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Die Optimisten

4.4(188)
Language
German
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About the book

Die Liebe in schwierigen Zeiten.

"Gefühlvoll und beeindruckend." Stern

PULITZER PRIZE FINALIST

NATIONAL BOOK AWARD SHORTLIST

AUSGEZEICHNET MIT DER ANDREW CARNEGIE MEDAL

AUSGEZEICHNET MIT DEM LOS ANGELES TIMES BOOK PRIZE

NEW YORK TIMES 10 BEST BOOKS 2018

Chicago, 1985: Yale ist ein junger Kunstexperte, der mit Feuereifer nach Neuerwerbungen für seine Galerie sucht. Gerade ist er einer Gemäldesammlung auf der Spur, die seiner Karriere den entscheidenden Schub verleihen könnte. Er ahnt nicht, dass ein Virus, das gerade in Chicagos „Boys Town“ zu wüten begonnen hat, einen nach dem anderen seiner Freunde in den Abgrund reißen wird.

Paris, 2015: Fiona spürt ihrer Tochter nach, die sich offenbar nicht finden lassen will. Die Suche nach der Tochter gestaltet sich ebenso zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, denn in Paris trifft sie auf alte Freunde aus Chicago, die sie an das Gefühlschaos der Achtzigerjahre erinnern und sie mit einem großen Schmerz von damals konfrontieren.

"Die Optimisten ist eine zutiefst bewegende Geschichte darüber, wie Liebe uns retten, aber ebenso vernichten kann, und wie uns traumatische Ereignisse ein Leben lang prägen können, bis Heilung möglich wird.

"Sehr liebevoll und schön geschrieben." Elke Heidenreich

"Toll geschrieben! Ein Buch, das einen nicht loslässt." NDR


Editions (2)

ISBN9783961610778
PublisherEisele Verlag
Publication Date03/30/20
Pages624

Reviews & Ratings

188 ratings

29 reviews

4.4

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  • turbulenzen.und.so
    turbulenzen.und.so

    139 Followers

    5.0

    Ein zäher Beginn und dann eine Geschichte leise aber voller Wucht

    624 Seiten. Also ein kleiner Wälzer. Vermutlich das längste Buch, dass ich bisher in diesem Jahr gelesen habe, denn ich bevorzuge aktuell eher kürzere Bücher. Aber eine gemeinsame Leserunde mit dem @eiseleverlag , das hat mich dann doch gereizt. Ich habe den Fehler gemacht, dieses Buch als Hörbuch zu beginnen. Keine Frage, es wird wundervoll von Max Hoffmann gelesen. Aber die vielen Namen haben .ich anfangs abschweifen lassen und ich habe gemerkt, dieses Buch muss ich lesen. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. 1988 in Chicago ist Yale der Protagonist. Er ist ein großer Kunstliebhaber bzw. -experte und für seine Galerie immer wieder auf der Suche nach neuen und alten Werken. Ein neues Virus geht um, verbreitet Angst und Unsicherheit, trennt Liebende und Freunde aber. Und doch ist da auch immer Hoffnung und Sehnsucht. 30 Jahre später begleiten wir Fiona nach Paris, um ihre Tochter zu finden und zu erörtern, was sie voneinander distanziert hat. Beide Zeitebenen wechseln sich immer wieder ab und ich gebe zu, Yales Geschichte hat mich sehr gefesselt. Fionas Part fand ich nicht uninteressant aber ich fieberte immer wieder den 80ern entgegen. Die Freundschaften, die Geschichte um eine Kunstsammlung, die Liebe und dieses verdammte AIDS zogen mich in ihren Bann und ließen mich leiden und trauern. Dieses Buch bewegt so sehr und gibt gleichzeitig so viel. Die Zeitebenen hängen auf ihre eigene Art miteinander zusammen und nach und nach erschließen sich die Zusammenhänge, die das Lesen immer wieder spannend macht. Wenn euch die Seitenanzahl nicht abschreckt, lässt euch darauf ein. Ihr werdet es nicht bereuen. Und wieder einmal muss ich betonen was für eine herausragende Leistung Übersetzer*innen leisten. Sicher hätte ich das Buch auch auf Englisch lesen können, aber mir wären sicher einige Zwischentöne abhanden gekommen und ich hätte bei meiner Sprachkenntnis nicht so tief eintauchen können. Daher gebürt auch Bettina Abarbanell ein großer Dank.

    Jan 7, 2026

  • alexaengel
    alexaengel

    198 Followers

    4.0

    Rebecca Makkai verwebt in Die Optimisten zwei Zeitebenen: 1985 begleitet der Leser Yale, der in einer Kunstgalerie in Chicago arbeitet und in einer festen Beziehung lebt. Inmitten der lebendigen, aber zunehmend von der Aids-Krise überschatteten Schwulenszene erlebt er, wie Krankheit, Angst und gesellschaftliche Ignoranz das Leben seiner Freunde und Kollegen verändern. Der zweite Erzählstrang führt ins Jahr 2015: Fiona, die Schwester eines von Aids verstorbenen Freundes, sucht in Paris nach ihrer entfremdeten Tochter – und zugleich nach sich selbst. Makkai gelingt es besonders im 1985-Teil, die Atmosphäre jener Zeit eindringlich einzufangen. Die Aids-Epidemie wird nicht nur als persönliche Tragödie, sondern auch als politisches und gesellschaftliches Versagen dargestellt. Diese Passagen sind stark recherchiert, authentisch und emotional glaubwürdig. Der 2015-Erzählstrang um Fiona wirkt dagegen weniger interessant. Seine Bedeutung für das Gesamtwerk bleibt begrenzt, und die Passagen bremsen den Lesefluss teilweise. Makkai schreibt insgesamt mit Distanz – ruhig, fast nüchtern –, was trotz des schweren Themas manchmal zu einer gewissen emotionalen Kühle führt. Auch einige Längen mindern die Intensität des Romans. Alles in allem ist Die Optimisten ein gut lesbarer Roman, mit einigen Schwächen

    Oct 27, 2025

  • hergen
    hergen

    148 Followers

    5.0

    Puuh, so emotional!

    Die Optimisten ist ein sehr emotionales und erschütterndes Buch, in dem zwei Zeitstränge (1985/1986 und 2015) parallel zueinander erzählt werden und sich immer weiter ineinander verflechten. Ich bin zuerst mit dem früheren Zeitstrang, der vorwiegend in „Boys Town“/Chicago spielt, warm geworden, in dem es um zahlreiche Schiksale schwuler Männer während der AIDS-Krise, damals noch „GRID“ genannt, geht. Puh, sind mir da oft die Tränen gekommen. Im zweiten Zeitstrang finden sich nur einige der bekannten Charaktere aus den 80ern wieder. Viele andere sind aufgrund von HIV-Infektionen verstorben. Der Plot spielt überwiegend in Paris. Hier steht eine Familienzusammenführung im Vordergrund, welche ebenfalls das Geschehen von vor 30 Jahren aufgreift. Hier ist es mir schwerer gefallen, mich einzufühlen. Dennoch bedingen sich die Zeitstränge im Groben und Ganzen, sodass keiner so recht ohne den anderen stehen soll. Für mich eine Achterbahn der Gefühle von himmelhochjauchzend bis zutodebetrübt.

    Aug 14, 2025

3 of 29 reviews

Author

About Rebecca Makkai

Rebacca Makkai ist eine der renommiertesten amerikanischen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Ihr dritter Roman Die Optimisten bedeutete für sie den großen Durchbruch und wurde nicht nur ein New-York-Times-Bestseller, sondern stand auch auf der Shortlist für den Pulitzer Prize und den National Book Award. Ich hätte da ein paar Fragen an Sie ist ihr vierter Roman, der sofort nach Erscheinen auf die New-York-Times-Bestsellerliste sprang. Rebecca Makkai lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Chicago.

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