Der Garten Eden

Der Garten Eden

Softcover
3.515
KlassikerMénage À TroisNachlassIdentität

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Description

In Spanien und an der französischen Riviera verbringt der junge amerikanische Schriftsteller David Bourne mit seiner Frau Catherine ausgedehnte Flitterwochen. Doch bald fallen Schatten auf das Paradies: Catherine beginnt ein gewagtes Spiel mit ihrer sexuellen Identität. Mit immer neuen Provokationen stürzt sie David in eine Krise, die sich in einer ménage à trois mit der schönen Französin Marita zuspitzt. Dieser Roman zeigt einen anderen Hemingway als den, der zum Inbegriff des Machismo wurde. «Er enthält Seiten, die zum Besten gehören, was Hemingway je geschrieben hat.» (John Updike). Ein Roman aus dem literarischen Nachlaß Hemingways, der bei seinem Erscheinen als literarische Sensation gefeiert wurde.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
320
Price
12.40 €

Author Description

Ernest Hemingway, geboren 1899 in Oak Park, Illinois, gilt als einer der einflussreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. In den zwanziger Jahren lebte er als Reporter in Paris, später in Florida und auf Kuba; er nahm auf Seiten der Republikaner am Spanischen Bürgerkrieg teil, war Kriegsberichterstatter im Zweiten Weltkrieg. 1953 erhielt er den Pulitzer-Preis, 1954 den Nobelpreis für Literatur. Hemingway schied nach schwerer Krankheit 1961 freiwillig aus dem Leben.

Posts

4
All
3.5

Geschlechterrollen im 20. Jahrhundert 👫

Der Garten Eden ist ein Werk Hemingways, an dem er angeblich 40 Jahre gearbeitet, es aber nie veröffentlicht hat. Erst in den 1980er Jahren erschien das Werk posthum in einer von anderen Autoren überarbeiteten Fassung. In der Handlung geht es um ein Ehepaar, bei dem die Frau sich mit ihrer eigenen Sexualität und Geschlecht auseinandersetzt. Der Protagonist, der auch Autor ist, steht dem kritisch gegenüber und beginnt mit dem Einverständnis der Ehefrau eine Affäre. So bleibt die gesamte Handlung eine "Ménage a trois". Trotz Rassismus, Sexismus und anderen Diskriminierungsformen, die bei Hemingway mehr oder weniger stärker ausgeprägt sind, gelingt es ihm, Themen wie Sexualität, Geschlechterrollen und Beziehungskonstruktionen anzusprechen, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunders eher unbeachtet bleiben in der damaligen Gesellschaft.

3

Ein weiterer Roman mit autobiografischen Zügen, über den Wechsel von Frauen und sein kreatives Schaffen. Was bei seinen kürzeren Werken gut funktioniert, war hier etwas ermüdend.

2

What I felt when reading this the first time can be easily summarized in fewer words: Hemingway cannot write women. His strengths are super masculine things like matador, fishing, whining about absent daddies. Definitely not writing women. (Old review: Rather read one of his short stories! There are only a few positive things found in "The Garden of Eden", Hemingways writing style, the setting of the novel in France and Spain and the descriptions of their landscapes. The rest is rather dull and a bit too sexual. To summarize the novel: Eating, drinking, f*cking. It isn't really more than that. No deep character devlopement with child-like dialogues and characters that act more like puppets than like real human beings. The themes explored in the book are interesting but Hemingway doesn't use their full potential and rather wrote some pseudo-erotic novel. "The Garden of Eden" is weaker in style than most of his other works.)

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