Der Kontrabaß

Der Kontrabaß

Softcover
3.569
DramaMusikerStubenhockerDramen

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Description

Normalerweise gehen Kontrabässe unter im Orchester, es gibt keine Soloparts, höchstens Duos. Im Leben des Musikers ist der Kontrabaß Geliebte, Freund, Feind und Verhinderer des eigenbestimmten Weges. Soziale Analyse, Slapstick und Milieukomik und ein fest gespannter Bogen, der monologisch und entschlossen den Schwingungen des menschlichen Zusammenspiel(en)s nachstreicht.

Book Information

Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
Drama & Plays
Format
Softcover
Pages
112
Price
12.40 €

Author Description

Patrick Süskind, geboren 1949 in Ambach am Starnberger See, studierte in München und in Aix-en-Provence mittlere und neuere Geschichte und verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst mit dem Schreiben von Drehbüchern. 1984 erschien sein Ein-Personen-Stück ›Der Kontrabaß‹, 1985 sein Roman ›Das Parfum‹, der 2005 von Tom Tykwer verfilmt wurde. 1987 folgte die Erzählung ›Die Taube‹ und 1991 ›Die Geschichte von Herrn Sommer‹, mit Illustrationen von Jean-Jacques Sempé. Patrick Süskinds Werk ist in über fünfzig Sprachen übersetzt.

Posts

7
All
4

Eine gute Abendlektüre

Wem Süskinds Schreibstil gefällt und bereits "Das Parfum" toll fand, der wird auch dieses kleine Buch gerne lesen 😊

1.5

(Abbruch)

Ein Interview mit einem Mann, genauer: ein Experte des Orchesters. Genauer: ein Kontrabaßspieler. Ist schon teilweise mit einer leichten Komik versehen. Mag sein, dass auch was Tieferes dahinter steckt. Aber das Buch wirkt gleich mehr als meine stärkste Schlaftablette... Im Gegensatz zu "die Taube" und "das Parfum" nicht meins. Abbruch bei 30 Seiten von 96. Lesezeit ist Lesezeit.

4.5

Vom Instrument zur Existenzkrise

Selbst wenn Süsskind „nur“ über ein Instrument schreibt bleibt es nicht dabei. Relativ zügig schwingt es in existenzielle Probleme um, Ambivalenzen gegenüber des eigenen Instruments und natürlich… Sarah. Egal wie traurig, melancholisch oder tragisch Süsskind Situationen beschreibt, er schafft es trotzdem mich mit seinem Zynismus immer wieder zum lachen zu bringen. Ich weiß jetzt auf jeden Fall auch mehr über klassische Musik und die diversesten Instrumente und Komponisten der klassischen Musik. Ein halben Stern Abzug weil‘s so kurz war….

3

Einige humorvolle Aussagen, aber größtenteils auch ziemlich verwirrend. Ist nicht ganz meins, aber ich verstehe weshalb Leute das Buch lesen/das Theaterstück anschauen. In sich stimmig, aber gleichzeitig auch sehr vielfältig an Gefühlen von Kontrabassisten dem Kontrabass gegenüber.

3

Der Kontrabass als Metapher des Lebens

Zu diesem Buch bin ich ganz unverhofft gekommen, denn ich las einen ziemlich dicken Wälzer und meine Handtasche hatte leider mur sehr wenig Platz, also musste ein dünnes Büchlein her, mit dem man mal einen Tag überbrücken kann. So kam ich zu Patrick Süskinds Kontrabass. Das Cover zeigt in Comic Art einen Menschen, aus der Interpretation heraus könnte es ein Mann sein, welcher mit einem gelbem Schal und einem blauen langen Hemd bekleidet ist. In seinem Arm hält er den Koffer eines Kontrabasses. In Diogenes Manier ist das Cover auf weißem Hintergrund in einem dünnen Rahmen. Ein Mann, Mitte 30, namenlosen erzählt über das Leben eines Kontrabassisten. Mit allen Höhen und Tiefen. Mit einem zynischen Unterton in der Stimme, weil das Leben nicht einem schönen, geradlinigem Muster folgt. Er berichtet über die Einsamkeit die durch das Musikerleben entsteht und über die Liebe, die er seinem Instrument zugesteht. Meiner Meinung nach ein dragik-komödiantisches Ein-Mann-Stück, welches sicher mehr Wirkung auf der Bühne erzeugt, als auf dem Papier.

3

Ein...äh... interessanter Monolog aus dem man viel über Orchester lernt. Ein kurzweiliges Portrait des Unscheinbaren.

3

Amüsant aber nicht mehr

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