Der Kontrabaß
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Description
Book Information
Author Description
Patrick Süskind, geboren 1949 in Ambach am Starnberger See, studierte in München und in Aix-en-Provence mittlere und neuere Geschichte und verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst mit dem Schreiben von Drehbüchern. 1984 erschien sein Ein-Personen-Stück ›Der Kontrabaß‹, 1985 sein Roman ›Das Parfum‹, der 2005 von Tom Tykwer verfilmt wurde. 1987 folgte die Erzählung ›Die Taube‹ und 1991 ›Die Geschichte von Herrn Sommer‹, mit Illustrationen von Jean-Jacques Sempé. Patrick Süskinds Werk ist in über fünfzig Sprachen übersetzt.
Posts
(Abbruch)
Ein Interview mit einem Mann, genauer: ein Experte des Orchesters. Genauer: ein Kontrabaßspieler. Ist schon teilweise mit einer leichten Komik versehen. Mag sein, dass auch was Tieferes dahinter steckt. Aber das Buch wirkt gleich mehr als meine stärkste Schlaftablette... Im Gegensatz zu "die Taube" und "das Parfum" nicht meins. Abbruch bei 30 Seiten von 96. Lesezeit ist Lesezeit.
Vom Instrument zur Existenzkrise
Selbst wenn Süsskind „nur“ über ein Instrument schreibt bleibt es nicht dabei. Relativ zügig schwingt es in existenzielle Probleme um, Ambivalenzen gegenüber des eigenen Instruments und natürlich… Sarah. Egal wie traurig, melancholisch oder tragisch Süsskind Situationen beschreibt, er schafft es trotzdem mich mit seinem Zynismus immer wieder zum lachen zu bringen. Ich weiß jetzt auf jeden Fall auch mehr über klassische Musik und die diversesten Instrumente und Komponisten der klassischen Musik. Ein halben Stern Abzug weil‘s so kurz war….
Der Kontrabass als Metapher des Lebens
Zu diesem Buch bin ich ganz unverhofft gekommen, denn ich las einen ziemlich dicken Wälzer und meine Handtasche hatte leider mur sehr wenig Platz, also musste ein dünnes Büchlein her, mit dem man mal einen Tag überbrücken kann. So kam ich zu Patrick Süskinds Kontrabass. Das Cover zeigt in Comic Art einen Menschen, aus der Interpretation heraus könnte es ein Mann sein, welcher mit einem gelbem Schal und einem blauen langen Hemd bekleidet ist. In seinem Arm hält er den Koffer eines Kontrabasses. In Diogenes Manier ist das Cover auf weißem Hintergrund in einem dünnen Rahmen. Ein Mann, Mitte 30, namenlosen erzählt über das Leben eines Kontrabassisten. Mit allen Höhen und Tiefen. Mit einem zynischen Unterton in der Stimme, weil das Leben nicht einem schönen, geradlinigem Muster folgt. Er berichtet über die Einsamkeit die durch das Musikerleben entsteht und über die Liebe, die er seinem Instrument zugesteht. Meiner Meinung nach ein dragik-komödiantisches Ein-Mann-Stück, welches sicher mehr Wirkung auf der Bühne erzeugt, als auf dem Papier.
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Patrick Süskind, geboren 1949 in Ambach am Starnberger See, studierte in München und in Aix-en-Provence mittlere und neuere Geschichte und verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst mit dem Schreiben von Drehbüchern. 1984 erschien sein Ein-Personen-Stück ›Der Kontrabaß‹, 1985 sein Roman ›Das Parfum‹, der 2005 von Tom Tykwer verfilmt wurde. 1987 folgte die Erzählung ›Die Taube‹ und 1991 ›Die Geschichte von Herrn Sommer‹, mit Illustrationen von Jean-Jacques Sempé. Patrick Süskinds Werk ist in über fünfzig Sprachen übersetzt.
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(Abbruch)
Ein Interview mit einem Mann, genauer: ein Experte des Orchesters. Genauer: ein Kontrabaßspieler. Ist schon teilweise mit einer leichten Komik versehen. Mag sein, dass auch was Tieferes dahinter steckt. Aber das Buch wirkt gleich mehr als meine stärkste Schlaftablette... Im Gegensatz zu "die Taube" und "das Parfum" nicht meins. Abbruch bei 30 Seiten von 96. Lesezeit ist Lesezeit.
Vom Instrument zur Existenzkrise
Selbst wenn Süsskind „nur“ über ein Instrument schreibt bleibt es nicht dabei. Relativ zügig schwingt es in existenzielle Probleme um, Ambivalenzen gegenüber des eigenen Instruments und natürlich… Sarah. Egal wie traurig, melancholisch oder tragisch Süsskind Situationen beschreibt, er schafft es trotzdem mich mit seinem Zynismus immer wieder zum lachen zu bringen. Ich weiß jetzt auf jeden Fall auch mehr über klassische Musik und die diversesten Instrumente und Komponisten der klassischen Musik. Ein halben Stern Abzug weil‘s so kurz war….
Der Kontrabass als Metapher des Lebens
Zu diesem Buch bin ich ganz unverhofft gekommen, denn ich las einen ziemlich dicken Wälzer und meine Handtasche hatte leider mur sehr wenig Platz, also musste ein dünnes Büchlein her, mit dem man mal einen Tag überbrücken kann. So kam ich zu Patrick Süskinds Kontrabass. Das Cover zeigt in Comic Art einen Menschen, aus der Interpretation heraus könnte es ein Mann sein, welcher mit einem gelbem Schal und einem blauen langen Hemd bekleidet ist. In seinem Arm hält er den Koffer eines Kontrabasses. In Diogenes Manier ist das Cover auf weißem Hintergrund in einem dünnen Rahmen. Ein Mann, Mitte 30, namenlosen erzählt über das Leben eines Kontrabassisten. Mit allen Höhen und Tiefen. Mit einem zynischen Unterton in der Stimme, weil das Leben nicht einem schönen, geradlinigem Muster folgt. Er berichtet über die Einsamkeit die durch das Musikerleben entsteht und über die Liebe, die er seinem Instrument zugesteht. Meiner Meinung nach ein dragik-komödiantisches Ein-Mann-Stück, welches sicher mehr Wirkung auf der Bühne erzeugt, als auf dem Papier.










