White Lives Matter
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Description
Struktureller Rassismus über Jahrhunderte: Eine Alternativ-Weltgeschichte
Anna ist 20 Jahre alt und studiert Geschichtswissenschaft. Sie ist die Erste ihrer Familie, die es geschafft hat, eine Zulassung an der Hochschule zu erhalten. Denn für Weiße ist es eher ungewöhnlich, einen Studienplatz zu bekommen. Um nicht aufzufallen und diesem Privileg gerecht zu werden, verhält sich die junge Frau möglichst unauffällig. Bis ihr Bruder Alexander plötzlich brutal aus ihrem Leben gerissen wird und sie sich die Frage stellen muss, ob sie wirklich weiter mit geducktem Kopf leben und die Diskriminierung der Gesellschaft akzeptieren kann.
Der zweite Roman von Own-Voices-Autorin Jasmina Kuhnke: ein aufrüttelndes, gesellschaftskritisches Buch White Lives Matter: Ein Parallelwelt-Roman über strukturellen Rassismus Annas Entwicklung: Von der Zurückhaltung zum politischen Aktivismus Dystopie über Anti-Rassismus: Ein Aufruf zu Inklusion und Gleichstellung der Spiegel-BestsellerautorinDie Welt auf den Kopf gestellt, um aufzurütteln: Ein Buch gegen Rassismus
Jasmina Kuhnke hält mit ihrem Buch der weißen Gesellschaft einen erschreckenden Spiegel vor. Eine Geschichte voller Alltagsrassismus und Ausgrenzung aufgrund der Hautfarbe – nur dass es diesmal die Weißen trifft. Annas Weg zur „White Lives Matter“-Bewegung ist geprägt von traumatischen Erlebnissen und dem neu erworbenen Wissen aus ihrem Studium. Ihr Ausbruch aus der Zurückhaltung in den Kampf für grundlegende Rechte ist beispielhaft für politischen Aktivismus.
Hier trifft Gänsehaut-Spannung auf Gesellschaftskritik und verbindet sich zu einem packenden Roman über das Thema Rassismus und Diskriminierung!
Book Information
Author Description
Jasmina Kuhnke ist eine deutsche Schriftstellerin, Schauspielerin, Autorin. Kuhnkes Debütroman „Schwarzes Herz“ ist ein Bestseller. Das halbautobiografische Buch erzählt von ihren Erfahrungen, als sie in den 90er Jahren am Rande des Ruhrgebiets in Deutschland aufwuchs, und wie sie mit Rassismus zu kämpfen hatte. Sie ist außerdem Autorin der preisgekrönten Serie „Andere Eltern“, eine Verspottung der Gründung eines Privatkindergartens durch Eltern, und der Rassismus-Spezialsendung „Carolin Kebekus Show“, die mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Über ihre Arbeit als Autorin hinaus hat sich Kuhnke als Anti-Rassismus-Aktivistin einen Namen gemacht. Im Jahr 2021 gründete sie den SHEROES Fund.
Posts
Dieses Buch macht betroffen und fassungslos. All das ist wirklich passiert, es sind keine Einzelfälle und es passiert auch heute nach wie vor. Es passierte Lorenz. Aber es passiert halt keinen Weißen. Jasmina Kuhnke beschreibt sehr eindrucksvoll, intensiv und berührend, welchen alltäglichen Anfeindungen POCs ausgesetzt sind, wo Rassismus anfängt, wie hässlich seine Fratze ist und wie weitreichend die Folgen sind. Es ist keine leichte Lektüre und gerade dadurch so wichtig. Es gibt einfache Themen und es gibt wichtige Themen. Einfach Augen zu gilt nicht, lies das Buch.
„White Lives Matter“ von Jasmina Kuhnke – ein Buch, das Perspektiven aufzeigt und tiefgründige Fragen stellt. Ich habe mich immer als antirassistisch gesehen, doch dieses Buch hat mir noch einmal bewusst gemacht, wie tief Rassismus in unserer Gesellschaft verankert ist. Besonders nachdenklich stimmte mich, dass ich Anna, die Protagonistin, in manchen Situationen kaum als Weiß wahrnehmen konnte – nicht weil sie es nicht ist, sondern weil die rassistischen Probleme, mit denen sie konfrontiert wird, in der Realität für Weiße nicht die gleiche Alltagsrelevanz haben. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie stark unsere Wahrnehmung von Rassismus und gesellschaftlicher Zugehörigkeit durch fest verankerte Normen und Machtstrukturen beeinflusst wird. Das verdeutlicht, wie stark unsere Wahrnehmung von gesellschaftlichen Ungleichheiten geprägt ist. Genau deshalb halte ich dieses Buch für so wichtig – gerade für diejenigen, die behaupten, es gäbe „Rassismus gegen Weiße“. Es hilft, Privilegien zu hinterfragen und zu erkennen, wie ungleich Macht innerhalb unserer Gesellschaft verteilt ist.

White Lives Matter von Jasmina Kuhnke ist ein provokantes und zugleich tiefgründiges Buch, das mit radikaler Offenheit gesellschaftliche Tabus und rassistische Denkmuster seziert. Kuhnke schreibt kompromisslos, ihre Sprache ist scharf und direkt, ohne dabei in einfache Schwarz-Weiß-Malerei zu verfallen. Stattdessen fordert sie den Leser heraus, sich mit eigenen Vorurteilen und den Mechanismen weißer Dominanz auseinanderzusetzen. Dieses Buch ist unbequem und emotional, es fordert zum Nachdenken heraus, auch wenn es nicht immer leicht zu verdauen ist. Dabei wirkt die Erzählweise manchmal etwas distanziert und verwirrend, was den Zugang erschweren kann. Es ist kein Werk zum Wohlfühlen, sondern zum Aufrütteln und zur Selbstreflexion. Wer sich ernsthaft mit Rassismus und Machtstrukturen auseinandersetzen möchte, findet hier eine mutige Stimme, die klar Stellung bezieht und lange nachwirkt. ★★★☆☆ (3 von 5 Sternen)
Zusammenfassung : Anna ist Studentin und weiß. Beides Faktoren durch die sie auffällt. Sie lebt in einer Welt, in der sie ständig Diskriminierung durch die überwiegend schwarze Bevölkerung erfahren muss. Doch Anna fügt sich ihrem Schicksal und versucht unter dem Radar zu verschwinden. Das geht so lange gut, bis ein erschütternde Vorfall sie dazu zwingt die Situation so zu sehen, wie sie ist. Anna muss ihre Rolle in diesem System hinterfragen und ergreift die sich bietenden Mittel. Schreibstil: Jasmina Kuhnke schreibt in der dritten Person. Dies finde ich persönlich etwas unschön zu lesen, auch wenn es dadurch eine kleine Distanz schafft. Vor allem bei einem solchen Thema und der Ausschilderung als Jugendbuch kann ich verstehen, weshalb dieser Erzähler gewählt wurde. Die Geschichte ist zudem durchsetzt mit fiktiv-historischen Geschichten, welche die Gewalttaten der Vergangenheit zeigen. Fazit: White Lives Matters ist ein wichtiger, gesellschaftskritischer Roman, welcher auf die teils auch unbewusst stattfinden Ausgrenzung und Diskriminierung von Schwarzen aufmerksam machen will. Ein wirklich aufrüttelnder und bewegender Roman über Alltagsrassismus. Der mich allerdings aufgrund der aktuellen weltpolitischen Lage herausgefordert hat und der definitiv keine leichte Lektüre ist. Dennoch ist dieser Roman eine gute Chance zum Einstieg in dieses wichtige Thema. Beachtet bitte nur zu Euer eigenen Sicherheit die Triggerwarnungen.
Die Geschichte der Sklaverei und des Rassismus umgedreht.
Anna ist die Erste in ihrer Familie, die studieren geht und sie versucht alles, um den hohen Erwartungen gerecht zu werden. Denn Weiße werden nur selten zu Universitäten zugelassen. Doch Anna findet heraus, dass die vielen kleinen ungerechten Erlebnisse, die ihr widerfahren, tiefe Wurzeln haben, die bis in die Gegenwart reichen. Als jedoch etwas schreckliches passiert, muss Anna aus ihrer Passivität ausbrechen und für sich selbst und alle anderen Weißen einstehen. Mein Fazit: Das Hörbuch war ein echtes Erlebnis und ich liebe Jasmina Kuhnke dafür, dass sie diesen rechten Begriff genommen hat und ihn nutzt, um Menschen auf Rassismus aufmerksam zu machen! Wer bis jetzt kein Mitgefühl mit Schwarzen hat und die Rassismus Debatte nicht "versteht", hat hier die Chance sich reinzudenken. Ich wünsche mir, dass dieses Buch in der Schule besprochen wird, dass es in Lesezirkeln ausgewählt wird und tausendfach verschenkt wird zu Weihnachten.

Perspektivwechsel, dessen Potential leider nicht ausreichend genutzt wurde
Der interessante Slogan und das Cover haben meine Aufmerksamkeit erregt und dann der Klappentext mein Interesse geweckt. Das Thema finde ich sehr aktuell und äußerst wichtig. Die Idee des Perspektivwechsels ist sehr innovativ und hat mich neugierig gemacht. Umso schwerer fällt mir die Kritik an diesem Buch. Leider konnte mich die Umsetzung und der Schreibstil nämlich nicht überzeugen. Die Personen blieben sehr oberflächlich und die Handlung rauschte vorbei, ohne mich zu erreichen. Es kamen bei mir weder Spannung noch Emotionen auf - trotz der erschreckenden Thematik. Manche Ereignisse wurden nur kurz angeschnitten und nicht weiter ausgeführt, wie es dazu kam. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und muss leider sagen, dass auch die Lesung durch die Autorin mich nicht überzeugen konnte. Die zwei Sterne gebe ich für die Idee und aufgrund der Wichtigkeit der Thematik. Schade.
Notwendiger Perspektivwechsel
Dieses Buch spiegelt Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, den diskriminierenden Alltag von BIPoCs. Inhaltlich ist der Roman in unserer heutigen Gesellschaft unverzichtbar und innovativ, sprachlich konnte er mich leider nicht in vollem Maße abholen; hier hätte ich mir eine komplexere Sprache gewünscht. Gleichzeitig sorgt die einfache Sprache vielleicht dafür, dass der Roman sich auch als Schullektüre eignet.
Mutige und provokative Idee!
**** Worum geht es? **** Stell dir eine Welt vor in der die Reichen und Mächtigen Menschen Schwarz sind. Stell dir eine Welt vor, in der die Weißen um ihre Rechte kämpfen müssen und jeden Tag Diskriminierung und Hass bis aufs Äußerste ausgesetzt sind. Was würdest du einem verlorenen Weißem Mädchen in einer solchen Welt raten? Kopf einziehen und nicht auffallen oder für ihr Recht zu sein zu kämpfen? Verdrehte Welt? Vielleicht ja lehrreich! **** Mein Eindruck **** Interessant und absolut einmalig umgesetzt, aber irgendwie, für meinen Geschmack, ein bisschen am Ziel vorbei. Letztlich glaube ich vor allem, dass dieses Buch zum Polarisieren geschrieben wurde. Ein neuer Ansatz zum Wachrütteln und zum Nachdenken anregen, zum Diskutieren und Kopfschütteln. In dieser Hinsicht ist dieses Buch mehr als gelungen. Wie ich selbst zu der Art der Darstellung stehe, kann ich abschließend gar nicht genau sagen. Ich fand die Idee zunächst inspirierend, erfrischend und kraftvoll. Ab einem bestimmten Punkt verwickelte sich das Geschehen in Stereotypen und Klischees (wo war da der weitere Mut?). Die Entwicklung zum Ende hin vollzog sich für meinen Geschmack zu schnell, zu „rosa“ für das wie viele Jahrtausende uns das Thema schon beschäftigt und heute noch genauso brisant ist wie zuvor Jahren. Ich möchte dem Buch nichts vorweg nehmen, nur Anregen, dass man das Ende aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten kann, und ich würde mich über eine Diskussion freuen. Der nüchterne Lesestil der Sprecherin hat mich zunächst irritiert. In Anbetracht der eigenen Meinungsfindung fand ich dies am Ende dann doch ganz richtig. Trotzdem beschwerte es meine Motivation des Zuhörens. **** Empfehlung? **** Aufgrund des erfrischenden Muts zur andersartigen Botschaftvermittlung und der Anregung zu einem umfangreichen Diskurs vergebe ich trotz der Kritik nahezu volle Punktzahl. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall zu lesen, fürs Hören sollte man einem trockenen Lesestil zugeneigt sein.
Ich brauche noch um das sacken zu lassen. Alle "kleinen"Rückblicke "haben mich sehr berührt auch wenn man schon einiges zu diesem Thema gelesen und gehört hat. Immer wieder mußte ich mir in Erinnerung rufen das die Protagonistin weiß ist und auch das hat mich sehr berührt. Klare Leseempfehlung, aber wichtig ist auf die Triggerwarnung zu achten.
Der Roman spielt mit der Umkehrung der klassischen Rollen von Rassismus, indem er eine Gesellschaft darstellt, in der weiße Menschen diskriminiert und unterdrückt werden. Die Hauptfigur, Anna, ist eine Weiße, die sich mit den Folgen dieser Umkehrung auseinandersetzen muss. 📖 Jasmina Kuhnkes "White Lives Matter" ist ein provokantes Buch, das sich mit Rassismus auseinandersetzt und die Perspektive umkehrt, indem es die Weißen zur unterdrückten Gruppe macht. Ein Ansatz, der natürlich direkt Aufmerksamkeit erregt und zu Diskussionen anregen soll, doch leider bleibt das Potenzial dieses Romans für mich ungenutzt. 🔄 Die Grundidee ist interessant und provokant, doch der Verlauf der Geschichte bietet wenig Überraschungen. Die dargestellten Diskurse rund um die "Black Lives Matter"-Bewegung sind zwar wichtig, jedoch wirkt der Roman in seiner Erzählweise zu oberflächlich und geht nicht weit genug in die Tiefe. Auch die Perspektive der Protagonistin bleibt zu oft distanziert und schwer nachvollziehbar. Dadurch fällt es schwer, eine emotionale Verbindung zur Geschichte oder den Charakteren aufzubauen. 😕💭 Der Schreibstil hat mich irgendwie zwiegespalten zurückgelassen. Die Erzählung wird überwiegend in der dritten Person geschildert, was wie immer zu einer gewissen Distanz führt und die Intimität der Figuren und ihrer inneren Konflikte nur schwer spürbar macht. Dadurch hat sich die Erzählweise stellenweise eher wie eine Abfolge von Ereignissen angefühlt – mehr "Tell" statt "Show". Und irgendwie hat das alles für mich in diesem Buch nicht so gut funktioniert. ✍️😣 Die Handlung folgt einem relativ vorhersehbaren Verlauf, und obwohl die zentrale Idee – die Umkehrung von Rassismus – als Ansatz viel Potenzial bietet (mir aber auch von Anfang an ein mulmiges Bauchgefühl mitgegeben hat), wird sie nicht in eine Richtung entwickelt, die wirklich neue Erkenntnisse oder Perspektiven aufzeigt. Es wird viel über Rassismus gesprochen, doch die Geschichte bleibt an der Oberfläche und geht nicht tief genug in die Konsequenzen dieser Umkehrung oder die persönlichen Erfahrungen der Betroffenen. 📉 "White Lives Matter" hat mich letztendlich auf mehreren Ebenen nachdenklich gestimmt, aber nicht im positiven Sinne. Zwar verstehe ich, dass die Intention dahinter ist, Menschen, die nicht direkt von Rassismus betroffen sind, für die Problematik zu sensibilisieren, doch irgendwie fand ich die Umsetzung oftmals unangemessen. Die Geschichte wirkt an vielen Stellen irgendwie unangenehm, da die Rassismusproblematik oft soooo plump und offensichtlich dargestellt wird. Auch hat die Darstellung von Diskriminierung in gewisser Weise selbst diskriminierende Stereotype reproduziert. Es fühlte sich oft so an, als hätte die Autorin die Komplexität der Thematik simplifiziert und mit einer Überfülle von Themen überladen, was die beabsichtigte Wirkung verfehlte. 😩 Fazit: Die Zielgruppe des Buches scheint eher "lernwillige" Menschen zu sein, die sich mit Rassismus und Diskriminierung auseinandersetzen möchten, doch für mich persönlich war das Buch in seiner Ausführung leider nicht genug. Ich hätte mir eine direktere und ungeschönte Perspektive einer von Rassismus betroffenen Person gewünscht, die nicht nur das Thema aufgreift, sondern auch die emotionale Tiefe und Komplexität widerspiegelt, die diese Erfahrung mit sich bringt. ⭐⭐
Description
Struktureller Rassismus über Jahrhunderte: Eine Alternativ-Weltgeschichte
Anna ist 20 Jahre alt und studiert Geschichtswissenschaft. Sie ist die Erste ihrer Familie, die es geschafft hat, eine Zulassung an der Hochschule zu erhalten. Denn für Weiße ist es eher ungewöhnlich, einen Studienplatz zu bekommen. Um nicht aufzufallen und diesem Privileg gerecht zu werden, verhält sich die junge Frau möglichst unauffällig. Bis ihr Bruder Alexander plötzlich brutal aus ihrem Leben gerissen wird und sie sich die Frage stellen muss, ob sie wirklich weiter mit geducktem Kopf leben und die Diskriminierung der Gesellschaft akzeptieren kann.
Der zweite Roman von Own-Voices-Autorin Jasmina Kuhnke: ein aufrüttelndes, gesellschaftskritisches Buch White Lives Matter: Ein Parallelwelt-Roman über strukturellen Rassismus Annas Entwicklung: Von der Zurückhaltung zum politischen Aktivismus Dystopie über Anti-Rassismus: Ein Aufruf zu Inklusion und Gleichstellung der Spiegel-BestsellerautorinDie Welt auf den Kopf gestellt, um aufzurütteln: Ein Buch gegen Rassismus
Jasmina Kuhnke hält mit ihrem Buch der weißen Gesellschaft einen erschreckenden Spiegel vor. Eine Geschichte voller Alltagsrassismus und Ausgrenzung aufgrund der Hautfarbe – nur dass es diesmal die Weißen trifft. Annas Weg zur „White Lives Matter“-Bewegung ist geprägt von traumatischen Erlebnissen und dem neu erworbenen Wissen aus ihrem Studium. Ihr Ausbruch aus der Zurückhaltung in den Kampf für grundlegende Rechte ist beispielhaft für politischen Aktivismus.
Hier trifft Gänsehaut-Spannung auf Gesellschaftskritik und verbindet sich zu einem packenden Roman über das Thema Rassismus und Diskriminierung!
Book Information
Author Description
Jasmina Kuhnke ist eine deutsche Schriftstellerin, Schauspielerin, Autorin. Kuhnkes Debütroman „Schwarzes Herz“ ist ein Bestseller. Das halbautobiografische Buch erzählt von ihren Erfahrungen, als sie in den 90er Jahren am Rande des Ruhrgebiets in Deutschland aufwuchs, und wie sie mit Rassismus zu kämpfen hatte. Sie ist außerdem Autorin der preisgekrönten Serie „Andere Eltern“, eine Verspottung der Gründung eines Privatkindergartens durch Eltern, und der Rassismus-Spezialsendung „Carolin Kebekus Show“, die mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Über ihre Arbeit als Autorin hinaus hat sich Kuhnke als Anti-Rassismus-Aktivistin einen Namen gemacht. Im Jahr 2021 gründete sie den SHEROES Fund.
Posts
Dieses Buch macht betroffen und fassungslos. All das ist wirklich passiert, es sind keine Einzelfälle und es passiert auch heute nach wie vor. Es passierte Lorenz. Aber es passiert halt keinen Weißen. Jasmina Kuhnke beschreibt sehr eindrucksvoll, intensiv und berührend, welchen alltäglichen Anfeindungen POCs ausgesetzt sind, wo Rassismus anfängt, wie hässlich seine Fratze ist und wie weitreichend die Folgen sind. Es ist keine leichte Lektüre und gerade dadurch so wichtig. Es gibt einfache Themen und es gibt wichtige Themen. Einfach Augen zu gilt nicht, lies das Buch.
„White Lives Matter“ von Jasmina Kuhnke – ein Buch, das Perspektiven aufzeigt und tiefgründige Fragen stellt. Ich habe mich immer als antirassistisch gesehen, doch dieses Buch hat mir noch einmal bewusst gemacht, wie tief Rassismus in unserer Gesellschaft verankert ist. Besonders nachdenklich stimmte mich, dass ich Anna, die Protagonistin, in manchen Situationen kaum als Weiß wahrnehmen konnte – nicht weil sie es nicht ist, sondern weil die rassistischen Probleme, mit denen sie konfrontiert wird, in der Realität für Weiße nicht die gleiche Alltagsrelevanz haben. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie stark unsere Wahrnehmung von Rassismus und gesellschaftlicher Zugehörigkeit durch fest verankerte Normen und Machtstrukturen beeinflusst wird. Das verdeutlicht, wie stark unsere Wahrnehmung von gesellschaftlichen Ungleichheiten geprägt ist. Genau deshalb halte ich dieses Buch für so wichtig – gerade für diejenigen, die behaupten, es gäbe „Rassismus gegen Weiße“. Es hilft, Privilegien zu hinterfragen und zu erkennen, wie ungleich Macht innerhalb unserer Gesellschaft verteilt ist.

White Lives Matter von Jasmina Kuhnke ist ein provokantes und zugleich tiefgründiges Buch, das mit radikaler Offenheit gesellschaftliche Tabus und rassistische Denkmuster seziert. Kuhnke schreibt kompromisslos, ihre Sprache ist scharf und direkt, ohne dabei in einfache Schwarz-Weiß-Malerei zu verfallen. Stattdessen fordert sie den Leser heraus, sich mit eigenen Vorurteilen und den Mechanismen weißer Dominanz auseinanderzusetzen. Dieses Buch ist unbequem und emotional, es fordert zum Nachdenken heraus, auch wenn es nicht immer leicht zu verdauen ist. Dabei wirkt die Erzählweise manchmal etwas distanziert und verwirrend, was den Zugang erschweren kann. Es ist kein Werk zum Wohlfühlen, sondern zum Aufrütteln und zur Selbstreflexion. Wer sich ernsthaft mit Rassismus und Machtstrukturen auseinandersetzen möchte, findet hier eine mutige Stimme, die klar Stellung bezieht und lange nachwirkt. ★★★☆☆ (3 von 5 Sternen)
Zusammenfassung : Anna ist Studentin und weiß. Beides Faktoren durch die sie auffällt. Sie lebt in einer Welt, in der sie ständig Diskriminierung durch die überwiegend schwarze Bevölkerung erfahren muss. Doch Anna fügt sich ihrem Schicksal und versucht unter dem Radar zu verschwinden. Das geht so lange gut, bis ein erschütternde Vorfall sie dazu zwingt die Situation so zu sehen, wie sie ist. Anna muss ihre Rolle in diesem System hinterfragen und ergreift die sich bietenden Mittel. Schreibstil: Jasmina Kuhnke schreibt in der dritten Person. Dies finde ich persönlich etwas unschön zu lesen, auch wenn es dadurch eine kleine Distanz schafft. Vor allem bei einem solchen Thema und der Ausschilderung als Jugendbuch kann ich verstehen, weshalb dieser Erzähler gewählt wurde. Die Geschichte ist zudem durchsetzt mit fiktiv-historischen Geschichten, welche die Gewalttaten der Vergangenheit zeigen. Fazit: White Lives Matters ist ein wichtiger, gesellschaftskritischer Roman, welcher auf die teils auch unbewusst stattfinden Ausgrenzung und Diskriminierung von Schwarzen aufmerksam machen will. Ein wirklich aufrüttelnder und bewegender Roman über Alltagsrassismus. Der mich allerdings aufgrund der aktuellen weltpolitischen Lage herausgefordert hat und der definitiv keine leichte Lektüre ist. Dennoch ist dieser Roman eine gute Chance zum Einstieg in dieses wichtige Thema. Beachtet bitte nur zu Euer eigenen Sicherheit die Triggerwarnungen.
Die Geschichte der Sklaverei und des Rassismus umgedreht.
Anna ist die Erste in ihrer Familie, die studieren geht und sie versucht alles, um den hohen Erwartungen gerecht zu werden. Denn Weiße werden nur selten zu Universitäten zugelassen. Doch Anna findet heraus, dass die vielen kleinen ungerechten Erlebnisse, die ihr widerfahren, tiefe Wurzeln haben, die bis in die Gegenwart reichen. Als jedoch etwas schreckliches passiert, muss Anna aus ihrer Passivität ausbrechen und für sich selbst und alle anderen Weißen einstehen. Mein Fazit: Das Hörbuch war ein echtes Erlebnis und ich liebe Jasmina Kuhnke dafür, dass sie diesen rechten Begriff genommen hat und ihn nutzt, um Menschen auf Rassismus aufmerksam zu machen! Wer bis jetzt kein Mitgefühl mit Schwarzen hat und die Rassismus Debatte nicht "versteht", hat hier die Chance sich reinzudenken. Ich wünsche mir, dass dieses Buch in der Schule besprochen wird, dass es in Lesezirkeln ausgewählt wird und tausendfach verschenkt wird zu Weihnachten.

Perspektivwechsel, dessen Potential leider nicht ausreichend genutzt wurde
Der interessante Slogan und das Cover haben meine Aufmerksamkeit erregt und dann der Klappentext mein Interesse geweckt. Das Thema finde ich sehr aktuell und äußerst wichtig. Die Idee des Perspektivwechsels ist sehr innovativ und hat mich neugierig gemacht. Umso schwerer fällt mir die Kritik an diesem Buch. Leider konnte mich die Umsetzung und der Schreibstil nämlich nicht überzeugen. Die Personen blieben sehr oberflächlich und die Handlung rauschte vorbei, ohne mich zu erreichen. Es kamen bei mir weder Spannung noch Emotionen auf - trotz der erschreckenden Thematik. Manche Ereignisse wurden nur kurz angeschnitten und nicht weiter ausgeführt, wie es dazu kam. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und muss leider sagen, dass auch die Lesung durch die Autorin mich nicht überzeugen konnte. Die zwei Sterne gebe ich für die Idee und aufgrund der Wichtigkeit der Thematik. Schade.
Notwendiger Perspektivwechsel
Dieses Buch spiegelt Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, den diskriminierenden Alltag von BIPoCs. Inhaltlich ist der Roman in unserer heutigen Gesellschaft unverzichtbar und innovativ, sprachlich konnte er mich leider nicht in vollem Maße abholen; hier hätte ich mir eine komplexere Sprache gewünscht. Gleichzeitig sorgt die einfache Sprache vielleicht dafür, dass der Roman sich auch als Schullektüre eignet.
Mutige und provokative Idee!
**** Worum geht es? **** Stell dir eine Welt vor in der die Reichen und Mächtigen Menschen Schwarz sind. Stell dir eine Welt vor, in der die Weißen um ihre Rechte kämpfen müssen und jeden Tag Diskriminierung und Hass bis aufs Äußerste ausgesetzt sind. Was würdest du einem verlorenen Weißem Mädchen in einer solchen Welt raten? Kopf einziehen und nicht auffallen oder für ihr Recht zu sein zu kämpfen? Verdrehte Welt? Vielleicht ja lehrreich! **** Mein Eindruck **** Interessant und absolut einmalig umgesetzt, aber irgendwie, für meinen Geschmack, ein bisschen am Ziel vorbei. Letztlich glaube ich vor allem, dass dieses Buch zum Polarisieren geschrieben wurde. Ein neuer Ansatz zum Wachrütteln und zum Nachdenken anregen, zum Diskutieren und Kopfschütteln. In dieser Hinsicht ist dieses Buch mehr als gelungen. Wie ich selbst zu der Art der Darstellung stehe, kann ich abschließend gar nicht genau sagen. Ich fand die Idee zunächst inspirierend, erfrischend und kraftvoll. Ab einem bestimmten Punkt verwickelte sich das Geschehen in Stereotypen und Klischees (wo war da der weitere Mut?). Die Entwicklung zum Ende hin vollzog sich für meinen Geschmack zu schnell, zu „rosa“ für das wie viele Jahrtausende uns das Thema schon beschäftigt und heute noch genauso brisant ist wie zuvor Jahren. Ich möchte dem Buch nichts vorweg nehmen, nur Anregen, dass man das Ende aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten kann, und ich würde mich über eine Diskussion freuen. Der nüchterne Lesestil der Sprecherin hat mich zunächst irritiert. In Anbetracht der eigenen Meinungsfindung fand ich dies am Ende dann doch ganz richtig. Trotzdem beschwerte es meine Motivation des Zuhörens. **** Empfehlung? **** Aufgrund des erfrischenden Muts zur andersartigen Botschaftvermittlung und der Anregung zu einem umfangreichen Diskurs vergebe ich trotz der Kritik nahezu volle Punktzahl. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall zu lesen, fürs Hören sollte man einem trockenen Lesestil zugeneigt sein.
Ich brauche noch um das sacken zu lassen. Alle "kleinen"Rückblicke "haben mich sehr berührt auch wenn man schon einiges zu diesem Thema gelesen und gehört hat. Immer wieder mußte ich mir in Erinnerung rufen das die Protagonistin weiß ist und auch das hat mich sehr berührt. Klare Leseempfehlung, aber wichtig ist auf die Triggerwarnung zu achten.
Der Roman spielt mit der Umkehrung der klassischen Rollen von Rassismus, indem er eine Gesellschaft darstellt, in der weiße Menschen diskriminiert und unterdrückt werden. Die Hauptfigur, Anna, ist eine Weiße, die sich mit den Folgen dieser Umkehrung auseinandersetzen muss. 📖 Jasmina Kuhnkes "White Lives Matter" ist ein provokantes Buch, das sich mit Rassismus auseinandersetzt und die Perspektive umkehrt, indem es die Weißen zur unterdrückten Gruppe macht. Ein Ansatz, der natürlich direkt Aufmerksamkeit erregt und zu Diskussionen anregen soll, doch leider bleibt das Potenzial dieses Romans für mich ungenutzt. 🔄 Die Grundidee ist interessant und provokant, doch der Verlauf der Geschichte bietet wenig Überraschungen. Die dargestellten Diskurse rund um die "Black Lives Matter"-Bewegung sind zwar wichtig, jedoch wirkt der Roman in seiner Erzählweise zu oberflächlich und geht nicht weit genug in die Tiefe. Auch die Perspektive der Protagonistin bleibt zu oft distanziert und schwer nachvollziehbar. Dadurch fällt es schwer, eine emotionale Verbindung zur Geschichte oder den Charakteren aufzubauen. 😕💭 Der Schreibstil hat mich irgendwie zwiegespalten zurückgelassen. Die Erzählung wird überwiegend in der dritten Person geschildert, was wie immer zu einer gewissen Distanz führt und die Intimität der Figuren und ihrer inneren Konflikte nur schwer spürbar macht. Dadurch hat sich die Erzählweise stellenweise eher wie eine Abfolge von Ereignissen angefühlt – mehr "Tell" statt "Show". Und irgendwie hat das alles für mich in diesem Buch nicht so gut funktioniert. ✍️😣 Die Handlung folgt einem relativ vorhersehbaren Verlauf, und obwohl die zentrale Idee – die Umkehrung von Rassismus – als Ansatz viel Potenzial bietet (mir aber auch von Anfang an ein mulmiges Bauchgefühl mitgegeben hat), wird sie nicht in eine Richtung entwickelt, die wirklich neue Erkenntnisse oder Perspektiven aufzeigt. Es wird viel über Rassismus gesprochen, doch die Geschichte bleibt an der Oberfläche und geht nicht tief genug in die Konsequenzen dieser Umkehrung oder die persönlichen Erfahrungen der Betroffenen. 📉 "White Lives Matter" hat mich letztendlich auf mehreren Ebenen nachdenklich gestimmt, aber nicht im positiven Sinne. Zwar verstehe ich, dass die Intention dahinter ist, Menschen, die nicht direkt von Rassismus betroffen sind, für die Problematik zu sensibilisieren, doch irgendwie fand ich die Umsetzung oftmals unangemessen. Die Geschichte wirkt an vielen Stellen irgendwie unangenehm, da die Rassismusproblematik oft soooo plump und offensichtlich dargestellt wird. Auch hat die Darstellung von Diskriminierung in gewisser Weise selbst diskriminierende Stereotype reproduziert. Es fühlte sich oft so an, als hätte die Autorin die Komplexität der Thematik simplifiziert und mit einer Überfülle von Themen überladen, was die beabsichtigte Wirkung verfehlte. 😩 Fazit: Die Zielgruppe des Buches scheint eher "lernwillige" Menschen zu sein, die sich mit Rassismus und Diskriminierung auseinandersetzen möchten, doch für mich persönlich war das Buch in seiner Ausführung leider nicht genug. Ich hätte mir eine direktere und ungeschönte Perspektive einer von Rassismus betroffenen Person gewünscht, die nicht nur das Thema aufgreift, sondern auch die emotionale Tiefe und Komplexität widerspiegelt, die diese Erfahrung mit sich bringt. ⭐⭐

















