Schnee auf dem Kilimandscharo
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Description
Hemingways beste Kurzgeschichten – in neuer Übersetzung.
Ein alter Mann flüchtet vor der Einsamkeit in ein Café. In einem Kinderzimmer wartet ein kleiner Junge einen ganzen Tag lang auf den Tod. In einem Krankenhaus wird ein Radio zum Tor der Welt, und in der afrikanischen Steppe kämpft ein Mann gegen die Angst vor dem Löwen – und um seine Ehre.
Hemingways Kurzgeschichten gehören zum Besten, was die Literatur des 20. Jahrhunderts zu bieten hatte. Mit seiner klaren, verknappten Sprache und den lebensnahen Stoffen schuf Hemingway einen vollkommen neuen Ton des Erzählens. Hier liegt nun eine Auswahl in neuer Übersetzung von Werner Schmitz vor. Jede der zehn Storys ist eine präzise Miniaturaufnahme existentieller Erfahrungen, voller Gleichmut und stiller Komik.
«Ich würde gern noch lang genug leben, um drei weitere Romane und fünfundzwanzig Kurzgeschichten zu schreiben. Ich kenne einige richtig gute.» (Ernest Hemingway, 1938)
Book Information
Author Description
Ernest Hemingway, geboren 1899 in Oak Park, Illinois, gilt als einer der einflussreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. In den zwanziger Jahren lebte er als Reporter in Paris, später in Florida und auf Kuba; er nahm auf Seiten der Republikaner am Spanischen Bürgerkrieg teil, war Kriegsberichterstatter im Zweiten Weltkrieg. 1953 erhielt er den Pulitzer-Preis, 1954 den Nobelpreis für Literatur. Hemingway schied nach schwerer Krankheit 1961 freiwillig aus dem Leben.
Posts
Nicht mein Fall. Nicht mein Thema. Nicht meine Figuren.
Nachdem meine erste Erfahrung mit Hemingway so erfolgreich verlief, wollte ich mehr von diesem grandiosen Autor lesen. Und ich wurde enttäuscht. Das Grundthema ist eher bitter, aber ich möchte nicht spoilern. Das darf jeder selbst entdecken. Was ich aber verraten kann ist, dass es sich um eine Kurzgeschichtensammlung handelt. Alle haben einen Bezug zum Reisen. Auffällig ist, dass die Frauen in dem Geschichten alle sehr schlecht dargestellt werden. War das schon immer so? Ich weiß es nicht, aber hier zieht es sich als ein roter Faden durch die Storys. Allein die Titelgeschichte stellt etwas besonderes dar. Hier ist die Frau nicht böse, sondern wird „nur“ gedemütigt. Mal abgesehen vom feministischen Standpunkt, fand ich die Geschichten eher durchwachsen. Stellenweise recht spannend, aber oft hingen die Geschichten einfach nur durch und zogen sich in die Länge.

Solala - Kein Roman sondern eine Kurzgeschichtensammlung
Bei diesem Buch von Hemingway handelt es sich nicht um einen einzelnen abgeschlossenen Roman, sondern um eine Kurzgeschichtensammlung mit 10 einzelnen Kurzgeschichten. Von diesen werden mir wohl bloß „Fünfzigtausend“ - eine Boxer-Geschichte und „das kurze glückliche Leben des Francis Macomber“, eine Afrika Safari-Story im Gedächtnis bleiben. Alle anderen sind langweilig oder verwirrend geschrieben. Dazu kommt noch, dass Hemingway in allen Geschichten, außer der mit dem Boxer, schlecht über Frauen schreibt. Das war ich zwar schon aus anderen Büchern von ihm gewohnt, aber hier wurde es nochmal extrem offensichtlich und hat mich massiv gestört. So kann ich höchstens eine 5~6/10 vergeben
Die Kurzgeschichten lassen sich leicht lesen.
In dem Buch sind 6 Kurzgeschichten. - das kurze glückliche Leben des Francis Macomber - die Hauptstadt der Welt - Schnee auf dem Kilimandscharo - Alter Mann an der Brücke - Oben in Michigan - Auf dem Quai in Smyrna In der Geschichte „Schnee auf dem Kilimandscharo“ geht es um den Schriftsteller Harry, der mit seiner Frau auf einer Fotosafari in Ostafrika ist. Dort erkrankt er schwer. An medizinische Hilfe ist in der einsamen Steppe nicht zu denken. Plötzlich wirkt die sonst liebliche Natur, bedrohlich. Die Kurzgeschichten lassen sich leicht lesen. „Der alte Mann und das Meer“ von Hemingway musste ich damals in der Schule lesen und war nicht so begeistert. Vielleicht sollte ich der Geschichte nochmal eine Chance geben.

War okay.
Ganz okay, aber nicht das beste von Hemingway. Manche Stories haben mir sehr gefallen, manche waren etwas schlauchend. Außerdem fande ich, dass an manchen Stellen brutale Wildtierjagd verherrlicht wurde. Auch die rassistischen Äußerungen störten mich manchmal. Vor allem, weil hinten "neue Übersetzung" draufsteht, hätte man an den Stellen mit rassistischen Äußerungen etwas besser, moderner und freier übersetzen können! DER ALTE MANN UND DAS MEER hat mir definitiv besser gefallen!
3,5⭐️ Die letzten 3 Storys waren so kurz, dass ich nicht so recht etwas dazu sagen kann. Allerdings funktioniert Hemingway’s Art des reduzierten Schreibens erstaunlich gut. Jede Geschichte löst etwas aus. Muss gestehen dass ich mit den Themen rund um die Großwildjagd nichts anfangen kann. Die Story „Hauptstadt der Welt“ war mir die Liebste. Alle Geschichten durchaus lesenswert aber keine Offenbarung.
"Schnee auf dem Kilimandscharo" von Ernest Hemingway ist eine Sammlung aus insgesamt 10 Geschichten, die definitiv Hemingway als Person wieder zwischen den Zeilen ganz deutlich zeigen. Insbesondere seine innere Einsamkeit und die Gedanken rund um den Tod, die sich wirklich hier durch jede Geschichte ziehen haben mich doch emotional sehr runtergezogen. Letztlich sollte man Hemingways Werke wohl eher in kleinen Dosen genießen, drei Bücher in kurzer Zeit waren für mein Gemüt definitiv zu viel. Literarisch muss man hier aber auch sagen, dass Hemingway hier in kurzen Geschichten, mit wenig Worten wieder viel Inhalt zu übermitteln vermag, was mir wirklich gut gefallen hat! Der Sternabzug rührt tatsächlich daher, dass es mich einfach mental durch den roten Todesfaden sehr runtergezogen hat.
Teilweise echt schöne Geschichten und ich liebe den Schreibstil. Tod, Einsamkeit und Verlust in der schönsten Gleichgültigkeit und Alltäglichkeit beschrieben. Anmerkung: die Bewertung wäre höher ausgefallen. Leider waren die Frauenfeindlichen und Rassistischen Stellen teilweise so präsent, dass es mir leider den Lesespass vermiest hat. Natürlich muss man in diesem Zusammenhang das Veröffentlichungsdatum nennen. Der Umfang war allerdings auch so groß und in einem Ausmaß, dass ich es auch nicht ignorieren/ akzeptieren konnte bzw. drüber hinweg lesen konnte, da es die Protagonisten einfach unheimlich unsympathisch gemacht hat.
Wie immer in einer Kurzgeschichten-Sammlung gibt es Geschichten, die einem gefallen und Geschichten, die einem nicht so zusagen. Hier gefiel mir 80% des Geschriebenen wirklich sehr gut, der Rest entsprach einfach nicht meinem Geschmack oder nicht meinen Interessengebieten. Dennoch konnte mir diese Sammlung einen wunderbaren ersten Eindruck von Hemingway bieten und mir Lust auf seine Romane machen. Die Vielseitigkeit der Geschichten hat mir hier wirklich gefallen und hat mich positiv überrascht, da ich erwartet hatte, es ging mehr um den Krieg, wie es bei Hemingway ja doch des Öfteren der Fall war. Hier ist aber sicherlich für jeden etwas dabei und so habe auch ich hier viele Geschichten wirklich genossen. Eine Empfehlung an alle die, die Kurzgeschichten oder Hemingway mögen oder sich einfach mal ein kleines Bild vom Schreibstil dieses Autors machen wollen. Als Einstieg, meiner Meinung nach, wunderbar geeignet.
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Hemingways beste Kurzgeschichten – in neuer Übersetzung.
Ein alter Mann flüchtet vor der Einsamkeit in ein Café. In einem Kinderzimmer wartet ein kleiner Junge einen ganzen Tag lang auf den Tod. In einem Krankenhaus wird ein Radio zum Tor der Welt, und in der afrikanischen Steppe kämpft ein Mann gegen die Angst vor dem Löwen – und um seine Ehre.
Hemingways Kurzgeschichten gehören zum Besten, was die Literatur des 20. Jahrhunderts zu bieten hatte. Mit seiner klaren, verknappten Sprache und den lebensnahen Stoffen schuf Hemingway einen vollkommen neuen Ton des Erzählens. Hier liegt nun eine Auswahl in neuer Übersetzung von Werner Schmitz vor. Jede der zehn Storys ist eine präzise Miniaturaufnahme existentieller Erfahrungen, voller Gleichmut und stiller Komik.
«Ich würde gern noch lang genug leben, um drei weitere Romane und fünfundzwanzig Kurzgeschichten zu schreiben. Ich kenne einige richtig gute.» (Ernest Hemingway, 1938)
Book Information
Author Description
Ernest Hemingway, geboren 1899 in Oak Park, Illinois, gilt als einer der einflussreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. In den zwanziger Jahren lebte er als Reporter in Paris, später in Florida und auf Kuba; er nahm auf Seiten der Republikaner am Spanischen Bürgerkrieg teil, war Kriegsberichterstatter im Zweiten Weltkrieg. 1953 erhielt er den Pulitzer-Preis, 1954 den Nobelpreis für Literatur. Hemingway schied nach schwerer Krankheit 1961 freiwillig aus dem Leben.
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Nicht mein Fall. Nicht mein Thema. Nicht meine Figuren.
Nachdem meine erste Erfahrung mit Hemingway so erfolgreich verlief, wollte ich mehr von diesem grandiosen Autor lesen. Und ich wurde enttäuscht. Das Grundthema ist eher bitter, aber ich möchte nicht spoilern. Das darf jeder selbst entdecken. Was ich aber verraten kann ist, dass es sich um eine Kurzgeschichtensammlung handelt. Alle haben einen Bezug zum Reisen. Auffällig ist, dass die Frauen in dem Geschichten alle sehr schlecht dargestellt werden. War das schon immer so? Ich weiß es nicht, aber hier zieht es sich als ein roter Faden durch die Storys. Allein die Titelgeschichte stellt etwas besonderes dar. Hier ist die Frau nicht böse, sondern wird „nur“ gedemütigt. Mal abgesehen vom feministischen Standpunkt, fand ich die Geschichten eher durchwachsen. Stellenweise recht spannend, aber oft hingen die Geschichten einfach nur durch und zogen sich in die Länge.

Solala - Kein Roman sondern eine Kurzgeschichtensammlung
Bei diesem Buch von Hemingway handelt es sich nicht um einen einzelnen abgeschlossenen Roman, sondern um eine Kurzgeschichtensammlung mit 10 einzelnen Kurzgeschichten. Von diesen werden mir wohl bloß „Fünfzigtausend“ - eine Boxer-Geschichte und „das kurze glückliche Leben des Francis Macomber“, eine Afrika Safari-Story im Gedächtnis bleiben. Alle anderen sind langweilig oder verwirrend geschrieben. Dazu kommt noch, dass Hemingway in allen Geschichten, außer der mit dem Boxer, schlecht über Frauen schreibt. Das war ich zwar schon aus anderen Büchern von ihm gewohnt, aber hier wurde es nochmal extrem offensichtlich und hat mich massiv gestört. So kann ich höchstens eine 5~6/10 vergeben
Die Kurzgeschichten lassen sich leicht lesen.
In dem Buch sind 6 Kurzgeschichten. - das kurze glückliche Leben des Francis Macomber - die Hauptstadt der Welt - Schnee auf dem Kilimandscharo - Alter Mann an der Brücke - Oben in Michigan - Auf dem Quai in Smyrna In der Geschichte „Schnee auf dem Kilimandscharo“ geht es um den Schriftsteller Harry, der mit seiner Frau auf einer Fotosafari in Ostafrika ist. Dort erkrankt er schwer. An medizinische Hilfe ist in der einsamen Steppe nicht zu denken. Plötzlich wirkt die sonst liebliche Natur, bedrohlich. Die Kurzgeschichten lassen sich leicht lesen. „Der alte Mann und das Meer“ von Hemingway musste ich damals in der Schule lesen und war nicht so begeistert. Vielleicht sollte ich der Geschichte nochmal eine Chance geben.

War okay.
Ganz okay, aber nicht das beste von Hemingway. Manche Stories haben mir sehr gefallen, manche waren etwas schlauchend. Außerdem fande ich, dass an manchen Stellen brutale Wildtierjagd verherrlicht wurde. Auch die rassistischen Äußerungen störten mich manchmal. Vor allem, weil hinten "neue Übersetzung" draufsteht, hätte man an den Stellen mit rassistischen Äußerungen etwas besser, moderner und freier übersetzen können! DER ALTE MANN UND DAS MEER hat mir definitiv besser gefallen!
3,5⭐️ Die letzten 3 Storys waren so kurz, dass ich nicht so recht etwas dazu sagen kann. Allerdings funktioniert Hemingway’s Art des reduzierten Schreibens erstaunlich gut. Jede Geschichte löst etwas aus. Muss gestehen dass ich mit den Themen rund um die Großwildjagd nichts anfangen kann. Die Story „Hauptstadt der Welt“ war mir die Liebste. Alle Geschichten durchaus lesenswert aber keine Offenbarung.
"Schnee auf dem Kilimandscharo" von Ernest Hemingway ist eine Sammlung aus insgesamt 10 Geschichten, die definitiv Hemingway als Person wieder zwischen den Zeilen ganz deutlich zeigen. Insbesondere seine innere Einsamkeit und die Gedanken rund um den Tod, die sich wirklich hier durch jede Geschichte ziehen haben mich doch emotional sehr runtergezogen. Letztlich sollte man Hemingways Werke wohl eher in kleinen Dosen genießen, drei Bücher in kurzer Zeit waren für mein Gemüt definitiv zu viel. Literarisch muss man hier aber auch sagen, dass Hemingway hier in kurzen Geschichten, mit wenig Worten wieder viel Inhalt zu übermitteln vermag, was mir wirklich gut gefallen hat! Der Sternabzug rührt tatsächlich daher, dass es mich einfach mental durch den roten Todesfaden sehr runtergezogen hat.
Teilweise echt schöne Geschichten und ich liebe den Schreibstil. Tod, Einsamkeit und Verlust in der schönsten Gleichgültigkeit und Alltäglichkeit beschrieben. Anmerkung: die Bewertung wäre höher ausgefallen. Leider waren die Frauenfeindlichen und Rassistischen Stellen teilweise so präsent, dass es mir leider den Lesespass vermiest hat. Natürlich muss man in diesem Zusammenhang das Veröffentlichungsdatum nennen. Der Umfang war allerdings auch so groß und in einem Ausmaß, dass ich es auch nicht ignorieren/ akzeptieren konnte bzw. drüber hinweg lesen konnte, da es die Protagonisten einfach unheimlich unsympathisch gemacht hat.
Wie immer in einer Kurzgeschichten-Sammlung gibt es Geschichten, die einem gefallen und Geschichten, die einem nicht so zusagen. Hier gefiel mir 80% des Geschriebenen wirklich sehr gut, der Rest entsprach einfach nicht meinem Geschmack oder nicht meinen Interessengebieten. Dennoch konnte mir diese Sammlung einen wunderbaren ersten Eindruck von Hemingway bieten und mir Lust auf seine Romane machen. Die Vielseitigkeit der Geschichten hat mir hier wirklich gefallen und hat mich positiv überrascht, da ich erwartet hatte, es ging mehr um den Krieg, wie es bei Hemingway ja doch des Öfteren der Fall war. Hier ist aber sicherlich für jeden etwas dabei und so habe auch ich hier viele Geschichten wirklich genossen. Eine Empfehlung an alle die, die Kurzgeschichten oder Hemingway mögen oder sich einfach mal ein kleines Bild vom Schreibstil dieses Autors machen wollen. Als Einstieg, meiner Meinung nach, wunderbar geeignet.















