Dreizehn bei Tisch
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Description
Die verwöhnte Schauspielerin Jane Wilkinson will sich von ihrem Ehemann Lord Edgware scheiden lassen und bittet Hercule Poirot um Beistand. Als ihr Gatte kurz darauf tot aufgefunden wird, scheint die Sachlage klar. Doch nach und nach tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Jane dinierte zur Tatzeit mit 12 Freunden, gleichzeitig gibt es Zeugen, die sie am Tatort gesehen haben wollen. Hercule Poirot braucht seinen ganzen detektivischen Spürsinn, um dem Komplott der Dreizehn bei Tisch auf die Schliche zu kommen.
Book Information
Author Description
Agatha Christie begründete den modernen britischen Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb 1976 im Alter von 85 Jahren.
Posts
Ich habe Dreizehn bei Tisch jetzt beendet und sagen wir mal so: Ich mochte den Fall – aber die Leute darin… eher weniger 🙈 Was für mich wie immer ein Highlight ist, sind Hercule Poirot und Captain Hastings. Diese Dynamik funktioniert einfach. Poirot denkt drei Ebenen tiefer, während Hastings genau die Gedanken ausspricht, die man selbst gerade hat – nur um dann von Poirot elegant widerlegt zu werden. Ich liebe das. Inspector Japp dagegen… schwierig. Er erfüllt seinen Zweck, aber ich war mehrfach kurz davor, ihm gedanklich zu sagen: „Denk bitte einfach zwei Sekunden länger.“ 😅 Was mich aber wirklich durch das Buch begleitet hat: Ich fand fast alle Figuren im Fall ziemlich anstrengend. Eitel, unausstehlich, schwer greifbar – so eine Mischung, bei der man niemandem wirklich zuhören will, es aber trotzdem muss, weil irgendwer davon ja relevant ist. Emotional hatte ich da wenig Halt, aber vielleicht ist genau das der Punkt. Denn der Fall lebt nicht von Sympathie, sondern davon, wie leicht man sich täuschen lässt. Dinge wirken offensichtlich, werden von mehreren Leuten bestätigt – und genau deshalb hinterfragt man sie nicht mehr. Und ich musste mir mehrfach eingestehen: Ich wäre in dieser Situation wahrscheinlich genauso darauf reingefallen. Ich hatte relativ früh eine Idee, in welche Richtung es geht, was den großen „Aha-Moment“ am Ende etwas abgeschwächt hat. Aber ehrlich? Das hat mir den Spaß nicht genommen. Im Gegenteil – es war eher dieses „Okay, ich glaube ich sehe, was du da machst…“-Gefühl, und das fand ich ziemlich befriedigend. Unterm Strich ist das für mich ein richtig clever konstruierter Fall, der weniger über große Überraschungen funktioniert, sondern über ein starkes Grundprinzip. Die Figuren haben mich nicht abgeholt, aber das Gedankenspiel dafür umso mehr.
Wie immer ein Vergnügen
Einmal Agatha Christie, immer Agatha Christie Ich habe schon viele Bücher von ihr gelesen und kann nur sagen, es macht immer wieder Spaß. Dieses Buch befasst sich mit einem Fall für M. Poirot und seinen liebsten Freund Hastings. Mit einem Schmunzeln gelesen und wieder gut unterhalten worden 😊

Gutes Rätsel, etwas zu viele Gäste am Tisch!
Was soll ich sagen: Ich wollte ein Buch mit ein bisschen Krimi. Bekommen habe ich einen klassischen Agatha-Christie-Krimi mit allem Drum und Dran – inklusive britischer Höflichkeit, verdächtiger Tischgesellschaft und natürlich einem Mord, der höflich wartet, bis alle Platz genommen haben. Der Anfang war ehrlich gesagt richtig stark. Das Buch liest sich flott, man ist sofort drin und denkt sich: Ah ja, genau dafür liest man Agatha Christie. Doch irgendwo im Mittelteil… hat es mich ein bisschen verloren. Warum genau? Schwer zu sagen. Es wurde stellenweise zäh, leicht verwirrend und ich ertappte mich dabei, dass ich eigentlich nur noch wissen wollte, wer es denn jetzt war, statt den Weg dorthin genüsslich zu verfolgen. Was es nicht besser machte: Man ahnt relativ früh, wie sich das Ganze abgespielt haben könnte. Statt Spannung kam dann eher das Gefühl auf, dass alles nur noch ein bisschen komplizierter gemacht wird, als nötig – inklusive einiger Figuren, bei denen ich mich fragte, ob sie wirklich wichtig sind oder einfach nur da sind, um die Seitenzahl zu füllen. ABER (und das ist ein großes Agatha-Christie-Aber): Was ich an ihren Büchern liebe, zeigt sich auch hier wieder. Wenn man aufmerksam liest, sich Zeit nimmt und nicht einfach durchhetzt, kann man auf die Lösung kommen. Und wenn die Auflösung dann da ist, ist sie – wie fast immer bei Christie – plausibel. Man versteht im Nachhinein genau, wie Poirot (bzw. der Ermittler) darauf gekommen ist, und denkt sich: Ja gut… eigentlich hätte ich’s wissen müssen. In meinem Fall hatte ich tatsächlich von Anfang an eine Idee, wer der Täter war – und lag damit richtig. Nicht alles lässt sich vorhersehen, klar, aber vieles wird einem beim genauen Lesen schon bewusst. Unterm Strich ist Dreizehn bei Tisch ein solider, klassischer Christie-Krimi. Kein absolutes Highlight, aber eine gute, kurzweilige Lektüre für zwischendurch. Perfekt, wenn man Lust auf Mord, Rätsel und britischen Charme hat – und bereit ist, den etwas zäheren Mittelteil geduldig zu überstehen. Fazit: Kein Meisterwerk, aber typisch Agatha Christie. Und genau deshalb: eine nette Abwechslung mit Mordgarantie.
One of the best Poirot mysteries I have ever read.
Even though I always try to solve Poirot mysteries, I never manage to do it. This time I didn't mind at all, because the journey there was amazing! Such a wild ride, fun characters to follow, and an engaging mystery! What more could I want? I need this as a movie!
Dreizehn bei Tisch __________________________________________________ Autorin: Agatha Christie Übersetzung: Giovanni Bandini Erschienen am: 15.07.2015 Verlag: Atlantik Verlag Genre: Kriminalroman Hercule Poirot Band 8 __________________________________________________ Klappentext: Die verwöhnte Schauspielerin Jane Wilkinson will sich von ihrem Ehemann Lord Edgware scheiden lassen und bittet Hercule Poirot um Beistand. Als ihr Gatte kurz darauf tot aufgefunden wird, scheint die Sachlage klar. Doch nach und nach tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Jane dinierte zur Tatzeit mit 12 Freunden, gleichzeitig gibt es Zeugen, die sie am Tatort gesehen haben wollen. Hercule Poirot braucht seinen ganzen detektivischen Spürsinn, um dem Komplott der Dreizehn bei Tisch auf die Schliche zu kommen. Mein Leseeindruck: "Dann werde ich mir ein Taxi nehmen, hinfahren und ihn eigenhändig kaltmachen müssen." - Seite 24 Durch diesen Ausspruch von Jane Wilkinson wird Poirots ruhiger Abend mit Hastings ordentlich durcheinander gebracht. Ein kniffliger Fall, doch das Ermittlerduo schafft es hinter die Fassaden zu schauen, trotz all des Theaters. Mir hat der Fall wieder mal richtig gut gefallen. Wunderbar zum miträtseln, durch allerlei amüsante Verwicklungen und Irrwege. Fazit: Ein kurzer, knackiger Krimi, mit viel zum miträtseln und einer interessanten Auflösung.

20. 07.24 Zeitlos und genial!!
Zwei Freundinnen und ich haben uns vorgenommen die genialen Werke von Agatha Christie buchclubartig zu lesen und die Verfilmungen gemeinsam zu sehen. Dies ist mein 2.Buch, das ich von Agatha Christie gelesen (bzw in diesem Falle gehört) habe. Dadurch, dass die Bücher sehr überschaubar geschrieben sind, bin ich begeistert wie viele Informationen über die Figuren man auf so wenig Seiten erhalten kann. Ich glaube bis jetzt es ist nahezu unmöglich als LeserIn eigenständig auf die Lösung/Aufklärung zu kommen. Aber das finde ich nicht schlimm, eher im Gegenteil. Ich genieße es mich auf die Hinweise einzulassen, die mir zur Verfügung gestellt werden. In diesem Buch kommen eine bestimmte Art von Frauen nicht gut weg... Ich frage mich, ob Agatha Christie mit diesem Buch "privat" mit Frauen abrechnet, ihr erster Ehemann war ja nicht so der Vorzeigeehemann, wenn man Gerüchten glaubt. Bislang kannte ich nur die neuen Hercules Poirot Verfilmungen und finde diese Figur großartig! Auch in diesem Buch hat er mich überzeugt und fasziniert! Ich bin so begeistert davon, dass Christie's Schreibstil so zeitlos ist! Also wer sich vielleicht bisher nicht an die Bücher gewagt hat, weil sie schon älter sind-keine Sorge!!
This was my first prober novel by Agatha Christie and I absolutely enjoyed it. Hercule Poirot is such a unique and interesting character (as well as Miss Marple) that you feel attached and roped into the cases they investigate. During the whole story I kept asking myself, who the muderer was and re-questioned my own theories throughout, which I found very entertaining and exiting. I cannot wait to continue with the next Christie novel and highly recommend her work, if you are into a classic criminal story.
Lord Edgware Dies offers a complex whodunit in the classic Christie fashion, where Hercule Poirot faces the challenge of solving Lord Edgware's murder. The suspects are many, each with compelling motives, but it is the twist of mistaken identities that drives the plot. Poirot's deductions lead to an ingenious resolution, though the journey there may not be Christie's best work. The narrative lacks the tightness of her standout novels, and some twists are less than surprising. For Christie aficionados, it's an agreeable read but might not stand out in her impressive repertoire. 3/5 stars for its middle-of-the-road intrigue and clever, though not her most striking, conclusion.
War okay
Habe dieses Buch geschenkt bekommen. Hatte vorher noch kein Buch von Agatha Christie gelesen und war sehr gespannt, da sie ja eine Krimi Legende ist! Also... ich weis auch nicht... Ich wollte es mögen... Hab ich aber nicht wirklich.. Gleich am Anfang hatte ich das Gefühl von Sherlock Holmes Vibes. Da ich die Geschichten rund um den Detektiv liebe, war das ein angenehmer Start. Doch damit begann für mich der Vergleich, obwohl ich das nicht beabsichtigt hatte. Leider konnte Hercule Poirot als Detektiv mich nicht ganz überzeugen. Auch wenn er, wie Holmes eine gute spürnase hat und nicht all seine Karten offen legte. Jedoch hatte ich ziemlich zeitig eine Vermutung, wie sich die Tat ereignet hat. Zwar wurde versucht, das offensichtliche zu verschleiern und es gab einige Wendungen in dem Fall, dennoch fand ich es irgendwie langweilig... Hab noch 2 weitere Fälle aus der weltbild Edition im Regal stehen, denen ich eine Chance gebe, vielleicht war das einfach ein schwächeres Buch von Mrs C.

Das Buch hat mir so gut gefallen, wie schon lange kein Christie mehr. Das lag zum einen an den Charakteren, aber auch am Schreibstil und der Geschichte selbst. In den vorangegangenen Büchern war Poirot zumeist überheblich, biestig und seinen Fallaufklärungen konnte man nur sehr schwer folgen. Zumeist hatte man das Gefühl, er komme aus dem Gebüsch gesprungen und konfrontiert einen direkt mit der Lösung. Ganz anders in diesem Buch, wo der Leser mit auf die Reise genommen wird, um gemeinsam mit dem Duo zur Aufklärung des Falls beizutragen. Beim Lesen gab es dann einige Parallelen zu einem anderen großen Ermittlerduo
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Die verwöhnte Schauspielerin Jane Wilkinson will sich von ihrem Ehemann Lord Edgware scheiden lassen und bittet Hercule Poirot um Beistand. Als ihr Gatte kurz darauf tot aufgefunden wird, scheint die Sachlage klar. Doch nach und nach tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Jane dinierte zur Tatzeit mit 12 Freunden, gleichzeitig gibt es Zeugen, die sie am Tatort gesehen haben wollen. Hercule Poirot braucht seinen ganzen detektivischen Spürsinn, um dem Komplott der Dreizehn bei Tisch auf die Schliche zu kommen.
Book Information
Author Description
Agatha Christie begründete den modernen britischen Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb 1976 im Alter von 85 Jahren.
Posts
Ich habe Dreizehn bei Tisch jetzt beendet und sagen wir mal so: Ich mochte den Fall – aber die Leute darin… eher weniger 🙈 Was für mich wie immer ein Highlight ist, sind Hercule Poirot und Captain Hastings. Diese Dynamik funktioniert einfach. Poirot denkt drei Ebenen tiefer, während Hastings genau die Gedanken ausspricht, die man selbst gerade hat – nur um dann von Poirot elegant widerlegt zu werden. Ich liebe das. Inspector Japp dagegen… schwierig. Er erfüllt seinen Zweck, aber ich war mehrfach kurz davor, ihm gedanklich zu sagen: „Denk bitte einfach zwei Sekunden länger.“ 😅 Was mich aber wirklich durch das Buch begleitet hat: Ich fand fast alle Figuren im Fall ziemlich anstrengend. Eitel, unausstehlich, schwer greifbar – so eine Mischung, bei der man niemandem wirklich zuhören will, es aber trotzdem muss, weil irgendwer davon ja relevant ist. Emotional hatte ich da wenig Halt, aber vielleicht ist genau das der Punkt. Denn der Fall lebt nicht von Sympathie, sondern davon, wie leicht man sich täuschen lässt. Dinge wirken offensichtlich, werden von mehreren Leuten bestätigt – und genau deshalb hinterfragt man sie nicht mehr. Und ich musste mir mehrfach eingestehen: Ich wäre in dieser Situation wahrscheinlich genauso darauf reingefallen. Ich hatte relativ früh eine Idee, in welche Richtung es geht, was den großen „Aha-Moment“ am Ende etwas abgeschwächt hat. Aber ehrlich? Das hat mir den Spaß nicht genommen. Im Gegenteil – es war eher dieses „Okay, ich glaube ich sehe, was du da machst…“-Gefühl, und das fand ich ziemlich befriedigend. Unterm Strich ist das für mich ein richtig clever konstruierter Fall, der weniger über große Überraschungen funktioniert, sondern über ein starkes Grundprinzip. Die Figuren haben mich nicht abgeholt, aber das Gedankenspiel dafür umso mehr.
Wie immer ein Vergnügen
Einmal Agatha Christie, immer Agatha Christie Ich habe schon viele Bücher von ihr gelesen und kann nur sagen, es macht immer wieder Spaß. Dieses Buch befasst sich mit einem Fall für M. Poirot und seinen liebsten Freund Hastings. Mit einem Schmunzeln gelesen und wieder gut unterhalten worden 😊

Gutes Rätsel, etwas zu viele Gäste am Tisch!
Was soll ich sagen: Ich wollte ein Buch mit ein bisschen Krimi. Bekommen habe ich einen klassischen Agatha-Christie-Krimi mit allem Drum und Dran – inklusive britischer Höflichkeit, verdächtiger Tischgesellschaft und natürlich einem Mord, der höflich wartet, bis alle Platz genommen haben. Der Anfang war ehrlich gesagt richtig stark. Das Buch liest sich flott, man ist sofort drin und denkt sich: Ah ja, genau dafür liest man Agatha Christie. Doch irgendwo im Mittelteil… hat es mich ein bisschen verloren. Warum genau? Schwer zu sagen. Es wurde stellenweise zäh, leicht verwirrend und ich ertappte mich dabei, dass ich eigentlich nur noch wissen wollte, wer es denn jetzt war, statt den Weg dorthin genüsslich zu verfolgen. Was es nicht besser machte: Man ahnt relativ früh, wie sich das Ganze abgespielt haben könnte. Statt Spannung kam dann eher das Gefühl auf, dass alles nur noch ein bisschen komplizierter gemacht wird, als nötig – inklusive einiger Figuren, bei denen ich mich fragte, ob sie wirklich wichtig sind oder einfach nur da sind, um die Seitenzahl zu füllen. ABER (und das ist ein großes Agatha-Christie-Aber): Was ich an ihren Büchern liebe, zeigt sich auch hier wieder. Wenn man aufmerksam liest, sich Zeit nimmt und nicht einfach durchhetzt, kann man auf die Lösung kommen. Und wenn die Auflösung dann da ist, ist sie – wie fast immer bei Christie – plausibel. Man versteht im Nachhinein genau, wie Poirot (bzw. der Ermittler) darauf gekommen ist, und denkt sich: Ja gut… eigentlich hätte ich’s wissen müssen. In meinem Fall hatte ich tatsächlich von Anfang an eine Idee, wer der Täter war – und lag damit richtig. Nicht alles lässt sich vorhersehen, klar, aber vieles wird einem beim genauen Lesen schon bewusst. Unterm Strich ist Dreizehn bei Tisch ein solider, klassischer Christie-Krimi. Kein absolutes Highlight, aber eine gute, kurzweilige Lektüre für zwischendurch. Perfekt, wenn man Lust auf Mord, Rätsel und britischen Charme hat – und bereit ist, den etwas zäheren Mittelteil geduldig zu überstehen. Fazit: Kein Meisterwerk, aber typisch Agatha Christie. Und genau deshalb: eine nette Abwechslung mit Mordgarantie.
One of the best Poirot mysteries I have ever read.
Even though I always try to solve Poirot mysteries, I never manage to do it. This time I didn't mind at all, because the journey there was amazing! Such a wild ride, fun characters to follow, and an engaging mystery! What more could I want? I need this as a movie!
Dreizehn bei Tisch __________________________________________________ Autorin: Agatha Christie Übersetzung: Giovanni Bandini Erschienen am: 15.07.2015 Verlag: Atlantik Verlag Genre: Kriminalroman Hercule Poirot Band 8 __________________________________________________ Klappentext: Die verwöhnte Schauspielerin Jane Wilkinson will sich von ihrem Ehemann Lord Edgware scheiden lassen und bittet Hercule Poirot um Beistand. Als ihr Gatte kurz darauf tot aufgefunden wird, scheint die Sachlage klar. Doch nach und nach tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Jane dinierte zur Tatzeit mit 12 Freunden, gleichzeitig gibt es Zeugen, die sie am Tatort gesehen haben wollen. Hercule Poirot braucht seinen ganzen detektivischen Spürsinn, um dem Komplott der Dreizehn bei Tisch auf die Schliche zu kommen. Mein Leseeindruck: "Dann werde ich mir ein Taxi nehmen, hinfahren und ihn eigenhändig kaltmachen müssen." - Seite 24 Durch diesen Ausspruch von Jane Wilkinson wird Poirots ruhiger Abend mit Hastings ordentlich durcheinander gebracht. Ein kniffliger Fall, doch das Ermittlerduo schafft es hinter die Fassaden zu schauen, trotz all des Theaters. Mir hat der Fall wieder mal richtig gut gefallen. Wunderbar zum miträtseln, durch allerlei amüsante Verwicklungen und Irrwege. Fazit: Ein kurzer, knackiger Krimi, mit viel zum miträtseln und einer interessanten Auflösung.

20. 07.24 Zeitlos und genial!!
Zwei Freundinnen und ich haben uns vorgenommen die genialen Werke von Agatha Christie buchclubartig zu lesen und die Verfilmungen gemeinsam zu sehen. Dies ist mein 2.Buch, das ich von Agatha Christie gelesen (bzw in diesem Falle gehört) habe. Dadurch, dass die Bücher sehr überschaubar geschrieben sind, bin ich begeistert wie viele Informationen über die Figuren man auf so wenig Seiten erhalten kann. Ich glaube bis jetzt es ist nahezu unmöglich als LeserIn eigenständig auf die Lösung/Aufklärung zu kommen. Aber das finde ich nicht schlimm, eher im Gegenteil. Ich genieße es mich auf die Hinweise einzulassen, die mir zur Verfügung gestellt werden. In diesem Buch kommen eine bestimmte Art von Frauen nicht gut weg... Ich frage mich, ob Agatha Christie mit diesem Buch "privat" mit Frauen abrechnet, ihr erster Ehemann war ja nicht so der Vorzeigeehemann, wenn man Gerüchten glaubt. Bislang kannte ich nur die neuen Hercules Poirot Verfilmungen und finde diese Figur großartig! Auch in diesem Buch hat er mich überzeugt und fasziniert! Ich bin so begeistert davon, dass Christie's Schreibstil so zeitlos ist! Also wer sich vielleicht bisher nicht an die Bücher gewagt hat, weil sie schon älter sind-keine Sorge!!
This was my first prober novel by Agatha Christie and I absolutely enjoyed it. Hercule Poirot is such a unique and interesting character (as well as Miss Marple) that you feel attached and roped into the cases they investigate. During the whole story I kept asking myself, who the muderer was and re-questioned my own theories throughout, which I found very entertaining and exiting. I cannot wait to continue with the next Christie novel and highly recommend her work, if you are into a classic criminal story.
Lord Edgware Dies offers a complex whodunit in the classic Christie fashion, where Hercule Poirot faces the challenge of solving Lord Edgware's murder. The suspects are many, each with compelling motives, but it is the twist of mistaken identities that drives the plot. Poirot's deductions lead to an ingenious resolution, though the journey there may not be Christie's best work. The narrative lacks the tightness of her standout novels, and some twists are less than surprising. For Christie aficionados, it's an agreeable read but might not stand out in her impressive repertoire. 3/5 stars for its middle-of-the-road intrigue and clever, though not her most striking, conclusion.
War okay
Habe dieses Buch geschenkt bekommen. Hatte vorher noch kein Buch von Agatha Christie gelesen und war sehr gespannt, da sie ja eine Krimi Legende ist! Also... ich weis auch nicht... Ich wollte es mögen... Hab ich aber nicht wirklich.. Gleich am Anfang hatte ich das Gefühl von Sherlock Holmes Vibes. Da ich die Geschichten rund um den Detektiv liebe, war das ein angenehmer Start. Doch damit begann für mich der Vergleich, obwohl ich das nicht beabsichtigt hatte. Leider konnte Hercule Poirot als Detektiv mich nicht ganz überzeugen. Auch wenn er, wie Holmes eine gute spürnase hat und nicht all seine Karten offen legte. Jedoch hatte ich ziemlich zeitig eine Vermutung, wie sich die Tat ereignet hat. Zwar wurde versucht, das offensichtliche zu verschleiern und es gab einige Wendungen in dem Fall, dennoch fand ich es irgendwie langweilig... Hab noch 2 weitere Fälle aus der weltbild Edition im Regal stehen, denen ich eine Chance gebe, vielleicht war das einfach ein schwächeres Buch von Mrs C.

Das Buch hat mir so gut gefallen, wie schon lange kein Christie mehr. Das lag zum einen an den Charakteren, aber auch am Schreibstil und der Geschichte selbst. In den vorangegangenen Büchern war Poirot zumeist überheblich, biestig und seinen Fallaufklärungen konnte man nur sehr schwer folgen. Zumeist hatte man das Gefühl, er komme aus dem Gebüsch gesprungen und konfrontiert einen direkt mit der Lösung. Ganz anders in diesem Buch, wo der Leser mit auf die Reise genommen wird, um gemeinsam mit dem Duo zur Aufklärung des Falls beizutragen. Beim Lesen gab es dann einige Parallelen zu einem anderen großen Ermittlerduo















