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Dino Moms

3.1(29)
Hardcover€24.00
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About the book

»In meinem Leben war ich immer eine gute Frau gewesen, die ihre Bedürfnisse kontrollierte. Aber vor kurzem war mir meine schlechte Energie aufgefallen und ich begann, ihr zu folgen...«

Lesley hat einen unerwarteten Wutausbruch in einer betrieblichen Therapiesitzung für Eltern, die in den Job zurückkehren. Ein Paar mit zwei kleinen Kindern nimmt sich die längst überfällige Zeit, die Beziehung wieder aufleben zu lassen und ein unüberlegtes Sex-Tape zu drehen. Eine Frau sorgt auf der Hochzeit ihres Ex-Mannes absichtlich für eine Konfrontation. Und Deborah muss einsehen, dass ihr Haus keine uneinnehmbare Festung ist...

Dino Moms wirft Schlaglichter auf das Leben bissiger, subversiver und ungezähmter Frauen. Diese kraftvollen Kurzgeschichten erforschen gescheiterte Schwesternschaft, fragwürdige Moralvorstellungen von Elternschaft und die dunkle Seite moderner Liebe. Naomi Wood wendet sich nach zwei erfolgreichen Romanen dem Genre der Erzählung zu und das Ergebnis könnte nicht rebellischer und unterhaltsamer sein.

ISBN9783312013371
PublisherNagel & Kimche
Publication Date08/20/24
Pages224

Reviews & Ratings

29 ratings

8 reviews

3.1

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  • schatzsucherin
    schatzsucherin

    319 Followers

    3.0

    Dino Moms von Naomi Wood ist eine Geschichtensammlung über (zukünftige) Mutter und Frauen der anderen Art. Ich war mir lange unsicher, ob ich überhaupt etwas zu diesem Buch schreiben wollte, aber nun ein paar Monate später denke ich immer noch an vereinzelte Geschichten und realisiere, dass Naomi Woods Worte etwas in mir ausgelöst haben. Es sind diese schrägen und gleichzeitig todernsten Themen, die mit einer Leichtigkeit aus den Seiten kommen, ohne den Anspruch zu haben, vollends verstanden zu werden. Das Buch hat mich fragend, irritiert und denkend zurückgelassen und gerade das hat mir gefallen. „Ich war ein Leben lang eine wohlerzogene Frau gewesen, die Ihre Bedürfnisse im Zaum hielt. Aber in letzter Zeit entdeckte ich meine schlechte Energie, und ich begann, ihr zu folgen..“

    Apr 6, 2025

  • rikwal
    rikwal

    358 Followers

    2.5

    Sammlung, Corona, COVID-19, Mütter, Familie, Mütter,

    Sammlung von Erzählungen/Kurzgeschichten, die sich mit dem Muttersein/Kinder haben und bekommen beschäftigen. Zusätzlich spielt die COVID-19 Pandemie eine große Rolle, Einsamkeit, Sexualität und viele, viele Empfindungen. Die Titelgebende Geschichte verwirrt mich sehr. Starker Start, dann empfinde ich es als sehr langatmig, okayer Abschluss. 2.5 Sterne aufgerundet

    Mar 16, 2026

  • zauberberggast
    zauberberggast

    79 Followers

    3.5

    Seien wir doch mal ehrlich: Wir Mütter stehen am Ende der gesellschaftlichen Nahrungskette. Was ziemlich paradox ist, denn Mütter sind die Basis der Gesellschaft, wenn sie ausfallen, gerät auch alles andere ins Wanken. Selbiges gilt leider auch für “arbeitende Mütter”, also solche, die neben dem (unbezahlten) Beruf des Erziehens und Betreuens der eigenen Kinder noch einem “richtigen” Beruf nachgehen, also einem, der Geld einbringt. Sie leisten schier Übermenschliches und werden doch oft in ihren beiden Lebensumfeldern als unzureichend wahrgenommen. Von der Arbeit müssen sie oft verschwinden, weil das Kind krank ist, sind nicht Teil der wichtigen Absprachen, wenn sie fehlen und zu Hause in den Krabbelgruppen sagen ihnen die “Besserwissermütter” wie wichtig es ist, rund um die Uhr für sein Kind da zu sein. Und der Haushalt will auch noch gemacht werden, Zeit mit dem Partner/der Partnerin? Oft nicht vorhanden und laut Instamoms und Frauenzeitschriften doch soooo essenziell für eine gesunde Beziehung. Vor allem aber zerbrechen Mütter oft an den hohen Erwartungen, die sie an sich selbst richten. In “Dino Moms” geht es, wie der Titel schon nahelegt, um Mütter und zwar die Mütter unserer Zeit. Die neun Geschichten, die hier in einem Buch zusammengefasst sind, handeln von verschiedenen jungen Müttern im Großraum London in unterschiedlichen Stadien ihres Mutterseins: Erstschwangere, Mütter mit einem oder mehreren Kindern und Schwangere, die schon mehrere Schwangerschaften und Fehlgeburten (Triggerwarnung!) hinter sich haben. Alle Geschichten spielen ungefähr zur Zeit der Corona-Pandemie, in einer Geschichte (“Flatten the curve”) geht es explizit um die Zeit des Lockdowns im Jahr 2020. Mit dieser Geschichte konnte ich mich am meisten identifizieren, einfach weil wir alle im selben Boot saßen und die gleichen Probleme hatten. Es war eine surreale, besondere Zeit und ich freue mich, dass ich sie in den letzten Jahren öfter literarisch verarbeitet finde. Die Geschichten ähneln sich alle, aber nicht nur aufgrund des übergeordneten Themas Mutterschaft und “female rage”. Die meisten hier beschriebenen Frauen stehen an einem Wendepunkt ihres Lebens oder sind mit außergewöhnlichen Ereignissen konfrontiert. Wie die Horrorfilmregisseurin, der aufgrund ihrer eigenen Schwangerschaft ihre Muse abhanden kommt (sie wechselt zu einem männlichen Regisseur). Oder die Frau, deren Exfreund und Vater ihres Kindes - er hat sie verlassen als die Tochter 4 Monate alt war - nun eine andere heiratet und die “Neue” möchte nun die Tochter des Paares als Brautjungfer haben. In der ersten Geschichte “Leseley in Therapie”, die ich für eine der stärksten halte, geht es um die eingangs beschriebene Zerrissenheit der Mütter angesichts des gesellschaftlichen Diktats, Kinder und Karriere unter einen Hut zu bringen. Lesley kehrt nach der Elternzeit als Game-Designerin zurück in den Job und muss feststellen, dass sie dort nicht mehr gebraucht wird, während ihr Baby jedes Mal weint, wenn es in die Betreuungseinrichtung gebracht wird. Lesley trifft beim Wiedereinstiegsprogramm der Firma auf ihre ehemals befreundete Arbeitskollegin Irina, die sowohl im Job als auch als Mutter brilliert. Das zieht Selbstzweifel nach sich, wie sie jede “Working Mom" bestens kennen dürfte. Da ist das Paar, das in einer anderen Story nach den beiden Geburten sein Sexleben mit einem “Homevideo” wieder aufpeppen will (obwohl sie ohnehin einmal die Woche Sex haben…), vergleichsweise uninteressant. Bei einigen Stories hat mir die Pointe gefehlt bzw. ich habe sie nicht verstanden. Während ich mich mit manchen Geschichten und den darin geschilderten Problemfeldern identifizieren konnte, wirkten andere fast schon surreal und grotesk auf mich. Vor allem mit der letzten, titelgebenden Geschichte “Dino Moms” konnte ich überhaupt nichts anfangen. Mütter und ihre Töchter auf einer Dino Farm in einer “Scripted-Reality-Fernsehshow” aber die Dinos sind echt - häh? Es gab in manchen Stories Passagen, die fand ich richtig gut, aber meist sind die Geschichten an mir vorbeigezogen, ohne einen Aha-Moment in meinem Kopf zu hinterlassen. Natürlich kann bei neun Kurzgeschichten nicht jede gleich gut sein. Dafür sind sie dann in ihrer Zusammensetzung zu heterogen. Ich fand es schade, dass es keine zusammenhängenden Geschichten waren, also dass zum Beispiel am Ende alle Mütter, die in den einzelnen Geschichten vorkommen, aufeinandertreffen. Fazit: Alles in allem eine gute Short-Story-Collection, der ein roter Faden abseits des übergeordneten Themas gut zu Gesicht gestanden hätte. Warum das Buch als “Roman” bezeichnet wird, erschließt sich mir nicht. Aus dem Englischen übersetzt von Gesine Schröder.

    Nov 11, 2024

3 of 8 reviews

Author

About Naomi Wood

Naomi Wood, geboren 1983, studierte in Cambridge und promovierte an der University of East Anglia. Mit ihrem vielgelobten Roman Als Hemingway mich liebte (2016) gelang ihr der internationale Durchbruch. Sie lebt mit ihrer Familie in Norwich und unterrichtet Kreatives Schreiben.

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