Als Hörbücher sind Eschbachs Werke intensiver und eindringlicher. Die Idee und Storyführung ist packend und macht nachdenklich weil wir nicht sehr weit entfernt davon sind. Immer wieder Klasse von diesem deutschen Autor zu hören oder lesen.
Tatsächlich finde ich Eschbach als Hörbuch besser als es selbst zu lesen. Es fesselt und ist unerwartet durchdacht.
Könnte so geschehen
Mich hat das Buch gelockt, weil im Klappentext ein Politiker Robert Havelock heißt, das mich sehr an einen deutschen Ex-Politiker erinnert. Die Mischung aus Sci-fi und Thriller gefällt mir gut. Der Autor zeigt in diesem Buch eine Mögliche Realität im Jahr 2063. Themen aus der heutigen Zeit werden gekonnt weiter gedacht und in ein zukünftiges Bild gebracht, das stimmig ist. Neben technischen Errungenschaften werden auch mögliche politische Modelle eingebaut. Vielleicht passiert es ja so, oder so ähnlich. Klare Empfehlung.
Das Buch hat stark angefangen und einen tollen Spannungsbogen gehabt. Aber das Ende hat mich einfach nur enttäuscht…
Vielleicht habt ihr schonmal über ein Bedigungloses Gruneinkommen nachgedacht? So etwas ist das Freiheitsgeld in diesem Buch. Man wird in der Geschichte Stück für Stück in diese dystopische Welt geführt und bei der Ermittlung eines Totesfalls, besprechen die Protagonisten das für und wieder dieser neuen Welt. Was es für mich so toll macht, weil ich selbst ins Nachdenken gekommen bin. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen.
Intelligenter Social-Fiction-Thriller
Inhalt: Europa in nicht allzu ferner Zukunft. Die Digitalisierung ist weit fortgeschritten, Maschinen erledigen die meiste Arbeit, während ein bedingungsloses Grundeinkommen, das sogenannte »Freiheitsgeld«, dafür sorgt, dass jeder ein menschenwürdiges Leben führen kann. Als der Politiker, der das Freiheitsgeld eingeführt hat, tot aufgefunden wird, wirkt es zunächst wie ein Selbstmord. Doch dann wird der Journalist ermordet, der einst als sein größter Gegenspieler galt. Ahmad Müller, ein junger Polizist, ist in die Ermittlungen um beide Fälle involviert - und sieht sich mit übermächtigen Kräften konfrontiert, die im Geheimen operieren und vor nichts zurückschrecken, um eine Aufklärung zu vereiteln. Meinung: Andreas Eschbach schreibt sehr detailgenau. Seine Charaktere leben die Geschichte in den Büchern. Auch wenn er manchmal etwas ausschweifend ist, finde ich die Details sehr gut bei ihm. Auch dieses Buch hat wieder überzeugt. Eschbachs Bücher regen immer zum Nachdenken an. Eine Zukunft, die sogar sehr realistisch erscheint und ich mir teilweise wünsche und zum Teil überhaupt nicht. Der Schluss kommt ein wenig abrupt, passt aber irgendwie und irgendwie auch nicht. Für mich ein gutes Buch zum lesen, ich habe es als Hörbuch gehört und mag die Erzählstimme sehr. Die Gedanken über Freiheitsgeld, KI, das Politische, Ernährung und Umwelt regen zum Nachdenken an und kann gerne jeder als Gedankenexperiment mitnehmen.
Ein wirklich richtig gutes Buch. Hab es in einem aufgesogen. Einziges Manko: ich fand die Figurenbeziehungen hier und da etwas zu oberflächlich. Sonst hat es mir sehr gut gefallen.
Wahnsinn 🤯. Lest es!
Ein tolles Buch. Hat mich echt zum Nachdenken gebracht, wie man’s von Andreas Eschbach gewohnt ist. Für mich sogar eine Nummer besser als seine anderen. Die zentrale Idee hat’s in sich. ich war danach noch lange am Grübeln.🤔
Interessante Idee, aber irgendwie sehr halbgar und unausgereift umgesetzt. Außerdem ist mir das Handeln des Protagonisten stellenweise unverständlich gewesen.
Das bedingungslose Grundeinkommen - Utopie oder Dystopie? Ein Buch mit fragwürdigen Zukunftsszenarien, wackligen Figuren und durchweg schlechter Story.
Interessantes Thema
Ich muss zugestehen, dass ich anfangs dem Thema gegenüberl sehr voreingenommen war und nicht gedacht habe, dass es mich dahingehend wirklich abholt, aber nein! Das Thema wurde sehr interessant und einfach aufbereitet und in eine recht interessante Geschichte verpackt. Ich hatte durchwegs ein recht anschauliches und authentisches Utopie/Dystopie Gefühl und es gab zahlreiche Denkanstöße, die mir sehr gefallen haben. Die Story war schon etwas langgezogen und auch die Spannungskurve war mir dann doch etwas zu klein, aber trotzdem würde ich das Buch jedem empfehlen, vor allem Leute, die Zukunftsbücher lieben.
Das Große ganze, ist es das Wert
Ein wirklich gutes Buch, was einen in vielerlei Hinsicht zum nachdenken anregt. Ich würde mir eine Fortsetzung wünschen, da das Ende irgendwie unbefriedigend war und ich es spannend fände den Fortgang des Plans zu sehen. Besonders hat mir der Aufbau des Buches gefallen. Eschbach schafft es immer wieder eine große Story mit vielen wechselnden Protagonisten zu erzählen und dabei wirkt es immer alltägliche. Man lernt die Personen gut kennen und ihre intensionen, wobei die Hauptstory immer mitschwingt und am Ende alles zu einem logischen Ende zusammen geführt wird. Auch wenn mir dieses nicht so gefallen hat.
Ganz nett, aber hat mich nicht so gepackt... vielleicht liegt mir das Thema auch einfach nicht so...
Entsprach absolut nicht meinen Erwartungen, aber nicht im positiven Sinne.
Wer hier einen futuristischen Thriller mit künstlicher Intelligenz, Robotern und politischer Storyline erwartet, wird enttäuscht. Freiheitsgeld wird aus den Perspektiven vier verschiedener Protagonisten erzählt, die in einer Welt leben, in der das bedingungslose Grundeinkommen nicht länger eine Idee, sondern Wirklichkeit ist. Um den Klimaschutz zu gewährleisten, leben Menschen nicht länger vereinzelt auf dem Land, sondern in Supermetropolen, Hochhauskomplexen und Gated Communities. Soweit so spannend, die unterschiedlichen Alltage der Protagonisten sind aber alles andere als das. Vergleichsweise nah an der heutigen Zeit orientiert arbeiten sie in Jobs, die nichts Neues sind und schlagen sich mit denselben menschlichen Problemen herum. Was dem Buch dann aber den Rest gibt, ist der klamaukige Schreibstil. Bei dem Thema hätte ich einen ernsteren Ton erwartet, gelesen hat es sich dann aber ein bisschen wie Qualityland, was mich persönlich massiv gestört hat, genau wie der völlig unnötige Fokus auf die Sexleben der Protagonisten. Mit über 500 Seiten ist das Buch jetzt auch kein entspannter Read für zwischendrin, und bessere Dystopien gibts zu Hauf. Kann man getrost sein lassen.
Keine Längen, gut geschrieben, inhaltlich Mittelmaß
Inhaltlich habe ich einfach wirklich mehr erwartet und war dann auch überrascht, als das Buch quasi durch war und dann erst die Aufklärung begann. Die wirkte dann irgendwie zusammengeschustert. Das Buch hätte mehr verdient als dieses Ende finde ich und auch die Charaktere, die am Anfang gut aufgebaut wurden, sind dann irgendwie einfach vernachlässigt worden und sind verblasst. Aber da Herr Eschbach es einfach versteht, Leser zu fesseln, sind keinerlei Längen aufgetreten.

Tolles Gedankenexperiment verbunden mit einem Krimi
Dies ist mein zweites Buch des Autors. Es hat mir wirklich gut gefallen. Ich mochte den Ausflug in diese fiktive Zukunft, ich mochte die „Welt“, die der Autor kreiert hat und ich mochte die Story, die alles verbindet. Wieder gibt es glaubwürdige Charaktere, spannende Elemente und ein überraschendes Ende, das aber absolut plausibel ist.
Ein paar Seiten weniger hätten es auch getan. Anfangs waren die Zusammenhänge nicht so klar und das Buch hatte seine Längen. Als die Handlungsstränge zusammen liefen wurde es spannender. Das Ende war überraschend, aber logisch.
Habe ja mit fast allem gerechnet. Aber nicht mit diesem Ende und warum der Altpräsident ermordet wurde. Klasse Lektüre
Ahmad muss falsche Indizien wiederlegen. Nur so kann er seine Unschuld beweisen und evtl. auch den Mord am Altpräsidenten aufklären. Bin gespannt ob und wenn ja wie es ihm gelingt.
Ahmad kommt bei den Mordermittlungen nun auch noch auf seinen Angreifer, der ihn mit dem Messer schwer verwundet hat, auf die Spur. Aber passen all diese Puzzelteile zusammen???
So langsam zeichnet sich ein Zusammenhang zwischen allen handelnden Personen ab. Auch warum Valentin für den Altpräsidenten heimlich einen nicht bekannten Zugang zu seiner Wohnung um A-Distrikt auskundschaften musste.
Der Altpräsident und sein alter investagitiv Reporter Lieblingsrivale . Beide tot. Was haben alle anderen Charaktere dieses Romanes damit zu tun
Der ehemalige Bundespräsident Havelock wird tot in seinem Bad gefunden. Warum....was hängt da alles zusammen was ich in der Story nicht nicht durchschaut habe
Der Spannungsbogen steigt konstant. Bis jetzt hat sich noch keine der Fragen von gestern klären können.
Wer ist die Person die immer wieder mitten in der Geschichte vorkommt? Was verheimlicht der alte Präsident Havenbeck ? Was hat hat mit den Blut und Sperma Spenden von Valentin auf sich. Zu guter letzt....wie kommt hier das Freiheitsgeld in die Story??? Fragen über Fragen
Es kommen immer mehr Charaktere dazu. Die Story ist noch am Anfang. Aber sehr verführerisch mehr darüber heraus zu bekommen
Noch ganz am Anfang. Es werden gerade die Charaktere und die "Umgebung " und die Grundlagen der Geschichte vorgestellt.
Mein absolutes Lieblingsbuch.
Ein Buch was in der Zukunft spielt, aber vielleicht gar nicht so fiktiv ist wie man glauben mag. Sehr viele aktuelle Entwicklungen die einfach perfekt weiter gedacht worden sind. Egal ob Smart Citys oder Freiheitsgeld für jeden...
(Rezi aus 2022)
Andreas Eschbach greift hier die Idee des "bedingungslosen Grundeinkommens" auf und verknüpft es sehr geschickt mit bedrohlichen Themen wie "Klimawandel", "Lobbyismus", "seltsame Reiche" Spielen tut es in einer deutlichen Zukunft, die einem doch beim Lesen sehr nah und gar nicht so unwahrscheinlich wie gedacht erscheint Absolut empfehlenswert!
Spannendes Thema für eine Dystopie, hab das Buch gefeiert
Es geht um eine Zukunft, in der Menschen nicht mehr Arbeiten müssen um über die Runden zu kommen. Die Vor- und Nachteile werden einem durch verschiedene Personen nahegebracht. Der Schluss hat mich sehr nachdenklich gemacht: sind die Bösen wirklich böse? Mein persönliches Highlight ist eine bayrisch sprechende KTU-Beamtin!
Ein Krimi aus dem Jahr 2064. In Deutschland gibt es das bedingungslose Grundeinkommen, die Menschen müssen nicht mehr arbeiten, Roboter und KI erledigen die Jobs. Weite Teile Europas sind renaturiert und zu ökologischen Sperrzonen erklärt. Alle, die es sich leisten können, leben in Gated Communities ein sorgenfreies Leben. Doch dann stirbt der Mann, der als Politiker das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt hat. Und Ermittler Ahmad Müller steht vor einem Rätsel, vielleicht sogar vor einer Verschwörung…
Eschbach beschreibt in liebevollen Details eine mögliche Gesellschaft in 40 Jahren. Neue Techniken, aber auch neue gesellschaftliche Entwicklungen werden vom Jahr 2024 kreativ und intelligent weitergesponnen. Allerdings vergisst er zum Beispiel die Entwicklung der Medien komplett: Menschen schauen in den 60er des 21. Jahrhunderts bei Eschbach hauptsächlich noch Fernsehen oder lesen Zeitung. Wohl eher nicht. Auch sind die Charaktere bei ihm immer mal wieder sehr holzschnittartig, ihre Motivationen manchmal schwer nachzuvollziehen, die Handlung führt teilweise über etwas holprige Pfade. Trotzdem liest sich dieser Krimi sehr gut, es gibt überraschende Wendungen und ein unerwartetes Ende. Wer Zukunftsromane und Dystopien mag, wird sich gut unterhalten.
Zu lang.
Ein interessantes Thema. Man erhält einen guten Einblick in die Thematik und die Geschichte drumherum ist durchaus spannend, aber mir war es einfach viel zu lang.
Wow, ein absolutes Highlight. Richtig gut, absolute Leseempfehlung 👍
Sehr empfehlenswert! Liebe Eschbachs Art zu schreiben
Nach sehr langem Anlauf ein äusserst spannender Krimi, der dann überraschend schnell zum Ende kommt.
Zukunftsideen, Denkanstöße, top! Das Szenario des bedingungslosen Grundeinkommens in Europa ist meiner Meinung nach wirklich clever umgesetzt. Es beleuchtet Vor- und Nachteile für die Gesellschaft und regt zum Nachdenken an. Aber leider ist die Story selbst nicht besonders spannend. Das ist sehr schade, denn das Buch hat sehr viel Potenzial.
Manch einer würde sich sicherlich sehr darüber freuen: Ein bedingungsloses Grundeinkommen, das pünktlich jeden Monat eingeht. Arbeiten müssen nur jene, die es wollen. Dafür gibt es dann einen stark besteuerten Obolus on top. Pflege, Erziehung etc. wird fantastisch bezahlt – quasi die letzten Jobs, für die Roboter und KI nicht geeignet sind. Utopisch mag man meinen ... doch wo ‚bedingungslos‘ gezahlt wird, gibt es eben meist doch Bedingungen. Etwas die Hinnahme einer ständigen und nahezu flächendeckenden Überwachung, sei es durch Kameras oder die im Buch eingeführten PODs. Zudem ist das Bargeld vollständig abgeschafft und jede monetäre Bewegung nachvollziehbar. Wenn sich dann noch herauskristallisiert, dass das Freiheitsgeld auf wackligen Beinen stehen müsste, entgegen den Erwartungen aber doch funktioniert, wittert der geneigte Leser eine tiefgehende Verschwörung. Diese bietet uns der Autor natürlich auch. Das Thema ist super spannend, weil es eine gewisse Aktualität bzw. Zukunftsmusik mit sich bringt. Die darum gesponnene Geschichte ist gut, wenn mir auch der ganz große Knall aus anderen Büchern des Autors gefehlt hat. Das ist aber natürlich Geschmackssache und nur mein persönliches Empfinden. Dennoch empfehle ich das Buch gerne weiter, schon weil ich fast erwarte, dass wir uns mit dem Thema irgendwann selbst auseinandersetzen werden.
Im Vergleich zu den anderen Bücher von Eschbach eher ohne große Spannung. Dennoch liest es sich gut und ohne größere Längen.
Die Welt im Jahre 2060-kann durchaus möglich sein. Eine Fiktion mit tiefem Hintergrund……
Ich habe schon ein paar Bücher von Andreas Eschbach gelesen und fand sie alle gut. Darum hatte ich mich sehr auf Freiheitsgeld gefreut - zumal mich der Klappentext auch direkt angesprochen hat. Es geht um eine Zukunft in Deutschland in 40 Jahren. Alle Menschen hier bekommen Freiheitsgeld, ein bedingungsloses Grundeinkommen. Alleine das bietet in meinen Augen viel Potential für eine gute Geschichte, aber irgendwie ist es dem Autor nicht gelungen, diese auch zu schreiben. Immer wieder hatte ich das Gefühl, es werden neue Stränge eröffnet, die dann aber im Sand verlaufen. Der Anfang des Buches ist unheimlich langatmig, Spannung baut sich kaum auf. Und die meisten Charaktere sind sehr klischeehaft und bleiben leider sehr oberflächlich, so dass es mir sehr schwer fiel, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Ich habe das Buch zu Ende gelesen, obwohl es mir nicht gefiel, einfach weil ich dachte, dass bei diesem Autor doch noch was kommen muss. Tat es aber nicht. Schade. Für mich war das Buch leider Zeitverschwendung.
Tolle Idee aber die Umsetzung… naja
Das war mein erstes Buch von Andreas Eschbach und ich muss sagen, dass mir der Klappentext zunächst super gut gefallen hat. Ich habe bisher noch nicht viele Dystopien gelesen aber ich habe eine sehr gute Vorstellung von Europa im Jahr 2064 bekommen. Und das ebenso auf eine interessante Art und Weise, denn häufig wurde über Gespräche der Figuren oder lediglich kurze Nebensätze des Erzählers erklärt, unter welchen Umständen die Menschen mittlerweile leben. Sehr viele aktuelle politische Themen werden dabei aufgegriffen und im Fokus steht dabei das Freiheitsgeld, das aus der Idee des Grundeinkommens entstanden ist. Allerdings hat sich das ganze Buch über nicht wirklich ein Spannungsbogen aufgebaut. Teilweise waren die Geschehnisse sogar recht vorhersehbar oder aber Figuren haben manche Tatsachen einfach hingenommen, wo ich mir eine andere Reaktion vorgestellt hätte. So waren die Figure teilweise nicht glaubwürdig, teilweise wirkten sie sogar gleichgültig. Und deswegen fiel es mir unter anderem so schwer am Buch dran zu bleiben. Die Wechsel der Erzählperspektiven sorgten zwar für Abwechslung aber mit den Charakteren konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Insbesondere einer der Hauptcharaktere hat mich mit seinem Alpha-Männlichkeits-Gehabe unglaublich genervt und man hat ihm die ganze Zeit seine eigene Unsicherheit angemerkt, weil er eine Beziehung mit einer Frau führt, die auch ohne ihn leben könnte. Letztendlich habe ich mir glaube ich einfach etwas ganz anderes unter der Geschichte vorgestellt, etwas weniger vorhersagbares… mit einem Ende, das überrascht hätte.
War nicht schlecht, aber leider bin ich sehr viel Besseres von dem Autor gewohnt .. die Quintessenz der Geschichte war nicht schlecht, die Grundidee gut verständlich und hat definitiv ihren Reiz, aber die Geschichte, in der die Kernbotschaft gepackt wurde, war leider nicht meins. Nicht wirklich spannend, seltsame Charaktere und ein wenig befriedigendes Ende. Leider ein Fall von „gut gemeint, aber schlecht gemacht“!
„Das, was durch ein bedingungsloses Grundeinkommen erreicht werden soll - dass jeder nur noch tun muss, was er tun will -, lässt sich nicht durch bloßes Umverteilen von Geld erreichen. Um zu diesem Grad an wirtschaftlicher Freiheit zu gelangen, müssen möglichst viele der Einrichtungen, Abläufe und Systeme, die dazu da sind, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen, so weit automatisiert sein, dass sie von selber laufen. Deshalb der Name Freiheitsgeld." Das Freiheitsgeld des hier inszenierten zukünftigen Europas führt trotz der vermeintlichen Chancengleichheit zu einer Zweiklassengesellschaft und Kritik. Somit wirft der Tod seines Begründers berechtigte Fragen am System auf. Als Leser folgen wir hauptsächlich zwei Figuren, dem Polizisten, der den Mord aufklären will, und dem Fitnesstrainer des Politikers, deren Wege sich in Anbetracht der Umstände kreuzen. Die vielversprechende Dystopie von Andreas Eschbach entwirft ein authentisches Szenario einer Zukunft, in der Automatisierung den Alltag bestimmt. Die menschlichen Beziehungen, um die es eigentlich geht, fand ich jedoch wenig überzeugend dargestellt. Klischees, wie die Frau, die aus Frust shoppen geht, und unglaubwürdige Dialoge oder Handlungen lenken zu sehr von der im Kern interessanten Geschichte ab. Somit habe ich diesen Roman als einen der schwächeren des Autors empfunden.
Interessantes Gesellschaftsbild, besonders in der zweiten Hälfte
Ein Eschbach, der mich diesmal leider nicht überzeugt. Diese Dystopie erscheint mir doch sehr unwahrscheinlich, auch wenn viele Aspekte dieser Vision einer Zukunft sich bereits heute abzeichnen. Die hier vermutete Verschwörung einer bessergestellten Elite würde ich fast in die "Schwurblerecke" verorten.
Dystopie? - eigentlich eher mögliches Zukunftsszenario
In weiten Teilen diverser Rezensionscommunities ist über dieses Buch ziemlich viel gesagt worden, in jede erdenkliche Richtung. Ich möchte mich den Fans anschließen. Ich mochte das Buch, fand es spannend, ohne Längen, sprachlich top, detailreiche Schilderung einer durchaus möglichen zukünftigen (es spielt 2064) Welt. Auch die Thematik finde ich absolut nachvollziehbar und weitab von oberflächlich beleuchtet. Ja, ich gebe zu - die letztendlich Auflösung hätte gern noch 30 Seiten mehr in Anspruch nehmen und etwas ausführlicher hergeleitet und erklärt werden können. Aber - so what? Logisch war sie auf jeden Fall und für unmöglich halte ich sie auch nicht… Ein weiterer vielgelesener Kritikpunkt: die „platte“ Entwicklung von Ahmad. Kann ich nicht nachvollziehen - ich fand seine Entwicklung schlüssig, kann seine Handlungen eigentlich absolut nachvollziehen, er ist mir auch durchaus sympathisch - ja, auch am Ende 🤷🏻♀️ absolut menschlich… Dass es ne Weile brauchte, ihn aus seiner schönen gewohnten Komfortzone herauszulösen, ist angesichts der Welt, in der unsere Protagonisten spielen, wenig verwunderlich - die meisten haben sich doch dort wunderbar eingerichtet. Eine der essentiellen Fragen dieses Buches ist eben auch: welchen Preis ist man bereit für eben diese eigene Komfortzone zu zahlen? Fazit: ⭐️⭐️⭐️⭐️ und nun sehr gespannt auf Eggers „Der Circle“, den einige Rezensenten als Vergleich heranziehen…

Toller Roman, der zum nachdenken anregt!
Andreas Eschbach beschreibt in Freiheitsgeld eine dystopische und fiktionale Zukunft, die mir leider viel zu möglich erscheint! Er bezieht den aktuellen Status des Umweltschutzes uns den Wunsch nach einem allgemein ausgezahlten Bürgergeld mit ein und schafft daraus eine Zukunftsaussicht, die wir so sicher nicht haben wollen. Um diese jedoch zu verhindern müssen wir jetzt tätig werden und umdenken! Aber Andreas Eschbach beschreibt nicht nur unsere zu Grunde gerichtete Welt sondern erschafft auch zwei Mordfälle die damit in Verbindung stehen. So schafft er es neben dem Kopfschütteln ob der dystopischen fiktionalen Zukunft auch eine Spannung aufzubauen, die mich immer weiter lesen lassen wollte. Insgesamt ein toller Roman, den wir alle Lesen sollten, da er zum umdenken und hoffentlich zu Veränderungen anregt!
Andreas Eschbach beschreibt in Freiheitsgeld eine dystopische und fiktionale Zukunft, die mir leider viel zu möglich erscheint! Er bezieht den aktuellen Status des Umweltschutzes uns den Wunsch nach einem allgemein ausgezahlten Bürgergeld mit ein und schafft daraus eine Zukunftsaussicht, die wir so sicher nicht haben wollen. Um diese jedoch zu verhindern müssen wir jetzt tätig werden und umdenken! Aber Andreas Eschbach beschreibt nicht nur unsere zu Grunde gerichtete Welt sondern erschafft auch zwei Mordfälle die damit in Verbindung stehen. So schafft er es neben dem Kopfschütteln ob der dystopischen fiktionalen Zukunft auch eine Spannung aufzubauen, die mich immer weiter lesen lassen wollte. Insgesamt ein toller Roman, den wir alle Lesen sollten, da er zum umdenken und hoffentlich zu Veränderungen anregt!
Ich mag Andreas Eschbach, aber bei diesem Buch fiel es mir schwer bei der Stange zu bleiben. Irgendwie kam einfach keine rechte Spannung auf.






































