Eine Hand voller Sterne
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Description
Geschichten aus dem geheimnisvollen Damaskus
Über mehrere Jahre hinweg führt ein Bäckerjunge in Damaskus ein Tagebuch. Es gibt viel Schönes, Poetisches und Lustiges zu berichten, aber auch von Armut und Angst erzählt er.
Er schildert seinen Vater, den Bäcker, seine Mutter, die Meisterin im Handeln auf dem Basar, seine kleine, pfiffige Schwester Leila. Er erzählt von seinen Freunden und natürlich von Onkel Salim, dem alten Kutscher, der die herrlichsten Geschichten weiß.
Eines Tages wird sein Vater bei einer willkürlichen Verhaftungswelle von der Polizei abgeholt und gefoltert. Dies bestärkt den Jungen in seinem Traum, ein Journalist zu werden, der gegen Ungerechtigkeit und politische Verfolgung kämpft.
Book Information
Author Description
Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren. 1971 kam er nach Deutschland, studierte Chemie und schloss das Studium 1979 mit der Promotion ab. Heute lebt er in Marnheim (Pfalz). Schami zählt zu den bedeutendsten Autoren deutscher Sprache. Sein Werk wurde in bislang 34 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur 2015 sowie dem Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis und dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2018. Seit 2002 ist Rafik Schami Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.
Posts
Googelt man „Syrien“ bekommt man heutzutage auf der ersten Website nur Links zu Krieg, Massaker, Zerstörung und Flüchtlingscamps. Dabei stand es mal für Lebensfreude, Freundschaft, Zusammenhalt und Respekt. Diesen Eindruck vermittelt zumindest Rafik Schami in seinen Tagebucheinträgen eines 15jährigen Bäckerssohns aus Damaskus. Und muss man dafür nicht schon alleine das Buch lieben, weil Literatur hier die Sicht auf die Dinge verändert? Auch wenn diese kurzen Episoden des Heranwachsens nichts spektakuläres oder außergewöhnliches bringen, so sind zu durchweg liebens- und lesenswert.
Dieses Buch ist wunderschön, aber leider viel zu kurz. Der Erzähler, ein Bäckerssohn in Damaskus, der Journalist werden will, berichtet im Tagebuchstil von seinem Leben. Ich war fasziniert von der Mischung aus ganz normalen Aspekten eines Teenagerlebens (Rebellion gegen die Eltern, erste große Liebe, Konflikte zwischen Freunden) mit den Problemen, die es mit sich bringt, wenn man in einer politisch instabilen Region wohnt und sich ausgerechnet einen Beruf ausgesucht hat, der dazu führen kann, dass man als regimefeindlich im Gefängnis landet. Die Figuren sind wunderbar und äußerst liebenswert geschildert, das Leben in Damaskus wird äußerst lebendig geschildert, der Ton ist trotz aller Probleme humor- und hoffnungsvoll.
Googelt man „Syrien“ bekommt man heutzutage auf der ersten Website nur Links zu Krieg, Massaker, Zerstörung und Flüchtlingscamps. Dabei stand es mal für Lebensfreude, Freundschaft, Zusammenhalt und Respekt. Diesen Eindruck vermittelt zumindest Rafik Schami in seinen Tagebucheinträgen eines 15jährigen Bäckerssohns aus Damaskus. Und muss man dafür nicht schon alleine das Buch lieben, weil Literatur hier die Sicht auf die Dinge verändert? Auch wenn diese kurzen Episoden des Heranwachsens nichts spektakuläres oder außergewöhnliches bringen, so sind zu durchweg liebens- und lesenswert.
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Geschichten aus dem geheimnisvollen Damaskus
Über mehrere Jahre hinweg führt ein Bäckerjunge in Damaskus ein Tagebuch. Es gibt viel Schönes, Poetisches und Lustiges zu berichten, aber auch von Armut und Angst erzählt er.
Er schildert seinen Vater, den Bäcker, seine Mutter, die Meisterin im Handeln auf dem Basar, seine kleine, pfiffige Schwester Leila. Er erzählt von seinen Freunden und natürlich von Onkel Salim, dem alten Kutscher, der die herrlichsten Geschichten weiß.
Eines Tages wird sein Vater bei einer willkürlichen Verhaftungswelle von der Polizei abgeholt und gefoltert. Dies bestärkt den Jungen in seinem Traum, ein Journalist zu werden, der gegen Ungerechtigkeit und politische Verfolgung kämpft.
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Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren. 1971 kam er nach Deutschland, studierte Chemie und schloss das Studium 1979 mit der Promotion ab. Heute lebt er in Marnheim (Pfalz). Schami zählt zu den bedeutendsten Autoren deutscher Sprache. Sein Werk wurde in bislang 34 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur 2015 sowie dem Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis und dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2018. Seit 2002 ist Rafik Schami Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.
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Googelt man „Syrien“ bekommt man heutzutage auf der ersten Website nur Links zu Krieg, Massaker, Zerstörung und Flüchtlingscamps. Dabei stand es mal für Lebensfreude, Freundschaft, Zusammenhalt und Respekt. Diesen Eindruck vermittelt zumindest Rafik Schami in seinen Tagebucheinträgen eines 15jährigen Bäckerssohns aus Damaskus. Und muss man dafür nicht schon alleine das Buch lieben, weil Literatur hier die Sicht auf die Dinge verändert? Auch wenn diese kurzen Episoden des Heranwachsens nichts spektakuläres oder außergewöhnliches bringen, so sind zu durchweg liebens- und lesenswert.
Dieses Buch ist wunderschön, aber leider viel zu kurz. Der Erzähler, ein Bäckerssohn in Damaskus, der Journalist werden will, berichtet im Tagebuchstil von seinem Leben. Ich war fasziniert von der Mischung aus ganz normalen Aspekten eines Teenagerlebens (Rebellion gegen die Eltern, erste große Liebe, Konflikte zwischen Freunden) mit den Problemen, die es mit sich bringt, wenn man in einer politisch instabilen Region wohnt und sich ausgerechnet einen Beruf ausgesucht hat, der dazu führen kann, dass man als regimefeindlich im Gefängnis landet. Die Figuren sind wunderbar und äußerst liebenswert geschildert, das Leben in Damaskus wird äußerst lebendig geschildert, der Ton ist trotz aller Probleme humor- und hoffnungsvoll.
Googelt man „Syrien“ bekommt man heutzutage auf der ersten Website nur Links zu Krieg, Massaker, Zerstörung und Flüchtlingscamps. Dabei stand es mal für Lebensfreude, Freundschaft, Zusammenhalt und Respekt. Diesen Eindruck vermittelt zumindest Rafik Schami in seinen Tagebucheinträgen eines 15jährigen Bäckerssohns aus Damaskus. Und muss man dafür nicht schon alleine das Buch lieben, weil Literatur hier die Sicht auf die Dinge verändert? Auch wenn diese kurzen Episoden des Heranwachsens nichts spektakuläres oder außergewöhnliches bringen, so sind zu durchweg liebens- und lesenswert.














