Die geheime Mission des Kardinals

Die geheime Mission des Kardinals

Softcover
3.639
FreundschaftKommissarKriegKirchen Und Klöster

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Description

15 Geheimdienste, 1001 Theorien & ein unbeirrbarer Kommissar

Es ist das Jahr 2010, noch herrscht Frieden in Syrien. Die italienische Botschaft in Damaskus bekommt ein Fass mit Olivenöl angeliefert, darin die Leiche eines Kardinals. Kommissar Barudi will das Verbrechen aufklären; Mancini, ein Kollege aus Rom, unterstützt ihn und wird sein Freund. Auf welcher geheimen Mission war der Kardinal unterwegs? Und wie stand er zu dem berühmten Bergheiligen, einem Muslim, der sich auf das Vorbild Jesu beruft? Als die beiden Kommissare der Aufklärung zum Greifen nahekommen, fallen sie in die Hände bewaffneter Islamisten.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
432
Price
14.40 €

Author Description

Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren. 1971 kam er nach Deutschland, studierte Chemie und schloss das Studium 1979 mit der Promotion ab. Heute lebt er in Marnheim (Pfalz). Schami zählt zu den bedeutendsten Autoren deutscher Sprache. Sein Werk wurde in bislang 34 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur 2015 sowie dem Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis und dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2018. Seit 2002 ist Rafik Schami Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Posts

7
All
3

Die geheime Mission des Kardinals

Ein spannender und vielschichtiger Roman, der Einblicke in die syrische Gesellschaft, den Strukturen der Reichen und Mächtigen sowie die Rolle der Religion bietet. Aus meiner Sicht war die eingeflochtene Liebesgeschichte allerdings unnötig und teilweise auch einfach nervig. Sie wirkte stellenweise künstlich, begann viel zu plötzlich und nahm dann einen so großen Raum ein, der von der eigentlichen Geschichte ablenkt.

3

Leider war die Geschichte überhaupt nicht spannend aufgebaut, der Mordgrund ist nicht wirklich klar. Und die Geschichten von den Personen zu lang.

2

Ziemlich langatmig…

Die Geschichte hat mich leider wenig bis gar nicht abgeholt. Das Setting ist eigentlich sehr spannend, der Erzählstil erinnert mehr an Geschichtenerzähler als an einen Krimi, aber aus genau diesem Grund zieht sich das Buch auch wahnsinnig, viele Passagen habe ich einfach übersprungen. Am Ende wird zwar viel befragt und endlose Monologe gehalten, der Fall löst sich aber mehr aus Zufall und nicht aufgrund ausgefeilter Ermittlungen. 200 Seiten weniger hätten auch gereicht!

3

Rafik Schami ist ein großartiger Erzähler, dessen Bücher ich immer wieder gern zur Hand nehme. So war ich natürlich auch sehr gespannt auf sein neues Werk, obwohl ich zu meiner Schande gestehen muss, dass auch noch "Sophia oder Der Anfang aller Geschichten" ungelesen in meinem Regal steht. "Der Regen klopfte mal schüchtern, mal aufdringlich gegen die Fensterscheiben. Kommissar Barudi schaute, wenn die Tropfen heftig trommelten, kurz von seiner Arbeit auf. Er saß in seiner Küche." Mit diesem poetischen Satz beginnt die Erzählung um den alternden Kommissar Berundi, der viel zu früh seine große Liebe verloren hat und nun einen Weg sucht, sich mit seinem Kummer zu versöhnen. Ein neuer Fall und neue Begegnungen helfen ihm dabei. Großartig fand ich die Tagebuchszenen von Burundi, die diesen zerissenen Charakter so liebenswert machen. Allein wegen ihnen habe ich die Geschichte bis zum Ende verfolgt, denn alles andere fand ich leider ein wenig enttäuschend. Schami versucht, uns Syrien kurz vor dem Krieg zu zeigen: durchdrungen von Machtkämpfen, Spionage, Misstrauen, Religionsstreitereien - und mittendrin ein toter ausländischer Kardinal. Es ist einfach zu viel, was der Autor anreißt. Es sind zu viele Schauplätze, an die er uns entführt und zu viele Themen, die er behandelt. Der Kriminalfall tritt viel zu oft in den Hintergrund und ist im Grunde auch ziemlich langweilig. Die Liebesgeschichte entwickelt sich zu schnell. Dass ganz Syrien überwacht und belauscht wird, hat man schnell verstanden, wird aber immer und immer wieder betont. Zusätzlich noch all die Glaubensschauplätze und ich war wirklich irgendwann ein wenig genervt beim Lesen. Mir ist bewusst, dass im Orient sehr ausschmückend erzählt wird, aber das passt besser zu einer märchenhaften Erzählung statt zu einem Mordfall. "Die geheime Mission des Kardinals" ist kein schlechtes Buch, allerdings stellenweise zu überladen und nicht unbedingt das beste Werk des Autors.

3

Rafik Schami ist ein großartiger Erzähler, dessen Bücher ich immer wieder gern zur Hand nehme. So war ich natürlich auch sehr gespannt auf sein neues Werk, obwohl ich zu meiner Schande gestehen muss, dass auch noch "Sophia oder Der Anfang aller Geschichten" ungelesen in meinem Regal steht. "Der Regen klopfte mal schüchtern, mal aufdringlich gegen die Fensterscheiben. Kommissar Barudi schaute, wenn die Tropfen heftig trommelten, kurz von seiner Arbeit auf. Er saß in seiner Küche." Mit diesem poetischen Satz beginnt die Erzählung um den alternden Kommissar Berundi, der viel zu früh seine große Liebe verloren hat und nun einen Weg sucht, sich mit seinem Kummer zu versöhnen. Ein neuer Fall und neue Begegnungen helfen ihm dabei. Großartig fand ich die Tagebuchszenen von Burundi, die diesen zerissenen Charakter so liebenswert machen. Allein wegen ihnen habe ich die Geschichte bis zum Ende verfolgt, denn alles andere fand ich leider ein wenig enttäuschend. Schami versucht, uns Syrien kurz vor dem Krieg zu zeigen: durchdrungen von Machtkämpfen, Spionage, Misstrauen, Religionsstreitereien - und mittendrin ein toter ausländischer Kardinal. Es ist einfach zu viel, was der Autor anreißt. Es sind zu viele Schauplätze, an die er uns entführt und zu viele Themen, die er behandelt. Der Kriminalfall tritt viel zu oft in den Hintergrund und ist im Grunde auch ziemlich langweilig. Die Liebesgeschichte entwickelt sich zu schnell. Dass ganz Syrien überwacht und belauscht wird, hat man schnell verstanden, wird aber immer und immer wieder betont. Zusätzlich noch all die Glaubensschauplätze und ich war wirklich irgendwann ein wenig genervt beim Lesen. Mir ist bewusst, dass im Orient sehr ausschmückend erzählt wird, aber das passt besser zu einer märchenhaften Erzählung statt zu einem Mordfall. "Die geheime Mission des Kardinals" ist kein schlechtes Buch, allerdings stellenweise zu überladen und nicht unbedingt das beste Werk des Autors.

5

Ein wunderbares Buch, das viel über Syrien, über Korruption, aber auch über Menschen und Menschlichkeit erzählt. Und darüber, dass tiefe Freundschaften und Beziehungen nicht immer erst nach langer Zeit entstehen.

4

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es sich um einen soliden Kriminalroman handelt, der in Syrien spielt, was allein deswegen schon interessant ist. Oft hatte ich das Gefühl, dass es mehrere Geschichten in einem Buch sind, denn der Autor schmückt die Story sehr aus. Teilweise ist es mir erst nach einigen Seiten wieder eingefallen, dass es ja eigentlich um die Auflösung eines Mordes geht. Ganz besonders gefallen hat mir an diesem Roman das Thema "Glaube und Aberglaube". Hier kann man wirklich interessante Ansichtsweißen entdecken. Auch über unterschiedliche Religionen wird gesprochen. Rafik Shami hat mich tatsächlich auch an einer Stelle zum weinen gebracht. (Das ist mir schon lange nicht mehr passiert

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