Die Waffen des Lichts

Die Waffen des Lichts

Hardback
4.2298

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Willkommen zurück in KINGSBRIDGE!

Mit seinem neuesten Roman läutet Ken Follett für die Menschen in Kingsbridge eine neue Ära ein. Eine Ära, in der Tradition und Fortschritt aufeinanderprallen, Klassenkämpfe in alle Teile der Gesellschaft vordringen und der gesamte Kontinent von einem erbitterten Krieg erfasst wird: die Zeit der Industrialisierung.

Fortschritt und Niedergang

Ein industrieller Wandel, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat, ergreift ganz England, auch Kingsbridge, und nimmt denjenigen, die in den Garn- und Tuchmanufakturen arbeiten, die Grundlage ihrer Existenz. Gefährliche neue Maschinen ersetzen die Arbeit von Hand und reißen Familien auseinander.

Krieg und Befreiung

Während die Herrschenden in England alles dafür tun, um ihr Land zur dominierenden Wirtschaftsmacht zu formen, greift in Frankreich Napoleon Bonaparte nach der Macht. Bald schon dürstet es ihn nach mehr: Spanien, die Niederlande, ganz Europa. Ein großer internationaler Konflikt bahnt sich an, immer mehr Männer ziehen in den Krieg. Zugleich stellt sich eine Gruppe von Kingsbridgern - darunter Spinnerin Sal Clitheroe, Tuchhändler Amos Barrowfield, Weber David Shoveller und Kit, Sals ebenso erfinderischer wie eigenwilliger Sohn - dem Kampf einer ganzen Generation. Sie streben nach Bildung und Wissen und kämpfen für eine Zukunft ohne Unterdrückung ...

Fortschritt und Niedergang, Krieg und Befreiung, Liebe und Verrat - in seinem fünften Kingsbridge-Roman rückt Ken Follett erneut ein großes, zeitloses Thema in den Mittelpunkt: den Kampf um Bildung und Meinungsfreiheit.

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
880
Price
37.10 €

Author Description

Ken Follett zählt zu den beliebtesten Autoren der Welt. Von seinen 38 Romanen wurden bereits mehr als 198 Millionen Exemplare verkauft. Seinen Durchbruch erlebte er mit DIE NADEL, einem in der Zeit des Zweiten Weltkriegs angesiedelten Spionageroman. Im Jahr 1989 erschien DIE SÄULEN DER ERDE, der schnell zu Folletts populärstem Werk wurde. Er erreichte weltweit Platz eins der Bestsellerlisten und wurde von OPRAH’S BOOK CLUB empfohlen. Die Fortsetzungen DIE TORE DER WELT, DAS FUNDAMENT DER EWIGKEIT und DIE WAFFEN DES LICHTS sowie das Prequel KINGSBRIDGE – DER MORGEN EINER NEUEN ZEIT erwiesen sich als ebenso beliebt. Insgesamt hat sich die KINGSBRIDGE-Reihe weltweit inzwischen mehr als 50 Millionen Mal verkauft. Ken Follett lebt mit seiner Frau Barbara in Hertfordshire, England. Zusammen haben sie fünf Kinder, sechs Enkelkinder und zwei Labradore.Zuletzt schuf er mit STONEHENGE – DIE KATHEDRALE DER ZEIT ein mitreißendes Epos über eines der größten Mysterien der Weltgeschichte.

Posts

55
All
5

Teil 5 der Kingsbridge Saga 🏰

Dieser Teil startet wieder ca. 200 Jahre nach dem 3. Teil (Teil 4 ist ein Prequel) und führt uns zurück in die Stadt Kingsbridge. In den Jahren 1792-1824 dreht sich alles um das Thema Industrielle Revolution und den Napoleonischen Krieg in Europa. Kingsbridge erfährt hier gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Umbrüche. Durch Fabriken und Maschinen, welche die traditionelle Handarbeit 🧵 übernehmen, verlieren viele Menschen ihre Arbeit und Lebensgrundlage. Es kommt zu sozialen Spannungen, Klassenkämpfen und Protesten. Kingsbridge war sonst eher eine ruhige Stadt und wird dadurch zum Brennpunkt. Starke Frauen, junger Erfindergeist, Unternehmer und Händler, Existenzängste, Feldzüge und Krieg. Von Tradition zu Fortschritt, Ungleichheit und Klassenkampf, Bildung und Emanzipation zu Verlust, Verrat, Liebe ❤️ und Befreiung. Ich habe auch diesen Teil geliebt und empfehle ihn Fans von historischen Romanen! 🌟

4.5

Wieder ein Follett und wieder wurde ich gut unterhalten. Ich mag die Kingsbridge-Romane einfach. Unbedingte Leseempfehlung für Fans von historischen Geschichten.

5

Toller 5. Teil der "Säulen der Erde"-"Kingsbridge"- Reihe. Ich mag Ken Folletts Schreibstil sehr und war wieder sehr begeistert. Der Roman spielt Ende des 18. Jahrhunderts, es beginnt die Industrialisierung und die Spinnmaschine wird entwickelt. Spannende Geschichten der Charaktere. Wieder sehr lesenswert.

4.5

Fällt mir etwas schwer eine Bewertung zu verfassen. In erster Linie liegt das daran, das es ein Abschluss dieser Reihe ist und es mich wehmütig zurück lässt. Dieser Band muss ich ehrlich gestehen, ist der schwächste Band der Reihe. Irgendwie hatte ich das Gefühl, das Ken Follett mit dieser Reihe abschließen möchte, daher wurde alles schnell erzählt, kommt mir irgendwie gehetzt vor. Das zeigt auch schon die Seitenanzahl, ca 400 Seiten weniger als die bisherigen Bände. Eine Charakterentwicklung liegt zwar vor, doch es ging nicht mehr so in die Tiefe. Auch das die Antagonisten, ziemlich schnell untergegangen sind und selbst da nicht wirklich ihren groß Auftritt hatten. Fand ich schade, hat etwas die Spannung genommen. Dennoch auch wenn es der schwächste Band war, habe ich es dennoch geliebt. Deswegen kann man über die Schwächen hinwegsehen. Die Figuren ob Protagonisten oder Antagonisten, habe mich in ihren Band gezogen. Es hat Spass gemacht ihr Leben zu verfolgen und was am Ende aus Ihnen wird. Besonders hat er die Zeit auf gegriffen in der Napoleon ganz groß in Europa war. Die Schlachten die er beschrieben hat, hat mich so in den Bann gezogen, als ob ich dabei gewesen wäre. Auch was der Krieg mit sich bringt hat er sehr schön beschrieben, ob auf dem Schlachtfeld oder abseits des Schlachtfeldes. Genauso hat er das Thema Feminismus ganz gut eingebracht und auch das Thema Homosexualität, was in mein Augen auch Zeit wurde. Auch wenn es der schwächste Band ist, hat es trotzdem 4,5 Sterne verdient. Allein schon das meine Heimatstadt 2x mal erwähnt wurde.😄 Die gesamte Kingsbridge Reihe ist ein muss, die Charaktere, die, die Zeit Epochen, die Erwähnungen usw. Habe einfach nur Spass gemacht. Stimmt mich etwas traurig das ich mit der Reihe fertig bin, dennoch auch froh es erlebt zu haben. 😁

4

Ein klassischer „FOLLET“! Ich wurde nicht enttäuscht

Ich habe letztes Jahr schon begonnen, das Buch zu lesen und bin irgendwie nicht reingekommen. Ich habe die gesamte „Kingsbridge“ Reihe gelesen und geliebt. Deshalb habe ich es nochmal gewagt und was soll ich sagen: Zum Glück! Das Buch katapultiert uns erneut in die Welt von Kingsbridge, diesmal in einer Ära des Umbruchs. Der Roman ist keine leichte Kost, aber genau das macht ihn so fesselnd. Er greift nicht nur historische Fakten auf, sondern lässt uns die Industrialisierung und die Napoleonischen Kriege durch die Augen der Menschen erleben, die mittendrin steckten. Obwohl das Buch nicht ganz an die emotionale Wucht und den Detailreichtum von "Kingsbridge" (meinem absoluten Lieblingsband der Reihe) heranreicht, überzeugt es durch seinen packenden Erzählstil. Besonders faszinierend fand ich die Spannungen zwischen den traditionellen Handwerkern und den aufstrebenden Fabrikbesitzern greifbar zu machen. Man fühlt mit den Charakteren, die für Bildung, Gerechtigkeit und ein besseres Leben kämpfen. Ein besonderes Highlight ist, wie Follett, wie er es auch in den anderen Teilen und Reihen meisterhaft gemacht hat, reale historische Ereignisse wie die Schlacht bei Waterloo in die persönlichen Geschichten der Figuren einwebt. Es wird deutlich, wie sehr Fortschritt und Krieg das Schicksal der einzelnen Menschen beeinflussen. Fazit: Ich liebe Geschichte und ich liebe die Kingsbridge-Reihe! Für alle, die historische Romane lieben und tief in die Materie eintauchen möchten, ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung!

4

Wirkliche unterhaltsames Hörbuch,

Es sind sehr viele Figuren , viel Geschichte um den 30 jährigen Krieg . Es war sehr spannend zu hören, wie die einzelnen Personen sich im laufe der Zeit entwickelt und verändert haben . Es hört da auf, wo alles begann. Aber das Ende war irgendwie zu abrupt. Fand ich etwas merkwürdig. Hätte dem Sprecher aber noch stundenlang zuhören können

3

Zu lange hatte sie sich darüber empört, wie sie und Menschen wie sie in ihrem eigenen Land behandelt wurden. Nun bot sich ihr eine Gelegenheit, etwas dagegen zu unternehmen. Sie konnte sie nicht ausschlagen. Diejenigen, die sagten, dass sich nie etwas ändere, irrten sich. England hatte sich in der Vergangenheit geändert - von katholisch zu protestantisch, vom Absolutismus zu parlamentarischer Monarchie -, und es würde sich erneut ändern, wenn Menschen wie sie dafür eintraten. - Zitat, Seite 394 Dies soll nun wirklich der letzte Band der Kingsbridge-Reihe sein, der 5. Roman im fiktiven Ort Kingsbridge, wo mit dem Bau einer Kathedrale alles begann. Jetzt sind wir im 18. Jahrhundert angekommen, stehen an der Schwelle zum industriellen Zeitalter, welches von gesellschaftlichen Unruhen und Kriegen geprägt ist. Auch die Kathedrale in Kingsbridge ist für einige Bewohner der Stadt, nicht mehr das zentrale religiöse Element, sondern vielmehr ein gesellschaftlicher Treffpunkt, um Kontakte zu knüpfen oder aufrechtzuerhalten. Die sogenannten Methodisten suchen ihr Heil in eher schlichten Versammlungsstätten und natürlich in Gottes Wort selbst, doch die Angelikaner befürchten, dass mit diesen religiösen Unabhängigkeitsströmungen auch gefährliche Ideen und eine Ideologie entstehen könnte, welche die öffentliche Ordnung stören könnte. Da man mit Angst und Besorgnis nach Frankreich blickt, wo die Revolution für Terror und gesellschaftlichen Wandel sorgt, erscheinen Visionen des Umsturzes auch auf der englischen Insel auf einmal in erschreckender Weise erfüllbar zu sein ... Für seine Geschichte hat der Autor eine robuste Heldin des Volkes in Szene gesetzt, die am Anfang ihren Ehemann durch die boshafte Dummheit eines Gutsbesitzersohnes verliert, und schließlich ihr Heimatdorf verlässt, um in der Stadt Kingsbridge neu zu beginnen. Die meisten Charaktere des Romans sind sympathisch und die individuellen Geschichten werden in den historischen Kontext gebracht. Allerdings zeigt sich hier bald auch die große Schwäche des Buches: man hat wirklich das Gefühl, in einen Animationsfilm oder eher noch in ein farbenfrohes Computerspiel geraten zu sein. Der Ort des Geschehens wird von attraktiven Figuren, männlich oder weiblich, bevölkert, die zudem noch vor Energie strotzen. Um diese Charaktere stärker zu betonen, gibt es dann natürlich noch einige wenige nicht ganz so vorteilhaft gestaltete Wesen, aber das Schlimmste der Makel, scheint hier eine ausladende Taille, begleitet von Kurzatmigkeit zu sein. Auch die Fehltritte der Personen bzw ihr Verstoßen gegen klare gesellschaftliche Konventionen wie Ehebruch oder das Pflegen gleichgeschlechtlicher Beziehungen haben keine oder kaum Konsequenzen. Dagegen werden die ausgemachten Bösewichte durch bestimmte Ereignisse und Erfahrungen geläutert und am Ende werden alle bis dahin noch lebenden Protagonisten mit so viel Zuckerguss und Feenstaub überzogen, dass es schier unglaublich erscheint, dass dieser Roman nicht im Genre der Fanstasy angesiedelt ist. Obwohl die gesellschaftlichen Strömungen, sei es auf den Gebieten der Religion, Politik oder Arbeitsleben, im zeitlichen Kontext akkurat aufgegriffen und teilweise auch sehr interessant dargestellt wurden z.B. in Szenen vor Gericht oder bei Debatten im Parlament, war der Gesamteindruck als historischer Roman eher schwach. Als eher leichte Unterhaltung mag sich der Abschlussband der Kingsbridge Reihe ganz gut lesen lassen, aber die Geschichte bleibt dann doch recht oberflächlich und im Abgang auch unglaubwürdig. FAZIT Als treue Leserin der Follettromane war ich dann doch schwer enttäuscht. Oder bin ich dem Stil dieser Romane entwachsen? Aber hier haben mich so viele Details einfach zunehmend genervt. Warum muss es so viele unfassbar attraktive Mittvierziger geben? Selbst von einer Frau, die in kurzer Zeit fünf Kinder in die Welt gesetzt hat, wird nicht einmal berichtet, dass sie auch nur einen Zahn verloren hat. Und natürlich war es auch ihr Lebenstraum, ein Haus mit glücklichen und gesunden Kindern zu füllen, wohingegen der Ehemann sich eher ungern mit den Sprösslingen abgibt und sich eher auf die Karriere fokussiert. Man kann sich diesen Abschlussband gönnen, er tut ja eigentlich nicht weh, aber ganz ehrlich: als Trilogie wäre - meiner Meinung nach - die Kingsbridge Reihe eine wirklich runde Sache gewesen! Die Lektüre kann man sich sparen.

3.5

Nicht so stark wie die Vorgänger

Ich glaube alles ab dem 16. Jahrhundert ist mir einfach zu modern😅 Wieder erleben wir alles um Kingsbridge und mehr, es gibt zauberhafte Easter Eggs, die sich auf die Vorbände beziehen... Aber die Handlung tröpfelte vor sich hin. Die Charaktere waren zwar nett geschrieben, mitgefiebert habe ich aber nicht wirklich. Der Krieg um Napoleon hat mich leider auch überhaupt nicht interessiert und wirkte mehr reingequetscht, spielte überhaupt erst zu Ende eine große Rolle. & Das auch ehr gequetscht.

3.5

Ein kleiner Flug durch Englands Geschichte um 1800

Wieder verschlägt es den Leser nach Kingsbridge. Diesmal geht es um die Zeitspanne von 1792 bis 1824. Gerade für die Arbeiter eine einschneidende Zeit. Verbot von Gewerkschaften, Industrialisierung und der Krieg mit Frankreich. Viele wichtige und interessante Themen werden hier in der Abschnitten angesprochen und auch die Personen sind ganz interessant aber es fehlt mir die Tiefe der Persönlichkeiten und ein richtiger Antagonist. Es gibt ihn aber nicht so prägend wie in den ersten Kingsbridgebänden . Das Buch habe ich gut lesen können aber mir hat es an Spannung gefehlt und teilweise war die Handlung sehr gerafft.

4

Ein Wiedersehen mit Kingsbridge - ein typischer Ken Follett mit Unterhaltungswert

Ken Follett folgt seinem typischen Aufbau: wir treffen relativ junge Charaktere, die wir beim Älterwerden begleiten, bis sie nach längerem Hin und Her ihr Glück finden dürfen. Dabei finde ich, dass die Protagonisten extrem modern denken und handeln. Eine Sal Box hätte es so bestimmt nicht gegeben. Etwas ärgerlich findeich den Plot Armor. Zwei Charaktere führen eine homosexuelle Beziehung inklusive Kuss am Schlachtfeld ohne Konsequenzen, während ein Junge wegen eines Diebstahls am Galgen endet. Das raubt irgendwie Glaubwürdigkeit. Der Schreibstil ist insgesamt flüssig und die Handlung durchaus interessant, auch wenn das Buch dann doch seine Längen hat. Ganz nett war auch das eine oder andere Easter Egg. FAZIT: Mir hat das Wiedersehen mit Kingsbridge ganz gut gefallen, auch wenn das nicht Folletts beste Arbeit war.

4.5

Packendes Epos mit kleinen Längen

Ken Follett gelingt es auch in „Die Waffen des Lichts“, seinem fünften Kingsbridge-Roman, die große Geschichte mit dem Schicksal einzelner Menschen kunstvoll zu verweben. Das Buch entführt ins 18. Jahrhundert, in eine Zeit des Umbruchs – Industrialisierung, soziale Spannungen und der Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit stehen im Mittelpunkt. Die Figuren sind wie immer vielschichtig, glaubwürdig und emotional fesselnd. Besonders die starken Frauenfiguren und die eindringlichen Schilderungen von Alltag, Arbeit und politischem Wandel ziehen einen sofort in die Handlung. Follett versteht es meisterhaft, Geschichte lebendig zu machen und dabei auch komplexe Themen greifbar zu erzählen. Allerdings wirkt der Roman stellenweise etwas ausufernd – einige Passagen hätten kürzer sein dürfen, ohne der Tiefe der Geschichte zu schaden. Trotzdem bleibt Die Waffen des Lichts ein beeindruckendes, bildgewaltiges Werk, das Fans der Reihe und historischer Romane gleichermaßen begeistert. Ein würdiger Abschluss der Kingsbridge-Saga – mitreißend, detailreich und emotional stark.

5

Wieder ein richtig "guter Follett". Ich habe den Roman verschlungen, mit den Protas gelitten und konnte einfach nicht aufhören. Alles brillant recherchiert mit gutem Spannungsbogen und ohne dass man den Überblick über die vielen Personen verlieren. Einziger Kritikpunkt, der mich persönlich betrifft, nicht literarisch - die endlosen Kampfeshandlungen zum Schluss waren mir eben zu viel des Kampfes.

4

Lesenswerter 5. Band der Kingsbridge Saga!

Ken Follett ist es mit seinem 5. Band wieder gelungen mich ins Kingsbridge-Fieber zu versetzen! Ich liebe einfach seine fesselnde, aufwühlende und bildreiche Erzählweise und seine Erschaffung von charismatischen Charakteren, deren schicksalhafte Lebenswege er jedes Mal gekonnt mit geschichtlichen Begebenheiten verknüpft. In seinem neuen Roman entführt er den Leser in die Zeit von 1792-1824, in der die Entwicklung der Industrialisierung im Bereich der Garn- und Tuchfabrikation und die Machtbestrebnisse und Kriegstreiberei von Napoleon Bonaparte einen großen Einfluss auf das Leben der Menschen in Kingsbridge nehmen. Seine in sieben Teile aufgegliederte Geschichte spiegelt sehr gut wieder, wie unterschiedlich die Auswirkungen und die Akzeptanz des industriellen Fortschritts auf die gesellschaftlichen Schichten waren, welche Kraft und Anstrengungen unternommen werden mussten um zu Überleben und welche Kämpfe ausgefochten werden mussten, um der Unterdrückung zu entfliehen und durch Bildung und Meinungsfreiheit ein besseres Leben erreichen zu können. Es war sehr spannend einige Jahrzehnte mit den Protagonisten durch viele Höhen und Tiefen zu gehen, die durch Schicksalsschläge, Grausamkeiten, Ungerechtigkeiten, Macht- und Raffgier, Neid, Verzweiflung, der Willkür einzelner, Liebe und Zusammenhalt, Hoffnung und der Bereitschaft Dinge zu verändern, geprägt wurden. Die Einflechtung der politischen Entwicklung in Frankreich und der umgrenzenden Länder sowie die Kriegsgeschehnisse fand ich interessant zu lesen, aber sie waren mir etwas zu langatmig erzählt, sodass ich sie im weiteren Verlauf mehr überflogen habe. Die Nähe und die Vertrautheit zu den Charakteren habe ich schnell gefunden, da der Autor sie lebendig, authentisch und emotionsvoll darstellt hat. Richtig mitgefiebert habe ich mit der Spinnerin Sal Clithereo und ihrem Sohn Kit, die aus armen Verhältnissen kommen, einige schwere Schicksalsschläge überwinden und ums Überleben und ihr Glück kämpfen müssen. Sal habe ich bewundert. Sie ist eine gestandene, taffe, selbstbewusste, intelligente und starke Frau, die immer wieder den Kopf hochhebt und ihr Leben neu anpackt. Kit hat mir auch imponiert durch seine Aufgewecktheit, Intelligenz, seinen Enthusiasmus und seine Leidenschaft für Technik und Fortschritt. Eine bedeutende Rolle in der Geschichte spielen aber auch der Tuchfabrikant Amos Barrowfield und der Weber David Shoveller, die neben ihrem unternehmerischen Denken nicht das Wohl ihrer Arbeiter und engen Vertrauten aus dem Auge verlieren. Sie sind zwei vorrausschauende, loyale, empathische und durchsetzungsstarke Persönlichkeiten. Wie in jedem Roman von Ken Follett machen die stark polarisierenden Charaktere einen großen Reiz bei den Geschehnissen aus. Zu ihnen gehören der Gutsherrensohn Will Riddick und der Unternehmer Hornbeam, die nur auf ihren eigenen Vorteil und ihre Machbedürfnisse achten, von ihrer Gier nach immer größerem Reichtum angetrieben werden und skrupellos über das Schicksal vieler entscheiden und Einfluss nehmen. Doch Letzterer hat mich zum Ende hin noch mit unerwarteten Gedankengängen und Handlungen überrascht. Mein Fazit: Ken Follett hat mir mit seinem 880-seitengewaltigem Roman „Die Waffen des Lichts“ sehr unterhaltsame Lesestunden geschenkt, die ich genossen habe. Vor mir gibt es für Band 5 eine 4 Sternebewertung und eine Leseempfehlung!

Lesenswerter 5. Band der Kingsbridge Saga!
4.5

Kingsbridge ist wie nach Hause kommen und das egal, in welchem Zeitalter wir uns befinden!

Ich kann gar nicht genug, von der Kingsbridge-Reihe schwärmen. Alles an diesen Büchern konnte mich von vorn bis hinten überzeugen. Ken Folletts Schreibstil ist angenehm, mitreißend und spannend. Ich bin auch hier wieder nur so durch die Seiten geflogen. Die Hauptcharaktere sind weise ausgewählt und so vielschichtig wie auch interessant und liebenswert. Hier hat mir besonders gefallen, dass wir ganz verschiedene Personen aus allen Gesellschaftsschichten verfolgt haben und so mehr über jede Art zu leben damals erleben konnten. Die Auswahl war dabei sehr gut getroffen, sodass sich überall Sympathieträger und weniger geliebte Charaktere finden, um wirklich alle Facetten abzudecken. Genauso vielfältig war auch wieder die Geschichte, die uns natürlich nach Kingsbridge, aber auch in die große weite Welt führt. Anfangs hatte mir durch die völlig veränderte Lebenswelt aufgrund der Industrialisierung ein wenig das Kingsbridge-Gefühl gefehlt und ich brauchte etwas, um in die Geschichte hinein zu kommen. Doch das verflog ganz schnell und nun klappte ich das Buch tatsächlich schon zum letzten Mal zu, ohne zu wissen, wie das so schnell passieren konnte. Kingsbridge wird mir sehr fehlen!

5

Ken Follett halt🥰 Ich mag seinen schreibstil unheimlich gerne, er schafft es Geschichte und Politik, Bildhaft verständlich zu machen🙂

3.5

Arbeiterklasse vs. Adel, Fortschritt vs. Tradition...

Follett ist hier mal ganz ungewohnt unterwegs für die Kingsbridge-Trilogie und baut hier ein Buch mal ganz ohne verzweifelte und unmögliche Liebe auf. Zwar gibt es auch kleine Probleme zwischen Mann und Frau (und Mann und Mann), aber ausnahmsweise steht die Beziehung nicht im Fokus. Hauptsächlich ist hier wirklich der große Klassenkampf. Die Angst. Die Armut. Der Kampf gegen fortschreitende Industrie beziehungsweise der Kampf, irgendwie mit ihr mitzuhalten. Das fand ich unglaublich bewegend und spannend mal mit anzulesen. Keine "Adel vergewaltigt Bauer"-Story, keine Liebe zwischen Reich und Arm, die nicht überdauern kann aufgrund der Standesdünkel sondern kalte Intrigen, Verzweiflung, Krieg und Herz. Na gut, bisschen Drama war auch dabei. ;D Ich hab mit jeder Person gut mitgefühlt und die Entwicklung der Textilindustrie über die Spinning Jenny und weiter fand ich ungeheuer spannend. Vor allem aus Sicht der Arbeiter, die damit zu kämpfen hatten. Die Dialoge waren, typisch Follett, meistens kurz und knackig, dafür aber manchmal etwas oberflächlich. Trotzdem baute die Geschichte Mitgefühl und Empathie auf. Eine wirklich gute Weiterführung der Geschichte!

5

Wie immer bei Follet. Spannend und informativ. Perfekte Unterhaltung.

5

Ein typischer Ken Follett was die Geschichte in gewisser Weise vorhersehbar gemacht hatte. Wie immer sehr gut recherchiert und ließ sich flüssig lesen. Mit den Protagonisten wurde ich recht schnell warm. Wer die Kingsbridge Reihe mag wird auch hier nicht enttäuscht.

Ich liebe historische Romane und Ken Follett kann das wie kein anderer

4

Kingsbridge-Saga, Teil 5: Historischer Roman über die beginnende Industrialisierung in England Ende des 18. Jhs. bis zur Schlacht von Waterloo und dem Wiener Kongress.

Ein typischer Follett: Geschichte, Intrigen, Liebe, Glaube und Tod. Ein Drama mit - wie immer - sehr einfach gezeichneten Figuren. Es gibt eigentlich nur „sehr böse“ oder „sehr gut“. Trotzdem, oder vielleicht deswegen, kann man dieses Buch schwer aus der Hand nehmen, die fast 900 Seiten lesen sich wie im Flug. Man lernt viel über historische Entwicklungen und ist bestens unterhalten. Für Fans der Ereignisse rund um die fiktive Stadt Kingsbridge sowieso ein Muss.

5

Wie immer ein schöner Follett, bei dem man mit seinen Protagonisten durch die Zeit reist.

3.5

Das schwächste Buch der Reihe. Es ist ungewohnt sich bei Follett durch manche Passagen kämpfen zu müssen.

Es ist schwer zu beschreiben, was diesem Buch fehlt. Eigentlich hat es alles, was did Vorgänger auch hatten: Sympathische Charaktere, unsympathische Antagonisten, ein spannendes Setting... Aber irgendwie fehlt allem so ein bisschen das Neue. Die Handlung verläuft oft schleppend und vorhersehbar, dem "Bösen" fehlt die Intelligenz um ihn wirklich zu verabscheuen, die "Guten" sind zu glatt gebügelt, haben zu wenig Konflikte. Zudem verliert sich die Geschichte häufig in langen politischen Debatten und Belanglosigkeiten. Die Ausnahme ist der Ausflug nach Waterloo, der zeigt, was in diesem Setting eigentlich möglich gewesen wäre.

5

Ein toller historischer Roman.

5

Wiedereinmal wird Geschichte hier nicht trocken erzählt, sondern man fiebert mit allen Beteiligten mit. Die Kluft zwischen Arm und Reich, die Intrigen und Ängste werden super wiedergegen. Man kann sich in alle Personen hineinversetzen, egal ob Haupt- oder Nebencharkter. Ich war gerne wieder in Kingsbridge und vielleicht führt mein Weg ja irgendwann nochmal in die Nähe. 😉

4

Ich habe mich so auf diese Teil gefreut. Er ist durchweg spannend und informativ. Ken Follett führt den/die Leser/- in gekonnt durch die Zeit der Industriealisierung. Aber für mich war der Vorgängerteil ein wenig fesselnder. Ich bin gespannt, ob es noch eine Fortsetzung geben wird.

3.5

Typisch Ken Follett hat es mich wieder gut unterhalten, aber…

…meiner Meinung nach reicht es nicht an die Vorhänger der Kingsbridge Reihe ran! Wir liegen zeitlich weit hinter den ursprünglichen Teilen der Reihe, der Beginn der Industrialisierung. Es waren wieder nahbare Charaktere die mir sympathisch waren, die Story war ganz interessant, allerdings hatte es hier und da auch einige Längen. Follett hat einen tollen Schreibstil, der sich entspannt lesen lässt. Also wieder einmal gut, nur nicht so gut wie die Vorgänger.

5

Erste Seite gelesen und ich war sofort wieder in Kingsbridge. In den letzten Teil hat sich alles um den Brückenbau und der Erweiterung der Stadt gedreht. Jetzt geht es um die Industrialisierung. Dies war mein Lieblingsthema in Geschichte ich habe es geliebt. Ich bin selber in einer Industrie Stadt aufgewachsen und man sieht bei uns noch deutlich wie die Stadt gewachsen ist. Auch habe ich in einer Spinnereibau Firma gearbeitet was mich das Thema noch nähergebracht hat. Allerdings muss man das Thema auch lieben und paar Grundkenntnisse haben um das Buch zu lieben. Auch ging es um die Schlacht von Waterloo, dies wurde im Buch recht kurz gehalten was ich ganz gut fand. Jeder Teil des Buches hat auf sich abgestimmt ein eignes Deckblatt, dies fand ich sehr toll. Auch sind die Hauptpersonen sehr toll und man kann sich mit der Kämpfenden Sal, die sich nichts gefallen lässt oder mit deren Sohn hineinversetzten. 5 von 5 Sternen für das Buch.

Post image
3

📖 Wieder zurück in Kingsbridge! Allerdings blieb die völlige Begeisterung bei mir aus.

• DIE WAFFEN DES LICHTS • Endlich zurück in Kingsbridge! Endlich ein neuer historischer Roman aus der Feder des Bestsellerautors Ken Follett! 🧵 I N H A L T: Willkommen zurück in KINGSBRIDGE! Mit seinem neuesten Roman läutet Ken Follett für die Menschen in Kingsbridge eine neue Ära ein. Eine Ära, in der Tradition und Fortschritt aufeinanderprallen, Klassenkämpfe in alle Teile der Gesellschaft vordringen und der gesamte Kontinent von einem erbitterten Krieg erfasst wird: die Zeit der Industrialisierung Fortschritt und Niedergang Ein industrieller Wandel, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat, ergreift ganz England, auch Kingsbridge, und nimmt denjenigen, die in den Garn- und Tuchmanufakturen arbeiten, die Grundlage ihrer Existenz. Gefährliche neue Maschinen ersetzen die Arbeit von Hand und reißen Familien auseinander. Krieg und Befreiung Während die Herrschenden in England alles dafür tun, um ihr Land zur dominierenden Wirtschaftsmacht zu formen, greift in Frankreich Napoleon Bonaparte nach der Macht. (...) M E I N U N G: Eine neue Ära: Tradition und Fortschritt prallen aufeinander, Bildungsstreben und die Industrialisierung bieten eine veränderte Ständegesellschaft. All diese Veränderung treffen auch mein heiß geliebtes Kingsbridge. So richtig von Herzen konnte mich Folletts neuer Roman nicht überzeugen. Napoleon, Waterloo und die verkorksten Sexszenen hätte sich der Autor meiner Ansicht nach sparen können. Die ersten einhundert Seiten habe ich gebannt gelesen, danach verliert sich leider die Spannung. Offensichtliche Konflikte, vorhersehbare Handlungen und das Erzählen von vielen Seitensträngen hat den historischen Roman für mich zu keinem Highlight gemacht. Viel mehr hätte ich mir von den Auswirkungen der Industrialisierung und der Arbeit in den Garn- und Tuchmanufakturen gewünscht. Historisch gut recherchiert bietet Follet, dennoch interessante Einblicke und lässt den Leser über einen längeren Zeitraum an der Entwicklung Einzelpersonen aus der Stadt Kingsbridge teilhaben. Für mich ist es leider ein eher schwacher Band der Kingsbridge-Saga! 📖 Wieder zurück in Kingsbridge! Allerdings blieb die völlige Begeisterung bei mir aus. (Anzeige)

📖 Wieder zurück in Kingsbridge! Allerdings blieb die völlige Begeisterung bei mir aus.
5

Wohl der beste Kingsbridge-Roman.

Ich liebe die Kingsbridge-Romane sehr und diesen im besonderen. Denn es ist im Gegensatz zu anderen historischen Romanen alles andere als langatmig und schwer. Durch die besondere Zein on der Es spielt entwickelt es eine besondere Dynamik und reißt einem einfach mit. Es entsteht dieses besondere Gefühl bei Fehden und Intrigen ohne dass sie sich ewig lang und blutig dahinziehen. Trotzdem fiebert man mit und freut sich über Erfolg, leidet aber gleichermaßen mit bei Rückschlägen und Ungerechtigkeit. Passend zum Pride Month wurde ich von gleich zwei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften die auch hier zeigen dürfen, dass Liebe, Liebe ist, egal welchen Geschlechts man ist.🏳️‍🌈♥️

5

Hey Ken, du und ich das ist eine alte Geschichte. Sollen wir es wirklich noch einmal miteinander versuchen? Come on Barbie, äh Jenny. Aber historische Romane und dann auch noch von einem alten weißen Mann 🤷‍♀️ Okay, hier kommt mein erster historischer Roman mit queeren Figuren. Cool, aber bestimmt scheiße dargestellt, so wie immer in Histos, oder? Ken: 😎hold my beer Und dann haut er dieses Brett raus. Der fünfte, und wohl letzte, Roman aus Kingsbridge hat es in sich. Ken Follett bricht mit allem gewohnten. Normalerweise waren es 1-2 Hauptfiguren welche ein großes Bauwerk in Kingsbridge produzierten und nebenher gegen einen bösen Adeligen kämpften. Dieses mal gab es mehrere Figuren welche etwas in K bewirkten. Allen voran 2 so ungleiche aber auch verdammt starke Frauen. Das kann er. In allen Teilen haben wir Frauen kennengelernt, welche für ihre Zeit unglaubliches leisteten. Ohne in Hosen dabei zu schlüpfen, so wie dies in unzähligen anderen Büchern leider immer wieder passiert. Und dann kommen auch noch mehrere queere Charaktere vor. Und sie mutieren nicht zu dem Oberbösewicht, sondern fügen sich ganz natürlich in die Story ein. Ohne das deren segguellen Neigungen irgendwelche negativen Auswirkungen haben. Sie lieben einfach ihren Partner - fertig. 🥺 Natürlich gibt es auch wieder einen Bösen Typen. Aber auch hier ist er nicht wie gewohnt das ultimative Böse. Sondern lässt die Figuren daran sanft wachsen. So das wir die Entwicklungen der damaligen Zeit mitverfolgen können. Es wird kein großes Gebäude gebaut, sondern eher eine neue Regierungsform. Wie beobachten lebendig gewordene Geschichte. Und das verpackt in einen Schreibstil, welcher mich die knapp 900 Seiten quasi einatmen lassen. Ken? Wie häufig möchtest du mir noch zeigen warum Histos mal mein Lieblingsgenre war? Immer! Ein großartiges Werk. Nicht das beste aus der Reihe, das war immerhin Teil 1, aber sehr nahe dran. Und es erinnert mich wie wunderschön das Genre der historischen Romane ist. Und auch das hier der Cast queer sein kann ohne das in der Klischeekiste gewühlt werden muss

Post image
5

Ein routinemäßiger, gewohnter Ken Follet Roman. Flüssig zu lesen aber ohne großen Überraschungen….

Ein routinemäßiger, gewohnter  Ken Follet Roman. Flüssig zu lesen aber ohne großen Überraschungen….
3.5

"Die Säulen der Erde" habe ich schon viele Male gelesen und gehört zu meinen Lieblingsbüchern. Ich komme gerne nach Kingsbridge und habe hohe Erwartungen. Das Buch war okay. Ich fand die Geschichten und die Charaktere nicht interessant genug. Man wartet darauf, dass es jetzt endlich richtig los geht. Die Geschichte plätschert vor sich hin, Spannung baut sich nicht auf. Vieles ist vorhersehbar und manche Handlungen plump. Die Charaktere sind blass. Die Konflike und die Klassenkämpfe waren nicht wirklich mitreißend. In voherigen Büchern hat man migefühlt und hat bei Schicksalschlägen mitgelitten. Die Waterloo-Schlacht hätte meiner Meinung nach nicht so ausführlich sein müssen. Ich finde es schön, wenn es kleine Hinweise auf die vorherigen Bücher gibt. Ich fand gegen Ende schön, dass ein Charakter nochmal in die Kathedrale geht. Ansonsten hätte der Roman auch in jeder beliebigen Stadt spielen können, was auch okay und in meinen Augen besser gewesen wäre. Kingsbridge hat mir gefehlt.

3

📖 Wieder zurück in Kingsbridge! Allerdings blieb die völlige Begeisterung bei mir aus.

• DIE WAFFEN DES LICHTS • Endlich zurück in Kingsbridge! Endlich ein neuer historischer Roman aus der Feder des Bestsellerautors Ken Follett! 🧵 I N H A L T: Willkommen zurück in KINGSBRIDGE! Mit seinem neuesten Roman läutet Ken Follett für die Menschen in Kingsbridge eine neue Ära ein. Eine Ära, in der Tradition und Fortschritt aufeinanderprallen, Klassenkämpfe in alle Teile der Gesellschaft vordringen und der gesamte Kontinent von einem erbitterten Krieg erfasst wird: die Zeit der Industrialisierung Fortschritt und Niedergang Ein industrieller Wandel, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat, ergreift ganz England, auch Kingsbridge, und nimmt denjenigen, die in den Garn- und Tuchmanufakturen arbeiten, die Grundlage ihrer Existenz. Gefährliche neue Maschinen ersetzen die Arbeit von Hand und reißen Familien auseinander. Krieg und Befreiung Während die Herrschenden in England alles dafür tun, um ihr Land zur dominierenden Wirtschaftsmacht zu formen, greift in Frankreich Napoleon Bonaparte nach der Macht. (...) M E I N U N G: Eine neue Ära: Tradition und Fortschritt prallen aufeinander, Bildungsstreben und die Industrialisierung bieten eine veränderte Ständegesellschaft. All diese Veränderung treffen auch mein heiß geliebtes Kingsbridge. So richtig von Herzen konnte mich Folletts neuer Roman nicht überzeugen. Napoleon, Waterloo und die verkorksten Sexszenen hätte sich der Autor meiner Ansicht nach sparen können. Die ersten einhundert Seiten habe ich gebannt gelesen, danach verliert sich leider die Spannung. Offensichtliche Konflikte, vorhersehbare Handlungen und das Erzählen von vielen Seitensträngen hat den historischen Roman für mich zu keinem Highlight gemacht. Viel mehr hätte ich mir von den Auswirkungen der Industrialisierung und der Arbeit in den Garn- und Tuchmanufakturen gewünscht. Historisch gut recherchiert bietet Follet, dennoch interessante Einblicke und lässt den Leser über einen längeren Zeitraum an der Entwicklung Einzelpersonen aus der Stadt Kingsbridge teilhaben. Für mich ist es leider ein eher schwacher Band der Kingsbridge-Saga! 📖 Wieder zurück in Kingsbridge! Allerdings blieb die völlige Begeisterung bei mir aus. (Anzeige)


📖 Wieder zurück in Kingsbridge! Allerdings blieb die völlige Begeisterung bei mir aus.
5

Toller historischer Roman über die Industrialisierung, die Entwicklung der englischen Tuchindustrie und die napoleonischen Kriege

5

History und Gefühl

Ken Follett schafft es wieder mich in Welten reinzuziehen von denen ich keine Ahnung habe und es trotzdem genieße.

4

Langatmig

Ganz ehrlich: ich hätte diesen Kingsbridge nicht unbedingt gebraucht. Thema: Industrialisierung 17./18. Jahrhundert. Ablauf wiederholt sich. Neue Maschine wird erfunden, Arbeiter begehren auf, streiken, Gründen Gewerkschaften .... Irgendwie fehlte mir der Pepp. Wie auch schon bei dem Band davor. Kingsbridge fühlt sich durch genudelt an und hätte mE nach Band 3 schon einen Absachlusasa finden sollen

3.5

Kingsbridge erreicht das 18. Jahrhundert

Ken Folletts neuestes Werk, „Die Waffen des Lichts“, entführt uns erneut nach Kingsbridge, jedoch diesmal in eine Zeit großer Veränderungen. Die Industrialisierung erfasst die Stadt, und mit ihr kommen tiefgreifende soziale und wirtschaftliche Veränderungen. Maschinen ersetzen menschliche Arbeitskraft und bringen den Alltag der Bewohner durcheinander. Gleichzeitig wird Europa von den Kriegen Napoleons heimgesucht; ein Konflikt, der auch die Einwohner von Kingsbridge nicht unberührt lässt. Der Roman bietet eine regelrechte Fülle unterschiedlicher Themen an: Fortschritt gegen Tradition, Klassenkämpfe, Liebe und Verrat, der Drang nach Bildung und Meinungsfreiheit. Follett bleibt seiner Linie treu und webt geschickt individuelle Schicksale und einseitig-verquere Liebesgeschichten in das historische Geschehen ein, ergänzt sie diesmal allerdings um postmoderne Elemente wie homosexuelle Beziehungen. Theoretisch ja durchaus möglich, aber direkt zwei in einem Dorf mit etwa 170 wahlberechtigten Einwohnern, die auch noch relevant sind für die Storyline? Ich erhebe skeptisch eine Augenbraue. Obwohl der Roman — typisch Follett — historisch solide recherchiert ist und realistische Einblicke in das Leben der damaligen Zeit gewährt, erreicht er für mich nicht ganz das Niveau früherer Werke. Ich hätte mir gewünscht, dass die Auswirkungen der Industrialisierung stärker im Vordergrund stehen, anstatt sich in zahlreichen Nebenhandlungen zu verlieren. Zusammenfassend war „Die Waffen des Lichts“ eine durchaus interessante Rückkehr nach Kingsbridge, die jedoch meine Erwartungen für eine Fortsetzung nicht erfüllte. Trotz meines Faibles für seinen Schreibstil und der Tatsache, dass das 18./19. Jahrhundert historisch echt „meine Zeit“ ist, konnte mich dieser Roman nicht vollständig abholen und nur teilweise überzeugen. ⭐️⭐️⭐️

5

Auch der 5. Teil der Kingsbridge Saga liest sich hervorragend. Man fiebert mit den Protagonisten mit. Nebenbei ganz viel Geschichtsunterricht. Ein Buch das man lesen muss!!!!

5

Absolutes Leseerlebnis! Lange hat mich ein Buch nicht mehr so gefesselt!

3

Zurück in Kingsbridge, dem mittlerweile 5.und finalen Teil, werden wir auf eine spannende Reise in die Anfänge der Industrialisierung mitgenommen. Besonders hart trifft es dort die Garn- und Tuchmanufakturen, wodurch ihre Existenz extrem gefährdet ist. Neue Maschinen halten Einzug, die die Arbeitskräfte ersetzen und das Leben der Familien in Gefahr bringen. Zugleich wird auch das Recht auf Meinungs- und Bildungsfreiheit durch einige machthungrige Adelige stark beschnitten, was die Kluft zwischen Arm und Reich noch größer werden lässt und extreme Konflikte auslöst. Währenddessen erlebt man die Auswirkungen der französischen Revolution und den Krieg zwischen Napoleon und Europa. Wieder mal schafft es der Autor, durch Figuren wie die tapfere Spinnerin Sal, ihren erfinderischen Sohn Kit, den sanften Tuchhändler Amos, den klugen Weber David und auch den machthungrigen, niederträchtigen Alderman Hornbeam und viele weitere, eine persönliche Note in die Geschichte zu bringen, die wirklich ein Emotionskarussell auslöst, wie in den anderen Teilen auch schon. So fliegt man durch die Seiten, ist empört, entsetzt, den Tränen nahe, freut sich, atmet auf, um im nächsten Moment wieder den Schock des Lebens und Wut im Bauch zu verspüren, über all die Aufs und Abs, die Kingsbridge in eine neue Ära bringt. Das Buch ist in 7 Abschnitte aufgeteilt, die Stück für Stück den Werdegang von Kingsbridge, aber auch die politischen Konflikte und kriegerischen Auseinandersetzungen verbindet. Neue Reformen und Gesetze, private Entwicklungen, Schicksalsschläge, Intrigen, Hass, Liebe, Rückschläge und Fortschritte – alles läuft irgendwann zusammen und überrascht mit ständig neuen Wendungen. Natürlich waren das Leben und der Umgangston zur damaligen Zeit sehr rau und teilweise auch derb gewesen, auf manche Passagen und Details hätte ich durchaus verzichten können, weil die Handlung auch ohne sie spannend gewesen wäre. Historisch gut recherchiert erwartet einen ein bildgewaltiger, spannungsgeladener Roman, der nach gewohnter Follett-Marnier einige Bösewichter präsentiert, mit ihrer machthungrigen Gier und versessenen Art, Gegenspieler und Konkurrenz auf die mieseste Art ruinieren zu wollen, was leider auch oft genug der Fall ist. Genau das mag ich, weil eben so gut wie nichts nach Plan und Vorstellung verläuft und mich so einige Male ordentlich überrascht und geschockt hat. Diese Kombination aus Faszination, Frust, Empörung und unterschwellig auch einigem Humor hat hervorragend geklappt. Die geschichtlichen Details und die Fortschritte der Technik und Maschinen waren gut dosiert und verständlich. Dennoch empfand ich persönlich manche Passagen, besonders im letzten Drittel um den Krieg und die Schlacht von Waterloo, etwas langatmig. Es gab auch einige etwas unrealistische Zufälle, teils zu einfach gelöst, was man oft auch schon erahnt hat. An manchen Stellen hätte ich mir noch ein kleines bisschen mehr Gefühl gewünscht, da es zeitweise sehr plump, trocken, wie eine Aneinanderreihung von Abläufen und Geschehnissen wirkte. Insgesamt ein würdiger Abschluss und lesenswert, wenn auch nicht der stärkste Kingsbridge. Das edle, farblich schön gestaltete Cover samt der Karte und den Illustrationen innen in der gebundenen Ausgabe sind einladend und wirken als schöner Eyecatcher.

2

Für mich leider eins der schlechtesten Bücher seit langem. Das Buch beginnt direkt mit vielen Charakteren, die alle miteinander verbunden sind und erst einmal eingeordnet werden müssen. Leider baut sich im Verlauf jedoch keine Spannung auf. Die Charaktere werden über die Zeit hinweg zwar sympathisch, allerdings sind die einzelnen Entwicklungen schwach und sehr vorhersehbar. Die Hintergründe des Krieges werden recht detailliert dargestellt, aber auch hier - keinerlei Spannung, nicht einmal bei der Darstellung von Waterloo. Das Ende ist rund, jedoch für meinen Geschmack zu rund. Für die Guten fügt sich alles, die Bösen bekommen ihre gerechte Strafe. Wobei auch hier Abstriche gemacht werden müssen, denn einen richtigen, unvorhersehbaren Bösewicht gibt es nicht. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen.

3

Leider kommt keine richtige Handlung auf. Alle Ereignisse, die einen solchen Strang einleiten können, flachen schnell wieder ab. Einzig die Schlacht bei Waterloo sorgt dafür, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte.

5

Mehr Sex und queere Menschen als in den Vorgängern, aber nicht unbedingt schlecht. Historisch sehr korrekt und ich liebe, wie flüssig es sich lesen lässt. Ich bin lange an keinem Buch so drangeblieben wie an diesem.

2.5

Bin doch etwas enttäuscht

Ich bin leider etwas enttäuscht von diesem Buch. Die Handlung ist oft sehr langatmig und vorhersehbar, was irgendwann echt nervig war. Viele Stränge der Geschichte um die Protagonisten passt überhaupt nicht ins 18 Jahrhundert. Im letzten Drittel wird dann sehr ausführlich über die Zeit vor der Schlacht von Waterloo sowie über die Schlacht selber geschrieben. Gehört zu einem historischen Roman dazu aber war sehr anstrengend zu lesen. Es ist kein Vergleich zu den vielen anderen Büchern von Ken Follett Fazit: kann man lesen, muss man aber nicht

3

Ich bin immer schon ein großes Follett-Fangirl gewesen. Die ersten Kingsbridge-Teile waren meine absoluten Lieblingsbücher mit 12/13. Mittlerweile sind die Bücher immer noch toll aber nicht mehr ganz dasselbe. Der rote Faden hat etwas gefehlt, bzw. die „Hauptmission“. Und die Charaktere werden auch nicht mehr so tiefgründig begleitet wie früher.

5

Tolles Buch für Historienfans ein Muss

3.5

Nicht Ken Folletts stärkster Kingsbridge-Roman ...

Mit "Die Waffen des Lichts" reist Ken Follett ein weiteres Mal in die Welt des fiktiven Ortes Kingsbridge. Je nachdem, wie man zählt, ist dieses Buch entweder der vierte Band (auf die Chronologie bezogen) oder der fünfte Band (in Hinsicht auf das Erscheinungsdatum) der beliebten Reihe. Als ich letztes Jahr gesehen habe, dass es dieses Mal um das Zeitalter der beginnenden Industrialisierung und um die napoleonischen Kriege gehen würde, war ich sofort neugierig. Denn eins muss man dem Autor lassen: Er versteht es, für seine Romane spannende historische Epochen auszusuchen und diese durch seine unterschiedlichen Figuren sehr lebendig werden zu lassen. Auch dieses Mal spannt er wieder einen sehr umfangreichen Bogen durch ein Stück englische Geschichte. Ich glaube, keine Buchreihe hat eine derart treue Fangemeinde wie Kingsbridge. Daher kann man davon ausgehen, dass egal wie gut oder schlecht die Geschichte geschrieben ist, das Buch wird automatisch zu einem Bestseller. Als "Die Waffen des Lichts" letztes Jahr herauskam, fehlte aber schlicht und einfach die Energie, mich auf fast 900 Seiten einzulassen. Und auch als ungekürztes Hörbuch braucht die Geschichte fast 25 Stunden, um erzählt zu werden. Wie man es vom Autor gewöhnt ist, wird die Geschichte in Abschnitten erzählt über einen Zeitraum von gut 30 Jahren, von 1792 bis 1824. Follett entwirft hier ein umfangreiches Portrait der Zeit, die bereits einige Grundlagen für den Sozialismus des späteren 19. Jahrhunderts schafft. Das ist etwas, was ich persönlich immer an Folletts Büchern geschätzt habe: Man merkt ihnen an, dass sich der Autor Zeit für die Recherche nimmt. Informationen und Fakten werden so auf unterhaltsame Art und Weise vermittelt, ohne dass einem beim Lesen - oder in meinem Fall beim Hören - langweilig wird. Es gibt dieses Mal aber auch ein Aber, denn der Funke ist bei den Figuren bei mir nicht so richtig übergesprungen. Follett neigt ja normalerweise dazu, seine Figuren gerne etwas zu stark schwarz und weiß zu zeichnen. Den Eindruck habe ich hier zwar nicht gewonnen, jedoch verlieren die Figuren dadurch auch an Ecken und Kanten und werden dadurch relativ austauschbar. Ihre Gefühle und ihre Leidenschaften habe ich die meiste Zeit nur wie durch eine Wand wahrgenommen, selbst der Antagonist kam mir im Vergleich zu früheren Kingsbridge-Büchern eher "zahm" vor. Am deutlichsten wurde das bei den wenigen intimen Szenen, die auf mich recht mechanisch wirkten (Wobei das meiner Meinung nach sowieso nie die Stärke von Follett war, solche Dinge authentisch zu beschreiben). Wer weiß, wie Follett die Handlungsbögen seiner Figuren anlegt, wird außerdem bestimmt einiges als vorhersehbar empfinden. Trotzdem konnte mich das Buch gut unterhalten und ich habe mich gerne auf diese Zeitreise begeben, auch wenn ich das Buch nicht als Pageturner bezeichnen würde. Viele Details haben mir außerdem Vergleiche zur Gegenwart beschert, in der uns aktuell ja durch den Einsatz von KI wieder eine Umwälzung des Arbeitslebens ins Haus steht. Geschichte wiederholt sich in gewisser Weise ja doch immer wieder ... Das ungekürzte Hörbuch hat eine Länge von knapp 25 Stunden und wird wie bereits die letzten beiden Kingsbridge-Bücher von Tobias Kluckert gelesen. Als bekennender Fan von Joachim Kerzel (der seinerzeit "Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" gelesen hat) war das für mich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber Kluckert macht seinen Job gut und seine eher raue Stimme gibt der Lesung eine sehr markante Note. "Die Waffen des Lichts" ist meiner Meinung nach nicht Ken Folletts stärkstes Kingsbridge-Buch, denn die Lebenswege der Figuren sind dieses Mal für mich einfach zu wenig spannend erzählt worden. Ich habe deswegen lange überlegt, ob ich es mit drei oder vier Sternen bewerten möchte. Habe dann aber entschieden, zumindest das Hörbuch mit vier Sternen zu bewerten, denn Kluckert hat mir als Spreher gut gefallen. Der Geschichte selbst würde ich eher 3,5 Sterne geben ...

3

Nicht so gut wie die anderen Bücher der Kingsbridge Reihe. Teilweise recht zäh und langatmig

4

Ein für mich typischer Ken Follett Roman. Ich habe mit den Protagonist:innen mitgelebt und mitgelitten. Dafür, dass es so viele Seiten hat, war ich rasch durch

Create Post