Die andere Schwester

Die andere Schwester

Softcover
4.0110
FamiliendramaPia ZiefleLiebesromanVanessa Diffenbaugh

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Description

Seit Jahren haben die Schwestern Claire und Meghann kaum Kontakt. Dann möchte Claire einen Mann heiraten, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt hat. Davor will sie die ältere Meg unbedingt bewahren – ist sie doch selbst zu oft enttäuscht worden, als dass sie noch an Liebe glauben könnte. Ausgerechnet jetzt lernt Meg jemanden kennen, der es wert wäre, ihre Angst vor Nähe zu überwinden. Doch dann droht den Schwestern ein erneuter Verlust, und sie werden gezwungen, sich ihrer schwierigen Vergangenheit zu stellen. Ein so kluger wie gefühlvoller Roman über zwei ungleiche Schwestern.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Softcover
Pages
515
Price
11.30 €

Author Description

Kristin Hannah, geboren 1960 in Südkalifornien, arbeitete als Anwältin, bevor sie zu schreiben begann. Heute ist sie eine der bekanntesten Erzählerinnen der USA und lebt mit ihrem Mann im Pazifischen Nordwesten der USA. Nach zahlreichen Erfolgen waren es ihre Romane »Die Nachtigall« und »Die Frauen jenseits des Flusses«, die Millionen von Leser:innen in über vierzig Ländern begeisterten und Kristin Hannah zur Weltbestsellerautorin machten.Im Aufbau Taschenbuch liegen unter anderem ihre Romane »Die Nachtigall«, »Die Mädchen aus der Firefly Lane«, »Winterschwestern« und »Die vier Winde« vor. Zuletzt erschien bei Rütten & Loening »Die Frauen jenseits des Flusses«.

Posts

19
All
3

Eher schwach

Jedes der vier Bücher von Kristin Hannah, die ich bisher gelesen habe, war völlig unterschiedlich – leider hat mich dieser Roman nicht überzeugt. Man merkt deutlich, dass das Buch bereits vor über 20 Jahren geschrieben wurde, denn der Schreibstil wirkt noch unausgereift. Die Geschichte hat mich nicht abgeholt und war mir zu langatmig.

4.5

Kristin Hannah gehört zum meinen Lieblingsautorinnen. Dieses Buch kannte ich bisher nicht. Die Geschichte zweier Schwestern - die eine knallharte Scheidungsanwältin, die andere eine emphatische Frau vom Land. Schwierige Ereignisse in der Kindheit haben den Kontakt auf wenige Telefonate reduziert, bis die emphatische Claire heiraten will. Ich habe „Die andere Schwester“ als Hörbuch gehört. Cornelia Dörr hat die unterschiedlichen Schwestern perfekt gesprochen. Die Wärme der einen und die Kälte der anderen wurden super dargestellt. Dass im Verlauf manche literarische Entwicklung überspitzt ist und das Buch das vielleicht nicht immer gebraucht hätte, sei nur nebenbei erwähnt. Mich hat das Hörbuch wirklich gefesselt, ich habe mit gelitten und Glücksgefühle erlebt. Von mir eine klare Empfehlung besonders für das Hörbuch.

4

„Ein gefühlvoller Roman über zwei ungleiche Schwestern“

Meg und Claire hatten eine schwierige Kindheit. Die Trennung der Schwestern zieht sich bis in die Gegenwart und bis auf die gelegentlichen Anrufe besteht kein guter Kontakt. Als Meg, die beste Scheidungsanwältin Seattles, aufgrund eines Vorfalls sozusagen „Zwangsurlaub“ nehmen muss, kommt ihr die plötzliche Hochzeit ihrer Schwester Claire doch sehr gelegen. Meg fährt zu ihrer Schwester und nach anfänglichen Startschwierigkeiten richtet sie sogar die Hochzeit für Claire aus. Die Verbindung zwischen Claire und Meg wird dadurch besser. Und das Band zwischen den Beiden wird noch stärker als sie den anschließenden Schicksalsschlag gemeinsam durchstehen … „Die andere Schwester“ ist ein emotionaler Roman, der genau ins Herz trifft, vor allem wenn man selbst Geschwister hat und die Verbindung von Meg und Claire nachempfinden kann. Die Geschichte lässt sich gut verfolgen, allerdings wird sie zum Ende hin doch recht offensichtlich und überrascht am Schluss nicht. Trotz dessen ein feel-good Roman!

5

Habe dieses Buch so gerne gelesen. Ist mein 3 Buch von der Autorin und ich musste mir letzt all ihre Bücher kaufen. Und das hat schon was zu sagen 📚❤️

3

Leider das schlechteste und schwächste Kristin Hannah Buch. Sonst liebe ich ihre Bücher und heule mir jedes Mal die Augen aus dem Kopf. Schade.

3.5

Sehr vorhersehbarer Wohlfühl-Roman! Erinnert schon an die Firefly Lane - nur dieses Mal mit Schwestern. Ich fand’s trotzdem schön und habe mit den Schwestern mitgelacht und geweint. 🥲

3

Dieses Buch hat sehr große Parallelen zur Firefly Lane. Das schwächste Buch was ich bis jetzt von Kristin Hannah gelesen habe.

4

Another heartwarming story by Kristin Hannah about love, fierce women and strong connections through difficult times!

4

Am Anfang hat es sich echt gezogen und ich war schon kurz davor, es abzubrechen. Aber jetzt bin ich wahnsinnig froh, weitergelesen zu haben. Mal wieder konnte mich Kristin Hannah extrem tief berühren und ich hatte so oft Tränen in den Augen. Ich habe gebangt und gehofft. Eine tolle Story über zwei Schwestern und die Liebe!

5

„Die andere Schwester“ ist die Neuveröffentlichung des bereits 2003 unter dem Titel „Wer zu lieben wagt“ erschienenen Romans von Kristin Hannah. Was den Plot anbelangt, sind Parallelen zu „Die Mädchen aus der Firefly Lane“ durchaus erkennbar. Auch dieses Mal stehen zwei Frauen im Zentrum, die aus ärmlichen Verhältnissen stammen. Während eine Karriere macht, ist die andere eher der Typ Heimchen am Herd. Nach jahrelanger Entfremdung bringt ein Schicksalsschlag die beiden Schwestern wieder näher. Trotz dem kurzen Déjà-vu Moment lohnt es sich auf jeden Fall, auch diesen Roman zu lesen. Sehr sogar, denn während ich bei „Firefly Lane“ große Schwierigkeiten mit den Charakteren hatte, ist dies bei „Die andere Schwester“ komplett anders. Mir waren beide Protagonistinnen sehr sympathisch und ich habe 500 Seiten lang mitgefiebert. Meghann wirkt nach außen wie das typische Bild einer knallharten Anwältin. Je länger man liest, desto mehr stellt man fest, wie unsicher sie ist und wie sehr sie unter der angespannten Situation zu ihrer Schwester leidet. Nach dem sie von ihrer großen Liebe verlassen wurde, traut sie sich nicht, eine neue Liebesbeziehung einzugehen. Auch Claire leidet stark unter der Trennung von ihrer Schwester. Trotzdem ist sie vom Charaktere her ein ganz anderer Typ und hat ihre Träume nie aufgegeben. Mir hat die Reise der beiden Frauen wirklich gut gefallen. Was ich mir vielleicht gewünscht hätte wäre, dass die Geschichte noch ein wenig romantischer gewesen wäre. Sowohl Claire als auch Megann lernen tolle Männer kennen, der Fokus liegt allerdings auf den familiären Themen. Ich habe in letzter Zeit einige Bücher von Kristin Hannah gelesen und „Die andere Schwester“ gehört zu denen, die mir besonders gefallen haben.

4

Die Autorin erzählt uns die Geschichte von den beiden Schwestern Meghann und Claire. Ihr Kontakt beschränkt sich seit Jahren nur auf das Nötigste. Meghann führt ein Leben als erfolgreiche Scheidungsanwältin in Seattle. Claire lebt dagegen mit ihrer Tochter im idyllischen Hayden (Washington), genauso wie ihre Freundinnen aus Schulzeiten. Beide scheinen ein glückliches Leben zu führen, doch unter der Oberfläche brodelt es. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil Kristin Hannah es schafft Charaktere zu kreieren mit denen man sich identifizieren kann. Genauso toll sind die Nebenfiguren, die mit ihren Geschichten ihre Spuren bei den Protagonisten hinterlassen und sie in die richtige Richtung schupsen. Besonders gut gefallen hat mir das Erzähltempo, welches zum Realismus der Handlung wesentlich beigetragen hat. Kritik kann man durchaus am Ende des Buches üben. Aus Spoilergründen, sage ich dazu natürlich nichts.

4

Kristian Hannah ist bereits eine Garantie für eine wirklich ausgewogene Geschichte und tolle Charaktere

3

Kristin Hannah hat mich schon so oft mit ihren Geschichten zu Tränen gerührt, daher habe ich mich auf ihr neustes Werk wieder sehr gefreut. Mir fiel der Einstieg jedoch sehr schwer. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Sichten der beiden Schwestern Meghann und Claire geschrieben und ab und zu erfährt man auch noch etwas von einem sonderbaren, geheimnisvollen Mann, den man lange so gar nicht zuordnen kann. Aber so ging es mir auch ein wenig mit den beiden Schwestern. Es war alles zu lange zu geheimnisvoll und ich habe nicht verstanden, worum es eigentlich gehen soll. Kristin Hannah hat immer ein tolles Gespür für herzzerreißende Familiengeschichten, doch dieses Mal sind die Augen trocken geblieben. Das mag vor allem daran liegen, dass das Buch erst ziemlich spät spannend und unterhaltsam wird. Sobald man alles verstanden hat, ist die Geschichte aber auch schon fast vorbei und so fällt es schwer eine Verbindung zu den Protagonisten zu bekommen. Gerade weil das Buch aber gegen Ende hin sehr viel rausreißt, gebe ich noch 3 Sterne. Die Geschichte ist unterhaltsam und im Großen und Ganzen lässt sich das Buch auch gut lesen.

3

Kristin Hannah hat mich schon so oft mit ihren Geschichten zu Tränen gerührt, daher habe ich mich auf ihr neustes Werk wieder sehr gefreut. Mir fiel der Einstieg jedoch sehr schwer. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Sichten der beiden Schwestern Meghann und Claire geschrieben und ab und zu erfährt man auch noch etwas von einem sonderbaren, geheimnisvollen Mann, den man lange so gar nicht zuordnen kann. Aber so ging es mir auch ein wenig mit den beiden Schwestern. Es war alles zu lange zu geheimnisvoll und ich habe nicht verstanden, worum es eigentlich gehen soll. Kristin Hannah hat immer ein tolles Gespür für herzzerreißende Familiengeschichten, doch dieses Mal sind die Augen trocken geblieben. Das mag vor allem daran liegen, dass das Buch erst ziemlich spät spannend und unterhaltsam wird. Sobald man alles verstanden hat, ist die Geschichte aber auch schon fast vorbei und so fällt es schwer eine Verbindung zu den Protagonisten zu bekommen. Gerade weil das Buch aber gegen Ende hin sehr viel rausreißt, gebe ich noch 3 Sterne. Die Geschichte ist unterhaltsam und im Großen und Ganzen lässt sich das Buch auch gut lesen.

2

Die Autorin hatte mich mit ihrem letzten Buch sehr begeistert. "Die Nachtigall" war für mich ein historisches Lesehighlight in 2016 und ich habe seitdem sehnsüchtig nach einem weiteren Buch von Kristin Hannah Ausschau gehalten. In der Verlagsvorschau des Aufbau Verlags entdeckte ich dann den Titel "Die andere Schwester" und war begeistert. Ich wollte wissen, ob Kristin Hannah ihr letzten Buch toppen oder ob sie mindestens das von ihr gesestzte Level halten kann. Leider habe ich im Vorfeld nicht entdeckt, dass es dieses Buch schon gibt. In 2006 veröffentlichte der Ullstein Verlag das Buch unter dem Titel "Wer zu lieben wagt". Und damit ist schon fast alles gesagt. Die Autorin hat meine hoch gesteckten Erwartungen nicht erfüllt. Konnte sie auch nicht, da das vorliegende Buch Jahre vor ihrem Bestseller geschrieben wurde. Leider. "Die andere Schwester" ist ein Gegenwartsroman, der eigentlich in die von mir sehr, sehr selten gelesene Sparte der Chick-Lit-Bücher einsortiert werden kann. Die Geschichte war für mich von Anfang bis zum Ende absolut vorhersehbar. Es gab, bis auf eine, keine wirklichen Überraschungen. Die jüngere Schwester Claire glaubt an die große Liebe, die sie endlich mit Mitte 30 gefunden hat, Meghann, die einige Jahre ältere, kann sich nach einer schweren Enttäuschung nicht mehr auf die Liebe einlassen. Grund dafür ist die Mutter. Eine schrecklich oberflächliche Person, die keine echten Muttergefühle aufweist, egoistisch ihre Karriere verfolgt, ihre kleinen Kinder viel allein gelassen hat und im schönsten und schlimmsten Moment im Leben ihrer Tochter zeigt, dass sie es nicht verdient hat "Mutter" genannt zu werden. Lange Zeit gibt es ein Geplänkel zwischen den Schwestern. Ein Hin und Her ohne Substanz. Die eine traut sich der anderen nicht zu sagen, was endlich mal gesagt werden müsste. Dafür bezahlt Meghann viel Geld an ihre Therapeutin, die ihr zwar helfen soll, sie sich aber permanent den Vorschlägen verweigert. Somit stapft sie seit Jahren immer auf der gleichen Stelle und ergießt sich in Selbstmittleid und Härte gegenüber anderen. Ich wurde einzig von dem misteriösen Joe angetrieben, das Buch weiterzulesen. Ihn hat ein schweres Schicksal getroffen, welches, das wird erst zum Schluss verraten. Doch bis Joe so langsam ins Rampenlicht rückt, musste ich im eBook bis ca. 60% warten! Das ist über die Hälfte des Buches! Leider konnte mich das Buch auch danach nicht abholen. Flache Dialoge, eine vor sich hin plätschernde Geschichte, unsympathische Charaktere und Hollywood pur. Ich suchte vergeblich nach der Kristin Hannah aus "Die Nachtigall", die damals Atmosphäre schaffen konnte und sprachlich einen grandiosen Roman vorgelegt hat. "Die andere Schwester" ist weit davon entfernt. Die meiste Zeit langweilte ich mich beim Lesen und wartete darauf dass das eintraf, was ich mir vorgestellt hatte. Immerhin waren das kleine Erfolgserlebnisse. Ich bin sehr traurig und enttäuscht, da die Werbung des Verlags mir hin ein falsches Buch suggeriert hat. Mit dem Buch hätte es vielleicht was werden können, wäre es heute geschrieben worden. So jedenfalls war es leider nichts für mich. Fazit: "Die andere Schwester" ist ein Buch, das ich absolut falsch eingeschätzt habe. Es ist eine Liebesgeschichte auf mehreren Ebenen: Liebe von Eltern zu Kindern, die Liebe zwischen Geschwistern und die Suche nach der einen ganz großen Liebe und was diese ausmacht. Das alles jedoch ohne großen Anspruch und Tiefgang. Ein Buch, das sich sicherlich eine große Fangemeinde erobern könnte, würde man es richtig bewerben.

3

„Die andere Schwester“ war mein erstes Buch, das ich von Kristin Hannah gelesen habe, nachdem „Die Nachtigall“ seit zwei Jahren noch verpackt in meinem Regal steht. Über den Inhalt wusste ich nichts, hatte also auch keine besonderen Erwartungen an dieses Buch. Es war aber sehr schnell klar, wo diese Geschichte einzuordnen ist und dass es sich dabei eigentlich nicht um ein Genre handelt, das ich gern lese. Zwei Schwestern, die sich sehr unterschiedlich entwickelt haben, was sie ihrer schweren Kindheit anlasten. Allerdings ist dies – wie eigentlich alles in diesem Buch – keine wirklich tragische Vergangenheit gewesen. Die Autorin versucht sehr gezwungen, einer Bonbonwelt einen dunklen Anstrich zu verpassen, um die Tragik der Charaktere herauszustellen. Alle Protagonisten kämpfen mit den Schatten aus früheren Zeiten, verzweifeln an ihrem Leben, was man ihnen als Leser allerdings nicht so recht glauben kann, erfährt man doch nach und nach immer mehr etwas über ihre Hintergründe und stellt fest „naja, sooo schlecht ging es ihnen ja nicht“. Jeder einzelner Erzählstrang in „Die andere Schwester“ wirkt ein wenig märchenhaft, ziemlich unrealistisch und stark überzeichnet. Da verwundert es auch nicht, dass am Ende alle glücklich und reich sind. Dennoch muss ich zugeben, dass der flüssige und leichte Schreibstil mich zum Weiterlesen brachte, obwohl die Story so gar nicht mein Ding war. Ich war gesundheitlich etwas angeschlagen und in dieser Situation unterhielt mich die Autorin doch recht gut. „Die andere Schwester“ ist sehr, sehr simple Lektüre, die man im Sommer mit auf den Balkon oder an den Strand nehmen kann.

3

Bisher das schlechteste Buch, das ich von Kristin Hannah gelesen habe. Das Ende war für mich ziemlich vorhersehbar.

5

Meghann ist eine äußerst erfolgreiche Scheidungsanwältin in Seattle. Sie sieht die Träume von ewiger Liebe zerplatzen, beobachtet ihre Klientinnen, die glauben ihre Ehemänner zu kennen und dann feststellen müssen, dass diese sie belogen und betrogen haben. Meg glaubt weder an Liebe noch an Treue, denn schon ihre Kindheit mit einer Mutter, die ständig neue „Onkel“ nach Hause brachte und immer davon überzeugt war den richtigen Mann gefunden zu haben, führten ihr die Wahrheit ständig vor Augen. Nur die Liebe zu ihrer Schwester Claire war lange eine Konstante. Als die zwei zu Claires Vater ziehen, sieht sich Meg gezwungen die kleine Familie zu verlassen. Sie arbeitet hart, um sich die Ausbildung zu finanzieren und erfolgreich zu sein. Nur selten gibt es Kontakte zwischen den Schwestern. Die Jahre vergehen und Meghann vereinsamt immer mehr. Erst als Claire sie anruft, um ihr zu erzählen, dass sie heiraten möchte, rafft sich Meg auf, zu ihrer Schwester zu fahren und ihr den Kopf zu waschen, denn der Zukünftige erweist sich nicht gerade als der Prinz auf dem edlen Ross. In Hayden angekommen, entwickelt sich alles anders als gedacht und dann gibt es da auch noch einen mysteriösen Fremden, der sich ständig in ihre Gedanken schleicht. Veränderungen liegen in der Luft und ehe es sich Meg versieht, steht sie vor einer Herausforderung, riesig wie ein Berg, der viel zu groß erscheint, um ihn zu bewältigen. Wie hat es mir gefallen? Vielen Dank an NetGalley DE für das Rezensionsexemplar. Hier möchte ich auch gleich erwähnen, dass dieses Buch bereits unter dem Titel „Wer zu lieben wagt“ erschienen ist. Autorin Kristin Hannah erzählt eine emotionale Geschichte rund um Meg und Claire. Beide Frauen leben ein eigenständiges Leben. Meg als Scheidungsanwältin Seattle, die immer das Beste für ihre Klientinnen herausholt. Ihre kalte und abgebrühte Art macht ihr nicht oft Freunde. Claire betreibt gemeinsam mit ihrem Vater ein kleines Ferienresort. Sie liebt ihre Tochter Ali und stellt ihr Wohl über alles. Sie hatte niemals vor so überstürzt zu heiraten, aber Bobby erobert ihr Herz im Sturm. Eigentlich sollte es ihr nach so vielen Jahren egal sein, was Meg darüber denkt, aber sie möchte unbedingt ihre Meinung hören. Als die Schwestern nach etlichen Jahren wieder aufeinander treffen, fühlt es sich an wie ein Tanz auf rohen Eiern. Unausgesprochene Vorwürfe, Schuldgefühle und Jahre des Schweigens legen sich über sie wie ein schwerer Teppich. Nur langsam beginnen sie miteinander zu sprechen und jedes Mal hat Meg das Gefühl in ein Fettnäpfchen zu treten. Die Autorin beschreibt die angespannte Atmosphäre sehr bildlich. Manches Mal konnte man das Schweigen richtig mit Händen greifen. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Beziehung zwischen Meg und Claire, doch auch die 3 besten Freundinnen Claires sind äußerst wichtig für die Handlung. Der kleine Ort Hayden umrahmt das Geschehen und wie in allen Kleinstädten kursieren Gerüchte, die es einem nicht gerade leicht macht, sich dort ein Leben aufzubauen. Kristin Hannah ist bekannt für ihren Roman „Die Nachtigall“, der so unglaublich erfolgreich war und das zu Recht. Wobei sich diese zwei Bücher nicht miteinander vergleichen lassen, obwohl in beiden Geschichten zwei Schwestern im Mittelpunkt stehen. In „Die Nachtigall“ versuchen die Schwestern irgendwie den 2. Weltkrieg zu überleben. Historische Tatsachen umrahmen einen Roman, der voller Dramatik, Hoffnungslosigkeit, Mut und Loyalität ist. Hier in „Die andere Schwester“ geht es nur um Familie, wie sie entstanden ist, wie sie auseinanderbrechen kann und welche Auswirkungen dies auf ein Leben hat. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich ahnte manches Mal in welche Richtung die Geschichte einschlagen würde und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Für mich war es ein Pageturner, den ich nicht so schnell vergessen werde. www.mariessalondulivre.at

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