Sommer in Wien
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Description
Book Information
Author Description
PETRA HARTLIEB wurde 1967 in München geboren und ist in Oberösterreich aufgewachsen. Sie studierte Psychologie und Geschichte und arbeitete danach als Pressereferentin und Literaturkritikerin in Wien und Hamburg. 2004 übernahm sie eine Wiener Traditionsbuchhandlung. Davon erzählen ihre Bestseller ›Meine wundervolle Buchhandlung‹ und ›Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung‹. Bei DuMont erschienen außerdem ›Wenn es Frühling wird in Wien‹, ›Sommer in Wien‹ und ›Herbst in Wien‹.
Posts
Schöne Fortsetzung der Liebesgeschichte aus Wien von 1912 bis 1914
Sehr überzeugend geht die Geschichte zwischen Marie und Oskar weiter. Man kann gut mit den beiden mitgehen. Sehr gut gefällt mir auch wie die Autorin das Zeitgeschehen in die Geschichte einfließen lässt, ohne dass es aufgesetzt oder zu dominant wirkt. Ich freue mich schon auf den letzten Band und hoffe, dass er nicht zu traurig wird, denn schließlich geht es um die Zeit des ersten Weltkrieges.
Es fing so luftig leicht an.
Es liest sich so leicht, und es ist schön zu sehen, was Marie durch ihre Arbeitgeber alles erleben kann. Die Kinder der Arbeitgeber werden größer und wuchsen mir immer mehr ans Herz. Es wurde auch einiges aus der Sicht von Oskar erzählt. Ab ca der Mitte endete die luftig, leichte Erzählung und Oskar hatte mit einem Schicksalsschlag zu kämpfen. Die Liebesgeschichte zwischen Marie und Oskar entwickelte sich super herzlich. Das Ende hat man, wenn man sich mit Jahreszahlen und Geschichte auskennt, leider kommen sehen. Der vierte Band wird wohl leider nicht mehr so luftig leicht werden. Ich freu mich trotzdem sehr darauf und bin guter Dinge, dass die Geschichte um Marie und Oskar nicht schlecht ausgeht. 🤞
Ein nostalgischer Spaziergang durch die Geschichte. Leicht verdaulich und unterhaltsam.
„Sommer in Wien" ist der dritte Teil dieser faszinierenden Buchreihe und entführt uns in die sonnigen Monate der Belle Epoque. Die Geschichte von Marie und Oskar setzt sich fort und erneut verzaubert uns die Leichtigkeit dieser Lektüre. Der Handlungsfaden folgt Marie, die als Kindermädchen in der Familie von Arthur Schnitzler arbeitet. Ihre Herkunft ist bescheiden, ihre Bildung begrenzt, aber ihre Liebe zu den Kindern ist grenzenlos. Die zentrale Achse dieser Erzählung ist ihre Liebe zu Oskar, einem Buchhändler aus der Nachbarschaft. Diese Liebe ist für beide die erste große und sie grübeln unablässig darüber, wie sie sich eine gemeinsame Zukunft aufbauen können. Doch zuerst tritt Marie in den Genuss ihres ersten Urlaubs, eine Reise ans Meer. Die Geschichte ist von Briefwechseln zwischen Marie und Oskar durchzogen, die jedoch nicht den Hauptteil ausmachen. Stattdessen erfahren wir, wie die Menschen damals in den Urlaub fuhren und wie es war, die Kinder zu betreuen, insbesondere wenn sie krank wurden. Der Aufenthalt am Meer nimmt einen wichtigen Platz in der Geschichte ein und ist wunderbar beschrieben. Nach dem Urlaub kehrt Marie nach Wien zurück, und die Handlung verdichtet sich, während wir ihre Herausforderungen und Freuden beim Aufbau einer Familie mitverfolgen. Die Details überlasse ich gerne den Lesern. Petra Hartlieb versteht es meisterhaft, das alte Wien in ihren Büchern zum Leben zu erwecken und uns ein lebendiges Bild vergangener Zeiten zu vermitteln. Sie zeigt uns die verschiedenen Gesellschaftsschichten, Unterhaltungsmöglichkeiten und die Rolle der Frauen zu dieser Zeit. Dennoch scheint der Klappentext nicht ideal gewählt zu sein, da das im Text erwähnte "schlimme Ereignis" erst am Ende des Buches aufgegriffen wird und wahrscheinlich eher im letzten Teil der Reihe eine Rolle spielen wird. "Sommer in Wien" ist wie ein nostalgischer Spaziergang durch die Geschichte, eine leicht verdauliche und unterhaltsame Lektüre, die das Wien vergangener Tage in all seiner Pracht wieder aufleben lässt.

Zum Träumen
Ich mag diese Jahreszeiten in Wien Reihe so, so gern. Sie lässt sich lesen wie ein sanfter Hauch. Leise, zart, angenehm. Trotzdem steckt auch viel Tiefe und Schwere in den Büchern, auch wenn vieles eher vage gehalten wird. Ein kleines Minus gibt's hier für die vielen Zeitsprünge, dadurch wirkte die Geschichte leider nicht so flüssig wie in den bisherigen Büchern, sondern leider eher zergliedert und oft übereilt. Trotzdem eine wundervolle Lektüre, die ich sehr empfehlen kann.
Eine sehr schöne Fortsetzung. Ich habe mich von der Ruhe und Entschleunigung der Zeit (1912-14) anstecken lassen. Slow Reading mit diesem feinen Büchlein, das trotz der Kürze einen guten Eindruck über das Jahrzehnt verschafft. Die Liebes- und Lebensgeschichte von Marie und Oskar hat mir sehr gut gefallen.
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Author Description
PETRA HARTLIEB wurde 1967 in München geboren und ist in Oberösterreich aufgewachsen. Sie studierte Psychologie und Geschichte und arbeitete danach als Pressereferentin und Literaturkritikerin in Wien und Hamburg. 2004 übernahm sie eine Wiener Traditionsbuchhandlung. Davon erzählen ihre Bestseller ›Meine wundervolle Buchhandlung‹ und ›Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung‹. Bei DuMont erschienen außerdem ›Wenn es Frühling wird in Wien‹, ›Sommer in Wien‹ und ›Herbst in Wien‹.
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Schöne Fortsetzung der Liebesgeschichte aus Wien von 1912 bis 1914
Sehr überzeugend geht die Geschichte zwischen Marie und Oskar weiter. Man kann gut mit den beiden mitgehen. Sehr gut gefällt mir auch wie die Autorin das Zeitgeschehen in die Geschichte einfließen lässt, ohne dass es aufgesetzt oder zu dominant wirkt. Ich freue mich schon auf den letzten Band und hoffe, dass er nicht zu traurig wird, denn schließlich geht es um die Zeit des ersten Weltkrieges.
Es fing so luftig leicht an.
Es liest sich so leicht, und es ist schön zu sehen, was Marie durch ihre Arbeitgeber alles erleben kann. Die Kinder der Arbeitgeber werden größer und wuchsen mir immer mehr ans Herz. Es wurde auch einiges aus der Sicht von Oskar erzählt. Ab ca der Mitte endete die luftig, leichte Erzählung und Oskar hatte mit einem Schicksalsschlag zu kämpfen. Die Liebesgeschichte zwischen Marie und Oskar entwickelte sich super herzlich. Das Ende hat man, wenn man sich mit Jahreszahlen und Geschichte auskennt, leider kommen sehen. Der vierte Band wird wohl leider nicht mehr so luftig leicht werden. Ich freu mich trotzdem sehr darauf und bin guter Dinge, dass die Geschichte um Marie und Oskar nicht schlecht ausgeht. 🤞
Ein nostalgischer Spaziergang durch die Geschichte. Leicht verdaulich und unterhaltsam.
„Sommer in Wien" ist der dritte Teil dieser faszinierenden Buchreihe und entführt uns in die sonnigen Monate der Belle Epoque. Die Geschichte von Marie und Oskar setzt sich fort und erneut verzaubert uns die Leichtigkeit dieser Lektüre. Der Handlungsfaden folgt Marie, die als Kindermädchen in der Familie von Arthur Schnitzler arbeitet. Ihre Herkunft ist bescheiden, ihre Bildung begrenzt, aber ihre Liebe zu den Kindern ist grenzenlos. Die zentrale Achse dieser Erzählung ist ihre Liebe zu Oskar, einem Buchhändler aus der Nachbarschaft. Diese Liebe ist für beide die erste große und sie grübeln unablässig darüber, wie sie sich eine gemeinsame Zukunft aufbauen können. Doch zuerst tritt Marie in den Genuss ihres ersten Urlaubs, eine Reise ans Meer. Die Geschichte ist von Briefwechseln zwischen Marie und Oskar durchzogen, die jedoch nicht den Hauptteil ausmachen. Stattdessen erfahren wir, wie die Menschen damals in den Urlaub fuhren und wie es war, die Kinder zu betreuen, insbesondere wenn sie krank wurden. Der Aufenthalt am Meer nimmt einen wichtigen Platz in der Geschichte ein und ist wunderbar beschrieben. Nach dem Urlaub kehrt Marie nach Wien zurück, und die Handlung verdichtet sich, während wir ihre Herausforderungen und Freuden beim Aufbau einer Familie mitverfolgen. Die Details überlasse ich gerne den Lesern. Petra Hartlieb versteht es meisterhaft, das alte Wien in ihren Büchern zum Leben zu erwecken und uns ein lebendiges Bild vergangener Zeiten zu vermitteln. Sie zeigt uns die verschiedenen Gesellschaftsschichten, Unterhaltungsmöglichkeiten und die Rolle der Frauen zu dieser Zeit. Dennoch scheint der Klappentext nicht ideal gewählt zu sein, da das im Text erwähnte "schlimme Ereignis" erst am Ende des Buches aufgegriffen wird und wahrscheinlich eher im letzten Teil der Reihe eine Rolle spielen wird. "Sommer in Wien" ist wie ein nostalgischer Spaziergang durch die Geschichte, eine leicht verdauliche und unterhaltsame Lektüre, die das Wien vergangener Tage in all seiner Pracht wieder aufleben lässt.

Zum Träumen
Ich mag diese Jahreszeiten in Wien Reihe so, so gern. Sie lässt sich lesen wie ein sanfter Hauch. Leise, zart, angenehm. Trotzdem steckt auch viel Tiefe und Schwere in den Büchern, auch wenn vieles eher vage gehalten wird. Ein kleines Minus gibt's hier für die vielen Zeitsprünge, dadurch wirkte die Geschichte leider nicht so flüssig wie in den bisherigen Büchern, sondern leider eher zergliedert und oft übereilt. Trotzdem eine wundervolle Lektüre, die ich sehr empfehlen kann.












