher, zugleich flüssiger Schreibstil ist auch bei diesem Thriller unglaublich angenehm und zog mich unmittelbar in seinen Bann. Der Autor hat es zudem wieder einmal geschafft, sehr authentisch wirkende, facettenreiche Charaktere mit jeder Menge Tiefgang zu erschaffen - allen voran die junge, toughe Polizistin Philomena "Phil" McCarthy, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird. Phil ist eine sehr interessante Protagonistin, die sich im Verlauf der Handlung stetig weiterentwickelt. Zu Beginn wirkt sie eher unterkühlt und etwas unnahbar, was zum einen an ihrem familiären Hintergrund liegt, zum anderen an ihrem von Männer dominierenden Arbeitsumfeld, wo sie sich immer wieder aufs Neue beweisen muss. Durch die Freundschaft zu Tempe, welche sie während eines Polizeieinsatzes kennenlernt, gerät ihr Leben zunehmend aus den Fugen und Phil muss sich fragen, wem sie überhaupt noch trauen kann. Die toxische Beziehung zwischen Phil und Tempe entwickelt sich schleichend und hat mich extremst gefesselt. Gekonnt baut Michael Robotham zunehmend Spannung auf und überrascht immer wieder mit unvorhersehbaren Wendungen. Der Autor beweist hier wieder einmal aufs Neue, dass es nicht immer diverse Perspektivwechsel oder blutige Tatorte benötigt, um den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und seine Leser*innen in den Bann zu ziehen. "Wenn du mir gehörst" ist ein großartiger Psychothriller, der Themen wie häusliche Gewalt, toxische Beziehungen und Polizeikorruption miteinander verbindet und mich von Anfang bis Ende gepackt hat.

Wenn du mir gehörst von Michael Robotham Klappentext: Der jungen Londoner Polizistin Phil McCarthy steht eine große Karriere bevor. Bis sie zu einem Fall häuslicher Gewalt gerufen wird. Denn der Täter ist ein hochdekorierter Detective, der seine Geliebte Tempe schwer misshandelt hat. Als Phil diese zu schützen versucht, wird sie suspendiert. Zumindest Tempe zeigt sich dankbar: Die beiden Frauen werden enge Freundinnen, sind bald unzertrennlich. Doch allmählich wird Phil misstrauisch: Etwas an der Geschichte der jungen Frau scheint nicht zu stimmen. Ist Tempe wirklich ein unschuldiges Opfer? Spätestens, als eine erste Leiche in Phils Umfeld auftaucht, weiß sie nicht mehr, wem sie trauen kann ... Mein Leseeindruck: Michael Robotham gehört zu meinen liebsten Autoren und auch dieses Mal hat mich sein flüssiger und eher ruhiger Schreibstil mal wieder gefesselt. Philomena versucht eine gute Polizistin zu sein, gar nicht mal so einfach, wenn die eigene Familie bekannte Gangster sind. So versucht die empathische junge Frau im Laufe der Story stets "richtig" zu handeln, auch wenn sie sich damit in eine Grauzone und darüber hinaus bewegen. Phil war mir als Charakter sympathisch, wenn auch manchmal etwas zu naiv. Bei ihrem Vater Eddie musste ich manchmal schmunzelnd an den Paten denken. Ein fesselnder Stand Alone Thriller rund um die Themen häusliche Gewalt, toxische Beziehungen und krimineller Machenschaften. Für mich ein absolutes Lesevergnügen. Ich freue mich darauf demnächst die noch fehlenden Werke von Michael Robotham zu lesen und meinem Bücherregal hinzuzufügen.

Wenn es um Stalking geht, hat das Buch schon gewonnen und ich muss es unbedingt lesen. So erging es mir mit "Wenn du mir gehörst" von Michael Robotham. Ein Stand Alone und für mich das erste Buch des Autors. Sieht man von kleineren Startschwierigkeiten ab, so hat er hier guten Stoff abgeliefert, der zum Nachdenken anregt. Sein Schreibstil fand ich doch etwas gewöhnungsbedürftig. Etwas steif und ja, er braucht erstmal, um in die Gänge zu kommen. Es ist drückend, schwer und irgendwie beklemmend. Philomena spielt hierbei die Hauptrolle und wir erfahren ihre Perspektive. Phil ist eine sehr starke Persönlichkeit, leider bin ich mit ihr nie ganz warm geworden. Sie ist unnahbar, kühl und lässt nur schwer Emotionen zu. Angesichts ihres Hintergrundes kein Wunder. Trotzdem hätte ich mir gerade bei ihrer Persönlichkeit etwas mehr Lebendigkeit gewünscht. Anders dagegen erging es mir mit ihrem Umfeld. Das zugegebenermaßen anders ist, aber definitiv interessant und vielseitig. Phil prescht zu schnell vor, ist impulsiv und handelt dementsprechend oft zwar richtig, aber zu vorschnell. Anders dagegen Tempe, bei der man nie so wirklich weiß, was sie wirklich vor hat. Man weiß aber, die drängt sich immer mehr in Phils Leben. Ich muss zugeben, der Plot ist mega genial. Zumal dem Autor die Möglichkeiten offenstehen, in sämtliche Richtungen zu gehen. Dabei war diese Story völlig anders, als ich erwartet hatte. Ich brauchte etwas, um mit der Geschichte warm zu werden, da mir gerade am Anfang der Spannungsbogen gefehlt hat und der Autor sich immer wieder in ausufernden Details verliert, die nicht immer relevant für die Story sind. Zudem machte es mir Phils steife Art nicht wirklich leicht. Dafür war ich absolut hingerissen von ihrer Familie und musste mir manches Mal das Lächeln verkneifen. Familie kann man sich nicht aussuchen, aber manchmal reicht es einfach, sich geliebt und beschützt zu fühlen. Aber ihre Abwehrhaltung behindert Phil in sämtlichen Lebenslagen. Wobei es man ja ein Stück weit nachvollziehen kann. Kein Wunder also, dass Tempe ein so leichtes Spiel mit ihr hatte. Wobei man sich hier wirklich fragen muss, wer der eigentliche Bösewicht ist. Mit der Zeit wurde auch die Handlung überaus spannend und faszinierend. Er beschreitet dabei Pfade, die ich so niemals erwartet habe und die der Story eine gewisse Brisanz verliehen haben. Interessant waren hierbei auch die Hintergrunddetails zu den jeweiligen Charakteren. Dabei webt er Themen ein, die wirklich beängstigend sind. Dabei wird aufgezeigt, dass die eigene Verletzlichkeit die größte Schwäche von allen ist. Das Ende wartet zwar mit kleineren Überraschungen auf, verläuft aber eher unaufgeregt. Ebenso wurden mir die einzelnen Fäden zu leicht aufgelöst. Insgesamt ein sehr detaillierter Thriller, der zwar brisante Themen sehr gut verpackt, dem es aber oft an Emotionen und Lebendigkeit fehlt. Fazit: Stalking, toxische Freundschaften und unvorteilhafte Familienverhältnisse. Michael Robotham punktet mit einer sehr interessanten Grundidee. Er schreibt sehr detailliert und ausufernd, was die Spannung etwas abbremst. Zudem haben wir hier eine Protagonistin, die sich zu oft selbst im Weg steht und nicht wirklich Sympathiepunkte sammeln kann. Mir hat es gut gefallen, auch wenn mir hier etwas mehr Emotionen und Lebendigkeit gefehlt haben. Insgesamt nicht schlecht, man hätte jedoch noch ein bisschen mehr herausholen können.

✨ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟 ✨ ⏰ Juni 2023 ✨Wenn Du mir gehörst | Michael Robotham✨ 3/5 ⭐️ ⚪️ Klappentext ➡️ swipen ✨ Rezension ✨ Eine erschreckend echt wirkende Geschichte über eine Polizistin, die nur versucht Menschen zu helfen dabei aber immer missverstanden wird, erwartete mich in diesem Buch. Die Geschichte war gut ausgebaut, die Protagonistin hat aber zwischenzeitlich immer mal wieder Informationen gedroppt, die für die Hauptstory eigentlich absolut nicht wichtig waren. Das Buch hat für mich einen sehr vorhersehbaren Twist gehabt, welcher sich bis zum Ende hingezogen hat. Ab 2/3 des Buches hat auch die Protagonistin gecheckt was Sache ist. Ich fand es aber trotzdem sehr erschreckend, wie viel Macht Personen in höheren Postionen besitzen und wie einfach sie sich aus schwierigen Situationen kriegen können, wenn sie die richtigen Leuten anhauen und Manipulieren. An sich hat es mich gut unterhalten, dieses Buch zu lesen. Als Thriller ist mir in dem Buch aber grundsätzlich zu wenig passiert, dass es sich für mich eher als Krimi gelesen hat. Wer eine interessante Polizei Geschichte lesen möchte, aber nicht so viel detailliertes und Psychisches vorgehen lesen möchte, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben. 💭 Hast du das Buch gelesen? 𝒔𝒊𝒏𝒄𝒆𝒓𝒍𝒚 𝑰𝒗𝒚 🤍 #bookstagram #book #books #neuerezension #neuerezi #rezension #buch #buchnerd #buchliebe #subabbau #sub #buchblogger #bookstagramgermany
Es kommt erstens anders und zweitens....
Eine junge frau wird von ihrem Freund missbraucht. Eine andere frau ( die Protagonistin) kommt ihr zu hilfe. Dadurch gerät die Protagonistin in einen strudel Ereignisse die sie nicht mehr kontrollieren kann. Ein Michael Robotham hat es perfektioniert mit erwartungen zu spielen. Mehr will ich gar nicht dazu sagen. Eine klare Lese Empfehlung für throller fans.
Ich konnte es nicht zuende bzw. weiter lesen. Dies ist das erste Buch, dass ich abbrechen musste.
Dies ist das allererste Buch, dass ich jemals abbrechen musste.Ich habe es bis zur Seite 252 gelesen und es gab einiges was mich irritierte. Diese Punkte werden ich aufzählen und auch erläutern, was mich daran gestört hatte. Ich möchte hiermit niemanden das Buch ausreden, jedoch würde ich gerne meine eigene Sichtweise hierzu äußern. ➖➖➖➖ In diesem Thriller geht es um eine Polizistin Namens Philomena (Phil) McCarthy. Eines Tages bekommen sie und ihr Kollege eine Meldung, dass sie zur einer Wohnung fahren sollen, wo womöglich eine Person misshandelt werden soll. Es stellte sich heraus dass eine Frau von ihrem Liebhaber geschlagen wurde, jedoch war der Täter selbst Polizist und wurde sogar von der Öffentlichkeit als Held gefeiert. Phil versucht der Frau zu helfen und organisiert ihr eine Wohnung, damit diese Untertauchen kann. Sie bleiben beide in Kontakt und treffen sich auch öfters, denn diese Frau behauptet sie sei eine Hochzeitsplanerin und bietet Phil ihre Dienste kostenlos, als Dankeschön, an, denn Philomena plant ihren Freund zu heiraten. ➖➖➖➖ Nun kommen wir zu meinen Kritikpunkten. 1️⃣ Der Schreibstil ist sehr steif und ich persönlich finde diesen sehr anstrengend zum lesen, daher fällt es auch schwer in die Geschichte "einzutauchen". Natürlich könnte dies aufgrund der Übersetzung vom Englischen ins Deutsche entstanden sein, nichtsdestotrotz ändert es nichts daran, dass es sehr steif wirkt. 2️⃣ Die Hauptfigur Philomena McCarthy wirkt in ihrem Handeln und Denken sehr unnatürlich. Ein Beispiel dafür wäre eine Szene, wo sie sich von der Frau verabschiedet, nachdem sie ein paar Dinge wegen der Hochzeit besprachen. Beim verabschieden wollte Phil ihr einen Kuss auf die Wange geben, jedoch dreht die Frau in letzter Sekunde ihren Kopf um und der Kuss landete auf die Lippen. Die Erklärung, die die Frau dann von sich gab war "bei uns ist es üblich dass man sich auf den Mund zum Abschied küsst" und Phil's Reaktion dazu war nur "achso, okay, wenn das so ist ". Eine weitere Szene war, als Phil zu ihr in die Wohnung ging und ein Zeichenblock findet, wo Gesichtspartien von ihrem Gesicht so detailliert gezeichnet waren, sodass sie das Gefühl hatte, dass sie in ihr Spiegelbild schauen würde. Phil fragte die Frau ob sie ein Bild von ihr Mal gemacht habe, da die Zeichnung so detailliert ist und die Antwort der Frau war "oh nein, ich habe das aus dem Gedächtnis heraus gezeichnet". Sie kannten sich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich allzulange, sodass dies Normal sein könnte, das heißt diese Frau hat Philomena sehr genau beobachtet, damit sie diese Zeichnung fertigen kann. Ansonsten kam es Phil auch nicht komisch vor, dass die Frau immer wusste wo sie war, oder sogar welche Termine Philomena hatte. Sie hat sogar Phil's Kleidung aus der Reinigung geholt und erinnert Philomena an ihre Termine. Das sollte doch einem eigentlich seltsam vorkommen, aber Phil findet das vollkommen Normal. 3️⃣ Außerdem stellt sich sehr früh heraus dass Phil McCarthy die Tochter eines erfolgreichen Gangsters ist, das bedeutet ja dass sie Connections in die"Unterwelt" haben müsste, die sie nutzen könnte um wiederum gutes zu tun, aber nö. Der Vater wird nur hin und wieder erwähnt und wenn sie ihn sieht dann braucht sie nur etwas von ihm, und damit sind nicht Informationen gemeint, sondern die Wohnung der Frau hat der Vater organisiert und als die Mutter in Geldnot war, durfte er dann auch aushelfen. Ansonsten spielt der Vater keine große Rolle. 4️⃣ Zu guter Letzt hatte ich mir erhofft, dass es wenigstens nach dem ersten Drittel des Buches spannend wird, aber auch da wurde ich enttäuscht. Prinzipiell rennt sie nur von Termin zu Termin, trifft sich mit der Frau um die Hochzeit zu planen, unternimmt mit ihrem Verlobten was und bei der Polizei sitzt sie hauptsächlich nur im Büro herum. Weder als Romanze oder als Thriller hat dieses Buch auch nur ein Hauch von Spannung. Es ist (für mich persönlich) einfach wirklich langweilig und ich schaffe es einfach wirklich nicht mich zum weiterlesen zu überwinden. ➖➖➖➖➖➖ Ich weiß in jedem Buch steckt das Herzblut eines Autors und daher tut es mir wirklich leid dass ich es nicht einmal zuende lesen kann, um dessen Arbeit zu würdigen. Vielleicht passiert noch etwas auf den späteren Seiten wo noch etwas Spannung einbringt, aber ich werde dies leider nicht mehr erfahren.

Spannend angelegt, aber für mich viel zu langatmig.
“Wenn du mir gehörst” startet mit einer interessanten Ausgangslage und hat durchaus spannende Momente. Leider zieht sich die Handlung über weite Strecken sehr in die Länge, sodass es schwerfiel, durchzuhalten – ich bin schließlich sogar aufs Hörbuch ausgewichen. Die Idee mit den Manipulationen und Machtstrukturen ist gut, aber für meinen Geschmack hätte die Geschichte deutlich gestraffter erzählt werden können. Kein schlechtes Buch, aber sicher nicht mein Thriller-Highlight.

Hattest du schon mal eine Freundschaft, die dich so eingenommen und verändert hat, ohne dass du es gemerkt hast? Dieses Buch, bzw eigentlich Autor schreibt anders, hier geht es nicht um klassische Plot Twists oder ein Spannungshoch nach dem anderen. Es ist die Story, diese gewisse Empathie, die man währenddessen mit Phil, der Protagonistin hat und der Wunsch, sie aus dem Albtraum zu holen, in dem sie sich befindet. Es ist bereits das zweite Buch von Robotham aber auf keinen Fall das letzte für mich. Auch in englischer Sprache gut lesbar. Um es besser einordnen zu können, für mich hat es sich gelesen wie eine Netflix Miniserie, die man durchsuchten wollte. Da es für mich aber noch ein wenig spannender hätte sein können sind es 4 Sterne geworden.






















































