Himmel & Erde
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Description
Pottstown, Pennsylvania, 1972: Beim Ausheben der Fundamente für ein neues Baugebiet stoßen die Arbeiter am Grund eines Brunnens auf ein Skelett. Wem es gehörte und wie es dorthin kam, kann nur wissen, wer in den Zwanziger- und Dreißigerjahren in Chicken Hill gelebt hat, einem heruntergekommenen Viertel, in dem eingewanderte Juden und Afroamerikaner das Glück teilten ebenso wie die Sorgen. Es war auch das Viertel von Moshe und Chona Ludlow, die dort ein Theater und ein Lebensmittelgeschäft betrieben. Bis eines Tages ein tauber Waisenjunge auftauchte, den die staatlichen Behörden in eine Anstalt einweisen wollten. Und seine letzte Hoffnung ruhte auf Moshe und Chona und der Gemeinde von Chicken Hill ...
James McBride taucht tief hinab in die Geschichte dieses Viertels und seiner Figuren, in den alltäglichen Kampf am Rande der Gesellschaft, und erzählt durch die Augen der gerade erst Eingewanderten von einem sich rasend schnell verändernden Amerika, das gerade erst dabei war zu werden, was es heute ist. Bis am Ende schließlich die Wahrheit über die Geschehnisse auf dem Chicken Hill ans Licht kommt - und sich einmal mehr zeigt, dass nur die Liebe und die Gemeinschaft - Himmel und Erde - in dunklen Zeiten Halt geben können.
Book Information
Author Description
James McBride – Autor, Musiker, Drehbuchschreiber, Journalist – wurde weltberühmt durch seinen autobiografischen Roman "Die Farbe von Wasser". Das Buch gilt inzwischen als Klassiker in den Vereinigten Staaten, es stand zwei Jahre lang auf der New York Times-Bestsellerliste. Sein Debüt "Das Wunder von St. Anna" wurde vom amerikanischen Kultregisseur Spike Lee verfilmt. Für "Das verrückte Tagebuch des Henry Shackleford" erhielt James McBride den renommierten National Book Award. 2015 wurde er von Barack Obama mit der National Humanities Medal ausgezeichnet.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Voller Herz und Leben
Himmel und Erde von James McBride hat mich sofort gepackt. So viel Wärme, so viel echtes Leben zwischen den Zeilen – mal traurig, mal witzig, aber immer ehrlich. Kein Wunder, dass Barack Obama es auf seine Favoritenliste gesetzt hat. Ein Buch, das nicht laut ist, aber lange nachklingt. #HimmelUndErde #JamesMcBride #BarackObamaEmpfiehlt #GeschichtenDieBewegen #Herzensbuch #Leseliebe
Überraschend gut!
Ein Skelett in einem Brunnen. Ein Verdacht. EinViertel in der Stadt Pottstown. Das in den 70ger Jahren gefundene Skelett führt uns zurück in die 20ger und 30ger Jahre der USA. In dem Viertel Chicken Hill tummeln sich jüdische Einwanderer und auch sehr viel Afroamerikaner nennen Chicken Hill ihr Zuhause. Wir nehmen Anteil an ihrem Leben. Sorgen und Freude teilen wir mit ihnen. Aber wer ist das Skelett in dem Brunnen? Ich muss gestehen, es hat etwas gedauert bis ich in der Geschichte drin war und ich den Text genießen konnte. Leute, ich habe in noch keinem Buch sooo viele unterschiedliche Namen erlebt wie in diesem. Und nach dem lesen dieser Lektüre kenne ich nun gefühlt die Blutgruppe und das Geburtsgewicht jedes einzelnen Protagonisten, und sei ihre/seine Rolle im Buch auch noch so klein. Aber all das hat seinen Sinn, bringt uns die Protagonisten extrem nahe und findet im weiteren Verlauf der Geschichte zu einem Einklang. Der Autor geizt nicht mit trockenem Humor und nachdem ich mich an den Erzählstil gewöhnt hatte, war es das reinste Lesevergnügen. Wir erfahren unheimlich viel aus dem Leben der Bewohner der USA in diesem Zeitabschnitt. Es geht um Rassismus, Antisemitismus, aber auch um Inklusion. Denn einen nicht geringen Part in diesem Buch nimmt ein tauber Junge ein. Besonders beeindruckt hat mich die jüdische Ladenbesitzerin Chona, die einfach immer nur menschlich gehandelt hat. Egal was andere gesagt haben, sie hat den Menschen geholfen und war eine wichtige Stütze in der Gemeinschaft in Chicken Hill. Das Buch hat mich natürlich nicht nur gut unterhalten, sondern lässt mich auch nachdenklich zurück. Gesellschaftskritisch wird hier eine fiktive Geschichte erzählt, die aber leider keine reine Fiktion ist. James McBride hat wirklich eine sehr gekonnte Art uns die Missstände zu erzählen und ordentlich den Finger in die Wunde zu legen. Aber er verbindet all den Schmerz mit einer tollen Geschichte, die eine absolute Sogwirkung auf mich gehabt hat, nachdem ich mich erst mal richtig eingefunden hatte. Ich kann dieses Buch mit seinen gewöhnlichen und außergewöhnlichen Protagonisten nur jedem Leser ans Herz legen. Und was ist mit dem Skelett im Brunnen? Das meine Lieben, müsst Ihr selber herausfinden.

Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Pottstown, Pennsylvania, 1972: Beim Ausheben der Fundamente für ein neues Baugebiet stoßen die Arbeiter am Grund eines Brunnens auf ein Skelett. Wem es gehörte und wie es dorthin kam, kann nur wissen, wer in den Zwanziger- und Dreißigerjahren in Chicken Hill gelebt hat, einem heruntergekommenen Viertel, in dem eingewanderte Juden und Afroamerikaner das Glück teilten ebenso wie die Sorgen. Es war auch das Viertel von Moshe und Chona Ludlow, die dort ein Theater und ein Lebensmittelgeschäft betrieben. Bis eines Tages ein tauber Waisenjunge auftauchte, den die staatlichen Behörden in eine Anstalt einweisen wollten. Und seine letzte Hoffnung ruhte auf Moshe und Chona und der Gemeinde von Chicken Hill ...
James McBride taucht tief hinab in die Geschichte dieses Viertels und seiner Figuren, in den alltäglichen Kampf am Rande der Gesellschaft, und erzählt durch die Augen der gerade erst Eingewanderten von einem sich rasend schnell verändernden Amerika, das gerade erst dabei war zu werden, was es heute ist. Bis am Ende schließlich die Wahrheit über die Geschehnisse auf dem Chicken Hill ans Licht kommt - und sich einmal mehr zeigt, dass nur die Liebe und die Gemeinschaft - Himmel und Erde - in dunklen Zeiten Halt geben können.
Book Information
Author Description
James McBride – Autor, Musiker, Drehbuchschreiber, Journalist – wurde weltberühmt durch seinen autobiografischen Roman "Die Farbe von Wasser". Das Buch gilt inzwischen als Klassiker in den Vereinigten Staaten, es stand zwei Jahre lang auf der New York Times-Bestsellerliste. Sein Debüt "Das Wunder von St. Anna" wurde vom amerikanischen Kultregisseur Spike Lee verfilmt. Für "Das verrückte Tagebuch des Henry Shackleford" erhielt James McBride den renommierten National Book Award. 2015 wurde er von Barack Obama mit der National Humanities Medal ausgezeichnet.
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Voller Herz und Leben
Himmel und Erde von James McBride hat mich sofort gepackt. So viel Wärme, so viel echtes Leben zwischen den Zeilen – mal traurig, mal witzig, aber immer ehrlich. Kein Wunder, dass Barack Obama es auf seine Favoritenliste gesetzt hat. Ein Buch, das nicht laut ist, aber lange nachklingt. #HimmelUndErde #JamesMcBride #BarackObamaEmpfiehlt #GeschichtenDieBewegen #Herzensbuch #Leseliebe
Überraschend gut!
Ein Skelett in einem Brunnen. Ein Verdacht. EinViertel in der Stadt Pottstown. Das in den 70ger Jahren gefundene Skelett führt uns zurück in die 20ger und 30ger Jahre der USA. In dem Viertel Chicken Hill tummeln sich jüdische Einwanderer und auch sehr viel Afroamerikaner nennen Chicken Hill ihr Zuhause. Wir nehmen Anteil an ihrem Leben. Sorgen und Freude teilen wir mit ihnen. Aber wer ist das Skelett in dem Brunnen? Ich muss gestehen, es hat etwas gedauert bis ich in der Geschichte drin war und ich den Text genießen konnte. Leute, ich habe in noch keinem Buch sooo viele unterschiedliche Namen erlebt wie in diesem. Und nach dem lesen dieser Lektüre kenne ich nun gefühlt die Blutgruppe und das Geburtsgewicht jedes einzelnen Protagonisten, und sei ihre/seine Rolle im Buch auch noch so klein. Aber all das hat seinen Sinn, bringt uns die Protagonisten extrem nahe und findet im weiteren Verlauf der Geschichte zu einem Einklang. Der Autor geizt nicht mit trockenem Humor und nachdem ich mich an den Erzählstil gewöhnt hatte, war es das reinste Lesevergnügen. Wir erfahren unheimlich viel aus dem Leben der Bewohner der USA in diesem Zeitabschnitt. Es geht um Rassismus, Antisemitismus, aber auch um Inklusion. Denn einen nicht geringen Part in diesem Buch nimmt ein tauber Junge ein. Besonders beeindruckt hat mich die jüdische Ladenbesitzerin Chona, die einfach immer nur menschlich gehandelt hat. Egal was andere gesagt haben, sie hat den Menschen geholfen und war eine wichtige Stütze in der Gemeinschaft in Chicken Hill. Das Buch hat mich natürlich nicht nur gut unterhalten, sondern lässt mich auch nachdenklich zurück. Gesellschaftskritisch wird hier eine fiktive Geschichte erzählt, die aber leider keine reine Fiktion ist. James McBride hat wirklich eine sehr gekonnte Art uns die Missstände zu erzählen und ordentlich den Finger in die Wunde zu legen. Aber er verbindet all den Schmerz mit einer tollen Geschichte, die eine absolute Sogwirkung auf mich gehabt hat, nachdem ich mich erst mal richtig eingefunden hatte. Ich kann dieses Buch mit seinen gewöhnlichen und außergewöhnlichen Protagonisten nur jedem Leser ans Herz legen. Und was ist mit dem Skelett im Brunnen? Das meine Lieben, müsst Ihr selber herausfinden.









